Fernsehtipps Lateinamerika - EinsPlus
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| Dienstag (3.01.12), 17:45 Uhr | EinsPlus | |
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Planet Wissen. Das “Golden Corn” war schon den Inkas, Mayas und Azteken bekannt. Nachweislich wurde Mais schon 3.000 v. Chr. in Mexiko kultiviert und kam durch Columbus nach Europa. Heute ist die imposante Pflanze die weltweit wichtigste Getreideart mit Anbauzonen in allen Erdteilen. 590 Mio. Tonnen Mais werden jährlich geerntet – mehr als Weizen und Reis. Planet Wissen untersucht den Wandel dieser Kulturpflanze von ihren Anfängen in Südamerika bis zur Intensivlandwirtschaft weltweit. Dabei werden Chancen und Risiken dieses Riesen unter den Getreidearten beleuchtet: Ob Gentechnik oder Monokultur, ihren Ruhm verdanken die goldenen Körner ihrer vielseitigen Verwendung. Mais ist viel mehr als ein Lebensmittel. | |
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| Dienstag (3.01.12), 9:15 Uhr | EinsPlus | |
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Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Als die Spanier im 16. Jahrhundert auf ihren Eroberungszügen die Regenwälder im heutigen Guatemala durchquerten, stießen sie auf gespenstische Kulissen. Tikal beherbergte in seiner Blüte bis zu 80.000 Menschen. Im 8. Jahrhundert nach Christus wurde Tikal jedoch von der Bevölkerung innerhalb kurzer Zeit verlassen. Was war passiert? Aus dem Rätsel wurde bald ein Mythos, der bis heute die Maya als friedliches Volk darstellt, das in enger Verbundenheit mit der Natur gelebt haben soll. Doch die Geschichte der Maya in Tikal war eine andere, wie neue wissenschaftliche Forschungen belegen. Es ging um Macht, um Selbstverherrlichung und um Vergötterung einer herrschenden Elite, die rücksichtslos ihren Lebensraum ausbeutete. Das Resultat war ein ökologischer Supergau, aber auch eine der bedeutendsten Hochkulturen de Altertums. | |
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| Sonntag (1.01.12), 11:45 Uhr | EinsPlus | |
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Patagonien, Argentinien 2005: Der Moreno Gletscher nahe Calafate. Niemand kennt die Eismassen Patagoniens besser als der slowenisch argentinische Glaziologe Pedro Skvarca. Im Auftrag des Instituto Antartico Argentino untersucht er die Veränderungen der Gletscher. Hinter der Granitbarriere des Fitzroy Massivs staut sich das gigantische Eisfeld: 13.000 Quadratkilometer groß, 370 Kilometer lang. Der Eispanzer ist über 1.000 Meter dick. 60 Gletscher stürzen sich in die Täler Patagoniens, auf der chilenischen Seite im Westen wie auf der argentinischen Flanke im Osten des Kontinents. Die grandiose Landschaft wird seit 1981 von der UNESCO als Weltnaturerbe geschützt. Die neuesten Klimadaten sind jedoch alarmierend: Der Gletscher geht zurück. | |
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| Sonntag (1.01.12), 11:00 Uhr | EinsPlus | |
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Türkises Meer und grüner Dschungel. Für viele Menschen ist die Karibik der Inbegriff eines Naturparadieses. Doch Belize, so groß wie Hessen und zwischen Guatemala und Mexico gelegen, bietet mehr. Dichter Dschungel, verborgene Maya-Tempel und unerforschte Höhlen locken Abenteurer aus aller Welt in den kleinen mittelamerikanischen Staat. Die ausgedehnten Regenwälder haben nicht nur eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt bewahrt, sondern auch das ein oder andere Geheimnis der Maya-Kultur. Die Suche nach den verborgenen Schätzen wird zum exotischen Abenteuer. Begegnungen mit giftigen Schlangen, Klammeraffen, farbenprächtigen Vögeln, heiligen Brüllaffen, Ameisenbär und Ozelot sind an der Tagesordnung. Aber gelingt es auch, den König des Dschungels zu treffen, den Jaguar? | |
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| Sonntag (1.01.12), 10:15 Uhr | EinsPlus | |
