Fernsehtipps Lateinamerika - Phoenix
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| Samstag (23.06.12), 6:30 Uhr | Phoenix | |
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“Klack-klack”, schnalzt Raul mit der Zunge, und die Pferdekutsche setzt sich in Bewegung. Raul ist ein kubanischer Ein-Mann-Unternehmer und voller Vorfreude. Dank der neuen Gesetze darf er jetzt auf eigene Rechnung Touristen durch seine Stadt führen. Das Problem ist nur: Es gibt kaum Touristen. Sein Dorf Hershey liegt im Dornröschenschlaf – wie so viele verwunschene Orte auf Kuba. Einst stand Hershey für den Fortschritt, für Amerika und für die große weite Welt. Vor knapp einhundert Jahren stampfte der US-Schokoladenfabrikant Milton Hershey hier eine ganze Stadt aus dem Boden – nach amerikanischem Vorbild. | |
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| Samstag (23.06.12), 5:45 Uhr | Phoenix | |
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Die DDR und Kuba – Der Geschichtsabend. Auf den ersten Blick gab es nur Gegensätze zwischen diesen beiden Ländern des real existierenden Sozialismus: hier mausgrau – dort grellbunt, hier bierernst – dort ausgelassen und lebensfroh. Ostberlin schickte klapprige Zementfabriken und sogar Rum aus zweifelhafter Destillation über den Atlantik, Havanna revanchierte sich mit Orangen, die nicht schmeckten und Arbeiterkolonnen, die den unersättlichen Planstellenhunger der DDR-Staatswirtschaft nur ansatzweise stillen konnten. Im Schatten Moskaus entstand so eine zarte Bande gegenseitiger Abhängigkeiten, nach außen selbstverständlich propagiert als “unzerbrechliche Freundschaft zweier Bruderstaaten”. Seit Fidel Castros Machtantritt im Jahr 1959 gab es bei den Genossen in Ostberlin nicht nur ein wirtschaftliches Interesse an dem exotischsten aller “Ostblock”-Staaten. Man konnte so seinem bald eingemauerten Volk zumindest auf dem Papier einen Urlaub in der Karibik in Aussicht stellen. Umgekehrt war für Castro die DDR das sozialistische “Musterländle” im fernen Europa. | |
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| Samstag (23.06.12), 5:00 Uhr | Phoenix | |
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Etwa fünf Kilometer vor der kubanischen Küste in einer Tiefe von 1000 Metern liegt die USS Maine. Das Wrack wurde dort in einer offiziellen Trauerzeremonie ein zweites Mal versenkt. War es bewährte Kriegslist, die den Untergang des amerikanischen Kriegsschiffes zum Meilenstein in der Weltgeschichte werden ließ? Am 18. November 1889 lief in New York das Kriegsschiff USS Maine vom Stapel. 1898 fährt der Schlachtkreuzer unter dem Kommando von Kapitän Sigsbee nach Kuba, um die Auseinandersetzungen zwischen Spanien und den USA zu schlichten. Am 15. Februar 1898 explodiert die USS Maine im Hafen von Havanna. Die Zerstörung des Symbols amerikanischer Militärmacht galt sofort als terroristischer Akt. 266 getötete Besatzungsmitglieder fanden auf einem “Heldenfriedhof” ihre letzte Ruhestätte. Noch bevor die Ursache der Explosion aufgeklärt war, wurde die Bevölkerung über die Presse auf Rache eingeschworen. | |
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| Samstag (23.06.12), 4:30 Uhr | Phoenix | |
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Das dickste Ballett der Welt. Wenn Maylin die Bühne betritt, bebt der Holzboden. Die Primaballerina im “Teatro Nacional de Cuba” wiegt 130 Kilo. Doch ihre Pirouetten sind außergewöhnlich, wie auch das Ensemble, in dem sie tanzt. Keine der Tänzerinnen wiegt weniger als 100 Kilo. “Es ist, als würden Berge tanzen”, sagt Juan Miguel Más, der Choreograf. “Dicke bewegen sich anders – daran muss ich meine Choreografie anpassen”. Über die Jahre hat er eine Choreografie für übergewichtige Tänzer entwickelt. An ihrem Stück über eine gefeierte Sängerin, die nach Alkoholexzessen und Fressorgien einen frühen Tod stirbt, müssen sie bis zur Premiere hart arbeiten. Vor der Premiere liegen die Nerven blank. Doch am Ende macht sich die harte Arbeit bezahlt. Die Dokumentation “Schwerelos auf Kuba” von Fritz Baumann begleitet die Proben des einzigartigen Tanzensembles. | |
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| Samstag (23.06.12), 3:00 Uhr | Phoenix | |
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Kuba-Krise 1962. Als ein US-Aufklärungsflugzeug am 14. Oktober 1962 sowjetische Raketenbasen auf Kuba entdeckte, begann ein Countdown, der beinahe zum Dritten Weltkrieg geführt hätte. Atombomber stiegen auf und US-Militärs trafen Vorkehrungen für eine Invasion Kubas. In einer historischen Rede forderte US-Präsident John F. Kennedy von Nikita Chruschtschow ultimativ den Abzug der Nuklearwaffen. | |
