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Der Deserteur

Autor:  |  Sommer 1996

Auf dem Gipfel dieser kahlen Berge gibt es keinen Schnee, nur sandiges Gestein, Staub und Tod. Vor vielen, vielen Jahren schon haben die Passatwinde das Grün mit sich fortgetragen. Die Winde trugen den Saft der Pflanzen fort, risser sie mit der Wurzel aus dem weißen Boden, trugen sie zum Meer, und vom Meer kam der Sand – sanft, gemahlener Stein, sehr fein, feine Uhr in der Höhlung meiner Hände-, und der Sand lagerte sich hier ab, auf diesen kahlen Bergen, wo es weder Schnee noch Grün gibt, nur Tod.

Auf dem höchsten Gipfel, wohin der heulende Wind gelangt, spähen am Abend die Nachtaugen der Eule über die wilde Landschaft. Sie ist der König des Berggipfels und der kahlen Nacht. Einer Nacht, anders als die Nächte sonst, begehrlich, wach das offene Auge des Uhus, der in der Ferne nächtigt und über die Erde blickt und auf den zerschundenen, zerschlagenen, verlassenen Mann, einsam auf dem höchsten Gipfel, mit aufgeschlitztem Bauch dort, wohin nur der Wind gelangt, verlassene Eingeweide in der Nacht, und schon sind die Geier und andere Schatten da.

Es war gestern. Gestern erst. Und es scheint doch, als läge es so fern, zwischen Dunkel und Dunkel, Liane und Hügel, schattiger Rasen, der die Schritte dämpft, vergnügtes Feldlager, fröhliche Lieder, jahrhundertealte Eichen, Lianen, die man gern zu Zöpfen flicht, und weiter unten, sehr viel weiter unten, die Kakteen, die in der Sonne aufplatzen – o süßer Saft der Cardónkaktee! -, es war gestern, gestern erst, zwischen dem sanften Hügel und dem schroffen Berg; die weite Ebene, so herrlich für den müden Fuß.

Welche Sehnsucht nach der Zukunft, wenn man dort oben ist! (Es ist wie die Sehnsucht nach dem Weib, sagte einer. Und ein anderer: Wie die Sehnsucht nach dem Hafen.) Wie die Tage, die Wochen, die Monate vergehen, zwischen Dickicht und Wald und Höhle und Berg, verfeinert sich das Gehör, der Geruchssinn dagegen stumpft ab; der Blick wird schärfer, weil die Augen sich daran gewöhnen, bei Nacht zu sehen, der Tastsinn verhärtet, die Hände werden schwielig und sind keine Hände, mit denen man ein Kindergesicht streicheln könnte. Welche Sehnsucht nach der Zukunft, wenn man dort oben ist!

Es ist die Sehnsucht, die er dort auf dem ungeheuer hohen ungeheuer weißen Gipfel nicht mehr fühlen wird, er, Gualberto Siles, der Verschwundene.

Vom Hochwald bis zur Ebene wird aus der Sehnsucht Freude. Eine fast verzweifelte Freude, obwohl der Argwohn rät, das Gehör noch mehr zu schärfen, mit größter Vorsicht zu gehen, sich nicht auf freien Flächen aufzuhalten. (Aber wie es kam, daß diese bewaffneten Männer »Berto« einholten, daß sie ihn zum Stehen brachten, daß sie ihn zwischen den Kakteen einkreisten und weshalb sie ihn auf die kahlen Berge brachten, das ist etwas, was noch geklärt werden muß.) Das einzig Gewisse ist, daß sie ihn packten, ihm die Hände mit einer Nylonschnur banden, die ihm in die Knöchel schnitt, und ihn schlugen, hart, lange, schwer, bis er aus den Ohren und aus dem Mund blutete, daß sie ihm die Augen zu schwarzblauen Beulen schlugen, ihm mehrere Zähne ausschlugen, ihm die Hoden quetschten, ihn mit Fußtritten auf den staubigen Boden stießen -»Willst du reden oder nicht?« – »Wo halten sie sich versteckt? «- »Sagst du’s oder nicht?« – »Du hast nicht mehr lange zu leben, Junge. Sprich, sprich, sag’s uns schon, die Zeit drängt.« – Die Rufe fielen auf seinen Nacken, und die Fußtritte, und die Kolbenhiebe. Und eine grüne Baskenmütze fiel ihm aufs Gesicht und färbte sich rot von Blut.

