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Drogenhandel und Drogenanbau in Mexiko: Genese der Kartellstrukturen und aktuelle Situation

Autor:  | März 2008 | Artikel empfehlen

“Nunca hemos vivido de otra manera. Estamos acostumbrados a vivir con los narcos
desde siempre, l menos desde que tengo uso de razón” [1],
Marta, 50, Culiacán in Sinaloa

Anfänge

Der Drogenhandel gewann in Mexiko mit der Prohibition in den USA im Jahr 1914 an Bedeutung. Bereits 1916 ergaben Nachforschungen von US-Behörden, dass der Opiumhandel im nordwestlichen Bundesstaat Baja California vom Gouverneur, Colonel Esteban Cantú (1916-1920) selbst kontrolliert wurde. Der Gouverneur konnte dadurch seine Truppen bezahlen, Waffen kaufen und Regierungsausgaben finanzieren. Streng genommen, waren die Einnahmen noch nicht einmal illegal, da sie als Strafgebühr für den mittlerweile verbotenen Handel mit Drogen gesehen wurden. Auch in der postrevolutionären Phase erfolgte dieser unter der Protektion lokaler Kaziken, die sich so qua Amt ein zusätzliches Einkommen sicherten. Der Einflussbereich des Regimes der späteren Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) war damals so stark, dass es für Drogenhändler kaum möglich war, ihre Aktivitäten ohne die Kooperation mit staatlichen Autoritäten zu betreiben.

Seit den 1930er Jahren bis in die 1970er wuchs die Bedeutung Mexikos im internationalen Drogengeschäft. Mexiko bot Heroin und das meiste, von den USA importierte Marihuana an. Beides wurde durch Kleinbauern gezüchtet. Der Opiumanbau konzentrierte sich dabei auf die nördlichen bzw. nordwestlichen Bundesstaaten Sinaloa, Durango und Chihuahua sowie in Teilen auf Sonora. Cannabis, für Marihuana, wurde zwar im ganzen Land angebaut, jedoch ebenfalls mit einer regionalen Konzentration auf die Bundesstaaten Michoacán, Jalisco und Nayarit, in den zentral- bzw. westlich gelegenen Landessteilen.

Ab 1947 veränderte sich die Situation insofern, als das Gesundheitsministerium und der Generalstaatsanwalt mit Maßnahmen zur Bekämpfung von Drogen beauftragt wurden. Das passierte unter der Regierung des ersten zivilen Präsidenten Mexikos, Miguel Alemán (1946-1952). Die Antidrogenpolitik ging Hand in Hand mit der Politik zur Verfolgung von Kommunisten, die damals von den USA forciert wurde. Seit den 1960ern wurde Marihuana dauerhaft in den USA nachgefragt

Kartellbildung

Das Drogengeschäft war zunächst nicht wie in Kolumbien über Kartelle organisiert. Stattdessen existierte eine lokale Aufteilung, je nach den lokal angebauten Produkten. 1969 eröffnete die US-Regierung unter Nixon den Krieg gegen Drogenhandel und setzte damit auch die mexikanische Regierung unter Druck. Daraufhin führte Mexiko in den 1970ern die „Operation Condor“ durch. Der Anbau von Marihuana und Schlafmohn, der auch zur Herstellung von Heroin verwendet wird, sollte vor allem im Nordwesten Mexikos zerstört werden. Betroffen waren am Ende jedoch nicht die Drogenbarone, die sich nur räumlich und organisatorisch neu orientierten, sondern vor allem Kleinbauern, die sich dem Anbau verbotener Pflanzen verschrieben (hatten), um der Armut zu entfliehen. Die USA vermuteten in der Folge, dass das mexikanische Bundessicherheitsamt (DFS) letztlich einer Umorganisierung und der Herausbildung von Kartellstrukturen Vorschub leistete.

Ab den 1970er Jahren und besonders in den 1980er Jahren verzeichnet der Drogenhandel einen starken Anstieg.

Schon in den 1960er Jahren stieg die Nachfrage nach Marihuana in den USA. In den 1970ern, besonders jedoch in den 1980er Jahren nahm der Bedarf an Kokain massiv zu. Zwar wurde und wird die Kokapflanze in Mexiko nicht kultiviert, jedoch entwickelte sich das Land zum Haupttransitland für Kokain. Als US-Behörden zu Beginn der 1980er Jahre verstärkt Schiffsladungen in der Karibik und in Süd-Florida beschlagnahmten, mussten sich kolumbianische Drogenhändler neue Transportwege suchen. In Folge dessen wandten sie sich zunehmend an mexikanische Drogenhändler, die nun zu Mittelsmännern wurden. An der Westküste Mexikos, und in geringerem Ausmaß in Yucatán, landen Schiffe, die mit Kokain beladen sind. Es wird dann weiter verschifft oder über Land bzw. mit dem Flugzeug in die USA gebracht. Durch die Kooperation mit den kolumbianischen Kartellen haben sich mexikanische Kartelle immer besser organisiert, spezialisiert und sind effizienter geworden. Für die mexikanischen Kartelle erhöhten sich mit der Kooperation zudem die Einnahmen. Im World Drug Report 2007 wird geschätzt, dass der größte Teil des in die USA transportierten Kokains (90 Prozent) über Mexiko ins Land gelangt.

