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Der Palmöl-Boom und seine Auswirkungen in Lateinamerika (Teil 2)

Autor:  | Juli 2019 | Artikel empfehlen

In Zentralamerika hat der Palmöl-Boom zwar erst relativ spät eingesetzt, zugleich aber zu einer besonders raschen Expansion der Produktion des begehrten Pflanzenöls geführt. So liegt Guatemala, wo diese Entwicklung erst nach 2000 eingesetzt hat, im globalen Ranking der Exporteure inzwischen auf Platz drei. Damit hat das kleine zentralamerikanische Land Kolumbien, den größten lateinamerikanischen Produzenten von Palmöl, überrundet. Honduras und Costa Rica gehören ebenfalls zu den Nutznießern des Booms. Neben den bereits beschriebenen negativen Auswirkungen auf die Umwelt (siehe Teil 1) treten in Zentralamerika die sozialen Probleme und Konflikte der Palmöl-Expansion besonders deutlich zu Tage. Aus diesem Grunde liegt der Fokus des zweiten und abschließenden Teils auf dieser Region Lateinamerikas.

Guatemalas großer Sprung nach vorn

Dass Guatemala nach den beiden Palmöl-Giganten Indonesien und Malaysia beim Export auf dem dritten Platz liegt, hat im wesentlichen drei Gründe: Erstens ist hier die Erntefläche von Null im Jahr 2000 auf 190.000 ha im Jahr 2018 hochgeschnellt. Dies ist weltweit die höchste Steigerungsrate. Zwar reicht dies im globalen Vergleich nur für Platz 10, stellt innerhalb Lateinamerikas aber eine gute Ausgangsposition dar. 2018 verfügten lediglich Kolumbien mit 463.000 ha und Ecuador mit 265.000 ha über eine größere Fläche (vgl. zu diesen Angaben Tabelle 3 im Teil 1). Diesen Rückstand macht Guatemala aber zweitens durch sehr hohe Hektarerträge wett. Nach Angaben der FAO von 2013 lag das Land bei der Produktion von Rohöl mit 6,2 t/ha im Jahr weltweit an der Spitze, gefolgt von Malaysia und Costa Rica mit 4,5 bzw. 4,0 t/ha. Der weltweite Durchschnitt betrug 3,0 t/ha (Woittiez et al. 2018, S. 42/43, Tabelle 9). Anders als Kolumbien, das fast zwei Drittel seiner Produktion selbst verbraucht, exportiert zudem Guatemala den größten Teil. Beim Wachstum der Exporte nimmt das Land ebenfalls den globalen Spitzenplatz ein. Nach jüngsten Meldungen beträgt der Export mit 750.000 t das Fünffache des Binnenkonsums, der bei 150.000 t liegt und hauptsächlich auf den Lebensmittelsektor entfällt. (Prensa Libre vom 28.2.2019; Abruf vom 5.7.2019 unter: https://www.prensalibre.com/economia/como-guatemala-puede-ser-una-potencia-en-produccion-de-aceite-de-palma/).

Steigerung der Palmöl-Exporte in den letzten 20 Jahren:

1. Guatemala 586%

2. Kolumbien 206%

3. Honduras 198%

4. Thailand 163%

5. Indonesien 106%

6. Deutschland 57%

7. Niederlande 52%

8. Costa Rica 48%

9. Italien 26%

10. Malaysia 24%

11. Papua-Neuguinea 23%

12. Elfenbeinküste 11%

13. Singapur 0%

14. Rest 21%

[Quelle: http://grupohame.com/wp-content/uploads/2017/02/Estudio-PALMA-CABI-Guatemala.pdf (Abruf vom 5.7.2019)]

Das lukrative Geschäft wird von einigen wenigen Unternehmen kontrolliert, die sich mehrheitlich in den Händen von oligarchischen Familienclans befinden (Tabelle 1).

Tabelle 1: Guatemala – Unternehmergruppen im Palmölsektor

Unternehmen

           Eigentümer

         Anbaugebiet

       Fläche in ha.

