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Brasilien: Abholzung des Regenwaldes im Amazonas geht weiter (01. September 2010)

Brasilien: Abholzung des Regenwaldes im Amazonas geht weiter - Foto: ABrWie die brasilianische Weltraumbehörde INPE (Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais) gestern bekannt gab, verlor der Amazonas-Urwald im Juli diesen Jahres 485 Quadratkilometer durch Abholzung. Trotz der noch immer relativ hohen Zahl bedeutet dies einen Rückgang der Rodungen um 42 Prozent im Vergleich zum selben Monat des vergangenen Jahres. Die INPE hat die Information durch das System zur Echtzeitkontrolle von Rodungen DETER (Sistema de Detecção de Desmatamento em Tempo Real) zugänglich gemacht. Dieses System ermöglicht durch die Beobachtung auf Basis von Satellitenaufnahmen, das Datenmaterial über forstliche Tätigkeiten fortlaufend zu aktualisieren. Nichtsdestotrotz wies die INPE darauf hin, dass die Rodungen im Amazonasgebiet dennoch höher sein könnten, weil der Satellit diese forstlichen Tätigkeiten wegen der Wolken nicht entdecken kann. Im Juli beispielsweise verdeckten Wolken 29 Prozent des Amazonasgebiets (Bildquelle: Agencia Brasil).

Brasilien: bereits 30 Millionen Impfungen gegen die Schweinegrippe (H1N1) (21. April 2010)

Brasilien: bereits 30 Millionen Impfungen gegen die Schweinegrippe, Offizielles Plakat der H1N1-Kampagne (Foto: Public Domain)Nach Aussagen des Gesundheitsministeriums haben sich in Brasilien bereits 30 Millionen Menschen gegen die Schweinegrippe (H1N1) impfen lassen. Insgesamt können sich die Brasilianer landesweit an 36.000 Standorten gegen den Virus schützen lassen. Derzeit wird die Impfung für Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und zwei Jahren, chronisch Kranke unter 60 Jahren, Schwangere sowie Erwachsene zwischen 20 und 29 Jahren angeboten. Als erste Gruppe wurden zunächst alle Mitarbeiter im Gesundheitssystem sowie Teile der indigenen Bevölkerung gegen H1N1 geimpft. In Umfragen lehnen zwar lediglich drei Prozent der Befragten eine Impfung ab bzw. geben sieben Prozent Angst vor Nebenwirkungen an, dennoch sind nicht alle Brasilianer von der Impfung überzeugt. Die Regierung hingegen versucht durch zahlreiche Maßnahmen ihr selbst gestecktes Ziel von 90 Millionen Impfungen gegen die Schweinegrippe innerhalb von zwei Monaten zu erreichen. Vorab wurden nicht nur die Importzölle von zwei Prozent komplett aufgehoben, sondern auch eine Internetplattform eingerichtet, auf welcher sich die Interessierten registrieren können, um dann eine Email mit ihrem Impftermin und -ort zu erhalten. Des Weiteren wird durch die Reduktion der Mindesthaltbarkeitsdauer von 18 auf sechs Monate versucht, die Anzahl der Skandale zu verringern, bei denen den Menschen verfallener oder gefälschter Impfstoff injiziert wurde. Im Jahr 2009 sind in Brasilien mehr als 2.000 Menschen an der Schweinegrippe gestorben. Im ersten Quartal 2010 wurden, bedingt durch die Sommermonate, mit 50 Fällen offiziell deutlich weniger Tote registriert. (Bildquelle: Public Domain)


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  • Wo die edlen Steine wachsen – Samstag (4.09.10), 5:55 Uhr
  • Ouro Preto – Schwarzes Gold – Samstag (4.09.10), 13:50 Uhr

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