Obwohl nach 1980 die Gewalt in Sinaloa und Jalisco stieg, wurden Angehörige der politischen Klasse, hohe Polizeibeamte oder Militärs verschont. Als 1985 der Agent der Drug Enforcement Agency (DEA), Enrique Camarena, erschossen wurde, begann Präsident de la Madrid (1982-88) die Sicherheitsbehörde (DFS) aufzulösen. Im Zuge dessen kam es zur Festsetzung und Erschiessung auf verschiedenen staatlichen Ebenen. Seit dieser Zeit gehört Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in Mexiko zum Alltag.

Luis Astorga führt das höhere Gewaltniveau in Bundesstaaten, in denen die Oppositionsparteien seit den 1990er Jahren an Einfluss gewannen, darauf zurück, dass ein Kommunikationssystem zerstört wurde, welches seit dem zweiten Weltkrieg aufgebaut wurde. Es beruhte auf einer Beziehung zwischen lokalen und bundesstaatlichen Polizeikräften mit den Landes- und Bundesregierungen einer Partei – der Partei der institutionalisierten Revolution (PRI).

Im Zuge dieser Entwicklungen haben sich die folgenden Kartelle herausgebildet.

Das cártel de Guadalajara wurde durch die Kooperation mit kolumbianischen Drogenorganisationen gestärkt. Sein Anführer war Miguel Ángel Felix Gallardo, der sogenannte Vater des Drogenhandels, „El Padrino“, oder auch Kokain-Zar Mexikos. Als er 1989 verhaftete wurde, verwaltete er seine Organisation zunächst weiterhin per Mobiltelefon aus dem Gefängnis. Anfang der 1990er wurde er jedoch in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt. Daraufhin spaltete sich das Kartell in das cártel de Tijuana, das von seinen Neffen Arellano Félix geleitet wurde und das cártel de Sinaloa, das von den ehemaligen Leutnants Luis Héctor Palma Salazar „El Güero Palma“ und Joaquín „El Chapo“ Guzmán Loera angeführt wird.

Das cártel de Tijuana organisiert den Schiffstransport nach Kalifornien. Ramón Arellano Félix galt als einer der gewaltbereitesten Drogenbarone Mexikos und wurde im September 1997 die 451. Person auf der Liste der „most wanted persons“ des FBI. In einer Schießerei mit Polizeikräften wurde er 2002 in Mazatlán in Sinaloa erschossen.

Das cártel de Sinaloa wurde von Joaquín „El Chapo“ Gúzman aufgebaut und angeführt. El Chapo wird als eine Art Robin Hood wahrgenommen, da er nach der Devise agiert, keine Unschuldigen zu töten. Das Kartell organisiert Transfers von Drogen per Schiff oder Tunnel in die USA. Angeblich bietet Gúzman Militärs und Sympathisanten Millionenbeträge, wenn sie ihm Sicherheit gewähren. Vom Gefängnis aus konnte er seine Organisation stets weiter führen. 2001 gelang ihm eine spektakuläre Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis im Bundesstaat México, in das er 1995 verlegt wurde. Es wird davon ausgegangen, dass Wachleute und die Gefängnisleitung involviert gewesen sind. Sein Einfluss ist in 17 Bundesstaaten spürbar.

Das cártel de Juárez in Chihuahua wurde von Amado Carillo Fuentes, dem „Señor de los Cielos“ geleitet, der bei einer plastischen Operation 1997, mit der er sein Äußeres verändern wollte, ums Leben gekommen sein soll. Das Kartell hat mit insgesamt 21 Bundesstaaten den größten territorialen Einflussbereich in Mexiko. Die Procuraduria General de República fand kürzlich heraus, dass das Kartell auch Operationszentren in Santa María Zoquitlán in Oaxaca sowie in Arriaga in Chiapas hat.

Mittlerweile haben sich vier Kartelle (Sinaloa, Juárez, Guadalajara und Milenio) zu einer federación zusammengeschlossen. Ihre Operationszentren befinden sich in Ciudad Juárez, Ojinaga und Chihuahua, Culiacán (Sinaloa), Monterrey (Nuevo León), Distrito Federal, Cuernavaca (Morelos), Guadalajara (Jalisco) sowie Cancún.

