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Eine Reise durch die Geschichte und durch den Schmerz – Teil III

Autor:  | Oktober 2009 | Artikel empfehlen
Guatemala - Eine Reise durch die Geschichte und den Schmerz – Teil III

„… dann hätten die Minister doch mal zu uns runterkommen können“

Dorfstraße, Frauen. Bild: Lars Barthel, Copyright ZDF / pop tutu film 2008.Wir sind in den Innenhof des Regierungspalastes zur Eröffnung der Feierlichkeiten anläßlich des 10. Jahrestages des Wahrheitskommissionsberichtes eingeladen. Erstaunlich unbürokratisch, ohne auch nur ein Dokument vorzeigen zu müssen, wird unsere kleine Delegation eingelassen und in die vierte Reihe plaziert. Viele Reden werden gehalten, von Ex-Mitgliedern der Kommission und Wissenschaftlern, die untersucht haben, was in den letzten zehn Jahren aus den damaligen Empfehlungen der Kommission zur Aufarbeitung der Vergangenheit gemacht wurde. Das Ergebnis lässt sich in zwei schlichten Wörtchen zusammenfassen: „Fast nichts.“ Wenig im Bereich der Bildung, nichts, was die fest verkrustete Straflosigkeit angeht. Der Musterprozess von AURORA war wichtig, weil durch ihn die Militärgerichtsbarkeit in Guatemala abgeschafft wurde und Anklagen wegen Menschenrechtsverbrechen gegen staatliche Sicherheitskräfte überhaupt möglich wurden. Aber er hat keinen systematischen Durchbruch schaffen können. Ein Grund dafür ist, dass die Friedensabkommen von 1996 das gleiche Schicksal hatten wie die Empfehlungen der Wahrheitskommission: Sie wurden nicht umgesetzt. Besonders nicht die Teile, die die Auflösung der illegalen Körperschaften und klandestinen Strukturen und die Säuberung der Sicherheitskräfte betreffen. Genau diese Mafia hat sich offenbar inzwischen großer Teile des Staates bemächtigt, das sagen die akademischen Analytiker ebenso wie der berüchtigte „Mann auf der Straße“. Ob die „sozialdemokratische“ Regierung Colom, die freilich keinerlei Partei oder sonstwie organisierte Basis hinter sich weiß, daran etwas ändern wird, ändern kann?

Doña Elena macht sich jedenfalls schon mal ihren eigenen Reim auf die heutige Veranstaltung. Beim Rausgehen fragt sie mich plötzlich: „Sag mal, das hier ist doch der Regierungspalast, oder etwa nicht?“ – „Doch, doch.“ – „Das heißt, in den Büros dort oben sitzen der Präsident und die Minister?“ – „Hmm, ich denk schon.“ – „Dann hätten sie ja mal runterkommen können, wenn ihnen das wichtig wäre, was da gesagt wurde!“

Der Präsident gibt einen Völkermord zu und
die Pläne dafür sind plötzlich verschwunden

Am nächsten Morgen zieht ein großer Demonstrationszug aus allen Landesteilen an unserem Quartier vorbei Richtung Hauptplatz. Viele Marschierer tragen Holzkreuze mit den Namen ihrer verschleppten oder ermordeten Angehörigen. Wir laufen hintendrein und suchen uns einen Platz, von dem aus man die große Tribüne vor der Kathedrale einigermaßen sehen kann. Heute soll nun tatsächlich der Präsident sprechen. Nach langem Warten unter der Sonne und den Taubenschwärmen tut er das tatsächlich. Und immerhin, als erster Präsident erkennt er an, dass in Guatemala ein Völkermord stattgefunden hat. Ich bin etwas irritiert über Coloms merkwürdig schleppende Redeweise und auch über den Nachsatz, er wisse wirklich nicht, wie es soweit habe kommen können. Eugenio sagt: „Na ja, der redet immer so.“ Also ist doch ein Anfang gemacht. Die offizielle Geschichte kann nun nicht mehr so leicht zum „Bruderkrieg“ umgedeutet werden. Die Verantwortlichkeiten können – vielleicht – ab heute leichter benannt und geahndet werden. Die Dörfler klatschen erst, als der Präsident Konkretes verkündet: Vor anderthalb Stunden habe der Verteidigungsminister vier bedeutsame strategische Pläne dem zuständigen Richter übergeben. Alle auf dem Platz wissen, dass damit eine wichtige Lücke geschlossen würde – ein Zusammenhang nicht nur plausibel behauptet, sondern justiziabel hergestellt würde, zwischen dem massenhaften Tod ihrer Angehörigen und den planenden Befehlshabern. Gegen sie wurde in Spanien ein Prozess eröffnet; die guatemaltekische Justiz war dazu bisher nicht in der Lage.