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| Samstag (23.06.12), 2:15 Uhr | Phoenix | |
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Glückssuche in Kuba. Der Film porträtiert den Alltag dreier Kubaner: eines kommunistischen Landarztes, einer Sängerin in einer Frauenband und eines Kleinunternehmers, dessen Lebensgrundlage ein 50 Jahre alter Laster aus Amerika ist. Glaubt man der staatlichen Propaganda, dann müssten in Kuba alle Menschen glücklich sein – schließlich leben sie ja im Sozialismus. Auch mancher Tourist aus Europa hält Kuba für einen Ort ewiger Glückseligkeit: schöne Frauen, nostalgische Straßenkreuzer und der morbide Charme Havannas. Fragt man schließlich einen konservativen Amerikaner, wird er wohl sagen, Kuba – das sei Armut und Diktatur. Was aber ist die Wirklichkeit jenseits der Klischees? Fazit des Films ist gleichsam sein Titel: Kuba ist nicht der Himmel, aber die Hölle ist es auch nicht. | |
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| Samstag (23.06.12), 1:30 Uhr | Phoenix | |
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Bacardi zwischen Rum und Revolution. Die Getränke, in erster Linie den Rum der Familie Bacardi, und das weltweit durch die Werbung erzeugte “Bacardi-Feeling” kennen viele, vor allem junge Leute. Doch wer steckt hinter dem Bacardi-Imperium? Trotz seiner Größe befindet es sich fest in der Hand der Familie Bacardi. Über diese aus Cuba stammende Familie, ihre wirtschaftlichen Interessen, ihren politischen Einfluss, besonders auf die US-Regierung, ist wenig bekannt. Der Film von Ekkehard Sieker und Marcel Kolvenbach erzählt die Geschichte dieses Familienclans und deckt die Verwicklungen in die Lateinamerika-Politik der USA auf. Zu Wort kommen nicht nur Mitglieder der Familie Bacardi, sondern auch Gefolgsleute, ihre Gegner und Opfer. | |
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| Samstag (23.06.12), 0:45 Uhr | Phoenix | |
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Kubas Wandel nach Fidel Castro. Anfang des Jahres feierte Kuba ein halbes Jahrhundert Revolution unter Fidel Castro. Weder das jahrzehntelange US-Embargo noch der Zusammenbruch des Ostblocks haben den Tropensozialismus ins Wanken gebracht. In Havanna geben sich die “neuen Linken” die Klinke in die Hand – kaum ein lateinamerikanischer Regierungschef, der dem greisen Revolutionsführer Fidel Castro und seinem Bruder Raul in den vergangenen Monaten nicht seine Reverenz erwies. Selbst der Erzfeind USA lockert die Sanktionen. Das “sozialistische Museum” lebt, aber wie lange noch? Der “Maximo Lider” ist todkrank und Kubas Planwirtschaft steckt in der Krise. Der Unmut in der Bevölkerung wächst: Einheitslöhne und tägliches Schlangestehen, die Doppelwährung und eingeschränkter Zugang zum Internet. | |
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| Dienstag (3.01.12), 19:15 Uhr | Phoenix | |
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Schliemanns Erben. Die Inka herrschten an der Pazifikküste und im Hochland der Anden. Um 1500 war es das größte Reich seiner Zeit. Bis heute unbekannt ist seine Ausdehnung nach Osten. Archäologen aus aller Welt bemühen sich, die tatsächliche Größe des Imperiums zu bestimmen. Wo verliefen die Grenzen des Inkareiches? Ein Dokument aus dem Jahr 1790 bringt die finnischen Archäologen Martti Pärssinen und Ari Siiriänen auf eine Spur. Es enthält die Übersetzung eines Quipu-Knotentextes. Dieser besagt, dass um 1480 der Inka-Herrscher Topa Yupanqui mit tausenden Kriegern die Amazonasregion erobert und am Zusammenfluss von zwei Strömen eine Festung gebaut habe. Er machte sich die feindlichen Indiostämme untertan. Mitten im Dschungel stoßen die Forscher auf überwucherte Mauern: die Inkafestung? | |
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| Dienstag (3.01.12), 18:30 Uhr | Phoenix | |
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Eine Legende aus dem 16. Jahrhundert besagt, dass im Jahr 750 nach Christus an der Pazifikküste eine Flotte landete. Der Name des Anführers war Naymlap. Neben den Militärs begleiteten ihn hohe Adelige als Beauftragte seiner Sänfte, seiner Bäder, seiner Federgewänder und auserwählte Untergebene, die den Weg ihres Herrn mit Muschelpulver bestreuten. Die von Naymlap gegründete Dynastie wird zum reichsten Goldimperium der Neuen Welt, das die Goldverarbeitung wie kaum ein anderes Volk beherrscht, die monumentalsten Pyramiden der Erde errichtet und nach 600 Jahren untergeht. | |