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In den Dschungelruinen von Mexiko. Wenn in mexikanischen Maya-Ruinen Archäologen auf Skelette stoßen, bitten sie Vera Tiesler um Hilfe, denn die Deutsch-Mexikanerin kann in Knochen von Toten lesen. Sie ist Bioarchäologin. Wenn in mexikanischen Maya-Ruinen Archäologen auf Skelette stoßen, bitten sie Vera Tiesler um Hilfe, denn die Deutsch-Mexikanerin kann in Knochen von Toten lesen. Sie ist Bioarchäologin. Ein neuer Beruf, der die Kenntnisse der Archäologie und der Medizin verbindet. Von einem Grabfund kann die Wissenschaftlerin nicht nur Rückschlüsse auf die Todesursache ziehen, sie erhält auch Informationen über Lebensweise und Traditionen einer untergegangen Kultur. Der Film begleitet Vera Tiesler auf ihren Forschungsreisen zu den mexikanischen Mayastätten. | |
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| Sonntag (1.01.12), 9:30 Uhr | EinsPlus | |
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Einmal im Jahr, Ende Juli, verwandelt sich Santiago de Cuba in die Hochburg der Karnevalisten. Acht Tage und Nächte wird gefeiert, denn der “Carneval” ist die offizielle Revolutionsfeier des Landes – ein nationales Ereignis. Schon Monate vorher proben die Conga-Trommler, die Caperos schmücken ihre prunkvollen Kostüme, und die Comparsas, die Karnevalsgruppen, studieren den “Chancletas” ein, den typischen Conga-Schritt. Karneval auf Kuba ist eine “Auszeit” vom sozialistischen Alltag. | |
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| Sonntag (25.09.11), 15:15 Uhr | EinsPlus | |
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Weinproduktion in Argentinien und Chile. Plaza Latina. Die Reblaus wütete in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts überall in Europa und vernichtete fast den gesamten Weinanbau in Frankreich. Einige der uralten Rebsorten, darunter etwa der Carmenère, wurden dabei ausgerottet. Erst vor wenigen Jahren bewies dann ein Biologe, dass ausgerechnet in Chile diese Traube überlebt hatte, wohin katholische Mönche sie aus Europa mitgebracht hatten. Heute hat Chile praktisch ein Weltmonopol auf Carmenère und exportiert besonders viel nach – Frankreich! Ein Schlaglicht auf eine unbekannte Weinregion: Südamerika. Thomas Aders und sein Team besuchen in Argentinien unter anderen das bekannte Weingut Zuccardi und den aus Südfrankreich stammenden Jean Bousquet, der seine Weingüter in Carcassonne verkauft und hier in der Region um Mendoza ein neues Imperium gegründet hat. Außerdem steht ein Besuch bei der Weinaristokratie an. Die Folgen bleiben nicht aus: Der Weintourismus boomt – rechts wie links der Anden. Klimaverwöhnt, hochprofessionell und mit viel Liebe angebaut: Die guten Tropfen aus Südamerika sind ganz groß im Kommen. | |
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| Freitag (9.09.11), 22:15 Uhr | EinsPlus | |
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Plaza Latina. Wenn man den Onkel respektvoll behandelt, dann schützt er die Minenarbeiter Boliviens vor Katastrophen. Aber wehe, er fühlt sich vernachlässigt: Dann wird er teuflisch wütend, spuckt Feuer, lässt Stollen einbrechen und Menschen sterben. Um den “Tío de la mina”, den Onkel der Minen, zu besänftigen, opfern die Minenarbeiter Boliviens dieser Gottheit Kokablätter, Essen, Hochprozentiges und ein weißes Lama. Immer am Freitag vor Karneval. Boliviens Minen von Potosí und Oruro, über Jahrhunderte die ertragreichsten der Welt, sind Heimat ungezählter Andenmythen und uralter Sagen. Zum Karneval von Oruro werden sie alle in einem farbenfrohen Spektakel gefeiert: 20 Stunden ausgelassene Tänze mit Heiligen und Teufeln, die Kultur der Anden feiert sich selbst. | |
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| Freitag (9.09.11), 21:45 Uhr | EinsPlus | |
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Auslandsreporter. Es ist das größte, längste und verrückteste Fußballturnier der Welt: Der Peladão im Großraum von Manau, der “große Kick”.Vier Monate lang steht in jedem Jahr Amazonien Kopf, denn bei diesem Turnier verbinden sich die beiden größten Leidenschaften der Brasilianer: Fußballbegeisterung und Schönheitswahn. Jede der 428 Mannschaften entsendet eine eigene Schönheitskönigin, und beide können es aufs Siegertreppchen schaffen und einen PKW gewinnen. Das Filmteam begleitet mehrere Teams und mehrere Königinnen in spe und besucht auch den Stamm der Saterê Maués auf ihrer eigenen Insel im Amazonas. Denn eine der Spezialkategorien beim Peladão sind die Herren- und Damenmannschaften der Indios. Hier wird ohne Fußballschuhe gekickt, mit Pflanzenfarbe statt mit Rouge geschminkt und zur Siegesfeier werden Sarai gegessen, geröstete Riesenameisen. Die Moral von der kombinierten Schönheits- und Fußball-Geschicht’: Bolzen und Balzen gehören in Brasilien ganz einfach zusammen. | |
