lateinamerika - Quetzal - Politik und Kultur in Lateinamerika


Fernsehtipps Lateinamerika - EinsFestival

Fernsehtipps Mexiko
Freitag (9.09.11), 5:30 Uhr | EinsFestival

Auf der Halbinsel Yucatán, im Südosten Mexikos, einer Region, in der zwei Drittel des Jahres kaum Regen fällt und jeder Tropfen Niederschlag rasch im Kalkstein versickert, wo es keine Flüsse und kaum Seen gibt, entwickelten die Maya in 3000 Jahren eine Hochkultur. “D’zonot” – die heiligen Quellen – nannten die Maya die unzähligen kleinen Wasserlöcher im Trockenwald Yucatáns, die ihr Überleben in Dürrezeiten sicherten. Die Cenoten, wie diese Quellen heute genannt werden, spielten eine zentrale Rolle in ihrer Mythologie. Unter ihrer Oberfläche lag der Zugang zur Unterwelt, dem lichtlosen Urmeer im Jenseits, welches Götter, Ahnen und Tiere beherbergt. Kultgegenstände, aber auch Menschen wurden zu Ehren des Regengottes Chak in den Cenoten geopfert.

Fernsehtipps Nicaragua
Dienstag (21.06.11), 14:15 Uhr | EinsFestival

Gequältes Paradies. Indiana Fuentes gilt im wilden Norden Nicaraguas als gefährliche Störerin. Wenn die 32-jährige Staatsanwältin für Umweltschutz durch die Dorfstraßen läuft, folgen ihr lauernde, feindselige Blicke. Wenn sie auf Ermittlung tief in den Wald reitet, schützen sie Kalaschnikows. Vor kurzem raunte ihr ein Mann zu: “Bald wirst du mit dem Rücken nach oben in unserem Fluss treiben.” Indiana Fuentes erhält Todesdrohungen, weil sie den größten verbliebenen Regenwald Mittelamerikas schützt: Bosawas – 7.400 Quadratkilometer teils bergiges Land, durch das Hunderte Flussläufe und Bäche ziehen, ein Refugium für Tausende Tier- und Pflanzenarten.

Fernsehtipps Bolivien
Mittwoch (15.06.11), 21:45 Uhr | EinsFestival

Wasser- und Stromversorgung, öffentlicher Verkehr und der Gesundheitssektor werden in weiten Teilen der Welt privatisiert. Das hat schwerwiegende Folgen für die Bevölkerung. Minda, eine philippinische Mutter, muss die Dialyse für ihren schwerkranken Sohn erbetteln, denn eine bezahlbare medizinische Versorgung gibt es für sie nicht. Bongani kämpft in Südafrika gegen horrend steigende Strompreise und Oscar Olivera erklärt in Bolivien, was es heißt, wenn Wasser privatisiert wird: Sogar das Sammeln von Regenwasser wurde verboten. In vier ineinander verwobenen Erzählsträngen bringt der Film dem Zuschauer das komplexe Phänomen “Privatisierung” über einfühlsame Portraits von Menschen aus verschiedenen Kontinenten nahe. Es sind Menschen, die von den oft inhumanen und fehlgeleiteten Versuchen, das Wirtschaftswachstum zu steigern, unmittelbar betroffen sind. Menschen, die sich auf ihre ganz persönliche Art und Weise dagegen zur Wehr setzen. In der weltweiten Wirtschaftskrise ist “Der große Ausverkauf” aktueller denn je. Schnell werden die Parallelen zu den wirtschaftspolitischen Entwicklungen hierzulande deutlich und der Film macht klar: Wasser, Strom, Bahn… der große Ausverkauf betrifft uns alle!

Fernsehtipps Chile
Freitag (3.06.11), 5:30 Uhr | EinsFestival

Wie Doug Tompkins die Wildnis retten will. Einst führte Douglas Tompkins die Modemarken “North Face” und Esprit zum Erfolg, heute kämpft der amerikanische Multimillionär für den Naturschutz. Seit Beginn der 90er Jahre ist sein Ökoimperium auf zwölf Naturparks in Chile und Argentinien angewachsen. Tompkins gilt als Wegbereiter für das zunehmende Umweltengagement von Privatleuten. Dafür erntet er weltweit Anerkennung. In Südamerika jedoch eckt er regelmäßig an. Nicht allein Holzbarone und Lachsfarmer sehen in dem Kämpfer für die Wildnis einen Feind des Fortschritts. An dem “Ökokolonialismus” eines “reichen Gringos”, der sich in ihrer Heimat breitmacht, reiben sich auch viele Einheimische. So wie die Bewohner der Hafenstadt Chaitén, die am Eingang zu Tompkins erstem und größtem Naturschutzgebiet, dem Parque Pumalín im Süden Chiles, liegt.