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| Sonntag (25.09.11), 3:05 Uhr | Phoenix | |
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Im November 1966 begibt sich der kubanische Nationalheld Che Guevara als Revolutionär nach Bolivien. Eine 44köpfige Guerillatruppe begleitet ihn, doch ihr Kampf steht in diesem Land von Anfang an unter keinem guten Stern. | |
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| Freitag (23.09.11), 3:50 Uhr | Phoenix | |
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Mexiko-Stadt – am 21. August 1940 wurde in Mexiko der Gründer und Führer der Russischen Kommunistischen Arbeiter- und Bauernarmee, der späteren Roten Armee, Leon Trotzki, ermordet. Damit ging ein eineinhalb Jahrzehnte dauernder ungleicher Machtkampf mit dem sowjetischen Diktator Josef Stalin zu Ende, der immer befürchten musste, dass ihm der intellektuell überlegene Trotzki eines Tages die Macht in Moskau entreißen könnte. Viele Bücher und Zeitschriften im Haus des berühmten Flüchtlings zeugen auch heute davon, dass Trotzki gegen Stalin bis zum Ende mit Worten gekämpft hatte. | |
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| Dienstag (20.09.11), 6:30 Uhr | Phoenix | |
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Die Odyssee des Menschen (3/3). Im Land der Haida-Indianer an der kanadischen Westküste – eine Landschaft voller Geister, Ahnen und Mythen. Hier erzählt man sich, dass es einst eine große Flut gab, die nur wenige Auserwählte überstanden haben. Als die Flut schließlich zurückging, begannen die Überlebenden das Land zu besiedeln. Doch woher kamen die Überlebenden? Wer waren die ersten Amerikaner? Lange verteidigte man die These, dass die ersten Amerikaner über die trockengefallene Beringstraße Alaska erreichten und sich dann durch einen eisfreien Korridor nach Süden hin ausbreiteten. Doch in den letzten Jahren werden die Zweifel immer lauter, dass es so gewesen sein muss. Aufsehen erregende Fossilienfunde aus Brasilien, vor allem ihre Datierungen, lassen den Schluss zu: Es muss durchaus andere Wege gegeben haben, auf denen die frühen Amerikaner einwanderten. Die Funde aus Brasilien sind nämlich um einiges älter als die Funde aus Nordamerika. Wären die Menschen über Land nach Süden gewandert, dann hätten sie Spuren hinterlassen müssen, doch die sind bislang noch nicht gefunden worden. Vielleicht auch deshalb, weil man nicht tief genug gegraben hat? | |
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| Samstag (17.09.11), 21:00 Uhr | Phoenix | |
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Auf der Spur der Harpyie. Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. | |
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| Samstag (17.09.11), 20:15 Uhr | Phoenix | |
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Im Bann des Kaimans. Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. | |
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| Mittwoch (14.09.11), 20:15 Uhr | Phoenix | |
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Der Äquator ist im Grunde nicht mehr als eine vom Menschen erdachte Linie, die die Erde in eine Nord- und eine Südhalbkugel teilt. Und doch scheinen dort, auf dem Breitengrad null, ganz besondere Kräfte am Werk zu sein. Der Film von Peter Hayden nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise auf dem Äquator einmal um die Erde. Sie beginnt im Dschungel Indonesiens. Nach der Überquerung des Indischen Ozeans führt die Reise nach Ostafrika. Nach der Überquerung Zentralafrikas und des Atlantiks wird Südamerika erreicht. Dort verläuft der Äquator durch Amazonien, ein riesiges Waldgebiet, das von Überschwemmungen und Trockenheit geprägt ist. Weiter im Westen des Kontinents ragen die Anden knapp 7.000 Meter in den Himmel – sie schneiden sogar den Äquator. Dort ist jeden Tag Sommer und jede Nacht Winter – extreme Verhältnisse, mit denen nur wenige Pflanzen und Tiere zurechtkommen. Die zu Ecuador gehörenden Galápagos-Inseln, tausend Kilometer westlich vom Festland am Äquator gelegen, sind ein vulkanisches Inselreich. | |
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| Dienstag (13.09.11), 21:00 Uhr | Phoenix | |