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| Freitag (9.09.11), 4:00 Uhr | EinsPlus | |
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Bohnen werden seit über 7000 Jahren in Mittel- und Südamerika angebaut. Im 16. Jahrhundert kamen sie mit dem Sklavenhandel nach Europa. Vorher wurden in Europa nur Fava gegessen: Dicke Bohnen, Saubohnen oder Puffbohnen. | |
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| Sonntag (4.09.11), 17:45 Uhr | EinsPlus | |
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Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdrin12glichen Regenwald: Die Wasserfälle von Iguaçu. Sie sind die größten der Erde, breiter als die Victoria-Fälle und höher als die berühmten Niagara-Fälle. Über rund 2.700 Meter Breite stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. Feiner Sprühnebel steigt über dem tosenden Spektakel auf, Sonnenlicht und schillernde Regenbögen tauchen die Szenerie in ein unwirkliches Licht. | |
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| Sonntag (4.09.11), 15:15 Uhr | EinsPlus | |
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365 feinsandige Strände – für jeden Tag des Jahres einen. Diese verlockende Statistik hat eine kleine, aber feine Insel in der Karibik zu bieten: Antigua. Es stimmt also, das schöne Klischee von Sonne, Strand und Palmen. Antigua gehört zur Inselgruppe der kleinen Antillen und noch präziser zu den Leeward-Eilanden. Segler wissen sofort, was gemeint ist: die “Insel über dem Winde”. Doch wer weiß schon, dass aus Antigua auch heiße Soßen kommen – Rosie McMaster betreibt den Familienbetrieb “Susie’s Hot Sauce” schon in zweiter Generation und gewinnt mit ihren Kreationen einen Preis nach dem anderen – in den USA! Mit der Soßenkünstlerin gewinnen die Zuschauer gepfefferte Einblicke in das Inselleben der Einheimischen. | |
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| Samstag (27.08.11), 0:45 Uhr | EinsPlus | |
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Eine Reise durch den Regenwald. Wer vom Karneval in Rio schwärmt, der war noch nie am Amazonas. Auf einer Flussinsel messen sich in der Stadt Parintins Jahr für Jahr zwei ehemals verfeindete Gruppen, die roten Garantidos und die blauen Caprichosos. Sie kreieren atemberaubende Umzugswagen, ziehen Hunderte von Tänzern zu einer farbenprächtigen Choreographie zusammen und schicken ihre beiden schönsten Frauen an die Front. Der Amazonas ist auch ein einzigartiges Naturparadies. Für das Überleben dieser grünen Lunge der Erde zu kämpfen, kann lebensgefährlich sein. Zum Beispiel für den Befreiungstheologen Padre Boeing. | |
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| Dienstag (23.08.11), 3:45 Uhr | EinsPlus | |
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Eine Reise durch den Regenwald. Im dritten und vierten Teil der Reportage reist das Filmteam quer durch Brasilien, von der peruanischen Grenzstadt Tabatinga bis zur Mündung bei Belém. Zu Fuß, im Wasserflugzeug, im Kanu und im Passagierschiff. Noch immer gibt es in dem gigantischen Amazonasbecken Indiostämme, die kaum Kontakt mit dem hatten, was man “Zivilisation” nennt – so auch der Stamm der Matis an der Grenze zu Peru. | |
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| Sonntag (21.08.11), 15:15 Uhr | EinsPlus | |
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Plaza Latina. Paraguay – wenn überhaupt, dann fallen einem zu diesem südamerikanischen Binnenland eine Serie von Militärputschen ein, und vielleicht noch der Fußballstar Roque Santa Cruz. Doch es ist ein faszinierendes und abwechslungsreiches Land, über das es gerade in diesem Jahr der Präsidentenwahlen sehr Interessantes zu berichten gibt. Am besten durchquert man diesen weißen Fleck auf der Landkarte mit einem Boot auf dem Río Paraguay. Dieser zerschneidet das gleichnamige Land in zwei Hälften: den Gran Chaco im Westen, eine dünn besiedelte und unwirtliche Dornbuschsavanne und den bevölkerungsreichen Oriente im Osten mit der für seine Schmugglerware und seine Raubkopien berüchtigten Hauptstadt Asunción. | |
