lateinamerika - Quetzal - Politik und Kultur in Lateinamerika




Fernsehtipps Lateinamerika - Arte

Fernsehtipps Dominikanische Republik
Sonntag (24.06.12), 5:00 Uhr | Arte

Mehr als 100 Millionen Kinder schuften weltweit unter härtesten Bedingungen, gefangen in einem Teufelskreis aus Armut und fehlender Bildung. Der Dokumentarfilm von Hubert Dubois ist eine erschreckende Untersuchung über Kinderarbeit. Kindersklaven schuften in Fabriken in Indien, minderjährige Goldgräber werden in den Minen von Burkina Faso ausgebeutet, Jungen und Mädchen durchwühlen Müllhalden in der Dominikanischen Republik und mexikanische Kinder leisten Schwerstarbeit auf Feldern im Süden der Vereinigten Staaten. Der Dokumentarfilm von Hubert Dubois berichtet, dass 115 Millionen Kinder auf der ganzen Welt unvorstellbar harte Arbeit verrichten.

Fernsehtipps Kolumbien
Dienstag (3.01.12), 13:00 Uhr | Arte

360° – Geo Reportage. Wer im Kaffeeanbaugebiet Kolumbiens etwas auf sich hält, fährt einen “Willys”. Seit 14 Jahren gehört der “Willys” zu Johana Londoños Familie. Der Jeep, Baujahr 1963, wurde vom Vater an die Tochter weitergegeben. Die 25-Jährige ist die einzige hauptberufliche “Willys”-Fahrerin in Kolumbien. Sie verdient sich ihr Geld mit dem Jeep als Taxifahrerin rund um die Provinzstadt Calarcá. Am Anfang reagierten die Menschen skeptisch auf die junge Frau hinter dem Steuer. Viele Fahrgäste hatten Angst, von ihr chauffiert zu werden. Nach und nach aber hat sich Johana Londoños ihren Platz in der Männerwelt der “Willys”-Fahrer erkämpft. Wie viele Familien sind auch die Londoños wirtschaftlich von dem Geländewagen abhängig. Neben dem Taxifahren transportiert Johana regelmäßig die Kaffee- und Bananenernte von der 20 Hektar großen Finca zu den Händlern im Umland.

Fernsehtipps Panama
Dienstag (3.01.12), 7:30 Uhr | Arte

Panama wurde zur Geburtsstätte des spanisch gesungenen Reggae. Als das auf der Welt bekannteste Kleidungsstück Panamas gilt der Panamahut, doch der stammt gar nicht aus Panama. Der wahre Panamahut heißt Pintao. Wer in auch bei 32 Grad Celsius im Schatten frisch und elegant aussehen will, zieht am besten ein traditionelles Goyavera-Hemd an. Auch afrikanische Kaftane werden in Mittelamerika gern getragen. Zum einen sind sie weit und luftig, und zum anderen dienen sie vielen ihrer Träger als Zeichen der Verbundenheit mit ihren afrikanischen Wurzeln. Seit dem Bau des kanals erfreuen sich Rasta-Philosophie und Rasta-Kleidung großer Beliebtheit. Denn Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts kamen Hunderttausende Afro-Antillaner aus Barbados, Trinidad, Tobago und Jamaika nach , um hier die schwere Arbeit beim Bau der Wasserstraße zwischen Pazifik und Atlantik zu leisten.

Fernsehtipps Paraguay
Sonntag (1.01.12), 10:45 Uhr | Arte

Asunción, die Hauptstadt von Paraguay, begrüßt fünf Stunden nach Paris und Berlin das Neue Jahr. ARTE macht Station südlich von Asunción, in Yaguarón, einer Stadt, die im 17. Jahrhundert von den Franziskanern gegründet wurde. Auf dem Programm steht eine Aufführung der Oper “San Ignacio” in der Kirche von Yaguarón. “San Ignacio” wird Domenico Zipoli zugeschrieben, einem italienischen Komponisten und Missionar. Mit knapp 30 Jahren trat Zipoli 1707 dem Jesuitenorden bei und ging ein Jahr später nach Südamerika. “San Ignacio” ist ein einzigartiges Beispiel von Barockmusik mit indianischen Einflüssen. Sie ist ein Loblied auf den Jesuitenorden und war für das eingeborene Publikum geschrieben.

Fernsehtipps Kuba
Sonntag (1.01.12), 2:55 Uhr | Arte

ARTE begeht den Silvesterabend mit einer außergewöhnlichen Musik- und Tanzshow aus Havanna und feiert mit karibischen Rhythmen und Klassikern nicht nur den Beginn des neuen Jahres, sondern auch einen besonderen Ort, das “Tropicana”. Vor der kubanischen Revolution war Havanna Anziehungspunkt der Reichen und Mächtigen. Eine Stadt der Musik und florierender Nachtclubs. Hier trafen sich Literaten, Filmstars und Musiker, Ernest Hemingway, Marlon Brando und Edith Piaf. Am verführerischsten lockte das “Tropicana” seine Gäste. Das Freiluftkabarett erhielt schnell Beinamen wie “Paradies unter Sternen” und “Kabarett der Träume”.