Fernsehtipps Kolumbien
Samstag (28.05.11), 7:40 Uhr | EinsFestival

Der Biosprit-Boom in Kolumbien. “Ich werde die Palmen fällen, denn Palmen kann ich nicht essen!”, erklärt Maria Ligia entschieden. Sie will ihr kleines Stück Land zurückhaben und dort wieder Yucca, Reis und Bananen anbauen. Wie Tausende anderer Kleinbauern wurde sie von ihrem Grund und Boden im Norden Kolumbiens von mächtigen Unternehmern gewaltsam vertrieben – illegal, aber geduldet von der kolumbianischen Regierung. Jetzt wollen die Bauern zurück, aber auf ihren Feldern reiht sich inzwischen Palme an Palme, soweit das Auge reicht. “Grüne Wüste” nennen sie die riesigen Plantagen. Mit dem aus den Palmen gewonnen Öl machen die großen Plantagenbesitzer auf dem Weltmarkt ein einträgliches Geschäft, von dem auch die Regierung profitiert: Der größte Teil des Palmöls wird nach Europa exportiert, auch nach Deutschland. Waschmittel, Margarine, Süßigkeiten und andere Produkte des täglichen Gebrauchs werden daraus hergestellt.

Fernsehtipps Sonstiges
Samstag (2.04.11), 21:45 Uhr | EinsFestival

Spielfilm – Spanien – 2004. Madrid 1980. Der erfolgreiche Nachwuchsregisseur Enrique Goded kämpft gegen eine Schreibblockade, als er Besuch von einem jungen Mann bekommt, der sich als sein Jugendfreund Ignacio vorstellt und Enrique seine Kurzgeschichte “Der Besuch” anbietet. Beim Lesen wird die gemeinsame Vergangenheit im Klosterinternat zu Beginn der 60er Jahre wieder lebendig: Enrique und Ignacio entdeckten damals ihre gegenseitige Zuneigung. Doch ihr pädophiler Schulleiter Padre Manolo missbrauchte Ignacio und verwies den Rivalen Enrique aus Eifersucht von der Schule. Bis heute haben die beiden Freunde sich nicht wieder gesehen. Enrique will das Skript verfilmen, doch Ignacio stellt eine Bedingung: Er will selbst die Hauptrolle des jungen Ignacio spielen, der im zweiten Teil des Skripts dem verhassten Padre Manolo einen Besuch abstattet, um ihn zu erpressen.

Fernsehtipps Brasilien
Freitag (24.09.10), 16:30 Uhr | EinsFestival

Am frühen Morgen legt die ‘Oswaldo Cruz’ in Manaus ab. Drei junge Ärzte sind zum ersten Mal bei diesem Einsatz mit an Bord des Krankenhausschiffes. Sie wollen ein Jahr lang helfen, die abgelegenen Dörfer am Amazonas medizinisch zu versorgen. Langsam und behäbig schiebt sich der Rumpf des grauen Militärschiffes durch den Seitenarm des Amazonas-Flusses, vorbei an Sandbänken und treibenden Baumstämmen. Immer wieder fliegen am Ufer Vögel auf. Die Besatzung steht einsatzbereit an Deck. Sie besteht nicht nur aus Soldaten, sondern überwiegend aus Ärzten und Krankenschwestern.

Fernsehtipps Brasilien
Freitag (24.09.10), 15:45 Uhr | EinsFestival

Mit Greenpeace im Regenwald Amazoniens. Tilmann Steiner hat Aktionen von Greenpeace gegen die Holzmafia am Amazonas in Brasilien mit der Kamera begleitet.

Fernsehtipps Brasilien
Freitag (24.09.10), 14:15 Uhr | EinsFestival

Der Amazonas ist der größte Strom der Erde. Seine Wassermenge ist gewaltiger als die jedes anderen Flusses. Über sechstausend Kilometer erstreckt er sich von seiner Quelle hoch in den Anden bis zu seiner Mündung in den Atlantik. Er entwässert 40 Prozent von Südamerika und schwillt zu einer außergewöhnlichen Größe an. Einige seiner Zuflüsse gehören zu den längsten der Erde, z. B. der Rio Negro, ein Schwarzwasserfluss. Der Amazonas versorgt einen ausgedehnten Regenwald und schafft viele unterschiedliche Lebensräume. Die Vielfalt des Lebens in und am Strom ist unglaublich; sie ist bunt wie die Papageien, manchmal unheimlich wie die Piranhas und häufig extrem wie die Riesenotter.

Fernsehtipps Kuba
Freitag (16.07.10), 16:30 Uhr | EinsFestival

Eine Potsdamer Band in Havanna. Die Bigband der Musikschule Potsdam heißt “Big Pack”, reist im Oktober nach Kuba und feiert nebenbei ihr 15-jähriges Bestehen. Die Einladung kam vom ICM, dem Kubanischen Institut für Musik. Die Reportage folgt der Band auf Schritt und Tritt. Zwanzig Brandenburger in Havanna – wie erleben die Bandmitglieder die Stadt, was können sie von den kubanischen Kollegen lernen? Was halten die Musiker aus Havanna von den Musikern aus Potsdam? Wird man sich schnell näher kommen trotz der Sprachbarriere? Was passiert, wenn preußische Gründlichkeit auf mittelamerikanische Lässigkeit trifft?

