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Noticias Dominikanische Republik

09. März 2017 | Lateinamerika: Der Fall “Odebrecht” zieht immer weitere Kreise | Kategorie(n): Noticias, Noticias Brasilien, Noticias Dominikanische Republik, Noticias Lateinamerika, Noticias Peru, Noticias Venezuela

Lateinamerika: Korruptionsskandal Odebrecht - Foto: Quetzal-Redaktion, csNach und nach weitet sich der Korruptionsskandal um das brasilianische Bauunternehmen Odebrecht in Lateinamerika aus. Der Skandal nahm seinen Lauf, als Mitte Juni 2015 Marcelo Odebrecht wegen Bestechung und Geldwäsche festgenommen und später zu 19 Jahren Haft verurteilt wurde. Der Firmenchef und Hauptplaner des Korruptionsnetzwerks kooperierte mit der Staatsanwaltschaft – wohl um seine Haftstrafe zu mindern –, so dass die Behörden zahlreiche beteiligte Personen identifizieren konnten. Weitere 77 Ex-ManagerInnen des Bauriesen taten es Odebrecht gleich, und mittlerweile konnten die Staatsanwaltschaften aus 15 verschiedenen Ländern die systematische Korruption auf großen Teilen des lateinamerikanischen Kontinents und ein paar afrikanischen Ländern aufdecken. Offenbar zahlte das Unternehmen seit 2001 Schmiergeld an PolitikerInnen jedweder Couleur, um später bei der Vergabe von Aufträgen bevorzugt zu werden. Unter Betrachtung der Höhe der Schmiergeldzahlungen stechen Brasilien (349 Mio. USD), Venezuela (98 Mio. USD) und die Dominikanische Republik (92 Mio. USD) hervor. Am spektakulärsten ist bisher aber der Fall Peru, da dort wohl die letzten vier Präsidenten des Landes persönlich in die Korruption involviert sind. Gegen Expräsident Alejandro Toledo (2001-2006) ist bereits ein internationaler Haftbefehl erlassen worden, weil er Schmiergeldzahlungen in Höhe von 20 Mio. UDS erhalten haben soll. Gegen die Ex-Präsidenten Alan García (2006-2011) und Ollanta Humala (2011-2016) wird seit kurzem auch wegen Korruptionsfällen während ihrer Amtszeiten ermittelt. Schließlich gibt es auch erste Indizien gegen den amtierenden Präsidenten Pablo Kuczynski, der als damaliger Wirtschafts- und Finanzminister sowie späterer Premierminister im Kabinett von Toledo ebenfalls Schmiergeldzahlungen erhalten haben soll. Auch wenn noch unklar ist, wie groß dieses kriminelle Netzwerk insgesamt war, so zeigt der Skandal doch jetzt schon, wie stark die lateinamerikanischen Demokratien von finanzstarken Privatinteressen ausgehöhlt worden sind (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, cs).


27. Februar 2015 | Haiti: Gewalttätige Proteste gegen die Dominikanische Republik | Kategorie(n): Noticias, Noticias Dominikanische Republik, Noticias Haiti

Haiti: Frau - Foto: Thalles GomesEine Gruppe von einigen tausend Demonstranten hat das dominikanische Konsulat in Port-au-Prince angegriffen. Der Protest richtete sich gegen den Rassismus und die Xenophobie gegenüber Haitianern in der Dominikanischen Republik. Während der Kundgebung kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen gegen das Konsulat, in dessen Verlauf die Nationalflagge des Nachbarstaates abgenommen und verbrannt wurde. Daraufhin hissten Demonstranten gar die haitianische Flagge. Das Personal des Konsulates wurde nicht verletzt. Die Manifestation ist eine Reaktion auf eine Reihe von gewaltsamen Toden von Haitianern in der Dominikanischen Republik. Viele Haitianer kritisieren die passive Haltung ihres Präsidenten gegenüber diesen Ereignissen sowie gegenüber der Situation haitianischer Auswanderer im Nachbarland, die meist ohne Aufenthaltsgenehmigung dort leben. Die Regierung des Nachbarlandes kritisierte die Ausschreitungen und Vorwürfe. Des Weiteren bestellte sie den haitianischen Botschafter ein. Die Dominikanische Republik und Haiti sind Nachbarstaaten auf der Insel La Española. Seit gut einem Jahrhundert wandern Haitianer ins Nachbarland aus, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. In der Dominikanischen Republik leben schätzungsweise über eine halbe Million Haitianer, die vorwiegend in geringqualifizierten und schlecht bezahlten Jobs tätig sind, z.B. auf Zuckerrohrplantagen. Der Großteil der Nachkommen der illegal in Haiti lebenden Einwanderer hat laut einem Urteil von 2013 keinen Anspruch auf die dominikanische Staatsbürgerschaft und ist damit staatenlos (Bildquelle: Thalles Gomes_).