Und aus der Freude wurde unendliche Traurigkeit. Und aus der Traurigkeit Schmerz. Und aus dem Schmerz Fühllosigkeit, er spürte nicht die schwarzblau verschwollenen Augen, nicht den Mund ohne Zähne, nicht die Verletzungen im Rückgrat, nicht die Quetschungen in den Hoden. Und dann Mutlosigkeit, eine große Gleichgültigkeit, eine Schläfrigkeit, ein Stöhnen, als das Bajonett ihm den Bauch aufbrach. Und dann die verlassenen Eingeweide am Abend, und er lebte noch, als bei Sonnenuntergang der erste jener schwarzen Vögel erschien.

Auf dem Gipfel dieser kahlen Berge gibt es keinen Schnee, nur sandiges Gestein, Staub und Tod. Den Tod, der auf den Schwingen schwarzer Vögel für immer zu Gualberto Siles kam.

Warum hatte die wachsame Cardónkaktee das Kommen dieser Männer nicht angekündigt? Warum nicht, wenn ihm kaum noch vier Meilen fehlten, um in Sicherheit zu sein, auf die Landstraße zu gelangen – und ohne Bart, den Kopf von Haaren und Erde gereinigt, schönrasiert, sauber, fast makellos, hätte er sich pflegen, sich operieren lassen können, ins Ausland gehen, sich ausruhen, ein gutes Bad in einem Schwimmbecken oder im Meer nehmen, ein Weilchen Unsinn treiben mit dem kleinen Neffen, der ihn »Berto« nannte, und abends Geschichten erzählen.

Donnerstag, 1. November

Allerheiligen. Im Morgengrauen befahl der Kommandant allen, anzutreten, und stauchte sie gründlich zusammen. »Was soll das ewige Diskutieren!« sagte er. Vor allem stauchte er »Berto« zusammen, der beim Reden immer vom Hundertsten ins Tausendste kam, der immer am eifrigsten kritisierte, der Tag und Nacht von der Stadt dort in der Ferne träumte, als hätte das Gebirge es nicht geschafft, ihn zu erobern. »Das Gebirge ist etwas anderes als die Stadt«, hatte der Kommandant gesagt. »Das Gebirge ist wie eine Frau«, hatte der Capitän gesagt, der Zweite an Bord dieses Hochseeschiffes. Berto diskutierte diesmal nicht, ganz gegen seine Gewohnheit. Aber der Schmerz, der ihm den Magen zusammenzog, wo er ein sonderbares Zucken verspürte wie das Flattern eines sterbenden Vogels, trieb ihn, öffentlich um die Erlaubnis zum Abstieg zu bitten. Doch abermals blieben ihm die Worte in der Kehle stecken, versagten sich ihm, und er verharrte schweigend und eher schwermütig als mürrisch.

Freitag, 2. November

Allerseelen. Kommandant und Capitän beschlossen, einen Spähtrupp bis an den Rand der Ebene hinabzuschicken. Einen Erkundungstrupp. Drei Burschen, die behutsam, wachsam hinabsteigen sollten bis an den Rand des anderen Landes, des Landes überhaupt. Sie sollten das »Schiff« verlassen, diesen hochbordigen weißblauen Segler, eines der drei Schiffe, die zu ihrer Abteilung gehörten, und am Ufer anlegen, um die Erkundung durchzuführen. Während in der Höhe alles Schweigen und Einsamkeit ist, herrscht unten ständige Bewegung, ein Kommen und Gehen von Menschen und Fahrzeugen, Jeeps, die sich auf den Landstraßen begegnen, Staub, der augenblickslang blendet, wenn die Soldatenlaster sich in Bewegung setzen, Bauern, die von einem Gehöft zum ändern gehen und die vorsichtig die Worte wiederholen – das Losungswort -, die das Heer befiehlt. Unachtsamkeit kann für den Bauern schädlich sein. Vergessen verhängnisvoll für den Mann.