Fernsehtipps Kuba
Freitag (16.07.10), 15:45 Uhr | EinsFestival

StädteTour. Kuba: bröckelnde Kolonialfassaden, liebevoll gepflegte Oldtimer – eine Kulisse zwischen Palmen, Sonnenuntergängen und Massenaufmärschen. Doch der Alltag der Menschen ist geprägt von Wirtschaftsembargo und Misswirtschaft. Da man von der Arbeit für den Staat nicht leben kann, haben die meisten irgendeinen Nebenjob. Einige clevere junge Leute arbeiten nebenbei als so genannte Mecaniqueros: Mit Hilfe aller möglichen “Mecanicas” – Techniken, Tricks, Tauschgeschäften und Kontakten – treiben sie Dinge auf, die in den staatlichen Geschäften nicht zu bekommen sind, oder sie entwickeln skurrile, aber erfolgreiche Geschäftsideen, wie etwa ein Restaurant im heimischen Wohnzimmer oder die Herstellung von Lichtschaltern aus Deo-Spraydosen.

Fernsehtipps Puerto Rico
Freitag (16.07.10), 14:15 Uhr | EinsFestival

Puerto Rico.Tropischer Regenwald, palmengesäumte Strände, spanisch anmutende Städte: Puerto Rico gilt als Karibiktraum. Der 51. Staat der USA, keine hundert Seemeilen weg vom Massentourismus der Dominikanischen Republik, ist der Hausstrand der Wallstreet und war bis vor kurzem Amerikas größter Militärstützpunkt in Lateinamerika.

Fernsehtipps Kolumbien
Montag (12.07.10), 15:00 Uhr | EinsFestival

Als unbewaffnete Leibwächter in Kolumbien und Mexiko. Sie sind die Schrecken der Herrschenden und die Hoffnung der Verfolgten – und sie sind die unbekannten Helden von heute: die Mitglieder der Peace Brigades International (pbi). Die Tätigkeit dieser Nichtregierungsorganisation basiert auf absoluter Gewaltfreiheit. Die freiwilligen Mitglieder der Organisation, die ‘Brigadisten’, sind Menschen ab 25 Jahre – mit oder ohne Berufsausbildung, mit linearen oder gebrochenen Biografien. Sie werden ein Jahr lang mit psychologischem Training und mit Sprachunterricht auf ihren Einsatz vorbereitet. Sie lernen, sich nicht in die politischen Konflikte vor Ort einzumischen – unparteiisch zu bleiben. An den Orten ihrer Tätigkeit bekommen sie lediglich ein Taschengeld sowie freie Kost und Logis. Ihre ‘Arbeitswerkzeuge’ sind Pässe, Handys und Satellitentelefone.

Fernsehtipps Sonstiges
Sonntag (11.07.10), 2:15 Uhr | EinsFestival

Spielfilm – Spanien/Frankreich – 1993. Die quirlige Visagistin Kika, trotz übler Erfahrungen eine leidenschaftliche Optimistin, lebt mit dem Dessous-Fotografen Ramón zusammen. Kennengelernt haben die beiden sich auf kuriose Weise. Vom vermeintlichen Selbstmord seiner Mutter Rafaela geschockt, fiel Ramón aufgrund seiner Herzkrankheit in eine totenähnliche Starre. Sein Stiefvater, der amerikanische Schriftsteller Nicholas Pierce, bat Kika, die blasse “Leiche” zu schminken. Seit “Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs” zählt Pedro Almodóvar zu den renommiertesten Autorenfilmern Europas. In seinem zehnten Spielfilm treibt der Spanier einmal mehr ein virtuoses Spiel mit Elementen aus Sex & Crime-Filmen und Screwball-Komödien. Mit traumwandlerischer Sicherheit und atemberaubender Geschwindigkeit changiert Almodóvar dabei zwischen Groteske und Tragödie.

Fernsehtipps Venezuela
Montag (21.06.10), 10:15 Uhr | EinsFestival

Ausgehend von technologischen Fortschritten und der Hoffnung, damit neue Vorkommen zu finden und ausbeuten zu können, haben die Ölgesellschaften seit den 80er Jahren ihre angeblichen Reserven um bis zu 50% zu hoch angesetzt. Das fragile Gleichgewicht zwischen Ölförderung und Verbrauch wurde unterbrochen durch den steigenden Bedarf der chinesischen Wirtschaft und durch Förder-Probleme im Irak, in Nigeria und Venezuela. Seitdem befindet sich der Ölpreis in einer Hochpreisspirale, die Anfang 2008 einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hatte: Der Ölpreis erreichte die Marke von 110 Dollar.