        Allianzen

HAME/REPSA

Hugo Armando Molina Espinoza

Südküste

Norden (Petén)

40.000 (2008)

Botrán

INDESA/PADESA

(NaturAceite)

Juan Maegli

Izabal (Valle de Polonchic)

Norden (Alta Verapaz)

629 (INDESA 2009)

8.000 (PADESA 2012)

 

Agrocaribe/ Extrac­tora del Atlantico

Gruppe Torrebiarte

Bolaños Valle

Izabal

Chiapas/ Mexiko

9.000 (2010)

 

Palmas de Ixcán

Luma Holdings

Luis Miguel Aguirre Fernández

Norden (Quiché & Alta Verapaz)

Izabal

(65.000 t)

Cargill (USA)

NAISA

Familie Köng

Norden (Peten)

5.000 (in Entwicklung)

 

Tikindustrias

Familie Weissenberg

Norden (Peten)

5000 (in Entwicklung)

Producto colombiano

Agroforestadora Raudales „La Cachimba“

       

[Quelle: Baumeister 2014, S. 69]

Die Gruppe HAME/REPSA gehört den Molinas, die außerdem in der Kaffeeproduktion tätig sind und mit der Gruppe Botrán, die zu den Großen im Zuckergeschäft gehört, eine Allianz bilden. INDESA (inzwischen Teil von NaturAeite) ist der zweitgößte Palmölproduzent Guatemalas und vor allem Eigentum der Familie Maegli-Müller. Diese ist eng mit dem Familieclan der Novella und anderen Kapitalgruppen wie Torrebiarte und Köng-Urruela verbunden, wobei die beiden letztgenannten ebenfalls im Palmölsektor tätig sind.

29 von 208 Produzenten besitzen Plantagen, die größer als 500 ha sind. 64 gehören zu der Gruppe mit einer Größe, die zwischen 51 und 500 ha liegt, während der Rest sich mit Flächen unter 50 ha begnügen muss (GREPALMA, S. 5).

Ursprünglich konzentrierte sich der Anbau von Ölpalmen auf die ehemaligen Bananenplantagen an der Südküste und am Atlantik. Mit dem Ausbau der Franja Transversal del Norte und der Erschließung des Petén wurden Ländereien, die ursprünglich für die Produktion von Grundnahrungsmittel (Mais, Bohnen) oder als Viehweiden genutzt wurden, in Palmplantagen umgewandelt. 2016-2017 umfasste die Anbaufläche insgesamt 165.510 ha. Davon entfielen 60 Prozent auf den Norden, 21,6 Prozent auf den Süden und 19,4 Prozent auf das Departement Izabal im Nordosten (GREPALMA, S.3-4).

Honduras und Costa Rica: Kooperativen und Kleinproduzenten unter Druck

Im Unterschied zu Guatemala gibt es in den Nachbarländern Honduras und Costa Rica weit mehr Palmölproduzenten. Diese bewirtschaften in ihrer Mehrzahl zwar kleine Flächen, verfügen dafür aber über größere Möglichkeiten, sich gegen die Übermacht der großen Unternehmergruppen zu wehren. In Honduras haben Kooperativen, die aus der Agrarreform der 1970er Jahre hervorgegangen sind, ein größeres Gewicht im Palmölsektor als in allen anderen lateinamerikanischen Ländern. Die von Kooperativen betriebenen Unternehmen HONDUPALMA, COAPALMA-ECARA, COOPERATIVA SALAMA und HONDUCARIBE gehören zum sog. sozialen Sektor der Wirtschaft. Diese konkurrieren mit den großen Privatunternehmen, zu denen die Unternehmergruppen Jaremar und Dinant sowie fünf weiteren Privatgesellschaften (ACEYDESA, PALCASA, PALMASA, COINSU, ASAPALSA) gehören. Als dritte Gruppe sind die unabhängigen Produzenten zu nennen, die sich in sieben Organisationen zusammengeschlossen haben. Gemeinsam mit den drei Unternehmen des sozialen Sektors sind sie auf nationaler Ebene in der FENAPALMAH organisiert (Tabelle 2).

Tabelle 2: Honduras – Struktur des Palmölsektors nach Produzentengruppen

Produzenten-gruppe

Unternehmergruppen und Zusammenschlüsse

Genossen, Teilhaber, Beschäftigte etc.

Landbesitz

Anzahl der Palmöl-Fabriken

Sozialer Sektor (Kooperativen mit ihren Unter-nehmen)

HONDUPALMA

COAPALMA-ECARA

COOPERATIVA SALAMA

HONDUCARIBE

603 Genossen

535 Genossen

66 Genossen

7.000 ha

5.150 ha

3.018 ha

1

1

1

1

unabhängige Produzenten

ANAPROPALMAH; APROVA;

APALCO; APROPAYCO;

ARPA; PARGUAY; ANAPIH

7.500 Produzenten (meist bis zu 10 ha)

   

große Privat-gesellschaften

Dinant

Jaremar

ACEYDESA

PALCASA

PALMASA

COINSU

ASAPALSA

8.000 Beschäftigte

3.800 Beschäftigte

199 Beschäftigte

500 Beschäftigte

218 Teilhaber

47 Teilhaber

650 Teilhaber

16.000 ha*

15.000 ha*

9.922 ha

3

2

1

1

1

1

1

* Die Angaben beziehen sich bei Dinant auf Bajo Aguán und bei Jaremar auf San Alejo.