Fernsehtipps Venezuela
Sonntag (1.01.12), 1:40 Uhr | Arte

Gustavo Dudamel dirigiert das Simón Bolívar Jugendorchester. In Caracas feierte das Simón Bolívar Jugendorchester unter Chefdirigent Gustavo Dudamel das Neue Jahr. Auf dem Programm stand eine mitreißende Auswahl von venezolanischen und lateinamerikanischen Klassikern. Mit südamerikanischen Rhythmen und dem begeisternden venezolanischen Jugendorchester lädt ARTE zu einem mitreißenden Musikprogramm zum Jahreswechsel ein. Kaum ein anderes Orchester in der Welt ist in der Lage, eine derartige Stimmung im Publikum zu erzeugen, wie die jungen Venezolaner. Hier entsteht die Musik direkt im Herzen und wird mit lateinamerikanischem Temperament dargeboten.

Fernsehtipps Brasilien
Dienstag (20.09.11), 23:55 Uhr | Arte

Die Yanomami sind die größte indigene und zugleich am besten dokumentierte Volksgruppe des gesamten nördlichen Amazonasgebietes. In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts erregte der amerikanische Anthropologe Napoleon Chagnon mit seinen Forschungsarbeiten zu den Yanomami Aufsehen. Sie schienen zu beweisen, dass diese Volksgruppe eine angeborene Gewaltbereitschaft besitzt. Chagnon war damals von der amerikanischen Atomenergiebehörde auch beauftragt, bei den isoliert lebenden Yanomami Blutproben zu entnehmen, um die Befunde mit denen japanischer Hiroshima-Opfer zu vergleichen. Er nahm die Stammesmitglieder für sich ein, indem er massenhaft Äxte und Macheten austeilte. So erhielt er die begehrten Blutproben sowie nähere Informationen über die Abstammung der Stammesmitglieder. Zusammen mit dem Filmemacher Timothy Asch drehte er Dokumentarfilme, um das kriegerische Wesen der indigenen Volksgruppe nachzuweisen.

Fernsehtipps Brasilien
Sonntag (18.09.11), 9:00 Uhr | Arte

Seit vielen Jahren nehmen der Großgrundbesitzer Senhor Joaquim und seine Frau Dona Terezinha Jungen aus den Armenvierteln der Städte Brasiliens auf. Die Pflegeeltern sind stolz auf ihre Zöglinge. Sie geben ihnen ein Zuhause, schicken sie zur Schule und bilden sie zu virtuosen Reitern aus. Viele von ihnen sind inzwischen verheiratet und haben angesehene Berufe. Der zehnjährige Luam hat diesen Weg noch vor sich. Er kommt neu auf die Farm. Gewöhnt an den täglichen Überlebenskampf auf den Straßen, ist für ihn hier alles fremd: der Unterricht in der farmeigenen Schule, die Pflichten auf der Farm, die anderen Kinder. Senhor Joaquim ist kein ausgebildeter Pädagoge. Aber der Pferdenarr erkannte schnell, dass der Umgang mit den Tieren den Kindern neues Selbstvertrauen gibt und ihnen hilft, sich in ihr neues Umfeld zu integrieren.

Fernsehtipps Haiti
Sonntag (18.09.11), 3:30 Uhr | Arte

Spielfilm – USA – 1967. Der Hotelier Brown hat in Amerika vergeblich versucht, sein Hotel auf Haiti zu verkaufen. Es steht jetzt meistens leer, weil immer weniger Touristen auf die Insel kommen, wo der Diktator Maurice Duvalier mit seiner berüchtigten Geheimpolizei “Tontons Macoute” herrscht. Der historische Hintergrund – die Diktatur “Papa Doc” Duvaliers auf Haiti – hat auch nach dem Ende dieses Regimes keine Patina angesetzt. Noch immer wirkt der melodramatische Thriller sehr modern in der Beschreibung von Menschen, die auf der Suche nach einem tropischen Paradies die Realität eines Terror-Regimes zu ignorieren versuchen.

Fernsehtipps Kuba
Sonntag (18.09.11), 0:15 Uhr | Arte

Zapping International. Seit 50 Jahren steht das Fernsehprogramm völlig im Dienst von Castros Revolution. Die Sendung “Runder Tisch” ist eine breite Plattform für die Verbreitung der Botschaften des Máximo Líder. Doch offiziell analysiert diese tägliche Talkshow das nationale und internationale Geschehen. Wer in Havanna zappt, stößt unweigerlich auf Programme aus China: chinesische Küche, chinesische TV-Shows und chinesische Nachrichten. Zu Beginn der 1960er Jahre nutzte die kubanische Revolution das Fernsehen, um die Inselbewohner auf die richtige Linie einzuschwören. Jetzt war Schluss mit Talkshows und amerikanischen Serien. Außerdem gibt es eine einzige, auf allen Sendern verbreitete tägliche Nachrichtensendung.

