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    Brasilien: Expräsident Lula da Silva erhält nach Urteil politische Rechte zurück (27. April 2021)

    Brasilien: Das Kongress-Gebäude in Brasília - Foto: Quetzal-Redaktion, lwWährend der amtierende Präsident Bolsonaro in Brasilien weiterhin Mühe hat, die Pandemie in Schach zu halten, machen sich de ersten Konkurrenten bereit für die Präsidentschafts- und Kongresswahlen im kommenden Jahr im “Land der Zukunft” des 20. Jahrhunderts. Diesbezüglich hat der 2019 aus seiner Haftstrafe entlassene Lula da Silva, Präsident des Landes zwischen 2003 und 2011 und einstiger Hoffnungsträger, bereits in der Vergangenheit seine Absicht angekündigt, sich zur Wahl zur Verfügung zu stellen. Der oberste Gerichtshof hat ihn am vergangenen Montag von einem Großteil der Urteile, die ihn bisher an einer Kandidatur hinderten, freigesprochen. Das Gericht im südbrasilianischen Curitiba, das die Urteile verkündete, sei nicht zuständig gewesen und es liege somit ein Formfehler vor, so die Begründung. Die Fälle müssten nun von einem Bundesgericht neu verhandelt werden. Lula befand sich seit 2018 aufgrund von Korruptionsvorwürfen in Haft und wurde im November 2019 freigelassen. Beobachtern zufolge sollte die brasilianische Linke aber nicht allein den einst innen- wie außenpolitisch so erfolgreichen Lula da Silva als “Ochsen von den Karren” spannen, um die Wahl zu gewinnen, sondern sich auch um ein ganzheitliches politisches Konzept bemühen und vor allem geeint in den Wahlkampf ziehen.

    Brasilien: Die größte Gefahr in der Corona-Krise heißt Bolsonaro (12. Mai 2020)

    COVID-19_Brasilien_Creative_CommonsBrasiliens Parlament hat am 9. Mai eine dreitägige Staatstrauer für die Opfer von COVID-19 angeordnet, deren Zahl 10.000 überschritten hatte. Das Land gilt als der neue Corona-Hotspot, die Zahl der Infizierten und Todesfälle steigt rasant an. Zusammengefasst stellt sich die aktuelle Situation im größten Land Lateinamerikas folgendermaßen dar: Die Johns Hopkins University ermittelt vom 25. Februar bis zum 11. Mai 170.021 bestätigte Fälle von COVID-19 und 11.701 an der Krankheit Verstorbene. Allein am 11. Mai wurden 6.895 neue Erkrankte und 530 Tote gezählt. Schwerpunkte der Pandemie sind die Bundesstaaten Rio de Janeiro, São Paulo, Ceará, Pernambuco und Amazonas. Nach einer britischen Studie erreichte die Übertragungsrate mittlerweile den weltweit höchsten Wert – 2.81. Es wird eine Verdopplung der Todesrate in nur fünf Tagen befürchtet. Die Hälfte der Intensivbetten befindet sich in Privatkliniken. Ein Viertel der Bevölkerung hat Zugang zu den Privatkliniken. Auf 100.000 Einwohner kommen drei Beatmungsgeräte. „Na und?“ So lautete kürzlich die Antwort von Präsident Jair Bolsonaro auf Fragen von Journalisten nach der schnell wachsenden Zahl von COVID-19-Fällen in Brasilien. (Bildquelle: CC_wiki).


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