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El Salvador: Vorbereitungen für Seligsprechung von Monsignore Óscar Romero haben begonnen (26. Februar 2015)

El Salvador: Die Kathedrale des Erzbistums San Salvador - Foto: Public DomainVertreter der salvadorianischen Regierung und der katholischen Kirche haben sich versammelt, um Einzelheiten zu den Feierlichkeiten der Seligsprechung zu Ehren von Monsignore Óscar Romero, der Anfang des Monats von Papst Franziskus zum Märtyrer ernannt wurde, zu besprechen. Die Zeremonie wird auf dem Platz Divino Salvador del Mundo in der Hauptstadt des Landes stattfinden, wo sich auch das gleichnamige Wahrzeichen des Landes befindet. Wann genau der feierliche Akt realisiert werden wird, wurde vom Vatikan noch nicht bekannt gegeben. Der Todestag von Romero, der 24. März, bietet sich für solch eine Feier an, aber aufgrund seiner zeitlichen Nähe ist die Umsetzung schwierig und daher eher unwahrscheinlich. Die Regierung des Landes hat versprochen, den Tag der Seligsprechung zu einem Feiertag auf nationaler Ebene zu erklären, damit die Bürger an den Festlichkeiten teilnehmen können. Der ehemalige Erzbischof von San Salvador wurde am 24. März 1980 während einer Messe von einem Scharfschützen der Todesschwadronen ermordet. Romero engagierte sich für die Armen und den Frieden im Land und nutze seine Stellung, um auf Menschenrechtsverletzungen durch die Regierung aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund wurde und wird er immer noch von der Bevölkerung geschätzt und verehrt. Die katholische Kirche kategorisiert den Mord an dem Monsignore als Tötung aufgrund von Hass auf den Glauben. Der nächste Schritt könnte eine Heiligsprechung sein, die die salvadorianische Regierung seit 1994 anstrebt und Romero damit in den ersten Heiligen El Salvadors verwandeln könnte (Bildquelle: Public Domain).

Zentralamerika: Nicaragua holt bei erneuerbaren Energien auf (20. Januar 2014)

Windrad - Foto: Quetzal-Redaktion, glZentralamerika gehört inzwischen weltweit zu jenen Regionen, die sich mehrheitlich auf erneuerbare Energien umgestellt haben. 2011 kamen bereits 62 Prozent der installierten Elektrizitätskapazität aus diesem Sektor. Im regionalen Energiemix nimmt die Wasserkraft mit fast der Hälfte (48 Prozent) den Spitzenplatz ein, gefolgt von Erdöl (34 Prozent) und Geothermie (7,5 Prozent). Die Windkraft belegt mit 1,7 Prozent den letzten Platz. Innerhalb der Region liegt Costa Rica mit 91 Prozent Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung vorn. Auf Platz 2 und 3 folgen Guatemala (64 Prozent) und El Salvador (63 Prozent). Nicaragua erzeugte im Jahr 2011, aus dem alle bisher genannten Angaben stammen, lediglich 33 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Ressourcen und kam damit im regionalen Vergleich lediglich auf den letzten Platz. Bereits zwei Jahre später (2013) steigerte das Land diesen Anteil auf 51 Prozent. Für 2018 werden 74 Prozent anvisiert. Neben der Wasserkraft dürfte dabei dem Ausbau der geothermischen Kapazitäten eine wichtige Rolle zukommen. Unter den Ländern, die auf diese Art der Energiegewinnung setzen, belegt Nicaragua 2011 mit einem Anteil von 12,11 Prozent an der Stromerzeugung immerhin den sechsten Rang. Im globalen Vergleich liegen die Nachbarländer El Salvador (mit 23,45 Prozent Platz 2) und Costa Rica (mit 13,59 Prozent Platz 5) noch davor (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, gl).


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