lateinamerika - Quetzal - Politik und Kultur in Lateinamerika


Kolumbien

Letzte Artikel:
  • Die Farc am Scheideweg (November 2011)

  • Kurznachrichten:

    »» alle zu Kolumbien

    Kolumbien, Ecuador: Präsident Santos zu Besuch in Ecuador (22. Dezember 2011)

    Kolumbien, Ecuador: Präsident Santos zu Besuch in Ecuador - Foto: Presidencia de la República del EcuadorIn Quito trafen sich am 19. Dezember 2011 erstmals wieder nach 2008 Vertreter der benachtbarten Länder Ecuador und Kolumbien. Das Treffen zwischen Präsident Rafael Correa und Manuel Santos diente vor allem der Wiederherstellung der bilateralen Beziehungen. Im Fokus der verschiedenen Abkommen stand die Verbesserung der Flugreisen zwischen beiden Ländern. Die entsprechenden Flugrouten gelten künftig als nationale Flugrouten. Neben dem Treffen zwischen beiden Präsidenten trafen sich auch Fachminister, um über die zukünftige Zusammenarbeit zu beraten. Auslöser für den Abbruch der Beziehungen zwischen den beiden Ländern war im Jahr 2008 die Bombardierung eines Lagers der FARC-Guerilla in Ecuador durch die kolumbianische Armee. Nachdem Santos sein Amt antrat, folgten seit Mitte 2010 erste Annäherungen. Die neu geschlossenen Abkommen sollen nicht nur den Menschen beider Länder zugute kommen, sondern auch den ehemaligen Konflikt endgültig beilegen. Mit seinen Amtsantritt erreichte Santos nicht nur die diplomatische Aussöhnung mit Venezuelas Präsident, sondern auch die Wiederherstellung der bilateralen Beziehungen mit Ecuador (Bildquelle: Presidencia de la República del Ecuador).

    Kolumbien: FARC tötet vier Geiseln nach gescheiterter Befreiungsaktion (28. November 2011)

    Public DomainAm 26.November versetzte die Erschießung von vier seit über zehn Jahren gefangen gehaltenen Geiseln Kolumbien in Aufruhr. Im Morgengrauen des vergangenen Samstags erschoss im Dschungel des Departements Caquetá – im Süden des Landes – die kolumbianische Guerilla FARC drei seit 1997 bzw. 1998 gefangen gehaltene Soldaten und einen seit 1999 festgehaltenen Bürgermeister. Vorausgegangen war ein Befreiungsversuch der Geiseln durch Polizei und Armee. Die seit mehreren Monaten von Elitetruppen und Geheimdiensten vorbereitete Befreiungsaktion scheiterte aber letztlich, da der Zugriff auf die Geiseln in dem schwer zugänglichen Gelände der FARC die Möglichkeit gab, auf den bevorstehenden Angriff der Armee mit der Erschießung der Geiseln zu reagieren. Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos und Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzón verurteilten die Erschießung der Geiseln scharf. Gerade vor dem Hintergrund der Ermordung des FARC-Führers Alfonso Cano am 4. November 2011 lässt sich darüber streiten, ob der FARC mit der Erschießung der Geiseln ein „Achtungserfolg“ gelungen ist. Ganz sicher ist jedoch, dass die FARC mit der Erschießung der Geiseln einer drohenden Schwächung entgegentreten wollte. (Bildquelle: Public Domain)


    Länderdaten:

    (PDF)

    1) Kurzportrait
    2) Basisdaten
    3) Geschichte
    4) Politik
      5) Präsidenten
      6) Soziodemographie
      7) Wirtschaft
      8) Kultur
      9) Medien & Kommunikation
    10) Internetlinks
    11) Literaturempfehlungen

    Politik & Geschichte:
  • Blutiges Land (01/2011)
  • FARC auf Abwegen (04/2008)
  • Kunst & Kultur:
  • Kogui (12/2002)
  • Wirtschaft & Soziales:
  • Blutiges Land (01/2011)
  • FARC auf Abwegen (04/2008)
  • Ressourcen & Umwelt:
    Ethnien & Kulturen:
  • Kogui (12/2002)
  • weitere Themen:

    top