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    Mexiko: Anhaltende Gewalt verschärft Flüchtlingsproblem (20. April 2012)

    Mexiko: Anhaltende Gewalt verschärft Flüchtlingsproblem - Foto: Quetzal-Redaktion,glWegen der Gewalt in Mexiko sind im Jahr 2011 circa 160.000 Menschen aus ihrer Heimat geflohen. Das ist das Ergebnis eines Berichts des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR). Die Mehrzahl der Flüchtlinge kommt aus sieben Bundesstaaten: Chihuahua, Tamaulipas, Durango, Nuevo León, Sinaloa, Michoacán und Guerrero. Ein Teil von ihnen fand im Landesinnern eine Bleibe, andere wanderten in die USA aus. Allerdings sind genaue Zahlen nicht bekannt, weil die mexikanische Regierung das Flüchtlingsproblem nicht anerkennt und aus diesem Grund auch nicht beobachtet und analysiert. Experten für Sicherheit und Menschenrechte nannten das einen Beweis der Schwäche der Regierung, da diese einige Regionen des Landes offensichtlich nicht mehr unter Kontrolle hat, obwohl sie seit mehr als fünf Jahren einen Kampf gegen die Drogenkartelle führt. Das UNHCR stellte außerdem fest, dass das Flüchtlingsproblem sich im Jahr 2012 verschärft hat. Als Beispiel wurde die im Norden gelegene Stadt Ciudad Juárez genannt, aus der allein in diesem Jahr circa 24.000 Menschen geflohen sind (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, gl).

    Mexiko: Bergbau auf heiligem Gebiet der Huicholes gestoppt (02. März 2012)

    Mexiko: Wikuta - Foto: Foto de Archivo Proyectos

    Die Völker des Wixaríka, auch bekannt als Huicholes, haben in ihrem Kampf gegen die Zerstörung des Schutzgebietes von Wirikuta durch den Bergbau rechtliche Unterstützung vom mexikanischen Bundesverwaltungsgericht erhalten. Das Gericht erklärte eine Abbaugenehmigung für den kanadischen Konzern First Majestic Silver Corp. und seinen mexikanischen Ableger Real Bonanza für ungültig. Nach diesem Urteil können die Huicholes den von First Majestic geplanten Abbau von Silber, Uran und Gold stoppen. Der Abbau sollte auf einem mehr als 6.000 Hektar großem Gebiet im Bundesstaat San Luis de Potosí erfolgen, das zu einem Naturreservat gehört. Dieses 140.000 Hektar große Reservat ist für die Huicholes heiliges Land, die UNESCO zählt es zu den 14 heiligsten Stätten der Welt. Die Huicholes erhielten Unterstützung von verschiedenen lokalen und internationalen NGOs sowie von der mexikanischen Menschenrechtskommission Institution (Comision) und dem Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte in Mexiko (Bildquelle: Fotos de Archivo de proyectos. flickr.com).


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