Fernsehtipps Kolumbien
Freitag (16.09.11), 22:45 Uhr | Arte

Im Jahr 2005 führte die kolumbianische Regierung das Gesetz “Gerechtigkeit und Frieden” ein. Es soll ausstiegsbereiten Paramilitärs die Möglichkeit zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft geben. In Kolumbien gab es zu jeder Zeit Bürgerkriege, interne bewaffnete Konflikte, Terror gegen die Bevölkerung und ideologische Grabenkämpfe. Und die beiden feindlichen Lager, die rechtsgerichteten AUC-Paramilitärs sowie die linksgerichteten FARC-Guerrillas bedienten sich dabei derselben gewaltsamen Methoden. Wie viele Menschen tatsächlich starben oder verschwanden, weiß keiner. Im Jahr 2005 führte die kolumbianische Regierung das Gesetz “Gerechtigkeit und Frieden” ein. Es soll ausstiegsbereiten Paramilitärs die Möglichkeit zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft geben. Dafür müssen sie vor einem Sonderausschuss ein wahrheitsgetreues und umfassendes Geständnis ablegen und erhalten danach – je nach Grad ihrer Verantwortlichkeit – höchstens acht Jahre Haft. 32.000 Paramilitärs haben seither die Waffen abgegeben, aber nur rund hundert sind bis jetzt vor dem Ausschuss erschienen.

Fernsehtipps Kuba
Freitag (16.09.11), 18:05 Uhr | Arte

Kaum ein anderes Land vereint so viele Gegensätze, Klischees und Träume. Dort leben Menschen, die nicht nur musikalisch und warmherzig sind, sondern auch höchst einfallsreich. So wie Ismael Lima. So wie Ismael Lima. Er ist Fischer im kleinen Küstenort Boca de Camarioca. Da er nicht genug Geld für ein eigenes Boot hat, fährt er jeden Tag auf einem alten Lkw-Reifenschlauch zum Fischen raus. Ismael weiß auch um die Vorteile: günstig im Unterhalt und äußerst wendig ist das improvisierte Schlauchboot – nur vor Fischen mit Stacheln muss man sich in Acht nehmen. Ito und Iván freuen sich jedes Jahr auf den April. Dann kommt es gleich neben der berühmten Schweinebucht zu einer Invasion der anderen Art: Zehntausende von Krebsen tragen über vier Wochen ihre Eier ins Meer.

Fernsehtipps Kolumbien
Donnerstag (15.09.11), 14:30 Uhr | Arte

Der Journalist Hollmann Morris hat die Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien zum Mittelpunkt seiner wöchentlichen Fernsehsendung gemacht. Der Film schildert den Mut und die Heldenhaftigkeit des Journalisten. Seit 45 Jahren leidet die Bevölkerung Kolumbiens unter einem bewaffneten, undurchsichtigen Konflikt um Drogen. Laut Amnesty International hat die Situation im Land seither 70.000 Todesopfer gefordert. Drei bis vier Millionen Menschen wurden gewaltsam vertrieben und etwa 30.000 Kolumbianer verschwanden. Seit 15 Jahren berichtet der Journalist Hollmann Morris über die Konflikte im Land, wobei sein Schwerpunkt auf den Menschenrechten liegt. Seit 2002 produziert er die Fernsehsendung “Contravía”, für die er unzählige Augenzeugenberichte der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien gefilmt hat.

Fernsehtipps Sonstiges
Mittwoch (14.09.11), 8:00 Uhr | Arte

Es war einmal … Die Entdeckung unserer Welt. Als Entdecker Amerikas wird meist Christoph Kolumbus genannt. Diese schnelle Antwort geben viele. Amerigo Vespucci, nach dem Amerika benannt ist, wird dabei oft vergessen. Aber noch mehr vergessen werden die Männer, die im Schatten von Christoph Kolumbus standen und dabei doch Großes geleistet haben. Zu ihnen gehören die Brüder Martin und Francisco Pinzón. Sie sind damals als Händler und Seefahrer tätig und stammen aus Palos in Südspanien. Sie ahnen noch nicht, dass sie eines Tages mit einem berühmten Seefahrer auf große Fahrt gehen werden.

Fernsehtipps Peru
Freitag (9.09.11), 16:30 Uhr | Arte

Flüsse der Welt. Der Urubamba ist ein Quellfluss des Amazonas. Er entspringt in den Anden, nahe des Passes Abra La Raya nordwestlich des Titicacasees, und fließt durch das Valle Sagrado, das Heilige Tal der Inka. Dort zeugen beeindruckende Ruinenstädte wie Machu Picchu von vergangener Pracht und der entwickelten Zivilisation der südamerikanischen Urbevölkerung. Eine Vergangenheit, die auch heute noch in der Region und der Kultur ihrer Einwohner gegenwärtig ist.