Beim Mittagessen diskutiert die Delegation aus AURORA, ob es denn richtig war, an dieser Stelle der Präsidentenrede zu klatschen: „Einerseits ja“, meint Nati, „andererseits wäre es schon besser gewesen, der Verteidigungsminister wäre selbst erschienen und hätte die Papiere, bevor er sie an die kompetenten Stellen übergibt, erstmal öffentlich vorgezeigt.“ Ich ertappe mich bei dem Gedanken, dass das doch wohl ein bisschen übertrieben sei, alles mit eigenen Augen sehen zu müssen. Schon am frühen Abend stellt sich heraus, dass Nati recht hatte: Als wir für die große SEPAZ-Filmvorführung in einem noblen Hotelsaal ankommen, erzählen die ersten Besucher, dass die Dokumentenübergabe ein kompletter Reinfall war. Nur zwei der vier Pläne habe der Verteidigungsminister – der im übrigen vom Verfassungsgericht zu dieser Aktion verpflichtet worden war – dabei gehabt und auch die seien alles andere als vollständig gewesen. Einer bestand nur aus ein paar Blättern in einem Aktendeckel. Der Rest, zumal Dokumente, die besonders mit den Namen der damaligen Befehlshaber in Zusammenhang stünden, seien „verschwunden“.

Große Rinder und kleine Erfolge

Am Abend dieses Tages der „Würdigung der Opfer“ bleibt das zwiespältige Gefühl einer vom Friedenssekretariat des Präsidenten teuer bezahlten Filmvorführung mit miserablem Ton und schlechtem Bild samt einer Nachrichtenlage, die auch nicht gerade optimistisch stimmt. Trotzdem habe ich nicht den Eindruck, dass wir hier nur als Staffage zur einer schlechten Show geladen worden sind. Die Dorfbewohner konnten in ihren Kampf in einen größeren, nationalen Zusammenhang einordnen und bei der Diskussion haben sie frank und frei ihre Position vertreten. Ach so, ein Showelement hatte es an dem Tag aber doch gegeben: Da war dieser geschniegelte Typ im Anzug mit der verspiegelten Sonnenbrille, der sich gegenüber von unserer Unterkunft postiert hatte und uns auf Schritt und Tritt begleitete – nach dem Motto „Ihr sollt wissen, dass wir wissen…“ Ich muss sagen, ich bevorzuge ihn im Vergleich mit den brachialen Windjacken-Machos aus früheren Jahren und den Anrufern der Marke „Sie hatten doch den Service unseres Beerdigungsunternehmens bestellt oder wenn nicht, dann brauchen Sie ihn vielleicht bald…“ Aber ich weiß natürlich auch, dass beide nur die verschiedenen Seiten der immergleichen Medaille sind. Und dass ich nach Deutschland zurückkehre, die Zeugen aus AURORA aber bleiben.

