lateinamerika - Quetzal - Politik und Kultur in Lateinamerika


Radiotipps Lateinamerika

Radiotipps Lateinamerika
Venezuelas Kultur und die Regierung Chávez
Freitag (2.09.11), 20:10 Uhr | Deutschlandfunk

Kultur unter Verdacht. Seit einigen Jahren versucht Hugo Chávez in Venezuela den “Sozialismus des 21. Jahrhunderts” zu implantieren. Diese Politik hat zu gesellschaftlichen Verwerfungen und wirtschaftlichen Problemen geführt. Auch in der Kultur hat sie tiefe Spuren hinterlassen. Die Regierung versucht, sie ihren ideologischen Zielen unterzuordnen, und fördert nur noch jene Bereiche, die auf dieser Linie liegen. Kulturschaffenden, die ihre kritische Meinung öffentlich äußern, werden die Mittel entzogen. Viele freie Theatergruppen sind davon betroffen.

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Pablo Dacal – ein Liedermacher aus Buenos Aires
Mittwoch (24.08.11), 1:05 Uhr | Deutschlandfunk

Argentinien ist ein starkes, traditionsreiches Land des Singer/Songwritings. Zu den unzähligen, aber interessanten Songpoeten der aktuellen Szene, nicht nur in der argentinischen Hauptstadt, gehört Pablo Dacal. Der Mittdreißiger arbeitet mit vielen Musikerfreunden und spielt mit diversen Kunstformen. Dabei ist er kreativ wie flexibel. Er tritt allein mit Gitarre auf oder gemeinsam mit einer Dichterin, mit einer Rockband, aber auch mit einem Salonorchester. Er hält es mit seinem musikalischen Tun wie T.S. Eliot und sieht seine Zukunft auch in seiner Vergangenheit.

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Vor 100 Jahren: In Peru wird die Inka-Stadt Machu Picchu wiederentdeckt
Sonntag (24.07.11), 9:05 Uhr | Deutschlandfunk

Kalenderblatt.

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Aufbruch in die Vergangenheit?
Freitag (1.07.11), 19:15 Uhr | Deutschlandfunk

Das Venezuela des Hugo Chávez. Vor zwölf Jahren trat ein Militär, Hugo Chávez, die Präsidentschaft im ölreichen Venezuela an, weil die Mehrheit der Bevölkerung jegliches Vertrauen in die bürgerlichen Parteien verloren hatte. Er versprach einen radikalen Wechsel und verkündete bald ein Programm, das er den Sozialismus des 21. Jahrhunderts nennt. 2002 versuchte die alte Elite erfolglos gegen Chávez zu putschen: 2006 wurde er als Staatspräsident wiedergewählt und 2007 in einem Referendum bestätigt. Was ist aus seinem Sozialismus des 21. Jahrhunderts geworden? Haben die zahlreichen Missionen zu einem Umbau der Gesellschaft geführt und die Lebensgrundlage für die Ärmsten nachhaltig verbessert? Haben die fortgesetzten Verstaatlichungen wichtiger Industrien eine effektivere Wirtschaftspolitik bewirkt? Was ist aus den angeschlagenen Institutionen Justiz und Parlament geworden? Und welchen Spielraum hat eine in sich gespaltene Opposition, die von extrem rechts bis weit nach links reicht?

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Bolivien: Anspruch und Wirklichkeit
Sonntag (19.06.11), 18:40 Uhr | Deutschlandfunk

Die indigene Revolution des Evo Morales.

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Opposition in Lateinamerika (1/2)
Sonntag (1.05.11), 9:30 Uhr | Deutschlandfunk

Der kubanische Arzt Jose Luis Paneque im Gespräch mit Peter B. Schumann.

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Bicentenario – 200 Jahre Unabhängigkeit in Argentinien (1/2)
Sonntag (3.10.10), 9:30 Uhr | Deutschlandfunk

“Wir stammen von den Schiffen”. Der Philosoph Tomas Abraham im Gespräch mit Peter B. Schumann.

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Mercedes Sosa – Eine Reminiszenz ein Jahr nach ihrem Tod
Mittwoch (29.09.10), 1:05 Uhr | Deutschlandfunk

Einen “lebenden Mythos” nannten ihre zahllosen Bewunderer sie schon zu Lebzeiten, “die Stimme Lateinamerikas” oder auch liebevoll “La Negra”. Zu ihrem Programm gehörten Interpretationen traditioneller und zeitgenössischer Lieder, u.a. von Victor Jara, Pablo Neruda, Violetta Para oder Atahualpa Yupanqui. Die sozialkritischen und politischen Inhalte setzten sich mit Krieg und Diktatur auseinander und sprachen sich für die Rechte der unterdrückten Indigenas und Campesinos aus. Der Tod von Mercedes Sosa am 9. Oktober 2009 war und ist ein riesiger Verlust nicht nur für die Lied- und Folkszene Lateinamerikas.