Fernsehtipps Kolumbien
Freitag (9.09.11), 13:00 Uhr | Arte

360° – Geo Reportage. César Romoleroux zieht seit zehn Jahren mit seinem fahrbaren Vergnügungspark quer durch die kolumbianischen Anden. Bis vor kurzem herrschte hier noch Bürgerkrieg. Seit zehn Jahren reist César Romoleroux mit seiner Kirmes in den kolumbianischen Anden von Ort zu Ort. Er besucht nur die kleinen Dörfer, und immer wird er freudig empfangen, bietet er doch willkommene Abwechslung nach den Jahren des Bürgerkriegs, der das Land bis heute zu zerreißen droht. Neben den politischen Problemen muss er sich mit alltäglichen Sorgen herumschlagen – Kurzschlüsse in den Stromleitungen, Wetterkapriolen und die persönlichen Befindlichkeiten, die ein Leben auf Wanderschaft mit sich bringt. Seit einem halben Jahr hat César einen kleinen Sohn, einer seiner Mitarbeiter wird Vater von Zwillingen.

Fernsehtipps Venezuela
Mittwoch (7.09.11), 16:30 Uhr | Arte

Flüsse der Welt. Die Orinoko-Mündung in Venezuela ist mit einer Fläche von über 24.000 Quadratkilometern das breiteste Flussdelta der Erde. Es bildet gleichzeitig das Tor zum südamerikanischen Kontinent. Einst betraten hier Christoph Kolumbus und seine Nachfolger die Neue Welt, um nach Eldorado zu suchen, dem mythischen Goldland, das dem Königreich Spaniens die Weltherrschaft sichern und den Eroberern ein Vermögen bescheren sollte. Die Reise auf dem Orinoko ist eine Zeitreise zu den verborgenen Wurzeln Lateinamerikas. An den Flussufern wohnen die Nachfahren der Ureinwohner, die die grausamen Massaker der Spanier überlebten.

Fernsehtipps Argentinien
Mittwoch (7.09.11), 0:00 Uhr | Arte

Der Schauspieler Gael García Bernal und der Streetart-Fotograf JR treffen sich in Buenos Aires. Bernal lebt in der argentinischen Metropole. Die Künstler verbindet eine überbordende Kreativität, Leidenschaft und ihr soziales Engagement. JR plakatiert in dieser Nacht eines seiner spektakulären Motive, und Gael García Bernal hilft ihm dabei, die gigantischen Poster anzubringen. Beide pflegen das Image des Rebellen, ihre Gespräche kreisen um Herzensprojekte abseits des Mainstreams. Dabei geht es auch um den Glanz und das Elend, die in Buenos Aires so dicht beieinander liegen. Sie offenbaren ihre Lebensträume, empfinden sich als Vertriebene auf der Suche nach einer eigenen Identität fern der Heimat. Der Preis des Ruhms wird ebenso zum Thema wie die Regeln des Showbiz und die Frage nach Menschlichkeit in dieser Boomtown, die wenige Jahre nach Argentiniens Bankrott jung und stolz wieder auferstanden ist.

Fernsehtipps Peru
Dienstag (6.09.11), 8:45 Uhr | Arte

Sie kam vor über 500 Jahren aus Südamerika, heute macht die Kartoffel weltweit einen wesentlichen Bestandteil der Ernährung aus. Von Grönland bis in die Tropen ist sie eine der wichtigsten Nahrungspflanzen. Doch durch den Klimawandel drohen nun immer häufiger massive Ernteausfälle und damit Hungersnöte. Statt jedoch mit Pestiziden und vermehrter Bewässerung die Umwelt weiter zu belasten, sucht man nach alternativen Lösungen – und zwar im Erbgut der Knolle selbst. Die Indios im Hochland von Peru wissen schon seit Jahrtausenden, wie wichtig der Erhalt der genetischen Vielfalt der Kartoffel ist. Nun greift man wieder auf ihr uraltes Wissen zurück, um unempfindlichere Sorten züchten zu können. Gleichzeitig versucht man im Genlabor eine robustere Kartoffel zu kreieren.

Fernsehtipps Brasilien
Freitag (2.09.11), 9:15 Uhr | Arte

Naturschützer im Paradies. Im Herzen des südamerikanischen Kontinents präsentiert sich die riesige Ebene des Pantanal als einzigartige Bühne für die Leben spendende Kraft des Wassers. Zum Schutz der seltenen Vielfalt der Natur erklärte die UNESCO das größte Binnenfeuchtgebiet der Erde zum Biosphärenreservat. Das ausgedehnte Flachland gleicht einem Garten Eden, in dem eine einzigartige Tierwelt ihre Heimat hat. Der letzte Teil der Dokumentationsreihe begleitet Ranger und professionelle Naturschützer, die im UNESCO-Weltnaturerbe Pantanal dafür Sorge tragen, dass sich Pflanzen und Tiere im Schutzgebiet ungestört und ungefährdet entfalten können. Wasser, Berge und unberührte Natur – der Pantanal Mato Grosso Nationalpark in Brasilien wurde im Jahr 2000 mit drei angrenzenden riesigen privaten Schutzgebieten der Umweltschutzorganisation Ecotropica in die Weltnaturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen.