Am nächsten Abend, unserem letzten in der Hauptstadt, sitzen wir wieder auf den Betten, baumeln mit den Beinen, müde und zugleich umgetrieben von den Erlebnissen der vergangenen Tage. Morgens waren wir bei einem Seminar von SEPAZ über sexualisierte Gewalt als Kampfmittel im Krieg und abends haben wir den Film vor Politik-Studenten der Uni gezeigt. Doña Elena überlegt, wo ihr Lebensweg hätte hinführen können, wenn sie zur Schule gegangen wäre: „Da war bei uns noch kein Krieg und meine Eltern haben sogar gesagt, ich soll hingehen, aber ich wollte nicht. Es war so weit, über eine Stunde, und man musste über eine Weide mit Rindern laufen. Sie hatten so riesige Hörner und ich war so klein…“ Und dann zieht sie ein Resümee der vergangenen Tage: „Es war wichtig, den Film vielen Leuten zu zeigen und über unsere Erfahrungen in der Zeit der Repression zu sprechen. Aber viele haben das ja auch schon gekannt. Das Wichtigste war das, was neu war: Dass es jetzt Frauen gibt, Maya-Frauen, die anfangen, über die Vergewaltigungen im Krieg zu sprechen, über das, was ihnen passiert ist – und dass wir in der Deutschen Schule waren.“

Neben dem Mond ein Stern

Auf halbem Weg zum Himmel. Bild: Lars Barthel, Copyright ZDF / pop tutu film 2008.Unsere gemeinsame Reise endet in der Provinzhauptstadt Santa Cruz del Quiché. Wir werden von der Acción Cultural Guatemalteca (ACG), einer überwiegend katholisch-befreiungstheologisch geprägten Laienorganisation mit traditioneller Marimba empfangen. Live! Über zwanzig Gäste, überwiegend Lehrer und Leute aus der Bildungsarbeit, sind aus verschiedenen Orten angereist um den Film zu sehen und später weiterzuverbreiten. Quiché war eine der von der „Politik der verbrannten Erde“ am meisten betroffenen Provinzen. Die Wunden sind auch hier nur oberflächlich verheilt, das Bedürfnis, der nächsten Generation ein Stück der eigenen Geschichte zu erklären, ist groß. Am Ende der Diskussion würdigt der ACG-Koordinator, der mit Alfonso befreundet war, dessen Rolle für die Suche nach Gerechtigkeit in Guatemala. Für mich ein ergreifender Moment. Als wir spät das Seminargebäude verlassen und einen staubigen, dunklen Feldweg entlang gehen, strahlt ein sehr heller Stern neben der Mondsichel auf. „Wie schön, der Stern“, sage ich und Paco neben mir nickt. Er ist der Schweigsame in unserer Gruppe. Alfonsos Neffe wird oft getadelt, mal weil er sich vor einem Publikum nicht ausdrücken kann, mal weil er Macho-Attitüden an den Tag legt und den Frauen nicht bei der Küchenarbeit hilft. Ich versuche, nicht in dieselbe Kerbe zu hauen, sondern ihn zum Dazulernen zu ermutigen. Jetzt spielt all das keine Rolle. Jetzt gucken wir gemeinsam auf den Stern und Paco lächelt. Ich glaube, es ist das erste Mal auf dieser Reise durch die Geschichte und den Schmerz.

In der Stadt suchen wir ein einfaches Esslokal. Nach Tagen strengen Sparens, damit man von der Reise noch ein paar Quetzales oder ein Geschenk für die Kinder mit nach Hause bringt, bestellen jetzt auf einmal alle gebratene Hühnerbrust. Auf den Tellern liegen dann, je nachdem, Flügel, Schenkel… nun ja, auch zwei, drei Filetstücke. Witze machen die Runde. Auf dem Rückweg zum Hotel manövrieren wir an einer Kaschemme vorbei, in der Bier ausgeschenkt wird. Wechselseitige Blicke, schweigendes Einverständnis: Eigentlich… nein, heute nicht. Es würde ja doch nicht bei einem Bier bleiben und die Folgen mag keiner verantworten.