[Quelle: Zusammenstellung auf Grundlage eigener Internet-Recherchen].

Die ökonomische Stärke der Produzentengruppen und Unternehmen hängt maßgeblich von zwei Faktoren ab: zum einen vom Anteil an der Anbaufläche und zum anderen von den Verarbeitungskapazitäten. Legt man dies zugrunde, dann sind die beiden großen Unternehmergruppen Jaremar und Dinant die Schwergewichte der honduranischen Palmölindustrie. Von den 14 Palmöl-Fabriken des Landes gehören ihnen insgesamt fünf, wobei Dinant mit zwei Fabriken und einem Anteil von 29 Prozent an der Palmölproduktion der Marktführer ist, dicht gefolgt von Jaremar mit drei Fabriken und einem Anteil von 24 Prozent. Die übrigen neun Unternehmen mit Strand_Bild_Quetzal-Redaktion_Solebiasattieigenen Verarbeitungskapazitäten, die sich auf Initiative von HONDUPALMA in der AIPAH zusammengeschlossen haben, produzieren die restlichen 47 Prozent. Die unabhängigen Produzenten sind eigentlich abhängige Produzenten, da sie zwar Ölpalmen auf eigenem oder gepachtetem Land anbauen, aber gezwungen sind, die frisch geernteten Früchte entweder schnellstmöglich verarbeiten zu lassen oder an Zwischenhändler zu verkaufen. Auch die Vermarktung liegt in den Händen einiger weniger Monopolunternehmen. Hinzu kommt, dass die Preise für Palmöl an den Erdölpreis gekoppelt sind und großen Schwankungen unterworfen sind. Auch von Pflanzenkrankheiten wie die flecha seca, Bodenerosion und den Folgen des Klimawandels sind Kleinproduzenten wie Genossenschaften insofern stärker als die privaten Großunternehmen betroffen, da sie über weniger Ressourcen, insbesondere finanzielle, verfügen.

In Costa Rica sind von 2.169 Produzenten, die laut Zensus von 2014 im Palmölsektor tätig waren, zwei Drittel in Kooperativen oder anderen Zusammenschlüssen organisiert. Das übrige Drittel zählt zu den unabhängigen Produzenten. 54 Prozent der Palmfincas ist kleiner als 10 ha. Auf sie entfallen lediglich neun Prozent der Anbaufläche (Tabelle 3). Etwa ein Drittel des Palmlandes wird von Kooperativen bewirtschaftet, unter denen Coopeagropal dominiert. Diese 1986 gegründete Kooperative umfasste 2007 die Hälfte aller Genossenschaftsmitglieder und 73 Prozent des von Kooperativen bewirtschafteten Landes. Die 1986 gegründete Kooperative hat ihren Ursprung in Landbesetzungen, mit denen die arbeitslosen Arbeiter des US-amerikanischen Bananenkonzerns UFCO nach dessen Rückzug ihre Existenz sicherten. Dank seiner Größe (4.428 ha Land 2017) und des schrittweisen Ausbaus eigener Kapazitäten entlang der Wertschöpfungskette (Ölmühle 1993, Raffinerie 1995 sowie Lebensmittelherstellung und -vermarktung 1999) konnte sich Coopeagropal trotz verschiedener Rückschläge, die durch Pflanzenkrankheiten, Preiseinbrüche und Naturkatastrophen verursacht wurden, bislang auf dem Markt behaupten.

Tabelle 3: Costa Rica – Anbau von Ölpalmen nach Betriebsgröße (2014)

Kategorie

Fläche

Anzahl der fincas

Durchschnittl. Größe

unter 10 ha

6.007,6 ha

1173

5,12 ha

10 ha und mehr

60.412,1 ha

996

60,7 ha

Gesamt

66.419,7 ha

2169

 

[Quelle: Leiva 2018].

Mit NUMAR, einer aus der UFCO hervorgegangenen Unternehmensgruppe, steht ihr ein mächtiger Konkurrent gegenüber, der auch in Guatemala, Honduras, El Salvador und Nicaragua tätig ist. Mit ihren vier Unternehmen Palma Tica, Numar, Unimar (Mercadeo Unido) und ASD beherrscht die Gruppe 80 Prozent der Verarbeitung und Vermarktung von Palmöl in Costa Rica. Zudem hat sich Palma Tica mit 40 Prozent den größten Teil des mit Ölpalmen bebauten Landes gesichert. Zudem sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass die Jaremar-Gruppe in Honduras 1994 aus einem Joint Venture von NUMAR und Mercaribe hervorgegangen ist. In Nicaragua, wo der Palmölsektor ebenfalls boomt, arbeitet NUMAR eng den dort tätigen Unternehmen zusammen.

