Fernsehtipps Lateinamerika - 3Sat
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| Mittwoch (4.01.12), 18:15 Uhr | 3Sat | |
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Bogotá, die 2.640 Meter hoch gelegene Hauptstadt Kolumbiens, droht aus allen Nähten zu platzen. Doch der ungebremste Zustrom von Menschen ist nur eines der vielen Probleme, mit denen die Hauptstadt Kolumbiens zu kämpfen hat. Ihren Problemen trotzt Bogotá mit einem großen Bildungs- und Kulturangebot. Auch die Stadt Medellin, die zweitwichtigste Stadt des Landes und lange Zeit der größte Kokain-Exporteur der Welt, bekämpft ihre Probleme mit modernen Bibliotheken, Parkanlagen, Verkehrsinfrastruktur und kulturellen Angeboten. Cartagena de Indias gehört mit seiner nahezu komplett erhaltenen Altstadt aus der spanischen Kolonialzeit zu den schönsten Städten Südamerikas und ist seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe. Der Film aus der Reihe “Reisen in ferne Welten” führt nach Kolumbien. | |
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| Mittwoch (4.01.12), 11:00 Uhr | 3Sat | |
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Ein deutsches Genie in Lateinamerika. Zweiteiliger Film Thomas Aders und Stefan Schaaf Er war ein Superstar seiner Zeit: Alexander von Humboldt (*1769 in Berlin, + 1859 in Berlin) Forschungsreisender, Universalgelehrter, vernetzter Denker, Technikfreak. In Amerika hat er einen Ruf wie sonst nur noch Kolumbus. Am 16. Juli 1799 begann er in Cumaná, Venezuela, eine fünfjährige epochale Forschungsreise durch Süd- und Mittelamerika. Zusammen mit dem französischen Reisegefährten Aimé Bonpland legte er wilde Flussfahrten zurück, durchquerte gefährliche Dschungelgebiete und bestieg schwindelerregende Vulkane. Ein Wissenschaftler, immer am Limit: Experimente unternahm er gerne so lange im Selbstversuch, bis er ohnmächtig wurde; seine Reisen würden heute unter die Kategorie “Extremsport” fallen. In Lateinamerika ist Alejandro bis heute allgegenwärtig und wird tief verehrt. Zum Humboldtjahr mit den drei Jubiläen – 240. Geburtstag, 150. Todestag, 210. Landungstag – haben sich die beiden Lateinamerika-Korrespondenten der ARD mit ihren Teams aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf den Spuren des Genies. | |
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| Mittwoch (4.01.12), 10:00 Uhr | 3Sat | |
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Ein deutsches Genie in Lateinamerika. Zweiteiliger Film Thomas Aders und Stefan Schaaf Er war ein Superstar seiner Zeit: Alexander von Humboldt (*1769 in Berlin, +1859 in Berlin) Forschungsreisender, Universalgelehrter, vernetzter Denker, Technikfreak. In Amerika hat er einen Ruf wie sonst nur noch Kolumbus. Am 16. Juli 1799 begann er in Cumaná, Venezuela, eine fünfjährige epochale Forschungsreise durch Süd- und Mittelamerika. Zusammen mit dem französischen Reisegefährten Aimé Bonpland legte er wilde Flussfahrten zurück, durchquerte gefährliche Dschungelgebiete und bestieg schwindelerregende Vulkane. Ein Wissenschaftler, immer am Limit: Experimente unternahm er gerne so lange im Selbstversuch, bis er ohnmächtig wurde; seine Reisen würden heute unter die Kategorie “Extremsport” fallen. In Lateinamerika ist Alejandro bis heute allgegenwärtig und wird tief verehrt. | |
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| Mittwoch (4.01.12), 9:30 Uhr | 3Sat | |
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Plaza Latina. Dort, wo Mexiko am schmalsten ist, liegt Oaxaca. Er ist einer der faszinierendsten und kulturell vielfältigsten Bundesstaaten Mexikos. Hier leben 16 Volksgruppen mit eigenen Sprachen. Klimatisch gibt es alles: tropische Strände, Urwald, trockene Wüste bis zu eisigen Gipfeln. ARD-Mexiko-Korrespondent Stefan Schaaf stellt Oaxaca vor, besucht die Schildkröten an der Pazifikküste sowie die beiden Weltkulturerbestätten der UNESCO: die Ruinen von Monte Alban, der ehemaligen Hauptstadt der Zapoteken und das historische Zentrum der Hauptstadt Oaxaca de Juárez. Aus Oaxaca kommen auch die international geschätzten, exotischen Kunstobjekte “Alebrijes”, bunt bemalte Fantasie-Figuren und -Tiere. | |