Fernsehtipps Bolivien
Samstag (19.06.10), 5:15 Uhr | EinsFestival

Coca, die Kulturpflanze der Anden, von den Inka und ihren Nachfahren verehrt, gilt im Westen als gefährliche Droge, denn Coca ist die Basis des Rauschgifts Kokain, das Hunderttausende Menschen in Abhängigkeit hält. Aber diese Pflanze aus den Bergen Südamerikas ist nicht identisch mit der Modedroge des Westens. Der Film zeigt Geschichte und Gegenwart einer Pflanze, die nach Tausenden von Jahren ihre Unschuld verlor, und die doch so wenig für Drogenabhängigkeit verantwortlich gemacht werden kann wie Hopfen und Malz für den Alkoholismus. Für die Bevölkerung der Anden ist die Coca auch heute noch eine magische, heilige Pflanze, die Himmel und Erde miteinander verbindet. Diana Seiler und ihr Kameramann Oliver Klös haben auf den Spuren der 5000 Jahre alten Pflanze Peru und Bolivien bereist. Sie fanden Mythen und Märchen, Heiler und Hellseher. Sie trafen Coca-Bauern, die in den traditionellen Anbaugebieten leben und die, denen der Anbau Ende der 80er Jahre verboten wurde, weil die enorme Nachfrage der Kokain-Mafia einen beispiellosen Boom ausgelöst hatte.

Fernsehtipps Peru
Freitag (11.06.10), 10:30 Uhr | EinsFestival

Das Frauen-Fußballteam von Churubamba, einem kleinen Andendorf, kennt weder Beckham noch Ballack, Kicken ist für sie Spaß, Spannung und auch Flucht aus ihrem mühsamen Arbeitsalltag. “Bei jedem Tor würden wir am liebsten zehn Minuten lang lachen”, sagt Juana Estrada Huamán. Sie ist Verteidigerin im Fußballteam von Churubamba. Jeden Tag spielt sie auf 3.850 Meter Höhe gemeinsam mit zwei Dutzend weiterer Bäuerinnen Fußball. Und zwar so gut, dass sie schon einmal Andenmeister geworden ist. So weit oben jagt niemand in der Welt dem Fußball hinterher. Für Trikots und Fußballschuhe reicht das Geld nicht, sie spielen in Tracht und Schlappen. Vier Stunden Fußmarsch oder fünf Stunden auf einem LKW stehen, nur um zum nächsten Spielort zu kommen, ist für die Anden-Frauen kein Problem.

Fernsehtipps Mexiko
Sonntag (2.05.10), 7:00 Uhr | EinsFestival

Stilbruch. Sie erlangte Kultstatus. Frida Kahlo verband die farbige, lebensfrohe Kultur Mexikos mit ihrem eigenen dramatischen Leben. Nun zeigt der Martin-Gropius-Bau die bisher umfassendste Werkschau mit über 170 Arbeiten der ausdrucksstarken Künstlerin.

Fernsehtipps Chile
Samstag (1.05.10), 23:35 Uhr | EinsFestival

Spielfilm – Chile/Spanien – 2004. Sozial engagiertes Erzählkino aus Lateinamerika auf zwei Ebenen: Der Film spielt vor dem Hintergrund des Ereignisses, das nachgerade zum Inbegriff einer Epoche geworden ist: Pinochets blutiger Umsturz der demokratisch gewählten Regierung von Chiles sozialistischem Präsidenten Salvador Allende. Im Vordergrund aber geht es nicht um Politik, sondern um den anrührenden Abschied von der Kindheit, die gewissermaßen am Vorabend jenes symbolhaften 11. September 1973 endet. Pedro Machuca ist ein Junge aus den Slums, der von einem sozial engagierten Pater und Direktor einer Eliteschule in Santiago die Chance zu einer guten Ausbildung erhält – mitten unter “Herrensöhnchen”. Zu ihnen gehört der gleichaltrige Gonzalo Infante, der sich mit Pedro anfreundet. Gemeinsam entdecken sie die jeweils fremde Welt des anderen, gemeinsam verlieben sie sich in die Jungkommunistin Silvana, die ihnen nicht nur die Liebe erklärt, sondern auch die Verhältnisse zwischen Arm und Reich.

Fernsehtipps Mexiko
Freitag (30.04.10), 17:45 Uhr | EinsFestival

Ein beklemmendes Gangster-Movie, das dem Zuschauer Einblicke in das Netzwerk der Mara Salvatrucha gibt, eine der gewalttätigsten Banden der Welt. Vor dem sozialrealistischen Hintergrund dieses Milieus hat der amerikanische Regisseur Cary Fukunaga sein Kinodebüt inszeniert. Eine Reise in die Schattenwelt Mexikos.

Fernsehtipps Mexiko
Mittwoch (28.04.10), 20:00 Uhr | EinsFestival

EINSWEITER. Eine packendes Roadmovie um Gewalt, Bandenkriege und eine berührende Liebesbeziehung im Mexiko unserer Zeit, ausgezeichnet für “Beste Regie” und “Beste Kamera” beim Sundance Film Festival (www.sinnombre-derfilm.de).