Konflikte, Repression und Gegenwehr

Ungeachtet der Unterschiede, die die Expansion der Ölpalme in den einzelnen Ländern zeitigt, kann man in einem entscheidenden Punkt Gemeinsamkeiten feststellen: Überall provoziert der Boom schwere Konflikte. Dies ist selbst in Honduras augenfällig, wo der Anteil der Privatunternehmen innerhalb Lateinamerikas am niedrigsten ist (Tabelle 4)

Tabelle 4: Anteil von Privatunternehmen im Palmölsektor in Lateinamerika

Land

Erntefläche (2018)

Rang

Anteil an der Anbaufläche

Anteil an der nationalen Produktion

Brasilien

175.000 ha

4

75,00%

90,00%

Ecuador

265.000 ha

2

60,00%

Kolumbien

463.000 ha

1

69,00%

Peru

53.000 ha

8

45,00%

57,00%

Venezuela

7.000 ha

12

18,00%

89,00%

Mexiko

60.000 ha

7

30,00%

Costa Rica

70.000 ha

6

30,00%

80,00%

Guatemala

190.000 ha

3

85,00%

98,00%

Honduras

160.000 ha

5

27,00%

29,00%

Nicaragua

32.000 ha

9

80,00%

Panama

13.000 ha (2015)

11

Dominikanische Republik

14.000 ha

10

100,00%

100,00%

[Quelle: Lesage/ Feintrenie 2018, Tabelle 1].

So sind in Bajo Aguán, wo sich mehr als 3.000 Bauern gegen Privatunternehmen zur Wehr setzen, zwischen Januar 2010 und September 2013 mindestens hundert von ihnen getötet worden. Bis Oktober 2012 haben dort mehr als 30 Vertreibungen stattgefunden. Hinter diesen Gewaltakten, die seit dem Putsch vom 28. Juni 2009 eskaliert sind, stecken vor allem Unternehmen, die im Palmölsektor tätig sind. Besonderns Dinant steht dabei im Zentrum der Kritik (ICC 2015:47ff).

Die Härte der Auseinandersetzungen resultiert nicht zuletzt daraus, dass die Ambitionen der Privatunternehmer einerseits auf den energischen Widerstand der Genossenschaften und Bauernverbände stoßen, die ihr Land auch um den Preis des eigenen Lebens zu verteidigen bereit sind. Andererseits können Oligarchenclans wie die Facussé auf die offene und verdeckte Unterstützung des korrupten Staates rechnen.

In Guatemala finden die Konflikte vor allem an der Agrarfront statt. Von Vertreibungen und Landraub sind dort in erster Linie Bauern und indigene Gemeinschaften betroffen, die – anders als in Honduras und Costa Rica – meist selbst keine Ölpalmen anbauen. Sie leiden zudem unter den Zerstörungen ihres Lebensraumes, die durch die rapide Expansion der Palm-Monokultur verursacht werden. Die Vergiftung des Río La Pasión im Juni 2015 durch REPSA, ein Unternehmen, das zur HAME-Gruppe gehört und im Petén Ölpalmen anbaut, hat traurige Berühmtheit über Guatemala hinaus erlangt. Zudem führen die schlechten Arbeitsbedingungen und niedrigen Löhne auf den Palmplantangen immer wieder zu Konflikten. In seiner Verwendung als Agrotreibstoff und Exportprodukt steht Palmöl zudem in Konkurrenz zum Anbau von Grundnahrungsmitteln wie Mais, Reis und Bohnen. Allein diese knappe Auflistung der Konflikte, die durch die Expansion der Ölpalm-Monokultur maßgeblich verursacht bzw. verschärft werden, macht deutlich, dass auch diese neue Facette des Extraktivismus in die Sackgasse führt. Letztlich sind es die Strukturen und Zwänge der internationalen Arbeitsteilung, die immer noch auf die Bedürfnisse der reichen Länder ausgerichtet ist, die dieser Fehlentwicklung zugrunde liegen. Es ist an uns allen, dies zu ändern.

 

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Abkürzungsverzeichnis:

1. Große private Palmölproduzenten in Guatemala:

  • INDESA – Inversiones de Desarrollo S.A.
  • NAISA – Empresa Nacional Agroindustrial S.A.
  • PADESA – Palmas de Desarrollo S.A.
  • REPSA – Reforestación de Palma del Petén S.A.

