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Neoliberaler Extraktivismus in Zentralamerika (II)
Die Produktion von Agrartreibstoffen als „nachhaltige“ Form oligarchischer Bereicherung

Autor:  | April 2017 | Artikel empfehlen

Ölpalmplantage - Foto: Public Domain

 

Wie der Bergbau forciert auch der Agro-Extraktivismus in der neuen Gestalt der Palmölproduktion die weitere Durchsetzung des neoliberalen Akkumulationsmodells. Obwohl 85 Prozent der Exporte bzw. der Produktion dieses weltweit stark gefragten Pflanzenöls auf die beiden südostasiatischen Länder Indonesien und Malaysia entfallen, befinden sich immerhin drei der zentralamerikanischen Länder unter den globalen Top 10 der Palmölexporteure. Zusammen kämen sie sogar auf den vierten Platz (Tabelle 1).

 

Tabelle 1: Palmöl – die weltweit führenden Exportländer (2015)
  Land Exportwert in Mio. US$ Anteil an den Gesamtexporten
1 Indonesien 15400 52,90%
2 Malaysia 9500 32,70%
3 Niederlande 1100 3,80%
4 Papua-Neuguinea 437,5 1,50%
5 Deutschland 369 1,30%
6 Guatemala 282,6 1,00%
7 Kolumbien 270,8 0,90%
8 Ecuador 225,4 0,77%
9 Honduras 224,1 0,77%
10 Costa Rica 110,1 0,38%
11 Tansania 102,8 0,35%
12 Vereinigte Arabische Emirate 96,4 0,33%
13 Oman 83,7 0,29%
14 Brasilien 80,5 0,28%
15 Dänemark 79,3 0,27%
Quelle: http://www.worldstopexports.com/palm-oil-exports-by-country/ (Abruf 28.12.2016)

 

Die Anfänge des Anbaus der Ölpalme (palma africana) reichen in Costa Rica und Honduras bis vor das Jahr 1960 zurück. Nicaragua produziert seit 1968 Palmöl, während man in Guatemala erst 1983 Ölpalmpflanzungen anzulegen begann. Im Jahr 2000 umfasste das mit Ölpalmen bebaute Land in Zentralamerika etwa 20.000 ha, wobei die Hälfte auf Costa Rica entfiel (Carrera Campos 2012, S. 268, Anmerk. 42; S. 269). Damals handelte es sich vor allem um Versuche, für die ursprünglich mit Bananen bepflanzten Flächen wirtschaftliche Alternativen zu entwickeln. 1997 überstieg die Produktion von Palmöl sowohl in Costa Rica als auch in Honduras erstmals die 100.000-Tonnen-Marke. Obwohl Guatemala viel später gestartet war, wurden dort nur zwei Jahre später ebenfalls über 100.000 t Palmöl produziert. Im regionalen Vergleich liegen Panama mit 11.000 t und Nicaragua mit 15.000 t, die zudem erst 2013 erreicht wurden, weit abgeschlagen dahinter (Tabelle 2).

 

Tabelle 2: Palmölproduktion in Zentralamerika in metrischen Tonnen (1991-2016)
Jahr Costa Rica Honduras Guatemala Nicaragua Panama Gesamt
Beginn der Produktion 9000 (1964) 1000 (1972) 6000 (1990) 1500 (1968) 5000 (1997)  
1991 58000 65000 10000 3750 136750
1997 101000 105000 60000 8000 5000 284000
2000 137000 148000 124000 8200 11600 428800
2005 181000 180000 92000 8600 13500 475100
2010 242000 320000 231000 13000 12218 818218
2011 260000 395000 291000 13000 10425 969425
2012 230000 425000 365000 12000 10685 1042685
2013 210000 460000 434000 15000 10910 1129910
2014 210000 470000 448000 17000 33000 1178000
2015 210000 490000 470000 k.A. k.A. 1170000
2016 270000 545000 515000 k.A. k.A. 1330000
Quelle: Eigene Zusammenstellung nach Angaben des US Department of Agriculture und des Oil World Annual 2014

 