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| Mittwoch (4.01.12), 9:05 Uhr | 3Sat | |
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Planet Erde. | |
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| Montag (2.01.12), 17:15 Uhr | 3Sat | |
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Die Reise beginnt in Berlin, bei Claudio und Marie, einem jungen Ehepaar, das ein eigenes Café eröffnet hat. Durch einen Zufall sind sie auf die italienische Kaffeemarke “Passalacqua” gestoßen. Sie hoffen nun, dass sie damit den Geschmack ihrer Kunden getroffen haben. Woher der Rohstoff für ihren Kaffee kommt, können sie nicht sagen. Und so machen sich der junge Filmemacher Martin Jabs und sein Team auf Spurensuche nach Brasilien. Dort besuchen sie einen Kaffeebauern, der mit jeder Ernte um seine Existenz kämpft. Die ganze Familie, jung und alt, muss anpacken und trotzdem schreiben sie rote Zahlen, wenn der Preis für den Kaffee am Weltmarkt wieder einmal sinkt. Im Hafen von Santos werden die begehrten Bohnen auf Schiffe verladen. Von dort aus finden sie ihren Weg in die ganze Welt. | |
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| Montag (5.12.11), 16:45 Uhr | 3Sat | |
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Länder – Menschen – Abenteuer. 300 Kilometer mit dem Pferd eine Rinderherde vor sich her treiben und fast nie trockenen Boden unter die Füße bekommen – das passiert einem Cowboy nur in Brasiliens Nordwesten, im Pantanal. Der Film erzählt von ihrem Leben, von den bis zu drei Monate langen Trecks draußen im Busch, von verendeten Rindern und geretteten Kälbchen, von der Sehnsucht nach ihren Familien in der fernen Stadt, von den Zwängen und der Freiheit eines Lebens im Sattel und in der Natur. | |
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| Samstag (24.09.11), 19:10 Uhr | 3Sat | |
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Die Falklands bestehen aus 200 Inseln und liegen 800 Kilometer von der argentinischen Küste entfernt tief im Südatlantik. Nur knapp 3.000 Menschen leben an diesem Ort, der 1982 durch einen blutigen Krieg zwischen Briten und Argentiniern 74 Tage lang im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit stand. Gelöst ist der Konflikt bis heute nicht. Für die Regierung in Buenos Aires sind die “Malvinas” nach wie vor argentinisch und sollen es auch bleiben. Die Falkland-Inseln sind inzwischen zum Ziel vieler Südatlantikkreuzfahrten geworden. 70.000 Touristen kommen in der kurzen Sommersaison. | |
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| Donnerstag (22.09.11), 13:15 Uhr | 3Sat | |
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Helden und Verbrecher im Kaffeeland Guatemala. Guatemala ist ein wunderschönes Land – und eines der gewaltvollsten der Welt. Als der junge Schweizer Ueli Gurtner, ein gelernter Banker, vor fast 30 Jahren in das zentralamerikanische Land kam, hatte er nur im Sinn, auf solide Art das Kaffeegeschäft zu betreiben. Doch das war unmöglich: Schmiergeldzahlungen waren üblich, und eine weiße Oberschicht diktierte den kleinen Kaffeebauern ihre Bedingungen. Mit 20.000 indianischen Kleinbauern baute Gurtner in den letzten 20 Jahren eine große, erfolgreiche Kaffeegenossenschaft auf – gegen alle Widerstände der Mächtigen. Diese wollen nicht akzeptieren, dass die lange unterdrückte Indio-Bevölkerung dank Gurtners Geschick zu einer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kraft wird. In einem bizarren Polit-Krimi wurden die Kaffeegenossenschafter sogar beschuldigt, Komplizen in einem Mordfall zu sein und Geldwäscherei zu betreiben. Die falschen Anschuldigungen trieben die Genossenschaft fast in den Ruin. | |
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| Donnerstag (22.09.11), 5:35 Uhr | 3Sat | |
