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Chile: Zahl der Erdbebenopfer steigt auf fast 800 (03. März 2010)

Chile: Zahl der Erbebenopfer steigt auf fast 800, Bachelet in Concepción - Foto: Alex Ibañez, Presidencia de la República de ChileDie Zahl der Toten infolge des schweren Erbebens in Chile erhöht sich weiter. Nach offiziellen Angaben der Oficina Nacional de Emergencia – Ministerio del Interior (ONEMI) sind 799 Personen um Leben gekommen, davon 587 in der Region Maule, 92 in der Region Bío Bío, 48 in der Region O’Higgins, 30 in der Hauptstadtregion, 20 in der Region Valparaíso und 14 in der Region Araucanía. 10.000 Streitkräfte wurden in die Regionen Bío Bío und Maule geschickt, hauptsächlich um humanitäre Hilfe zu leisten und Plünderungen zu verhindern. Inzwischen kamen erste internationale Hilfslieferungen in Chile an. Länder wie Argentinien, Bolivien, Kuba, Peru, Russland, Spanien und USA leisten Hilfe mit materiellen Ressourcen, Personal und Finanzmitteln. Nach Angaben aus anderen Quellen ist es zudem wahrscheinlich, dass mehrere Personen wegen der Tsunami, die sich als Folge der Erdstöße bildeten, gestorben sind. Das hat eine heftige Kritik an der Marine ausgelöst, die keine Tsunami-Warnung ausgab. Maule ist die am meisten zerstörte Region. Fast 80% der Häuser und Infrastruktur sind beschädigt. Die größten Schäden finden sich hier in den Kommunen Iloca, Dichato, Constitución oder Pellehue (Bildquelle: Presidencia de la República de Chile).

Chile: Erdbeben fordert mindestens 723 Menschenleben (01. März 2010)

Chile: Erdbeben fordert mindestens 723 Menschenleben - Karte: US Geological SurveyNach offiziellen Zahlen des ONEMI (Oficina Nacional de Emergencia – Ministerio del Interior) hat das Erbeben in Chile bisher mehr als 723 Todesopfer und 19 Vermisste (Stand von heute) gefordert. Es wird aber erwartet, dass sich diese Statistiken weiter erhöhen. Nach Angaben der Regierung sind zwei Millionen Chilenen direkt vom Erdbeben betroffen. Die Präsidentin Michelle Bachelet hat für die Regionen Bío Bío und Maule den Katastrophenzustand (estado de catástrofe) erklärt. Angesichts von Plünderungen und Brandstiftungen von Geschäften und Supermärkten verhängte die Regierung eine Ausgangsperre in der Provinz Concepción (Region Bío Bío) sowie in den Provinzen Talca, Constitución und Cauquenes (Region Maule). Ungefähr 7000 Polizei- und Militärkräfte wurden in diese Zonen geschickt, um die Ordnung aufrecht zu halten und die Verteilung von Lebensmitteln zu überwachen. Hinsichtlich des Ausmaßes der Katastrophe durch das schwere Erdbeben und den Tsunami wies der Finanzminister Andrés Velasco darauf hin, dass es bislang keine offiziellen Ziffern gibt. Die amerikanische Consultingsfirma Edeqat, spezialisiert auf die Folgen von Katastrophen, schätzt die Schäden auf 30 Milliarden US-Dollar, was ungefähr zwischen 10 Prozent und 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von Chile entspricht (Karte: US Geological Survey).


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  • Lachsfieber – Samstag (13.03.10), 17:00 Uhr
  • Chile – Osorno – Sonntag (14.03.10), 1:40 Uhr
  • Sonne, Salz und Sterne – Sonntag (14.03.10), 15:00 Uhr

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