Die Höhe hat auch ihre Gesetze. Einige Meilen kann der Bärtige frei umherlaufen, wie er Lust hat. Das Umziehen von einem Ort zum ändern hat seine Regeln ebenso wie das Gehen, das Essen der mageren Vorräte, das Annähern an die Gehöfte und selbst das Reden untereinander. »Hier wird nicht diskutiert«, wiederholte ständig der Kommandant, und der Capitán, Zweiter an Bord, fügte hinzu: »Hier wird gehorcht.« Berto Siles wußte das, seit er in jener Nacht zwischen schweigenden Männern durch das Rauschen des Waldes hier heraufgestiegen war. Er wußte es, aber es war ihm nicht möglich, alle Befehle zu achten, und von Anfang an wollte er sie diskutieren, rationalisieren, wollte wissen, warum etwas gemacht werden mußte, warum in die eine Richtung gehen und nicht in die andere, wollte den Zweck einer Bewegung wissen, den Grund für einen Rückzug nach einem Erfolg, das Warum für die Entscheidung, den Marsch zu beschleunigen, wenn niemand in der Nähe herumstrich, und warum ein Kampf ins Stocken geriet, wenn ihm ein rascher Sieg sicher gewesen war.

Der Kommandant hatte also beschlossen, drei Männer als Erkundungstrupp loszuschicken, der eine war Julian, der zweite Pablo de la Fuente und der dritte Berto Siles. Die Aufgabe war verhältnismäßig einfach: hinabzusteigen und herauszufinden, welche Vorbereitungen die »Jäger« zum letzten, entscheidenden Angriff gegen die Guerrilleros trafen. Nach dem Urteil des Kommandanten waren diese drei Männer am besten dafür geeignet. De la Fuente kannte den Weg wie kein Zweiter, denn er war hier geboren. Er würde die Gruppe führen. (»Also du weißt, Berto, daß Pablo das Kommando führt. Nur er kann Befehle geben, und ihm hast du zu gehorchen.«) Julián war berühmt für seine Ausdauer, und er, Berto, war Gott weiß warum und wieso ausgesucht worden, denn weder stammte er aus der Gegend, noch zeichnete er sich durch besondere Standhaftigkeit aus. Im Augenblick des Aufbruchs glaubte er in den Augen des Capitáns etwas wie Boshaftigkeit zu lesen, etwas wie eine Warnung, vielleicht sogar Mißtrauen. Und so begann die Rückkehr des Gualberto Siles, eines Jungen, der mehr von einem Träumer als von einem Guerrillero hatte, mehr von einem Dichter als von einem Kämpfer, der der Erde, dem Land näher war als jener fortdauernden Hochseefahrt, der mehr seßhaft als wanderlustig war.

Sonnabend, 3. November

Der alte Maultierpfad, der »spanische Pfad«, wie die Bauern sagen, schien Pablo de la Fuente der beste Weg, Pablo dem Kundigen, dem Führer, dem sein Land liebenden Mann, der die tausend kleinen Geräusche des Gebirges unterscheiden konnte, der vom Wege abkommen konnte, sich aber sogleich aus der Verlegenheit fand mit diesem seinem Blick, diesen scharfen Augen, die bei Tage wie auch bei Nacht die Entfernungen durchdrangen, die blauen Gipfel der Höhen erkannten, die Bäume am Wege unterschieden und die Fußspuren auseinanderzuhalten wußten.

