Guatemala: Erstmals Verurteilung von hohem Militär wegen Verletzung der Menschenrechte
01. September 2009 | Kategorie(n): Noticias, Noticias Guatemala
Der Ex-Militärbeauftragte von Guatemala, Felipe Cusanero, wurde gestern zu 150 Jahren Haft wegen dem erzwungenen Verschwindenlassen von sechs Indigenen zwischen 1982 und 1984 in Chimaltenango verurteilt. Damit schuf man einen historischen Präzedenzfall, weil es das erste Mal ist, dass eine Person in Guatemala wegen „erzwungenem Verschwindenlassen“ verurteilt wurde. Nach Schätzungen der guatemaltekischen Kommission zur Aufklärung der Vergangenheit (Wahrheitskommission) verschwanden 45.000 Personen. Für 80 Prozent der Fälle wird die Armee verantwortlich gemacht (Bildquelle: TeleSUR_).
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