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Heino Graf Bassewitz ist ein passionierter Landwirt und Visionär. Nach der Wende kehrten er und seine Frau aus Uruguay auf den ehemaligen Stammsitz seiner Familie, Gut Dalwitz in Mecklenburg, zurück. Doch Graf Bassewitz bekam nicht, wie erhofft, seine ehemals fruchtbaren Böden zurück, sondern nur karge Grünflächen. Da erinnerte er sich an Südamerika, holte sich einen echten Gaucho und führte die offene Weidehaltung ein: Seit über 14 Jahren arbeitet er nun am Wiederaufbau des alten Familiensitzes. Inzwischen stehen über 1.000 Kühe und Schafe sowie rund 100 Criollo-Pferde auf gemeinsamen großflächigen Koppeln. Der ökologische Landbau mit Schwerpunkt auf artgerechter Rinderhaltung hat sogar schon Prinz Charles auf Gut Dalwitz gelockt. Durch den Ausbau von Ferienwohnungen, Reitmöglichkeiten und ein alljährliches Gaucho-Treffen hat Graf Bassewitz die strukturschwache Region belebt. | |
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| Dienstag (20.09.11), 17:35 Uhr | 3Sat | |
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Reisezeit – Traumhafte Ziele. Die Hauptstadt von Argentinien, Buenos Aires, ist diesmal Ausgangspunkt. Der Weg führt weiter zu berühmten Weingütern im Westen, bevor es über die Anden nach Chile an die Pazifikküste nach Santiago und Valparaiso geht. Davor steht der Besuch des Weingutes der österreichischen Familie Gernot Langes-Swarowski auf dem Programm. In Chiles Hauptstadt erinnert ein Denkmal an die Mepuche Indianer, die sich gegen die Spanier gewehrt hatten, jedoch gegen die Konquistadoren keine Chance hatten. Ein anderes Symbol der Macht erinnert an die Militärdiktatur unter General Pinochet, die tausende Chilenen das Leben kostete: La Moneda, der Präsidentenpalast. | |
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| Donnerstag (15.09.11), 21:00 Uhr | 3Sat | |
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In Haiti kostet ein Mädchen 50 Dollar, in Indien leben sogenannte Schuldknechte, die ihr Leben verpfändet haben, bereits in der dritten Generation in diesem sklavenähnlichen Abhängigkeitsverhältnis. Obwohl die Sklaverei weltweit als abgeschafft gilt, schätzen Experten die Zahl der Menschen, die gegen ihren Willen zum Zweck der Ausbeutung gefangen gehalten werden, auf etwa 30 Millionen. Zwar gibt es zahlreiche Gesetze und internationale Verträge, die das Ende der Sklaverei juristisch besiegeln – faktisch aber blüht trotz der UN-Menschenrechtscharta von 1948 der Handel mit Menschen wie nie zuvor. In “scobel – Wegwerfmenschen: Sklaverei heute” diskutiert Gert Scobel unter anderen mit Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung Menschenrechte des Deutschen Instituts für Menschenrechte, und Corinna Milborn, Concordia-Preisträgerin für Menschenrechte, über die Fragen, wie moderne Sklaverei entsteht und was dagegen getan werden kann. | |
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| Dienstag (13.09.11), 22:25 Uhr | 3Sat | |
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Buenos Dias – der Krieg geht weiter. Obwohl 1996 der Bürgerkrieg in Guatemala beendet wurde, herrschen heute immer noch kriegsähnliche Zustände, und der Staat gilt als unterwandert von organisierter Kriminalität. Guatemala weist eine der höchsten Mordraten des amerikanischen Kontinents auf, die Gewalt fordert durchschnittlich mehr als zehn Tote pro Tag. Immer wieder verschwinden auch Kinder. Während Polizei und Justiz die Fälle verschleppen, ermittelt eine Organisation betroffener Mütter auf eigene Faust und stößt dabei auf Widerstand und Drohungen. Der Film “Die ermordeten Kinder von Guatemala” geht diesen Fällen nach. Die Autorin Anita Blumer dokumentiert das Ausmaß der Kriminalität und porträtiert Menschen, die sich dagegen zu wehren versuchen: So bezeugt der Film den Kampf der Mutter der ermordeten achtjährigen Michelle und der Stiftung “Sobrevivientes” für Gerechtigkeit oder begleitet den Fotojournalisten Carlos in seinem traurigen Arbeitsalltag – der darin besteht, den Opfern der Kriminalität ein Gesicht zu geben. | |
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| Dienstag (13.09.11), 21:45 Uhr | 3Sat | |