Wir laufen durch die finstere Gasse hinter der Kathedrale, passen auf, dass wir uns nicht an den Brettern der leeren Markstände stoßen. Hier bin ich schon mal im Dunkeln langgelaufen – vor 14 Jahren mit einem Anwalt. Damals hatten die Exhumierungen von Massengräbern begonnen und die ersten Ermittlungen gegen Mitglieder der paramilitärischen Zivilpatrouillen. Den ganzen Tag fühlte ich in den Straßen der Stadt Dutzende Augen auf uns geheftet. Dann, im Dunkeln, zwischen den Holzgestellen, zischte etwas an unseren Köpfen vorbei. Ein seltsamer Luftzug, eine Art Knistern, ein eher dumpfer Aufprall. Klang nicht wirklich nach Chinaböller. – Mit Ulrich und den Dorfleuten trete ich ins Helle, auf den zentralen Platz. Rasch laufen wir die Straße zu unseren Hotel hinunter.

Die künftigen Eliten

Leute im Zentrum von La Aurora. Bild: Lars Barthel, Copyright ZDF / pop tutu film 2008.Die Dörfler fahren nach Hause und kommen wohlbehalten in Aurora an. Sie hätten zu Fuß einen großen Erdrutsch überqueren müssen, wo noch ein halbe Stunde zuvor Straßenräuber waren, erzählt mir Eugenio am Telefon, aber zum Glück sei nichts passiert. Und wir besuchen am nächsten Morgen die exklusive Jesuiten-Universität „Rafael Landívar“ in einem schicken, grünen Außenbezirk der Hauptstadt. Etwas eigenartig sehen nur die großen Stacheldrahtrollen und die hohen Wachtürme zwischen den Wohnhäusern aus. Die Uni ist modern, weitläufig und mit riesigen Parkplätzen für die Autos der Studierenden ausgestattet. Ein agiler Dozent für „Entrepreneurship“ der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät hat uns eingeladen und spricht nun zu dem Häuflein Studierender, die noch ein bisschen müde in ihren Sitzen hängen. Sie seien die künftigen Eliten des Landes und müssten deshalb die Realität eben dieses Landes kennenlernen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass in jedem Satz so ein wenig mitschwingt wie „Ihr müßt eure künftigen Märkte kennenlernen.“

Nach dem Film sagt ein Student, der die erste Hälfte glatt verschlafen hat, er sei froh, dass seinesgleichen nicht – wie in den anderen Filmen über die Vergangenheit, die man sie anzusehen zwinge – nur beschuldigt werde. Und er finde gut, dass die Opfer nicht nur Opfer blieben, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand nähmen. In gewisser Weise hat er ja recht, aber mir ist eben zwiespältig zumute an diesem kalten Morgen. Ich vermisse die Dorfbewohner, die Wärme, Natis Lachen und ihre bitteren Gemüsesuppen. Wir frieren und trinken mit den Dozenten zu heißen Filterkaffee aus Styropor-Bechern. Sie erzählen uns, dass sie den Film an die Dependancen der Uni in den Provinzen weiterempfehlen wollen. Hier vor Ort sei seine Verwendung nicht in allen Fakultäten möglich, denn beispielshalber bei den Juristen unterrichteten die Anwälte der Soldaten und des Offiziers aus unserem Film.

Ein Fass ohne Boden

Kurz vor dem Rückflug treffe ich eine alte Freundin zum Frühstück, die in Mexiko Menschenrechtskurse für die guatemaltekischen Flüchtlinge und künftigen Rückkehrer gegeben hat. Als ich ihr von Alfonsos Selbsttötung erzähle und davon, dass wir auf der Reise von mehreren ähnlichen Schicksalen erfahren haben, schluckt sie, legt sie ihr Besteck zur Seite und wird sehr still. Nach langer Pause sagt sie: „Ja, über unsere eigene Geschichte als Militante sprechen wir nie. Wir verschweigen sie und manche von meinen Arbeitskollegen leugnen sie inzwischen sogar. Es ist, als gäbe es keinerlei Raum für uns, um über diese Erfahrung zu reden. Nicht über die Fehler, nicht über die Verbrechen und erst recht nicht über die historische Leistung der Linken, die es ja auch gab.“ Später, als wir über all die Versuche sprechen, den guatemaltekischen Rechtsstaat zu stärken, sagt sie: „Ich will ja nicht zynisch sein, aber ich denke, da gibt es nichts zu stärken, denn dieser Rechtsstaat existiert nicht. Jeder Dollar und jeder Euro, der heute in die angebliche Stärkung dieses Rechtsstaates gesteckt wird, verschwindet in einem Fass ohne Boden. Wir müssen den Rechtsstaat ganz neu aufbauen. Aber wie?“