23. August 2011 | Karibik: Hurrikan “Irene” wird stärker | Kategorie(n): Noticias, Noticias Dominikanische Republik, Noticias Haiti, Noticias Kuba

Karibik: Hurrikan Irene wird stärker (Bild: US Hurricane Center)Anschließend bewegte sich der Hurrikan auf die Dominikanische Republik und Haiti zu und drohte auch die dortige Bevölkerung in Mitleidenschaft zu ziehen. Berichten des amerikanischen National Hurricane Centers zufolge, sei in der Karibik mit Niederschlägen von 12 bis 15 mm/m2 zu rechnen. Nach Angaben der Online-Ausgabe der venezolanischen Zeitung El Universal wird der Wirbelsturm zum Ende der Woche an der Südostküste der USA erwartet, voraussichtlich mit der Stärke 4 auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala. Das Internetportal der dominikanischen Prensa Latina berichtet derweil von Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Aufgrund dieser Wetterverhältnisse wurde Irene bereits am Montagabend der Stärke 2 zugeordnet. Des Weiteren sei die Nordostküste Kubas von den Ausläufern des Wirbelsturms bedroht. Die offizielle Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas Granma gab ihrerseits eine Warnung an die sich an der Nordküste befindlichen Ortschaften der Provinzen Guantánamo, Holguín y Las Tunas heraus. Auch hier wird mit Starkregen und Überschwemmungen gerechnet. (Bildquelle: US Hurricane Center)


03. Februar 2011 | Dominikanische Republik, Haiti: Deportation von Haitianern intensiviert | Kategorie(n): Noticias, Noticias Dominikanische Republik, Noticias Haiti

Dominikanische Republik, Haiti: Deportation von Haitianern intensiviert. Foto: Luis HerasmeDie dominikanischen Behörden haben in den letzten Wochen tausende Haitianer, die sich ohne Aufenthaltsgenehmigung im Land befinden, ausgewiesen. Diese Kampagne ist seit der Choleraepidemie von 2010 gestiegen, aber die Ausweisung von Haitianern ist schon länger ein Thema, welches die Beziehung zwischen beiden Länder überschattet. Nachdem das Land im Januar 2010 von einem Erdbeben heimgesucht wurde, legte die Dominikanischer Republik „eine humanitäre Pause“ ein, aber schon ein Jahr nach der Katastrophe, die 316.000 Menschen das Leben kostete, werden Haitianer ohne Papiere regelrecht verfolgt. Dominikanische Hilfsorganisationen melden die Deportation von 3,000 Menschen nach Haiti, viele von ihnen mit gültiger Aufenthaltserlaubnis, welche sie zum Zeitpunkt der Festnahme nicht bei sich führten. Schätzungen der  UNO zufolge lebten vor dem Erdbeben rund 600.000 Haitianer in der Dominikanischen Republik. Die dominikanische Regierung kalkuliert die Zahl der im Land lebenden Haitianer auf eine Million, die meisten von ihnen illegale Einwanderer. (Bildquelle: Luis Herasme, Poder Interactivo)


25. Januar 2010 | Honduras, Dominikanische Republik: Freies Geleit für Zelaya zugesichert | Kategorie(n): Honduras - Chronologie des Putsches 2009, Noticias, Noticias Dominikanische Republik, Noticias Honduras