Innerhalb des zentralamerikanischen Palmöl-Booms markiert das Jahr 2006 einen Wendepunkt. Damals konnte erstens Honduras das Kopf-an-Kopf-Rennen mit Costa Rica für sich entscheiden. Der einstige regionale Vorreiter steigerte seine Produktion fortan bis 2011 nur noch wenig, dann sank sie sogar. Honduras hingegen stellte bereits 2013 mehr als die doppelte Menge an Palmöl her, als Costa Rica produzieren konnte. Stattdessen schob sich zweitens Guatemala, das 2006 ebenfalls einen großen Sprung nach vorn gemacht hatte, immer näher an den regionalen Spitzenreiter Honduras heran. Die hinteren Plätze teilen sich Nicaragua und Panama, die nach wie vor nur Bruchteile der Produktionswerte der anderen drei Länder erreichen. In Belize und El Salvador spielen Anbau und Verarbeitung der Früchte der palma africana, wie die Ölpalme auch genannt wird, kaum eine Rolle. Während Honduras und Guatemala 2013 mit einer Anbaufläche von 150.000 bzw. 125.000 ha klar die Spitzenplätze belegten, bilden Belize mit 3.000 und El Salvador mit nur 900 ha die Schlusslichter. Costa Rica kommt mit 73.000 ha auf einen mittleren Platz, während Nicaragua mit 20.000 und Panama mit 19.000 ha fast gleichauf dahinterliegen. Die Anbaufläche aller sieben zentralamerikanischen Länder umfasste damals insgesamt 391.400 ha und entsprach damit zu 87 Prozent der von Kolumbien mit 452.435 ha (Angaben von Omar Palacios unter: www.solidaridadnetwork.org; Abruf am 28.12.2016).

Ölpalmfrucht - Foto: Neil PalmerAn dieser Stelle ist es angebracht, die Palmölproduktion des Isthmus mit den übrigen Ländern Lateinamerikas zu vergleichen. Legt man die Werte von 2014 zugrunde, dann ergibt sich folgendes Bild: Führender Produzent ist mit deutlichem Vorsprung Kolumbien, das in jenem Jahr 1.109.000 t produzierte und damit weltweit den vierten Platz belegte. Auf Rang 2 lag Ecuador mit 490.000 t, dicht gefolgt von Honduras mit 470.000 t. Im lateinamerikanischen Ranking belegen Guatemala, Costa Rica, Panama und Nicaragua die Plätze drei, sechs, elf und zwölf. Fünf andere Länder außerhalb des Isthmus reihen sich dazwischen ein – Brasilien als Nummer fünf sowie Peru, Mexiko, die Dominikanische Republik und Venezuela auf den Plätzen sieben bis zehn. Betrachtet man Zentralamerika als Einheit, dann überflügelte es 2014 trotz geringerer Anbaufläche (87 Prozent – s.o.) Kolumbien in der Palmölproduktion. Dies gilt auch für das Jahr 2016, in dem die drei zentralamerikanischen Länder Honduras, Guatemala und Costa Rica zusammen 1.330.000 t Palmöl produzierten, während Kolumbien nur auf 1.280.000 t kam (alles Angaben von: www.indexmundi.com; Abruf 28.12.2016).

Die Expansion der palma africana in Zentralamerika ist vor allem auf die rasch steigende Nachfrage nach Palmöl auf dem Weltmarkt zurückzuführen. Unter den ölproduzierenden Pflanzen liefert sie die höchste Ölausbeute pro Hektar. Inzwischen hat Palmöl weltweit mit einem Anteil von 38 Prozent bei den pflanzlichen Ölen und Fetten Soya vom Spitzenplatz verdrängt. Seine steigende wirtschaftliche Bedeutung resultiert nicht zuletzt aus seinen hervorragenden Eigenschaften und den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, die von der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie über Chemie und Pharmazie bis zur Energiegewinnung reichen. So werden in der EU, dem weltweit drittgrößten Verbraucher, 40 Prozent des Palmöls für energetische Zwecke eingesetzt, während es in Asien, wo das meiste Palmöl verbraucht wird, vorwiegend im Lebensmittelbereich verwendet wird. Als flex crop bietet die Ölpalme den Produzenten einerseits bessere Absatzchancen, steht andererseits bei der Landnutzung in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion (Knoke/ Inkermann 2015:3-11).