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Karg und bizarr ragen die Vulkane des Galápagos-Archipels aus den Fluten des Pazifischen Ozeans. Über 300 Fischarten bevölkern das Meer rund um die Inseln. Hier entstanden unter einzigartigen Bedingungen neue Lebensformen. Ein Abbild des ‘Garten Eden’ hoffte Charles Darwin auf Galápagos zu finden. Er war ausgezogen, um die biblische Schöpfungsgeschichte zu beweisen. Was er fand, belehrte ihn eines Besseren. Die abgeschlossene Tier- und Pflanzenwelt auf Galápagos zeigt, dass sich das Leben ständig verändert. Alle Lebewesen unterliegen einer von ihrer Umwelt beeinflußten Evolution. Der Film beobachtet die Schildkröten, denen der Archipel seinen Namen verdankt, Galápagos und er zeigt den einzigartigen Tierreichtum der Inseln. | |
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| Sonntag (11.09.11), 6:00 Uhr | 3Sat | |
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Haitis Kinder sind in Gefahr: Nachdem die Erdbebenkatastrophe auch noch das dürftige Hab und Gut der Armen im ärmsten Land Lateinamerikas zerstört hat, geben Mütter und Väter reihenweise ihre Kinder an Fremde weg, freiwillig. Sie sind vollkommen verzweifelt. Dem SWR-Team ist es gelungen, mit einer versteckten Kamera eine junge Mutter, 28 Jahre, nach dem Warum zu fragen. Sie hat alle ihre vier Kinder amerikanischen Missionaren überlassen, sogar ihr drei Monate altes Baby. | |
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| Mittwoch (7.09.11), 3:35 Uhr | 3Sat | |
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In Kuba ist Rum mehr als eine Spirituose: Rum ist Ausdruck einer Kultur. Seit afrikanische Sklaven Rum in karibischen Zuckerrohrplantagen destillierten, nimmt das Getränk neben der Zigarre einen festen Platz im Leben der Kubaner ein. Die Dokumentation zeigt den Werdegang des Rums vom Zuckerrohrschnaps zum Masterblend und führt von Zuckerrohrfeldern in die weltberühmten Bars von Havanna. | |
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| Mittwoch (24.08.11), 14:45 Uhr | 3Sat | |
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Die Hochkultur der Maya fasziniert seit ihrer Wiederentdeckung im Urwald Mittelamerikas Forscher und Abenteurer. Das Dschungelreich verfügte über erstaunliche mathematische und astronomische Kenntnisse, mit denen ein präziser Kalender entwickelt wurde – die Genauigkeit der Himmelsbeobachtungen wurde in Europa erst viel später erreicht. In dicht besiedelten Städten lebten bis zu zweihunderttausend Einwohner – weit über dreitausend Kult- und Machtzentren mussten mit einem ausgeklügelten Transportwesen und einer hochgezüchteten Landwirtschaft versorgt werden. Die Maya entwickelten ein kompliziertes Schriftsystem und stellten gigantische Rechenoperationen an. Die Ursachen des rätselhaften Unterganges dieser Zivilisation vor einem Jahrtausend konnten noch nicht endgültig entschlüsselt werden: Hatten sich rivalisierende Fürstengeschlechter gegenseitig vernichtet; ließ die tyrannische Priesterkaste das Land ausbluten oder führte eine selbstverschuldete Klimakatastrophe ins Verderben? | |
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| Mittwoch (24.08.11), 14:15 Uhr | 3Sat | |
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Kaum ein Bewohner Südamerikas wird mehr gefürchtet als die Anakonda. Wenn die gewaltigste Schlange der Welt ihren kräftigen Körper um ihr Opfer schlingt, gibt es selten Rettung. Kein Wunder, dass sich zahlreiche Horrorgeschichten um das Riesen-Reptil ranken. Doch wie groß werden die Tiere wirklich? Ausgestattet mit modernster Technik versucht ein Team aus Biologen und Tierfilmern, diese Frage zu beantworten. “Eine gigantische Anakonda hat einen Bullen verschlungen” – Meldungen dieser Art gibt es immer wieder im ländlichen Südamerika. Dabei überschlagen sich die Längenrekorde: Von Dreißig-Meter-Tieren ist da die Rede, die ganze Dörfer terrorisieren. Tatsache ist, dass die gewaltigen Schlangen enorme Ausmaße erreichen. Es stimmt aberebenso, dass nur wenig wissenschaftliche Fakten über die beeindruckenden Reptilien vorliegen. | |
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| Mittwoch (24.08.11), 13:20 Uhr | 3Sat | |
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Gemeinsam mit einem Kondor, dem König der Anden, will die Weltmeisterin im Drachen- und Gleitschirmfliegen Judy Leden einmal die Aufwinde teilen, mit ihm sein Reich erkunden, die Eis- und Felslandschaften Südpatagoniens. Eine fliegerische Herausforderung! Der Kondor ist mit einer Flügelspanne von bis zu vier Metern der größte flugfähige Vogel der Erde. Er lebt im unberührten, abgelegenen Hochgebirge des südamerikanischen Kontinents, seine Lebensweise ist bisher kaum erforscht. In der Mythologie der Ureinwohner symbolisiert er die Großartigkeit des Geistes und die spirituelle Erleuchtung. | |