Wir verabschieden uns als sich das Café mit Abgeordneten in dunkelblauen Anzügen füllt. Meine Freundin wird direkt vor der Tür abgeholt. Rasch steigt sie in ein Auto mit abgedunkelten Scheiben. Ihr Büro liegt nur zwei Straßen weiter, aber zu Fuß könnte sie da nicht hingehen: Sie arbeitet in einer NGO, die vor allem Antirassismus-, Aufklärungs- und Versöhnungsarbeit leistet. Nach Feierabend engagiert sie sich im Leitungsgremium einer Gruppe, die Prozesse gegen die Genozidverantwortlichen vorantreibt.

Epilog im Flugzeug

Am nächsten Morgen im Flugzeug nach Miami unterhalten sich eine deutsche Touristin und ein in Guatemala ansässiger deutscher Unternehmer. Die beiden sitzen zwei Reihen vor mir und sprechen nicht eben leise. „Nach Cobán sind wir dann nicht gefahren. Das ist doch inzwischen eine no-go-area, zu gefährlich“, höre ich die Touristin sagen. Der Unternehmer antwortet mit einem ausführlichen Bericht über den jüngsten Überfall auf seine Frau. Sachlich distanziert referiert er, wie man sich bei Autoraub auf offener Straße zu verhalten habe. Lieber das Auto aufgeben als renitent sein und sein Leben riskieren. Man kauft dann eben ein neues. Eine Routineangelegenheit. Doch dann ändert sich die Stimme des Mittvierzigers: „Aber, was ich heute früh erlebt habe, das ist neu. Meine Tochter, sie geht auf die Deutsche Schule, brachte mir einen Zettel, den ich unterschreiben musste: Einverständniserklärung der Eltern, dass der Schulausflug von bewaffneten Sicherheitskräften begleitet wird…“

Zurück in Deutschland lese ich, was es Guatemala Neues gibt: Ein bekannter TV-Reporter wurde erschossen. Nach weiteren Morden und einem Proteststreik der Busfahrer gegen die anhaltende Gewalt sei das Land inzwischen in eine Art „Massenpsychose“ verfallen. Der Präsident habe zwar keinen Ausnahmezustand verhängt, die Leute hätten sich aber von selbst so verhalten als gäbe es einen. Von einem Destabilisierungsplan ehemaliger Militärs ist die Rede, von „harter Hand“ und Verwicklungen des rechten Präsidentschaftskandidaten und ehemaligen Geheimdienstchefs Otto Pérez Molina. Zwei Wochen später heißt es dann – in einer deutlich kleineren Meldung – dass derart heftige Reaktionen noch öfter zu erwarten seien, weil jetzt die ersten Erfolge der internationalen Kommission zur Aufklärung der klandestinen Strukturen (CICIG) spürbar würden. Zugleich schreitet die schon länger geplante Remilitarisierung des Landes voran: Kasernen und Stützpunkte, die nach dem Krieg geschlossen worden waren, werden nun wiedereröffnet – begleitet von Bürgerpetitionen an die Regierung, doch mehr Soldaten zu schicken.

Mai 2009
*Namen von der Red. teilw. geändert

Die Website zum Film: Auf halbem Weg zum Himmel

Bildquellen:

  • Bilder 1 – 3: Lars Barthel, Copyright: ZDF / pop tutu film 2008.
  • Mit freundlicher Genehmigung von pop tutu film und Andrea Lammers.

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