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Mexiko: Marihuana wird legal (16. März 2021)

Mexiko - Kongress - Foto Public DomainAm Mittwoch, 10.3.2021, hat das mexikanische Parlament die Legalisierung von Marihuana beschlossen. Damit ist es das zweite lateinamerikanische Land nach Uruguay, das den privaten Besitz von Marihuana und den privaten und gewerblichen Anbau und Handel mit der Droge erlaubt. Im zukünftig größten Cannabis-Markt der Welt wird es demnächst jedem Erwachsenen erlaubt sein, 28 g Cannabis zu besitzen, sowie Anbau und die Vermarktung für medizinische Zwecke durchzuführen. Der Handel soll über staatliche Lizensen geschehen, die zunächst vor allem an Kleinbauern vergeben werden sollen, welche derzeit ohnehin – doch illegal – Marihuana anbauen. Mexiko wird damit zum größten legalen Markt für Cannabis der Welt. Präsident Andrés Manuel López Obrador sieht in dem neuen Gesetz auch ein scharfes Schwert im Kampf gegen Mexikos mächtige Drogenkartelle, denen durch die Legalisierung die Preise verdorben werden könnten. Nachdem der Kongress das Gesetz im November vergangenen Jahres genehmigt hatte, muss es diese Instanz nun noch einmal passieren, da Änderungen vorgenommen wurden. Die Zustimmung gilt als sicher. (Bildquelle: Public Domain)

Mexiko: USA bieten Gleichbehandlung an (02. März 2021)

Noticias_Mexiko_AMLO_Foto_Eneas_De_Troya_CCGestern trafen sich die Präsidenten Mexikos und der USA, Andrés Manuel López Obrador und Joe Biden, zu ihrem ersten offiziellen Gespräch. Joe Biden versprach, Mexiko künftig als gleich gestellten Partner zu behandeln und nicht einfach als ein Land von „südlich der Grenze“. Die USA und Mexiko, so betonte er, seien nur stark, wenn sie zusammenarbeiteten. Die Hauptthemen des virtuellen Treffens waren deshalb die Migration, der Klimawandel und die Bekämpfung von Covid-19. Beide Außenministerien wurden angewiesen, mit den Regierungen, der Zivilgesellschaft und der privaten Wirtschaft des Nachbarlandes zusammenzuarbeiten, um eine gerechte und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Bereits bei dem ersten Gespräch der beiden Staatschefs am 22. Januar kurz nach Bidens Amtsantritt war versichert worden, dass sich die Beziehungen der beiden Länder grundlegend wandeln werden. So will man, im Gegensatz zu den Gepflogenheiten während der Trump-Regierung, eine Migrationspolitik fördern, die die Würde der Migranten und eine „geordnete, sichere und regelmäßige“ Migration anerkennt. Bei der Bekämpfung der Coronapandemie wollen Mexiko und die USA künftig in Wirtschafts- und Gesundheitsfragen enger zusammenarbeiten und die Kapazitäten im Bereich der öffentlichen Gesundheit und des Informationsaustauschs verbessern. Das heißt allerdings vorerst nicht, dass die USA in ihrem Land produzierte Impfstoffe in das südliche Nachbarland liefern werden. US-Pressesprecher Jen Psaki erklärte, es sei das Ziel von Präsident Biden, dass der Impfstoff für alle (US-) Amerikaner zugänglich sei. In Mexiko-Stadt läuft derweil eine umfangreiche Impfaktion mit dem russischen Impfstoff Sputnik V, bei der bisher 88 Prozent der älteren Hauptstädter geimpft wurden (Bildquelle: Eneas_De_Troya_CC).


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