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| Mittwoch (17.08.11), 15:30 Uhr | 3Sat | |
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Schliemanns Gold. Zum ersten Mal folgt ein Filmteam der beschwerlichen Gold-Route der ersten deutschen Konquistadoren. Die Expedition, die Ambrosius Alfinger vor fast 500 Jahren auf der Suche nach sagenhaften Goldreichen unternahm, führt heute durch das Guerilla-Gebiet Kolumbiens. Wer waren die deutschen Konquistadoren, deren Drang nach Ruhm und Reichtum sie in die Neue Welt trieben? Wie nah kamen diese Abenteurer ihrem Ziel, und was wurde aus den Schätzen? Die Expedition entlang der Gold-Route der Konquistadoren führt zur Ausgrabung der Stadt “Panama La Vieja” und zu einer Tauchfahrt nach den Gold-Galeonen in der Karibik. | |
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| Montag (15.08.11), 22:00 Uhr | 3Sat | |
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2012 endet der Mayakalender. Ethnologen deuten dieses Zeiten-Ende nicht als Ankündigung einer biblischen Apokalypse sondern als Beginn einer neuen Zeitrechnung der untergegangenen mittelamerikanischen Hochkultur. Auch Esotheriker sehen darin keine Endprophezeiung sondern vielmehr die Ankündigung eines Sprungs in ein höheres Bewusstsein – den Beginn eines besseren Lebens. “2012: die Wendezeit – Der Mayakalender und das Ende der Welt” begleitet eine Gruppe auf der Suche nach Hintergründen nach Mexiko. | |
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| Freitag (12.08.11), 14:30 Uhr | 3Sat | |
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unterwegs – Brasilien. An einem Strand der Stadt von Rio de Janeiro trifft Moderatorin Wasiliki Goutziomitros die Schauspielerin Suzana Pires, Darstellerin in einer der beliebtesten Telenovelas des Landes. Die Seifenopern gehören zum Alltag der Brasilianerinnen und Brasilianer: Täglich schalten sich zwischen 40 und 60 Millionen Personen zu, wenn Suzana Pires zu sehen ist. Zweite Station ist die Favela Santa Marta. Über tausend Armenviertel, die meist von kriminellen Drogenbanden beherrscht werden, zählt Rio de Janeiro. Seit ein paar Jahren versucht die brasilianische Regierung, in den gefährlichen Stadtteilen aufzuräumen. Später reist die Moderatorin an die Costa Verde, nach Paraty, wo der Zuckerrohrschnaps noch genauso wie im 18. Jahrhundert gebrannt wird. Kurz vor dem Karneval von Rio entdeckt Moderatorin Wasiliki Goutziomitros Brasilien. Im fünftgrössten Land der Erde sind die Distanzen so extrem, dass sie sich auf den Bundesstaat Rio de Janeiro beschränkt. | |
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| Sonntag (7.08.11), 13:30 Uhr | 3Sat | |
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Kuba-Krise 1962. Als ein US-Aufklärungsflugzeug am 14. Oktober 1962 sowjetische Raketenbasen auf Kuba entdeckte, begann ein Countdown, der beinahe zum Dritten Weltkrieg geführt hätte. Atombomber stiegen auf und US-Militärs trafen Vorkehrungen für eine Invasion Kubas. In einer historischen Rede forderte US-Präsident John F. Kennedy von Nikita Chruschtschow ultimativ den Abzug der Nuklearwaffen. | |
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| Freitag (5.08.11), 4:20 Uhr | 3Sat | |
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Auf den Spuren der Rubin-Topas-Kolibris. Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Hans Giffhorn beobachtet den Rubin-Topas-Kolibri im Laufe eines Jahres. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Autor Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht augenzwinkernd Parallelen zum menschlichen “Balzverhalten” am Strand und beim Karneval. | |
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| Donnerstag (4.08.11), 2:20 Uhr | 3Sat | |