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Die Argentinien-Connection. Jahrelang kursierten Gerüchte und Spekulationen über Goldbestände aus dem Dritten Reich, die angeblich in Argentinien deponiert wurden. In den 90er Jahren fanden Ermittler Hinweise, die den Transfer großer Teile des Nazigoldes nach Argentinien bestätigten. Mit aufwändigen Spielszenen beleuchtet der Film die Argentinien-Connection und begleitet die Ermittler bei der Suche nach dem legendären Nazigold. | |
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| Dienstag (13.09.11), 6:45 Uhr | Phoenix | |
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Im Regenwald des Amazonasgebiets verbirgt sich ein Schatz, von dem sich viele Pharmakologen und Genforscher versprechen, dass er eines Tages mehr wert sei als Gold und Silber: Blut, dieser “ganz besondere Saft”, ist begehrt, vor allem, wenn er von Naturvölkern stammt. Aus den Geninformationen der Amazonasindianer erhoffen sich Forscher eine Entwicklung von Medikamenten gegen Krebs, HIV und andere Krankheiten. Im Auftrag von Pharmafirmen suchen sie auch den Kontakt mit Schamanen und Medizinmännern, um sich Kenntnisse über die Wirkung von Pflanzen oder von Insektengiften anzueignen. “Dabei bleibt es nicht, sie schaffen die Rohstoffe oft illegal außer Landes”, klagen die Schützer der Indianergebiete. In der unüberschaubaren Wildnis gleicht die Jagd nach den Biopiraten der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Sidney Possuelo bewacht mit seinem kleinen Team der Indianerschutzbehörde FUNAI die Reservatsgrenzen und hat als einziger Weißer engen Kontakt zu Indianervölkern. | |
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| Dienstag (13.09.11), 6:00 Uhr | Phoenix | |
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Die Dokumentation zeigt beeindruckende Bilder von der Pyramidenstadt Chichén Itzá und versucht dabei, das Rätsel der hoch entwickelten Mayakultur und deren plötzlichem Ende zu entschleiern. Majestätisch ragen die Spitzen der Tempel und Pyramiden aus dem Regenwald der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Im gleißenden Sonnenlicht erscheint die Stadt wie ein geöffnetes Buch, aus dem die Geheimnisse der Maya einfach herauszulesen sind. Der Eindruck täuscht. | |
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| Montag (12.09.11), 3:05 Uhr | Phoenix | |
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Im sagenhaften Inkareich. Als die Spanier 1532 in Peru eindrangen, setzten sie die alten Inkaherrscher als kontrollierte Könige ein. Einer von ihnen, Manco Cápac musste nach einem verlorenen Aufstand gegen die Spanier fliehen. Im unzugänglichen Bergland von Cuzco soll er eine neue Stadt gegründet haben. Vilcabamba wurde sie in den Überlieferungen genannt. Ihr Anblick ist überwältigend. Auf einem steilen Gebirgsstock haben die Inka eine Stadt angelegt, in der wahrscheinlich nahezu 4.000 Menschen gelebt haben. Der Film führt seinen Betrachter durch die Ruinen der Inka-Stadt. | |
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| Sonntag (11.09.11), 4:35 Uhr | Phoenix | |
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Der Knochenjäger (3/3). Diesmal geht Scottys Reise an die Nordküste Perus, wo Archäologen ein junges Mädchen entdeckt haben, die an einem seltsamen Platz direkt neben einer leeren Grabstätte begraben wurde. Scottys Nachforschungen führen ihn in die Welt der Moche, einer antiken Gemeinschaft, wo Getreidebier und Blut wesentliche Elemente ihrer Begräbnis-Rituale waren. War die Jugendliche den Göttern geweiht und wurde ihr Blut von einem Anführer getrunken, oder wurde sie zu Tode gearbeitet, und dann während eines Blutfestes mit dem Tod geehrt? | |
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| Sonntag (11.09.11), 2:15 Uhr | Phoenix | |
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Der bolivianische Salzsee. Die Sonne brennt, ein eisiger Wind weht. Klaus Weidmann und sein Team befinden sich auf knapp 4.000 Metern Höhe in den Anden Boliviens. Vor ihnen liegt der Salar de Uyuni, der größte Salzsee Südamerikas. “Salzpalast” heißt das Hotel, das hier mit Betten, Stühlen und Schränken aus Salz dem Gast ein unvergessliches Erlebnis bereiten will. Jenseits der chilenisch-bolivianischen Grenze erreicht das Team das Tal des Mondes. Lamas begleiten es durch die bizarren Felsformationen und Sanddünen. Hier ruht “Miss Chile”, die am besten erhaltene Mumie der 11.000 Jahre alten Atacameño-Kultur am Fuße des schneebedeckten Vulkankegels. Wie an keinem anderen Ort der Welt sind die Nächte hier staubfrei und glasklar – der siebte Himmel für Esoteriker und Ufologen. Mit riesigen Teleskopen blicken die Sternforscher der Europäischen Südsternwarte vom Cerro Paranal an das Ende des Alls. Was wissen sie über dessen Ursprung? | |