Fernsehtipps Brasilien
Donnerstag (1.09.11), 9:15 Uhr | Arte

Ökotourismus im Paradies. Im Herzen des südamerikanischen Kontinents präsentiert sich die riesige Ebene des Pantanal als einzigartige Bühne für die Leben spendende Kraft des Wassers. Vielfalt der Landschaft und Artenreichtum locken immer mehr Naturliebhaber an. Seit Jahrzehnten ist das Pantanal ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber und Ökotouristen. Was die riesige Ebene inmitten des südamerikanischen Kontinents – im Dreiländereck Brasilien, Paraguay und Bolivien – so einzigartig macht, ist die ungewöhnliche Mischung verschiedener Lebensräume. Hier finden sich Regen- und Trockenwälder, aber auch Savannen und Steppen, Seen und mächtige Flüsse.

Fernsehtipps Brasilien
Mittwoch (31.08.11), 9:15 Uhr | Arte

Aras im Paradies. Im Herzen des südamerikanischen Kontinents präsentiert sich die riesige Ebene des Pantanal als einzigartige Bühne für die Leben spendende Kraft des Wassers. Das ausgedehnte Flachland gleicht einem Garten Eden. Hier hat eine einzigartige Tierwelt ihre Heimat. Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe stellt ein Projekt vor, dass sich bemüht, den selten gewordenen Hyazinth-Ara hier wieder fest anzusiedeln. Der Hyazinth-Ara ist der größte aller Papageien. Die sehr seltenen und bedrohten blauen Aras sind nur noch im südlichen Pantanal heimisch. Die Biologin Neiva Guedes startete 1990 ein Hyazinth-Ara-Projekt, um den Bestand dieser einzigartigen Tiere wieder zu vergrößern und die Vögel in weiteren Regionen des Pantanal wieder anzusiedeln. Sie berichtet über das erstaunliche Sozialverhalten der Vögel.

Fernsehtipps Sonstiges
Dienstag (30.08.11), 13:00 Uhr | Arte

360° – Geo Reportage. In Französisch-Guayana, zwischen Brasilien und Suriname, werden jedes Jahr fast 2.000 Soldaten gedrillt, davon rund 800 französische Fremdenlegionäre aus aller Welt. Die Devise im Trainingscamp: Abhärtung bis zur totalen Erschöpfung.

Fernsehtipps Haiti
Mittwoch (24.08.11), 1:15 Uhr | Arte

Das Grand Hotel Oloffson in Port-au-Prince. Auf den Hügeln der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince versteckt sich in einem Park das legendäre “Hotel Oloffson”. Es ist ein Ort mit Geschichte und Schauplatz von Graham Greenes Politthriller “Die Stunde der Komödianten”. Um 1900 von einem ehemaligen Präsidenten Haitis als Privatvilla erbaut, wurde das wie ein Märchenschloss verzierte Gebäude ab 1916 unter amerikanischer Besatzung erst zum Casino dann zum Hospital umgebaut. Seit dem Abzug der Amerikaner im Jahr 1934 ist es das “Hotel Oloffson”. Da es aber in Port-au-Prince aufgrund der politischen Instabilität, der hohen Kriminalität und vor allem der hohen HIV-Infektionsrate seit Mitte der 80er Jahre fast keinen Tourismus mehr gibt, ist das Oloffson nur mehr Hauptquartier internationaler Bürokraten, Journalisten, Agenten, Abenteurer und ein beliebter Treffpunkt der haitianischen Oberschicht.

Fernsehtipps Sonstiges
Sonntag (21.08.11), 0:00 Uhr | Arte

Spielfilm – Spanien – 2005. Caye arbeitet als Prostituierte in Madrid. Sie ist gut im Geschäft und kann sich sogar etwas Geld zur Seite legen. Probleme bereiten ihr weniger die Freier, die sie dank ihrer burschikosen, selbstbewussten Art gut im Griff hat. Vielmehr ärgert sich Caye über die Konkurrentinnen aus Lateinamerika, die ihr mit Billigpreisen Kunden abwerben. Das ändert sich, als sie in der Kollegin Zulema eine illegale Immigrantin aus der Dominikanischen Republik kennenlernt, die in einem Teufelskreis steckt: Ihre Hoffnungen, endlich Papiere zu bekommen und ein legales Leben führen zu können, ruhen auf einem kleinen Beamten. Doch der nutzt ihre Notlage skrupellos aus. Caye freundet sich mit Zulema an, worauf die beiden Frauen sich auf überraschende Weise gegenseitig helfen können. Über eine Million Spanier sahen die sensibel beobachtete, witzige Milieustudie des renommierten Autorenfilmers Fernando León de Aranoa.