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| Donnerstag (18.08.11), 22:55 Uhr | EinsPlus | |
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Eisenbahn-Romantik. Wir zeigen die bunte Welt der Eisenbahn Costa Ricas, luxuriöse Thermalbäder mitten im Regenwald und die üppige Tier- und Pflanzenwelt des Dschungels. Das ist “la pura vida”, das pralle Leben. Costa Rica wird von seinen Einwohnern liebevoll “Tica” genannt. Der kleine Staat zwischen Nicaragua und Panama, zwischen Karibik und Pazifik, gilt mit seiner üppigen Fauna und Flora als das “grüne Paradies” Mittelamerikas. Mehr als ein Viertel des Landes ist als Nationalpark ausgewiesen. Beliebt ist “Tica” deshalb als Reiseziel für Öko-Touristen aus aller Welt. Der Eisenbahnverkehr, einst wichtige Transportmöglichkeit in diesem Kaffee-, Bananen- und Ananas-Anbaugebiet, wurde Ende des letzten Jahrhunderts immer mehr eingeschränkt. | |
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| Donnerstag (18.08.11), 21:55 Uhr | EinsPlus | |
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Im Bundesstaat Chihuahua verkehrt Mexikos einziger Personenzug. Der “Ferrocarril Chihuahua al Pacifico”, kurz Chepe, verbindet die Pazifikküste Mexikos mit der Stadt Chihuahua im Nordwesten des Landes und hält sich genau an den Fahrplan. Jeden Morgen um 6.00 Uhr setzt sich der “Primera Express”, der Erste-Klasse-Zug, in Bewegung. Eine Stunde später folgt die “Clase Economica”, die Zweite Klasse. Beide Züge werden von riesigen Dieselloks gezogen. Der Zug klettert von Meeresspiegelhöhe auf 2.400 Meter hinauf in die Berge der Sierra Madre, fährt über 39 Brücken, durch 86 Tunnel und schraubt sich auf Serpentinen und Schleifen in eine unvergleichliche Landschaft. Auf der Fahrt entlang der Barranca del Cobre, der Kupferschlucht, eröffnet sich den Bahnpassagieren das größte Canyon-System der Welt mit Schluchten, die tiefer sind als der Grand Canyon in Arizona. Hier leben die “Raramuri”, ein indigenes Volk, noch heute wie ihre Vorfahren. | |
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| Freitag (12.08.11), 21:45 Uhr | EinsPlus | |
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Eine Reise durch den Regenwald. An der Grenze zwischen Ecuador und Peru besucht Filmautor Stefan Schaaf die Achuar-Indianer. Auch in ihrem Gebiet werden riesige Ölvorkommen vermutet, aber dieses Volk setzt auf alternativen Tourismus. So betreibt es in Eigenregie die ökologische Kapawi-Lodge. Bis vor dreißig Jahren verarbeiteten die Achuaris die Häupter ihrer getöteten Feinde zu Schrumpfköpfen – nun sorgen sie in der Hotelküche für kunstvolle Arrangements. Weiter südlich, im peruanischen Iquitos, gibt es Sabbat im Urwald. Als die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts einen Kautschukboom erlebte, wanderten sephardische Juden aus den marokkanischen Städten Rabat und Marrakesch an den Amazonas aus. | |
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| Sonntag (7.08.11), 10:00 Uhr | EinsPlus | |
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Abenteuer Amazonien. Der Amazonas – ein Fluss und ein Mythos: von seinen Anfängen in Ecuador und Peru quer durch Brasilien und durch den Regenwald bis zu seiner Mündung in den Atlantischen Ozean. Er ist der größte Fluss der Welt, 6.800 Kilometer lang. 190.000 Kubikmeter Süßwasser schießt er pro Sekunde in den Atlantik. 10.000 Flüsse nimmt er bis zur Mündung auf. Gelegentlich wird Amazonien, das Gebiet rund um den riesigen Strom, als “grünen Lunge” der Welt bezeichnet. “Wir kämpfen doch allein gegen alle”, meint Heriberto Gualinga, ein Quechua-Indianer aus Ecuador. | |
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| Sonntag (7.08.11), 9:00 Uhr | EinsPlus | |
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Reisetipp. Südperu – eine faszinierende Kombination aus kulturellen Sehenswürdigkeiten und beeindruckenden Landschaften. Unsere Reise startet am sagenumwobenen Geburtsort der Indiostämme, dem Titicacasee. In Puno, dem Zentrum der Region beginnt eine der schönsten Bahnstrecken Perus: neun Stunden von Puno nach Cuzco. Cuzco, einst prachtvolles Zentrum der Inkawelt, ist Ausgangspunkt für die größte Touristenattraktion Südamerikas. Inmitten einer überwältigenden Landschaft liegt die Inkasiedlung Machu Picchu. | |
