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    Peru: Ermahnung der Ombudsfrau zur Regelung eines Rechts der Volksbefragung der indigenen Völker (17. Februar 2010)

    Peru: Ermahnung der Ombudsfrau zur Regelung eines Rechts der Volksbefragung der indigenen Völker - Foto: AIDESEPAngesichts der Bekanntgabe eines Streiks, den die indigenen Völker Perus am 22. Februar durchführen wollen, um die natürlichen Ressourcen und das Recht zur Volksbefragung zu verteidigen, hat sich nun die Ombudsfrau Beatriz Merino zu Wort gemeldet. Sie ermahnt die Regierung, das Gesetz über die Volksbefragung der indigenen Völker schnellstmöglich zu debattieren. Diese wiederholte Ermahnung beinhaltet vor allem, dass die dringende Notwendigkeit bestehe, ein Gesetz im Sinne der Konvention 169 der International Labour Organisation (ILO) zu verabschieden. Schon seit 15 Jahren gehört das Recht der Volksbefragung der indigenen Völker zum peruanischen Recht im Sinne der Ratifizierung der Konvention 169 der ILO. Trotzdem wurde bisher keine gesetzliche Regelung dafür geschaffen. Bereits vor einigen Monaten legte zudem die Institution des Ombudsmanns dem peruanischen Kongress einen Gesetzentwurf über die Volksbefragung der indigenen Völker vor, in dem Mechanismen der Konsultation und Verfahren der Beteiligung geregelt werden sollen. Durch die erneute Ermahnung versucht die Ombudsfrau, mögliche Akte der Gewalt auf den Demonstrationen zu verhindern (Bildquelle: Asociación Interétnica de Desarrollo de la Selva Peruana_).

    Peru: Überschwemmungen nach schweren Regenfällen infolge “El Niño” (27. Januar 2010)

    Peru: Überschwemmungen nach schweren Regenfällen in Peru - Foto: Quetzal-Redaktion, sscEtwa zehn Tote, vier Vermisste, zehntausende Geschädigte und zweitausend zerstörte Häuser – so lautet die vorläufige Bilanz der Überschwemmungskatastrophe im Süden Perus, ausgelöst durch das Klimaphänomen “El Niño”. Infolge heftiger Regenfälle, den schwersten seit 15 Jahren in der Region, sind in den letzten Tagen zahlreiche Flüsse über die Ufer getreten und hätten ganze Ortschaften und hunderte Hektar Ackerland überschwemmt. Zahlreiche Brücken wurden zerstört, Straßen sind unpassierbar, die Eisenbahnlinie nach Aguas Calientes ist unterbrochen. Parlamentspräsident Luis Alva Castro flog heute nach Cusco, um dort erste Hilfsgüter zu übergeben, die in einer vom Kongress und der Peruanischen Bischofskonferenz initiierten Solidaritätsaktion gesammelt worden waren. Die Regierung stellte inzwischen mehr als 13 Mill. Neue Soles für die Region zur Verfügung. Internationale Aufmerksamkeit erregt die Überschwemmungskatastrophe vor allem deshalb, weil zahlreiche ausländische Touristen von der Katastrophe betroffen sind. Unter den Todesopfern befinden sich auch eine argentinische Touristin und ein peruanischer Führer, die gestern unter einer Schlammlawine begraben wurden. Zahlreiche Touristen sitzen rund um die alte Inkastadt Machu Picchu fest. Allein in Aguas Calientes, der Basisstation für die Besichtigung von Machu Picchu, warten ca. 2.000 Touristen auf ihre Evakuierung. Aus der Ortschaft wird berichtet, dass zahlreiche Menschen die Nacht auf der Plaza de Armas verbracht hätten, andere übernachteten in Restaurants. Die Versorgung der Eingeschlossenen gestaltet sich sehr schwierig, die Preise für Lebensmittel und Wasser hätten sich verdoppelt. Im Ort, so heißt es, herrschen chaotische Zustände. Zur Rettung der Ausländer wurde eine Luftbrücke zwischen Machu Picchu und Ollantaytambo eingerichtet; man hofft, heute 800 Personen ausfliegen zu können (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, ssc).


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  • Das Rätsel der Nazca-Linien – Samstag (13.03.10), 23:50 Uhr
  • Reise ins Reich der Inka – Sonntag (14.03.10), 9:00 Uhr
  • Machu Picchu – Montag (15.03.10), 6:10 Uhr

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