Fernsehtipps Bolivien
Samstag (10.04.10), 10:35 Uhr | EinsFestival

Vor 40 Jahren starb Che Guevara bei dem Versuch, den Funken der Revolution in Südamerika zu entfachen. Auf Druck der Wähler, die ihm sein überwältigendes Mandat gaben, verstaatlichte der erste eingeborene Präsident Evo Morales, ein ehemaliger Kokabauer, die Ölindustrie und brachte die Agrarreform in Gang. Wenn man jedoch genauer hinschaut, wird schnell klar, dass das alte System im neuen weiter existiert. Korruption, Vetternwirtschaft und Populismus sind der Kern dieser Bewegung. Je mehr sich Morales dafür einsetzt, Arbeitsplätze zu schaffen, desto mehr verbünden sich die Landbesitzer gegen ihn und lähmen so Boliviens Wirtschaft. Das Ergebnis ist, dass keine Jobs geschaffen werden, und die Armen setzen Morales noch mehr unter Druck. Dieser Kreislauf der Spannungen droht sowohl das Land als auch die einheimische “Revolution” zu zerstören. Der Film beschäftigt sich mit diesen inneren Spannungen und wie diese von den Menschen wahrgenommen werden. Die Landbesitzer und die organisierten Indios kämpfen immer noch um die Macht und niemand hat sich bis jetzt zum Sieger erklären können.

Fernsehtipps Argentinien
Samstag (13.03.10), 23:50 Uhr | EinsFestival

Spielfilm – Spanien/Argentinien – 2005. Elsa und Fred sind um die 80 Jahre alt und seit kurzem Nachbarn. Und Elsa hat einen großen Traum: Sie möchte wie Anita Ekberg mit Marcello Mastroianni in “La Dolce Vita” im Fontana di Trevi baden. Tragikomödie von der Liebe im Alter. Als sie beim Ausparken – wieder einmal – ein Auto touchiert, begeht sie Fahrerflucht und versucht, sich wie üblich mit Schwindeleien aus der Affäre zu ziehen. Doch die Sache fliegt auf, und so lernt sie ihren neuen Nachbarn Fred (Manuel Alexandre) kennen. Der 78-jährige Hypochonder trauert um seine vor sieben Monaten verstorbene Frau und hat sich innerlich darauf eingestellt, den Rest seines Daseins mit Pillenzählen zu verbringen. Doch die unverhohlene Charme-Attacke der innerlich jung gebliebenen Argentinierin Elsa, einst ‘die tollste Blondine von Buenos Aires’, reißt Fred alsbald aus seiner Lethargie.

Fernsehtipps Kuba
Freitag (12.02.10), 18:30 Uhr | EinsFestival

Spielfilm – Deutschland – 2007. Jan Holzer arbeitet in der Immobilienabteilung einer namhaften Berliner Bank. Als sein Chef Dr. Schantz ihm eine wichtige Mission in der Karibik anvertraut, wittert Jan die große Karrierechance: Die Bank will zusammen mit einer Schweizer Hotelkette auf Kuba einen luxuriösen Hotelkomplex bauen. Die Finanzierung steht und auch die Pläne sind schon fix und fertig – allein das Baugrundstück am Strand gehört der kubanischen Familie Ortega, die sich bislang geweigert hat zu verkaufen. Selbst Marquez, der vor Ort lebende Kontaktmann der Bank, der mit den kubanischen Gepflogenheiten bestens vertraut ist, konnte nichts ausrichten. Jan gibt sich als deutscher Tourist aus und mietet sich bei den Ortegas ein. Der ‘Gringo’ gewinnt das Vertrauen der Familie in der Hoffnung, ihr auf die sanfte Tour einen Grundstückstausch schmackhaft machen zu können.

Fernsehtipps Haiti
Donnerstag (11.02.10), 6:30 Uhr | EinsFestival

Die staatliche Lizenz für ein Waisenheim sei für manche wie eine Lizenz zum Gelddrucken, warnen Kinderrechtsorganisationen. Viele Spuren führen zu fundamentalistischen Gruppen in den USA, die unter dem Vorzeichen christlicher Nächstenliebe Dutzende von Kindern aus den Trümmern der zerstörten Karibikinsel entführt haben sollen. Neun US-Bürger wurden inzwischen an der Grenze Haitis festgenommen. Die Behörden sehen sie als Verbrecher, in konservativen amerikanischen Kreisen werden sie dagegen als barmherzige Märtyrer gefeiert. Die Aktivitäten illegaler Menschenschmuggler werfen auch einen dunklen Schatten auf jene, die sich schon lange vor dem Erdbeben ganz legal um eine Adoption bemüht haben und nun versuchen, ihre Schützlinge so schnell wie möglich in die neue Heimat zu holen.