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Versunkene Metropolen. Das rätselhafte Volk der Lambayeque gehörte zu den großen Baumeistern des Altertums. Im Norden von Peru ließ die alte Kultur um 1100 n.Chr.250 kolossale Pyramiden in den Himmel wachsen. Durch Zufall beobachtet Brüning 1875, wie Einheimische im Norden Perus einzigartige antike Kunstgegenstände einschmelzen. Der wissenschaftliche interessierte Deutsche macht sich sofort auf die Suche nach der Herkunft der Kostbarkeiten. Seinen Beruf als Ingenieur gibt er auf, um sich fortan als Fotograf und Archäologe den Hinterlassenschaften der frühen indianischen Kultur zu widmen. Durch Hans Heinrich Brüning erfährt die Welt erstmals vom Tal der Pyramiden. Was heute aussieht wie schroffe Bergformationen, waren einst riesige Monumente – von Menschenhand aus Lehmziegeln aufgeschichtet. | |
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| Mittwoch (27.07.11), 13:15 Uhr | 3Sat | |
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Abenteuer Anden. Die Anden sind die längste Gebirgskette der Erde. Von Nord nach Süd erstreckt sich über eine Länge von 7.500 Kilometern eine einmalige Gebirgslandschaft: Vulkane, viele über 6.000 Meter hoch, Wüsten, Urwaldregionen und Gletscher, die in Gebirgsseen kalben. Carsten Thurau bereiste diesen einmaligen Natur- und Kulturraum: von Bolivien über Ecuador, Argentinien und Chile bis nach Peru. Der Film berichtet vom letzten Eisschneider Ecuadors, der auf 5.000 Metern Höhe an den Hängen des Chimborazos arbeitet, von Carlos, einem Vulkanbeobachter, der jedes Rumoren “seines” Bergs kennt, vom mühevollen Salzabbau in den Wüsten Boliviens, vom 60 Kilomter langen Perito-Moreno-Gletscher in Patagonien und von der Verehrung der “Pachamama”, der heiligen Mutter Erde. | |
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| Montag (25.07.11), 4:35 Uhr | 3Sat | |
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Zug um Zug. Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Japaner. Mit militärischer Disziplin halten sich die Zugführer von Tokyos S Bahnen an den sekundengenauen Fahrplan. Verspätungen von mehr als 45 Sekunden gelten als Verrat am Vertrauen von Fahrgästen. Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Japaner. Mit militärischer Disziplin halten sich die Zugführer von Tokyos S-Bahnen an den sekundengenauen Fahrplan. Verspätungen von mehr als 45 Sekunden gelten als Verrat am Vertrauen von Fahrgästen. Vertreter der Schweizerischen Bundesbahnen staunen vor Ort – im Minutentakt. Bolivien verfügte einst über das dichteste Bahnnetz der Anden. Es wurde benötigt, um die Bodenschätze des Landes an die Küste zu transportieren. | |
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| Sonntag (24.07.11), 16:00 Uhr | 3Sat | |
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Das neue Gold der Anden. Lithium gilt als Schlüsselrohstoff der nächsten Jahrzehnte. Längst sind Lithium-Ionen-Akkus unverzichtbar in Handys und Laptops, nun könnte die Nachfrage mit dem Boom der Batterien für Elektroautos weiter anziehen. Das leichteste Metall der Erde soll Bolivien zum Saudi-Arabien Südamerikas machen. Denn kein Land besitzt mehr Lithium. Über die Hälfte der weltweiten Vorräte lagern in der Salzwüste des Salar de Uyuni, des größten Salzsees der Welt. Beim Lithiumgeschäft will sich der Andenstaat nicht ausbeuten lassen wie vor Jahrhunderten beim Silberboom, an dem sich die spanischen Kolonialherren hemmungslos bereicherten. Die Bolivianer wollen das Lithium in Eigenregie abbauen und am liebsten auch im eigenen Land weiterverarbeiten. Doch Lithium zu gewinnen und so zu verarbeiten, dass am Ende beste Ware für den Weltmarkt herauskommt, ist äußerst schwierig. Unterstützung erfahren die Bolivianer von Professor Wolfgang Voigt von der Bergakademie Freiberg in Sachsen. | |
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| Freitag (22.07.11), 21:30 Uhr | 3Sat | |