Fernsehtipps Bolivien
Samstag (20.08.11), 13:00 Uhr | Arte

Reformen, Korruption und Che Guevaras Erbe: Wie entwickelt sich Bolivien? ARTE zeigt diese Sendung innerhalb des Programmschwerpunkts “Demokratie – für alle?”. Vor 44 Jahren starb Che Guevara bei dem Versuch, den Funken der Revolution in Südamerika zu entfachen. Sein Tod durch die Hand bolivianischer Ranger, von der US-Regierung ausgebildet und finanziert, kennzeichnet den Beginn des Kokain-Zeitalters in Bolivien. Auf Druck der Wähler, die ihm mit überwältigender Mehrheit ihr Mandat gaben, verstaatlichte der erste in Bolivien geborene Präsident Evo Morales – ein ehemaliger Kokabauer – die Ölindustrie und brachte die Agrarreform in Gang. Doch im neuen System existiert das alte weiter, inklusive Korruption, Vetternwirtschaft und Populismus.

Fernsehtipps Venezuela
Samstag (20.08.11), 8:35 Uhr | Arte

Die Entdecker. Im tropischen Regenwald im Südosten Venezuelas leben die Ye’kuana-Indianer in Einheit mit der Natur. Leben und Traditionen dieses indigenen Volksstammes sind eng mit den rund 500 Vogelarten verbunden, die in dieser Region vorkommen. Der Ornithologe David Rosane besucht einige Male im Jahr die Ye’kuana, um gemeinsam mit ihnen das Leben der faszinierenden Vögel Venezuelas zu erkunden. Seine Forschungen führen ihn an den Ventuari-Fluss, bekannt für die große Artenvielfalt in diesem Land.

Fernsehtipps Brasilien
Freitag (19.08.11), 18:05 Uhr | Arte

Das Fahrwerk stammt von einem alten Toyota, die Sitze aus einem VW-Bus, der Motor aus einer Wasserpumpe, die früher einmal bei der Goldsuche verwendet wurde. Zusammengebaut ergeben diese Einzelteile einen Paco Paco. Der Klang ihres Motors hat der einzigen brasilianischen Automarke ihren Namen gegeben. “360° – Geo Reportage” zeigt, wie die Paco Pacos gebaut werden und wie unentbehrlich sie für die Menschen der Region Peixoto sind. Der raue Nordwesten Brasiliens ist die Heimat einzigartiger Gefährte, der Paco Pacos. Ende der 80er Jahre waren viele Glückssucher und Abenteurer in das verschlafene Peixoto gekommen. Sie suchten in der Umgebung nach Gold. Doch der Boom dauerte nur kurz. Als die Goldsucher wieder gingen, ließen sie jede Menge Schrott und Wasserpumpen zurück. Jair Graff war der Erste, der entdeckte, dass man mit den Dieselmotoren der Pumpen auch sehr effektiv ein Fahrzeug antreiben kann.
Seitdem hat er über 460 Paco Pacos gebaut. Ihre robuste Karosserie ist aus den Einzelteilen diverser Autotypen zusammengesetzt. Die Gefährte eignen sich hervorragend für Feld- und Transportarbeiten im unwegsamen Gelände und sind meist mit ein paar Hammerschlägen zu reparieren.

Fernsehtipps Kuba
Freitag (19.08.11), 13:00 Uhr | Arte

Da man von der Arbeit für den Staat nicht leben kann, haben die meisten irgendeinen Nebenjob. Einige clevere junge Leute arbeiten nebenbei als sogenannte “Mecaniqueros”: Mit Hilfe aller möglichen “Mecanicas” – Techniken, Tricks, Tauschgeschäften und Kontakten – treiben sie Dinge auf, die in den staatlichen Geschäften nicht zu bekommen sind oder sie entwickeln skurrile aber erfolgreiche Geschäftsideen, wie etwa ein Restaurant im heimischen Wohnzimmer oder die Herstellung von Lichtschaltern aus Deo-Spraydosen. Dabei wandeln sie immer gerade noch auf dem schmalen Grad der Legalität. An Nachfrage mangelt es ihnen nicht. Jeder, der etwas dringend braucht und nicht finden kann, wendet sich an die Mecaniqueros: Gold für Zahnverblendungen, ein Kleid für eine Party, Ersatzteile für einen Fernseher – die Mecaniqueros beschaffen alles.

Fernsehtipps Chile
Donnerstag (18.08.11), 10:05 Uhr | Arte

Die einzigartige Schönheit der Hochgebirgswüste Atacama im Norden Chiles lockt Touristen aus aller Welt an. Um den Charakter der Region zu erhalten, übergab die chilenische Regierung den einheimischen Indiovölkern ausgedehnte unberührte Flächen und setzte sie als Hüter des zerbrechlichen Ökosystems ein. Unter der Obhut der Indios entstanden aus der Wildnis Naturparks. Dort laden zahlreiche Oasen die Reisenden zum Rasten ein. Die Bewohner der Region bemühen sich, den Zustrom der naturbegeisterten und entdeckungsfreudigen Wüstenpilger in geregelte Bahnen zu lenken. Früher war die überaus öde Atacama-Wüste eine der ärmsten Gegenden Chiles, doch der Tourismus hat sie unvermittelt in die moderne Welt katapultiert.