Das cártel del golfo hat seinen Sitz in Matamoros, Tamaulipas, ist aber darüber hinaus auch in Reynosa und Nuevo Laredo, an der Grenze zu Texas präsent. Nach dem cártel de Sinaloa ist es das zweitgrößte Kartell des Landes. Bekannt ist es für seine Gewaltbereitschaft und die Kooperation mit den so genannten zetas. Gegründet wurde es von Juan Nepomuceno Guerra, der sich auch politisch engagierte. Mit der Zeit wurde er von seinem Neffen, Juan García Abrego abgelöst, der in den 1980er Jahren in den Kokainhandel einstieg, mit Unterstützung politischer Netzwerke, die sein Onkel aufgebaut hatte. 1996 wurde García Abrego gefangen genommen und befindet sich derzeit in einem Hochsicherheitsgefängnis in den USA. Bereits 1995 wurde er auf die FBI-Liste der 10 meist gesuchten Personen gesetzt. 2001 starb Nepomuceno Guerra als freier Mann, ohne dass ihm je Verbindungen zu dem Kartell nachgewiesen wurden. Seit dem Verschwinden García Abregos kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen um die Spitze des Kartells. 1999 setzte sich Salvador „El Chava“ Gomez an die Spitze. Im selben Jahr wurde er jedoch von Osiel Cardenas erschossen, der mit seiner Hilfe in das cártel del golfo gelangte. Ab da wurde Cardenas der unbestrittene Anführer und war gleichzeitig Informant der Policia Judicial Federal. 2003 wurde er auf Druck der USA festgesetzt, soll das Kartell aber noch weiter leiten. Daraufhin begann El Chapo in das Territorium des cártel del golfo einzudringen. Cardenas hatte mittlerweile los zetas als bewaffneten Arm des Kartells aufgebaut. Los zetas waren eigentlich eine Eliteeinheit der Armee, der Grupos Aeromóvil de Fuerzas Especiales (GAFE) und Anfibio de Fuerzas Especiales (GANFE), die ausgebildet wurde, um den Kampf gegen den Drogenhandel in Mexiko aufzunehmen. Seit 1999 arbeiteten sie für Osiel Cardenas. Mittlerweile beanspruchen sie jedoch Autonomie innerhalb des Territoriums des cártel del golfo.

Die Operationszentren des Kartell befinden sich in Nuevo Laredo, Matamoros, Reynosa und Miguel Alemán in Tamaulipas sowie Morelia, der Hauptstadt von Michoacán.

In Oaxaca agiert das sogenannte cártel del Istmo. Der Kopf der Organisation, Pedro Díaz Parada, wurde im Januar 2007 gefangen genommen, nach dem er 1985 und 1992 jeweils nach kurzer Zeit aus dem Gefängnis fliehen konnte. Das Kartell handelt mit Marihuana und Kokain und es wird angenommen, dass es der wichtigste Marihuanaproduzent in der Region des Istmo (Südpazifikküste) ist. Díaz Parada begann in den 1970er Jahren mit dem Marihuanaanbau und spezialisierte sich später auch auf den Handel mit Kokain.

Darüber hinaus gibt es noch das cártel de Colima, der Brüder Amezcua Contrera, die sich vor allem auf synthetische Drogen spezialisiert haben (los Reyes del Éxtasis) und das cártel milenio, oder auch Los alacranes, das von den Brüdern Valencia geleitet wird. Das cártel de Colima nimmt Einfluss in den Bundesstaaten Baja California, Nuevo León, Aguascalientes, Jalísco, Colima, Michoacán und im Distrito Federal. Seine Operationszentren sind in Colima, Tijuana, Guadalajara y Apatzingán. Die Valencia Brüder operieren auch von Guadalajara und Michoacán aus und organisieren Schiffstransporte mit Kokain aus Kolumbien bis in die USA.

Genannt seien noch die folgenden Gruppierungen: die Herrera Familie, die von Durango aus den Heroinhandel organisiert, sowie verschiedene Schmugglerbanden an der Grenze zu den USA, wie los texas, los chachos, los sinaloas, los michoacanos, los tres de la sierra und los tigres de Guerrero.

Aktuelle Situation: Bandenkriege und politische Verwicklungen

Unter der Präsidentschaft Salinas de Gotari (1988-1994) war nach Berechnungen von Carlos Resa Nestares der Umfang von in die USA exportierten illegalen Drogen am größten. Die Berechnungen decken sich mit den Vorwürfen der politischen Opposition Mexikos sowie der US-amerikanischen Presse, dass die Brüder Salinas’ in Drogengeschäfte involviert gewesen seien. Als 1994 der PRI-Kandidat für das Präsidentenamt Mexikos, Luis Donaldo Colossio, in Tijuana erschossen wurde, erwuchs die Vermutung, dass die Verantwortung dafür im Drogenmilieu zu suchen sei.