Der legitime Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, reist in die Dominikanische Republik aus - Foto: Presidencia del EcuadorEines der vielen juristischen und politischen Probleme in Honduras steht vor einer Lösung. Wie heute bekannt wurde, sicherte der aus den umstrittenen Wahlen hervorgegangene neue Präsident Porfirio Lobo dem immer noch in der brasilianischen Botschaft verharrenden Manuel Zelaya zu, ihm nach seiner Amtseinführung am Mittwoch freies Geleit zum Verlassen des Landes zu gewähren. Nach Verhandlungen mit dem dominikanischen Präsidenten Leonel Fernández erklärte sich die Dominikanische Republik bereit, Manuel Zelaya aufzunehmen. Zuvor war eine geplante Ausreise nach Mexiko gescheitert. Der durch einen Putsch entmachtete Zelaya hat in die neuen Lösung eingewilligt. Damit scheint die Verzögerungsstrategie der De-Facto-Regierung von Roberto Micheletti und der aus illegitimen Wahlen hervorgegangenen neuen Staatsführung Erfolg zu haben. Manuel Zelaya wird nun definitiv nicht mehr vor Ende seiner regulären Amtszeit ins Präsidentenamt zurückkehren (Bildquelle: Presidencia de la República del Ecuador).


12. Juni 2009 | Dominikanische Republik: Venezolanisches Erdöl wird mit schwarzen Bohnen und Tourismusdienstleistungen bezahlt | Kategorie(n): Noticias, Noticias Dominikanische Republik, Noticias Venezuela

Schwarze Bohnen für Erdöl, Foto: Quetzal-Redaktion, mcmDiesen Donnerstag gab der Finanzminister der Dominikanischen Republik, Vicente Bengoa, bekannt, dass man einen Teil des von Venezuela gelieferten Erdöls im Rahmen der Sonderkonditionen von Petrocaribe mit schwarzen Bohnen und Leistungen im Tourismussektor bezahlen werde. Das 2005 zwischen 18 Staaten geschlossene Petrocaribe-Abkommen sieht vor, dass Venezuela an Nachbarstaaten in der Karibik, Zentral- und Südamerika, Erdöl zu besonders günstigen Preisen liefert und dass ein Teil des Erdöls in Waren und Dienstleistungen bezahlt werden kann. Die Schulden der Dominikanischen Republik bei Venezuela aus Erdöllieferungen belaufen sich auf eine Milliarde US-Dollar. Laut Angaben Bengoas hat Petrocaribe den Vorschlag der dominikanischen Regierung zur Schuldenbegleichung bereits akzeptiert. Die dominikanischen Behörden seien nun dabei in Zusammenarbeit mit Landwirten, ein groß angelegtes Programm zur Pflanzung von schwarzen Bohnen im Süden des Landes zu koordinieren. Die Minister der Mitgliedstaaten von Petrocaribe sind am Donnerstag zum V. Gipfeltreffen in St. Kitts und Nevis zusammengekommen. Heute folgt der VI. Gipfel der Staatschefs der Petrocaribe-Staaten. (Bild: Quetzal-Redaktion, mcm)


06. April 2009 | Lateinamerika: Schwarze Schafe auf der Steuerliste der OECD | Kategorie(n): Noticias, Noticias Chile, Noticias Costa Rica, Noticias Dominikanische Republik, Noticias Guatemala, Noticias Lateinamerika, Noticias Panama, Noticias Uruguay

Lateinamerika: Schwarze Schafe auf der Steuerliste der OECD (Bild: Quetzal-Redaktion, mcm)Auf der heute von der OECD herausgebrachten Liste der Steueroasen tauchen (nicht überraschend) auch einige lateinamerikanische Länder auf. Auf der schwarzen Liste finden sich beispielsweise Costa Rica und Uruguay. Beide Länder haben sich bisher völlig dem internationalen Standard für Informationsaustausch bei Steuerangelegenheiten verschlossen. Uruguay beeilte sich denn auch, schriftlich zu erklären, die OECD-Normen zur Verhinderung von Steuerflucht offiziell einzuführen – und wird daher bald wieder von der Liste verschwinden. Auf der grauen Liste, d.h. bei den Ländern, die den genannten Standard nicht in vollem Umfang umgesetzt haben, stehen die üblichen 38 Verdächtigen, darunter in Lateinamerika neben den berühmt-berüchtigen Cayman-Inseln zudem die Dominikanische Republik, Panama, Guatemala und Chile. (Bild: Quetzal-Redaktion, mcm)