Fernsehtipps Brasilien
Sonntag (14.08.11), 13:30 Uhr | Arte

ARTE Expeditionen. Das Forschungsgebiet liegt auf einer der größten Zuckerrohrplantagen des Landes. Der Besitzer ließ aus ökologischen Gründen zahlreiche Regenwaldinseln auf seinem riesigen Areal stehen. Und diese gilt es zu erforschen, denn der Rest des Regenwaldes scheint durch die Ausweitung der Plantagen bedroht. Zuckerrohr ist mittlerweile das wichtigste Agrarprodukt Brasiliens und auf der ganzen Welt gefragt, da es besonders ergiebig ist bei der Herstellung von Ethanol, dem Biotreibstoff der Zukunft. Bereits 50 Prozent der Autos in Brasilien fahren mit Ethanol. Der weltweite Bedarf an preiswertem Brennstoff wird immer größer und bedroht die Zukunft der letzten Regenwälder. Kara Pientkas Aufgabe besteht darin, gemeinsam mit den Wissenschaftlern der Universitäten von Ulm und Recife herauszufinden, ob sich der Regenwald auf einem verhältnismäßig kleinen Gebiet regenerieren und reproduzieren kann.

Fernsehtipps Mexiko
Freitag (12.08.11), 7:00 Uhr | Arte

Während überall in der Welt wichtige Positionen von Männern besetzt sind, haben sich in Juchitán in Mexiko die Frauen durchgesetzt. Ist eine weiblich geprägte Gesellschaft besser oder nur anders ist, als eine, die von Männern dominiert wird? In den Chefetagen der Unternehmen, in der Politik und im Showbusiness: Wenn es um Einfluss und Führung geht, um Macht und Autorität, stehen Frauen weltweit meist in der zweiten Reihe. Würde die Welt anders aussehen, wenn Frauen das Sagen hätten? In der mexikanischen Stadt Juchitán geben Frauen den Ton an. Wenn die Hebamme am Wochenbett verkündet “Es ist ein Mädchen”, löst das ein lautes Freudengeschrei aus, denn die Frauen sind in Juchitán die Stammhalterinnen. Beim Tod der Eltern erben automatisch die Töchter.

Fernsehtipps Brasilien
Donnerstag (11.08.11), 23:25 Uhr | Arte

Zwei starke Frauen, die eines verbindet: “Saudade” – der Blues der Portugiesen und Brasilianer. “Saudade” ist ein Gefühl der fröhlichen Traurigkeit, das sich nur schwer mit Worten beschreiben lässt, doch das in jedem Ton ihrer Musik mitklingt. ARTE zeigt die Konzerte von Mariza und Eliane Elias beim Festival Avo Session in Basel. Barfuß am Klavier und mit sanfter Stimme entführt Eliane Elias ihre Zuhörer auf eine Reise, die von ihrer Heimatstadt São Paulo durch die ganze Welt führt. Seit ihrem sechsten Lebensjahr spielt Eliane Elias Klavier, ihre Mutter ist selbst Jazzpianistin. Im Alter von 17 Jahren beginnt sie, öffentliche Konzerte zu geben, sie geht nach New York und wird Mitglied der bekannten Fusion-Jazz-Band “Steps Ahead”. Doch ihre Heimat und die brasilianische Musik lässt Elias nicht los, und so schafft sie innovative Verbindungen zwischen Fusion- und Latin-Jazz sowie dem Bossa nova. Bis heute hat Eliane Elias mehr als 20 Alben aufgenommen. Bei der Avo Session spielt sie Klassiker des Bossa nova wie “Girl from Ipanema” und auch Standards wie Gershwins “They Can’t Take That away from Me”.

Fernsehtipps Kuba
Donnerstag (11.08.11), 7:00 Uhr | Arte

Der Film beobachtet einen professionellen Zigarrenfälscher bei seiner Arbeit in den Hinterzimmern Havannas und besucht den Mann, der ihm das Handwerk legen will. Kuba – das ist auch das Land der Luxuszigarren. Kaum ein Tourist, der ohne eine Havanna, Cohiba oder Montechristo nach Hause fliegt. Doch viele der Zigarren sind Fälschungen. In kubanischen Hinterzimmern arbeiten ganze Clans von professionellen Zigarrenfälschern. In Miguels Werkstatt herrscht reger Betrieb. Flinke Finger drehen aus wenigen Tabakblättern eine Füllung, pressen diese zusammen und versehen sie mit einem Deckblatt. Fertig ist eine echte Havanna – zumindest, was Geschmack und Aussehen betrifft. Der einzige Unterschied zur “offiziellen” Zigarre: Sie wurde nicht in einer der staatlichen und damit autorisierten Drehereien gefertigt. Den Touristen ist es egal, sie kaufen die Zigarren trotzdem. Denn eine gute Fälschung ist vom Original nicht zu unterscheiden, schon gar nicht für das ungeübte Auge.