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| Dienstag (2.08.11), 4:15 Uhr | EinsPlus | |
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Wale in der brasilianischen Hochsee. Seit 1988 kümmert sich das Projekt “Baleia Jubarte” um die weltweit unter Naturschutz stehenden 25-Tonnen-Giganten, die für ihren Gesang bekannt sind: Im August paaren sich die Buckelwale vor der brasilianischen Küste, nahe des Äquators. Die fünf Inseln der Abrolhos liegen vor der Küste Brasiliens im Südatlantik und bilden das größte Korallenriff Südamerikas. Für die frühen Seefahrer und Entdecker waren ihre messerscharfen, oft nur Zentimeter unter der Wasseroberfläche liegenden Felsen eine tödliche Gefahr: Viele untergegangene Schiffe zeugen davon. Auch der Name des Atolls leitet sich von der Angst der Kapitäne ab – Portugiesisch: “Abri vossos olhos!” bedeutet übersetzt “Haltet eure Augen auf!” | |
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| Dienstag (2.08.11), 3:45 Uhr | EinsPlus | |
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Die Colonia Tovar in Venezuela. Mit Fachwerkhäusern wie in Sasbachwalden, mit dem Gasthaus Rebstock und dem Hotel Silva Negra, dem Café Muhstall. Es gibt ‘Schlachtplatte deutsch’, Bier aus der ältesten Brauerei in Venezuela, Schwarzbrot, Heidelbeeren, Tiroler Hüte, Kuckucksuhren – alles was man sich unter ‘deutsch’ so vorstellt. 1842 waren 358 Badener vom Kaiserstuhl, vornehmlich aus Endingen, Wyhl und Oberbergen, hierher ausgewandert. Den heiligen Martin aus der Endinger Martinskirche nahmen sie mit. Ein südamerikanischer Großgrundbesitzer hatte sie ins Land geholt, damit sie die Landwirtschaft entwickelten. Bis 1964 war das Dorf, das sich ‘Colonia Tovar’ nennt, weitgehend von der Außenwelt abgeschieden. Dadurch konnten sich die alemannische Kultur und der Kaiserstühler Dialekt über 100 Jahre lang unverändert halten. Ein Dorado für Ethnologen. | |
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| Sonntag (31.07.11), 15:15 Uhr | EinsPlus | |
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Plaza Latina. Weltreisen. Die alte Silber-Minenstadt Real de Catorce versteckt sich im Hochland von San Luis Potosi. Der Weg hinauf in den abgelegenen, von Legenden und Mythen umrankten Ort ist beschwerlich und weit. Verfallene Minendörfer säumen die Strecke, bis, wie aus dem Nichts, der Ogarrio-Tunnel auftaucht. Seine 1901 in den Fels getriebene Röhre misst knapp zweieinhalb Kilometer und ist der einzige Einlass nach Real de Catorce. Die alte Minenstadt wirkt wie eine Filmkulisse, kein neues Gebäude stört den Gesamteindruck. Silber wird hier nicht mehr gefördert, dafür kommen nun umso mehr Aussteiger, um sich hier niederzulassen. Und auch auf die Filmindustrie hat der Ort eine magische Anziehungskraft: “The Mexican” mit Julia Roberts und Brad Pitt wurde hier unter anderem gedreht. | |
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| Montag (18.07.11), 15:00 Uhr | EinsPlus | |
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Alle 30 Sekunden stirbt irgendwo auf der Welt ein Mensch an Malaria. Auch andere von Mücken übertragene Krankheiten haben tödliche Folgen. Die letzte Malaria-Epidemie in Deutschland gab es in den 50er-Jahren. Seither scheint die Gefahr von tropischen Erkrankungen hierzulande gebannt. Aber in den letzten Jahren haben mehrere Entdeckungen Forscher und Seuchenwächter alarmiert. Gleich zwei tropische Viren wurden jüngst in Deutschland nachgewiesen. Schon 2007 tauchten hier zum ersten Mal die Eier des gefürchteten asiatischen Tigermoskitos auf. Das Insekt kann Dengue-, Gelb- und West-Nil-Fieber verbreiten. Eine verwandte Art, der japanische Buschmoskito, hat sich im Südwesten Deutschlands innerhalb von fünf Jahren explosionsartig vermehrt. Klimawandel und globale Warenströme sind die Ursachen. | |
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| Sonntag (10.07.11), 15:15 Uhr | EinsPlus | |
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Weltreisen. Brasiliens Hochseeinsel Fernando de Noronha – Auf hohe See nordöstlich von Brasilien begeben sich die Weltreisen – und Rio-Korrespondent Thomas Aders wird auf Tauchstation gehen – unter Wasser gehen und einen neuen Sport ausprobieren. Plana-Sub nennt sich der und sieht so etwa aus: man wird an einem Seil hinter einem Boot durchs Wasser gezogen und hält sich an einem Plastikboard fest. Bei leichter Veränderung des Anstellwinkels schießt man in die Tiefe, bis zu 15 Meter, wo man dann an den Fischschwärmen, Haien, Rochen und Schildkröten ganz nah vorbeirauscht. | |
