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El Salvador: Ex-Präsident Saca wegen Korruptionsvorwürfen festgenommen (31. Oktober 2016)

El Salvador: Nationalflagge - Bild: mayns82In der Nacht von Samstag auf Sonntag (29./30.10.2016) wurde der ehemalige Präsident El Salvadors, Elías Antonio Saca, festgenommen. Ihm werden Unterschlagung, Geldwäsche und die Mitgliedschaft in illegalen Gruppierungen vorgeworfen. Zum Zeitpunkt der Festnahme, die von der Generalstaatsanwaltschaft des Landes auch via Twitter bekanntgegeben wurde, befand sich Saca auf der Hochzeitsfeier seines Sohnes in der Landeshauptstadt San Salvador. Neben Saca wurden auch sechs seiner früheren Mitarbeiter gefasst. Dazu gehören u.a. César Funes, ehemaliger Vorsitzender der „Secretaría de la Juventud“ und Julio Rank, ehemaliger Vorsitzender der „Secretaría de Comunicaciones“. Ihnen werden die gleichen Delikte wie Saca zur Last gelegt. Alle Festgenommenen wurden der „División Antinarcóticos“ der Polizei übergeben. Saca, der El Salvador von 2004 bis 2009 regierte, ist nicht der erste Präsident, der mit dem Gesetz in Konflikt gerät, ähnlichen Vorwürfen müssen sich auch andere ehemalige Präsidenten stellen. Sowohl Sacas Nachfolger Mauricio Funes (Präsident von 2009 bis 2014) als auch seinem Vorgänger Francisco Flores (Präsident von 1999 bis 2004), der im Januar dieses Jahres an den Folgen eines Schlaganfall verstarb, werden u.a. Korruption und die Unterschlagung von Spendengeldern vorgeworfen. (Bildquelle: mayns82)

El Salvador: Vorbereitungen für Seligsprechung von Monsignore Óscar Romero haben begonnen (26. Februar 2015)

El Salvador: Die Kathedrale des Erzbistums San Salvador - Foto: Public DomainVertreter der salvadorianischen Regierung und der katholischen Kirche haben sich versammelt, um Einzelheiten zu den Feierlichkeiten der Seligsprechung zu Ehren von Monsignore Óscar Romero, der Anfang des Monats von Papst Franziskus zum Märtyrer ernannt wurde, zu besprechen. Die Zeremonie wird auf dem Platz Divino Salvador del Mundo in der Hauptstadt des Landes stattfinden, wo sich auch das gleichnamige Wahrzeichen des Landes befindet. Wann genau der feierliche Akt realisiert werden wird, wurde vom Vatikan noch nicht bekannt gegeben. Der Todestag von Romero, der 24. März, bietet sich für solch eine Feier an, aber aufgrund seiner zeitlichen Nähe ist die Umsetzung schwierig und daher eher unwahrscheinlich. Die Regierung des Landes hat versprochen, den Tag der Seligsprechung zu einem Feiertag auf nationaler Ebene zu erklären, damit die Bürger an den Festlichkeiten teilnehmen können. Der ehemalige Erzbischof von San Salvador wurde am 24. März 1980 während einer Messe von einem Scharfschützen der Todesschwadronen ermordet. Romero engagierte sich für die Armen und den Frieden im Land und nutze seine Stellung, um auf Menschenrechtsverletzungen durch die Regierung aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund wurde und wird er immer noch von der Bevölkerung geschätzt und verehrt. Die katholische Kirche kategorisiert den Mord an dem Monsignore als Tötung aufgrund von Hass auf den Glauben. Der nächste Schritt könnte eine Heiligsprechung sein, die die salvadorianische Regierung seit 1994 anstrebt und Romero damit in den ersten Heiligen El Salvadors verwandeln könnte (Bildquelle: Public Domain).


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