06. März 2009 | Zentralamerika und Karibik: 23. Regierungstreffen im Zeichen der Finanzkrise | Kategorie(n): Noticias, Noticias Dominikanische Republik, Noticias El Salvador, Noticias Guatemala, Noticias Honduras, Noticias Lateinamerika, Noticias Mexiko, Noticias Nicaragua, Noticias Panama

Zentralamerika und Karibik: 23. Regierungstreffen im Zeichen der Finanzkrise (Bildquelle: University of Texas at Austin)Die Interamerikanische Entwicklungsbank (IEB), die zentralamerikanischen Länder, Mexiko und die Dominikanische Republik haben sich gestern und heute in Nicaragua versammelt, um die Auswirkungen der Krise in der Weltwirtschaft auf die genannten Länder zu erörtern. Hintergrund des Treffens ist, dass sich in den letzten Monaten sowohl die Auslandsrücküberweisungen (remesas) als auch die Ausfuhren ihrer Waren verminderten. Der Präsident der IEB, Luis Alberto Moreno, sagte: „Die Krise darf uns nicht von unserer Verantwortung für die Zukunft abhalten. Es muss weiter die Bildung, die nachhaltige Entwicklung und die Bekämpfung gegen die Armut verbessert werden.“ Er sagte auch, dass die Erholung der Krise nur langsam wäre, weshalb sich das Wirtschaftswachstum für 2009 auf 0,5% verringere. (Bildquelle: University of Texas at Austin)


04. März 2009 | Dominikische Republik, Kuba: Bilaterales Handelsabkommen vereinbart | Kategorie(n): Noticias, Noticias Dominikanische Republik, Noticias Kuba

Die kubanische und dominikanische Regierung haben an diesem Mittwoch ein Handelsabkommen zur weiteren Ratifikation vereinbart. Das Ziel ist der Aufschwung des bilateral Handels, der im letzten Jahr 100 Millionen US-Dollar überschritt. Mit diesem Vertrag versuchen beide Seiten, das Handelsvolumen bis 2010 auf 200 Millionen US-Dollar zu verdoppeln. Die Vereinbarung beinhaltet sowohl die Förderung des Austauschs von beruflichen und freiberuflichen Dientsleistungen, des Gesundheitswesens, der Ausbildung und fachlichen Beratung als auch die Möglichkeit, anderen Karibik-Ländern -wie zum Beispiel Haiti- die genannten Dienstleistungen als Paket anzubieten. Eine anderer Punkt betrifft den Handel von Agrar- und Agrarindustrieprodukten sowie die Lösung von nichttariflichen Handelshemmnissen für bestimmte Ausfuhrprodukte aus der Dominikanische Republik.


11. Dezember 2008 | Honduras: Zentralamerika rückt zusammen | Kategorie(n): Noticias, Noticias Costa Rica, Noticias Dominikanische Republik, Noticias El Salvador, Noticias Guatemala, Noticias Honduras, Noticias Nicaragua, Noticias Panama

Honduras: Zentralamerika rückt zusammen (Bildquelle: University of Texas at Austin)Auf dem Gipfeltreffen des zentralamerikanischen Integrationssystems (SICA) in der honduranischen Stadt San Pedro Sula haben die sieben zentralamerikanischen Staaten (Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama) und die Dominikanische Republik in Reaktion auf die Weltfinanzkrise die Einführung einer einheitlichen Währung beschlossen. Mit dem Ziel die regionale Identiät weiter zu fördern, sollen zudem alle zentralamerikanischen Bürger einen einheitlichen Pass erhalten. In den Bereichen Bildung, Sicherheit und Einwanderung hat man sich auf eine Vereinheitlichung der Gesetzgebung geeinigt. Außerdem haben die teilnehmenden Präsidenten und Vize-Präsidenten einen 41 Punkte zählenden Wirtschaftsplan verabschiedet, der die Auswirkungen der Finanzkrise erfolgreich bekämpfen soll. Dieser Plan sieht unter anderem die Einführung eines regionalen Hilfsfonds für den Landwirtschafts-, Handels- und Dienstleistungssektor vor. Einen Zeitplan für die beschlossenen Maßnahmen gibt es bisher nicht. (Bildquelle: University of Texas at Austin)