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| Mittwoch (7.09.11), 7:30 Uhr | Phoenix | |
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Mythos Amazonas: Zwischen Traum und Schicksal Film von Bernd Reufels Es sind die gewaltigsten Ströme dieser Erde – nicht nur was ihre Längen oder ihre Wassermenge anbelangt – sondern ihre Bedeutung für die Menschen ganzer Kontinente: Amazonas und Nil. Über Jahrtausende gottgleich verehrt von den Menschen, deren Lebenvon den Launen des Wassers abhing. Generationen von Forschern versuchten den Strömen ihre Geheimnisse zu entreißen. Ihre Namen stehen für die abenteuerlichsten Expeditionen der Geschichte. Bis heute streiten sich Wissenschaftler, welcher der beiden Ströme wirklich der größte ist. Der Amazonas ist wohl der wasserreichste Fluss der Erde – und der Nil ist vermutlich der längste. | |
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| Dienstag (6.09.11), 3:50 Uhr | Phoenix | |
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Die Naturmedizin der Kallawaya. Am Rande der Zivilisation, versteckt zwischen den Schneegipfeln der bolivianischen Anden, liegt das Kallawaya-Hochtal. Übersetzt heißt sein Name “Land der Ärzte”. Von hier kommen Wunderheiler, die über ein so profundes Pflanzenwissen verfügen, dass sich neuerdings sogar die Pharmaindustrie für sie interessiert. Einer von ihnen ist der Kräuterarzt Aurelio Ortiz. Die Kamera begleitet ihn und seinen Sohn Cerilo bei Krankenbesuchen, beim Kräutersammeln, bei der Durchführung magischer Rituale und auf einer langen Reise ins Nachbarland Peru. Denn in Peru, an dem heiligen Berg Machu Picchu, soll sich erweisen, ob Cerilo von den Göttern als Nachfolger seines Vaters akzeptiert wird. Der Film führt in eine faszinierende Landschaftskulisse und in eine Welt, in der das Tun der Menschen von Kräften bestimmt wird, die sie mal als weiße, mal als schwarze, mal als graue Magie interpretieren. | |
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| Dienstag (6.09.11), 3:45 Uhr | Phoenix | |
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Im Süden Chiles boomt ein neuer Industriezweig – die Lachszucht. Knapp 1000 Lachsfarmen gibt es in der Region und für die meisten ist Profit wichtiger als die Umwelt. Korrespondent Carsten Thurau nimmt uns mit in den Süden Chiles, in die Region mit dem Namen Los Lagos – die Seenregion, rund um die Stadt Puerto Montt. Hier gibt es Inseln, viele sogar, denn die Landschaft ähnelt ein wenig der Küste Norwegens mit Fjorden und Schereninseln. Ein ökologisch sehr sensibles Gebiet mit einem seit ein paar Jahren nicht unumstrittenen wirtschaftlichen Aufschwung. | |
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| Samstag (3.09.11), 12:15 Uhr | Phoenix | |
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Mitten ins Herz Südamerikas (2/2). Über 3000 Höhenmeter geht es hinunter in den tropischen Osten Boliviens. Rollsplitt, Schlaglöcher, 180-Grad-Kurven mit steilem Gefälle, keine einzige Leitplanke und kein Warnschild So eng ist der Weg, dass das Fahrerhaus von Xaviers Volvo manchmal über dem Abgrund schwebt: 500 bis 1000 Meter freier Fall. Der “Weg des Todes” in Bolivien – die gefährlichste Straße der Welt, Tausende haben hier bereits ihr Leben gelassen. | |
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| Samstag (3.09.11), 11:30 Uhr | Phoenix | |
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Mitten ins Herz Südamerikas (1/2). “Ich segne die beiden Motorräder mit den amtlichen Kennzeichen NG 71981 und 71988″. Der wettergegerbte Priester Julio Mamani gießt hochprozentigen Schnaps über die staubigen Enduromaschinen unseres Korrespondenten Thomas “Tommy” Aders und seines Begleiters. Der Priester beginnt einen monotonen Sprechgesang und verbrennt Opfergaben mitsamt dem Holzaltar, den er für sein Ritual auf dem Andengipfel in 4300 Meter Höhe errichtet hat. Bald kommt ein LKW dazu, auch Fahrer Xavier will sich den Segen der Anden- Götter für seinen halsbrecherischen Dienstweg sichern. Bei diesem Gipfel-Treffen kommen die beiden Motorrad- und der LKW-Fahrer nach der Zeremonie ins Gespräch und beschließen, den Weg gemeinsam zu meistern. Kurze Zeit später biegen sie in den “camino de la muerte” ein, den “Weg des Todes”. | |