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Vor acht Jahren ging Argentinien nach langer Misswirtschaft Pleite, stellte die Zahlung seiner Auslandschulden ein und entkoppelte die eigene Währung vom US-Dollar. Die Folge waren zunächst Aufstände, Armut und Ratlosigkeit. In den Jahren darauf fand Argentiniens Wirtschaft jedoch zum Wachstum zurück. Aufgegebene Fabriken wurden von den Arbeitern weitergeführt, der Hunger Chinas bescherte den argentinischen Bauern große Nachfrage nach Soja und Fleisch. Auch Bodenschätze erlebten in dieser Zeit eine Renaissance. Nicht zuletzt durch die Suche nach Lithium, dem Treibstoff der Elektroautos und Mobiltelefone. Ist Argentinien also wieder auf dem Weg zur alten Stärke? Die Regierung unterstützt Unternehmen und die Bevölkerung mit ökonomischen Schutzmaßnahmen: So darf argentinisches Rindfleisch nicht exportiert werden, damit es für Argentinier bezahlbar bleibt. Gleichzeitig dürfen keine Lebensmittel importiert werden, die auch in Argentinien hergestellt werden. Offiziell wächst die Wirtschaft wieder. Doch die Wirtschaftszahlen hinter den Wachstumsaussagen sind unzuverlässig. | |
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| Donnerstag (21.07.11), 12:30 Uhr | 3Sat | |
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| Dienstag (19.07.11), 21:40 Uhr | 3Sat | |
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Die Agavenlandschaft und die Tequila-Produktionsstätte im mexikanischen Bundesstaat Jalisco sind ein UNESCO-Welterbe der besonderen Art. Tequila, eine Form des Mezcal, wird ausschließlich in der Umgebung der Stadt Tequila in Jalisco hergestellt. Der alkoholische Saft, den der Literaturkritiker Carlos Monsivátis einmal “das Schmiermittel des Machismo” nannte, ist das Produkt einer ganz bestimmten Agavenart, der “Tequilera Weber azul”. Die blaue Agave muss bei der Ernte eine Höhe von mindestens 50 Zentimeter haben. Um einen guten Tequila zu destillieren, braucht man Agavendickköpfe, die sieben bis zehn Jahre heranwachsen. Der Jimador, wie der Erntearbeiter genannt wird, schlägt mit einem spitz zugefeilten Eisenblatt die Blätter ab, bricht das Innere der Agave, das Herz, heraus und stutzt es zurecht. Dieses “Herz” wird von den Mexikanern auch “Haus des Mondes” genannt. Woher das Wort Tequila kommt, darüber sind sich die Sprachforscher nicht einig. | |
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| Dienstag (19.07.11), 16:10 Uhr | 3Sat | |
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Eine trockene Geschichte. Wie steht es um die Wasserreserven weltweit? Wie lässt sich die Wasserversorgung vor allem in Großstädten künftig sicher stellen? Fünfter Teil der siebenteiligen Reihe “Eine trockene Geschichte”. | |
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| Dienstag (19.07.11), 13:25 Uhr | 3Sat | |
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Das große Thema “Wasser”. Wie steht es um die Wasserreserven weltweit? Wie lässt sich die Wasserversorgung vor allem in Großstädten künftig sicher stellen? In dem ersten Teil der siebenteiligen Reihe “Eine trockene Geschichte” stellen sich Politiker und Wissenschaftler den Aufgaben und Herausforderungen, die durch Klimawandel, rapide Urbanisierung und die Notwendigkeit, Energie zu sparen, erwachsen. Wien wird in diesem Zusammenhang vor allem als Musterstadt der Wasserwirtschaft und des Wasserbaus präsentiert. Die weiteren sechs Teile der siebenteiligen Reihe “Eine trockene Geschichte” zeigt 3sat im Anschluss, ab 13.50 Uhr. | |
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| Dienstag (19.07.11), 0:45 Uhr | 3Sat | |
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Raubholzhändlern auf der Spur. Zum Internationalen Jahr des Waldes. | |
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| Sonntag (17.07.11), 22:40 Uhr | 3Sat | |
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Dokumentarfilm über die Bewohner der ehemaligen Colonia Dignidad (Chile) und ihren Versuch, nach Jahrzehnten von Verbrechen und Mord als Gemeinschaft weiter zu bestehen. Rüdiger war ein Kind, Aki zwei Monate alt und Kurt der Stellvertreter des pädophilen Sektenchefs. Sie kamen 1961 gemeinsam mit 500 anderen deutschen Sektenmitgliedern nach Chile und lebten über 40 Jahre weggeschlossen von der Welt. Sie lebten in einem totalitären System, das seine Mitglieder brutal unterdrückte und ausbeutete, das mit Pinochets Regime kooperierte, mit Waffen und Drogen handelte und systematisch folterte. Auch nach dem Zusammenbruch der Sekte wohnen Täter und Opfer weiterhin Tür an Tür, durch einen Pakt des Schweigens aneinander gekettet – ein Kollektiv des Verdrängens. Die Parallelen zur jüngeren deutschen Geschichte sind fatal. | |