In den ersten drei Stunden des Weges, auf jenem schattigen Pfad, den sie in einem scheinbar sinnlosen Zickzack bald betraten, bald verließen, wurden kaum Worte gewechselt. »Hier lang«, »Stehenbleiben«, »Weiter« waren die Worte-Befehle-Worte, die Pablo sprach. Berto glaubte, zwischen Pablo und Julián eine Botschaft hin- und hergehen zu sehen, wenn sie sich anblickten. Aber er war nicht imstande, die Bedeutung jenes zwischen den Augen und den Barten seiner Gefährten gewechselten Zeichens zu begreifen.

Während der Kurzen Ruhepause im Dickicht dachte Berto Siles über seine Lage nach. So viele Monate hatte er gelernt, über Befehle nicht zu diskutieren, seine täglichen kleinen Proteste hinunterzuschlucken, seine Meinung für sich zu behalten, aber er hatte gespürt, wie dafür in seiner Brust der Zweifel, die Hoffnungslosigkeit, die Sehnsucht gewachsen waren und jene Flamme, die er nicht zu benennen vermochte, die sich entzündete und wieder erlosch, etwas wie verhaltener Haß oder heimliche Verachtung gegen den Kommandanten und vor allem gegen den Capitán. Er hatte diese Flamme dahinschwinden, fast völlig erlöschen sehen bei den sehr spärlichen freundschaftlichen Zusammenkünften, wo alle die gleiche Meinung teilten, wo er sich in der Gemeinsamkeit des Ideals riesenhaft und stark fühlte, aber als ungeheures, starkes Feuer loderte sie in ihm auf, wenn der Kommandant und vor allem der Capitán Witze über seine Magenschmerzen rissen und sie mit der Menstruation der Frauen verglichen.

An jenem Abend vor genau zwei Monaten, am dritten September war es gewesen, als er an Desertion dachte, denn er war überzeugt, daß der Kommandant seinen Plänen, in das andere Leben zurückzukehren, niemals zustimmen würde.

Sonntag, 4. November

Die Ruhepause hat mir gut getan. Ohne körperliche Ermüdung kann man viel besser denken. Gestern hatte ich beschlossen, dieses Unternehmen aufzugeben: Am Ende des spanischen Pfades ist eine Schlucht und dahinter die Ebene. Es war ziemlich einfach für mich, auf der Höhe, auf der ich mich befand, nach links abzubiegen und schnell zu verschwinden. Pablo und Julián hätten mich ein paar Minuten gesucht, aber dann hätten sie es aufgegeben, denn ich hätte ja einen ganz anderen Weg genommen als der, dem sie folgen mußten, um die befohlene Aufgabe zu erfüllen. Als wir jedoch an der Schlucht anlangten, jenem Punkt, wo ich meine Kameraden unbemerkt hätte verlassen und ins andere Leben mit mehr Möglichkeiten für einen guten Ausgang zurückkehren können, packte mich die Scham, ich schämte mich dieser Handlung, die ich seit zwei Monaten vorbedacht, so viele Male erträumt, überlegt und geplant hatte einzig auf die Hoffnung hin, daß mir ein Auftrag wie dieser erteilt würde. Ich nahm zwar wirklich den Weg zur Linken, aber nach drei Minuten kehrte ich um und mußte mich beeilen, um wieder zu meinen Kameraden zu stoßen. Nein, das ist nicht der richtige Weg. Ich werde den Auftrag erfüllen und mit Pablo und Julián zurückkehren. Oben werde ich dann offen reden.

Warum sollten sie etwas dagegen haben, daß ich zurückkehre?