Fernsehtipps Argentinien
Sonntag (27.12.09), 10:25 Uhr | EinsFestival

Félix Rodríguez ist der Mann, der im Oktober 1967 Che Guevara in den Bergen Boliviens aufspürte, verhörte und dann erschießen ließ. Benigno (Dariel Alarcón) war ein Kampfgefährte Che Guevaras, seine rechte Hand und sein MG-Schütze, er konnte Rodríguez seinerzeit entkommen. Nach seiner Flucht aus Bolivien gehörte Benigno einem kubanischen Killerkommando an, das weltweit auf den vermeintlichen Mörder Che Guevaras Jagd machte. Doch Rodríguez überlebte den Rachefeldzug. Dies ist die Geschichte eines Jägers und eines Gejagten, einer erbarmungslosen Feindschaft, aus der eine Freundschaft erwuchs. Denn nur von Rodríguez konnte Benigno die letzte Wahrheit erfahren: Warum hat sein Idol Che sich an jenem 8. Oktober 1967 ergeben, hat er um sein Leben gebettelt, was geschah in seinen letzten Stunden, die er alleine mit seinem Jäger Rodríguez in der Dorfschule von La Higuera verbrachte?

Fernsehtipps Brasilien
Freitag (27.11.09), 23:15 Uhr | EinsFestival

Spielfilm – Brasilien – 2004. In Rio leben die beiden Upperclass-Pärchen Carlos und Ana sowie Miguel und Andréa in gegenüberliegenden Penthousewohnungen. Beide Paare stecken in der Krise. Als Anas Verflossener und die Ex-Geliebte von Miguel auftauchen, eskaliert die Situation. “Liebe, Sex und Seitensprünge” ist eine erfrischend freche Latino-Beziehungskomödie mit einem Hauch von Pedro Almodóvar – doch hier sind nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer “am Rande des Nervenzusammenbruchs”. Das gelungene brasilianische Remake des mexikanischen Kino-Hits “Sexo, pudor y lágrimas” setzt dabei aber dank seines überaus quirligen Darsteller-Ensembles durchaus eigene Akzente.

Fernsehtipps Brasilien
Dienstag (10.11.09), 16:30 Uhr | EinsFestival

In den tropischen Regenwäldern herrscht eine unglaubliche Artenvielfalt. König des Amazonasdschungels ist der Jaguar, der außer dem Menschen keine natürlichen Feinde hat. In den ersten Monaten gehen die Jungtiere neugierig auf Entdeckungsreise, immer von ihrer Mutter beobachtet. Nach zwei Jahren verlassen sie die Mutter und werden zu Einzelkämpfern, vor denen kein Beutetier mehr sicher ist. Der Jaguar teilt sich sein Territorium mit noch gefährlicheren Jägern im Kleinformat: Ameisen. Sie gelten als die heimlichen Herrscher des Regenwaldes und haben nur eins im Sinn: Beute machen. Millionenheere von Treiberameisen ziehen über den Waldboden und fressen alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Dabei machen sie auch vor kleinen Säugetieren keinen Halt.

Fernsehtipps Peru
Samstag (31.10.09), 12:45 Uhr | EinsFestival

400 Kilometer südlich von Peru liegt die trockenste Region der Erde, die Atacamawüste. Hier regnet es nur alle 200 Jahre und trotzdem leben hier über 23.000 Menschen – im kleinen Städtchen Nasca. Seit über 50 Jahren boomt hier der Tourismus, denn unweit des Städtchens, so sagen viele, gibt es das achte Weltwunder zu bestaunen. Aus der Luft ist es am besten zu sehen: Bilder, vor über 1500 Jahren von einer heute vergessenen Kultur in den Boden geritzt. Warum haben die Menschen ausgerechnet in der trockensten Wüste der Welt solche Bilder in den Boden gegraben? Gab es hier früher vielleicht gar keine Wüste? War alles grün und fruchtbar? Ist die Wüste erst durch El Nino entstanden? Deutsche Wissenschaftler haben sich auf den Weg gemacht, um dieses Geheimnis zu lüften und entführen uns in eine der kargsten und lebensfeindlichsten Regionen der Erde.

Fernsehtipps Brasilien
Freitag (23.10.09), 23:30 Uhr | EinsFestival

Spielfilm – Brasilien – 2001. Der kleine Pacu lebt mit seinen Eltern und seinem Bruder auf einem ärmlichen Bauernhof tief in der brasilianischen Provinz. Seit vielen Jahren ist seine Familie in eine Blutfehde mit einer anderen Bauerndynastie verwickelt. Nach einem Fememord ist nun Pacus älterer Bruder Tonho in Lebensgefahr. Erst durch die Liebe zu einer fahrenden Artistin begreift Tonho die Sinnlosigkeit des endlosen Tötens – zu spät. “Hinter der Sonne” ist ein atmosphärisches, hervorragend fotografiertes Drama von Berlinale-Gewinner Walter Salles.

Fernsehtipps Argentinien
Samstag (5.09.09), 7:25 Uhr | EinsFestival

Spielfilm – USA/D/ARG/GB 2004 – Der 23-jährige Medizinstudent Che Guevara unternimmt 1952 mit seinem Freund Alberto eine neunmonatige Reise durch halb Lateinamerika – zuerst auf einem betagten Motorrad, dann, als dieses seinen Geist aufgibt, zu Fuß, per Amazonas-Dampfer und auf den Ladeflächen unzähliger klappriger Lastwagen. Aus den unbeschwerten Jünglingen, die sorglos in den Tag hineinleben und mit skurrilen Abenteuergeschichten lokale Dorfschönheiten bezirzen, werden im Laufe der Reise nachdenkliche junge Männer, die am eigenen Leib die wahren Tragödien Lateinamerikas erfahren. Auf dieser Reise entwickelt Che seine politische Vision. Er wird als einer der bedeutendsten Revolutionsführer des 20. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen.