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| Sonntag (10.07.11), 9:00 Uhr | EinsPlus | |
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Wer die Dominikanische Republik abseits von All-inclusive-Anlagen erleben will, ist auf der Halbinsel Samaná richtig. Die von Dschungel bewachsene Gegend im Nordosten bietet Traumstrände und imposante Wasserfälle – wie die Saltos de Limón. Ein guter Ausgangspunkt für all diese Ausflüge ist der Fischerort Las Terrenas. Strandkneipen, Restaurants. Kleine Hotels und Pensionen säumen die palmenbestandene Hauptbucht. Ein Ausflug mit dem Schnellboot in die Bucht von Samaná führt in den Naturpark von Los Haitises. Von Höhlen durchlöcherte Inseln gibt es hier, auf denen die Ureinwohner Hispaniolas lebten: Regenwald, Mangroven, ein Paradies für Birdwatcher. | |
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| Freitag (8.07.11), 20:15 Uhr | EinsPlus | |
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Schmetterlinge verkörpern Schönheit und Eleganz. Wer diese Fabelwesen jagt und tötet, macht sich verdächtig. Lourdes Picareta wollte es genauer wissen und war mit seinem Team im Urwald Perus mit Schmetterlingsjägern auf Expedition. Tatsächlich lernte das Filmteam eine bisher völlig unbekannte Welt kennen: harte Männer, die im dunklen Regenwald von schillernden, filigranen Wesen angelockt werden. Sie zu erhalten ist dem Schmetterlingsjäger Cesar Magallanes wichtig: “Wir schauen immer genau hin, ob die Tiere in gutem Zustand sind oder nicht. Wenn nicht, lassen wir sie wieder frei, damit sie sich vermehren können. Schon deswegen, weil wir Interesse daran haben, später neue, schöne Schmetterlinge zu fangen.” | |
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| Sonntag (3.07.11), 17:00 Uhr | EinsPlus | |
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Bedrohte Küstenwälder in Brasilien. Im Brackwasser der tropischen und subtropischen Küsten, da wo Süßwasser und Meerwasser zusammentreffen, bildet ein dichtes Gewirr von Wurzeln einen einzigartigen Lebensraum – die Mangroven. Sie sind die Kinderstube zahlloser Arten von Fischen und Krustentieren. Weltweit sind bereits die Hälfte der Mangrovenwälder zerstört, durch Stadtentwicklung, Hotelanlagen und vor allem durch die sich ausbreitende Shrimp-Industrie. Dabei bieten die Mangroven auch einen wirksamen Schutz vor Erosion und Flutkatastrophen. Für die Menschen der Küstenregionen bedeutet der Verlust der Mangroven auch den Verlust ihrer traditionellen Lebensgrundlage. Der Film zeigt das Leben in den brasilianischen Mangroven, den Alltag von Menschen, die von den Mangroven leben und die Ausmaße der Zerstörungen. Er begleitet Forscher, die Modelle entwickeln, wie sich die bedrohten Mangrovenwälder nachhaltig nutzen und schützen lassen. | |
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| Sonntag (19.06.11), 15:15 Uhr | EinsPlus | |
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Weltreisen. Die Reportage von ARD-Korrespondent Stefan Rocker führt ins Herz von Zentralamerika, zu Dörfern am Rio San Juan in Nicaragua, mit ihren armen aber lebensfreudigen Menschen und in Naturschutzgebiete mit ihrer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt. Sie führt zu Indio-Gemeinden in Panama, die sich der Moderne nicht verweigern, die aber im Einklang mit der Natur und ihren Bräuchen leben wollen. Panama hat ihn und wird ihn sogar ausbauen – Nicaragua träumt von ihm: vom Kanal, der Pazifik und Atlantik verbindet. Wasser gibt es hier an den schmalsten Stellen des amerikanischen Kontinents im Überfluss. Öffnet dazu der Himmel noch seine Schleusen, dann regnet es meist wie aus Kübeln. Und dann heißt es nicht selten: Land unter. Das einzige Fortbewegungsmittel, das zuverlässig funktioniert, ist das Boot. In Nicaragua und Panama gibt es ausgedehnte Regenwaldgebiete, die nur über verschlungene Wasserwege erreichbar sind. | |
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| Mittwoch (15.06.11), 6:00 Uhr | EinsPlus | |