Montag, 5. November

Dies ist die Straße des Conquistadors. Vor vier Jahrhunderten zogen die Männer Federmanns und Carvajals durch dieses Land. Sie stellten sich der Natur und bezwangen sie. Jene Männer aus anderen Himmelsstrichen waren zähe, starke, tapfere Männer. (Warum kann ich ihnen nicht nacheifern?) Gualberto Siles hat den Schritt verlangsamen müssen. Sie hören Tritte. Pablo de la Fuente glaubt auch einen Motor brummen zu hören. Mit einer Handbewegung befiehlt er seinen Kameraden, anzuhalten. Sie kleben förmlich am Boden. Ein Geruch nach trockener Erde durchdringt die Lungen. Pablo glaubt sich verlaufen zu haben. Ist er weiter vorgedrungen, als befohlen? Waghalsig, sagt er sich, gibt aber keine Erklärung. Julián beobachtet mißtrauisch die Umgebung. Berto spürt Furcht, aber gleichzeitig ist er befriedigt. Es scheint, als habe sich ein geheimer Vorsatz verwirklicht, den er sehnsüchtig gehätschelt hat. Die Schritte wurden lauter. Pablo befahl den sofortigen eiligen Rückzug. Sie waren in eine Falle geraten und durften keine Zeit verlieren. In wenigen Minuten gelang es Pablo und Julián, der eine vom ändern dicht gefolgt, sich in Sicherheit zu bringen. Gualberto Siles war zurückgeblieben, ohne sich klar werden zu können, ob er das absichtlich oder unbewußt getan hatte. In seinem Kopf kreiselten die verschiedensten, wechselvollsten, gegensätzlichsten, widersprüchlichsten Gedanken. Er spürte, wie in seinem Innern die Flamme des Hasses auf den Kommandanten und den Capitán wuchs, hochschoß in langen Zungen aus rotem, blauem, grünlichem, gelblichem Feuer, fahl bisweilen, schillernd, golden, zinnoberfarben, bald träge, bald ungestüm leckende, langsame und rasche Zungen einer glühenden Flamme, die ihn trieben, den Lauf zu verzögern, ihn zwangen, den Schritt zu verlangsamen, bis er wie unter einer Feuerwoge gänzlich innehielt. Er setzte sich auf den Boden unter einen Strauch und fing an, laut und fröhlich zu lachen.

Dienstag, 6. November

Die Männer ließen ihm kaum Zeit, zu sich zu kommen, denn vor Übermüdung war er eingeschlafen. Sofort begann jener Hagel von Schlägen, Kolbenhieben und zusammenhanglosen Fragen, zumindest für Berto Siles wurden sie zusammenhanglos. Schlag auf Schlag, Frage auf Frage, und die Nylonschnur, die ihm in die Handgelenke schnitt, und die schwarzblau verschwollenen Augen und die beiden Zähne auf der Erde, und so laufen, laufen, Gewaltmarsch jetzt, steigen, steigen, bis auf jenen sanft abfallenden Gipfel, letzter Augenblick, letzte Beichte, das Quetschen der Hoden, Wehklagen, der Himmel blau, sehr blau, fast wolkenlos, sandiges Gestein und Staub.

Aus der Fröhlichkeit war die Traurigkeit aufgestiegen. Jetzt war es weniger als Traurigkeit. Etwas wie Mutlosigkeit, Gleichgültigkeit, Schläfrigkeit, ein Stöhnen, als das Bajonett ihm den Bauch aufbrach. Und die verlassenen Eingeweide am Abend, und er lebte noch, als bei Sonnenuntergang der erste jener schwarzen Vögel erschien.

Auf dem Gipfel jener kahlen Berge gibt es keinen Schnee, nur sandiges Gestein, Staub und Tod.

Übersetzung aus dem Span.: Liselotte Kolanoske

Quelle: Erkundungen. 26 Erzählungen aus Venezuela, Berlin: Volk und Welt 1981,S. 269-275

* geb. 1927. Journalist, Hochschullehrer. Erzählungen: El pez dormido (1947); Las tres ventanas (1952); La ballena roja (1961); Las tres ventanas. Cuentos escogidos (1970)


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