1995 wurde das Cali-Kartell in Kolumbien zerschlagen, was zur Herausbildung neuer mexikanischer Gruppen führte, die den Handel neu organisierten und teilweise wieder auf Transportwege über die Karibik und Florida zurückgriffen. Daraufhin orientierten sich die mexikanischen Mittelsmänner um und organisierten neue Verbindungswege mit Produzenten in Peru und Bolivien.

Die Gewalt zwischen den Kartellen und zwischen einzelnen Banden hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Die Verwicklung lokaler Polizeikräfte, Beamter oder Politiker kommt dabei immer öfter zu Tage. 2005 wurde in Nuevo Laredo im Bundesstaat Tamaulipas der neue kommunale Polizeipräsident nach nur sieben Stunden im Amt erschossen. Daraufhin entsandte die Zentralregierung unter dem Präsidenten Vicente Fox Armeetruppen und ein Kontingent der Policía Federal Preventiva in die Grenzstadt. Empfangen wurden sie mit Waffengewalt seitens der lokalen Polizei, die massiven Widerstand gegen den Einmarsch der Regierungstruppen leistete. Nachdem es den Truppen gelang, die Kontrolle über die Stadt zu gewinnen, setzte sie 720 lokale Polizisten fest, die auf Verbindungen zu den Kartellen überprüft werden sollten. In Nuevo Laredo wurden allein in der ersten Jahreshälfte 2005 über 50 Menschen ermordet.

Mittlerweile haben sich die Kartelle auf den schnell wachsenden Markt der Metamphetamine fokussiert. So drang beispielsweise die Einheit der Generalstaatsanwaltschaft (PGR), die auf organisiertes Verbrechen spezialisiert ist, am 16. März 2007 in eine Villa im Nobelstadtteil Las Lomas de Chapultepec in Mexiko-Stadt ein und stellte 204 Mio. USD Bargeld sicher und die Ausrüstung für ein Labor zur Herstellung von Metamphetaminen in Toluca (Hauptstadt des Bundesstaates Estado de México). Festgenommen wurden eine Person, die aus Asien stammt, sowie drei weitere Personen, die im Handel mit synthetischen Drogen aktiv sind. Es soll eine Verbindung zum Sinaloa-Kartell geben. Flüchtig blieb ein in Mexiko ansässiger chinesischer Staatsbürger, der der Anführer der Organisation sein soll und in der Presse „El Chino“ genannt wurde.

Mittlerweile kontrollieren mexikanische Drogenkartelle auch den Drogenhandel in den USA und den Transport von Kokain ab Peru, über den Pazifik und Mexiko in die USA. In den USA kontrollieren sie den Verkauf von Marihuana, Kokain, Heroin und Amphetaminen auf einem Territorium, das 84 Prozent des gesamten Landes entspricht.

Im ersten Jahr der Amtszeit Felipe Calderóns gab es laut einer Studie der Policía Federal Preventiva 2794 Morde im Zusammenhang mit dem organisierten Verbrechen in Mexiko. Während der Präsidentschaft von Vicente Fox (2000-2006) waren es insgesamt 9000.

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[1] Wir haben nie anders gelebt. Soweit ich mich erinnern kann, sind wir daran gewöhnt. Wir haben immer mit den Drogenhändlern gelebt.

Luis ASTORGA, The limits of anti-drug policy in Mexico, MOST-UNESCO; http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1468-2451.00331/abstract.

Curtis, Glenn E.; Miró, Ramón J., 2003, Organized Crime and Terrorist Activity in México, 1999-2002, Federal Research Division – Library of Congress, p.: 5
Federal Research Department – Library of Congress.

Lupsha, Peter A. (1996): Narcotráfico y narcoinversiones transnacionales: un enfoque sobre México. In: Revista Occidental: Estudios Latinoamericanos, Jg. 13, H. 1, S. 29–48.

Carlos RESA NESTARES, El valor de las exportaciones mexicanas de drogas ilegales, 1961-2000, Universidad Autónoma de Madrid, Colección de documentos, 2003, p. 114

Peter H. SMITH, Drug Trafficking in Mexico, en: Barry BOSWORTH, Susan M. COLLINS, Nora Claudia LUSTIG (coor.), Coming Together? Mexico- United States Relations, Washington, 1997.

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La Cronica, http://www.cronica.com.mx
La Jornada, http://www.jornada.unam.mx
El Universal, http://www.eluniversal.com.mx


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