Fernsehtipps Mexiko
Donnerstag (27.08.09), 16:45 Uhr | EinsFestival

Wer waren die geheimnisvollen Maya, jenes Volk, das mit steinzeitlichen Werkzeugen himmelstürmende Götterberge mitten im Dschungel auftürmte und das Kunstwerke schuf, die einen heute noch in den Bann schlagen? Ein Volk, das schon früh den Lauf der Gestirne auf lange Jahre hinaus präzise berechnen konnte und damit einen hochentwickelten Kalender zur Verfügung hatte? Und warum verließen gerade diese modernen Menschen plötzlich ihre prächtigen Städte und zogen zurück in den Dschungel, um wieder das Leben eines einfachen Bauernvolkes zu führen? Die letzte Folge der dreiteiligen Reihe über das Leben der Maya fragt nach dem Geheimnis um den Untergang dieses Volkes. Als die Spanier in das Gebiet der Maya einfielen, war die Hochkultur schon seit 200 Jahren dahin. Warum das so war, beschäftigt die Archäologen seit Langem.

Fernsehtipps Mexiko
Dienstag (4.08.09), 14:45 Uhr | EinsFestival

Feuersteins Reisen’ sind damals so humorvoll und liebevoll gemacht worden, dass die Filme bis heute echtes Vergnügen beim Zuschauen bereiten. Herbert Feuerstein hat vor zehn Jahren die verschiedensten Länder bereist, um seine Erfahrungen und Eindrücke mit viel Augenzwinkern und Menschenkenntnis mit seinen Zuschauern zu teilen. Feuersteins Reisen verlaufen genau so, wie er es ohne Kamera gewohnt war. ‘Ich lese vorher viel, nehme mir bestimmte Ziele vor, ohne mich festzulegen, fahre mit möglichst wenig Gepäck los – und erlebe dann, dass alles ganz anders ist.’ Dabei sieht er sich als eine Art zu spät geborener Marco Polo, der persönlich nachprüft, was man uns immer einredet: Ob die Erde wirklich rund ist, ob die Mitternachtssonne tatsächlich 24 Stunden lang scheint, und ob die Fata Morgana echt ist und nicht so ein billiger Touristen-Schwindel wie zum Beispiel die Schlangenbeschwörung.

Fernsehtipps Chile
Montag (3.08.09), 6:15 Uhr | EinsFestival

Die Atacama-Wüste. Im chilenischen Norden erstreckt sich kilometerweit eine ebene Fläche aus Gestein und Sand, schnurgerade führt eine Straße hindurch, gesäumt von geplatzten Autoreifen. Die Menschen, die in dieser unwirtlichen Gegend leben, haben nur ein Ziel: der Erde möglichst viel Kupfer abzutrotzen, um so möglichst viel Geld zu verdienen. Chuquicamata, das ist ein faszinierender Kosmos aus High Tech und archaischer Gewalt, mit der das Erz abgebaut wird. Wir begleiten die Minenarbeiter durch ihre raue Alltagswelt und erklären auf diese Weise Abbau sowie die Aufbereitung der Erze. Kupfer hat die Menscheit fast ihre ganze Geschichte lang begleitet. Erst in reiner Form, dann als Legierung: von der Kupfer- bis zur Bronzezeit war es der wichtigste Werkstoff der Menschen. Werkzeuge, Geschirr, Kultgegenstände und Schmuck wurden aus Kupfer gemacht. Auch heute wird mehr Kupfer denn je gebraucht. Hausinstallateure schätzen es aufgrund der besonders hygienischen Eigenschaften; die Elektroindustrie macht sich seine hohe Leitfähigkeit zunutze und seit einigen Jahren besteht das Herz schneller und leistungsstarker Rechner aus Kupfer.

Fernsehtipps Sonstiges
Montag (3.08.09), 5:30 Uhr | EinsFestival

Expedition ins Herz Guyanas. Durch die reißenden Stromschnellen kämpft sich ein kleines Boot mit Wissenschaftlern. Ihr Ziel ist ein riesiges Waldgebiet in Guyana, das die amerikanische Organisation Conservation International pachten und unter Naturschutz stellen möchte. Das kleine Boot der Wissenschaftler kämpft sich durch reißende Stromschnellen. Immer tiefer dringen die Biologen in den undurchdringlichen Urwald Guyanas vor. Der größte Teil des kleinen südamerikanischen Landes ist von unberührtem Regenwald bedeckt, der noch überwiegend unerforscht ist. Das Ziel der Expedition ist ein riesiges Waldgebiet, das die amerikanische Organisation Conservation International pachten und unter Naturschutz stellen möchte. Doch dafür müssen zunächst einmal die Tiere und Pflanzen der Region erkundet werden.

