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Honduras, Dominikanische Republik: Freies Geleit für Zelaya zugesichert (25. Januar 2010)

Der legitime Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, reist in die Dominikanische Republik aus - Foto: Presidencia del EcuadorEines der vielen juristischen und politischen Probleme in Honduras steht vor einer Lösung. Wie heute bekannt wurde, sicherte der aus den umstrittenen Wahlen hervorgegangene neue Präsident Porfirio Lobo dem immer noch in der brasilianischen Botschaft verharrenden Manuel Zelaya zu, ihm nach seiner Amtseinführung am Mittwoch freies Geleit zum Verlassen des Landes zu gewähren. Nach Verhandlungen mit dem dominikanischen Präsidenten Leonel Fernández erklärte sich die Dominikanische Republik bereit, Manuel Zelaya aufzunehmen. Zuvor war eine geplante Ausreise nach Mexiko gescheitert. Der durch einen Putsch entmachtete Zelaya hat in die neuen Lösung eingewilligt. Damit scheint die Verzögerungsstrategie der De-Facto-Regierung von Roberto Micheletti und der aus illegitimen Wahlen hervorgegangenen neuen Staatsführung Erfolg zu haben. Manuel Zelaya wird nun definitiv nicht mehr vor Ende seiner regulären Amtszeit ins Präsidentenamt zurückkehren (Bildquelle: Presidencia de la República del Ecuador).

Dominikanische Republik: Venezolanisches Erdöl wird mit schwarzen Bohnen und Tourismusdienstleistungen bezahlt (12. Juni 2009)

Schwarze Bohnen für Erdöl, Foto: Quetzal-Redaktion, mcmDiesen Donnerstag gab der Finanzminister der Dominikanischen Republik, Vicente Bengoa, bekannt, dass man einen Teil des von Venezuela gelieferten Erdöls im Rahmen der Sonderkonditionen von Petrocaribe mit schwarzen Bohnen und Leistungen im Tourismussektor bezahlen werde. Das 2005 zwischen 18 Staaten geschlossene Petrocaribe-Abkommen sieht vor, dass Venezuela an Nachbarstaaten in der Karibik, Zentral- und Südamerika, Erdöl zu besonders günstigen Preisen liefert und dass ein Teil des Erdöls in Waren und Dienstleistungen bezahlt werden kann. Die Schulden der Dominikanischen Republik bei Venezuela aus Erdöllieferungen belaufen sich auf eine Milliarde US-Dollar. Laut Angaben Bengoas hat Petrocaribe den Vorschlag der dominikanischen Regierung zur Schuldenbegleichung bereits akzeptiert. Die dominikanischen Behörden seien nun dabei in Zusammenarbeit mit Landwirten, ein groß angelegtes Programm zur Pflanzung von schwarzen Bohnen im Süden des Landes zu koordinieren. Die Minister der Mitgliedstaaten von Petrocaribe sind am Donnerstag zum V. Gipfeltreffen in St. Kitts und Nevis zusammengekommen. Heute folgt der VI. Gipfel der Staatschefs der Petrocaribe-Staaten. (Bild: Quetzal-Redaktion, mcm)


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