Der Anbau von Ölpalmen erfolgt zum überwiegenden Teil auf großen Plantagen. Er ist arbeitsintensiv und von harter körperlicher Arbeit geprägt, besonders während der Flächenrodung, dem Pflanzen der Ölpalmen und der Ernte. Bis heute ist die menschliche Arbeitskraft in den Palmölplantagen nicht maschinell ersetzbar. Ihre Nachfrage nach den erforderlichen Arbeitskräften sichern die großen Palmölproduzenten durch flexible Formen der Rekrutierung und Anstellung. So haben Untersuchungen in Sayaxché (Guatemala) gezeigt, dass auf den Palmöl-Plantagen vier verschiedene Formen der Beschäftigung zur Anwendung kommen: ständige Arbeitskräfte mit und ohne Vertrag sowie lokale und ortsfremde Arbeitskräfte, die nur temporär beschäftigt werden, wobei die Plantagenbetreiber oft auf „Rekrutierer“ (contratistas) zurückgreifen, die ihnen die gewünschten Arbeiter für einen vorher vereinbarten Preis beschaffen (Hurtado/ Sánchez Monge 2012:196ff). Außerdem wird auch in Zentralamerika ein Modell praktiziert, in dem der „Kern“ (die eigentliche Plantage) vom „Plasma“ ansässiger Kleinproduzenten umgeben ist, die ihre Ernte zur sofortigen industriellen Weiterverarbeitung bei den entsprechenden Einrichtungen (Presse, Raffinerie, Verladung) im „Kern“ abliefern (Pye 2008:441f). Indem sich die großen Palmöl-Unternehmen die Kontrolle möglichst über die gesamte Wertschöpfungskette vom Anbau der Ölpalmen und der Finanzierung über die Herstellung des Palmöls bis hin zur seiner Aufbereitung und Vermarktung sichern, verfügen sie über eine ökonomische und politische Macht, die mit der Herrschaft der traditionellen Kaffee-Oligarchie im „goldenen Zeitalter“ von 1870 bis 1930 durchaus vergleichbar ist.

Der rasche und erfolgreiche Ausbau des agro-industriellen Palmölsektors zu einer neuen Akkumulationsachse vor allem in Honduras und Guatemala zeugt davon, dass die zentralamerikanische Oligarchie durchaus in der Lage ist, sich neue Bereiche „nachhaltiger Profitmaximierung“ (Pye 2008) zu erschließen, um auf diese Weise ihre Selbstmodernisierung unter den Bedingungen des 21. Jahrhunderts voranzutreiben. Dabei verändert sie in mehrfacher Hinsicht die gesellschaftlichen Naturverhältnisse. Indem sich die großen Palmöl-Unternehmen die nötigen Landflächen aneignen, vertreiben und enteignen sie nicht nur bäuerliche Produzenten und indigenen Gemeinschaften aus ihren angestammten Territorien, sondern zerstören auch direkt oder indirekt bislang intakte Primärwälder und andere Naturbereiche. Dabei können sie auf die Unterstützung des Staates zählen, der ihnen mit Steuererleichterungen, Landüberschreibungen und Subventionen unter die Arme greift, aber auch und vor allem seine repressive Macht gegen die Widerstands- und Protestaktionen der von den neuerlichen Enteignungen Betroffenen einsetzt. Zugleich verstehen es die Palmöl-Oligarchen bestens, ihre Interessen auf geschickte Weise durch Allianzen mit transnationalen Unternehmen und die Einbindung von Kooperativen kleiner und mittlerer Produzenten durchzusetzen.

Um die Gewinnmöglichkeiten, die sich aus der wachsenden Nachfrage nach Agrartreibstoffen ergeben, maximal nutzen zu können, setzen viele zentralamerikanische Agrarproduzenten verstärkt auf den Anbau von Zuckerrohr. Besonders in Guatemala geht der Palmöl-Boom Hand in Hand mit der Expansion von Zuckerrohr. In beiden Fällen dominieren einige wenige Oligarchenclans die neuen Akkumulationsfelder: Beim Zuckerrohr handelt es sich um 14 Familien, die Eigentümer über 80 Prozent der Plantagen und 100 Prozent der Zuckermühlen (ingenios) sind, während fast die gesamte Palmölernte (98 Prozent!) sowie alle Ölpressen von acht Familien kontrolliert werden. Die Ethanolproduktion, die zu 90 Prozent für den Export bestimmt ist, wird von fünf Unternehmen erbracht (Alonso-Fradejas 2013:5).