03. September 2008 | Dom. Republik, Haiti: Bau einer Gas-Pipeline im Rahmen von Petrocaribe | Kategorie(n): Noticias, Noticias Dominikanische Republik, Noticias Haiti, Noticias Venezuela

Venezuela und die Dominikanische Republik haben bekannt gegeben (29.08.), dass im Rahmen von Petrocaribe (ein im Juni 2005 geschlossenes Abkommen, wonach Venezeula zu Vorzugspreisen Erdöl an die teilnehmenden Karibikstaaten liefert), eine Erdgas Pipeline zwischen der Dominikanischen Republik und Haiti gebaut werden soll. Auf der 4. Sitzung der für Erdgas verantwortlichen technischen Arbeitsgruppe von Petrocaribe sagte der dominkanische Wirtschaftsminister Vicente Bengoa, dass es zwei Möglichkeiten für den Bau der Pipeline gibt. Zum einen vom Süden der Dominikanische Republik nach Haiti (300km) und zum anderen vom Norden des Landes nach Haiti (700km). Je nachdem, welche Variante am Ende umgesetzt wird, entstehen Kosten in Höhe von 105 Millionen US-Dollar oder 326 Millionen US-Dollar. Jedes der beiden Länder ist für die Baukosten auf dem eigenen Territorium verantwortlich. Ziel ist die Verringerung der Energiekosten in beiden Ländern. Die Ankündigung erfolgt nur 1 Woche, nachdem auch Kolumbien Pläne äußerte, per Unterseekabel Energie an die Dom. Republik und Puerto Rico zu liefern. Durch die Pipeline könnte sich die Dominikanische Republik nun zum Distributionskanal für aus Venezuela importiertes Flüssiggas entwickeln.


29. August 2008 | Karibik: mehr als 50 Tote durch Hurrikan “Gustav” | Kategorie(n): Noticias, Noticias Dominikanische Republik, Noticias Haiti, Noticias Kuba

Karibik: mehr als 50 Tote durch Hurrikan Gustav, Bild: US Hurricane CenterErst vor rund einer Woche war der Tropensturm “Fay” über Haiti, die Dominikanische Republik und Kuba hinwegezogen, nun hat auch der Hurrikan “Gustav” auf Haiti eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Wie der Zivilschutz mitteilte, kamen im Südwesten des Landes bis zu 59 Menschen ums Leben. “Gustav” war mit Sturmgeschwindigkeiten von rund 150 Stundenkilometern bei der Stadt Jacqmel auf die Insel getroffen. Bis zum Donnerstag waren die Gebiete wegen Erdrutschen in den Bergen und Überschwemmungen an den Flussläufen von der Außenwelt abgeschnitten. In der benachbarten Dominikanischen Republik berichteten Medien von acht Toten. Aktuell wütet der Hurrikan über Jamaika, ehe er morgen Kuba erreicht. Vorsorglich wurden bereits mehr als 20.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Zwar verliert “Gustav” über dem Land an Stärke, jedoch kann er auf seinem Weg Richtung USA erneut an Stärke gewinnen. Nicht nur der US-Bundesstaats Louisiana bereitet bereits die Evakuierung der Küstenbewohner vor, sondern auch von den 4.000 sich im Golf von Mexiko befindlichen Ölplattformen wurden hunderte Arbeiter abgezogen. (Bild: US Hurricane Center)


21. August 2008 | Dom. Republik, Puerto Rico: Unterseekabel soll Energie aus Kolumbien liefern | Kategorie(n): Noticias, Noticias Dominikanische Republik, Noticias Kolumbien, Noticias Puerto Rico