Fernsehtipps Brasilien
Donnerstag (16.07.09), 10:30 Uhr | EinsFestival

Der Handel mit den Treibhausgasen. Nach jahrelangen Verhandlungen hat sich die internationale Staatengemeinschaft verpflichtetet, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Doch das Kyoto-Protokoll hat der internationalen Investment- und Finanzbranche einen ganz neuen Markt eröffnet. Das Geschäft mit sogenannten Emissionszertifikaten. Im Auftrag von Banken und internationalen Unternehmensberatern reisen Agenten mit Koffern voller Geld durch Länder wie Brasilien, Indien oder China. Dort suchen sie schwelende Mülldeponien, gefährliche Kohlegruben und stinkende Chemiefabriken. Denn hier, auf den ‘Müllkippen’ der 3. Welt, können Klimagifte billig eingespart werden. Dafür gibt es Emissionsgutschriften, mit denen teure Klimaschutz-Investitionen in den eigenen Werken in Europa vermieden werden.

Fernsehtipps Peru
Samstag (27.06.09), 7:45 Uhr | EinsFestival

Die großen Rätsel. Anfang des 16. Jahrhunderts war das Inkareich das damals größte Königreich auf Erden und beherrschte den südamerikanischen Kontinent zwischen Ecuador und Chile. Die furchtlosen Inka gingen als berühmte Baumeister und hoch entwickelte Gesellschaft in die Geschichte ein. Doch wie erklärt sich ihr schlagartiges Ende? Der amerikanische Harvard-Gelehrte William Sullivan hat das Geheimnis der spanischen Eroberung gelüftet. Schritt für Schritt entzifferte er die Mythen der Inka und ihre Begabung, die Himmelsmechanik zu deuten und zu nutzen. Ihre philosophische Zuordnung von Zeit und Raum war beeindruckend: “Wenn Ereignisse am Himmel das Leben auf Erden beeinflussen können, warum sollte das dann nicht auch umgekehrt gelten …?” Die Inka rechneten mit dem Weltuntergang. Als die Spanier 1532 in das Inkareich eindrangen, sahen die Inka darin das Signal für ihr gekommenes Ende. Sie ergaben sich ohne jeglichen Widerstand und überließen ELDORADO den fremden Glücksrittern.

Fernsehtipps Sonstiges
Freitag (12.06.09), 5:30 Uhr | EinsFestival

1998, nach dem Wirbelsturm Mitch, der in Mittel- und Südamerika schwere Verwüstungen anrichtete, kam Roland Rumm aus Schwäbisch- Hall mit seinen Eltern auf die Karibik- Insel Guanaja, um einem befreundeten Ehepaar bei Aufräumarbeiten zu helfen. Die Familie beschloß, fernab der europäischen Zivilisation ein neues Leben zu beginnen. Roland erlebt das Abenteuer Wildnis seitdem in seiner ganzen Vielfalt und Schönheit: inmitten der üppigen Vegetation finden sich verschiedene Amphibien- und Vogelarten, Leguane und Termiten. Vor der Insel bietet das zweitgrößte Korallenriff der Erde eine große Fülle an Korallen und anderen Meeresbewohnern. Und oft fährt Roland auch zu der Bucht, in der einst Kolumbus landete.

Fernsehtipps Peru
Mittwoch (10.06.09), 1:00 Uhr | EinsFestival

Zurück in die Zukunft. Doc Brown forscht nach einem Medikament zur Heilung von Martys hartnäckigem Fußpilz. Um ein wirksames Mittel herzustellen, benötigt der er ein spezielles Sekret, das nur von einem seit Jahrhunderten ausgestorbenen Frosch abgesondert wird. Also besteigen Marty und der Doc den DeLorean und reisen in den Amazonas-Dschungel des 17. Jahrhunderts, wo dieser Frosch zu finden ist. Der tropische Regenwald erweist sich jedoch als äußerst ungemütlich. Gefährlicher noch als die wilden Tiere sind die blutrünstigen spanischen Konquistadores, denen die beiden mit knapper Not entkommen. Dafür werden Marty und der Doc von Inkas gefangen genommen. Der wissbegierige Doc ist entzückt: Endlich kann er das berühmte Ritual der Menschenopferung am eigenen Leib studieren. Marty ist weniger begeistert.

Fernsehtipps Chile
Montag (8.06.09), 5:30 Uhr | EinsFestival

Eine Seglercrew aus Chilenen und Deutschen folgt den Spuren Magellans und Darwins, besucht die kalbenden Gletscher in den Regionen des ewigen Eises, forscht nach historischen Plätzen der ausgestorbenen Ureinwohner Feuerlands. Als Tierra del Fuego, Land des Feuers, beschrieb und kennzeichnete Magellan diese fremde Welt, weil er an den Küsten der Kanäle überall Flammen lodern sah. Es waren Feuer, die für die nackten Wassernomaden lebensnotwendig waren. 10 Tage dauert ein Törn durch die südlichste Region Amerikas bis zum Ende der Welt.

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