Noch stärker als beim Palmöl-Boom zeigt sich unter den zentralamerikanischen Zuckerrohr­produzenten ein starkes Gefälle. So wurde nach 2000 über die Hälfte des Zuckerrohrs der Region in Guatemala produziert, wobei dessen Anteil an der regionalen Anbaufläche in diesem Zeitraum bei durchschnittlich 47 Prozent lag. Damit produziert das nördlichste Land Zentralamerikas nicht nur eine größere Menge an Zuckerrohr als die übrigen fünf zusammen, sondern erbringt diese Leistung auch mit einer höheren Produktivität pro Hektar (Tabelle 3).

 

Tabelle 3: Zuckerrohr in Zentralamerika (1990-2013) – Durchschnittswerte der Anbaufläche (in 1000 ha) und der Produktion (in 1000 t)
Produktion       
Zeitraum Costa Rica El Salvador Guatemala Honduras Nicaragua Panama Gesamt
1990-2000 3216 (11,2) 4104 (14,3) 13404 (46,7) 3349 (11,7) 2971 (10,4) 1641 (5,7) 1641 (28685)
2001-2007 3793 (9,8) 4595 (11,8) 19448 (50,2) 5325 (13,8) 3849 (9,9) 1709 (4,4) 38720
2008-2009 3616 (8,3) 4786 (11,0) 23199 (53,3) 5599 (12,8) 4574 (10,5) 1774 (4,1) 43550
2010-2013 3892 (8,0) 6164 (12,6) 25641 (12,6) 5111 (10,5) 5690 (11,7) 2241 (4,6) 48740
Anbaufläche       
1990-2000 41 (10,9) 57 (15,3) 154 (41,2) 43 (11,5) 46 (12,3) 33 (8,8) 374
2001-2007 52 (11,9) 66 (15,1) 198 (45,3) 43 (9,8) 47 (10,6) 32 (7,3) 437
2008-2009 54 (11,1) 66 (13,6) 234 (48,0) 47 (9,6) 54 (11,1) 32 (6,6) 487
2010-2013 59 (10,9) 83 (15,3) 256 (47,6) 46 (8,5) 61 (11,2) 35 (6,5) 538
Quelle: CEPAL 2014:75. Die Zahlen in Klammern geben den Anteil des jeweiligen Landes am zentralamerikanischen Gesamtwert wieder.

 

Alle anderen Länder der Region lagen in den Jahren 2010 bis 2013 bei der Produktion von Zuckerrohr weit abgeschlagen zwischen 12,6 (El Salvador) und 4,6 Prozent (Panama). Damit ist Guatemala innerhalb Zentralamerikas der Hauptnutznießer eines internationalen Booms, der durch die steigende Nachfrage nach Biotreibstoffen und pflanzlichen Fetten ausgelöst wurde. Mit Palmöl und Zuckerrohr, die zu 70 Prozent exportiert werden, profitiert das Land von den dramatisch gestiegenen Preisen, die für die beiden flex crops auf dem Weltmarkt gezahlt werden. Zwischen 2000 und 2010 lagen die Steigerungsraten bei den Exporten bei 108 Prozent (Zuckerrohr) bzw. 587 Prozent (Palmöl) (Alonso-Fradejas 2013:4f).

Während die Gewinne des neuen Exportbooms einigen wenigen Oligarchenclans und transnationalen Unternehmen zugutekommen, haben vor allem die kleinen Agrarproduzenten und die Natur die Kosten zu tragen. Von 1990 bis 2010 wuchs in Guatemala die Fläche, die für die Produktion von Zuckerrohr und Ölpalmen beansprucht wurde, von 117.000 auf 289.000 ha. In Honduras hat sich diese Fläche im genannten Zeitraum sogar fast verdreifacht – von 65.000 auf 176.000 ha (Baumeister 2013:21, Tabelle 1.2). Parallel dazu verringerten sich Anbaufläche und Produktion der Grundnahrungsmittel. So sank der Anteil der Eigenversorgung mit Getreide in Guatemala von 80,6 Prozent (1990) auf 60 Prozent (2009). Noch dramatischer waren die Einbrüche in den Nachbarländern. In El Salvador fiel dieser Wert von 85 auf 58 Prozent und in Honduras von 80,4 auf 49 Prozent. In Nicaragua fiel die Eigenversorgung von 74,2 (1990) auf 45 Prozent (2009). Allerdings hatte das Land bei der Produktion von Getreide noch 1970 einen Eigenanteil von 97,1 Prozent vorzuweisen (alles Angaben von: Baumeister 2013:26, Tabelle 1.3).