2. Sozialer Sektor im honduranischen Palmölsektor:

  • COAPALMA-ECARA – Empresa Campesina Agroindustrial de la Reforma Agraria de la Palma Africana
  • COOPERATIVA SALAMA – Cooperativa de Producción Agropecuaria de Campesinos Salama
  • HONDUCARIBE
  • HONDUPALMA – Palmas Aceiteras de Honduras

3. Vereinigungen unabhängiger Palmproduzenten in Honduras:

  • ANAPIH – Asociación Nacional de Palmicultores Independientes de Honduras
  • ANAPROPALMAH – Asociación Nacional de Productores de Palma
  • APROVA – Asociación de Productores de Palma del Valle de Aguán
  • APALCO – Asociación de Palmeros de Colón
  • APROPAYCO – Asociación de Productores de Palma de Yoro y Cortés
  • ARPA – Asociación Regional de Productores Agropecuarios de Atlántida
  • PARGUAY – Asociación de Productores de Palma Africana de Guaymas

4. Privatunternehmen im honduranischen Palmölsektor:

  • ACEYDESA – Aceites y Derivados Sociedad Anónima
  • ASAPALSA – Asociación Agroindustrial de Palmicultores de Sabá Sociedad Anónima
  • COINSU – Corporación Industrial de Sula Sociedad Anónima
  • PALCASA – Palmas Centroamericanas Sociedad Anónima
  • PALMASA – Palmeros de Aguan Sociedad Anónima

5. Sonstige Organisationen und Verbände:

  • AIPAH – Asociación Industrial de Productores de Aceite de Honduras
  • CANAPALMA – Cámara Nacional de Productores de Palma (Costa Rica)
  • Coopeagropal – Cooperativa de Agricultores de Palma Aceitera (Costa Rica)
  • FENAPALMAH – Federación Nacional de Palmeros de Honduras
  • GREPALMA – Gremial de Palmicultores de Guatemala

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Literatur:

Baumeister, Eduardo: Dynamics of land markets in Costa Rica, Guatemala, Mexico, Nicaragua, Panama and the Dominican Republic: the context and comparision, in: Gómez, Sergio (ed.): The land market in Latin America and the Caribbean: concentration and foreignization. Santiago, FAO 2014.

Díaz Jiménez, María del Rocio: Cooperativa Agroindustrial de Servicios Múltiples de Productos de Palama Aceitera – COOPEAGROPAL, R.L.: Costa Rica, in: FAO, Cooperativas Campesinas y Seguridad Alimentaria: un modelo vigente, 2012, S. 193-211.

FIAN Österreich: Palmölbarone gegen Kleinbäuer_innen. Wien 2015.

GREPALMA: Agroindustria sostenible de palma de aceite en Guatemala. Anuario Estadístico 2016-2017.

Guereña, Arantxa/ Zepeda, Ricardo: The Power of Oil Palm. Land grabbing and impacts associated with the expansion of oil palm crops in Guatemala: The case of the Palmas del Ixcán company. Oxfam America Research Backgrounder series (2013): www.oxfamamerica.org/publications/power-of-oil-palm-guatemala

International Criminal Court (ICC): Situación en Honduras. Informe con arreglo al artículo 5 del Estatuto. October 2015

Leiva, Carlos: Opinión: La palma aceitera en Costa Rica. 8.1.2018 (Abruf vom 8.7.2019 unter: https://www.crhoy.com/opinion/el-lector-opina/opinion-la-palma-aceitera-en-costa-rica/)

Lesage, Colombine/ Feintrenie, Laurene: Are sustainable pathways possible for oil palm development in Latin America. World Bank Conference on Land and Poverty, washington D.C., March 2018.

Picado Cerdas, Henry: Palma aceitera como política de Estado en Centroamérica, in: Arriba las manos, esto es un monocultivo! Memoria del Encuentro de Personas Afectadas por los Agronegocios en Costa Rica, San José 2017, S. 35-39.

Vilafuerte Solís, Daniel: Entre La Pasión y el Bajo Aguán: El rostro violento del neoextractivismo palmero en Centroamérica, in: Anuario de Estudios Centroamericanos, 44 (2018), 315-340.

Woittiez, Lotte et al.: Brechas de rendimiento en el cultivo de palma de aceite: una revisión cuantitativa de factores determinantes, in: Revista Palmas, vol. 39 (enero-marzo 2018) 1, S. 16-68.

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Bildquelle: Quetzal-Redaktion_solebiasatti

 


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