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Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Wohl keine andere spanische Kolonialstadt Südamerikas ist so gut und so authentisch erhalten wie das bolivianische Sucre. Dennoch wirkt die 1538 gegründete und nach spanischem Vorbild erbaute Stadt heute keineswegs wie ein Museum. Auch die Touristenzahlen halten sich sehr in Grenzen. Sucre verzaubert jeden Besucher sofort durch seine heitere Gelassenheit. Dazu tragen besonders die allgegenwärtigen 13.000 Studenten aus ganz Bolivien und dem Ausland bei. Sie sind heute die wichtigste Erwerbsquelle der “Weißen Stadt” in den Anden. | |
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| Mittwoch (15.06.11), 3:00 Uhr | EinsPlus | |
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Expeditionen ins Tierreich. Der Regenwald am Amazonas ist heute mehr als je zuvor durch die Gier des Menschen nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet. Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden genutzt und weiter verarbeitet. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht, doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar, die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Seekuh Amazonas-Manati sowie Tausende Fischarten leben. | |
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| Dienstag (14.06.11), 21:45 Uhr | EinsPlus | |
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Heute entführen wir Sie in aller Herren Länder und gehen auf Spurensuche. Warum zieht es Saarländer in die Fremde? Die Videoreporter des Saarländischen Rundfunks erzählen Geschichten fernab der üblichen Reisegeschichten. Auch Oliver Hölcke hat es in die Ferne gezogen, er arbeitet für die Entwicklungshilfe in Quito, der Hauptstadt von Ecuador. Neben den Schönheiten des Landes hat er auch die Schattenseiten von Armut und Kriminalität kennen lernen müssen. | |
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| Dienstag (7.06.11), 9:15 Uhr | EinsPlus | |
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Das Weltkulturerbe Potosí in Bolivien besteht aus dem Berg Cerro Rico, in dem es die reichsten Silberminen der Welt gab, und aus der Stadt Potosí am Fuß dieses Bergs. Dazu gehören ein kunstvolles Bewässerungssystem und Ruinen von Aufbereitungsanlagen für das Silbererz – alles Überreste aus der Kolonialzeit. Während die Stadt im 17. Jahrhundert blühte, leidet sie heute unter Bevölkerungsschwund. Auch wenn der ehemals reiche Berg schon lange ausgebeutet ist, suchen dennoch rund 7.000 Indios Tag für Tag nach Resten von Silber, Zinn und Blei. Der Schutzpatron der “mineros” im Berg ist der Teufel. Ihn verehren sie, geben ihm in ihrer Mine zu trinken und zu rauchen. Der Teufel erzählt im Film die Geschichte von Potosí und seinem einst so reichen Berg, einer zu Zeiten der spanischen Kolonialherren so bedeutenden Stadt. Er erzählt von der Zwangsarbeit unter Tage, die so viele mit dem Leben bezahlten, und von den unmenschlichen Bedingungen, unter denen die Indios noch heute im Berg jeden Tag ihr Leben riskieren. | |
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| Sonntag (22.05.11), 15:15 Uhr | EinsPlus | |
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Echte Gauchos am Lagerfeuer, herrliche Oldtimer im melancholischen Charme von Montevideo und den Picasso von Uruguay besucht das Weltreisen-Filmteam bei seiner Nostalgie-Reise durch das Land am “Fluss der bunten Vögel”. So heißt Uruguay in Guaraní, der Sprache der längst ausgestorbenen Ureinwohner. Uruguay ist das kleinste Spanisch sprechende Land Südamerikas – zwischen den riesigen Nachbarn Brasilien und Argentinien gelegen. ARD-Südamerika-Korrespondent Thomas Aders entdeckte auch die schwarze Seele Uruguays und war bei einer Session in einer Candomble-Trommel-Werkstatt. Er trank gemütlich Mate-Tee mit dem Schriftsteller Mario Benedetti und war beeindruckt von dem Künstler Carlos Paez Vilaró, dem Picasso von Uruguay, und dessen wunderschöner “Casa Pueblo”, das manche an Hundertwasser-Häuser erinnert. Eine nostalgische Zeitreise durch das Land am Fluss der bunten Vögel und seiner Hauptstadt Montevideo. | |
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| Montag (28.03.11), 18:45 Uhr | EinsPlus | |