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| Mittwoch (31.08.11), 13:15 Uhr | Phoenix | |
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Auf den circa 1.000 Kilometer vor der Küste Ecuadors gelegenen Galápagosinseln hat sich eine ganz einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Charles Darwin, einer der berühmtesten Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts, hat sie für seine Forschung zur Evolutionstheorie genutzt. Durch den zunehmenden Touristenstrom scheint dieses Naturparadies, das von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurde, jedoch gefährdet. | |
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| Dienstag (23.08.11), 3:30 Uhr | Phoenix | |
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Die Eroberung des Amazonas. Als Francisco de Orellana 1541 als Stellvertreter von Gonzalo Pizarro, dem jüngeren Pizarro-Bruder, das Expeditionsheer der Spanier von ihrem Stützpunkt Quito über die Anden führte, war es eine Reise ins Ungewisse – in die völlige terra incognita. Ziel der Mission war das “El Dorado”, das Land des Goldes, von dem die Inkas den Spaniern ebenso berichtet hatten, wie von den Gewürzen des “Zimtlandes” – irgendwo auf der anderen Seite der Anden. Einige Monate später waren von den rund 4000 Spaniern und Indio-Scherpas, die sich auf den Weg gemacht hatten, noch die Hälfte am Leben. Pizarros Expedition steckte am Fuße der Anden in den ersten Ausläufern des Regenwaldes fest. Noch nie hatte ein Europäer es bis hierher geschafft. Alle Nahrungsmittel waren verbraucht, der Rückweg schien unmöglich, die Gier nach Gold wich dem puren Überlebenswillen. In ihrer Verzweiflung beschlossen die Spanier, mitten im Urwald, am Rio Coca, eine Caravelle zu bauen, um auf dem Fluss weiter zu kommen. | |
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| Dienstag (23.08.11), 2:45 Uhr | Phoenix | |
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In Nicaragua wurde die Revolution zwar lange abgewählt, aber die Ideale werden hochgehalten. Trotzdem: Jugendgewalt, Migration und Armut prägen das Bild Zentralamerikas, doch die Einwohner wollen das ändern. Junge und Alte dominieren das dörfliche Bild von Intipucá in El Salvador. Das Städtchen hat mit die größte Abwanderungsquote. Es gibt sogar ein Denkmal des ersten Emigranten und seit Kurzem den ersten bekennenden bisexuellen Bürgermeister. In der Hauptstadt San Salvador prägen Gewalt und Drogen die Gesellschaft. Mit Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen werden auch dort Hilfsprojekte ins Leben gerufen. Im Petén in Guatemala kümmert sich der deutsche Architekt Dieter Zimmer um den Erhalt von Mayastätten. Geografisch gesehen, sind wir längst in Nordamerika. Und die Mexikaner legen auch viel Wert darauf, dass dem so ist. Ein Touristenmagnet ist die Karibikküste um Cancún. Für die Einwohner bedeutet es Geld. Doch das Ökosystem an der Küste leidet: die Mangrovenwälder sterben, was auch globale Folgen hat. Auf dem Weg zur letzten Station der Reise geht es über Puebla nach Mexiko-City. Ein Moloch – der richtige Nährboden für Kunst und Kultur. Der Künstler Miguel Ventura provoziert gerne mit Nazisymbolik und sieht durchaus eine gewisse Kontinuität in unserer heutigen globalen Gesellschaft. | |
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| Dienstag (23.08.11), 2:00 Uhr | Phoenix | |
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Drogen- und Bürgerkrieg haben Kolumbien über Jahrzehnte nachhaltig geprägt. Medellín muss bis heute mit dem Klischee der Mafia-Hochburg leben. Heute wird im berüchtigten Problemviertel Comuna 13 gegen Gewalt und Drogen gerappt, die Stadt investiert in seine Bürger, baut Sozialwohnungssiedlungen und setzt auf Aussteigerprogramme für Ex-Guerilleros und Paramilitärs. Das Hinterland am Rio Magdalena, früher stark umkämpft von der Guerilla und den Paramilitärs, ist für Touristen wieder zugänglich. Nur mit dem Bruderstaat Venezuela klappt es nicht so recht. Venezuelas Präsident Hugo Chávez sieht sich als legitimer Nachfolger des Freiheitskämpfers Simon Bolívar und arbeitet am Sozialismus des 21. Jahrhunderts. Der Personenkult, der um den derzeitigen Präsidenten Chávez betrieben wird, ist inzwischen selbst vielen Venezolanern suspekt geworden. Der Orinoko ist eine Flusslandschaft, die den Vergleich mit dem Amazonas nicht zu scheuen braucht. Wer nach Panama fährt, kommt nicht um den Panamakanal herum: Seit fast 100 Jahren funktionieren die Schleusen, doch die Schiffe werden immer größer. Das Nachbarland Costa Rica ist inzwischen eine Touristenhochburg in Mittelamerika. | |
