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Haiti: Gewalttätige Proteste gegen die Dominikanische Republik (27. Februar 2015)

Haiti: Frau - Foto: Thalles GomesEine Gruppe von einigen tausend Demonstranten hat das dominikanische Konsulat in Port-au-Prince angegriffen. Der Protest richtete sich gegen den Rassismus und die Xenophobie gegenüber Haitianern in der Dominikanischen Republik. Während der Kundgebung kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen gegen das Konsulat, in dessen Verlauf die Nationalflagge des Nachbarstaates abgenommen und verbrannt wurde. Daraufhin hissten Demonstranten gar die haitianische Flagge. Das Personal des Konsulates wurde nicht verletzt. Die Manifestation ist eine Reaktion auf eine Reihe von gewaltsamen Toden von Haitianern in der Dominikanischen Republik. Viele Haitianer kritisieren die passive Haltung ihres Präsidenten gegenüber diesen Ereignissen sowie gegenüber der Situation haitianischer Auswanderer im Nachbarland, die meist ohne Aufenthaltsgenehmigung dort leben. Die Regierung des Nachbarlandes kritisierte die Ausschreitungen und Vorwürfe. Des Weiteren bestellte sie den haitianischen Botschafter ein. Die Dominikanische Republik und Haiti sind Nachbarstaaten auf der Insel La Española. Seit gut einem Jahrhundert wandern Haitianer ins Nachbarland aus, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. In der Dominikanischen Republik leben schätzungsweise über eine halbe Million Haitianer, die vorwiegend in geringqualifizierten und schlecht bezahlten Jobs tätig sind, z.B. auf Zuckerrohrplantagen. Der Großteil der Nachkommen der illegal in Haiti lebenden Einwanderer hat laut einem Urteil von 2013 keinen Anspruch auf die dominikanische Staatsbürgerschaft und ist damit staatenlos (Bildquelle: Thalles Gomes_).

Karibik: Hurrikan “Irene” wird stärker (23. August 2011)

Karibik: Hurrikan Irene wird stärker (Bild: US Hurricane Center)Anschließend bewegte sich der Hurrikan auf die Dominikanische Republik und Haiti zu und drohte auch die dortige Bevölkerung in Mitleidenschaft zu ziehen. Berichten des amerikanischen National Hurricane Centers zufolge, sei in der Karibik mit Niederschlägen von 12 bis 15 mm/m2 zu rechnen. Nach Angaben der Online-Ausgabe der venezolanischen Zeitung El Universal wird der Wirbelsturm zum Ende der Woche an der Südostküste der USA erwartet, voraussichtlich mit der Stärke 4 auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala. Das Internetportal der dominikanischen Prensa Latina berichtet derweil von Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Aufgrund dieser Wetterverhältnisse wurde Irene bereits am Montagabend der Stärke 2 zugeordnet. Des Weiteren sei die Nordostküste Kubas von den Ausläufern des Wirbelsturms bedroht. Die offizielle Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas Granma gab ihrerseits eine Warnung an die sich an der Nordküste befindlichen Ortschaften der Provinzen Guantánamo, Holguín y Las Tunas heraus. Auch hier wird mit Starkregen und Überschwemmungen gerechnet. (Bildquelle: US Hurricane Center)


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