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| Donnerstag (14.07.11), 12:30 Uhr | 3Sat | |
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Die Reporter des “World Courier 2000″ reisen dorthin, wo die Fernsehteams meist nur dann hinkommen, wenn Katastrophen über das Land hereingebrochen sind. Die Reporter besuchen Familien in der “dritten” und “vierten” Welt, erkunden, wie sie leben, fragen nach, was sie denken und fühlen, erfahren so von ihren Hoffnungen und Träumen. Sie hören zu, wenn die Menschen über ihre Familiengeschichten, über Brauchtum, Religion und ihre Arbeit berichten. | |
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| Mittwoch (13.07.11), 20:15 Uhr | 3Sat | |
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Indigene Völker sind die Hüter der kulturellen Vielfalt der Erde. Weltweit wird derzeit von 350 bis 400 Millionen Menschen ausgegangen, die einem der etwa 5.000 indigenen Völker in 75 Staaten angehören. Diese Ureinwohnergemeinschaften werden jedoch auf allen Kontinenten zunehmend an den Rand ihrer Existenz gedrängt. Sie sind selbst in Schutzgebieten nicht sicher vor Bergbau- und Energieunternehmen, vor Ölkonzernen oder Holzfirmen, die die natürlichen Ressourcen auf ihrem Land rücksichtslos für sich nutzen wollen. Dabei wird oft nicht nur die irreparable Zerstörung der Umwelt in Kauf genommen, sondern auch die Vernichtung der Lebensgrundlage und damit der Kultur indigener Gemeinschaften. Auch der Klimawandel wirkt sich bereits aus: Die Erwärmung und das schwindende Eis gefährdet die Lebensgrundlage der Inuit. Und die rund 32.000 Kuna-Indianer denken darüber nach, von den San-Blas-Inseln vor der Nordküste Panamas auf das Festland umzusiedeln, weil ihre oft nur einen Meter aus dem Meer ragenden Inseln immer öfter vom steigenden Meeresspiegel überschwemmt werden. | |
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| Mittwoch (13.07.11), 15:30 Uhr | 3Sat | |
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Eine Reise zum Berg der kalten Sonne. Im Norden Chiles, im Grenzgebiet zu Bolivien und Argentinien, liegt der Licancábur, heiliger Berg der Inkas, 6.000 Meter hoch. Er erhebt sich inmitten der großen Atacama-Wüste, umgeben von einem Meer von erloschenen und noch tätigen Vulkanen. Auf dem Gipfel des Berges befindet sich eine Opferstätte aus der Inka-Zeit. Auf dem großen Altar wurden dem Sonnengott einst Opfer dargebracht. Inka-Priester wohnten während der Zeit der Zeremonien zur Sommer- und Wintersonnenwende wochenlang in dieser Höhe. Ruinen ihrer Wohnungen sind noch erhalten. Aber auch die Region um den heiligen Berg ist voll von Plätzen der Ureinwohner, mit Zeugnissen ihrer Verehrung der Geister in den Bergen. Reinhold Messner und Michael Albus haben mit einem Kamerateam den Berg bestiegen und faszinierende Bilder mitgebracht. Sie hielten sich mehrere Wochen in einer Höhe zwischen fünf- und sechstausend Metern auf und waren heftigen Stürmen und Kältegraden von bis zu minus 20 Grad Celsius ausgesetzt. | |
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| Mittwoch (13.07.11), 13:15 Uhr | 3Sat | |
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Brücke in die Vergangenheit. | |
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| Sonntag (10.07.11), 18:30 Uhr | 3Sat | |
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“Wenn ich während eines Stierkampfs sterbe, sterbe ich bei etwas, das ich liebe”, sagt die elfjährige Paola San Roman aus Querétaro in Mexiko. Stierkampf hat in Paolas Familie Tradition. Seit einigen Jahren tingelt sie, unterstützt von Papa Ernesto, durch Mexiko, um als Torera in den Arenen des Landes aufzutreten. Im Unterschied zu Spanien gibt es in Mexiko keine strikten Altersbeschränkungen, und während vieler “Corridas” treten auch Kinder gegen Stiere an, die bis zu 400 Kilo wiegen können. Paolas größter Traum ist es, eines Tages Triumphe als Matadora in Mexikos und vielleicht sogar Spaniens größten Arenen zu feiern. | |