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| Dienstag (23.08.11), 1:15 Uhr | Phoenix | |
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Wer als Tourist die Brücke der Freundschaft von Brasilien nach Paraguay überquert, muss damit rechnen, dass er überfallen wird. Daher gibt es seit einiger Zeit eine Touristenpolizei, die für Ordnung sorgt. Ansonsten geht es in Paraguay eher friedlich zu. Im trockenen Chaco züchten Mennoniten seit Generationen Rinder. Das benachbarte Bolivien, benannt nach dem Freiheitskämpfer Simon Bolívar, wird seit 2005 von Evo Morales regiert, dem ersten Präsidenten indigener Abstammung. Morales will die Reichtümer des Landes ohne fremde Hilfe fördern. Ein Projekt ist der Abbau von Lithium im Salar de Uyuni. Die Reise durch den Andenstaat geht bis nach Copacabana, einem Wallfahrtsort am Titicacasee, auf dessen Mitte die Grenze zu Peru verläuft. Peru ist berühmt für seine sagenumwobenen Inkastätten, wie die Bergstadt Machu Picchu. Während man in der Hauptstadt Lima Lifestyle pflegen kann, wird in Iquitos Raubbau am Urwald betrieben. Illegale Abholzung im großen Stil ist an der Tagesordnung. Doch es formiert sich Widerstand bei den Indios. In Ecuador baut ein Schweizer Plantagenbesitzer Edelkakao an. Und dann geht die Suche nach dem Äquator los. | |
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| Dienstag (23.08.11), 0:35 Uhr | Phoenix | |
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In der vierteiligen Reihe “Von Feuerland nach Tijuana” reisen vier Reporterteams quer durch Lateinamerika, von der Südspitze des amerikanischen Kontinents bis zur mexikanisch-kalifornischen Grenze. Sie wollen wissen: Was bewegt die Menschen? Wie sieht ihr Alltag aus? Wo steht Lateinamerika heute? Die Reise beginnt am “Ende der Welt” – in Feuerland. Nach Puerto Williams, einem Stützpunkt der chilenischen Marine, kommen bestenfalls Abenteurer und Naturliebhaber auf der Suche nach Einsamkeit. Dort lebt die über 80-jährige Cristina Calderon. Wenn sie stirbt, wird das Volk der Yamana, die 6.000 Jahre lang die Inselwelt von Feuerland bewohnten, endgültig verschwunden sein. Über den Beagle-Kanal geht es weiter nach Ushuaia. Die Argentinier sind der Meinung: Dort beginnt die Welt. Der Geologe Jorge Rabassa befürchtet, dass der Perito-Moreno-Gletscher ein Opfer des Klimawandels wird. Von Buenos Aires geht es über den Rio de La Plata weiter nach Montevideo. Dort gibt der Candomble den Ton an. Ein Rhythmus afrikanischen Ursprungs, der daran erinnert, dass einmal die Hälfte der Bewohner Uruguays afrikanische Sklaven waren. Im Landesinneren kämpfen Bio-Bauern gegen genmanipulierte Pflanzen und bauen ihre eigenen Lager für Sämereien. Der Süden Brasiliens ist geprägt von der Tradition deutscher Siedler der vierten und fünften Einwanderergeneration. Das Städtchen Gramado, ein beliebtes Ausflugsziel, verbreitet mit der folkloristischen Pflege seiner deutschen Wurzeln ein exotisches Deutschlandbild. | |
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| Sonntag (21.08.11), 0:00 Uhr | Phoenix | |
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Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Die Geschichte Panamas ist (auch) eine Kriminalgeschichte, die vor 500 Jahren begann und noch immer nicht zu Ende ist, denn in Panama kamen und kommen Täter gewöhnlich unbehelligt davon. Nur die Art der meist recht lohnenden, wenn auch nicht immer legalen Geschäfte hat sich über die Jahrhunderte gewandelt: vom Raub des Inkagoldes in Peru über den Handel mit Sklaven aus Afrika zu Drogenschmuggel und Geldwäsche in jüngerer Zeit. Und wie das Geschäft, so ist auch die Geschichte Panamas – von gelegentlichen Rückschlägen abgesehen – eine Erfolgsgeschichte: Gründung 1517 des heute Alt Panama genannten ersten Stützpunkts zur Eroberung und Beraubung Südamerikas, Bau einer neuen Stadt, der heutigen Altstadt Panamas im 17. Jahrhundert, Bau des Kanals und des Neuen Panama im 20. Jahrhundert. | |
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| Samstag (20.08.11), 22:30 Uhr | Phoenix | |