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Der Krise trotzen
Freitag (24.09.10), 20:10 Uhr | Deutschlandfunk

Das Feature. Drei argentinische Frauen erzählen. Das bestimmt die Schlagzeilen, wenn es um Argentinien geht: Währungscrash, Zahlungsunfähigkeit, Aufruhr und Chaos. Aber wie leben die Menschen in der Dauerkrise, wie gestalten sie ihren Alltag? Was ist planbar, was muss improvisiert werden? Um in Buenos Aires eine Wohnung zu mieten, braucht man einen Bürgen, der mit seinem Grundeigentum für die Mietzahlungen bürgt, Hypothekenkredite sind rar, die Löhne zu niedrig.

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Knochen in der Wüste
Freitag (17.09.10), 20:10 Uhr | Deutschlandfunk

Literatur und Gewalt in Mexiko. Das Thema Gewalt zieht sich als eine Konstante durch die gesamte mexikanische Kultur. Doch im letzten Jahrzehnt hat sich das organisierte Verbrechen in Gestalt der Drogenmafia wie eine Krake immer weiter ausgebreitet, die Gesellschaft unterwandert, selbst den Staat ausgehöhlt und zu immer grausameren Formen der Brutalität gegriffen. Die Regierung hat darauf ihrerseits mit massiver Gewalt geantwortet und das Problem damit eher verschärft als eingedämmt. Journalisten und Schriftsteller versuchen den täglichen Schrecken in Berichten und Analysen, Erzählungen und Romanen zu dokumentieren und literarisch zu bewältigen.

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Selknam und Soundwahn
Samstag (11.09.10), 22:05 Uhr | Deutschlandfunk

Elektroakustische Musik in Lateinamerika (1). Vorgestellt von Ramón Gorigoitia. Bereits vor Jahrzehnten entstanden in Chile, Argentinien, Brasilien und Mexiko elektronische Studios, in denen die Komponisten sich mit neuen, meist aus Europa kommenden Gerätschaften beschäftigen und eigene Ansätze im Umgang mit ihnen entwickeln. Inzwischen gibt es in vielen Metropolen Lateinamerikas Einrichtungen, in denen experimentierfreudige Neutöner auch mit den neuesten digitalen Möglichkeiten experimentieren. Lateinamerikanische Elektroniker greifen in diesem Zusammenhang bemerkenswerterweise immer wieder auch auf ethnisches Musizieren zurück, wie z.B. im Falle der heute ausgestorbenen Volksgruppe der Selknam auf Feuerland, auf die sich Komponisten aus Chile und Argentinien beziehen.

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Flucht in den Norden
Montag (16.08.10), 9:35 Uhr | Deutschlandfunk

Tag für Tag. Immer mehr Mexikaner wagen, den Sprung über die Grenze.

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Bambuco. Wie schreibt man in Kolumbien Musikgeschichte?
Sonntag (4.07.10), 15:05 Uhr | Deutschlandfunk

Wie lässt sich von den ersten schriftlichen Quellen zur Zeit des spanischen Kolonialismus ein Bogen bis heute schlagen? Das europäische Modell, Geschichte als Chronologie zu erzählen, taugt in Bolivien nicht. Die urbane Gesellschaft hat zu jeder Zeit ihren eigenen Sound. In den Dörfern der Indígenas hingegen wird Musik gespielt, die jahrhundertealt scheint – inspiriert vom Kontakt zwischen gestrandeten Spaniern und schwarzen Sklaven. Seit einiger Zeit beschäftigen sich in Bogotá die Musikhistoriker Martha Enna Rodríguez und Egberto Bermúdez mit Möglichkeiten und Grenzen einer eigenständigen Musikgeschichtsschreibung des Andenstaats. Zu Hilfe nehmen sie dabei den Bambuco – eine multiethnische Musik aus der Zeit der nationalen Unabhängigkeitsbewegung vor knapp 200 Jahren.

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Ein Schluck Chicha für die Pachamama
Freitag (2.07.10), 5:10 Uhr | Deutschlandfunk

Bolivianische Dorfgeschichten. Fünf Stricknadeln, “cinco palillos”, und etwas Wolle öffnen Türen, lösen Zungen, ermöglichen Nähe ohne große Worte. Sieben Monate lebt und arbeitet die Autorin als Freiwillige in Bolivien, paukt die Sprache, entdeckt das Land und bekommt eine ungeahnte Aufgabe: Dorffrauen bitten sie, ihnen das Sockenstricken zu zeigen. Beim gemeinsamen Nadelspiel wird die Beobachterin zur Sammlerin bolivianischer Alltagsgeschichten. Ein Jahr später hat der Fortschritt neue Straßen, Internet und Mobiltelefon in die abgelegenen Dörfer gebracht. Es wird investiert, gebaut und verbessert. Die Nachfahren der einstigen Sklaven beginnen, die Zukunft Boliviens durch Wahlrecht, Schulbildung, Eigeninitiative und Kreativität zu gestalten.