Anders als im Bergbau (siehe Teil I), wo transnationale Unternehmen eine kurzfristig angelegte Ressourcenplünderung mit extrem destruktiven Folgen für Mensch und Natur betreiben, gilt die Produktion von Agrartreibstoffen als sinnvolle Maßnahme im Sinne des Klimaschutzes. Aber sowohl der auf Ölpalmen als auch auf Zuckerrohr basierende Extraktivismus erweist sich selbst im besten Fall als eine weitere Variante des „grünen Kolonialismus“ (Heuwieser 2015). Weil der Westen keine Abstriche an der durch ihn repräsentierten imperialen Lebensweise (Brand/ Wissen 2017) machen will, werden (erneut) die Ressourcen im globalen Süden geplündert. Auch in der hier vorgestellten „grünen“ Variante des Extraktivismus handelt es sich um eine Form der Enklaven- und Rentenökonomie, die auf Vertreibung indigener und bäuerlicher Gemeinschaften, prekären Arbeitsverhältnissen, Umweltzerstörung und Landraub beruht. Von der Extremvariante des Bergbau-Extraktivismus unterscheidet sich die Produktion von Agrartreibstoffen nur in zwei Punkten: Vor Ort stellt sie erstens ein bevorzugtes Betätigungsfeld der Oligarchie dar, die sich damit zweitens auf längerfristig angelegte Formen der Gewinnmaximierung konzentriert. Bestenfalls im Sinne der Abgrenzung zum extrem zerstörerischen Bergbau kann der zentralamerikanische Agro-Extraktivismus als „nachhaltig“ bezeichnet werden. Aber selbst dann bleibt er ein Oxymoron.

 

Literatur

Alonso-Fradejas, Alberto: „Sons and Daughters of the Earth“: Indigenous communities and land grab in Guatemala. Oakland (Ca.)/ Amsterdam 2013

Baumeister, Eduardo: Concentración de tierras y seguridad alimentaria en Centroamérica. Coalición Internacional para el Acceso a la Tierra (ILC)/ Fondo de Desarrollo Noruego, Rom 2013

Brand, Ulrich/ Wissen, Markus: Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus. München 2017

Carrera Campos, Jaime Luis & Jaime Arturo: El caso de Guatemala, in: Soto Baquero, Fernando/ Gómez, Sergio (eds.): Dinámicas del mercado de la tierra en América Latina y el Caribe: concentración y extranjerización. FAO, Rom 2012, S. 253-284

CEPAL: Evolución del sector agropecuario en Centroamérica y la República Dominicana, 1990-2014, México D.F. 2014

Heuwieser, Magdalena: Grüner Kolonialismus in Honduras. Land Grabbing im Namen des Klimaschutzes und die Verteidigung der Commons. Wien 2015

Hurtado Paz y Paz, Laura/ Sánchez Monge, Geiselle Vanessa: Precarización del trabajo agricola en plantaciones de palma africana en Sayayché, Petén, Guatemala, in: Celis Ospina, Juan Carlos (coord.): La subcontratación laboral en América Latina: Miradas multidemensionales, Medellín 2012, S. 189-229

Knoke, Irene/ Inkermann, Helena: Palmöl – der perfekte Rohstoff? Eine Industrie mit verheerenden Folgen. Südwind, Bonn, Oktober 2015

Pye, Oliver: Nachhaltige Profitmaximierung. Der Palmöl-Industrielle Komplex und die Debatte um „nachhaltige Biotreibstoffe“, in: Peripherie, 28 (2008) 112, S. 429-455

 

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Bildquellen: [1] Public Domain; [2] Neil Palmer (CIAT)_


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