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    Ecuador: Quito Eterno – 10 Jahre auf Pfaden mit Geschichte(n) (14. Mai 2012)

    Ecuador: Die Altstadt von Quito - Foto: Quetzal-Redaktion_amEs gibt noch Städte auf der Welt, in denen mit dem Weltkulturerbe gearbeitet wird und nicht dagegen. Quito ist so ein Beispiel; hier ist die historische Altstadt seit 1978 mit diesem UNESCO-Prädikat ausgezeichnet. In diesem historischen Zentrum ist nun seit 10 Jahren die Non-Profit-Organisation Quito Eterno aktiv, die mit künstlerischen und pädagogischen Mitteln das Interesse an der ecuadorianischen Kultur und den Gemeinschaftssinn und die Identitätsfindung der Bevölkerung fördern will. Auf ihrer Internetseite kann man sich gut über die Aktivitäten informieren. Eines der Aushängeschilder sind die Rutas de Leyenda, bei denen vorrangig Schülern die Geschichte verschiedener Örtlichkeiten Quitos nahegebracht wird. Diese Führungen werden durch theatral geschulte Menschen durchgeführt, die eine historische Persönlichkeit darstellen. Bisher haben an den morgens stattfindenden Veranstaltungen bereits über 100.000 Schüler teilgenommen. Aber es gibt auch nächtliche Varianten für Erwachsene, und es werden auch ausländische Gruppen unterstützt.Quito Eterno kooperiert mit der Stadtverwaltung und vielen Institutionen in der Altstadt, mit Historikern und Wissenschaftlern. Dies ist die Grundlage für weitere Programme, wie z. B. die Noches Patrimonales (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, am).

    Ecuador: IAKMR beantragt die Aussetzung des Urteils gegen die Zeitung „El Universo“ (23. Februar 2012)

    Ecuador: Interamerikanische Kommission für Menschenrechte beantragt die Aussetzung des Urteil gegen die Zeitung „El Universo“ - Foto:Presidencia de la República del EcuadorDie Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (IAKMR) hat am Dienstag das Ersuchen der Zeitung “El Universo” angenommen, die von der ecuadorianischen Regierung gegen das Medium erlassene einstweilige Verfügung auszusetzen. Der Präsident Correa verklagte die Zeitung im März des vergangenes Jahres wegen eines erschienenes Leitartikels, in dem er als „Diktator“ bezeichnet wurde und man ihm Menschenrechtsverletzungen vorwarf. Nach dem Urteil des nationalen Gerichtshofs gegen die Herausgeber und einen ehemaligen Redakteur dieser Zeitung, das im Februar dieses Jahres bestätigt wurde, sollte „El Universo“ eine Geldstrafe von 40 Millionen US-Dollar (zirka 30 Millionen Euro) zahlen. Zudem wurden die Herausgeber der Zeitung, die Brüder Carlos, César und Nicolás Pérez sowie der Redakteur Emilio Palacio, zu drei Jahren Haft verurteilt (Bildquelle: Presidencia de la República del Ecuador).


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