Die Regierungen von Puerto Rico und der Dominikanischen Republik planen zusammen mit Kolumbien den Bau eines Unterseekabels zur Lieferung von Energie aus Kolumbien an die beiden Länder. Ziel ist die Verringerung der Energiekosten in Puerto Rico und der Dominiaknischen Republik. Die Idee dafür hat Puerto Rico bereits vor 2 Jahren an die kolumbianische Regierung herangetragen. Aufgrund zu hoher Kosten wurde das Projekt damals jedoch auf Eis gelegt. Durch den enormen Anstieg der Ölpreise scheint der Energietransport per Unterseekabel nun aber machbar, so dass sich bereits letzte Woche Álvaro Uribe (Kolumbien) und Leonel Fernández (Dom. Republik) zu erneuten Gesprächen trafen. Finanziert werden soll das Projekt von der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) und der Regierung Kolumbiens. Das Kabel könnte eine Länge zwischen 1000 und 2700 km erreichen. Das bislang längste Unterseekabel der Welt für Strom, zwischen den Niederlanden und Norwegen (NorNed), hat eine Länge von 580km.


19. Mai 2008 | Dominikanische Republik: Fernandez gewinnt Präsidentschaftswahlen | Kategorie(n): Noticias, Noticias Dominikanische Republik

Leonel Fernandez wird für weitere 4 Jahre als Präsident der Dominikanischen Republik bestätigt. Auf ihn entfielen insgesamt 53,83 Prozent der gültigen Stimmen. Nach Auzählung von nur 10 Prozent der Wahlbezirke drei Stunden nach Schließung der Wahllokale konnte Amtsinhaber Leonel Fernandez (PLD) mit 53,1% Prozent gegenüber seinem schärfsten Konkurrenten Miguel Vargas (PRD) mit 41,2 Prozent bereits eine klare Mehrheit auf sich vereinen. Nachdem das oberste Wahlgericht 49 Prozent der Wahlbezirke ausgezählt hatte, erkannte Vargas seine Niederlage am Freitag Abend (16.05.) ein. Während sich Fernandez freute keinen zweiten Wahlgang zu benötigen, kritisierte die Oppossion, dass Leonel Fernandez seinen Wahlkampf und seine Wahlkampfhelfer aus Staatsmitteln finanziert hat.


16. Mai 2008 | Dominikanischen Republik: Präsidentschaftswahlen – Fernández Favorit | Kategorie(n): Noticias, Noticias Dominikanische Republik

Heute sind in der Dominikanischen Republik insgesamt 5,3 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen einen neuen Präsidenten zu wählen. Umfragen zufolge gilt der bisherige Amtsinhaber und Chef der liberalen Partei der Dominikanischen Befreiung (PLD), Leonel Fernández, mit 56 Prozent als großer Favorit und könnte bereits im ersten Wahlgang für weitere vier Jahre im Amt bestätigt werden. Es wäre die 3 Amtszeit von Fernández, da er bereits von 1996 – 2000 Präsident war, jedoch durch das damals geltende Wahlrecht nicht wiedergewählt werden konnte. Kritiker werfen Leonel Fernández jedoch auch Wahlmanipulation und Stimmenkauf vor. Zudem wird bemängelt, dass seine Wirtschaftpolitik im Vorjahr zu einem Wachstum von 8,5 Prozent führte, gleichzeitig jedoch ein Viertel der Bevölkerung in Armut lebt.


15. Januar 2008 | Dominikanische Republik – Analphabetisierungsrate gesunken | Kategorie(n): Noticias, Noticias Dominikanische Republik

Nach Schätzungen des Bildungsministeriums können rund eine Million erwachsener Dominikaner nicht richtig lesen und schreiben. Dennoch liege die aktuelle Quote von 10,8% um mehr als 2,2% unter der Analphabetisierungsrate von vor vier Jahren mit damals knapp über 13 Prozent. Ziel sei es bis 2012 eine nahezu vollständige Alphabetisierung zu erreichen.


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