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Abenteuer Panamericana (5/5). Auf der Panamericana ist das vierköpfige Fernsehteam mit seinem Geländewagen seit über sechs Monaten unterwegs und inzwischen bis zu den peruanischen Hochanden gekommen. Es besucht die in völliger Abgeschiedenheit lebende Geralda, eine Alpaka-Züchterin. Geralda lässt sich dabei filmen, wie sie in voller – und etwas umständlicher – Tracht versucht, ein Alpaka einzufangen, um es scherend um seine kostbare Wolle zu erleichtern. Doch erst mit der Hilfe ihres Bruders gelingt ihr das. Geralda ist auch hier eine Außenseiterin und geht nur selten den Berg runter ins Dorf Sibayo. Dort singen junge Alpaka-Hirtinnen sonntags nach dem katholischen Gottesdienst von ihrem Leben im Colca-Tal. Oben am Himmel schweben elegant die Anden-Kondore – mit Flügeln von über drei Metern Spannweite. | |
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| Freitag (7.01.11), 22:45 Uhr | EinsPlus | |
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In “nix wie raus” führen Reportagen die Zuschauer in die ganze Welt. Durch Deutschland, durch Europa und weiter – von Regensburg bis Kapstadt und Tokio werden die interessantesten Reiseziele präsentiert. | |
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| Mittwoch (22.12.10), 17:45 Uhr | EinsPlus | |
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Was kaum jemand weiß: Mexiko hat 31 Bundesstaaten und ist das fünftgrößte Land auf dem amerikanischen Doppelkontinent. IIm Norden grenzt es an die USA, im Süden und Westen an den Pazifik, im Südosten an Guatemala, Belize und das Karibische Meer. | |
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| Dienstag (21.12.10), 17:45 Uhr | EinsPlus | |
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Der Orinoco ist einer der mächtigsten Ströme Südamerikas. An seinen Ufern leben Indianer, Goldsucher und Guerilleros. Hier gedeiht dichter Regenwald. Er birgt nicht nur eine enorme Artenvielfalt, sondern auch viele Gefahren. Das Orinoco-Becken ist an vielen Stellen von phantastischen Tafelbergen eingerahmt. “Häuser der Götter”, so nennen die Einheimischen die mächtigen Felsen. Wasserfälle, die hier zu Tal stürzen, scheinen an manchen Tagen einfach den Wolken zu entspringen. Je weiter das Filmteam flussaufwärts fährt, desto schwieriger wird die Reise. Stromschnellen und dichter Dschungel blockieren die Fahrt. Im Wasser lauern Kaimane und Piranhas, am Ufer wimmelt es von Schlangen und blutsaugenden Insekten. Doch neben all den Gefahren bietet der Orinoco auch wahre Wunder. | |
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| Freitag (12.11.10), 23:30 Uhr | EinsPlus | |
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Weltbilder. Bewahrung der Kultur der Indios – das klingt gut, und ist ein wichtiges Prinzip der brasilianischen Politik. Die indigenen Gesellschaften und ihre Traditionen sollen beschützt werden. Aber das kostet jährlich Hunderte Kinder das Leben. Grausam werden sie getötet, lebend begraben im Amazonas-Dschungel. Von ihren eigenen Verwandten, ihrem eigenen Stamm. Der Grund: Sie werden von der Indio-Gesellschaft nicht akzeptiert – zum Beispiel, weil sie behindert zur Welt gekommen sind. Oder als Zwillinge, was bei den Indios als böses Zeichen der Götter gilt. Oder auch nur, weil ihr Vater sich nicht zu ihnen bekennt. Die fürchterliche Tradition wird nur langsam bekannt – und von den Indio-Stämmen verteidigt. Eine Hilfsorganisation versucht, den todgeweihten Kindern die Flucht und ein freies Leben zu ermöglichen. | |
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| Dienstag (2.11.10), 5:30 Uhr | EinsPlus | |
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Weltbilder. So eine Szene wäre in Mexiko denkbar: Gut trainierte mexikanische Drogendealer springen auf der Flucht über Mauern in Mexiko-City. Verfolgt werden sie von Polizisten, völlig außer Atem und verschwitzt machen diese halt vor der Mauer – denn mit ihrem Körpergewicht ist für sie vor der Hürde Schluss. Übergewichtige Polizisten werden tatsächlich zu einem Problem in dem Land, das unter einem immer härter geführten Drogenkrieg leidet. Jetzt handelt sogar die Gesundheitsbehörde: Sie verordnete den Beamten eine Diät und mehr sportliche Betätigung. Die Umsetzung dieses Fitness-Programmes hat allerdings viel Komisches, wie unser Korrespondent erfahren hat. | |
