Fernsehtipps Argentinien
Montag (8.08.11), 18:05 Uhr | Arte

Wie die Surfer auf Hawaii suchen wagemutige Segelflieger in den argentinischen Anden die perfekte Welle. Nur, dass diese sich unsichtbar in 12.000 Meter Höhe in der Luft befindet. Sie suchen die von straffen Winden hinter den Bergen erzeugten Wellen. Mit diesen sogenannten Leewellen gelingen Rekordsegelflüge. Aber diese Wellen sind auch unberechenbar und verantwortlich für zahlreiche Flugzeugabstürze. Eine kleine Gruppe Wissenschaftler und Piloten – unter ihnen der Weltrekord-Halter im Segelflug Klaus Ohlmann – ist mit ihren Segelfliegern aufgebrochen, um dieses gefährliche Windphänomen zu erkunden. Mit den Ergebnissen ihrer turbulenten Flüge können sie die Luftfahrt sicherer und komfortabler machen. “360°- GEO Reportage” begleitet die wagemutigen Männer ins Reich der stürmischen Winde über den argentinischen Anden.

Fernsehtipps Argentinien
Sonntag (7.08.11), 6:00 Uhr | Arte

Der Film erzählt die Geschichten einiger Tänzer in Buenos Aires, der krisengeschüttelten Geburtstadt des Tangos und begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln und der Seele des Tangos. In einem angesagten Tangoschuppen in Buenos Aires treffen sich die Tangueros allabendlich zum Tanz. Ein All-Star-Orchester, das aus den besten Musikern des Landes besteht, spielt hier auf. Im Mittelpunkt des Abends stehen die junge Tänzerin Marcella Maiola und ihr Tanzlehrer Roberto Tonet.

Fernsehtipps Sonstiges
Mittwoch (3.08.11), 13:30 Uhr | Arte

Flussdelfine und Piranhas. Der Amazonas – sechstausend Kilometer lang – quert er den südamerikanischen Kontinent. Noch heute birgt der längste Strom der Erde viele Geheimnisse. Was lebt in der kaum erforschten Unterwasserwelt des riesigen Flusssystems und in den erst vor kurzem entdeckten, bis zu 120 Meter abfallenden Untiefen des Amazonas? Ein Spezialteam der BBC bricht zu einer abenteuerlichen Expedition auf. Mit dabei, der deutsche Unterwasser-Kameramann und Biologe Florian Graner. Das Forschungsziel der Reise: die Tierwelt der weiten Wasserwildnis des Amazonas.

Fernsehtipps Sonstiges
Mittwoch (3.08.11), 7:30 Uhr | Arte

Es war einmal … Die Entdeckung unserer Welt. Alexander von Humboldt wurde im Jahre 1769 in Berlin geboren und war ein Naturforscher mit großem Wirkungsfeld, ein Mitbegründer der Geografie als empirischer Wissenschaft. Er reiste nach Lateinamerika, in die USA und nach Zentralasien. Alexander von Humboldt war befreundet mit Dichtergrößen und Philosophen wie Goethe, Schiller, Fichte und Schelling und ging aus Sympathie für die Französische Revolution 1797 mit 28 Jahren nach Paris. Dort lernt er den französischen Botaniker Aimé Bonpland kennen. Sie beschließen, künftig zusammenzuarbeiten und schmieden den Plan, eine Forschungsreise in die spanischen Gebiete Südamerikas zu unternehmen.

Fernsehtipps Mexiko
Dienstag (2.08.11), 22:25 Uhr | Arte

Spielfilm – Spanien/Mexiko – 2008. Nach einem misslungenen Einbruch wird ein kriminelles Damen-Quartett zwischen Europa und Mittelamerika zerstreut. Eine von ihnen heiratet auf der Suche nach dem großen Geld einen reichen, mexikanischen Drogenboss. Auf der Suche nach einem sorgenfreien Leben planen vier Frauen einen ausgeklügelten Einbruch, der aber misslingt. Drei von ihnen können der Polizei entkommen; Aurora jedoch muss ihre Strafe in einem Madrider Gefängnis absitzen. Ana arbeitet als Prostituierte. Um ihre Geldsucht zu stillen, heiratet sie den gefährlichen und einflussreichen Drogenboss Félix und zieht mit ihm nach Mexiko. Schnell geht ihr auf, dass er das ideale Opfer ist und sie benachrichtigt schon mal die Komplizinnen. Unterdessen versuchen Gloria und Paloma mit allen Mitteln, Körpereinsatz eingeschlossen, die Gefängnisstrafe Auroras zu verkürzen.

Fernsehtipps Chile
Montag (1.08.11), 16:40 Uhr | Arte

Kurzfilm. Mit Humor und Selbstironie erzählt ein Chilene die Geschichte seines Landes während der 80er Jahre. Entstanden ist eine kluge Reflexion über die Ereignisse um Pinochets Diktatur und gleichzeitig ein nostalgischer Blick auf eine Epoche, in der zwischen den Menschen noch Solidarität herrschte.

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