Noticias Puerto Rico
Drei Musikproduktionen aus Puerto Rico gehören zu den acht Preisträgern des Internationalen Preises Cubadisco 2009, mit dem herausragende kulturelle Leistungen der Phonoindustrie gewürdigt werden. Ausgezeichnet wurden die Alben „Reafirmación“ des Cuatrospielers Edwin Colón Zayas, „Arroz con Habichuela“ der Gran Combo de Puerto Rico und „El godfather de Salsa“ von Andy Montañez. Weitere Preise gingen u.a. an Produktionen aus Großbritannien, Kolumbien und Österreich.
Die Regierungen von Puerto Rico und der Dominikanischen Republik planen zusammen mit Kolumbien den Bau eines Unterseekabels zur Lieferung von Energie aus Kolumbien an die beiden Länder. Ziel ist die Verringerung der Energiekosten in Puerto Rico und der Dominiaknischen Republik. Die Idee dafür hat Puerto Rico bereits vor 2 Jahren an die kolumbianische Regierung herangetragen. Aufgrund zu hoher Kosten wurde das Projekt damals jedoch auf Eis gelegt. Durch den enormen Anstieg der Ölpreise scheint der Energietransport per Unterseekabel nun aber machbar, so dass sich bereits letzte Woche Álvaro Uribe (Kolumbien) und Leonel Fernández (Dom. Republik) zu erneuten Gesprächen trafen. Finanziert werden soll das Projekt von der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) und der Regierung Kolumbiens. Das Kabel könnte eine Länge zwischen 1000 und 2700 km erreichen. Das bislang längste Unterseekabel der Welt für Strom, zwischen den Niederlanden und Norwegen (NorNed), hat eine Länge von 580km.
Zwar können die Einwohner der Karibikinsel Puerto Rico nicht offiziell an der US-Präsidentenwahl im November teilnehmen, sie dürfen jedoch bei den parteiinternen Vorwahlen ihre Stimmen abegeben. Nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen kam Hillary Clinton auf 68 Prozent. Auf Obama entfielen nur 32 Prozent. Die Entscheidung der 2,4 Millionen wahlberechtigten Puertoricaner hat in Bezug auf die zu gewinnnenden Delegiertenstimmen sogar mehr Gewicht, als die Vorwahlen in vielen amerikanischen Bundesstaaten. Clinton gab sich in San Juan, der Hauptstadt von Puerto Rico, auf einer Veranstaltung weiter zuversichtlich. Aufgrund Obamas Vorsprungs bei den Delegiertenstimmen werden ihre jedoch kaum noch Siegchancen eingeräumt.