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Die Geburt des modernen Mexiko
Montag (28.06.10), 20:10 Uhr | Deutschlandfunk

Studiozeit. Das Festival “Thea- ter der Welt” wird mit der Barockoper “Montezuma” von Carl Heinrich Graun eröffnet.

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Bicentenario: 200 Jahre Unabhängigkeit in Lateinamerika
Sonntag (16.05.10), 9:30 Uhr | Deutschlandfunk

Essay und Diskurs.
1. Mexiko zwischen Freiheit und Abhängigkeit. Gespräch mit dem Historiker Lorenzo Meyer.

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Verstädterung
Sonntag (4.04.10), 9:30 Uhr | Deutschlandfunk

Favelas in Caracas. Essay und Diskurs.

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Das Feature
Dienstag (26.01.10), 19:15 Uhr | Deutschlandfunk

Das Phänomen Marco. Ein junger Politiker mischt das politische Gefüge Chiles auf.

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Studiozeit
Montag (25.01.10), 20:10 Uhr | Deutschlandfunk

Ein Opernkomponist aus… Brasilien? – Am Staatstheater Braunschweig findet die deutsche Erstaufführung der Oper “Salvator Rosa” von Antonio Carlos Gomes statt

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Aus Religion und Gesellschaft
Montag (25.01.10), 9:35 Uhr | Deutschlandfunk

Tag für Tag.
– Menschenrechtsversammlung fordert juristische Konsequenzen – Die schwierige Aufarbeitung der Diktatur in Paraguay.

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Tag für Tag
Montag (18.01.10), 9:35 Uhr | Deutschlandfunk

- Das Armenhaus – Das einzige Paradies Haiti ist zum Slum verkommen.

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Studiozeit
Donnerstag (14.01.10), 20:10 Uhr | Deutschlandfunk

Aus Kultur- und Sozialwissenschaften.
– Lebendiges Laboratorium für Linguisten – Deutsche Sprachinseln in Russland und Brasilien.

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Tag für Tag
Montag (11.01.10), 9:30 Uhr | Deutschlandfunk

- Ein blutiger Krieg um Drogen und Macht – Der Kampf gegen Korruption und Gewalt in Guatemala. (u.a.)

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Kalenderblatt
Sonntag (20.12.09), 9:05 Uhr | Deutschlandfunk

Vor 20 Jahren: US-amerikanische Streitkräfte intervenieren in Panama.

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Peitsche statt Knast
Freitag (4.12.09), 20:10 Uhr | Deutschlandfunk

Kommunitäre Justiz in Bolivien. Von Gaby Weber. Das Feature.

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Ende des Übergangs?
Freitag (4.12.09), 19:15 Uhr | Deutschlandfunk

Dossier. Chile – 20 Jahre nach Pinochet. Von Patricio Luna und Thomas Nachtigall.

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1989 – Zeitenwende in Lateinamerika
Dienstag (1.12.09), 19:15 Uhr | Deutschlandfunk

Das Feature.

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“Alma brasileira”
Dienstag (17.11.09), 2:05 Uhr | Deutschlandfunk

Nachtkonzert vom DLF. Der Komponist und Dirigent Heitor Villa-Lobos (1887 – 1959).
Vom Cellisten in Kaffeehäusern und kleinen Theatern bis zum berühmtesten Komponisten Brasiliens – diesen ungewöhnlichen Weg legte Heitor Villa-Lobos zurück. Beeinflusst von der Folklore seines Heimatlandes, aber stärker noch von der europäischen Kunstmusik, die er während mehrjähriger Aufenthalte im Paris der 20er-Jahre kennenlernte, fand Villa-Lobos zu einer eigenen charakteristischen Tonsprache. Villa-Lobos starb vor 50 Jahren. Seine mehr als 1000 Kompositionen werden im “Museu Villa-Lobos” in Rio de Janeiro aufbewahrt. Einspielungen seiner Werke, darunter auch die berühmten neun “Bachianas Brasileiras”, gibt es viele. Von besonderem Interesse sind dabei die Aufnahmen aus den 40er- und 50er-Jahren, die Villa-Lobos als Dirigent selbst leitete.

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