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Sein Vater war Pablo Escobar, der Chef des kolumbianischen Medellin-Kartells. Heute lebt Sebastián Marroquín als Architekt in Buenos Aires. In dieser fesselnden und sehr bewegenden Doku mit bislang nie gezeigtem Bild- und Tonmaterial setzt er sich erstmals öffentlich mit den Greueltaten seines Vaters auseinander. Er bittet die Söhne prominenter Opfer um Vergebung… | |
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| Montag (15.08.11), 21:00 Uhr | Phoenix | |
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(4/4) Von den Anden zum Atlantik. Die längste Busreise Südamerikas dauert insgesamt 60 Stunden und führt über eine Strecke von 3.785 Kilometern quer durch den lateinamerikanischen Subkontinent. Sie verbindet die chilenische Hauptstadt mit den Anden, der argentinischen Pampa, dem goldenen Hügelland und schließlich mit der tropischen Atlantikküste Brasiliens und der Wirtschaftsmetropole São Paulo. Chiles Hauptstadt Santiago ist eher untypisch für eine lateinamerikanische Großstadt, ruhig und zivilisiert geht es hier zu, kein chaotisches Durcheinander. Trotz des Wirtschaftswachstums zieht es noch immer viele Chilenen auf Jobsuche nach Brasilien. Zweimal in der Woche fährt die Buslinie 111 von der chilenischen Hauptstadt in die brasilianische Metropole. Der Steward Ricardo Andes ist 34, er macht den Job schon ein paar Jahre und ist es mittlerweile daran gewöhnt, selten bei seiner Familie zu sein. Die Sehenswürdigkeiten der Strecke sind für ihn längst alltäglich, für viele der Passagiere auch. Berufspendler nehmen trotz der langen Fahrzeit oft den Bus, er ist billiger als das Flugzeug. | |
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| Montag (15.08.11), 18:00 Uhr | Phoenix | |
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Kreuzfahrt durch ein Weltwunder. Vom Atlantik in den Pazifik in 15 Stunden: WELTWEIT ist unterwegs auf dem Panama-Kanal. Mit wechselnden Perspektiven: wir erleben die Passage auf dem Katamaran eines deutschen Weltumseglers, und begleiten einen Lotsen hoch oben auf der Brücke seines Containerfrachters – zwei von gut 13.000 Schiffen, die jährlich diese wichtige Wasserstraße benutzen. Unterwegs kann auch die fünf Milliarden Dollar teure Erweiterung des “achten Weltwunders” bestaunt werden. Der Kanal wird bis 2014, zum hundertsten “Geburtstag”, auf doppelte Breite und Tiefe gebracht, mit Schwimmbaggern und viel Dynamit. Künftig sollen Ozeanriesen mit einer Länge von 366 Metern und einem Tiefgang von 15 Metern durch den Kanal fahren können. | |
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| Freitag (12.08.11), 14:00 Uhr | Phoenix | |
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Valle de Vinales und Trinidad. | |
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| Freitag (12.08.11), 13:15 Uhr | Phoenix | |
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Nach fast 50 Jahren an der Spitze Kubas hat sich Fidel Castro aus der Politik zurückgezogen. Mit ihm geht eine Ära zu Ende. Kaum ein Politiker der Zeitgeschichte hat so polarisiert wie der “Máximo Líder”: charismatischer Revolutionär und pragmatischer Staatsmann, geliebter Landesvater und kaltblütiger Diktator – die Zuschreibungen könnten kaum widersprüchlicher sein. Die Legende Castros begann mit seinem siegreichen Einzug in Havanna am 1. Januar 1959. Fünf Jahrzehnte lang bot der kleine “David” Kuba dem “Goliath” USA die Stirn. Der Preis dafür war die dramatische Verarmung der Zuckerinsel. Zehn US-Präsidenten kamen und gingen, das sowjetische Weltreich zerbrach – nur Fidel Castro blieb. | |
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| Freitag (12.08.11), 12:30 Uhr | Phoenix | |
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Che Guevaras letzter Kampf. Der Film folgt den Spuren Che Guevaras auf seinem letzten Feldzug in Bolivien, wo er die Revolution neu zu entfachen suchte – ein militärischer und logistischer Albtraum. Sonnenuntergang über Jesús María, einem Vorort der argentinischen Provinzstadt Córdoba. Drei Dutzend Jugendliche trainieren auf einem schlecht bewachsenen Fußballplatz, sie tragen rote Trikots mit dem weltweit bekannten Konterfei eines toten Revolutionärs. Das gleiche Emblem ist überlebensgroß auf die Mauern gemalt. Willkommen beim ersten Che-Guevara-Fußballclub der Welt! Noch immer übt der geborene Argentinier und Held der kubanischen Revolution eine gewaltige Faszination aus. Idol des Freiheitskampfes, Vorbild für eine aufmüpfige Jugend, Ikone für die Linke. | |













