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Das China-Syndrom – wie der Einfluss Chinas in Lateinamerika zunimmt

Autor:  | Juni 2011 | Artikel empfehlen

Vier Jahrhunderte lang bis zum Spanisch-Amerikanischen Krieg 1898 wurden die begehrten Rohstoffe Lateinamerikas, von Gold und Silber über Zuckerrohr bis hin zu Gewürzen, fast ausschließlich nach Europa exportiert. Im 20. Jahrhundert nahmen dann die Vereinigten Staaten den Platz Europas als wichtigster Importeur dieser Waren ein.

Heute, im 21. Jahrhundert, läuft China den Vereinigten Staaten und Europa mit zunehmender Geschwindigkeit den Rang im lateinamerikanischen Handel ab. In Lateinamerika sind Unternehmereliten und sowohl rechts- als auch linksgerichtete Regierungen begierig nach jeder Form von ausländischen Investitionen und Devisen und begrüßen die Chance, mit den Chinesen Geschäfte zu machen. Umweltschützer und progressive Kräfte in der Region sind jedoch besorgt über den wachsenden Einfluss Chinas und geben zu bedenken, dass ein großer Teil dieser Investitionen Aktivitäten zugute kommt, die ökologisch nicht nachhaltig sind und sowohl die lokale als auch die nationale Souveränität in Frage stellen.

Laut der Website Emerging Markets ist China „ein Nettoimporteur von Rohstoffen mit riesigen Devisenreserven, der seine Rohstoffversorgung diversifizieren und sich im gesamten Verlauf der Produktionskette, dort, wo es nötig ist, Aktiva sichern möchte“. Darüber hinaus seien viele südamerikanische Länder zwar reich an natürlichen Ressourcen, es mangele ihnen aber an Investitionskapital, und sie seien daher bestrebt, neue Investitions- und Handelspartnerschaften einzugehen, um sich unter anderem aus der weitreichenden Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten zu befreien. (i)

„Die Auswirkungen dieses plötzlichen Kapitalinputs der Chinesen sind weniger offensichtlich“, warnt Emerging Markets. „Obwohl sie den regionalen Volkswirtschaften kurzfristig gesehen großen Schwung verliehen haben, könnten sie die übermäßige Abhängigkeit von Rohstoffexporten auf lange Sicht verschärfen und die Diversifizierung erschweren. Darüber hinaus ist es wahrscheinlich, dass sich der wirtschaftliche Schwerpunkt der Region durch den wachsenden Handel mit den Chinesen und deren Investitionen in Lateinamerika immer weiter von den Vereinigten Staaten weg bewegt und sich zunehmend den aufstrebenden asiatischen Ländern, insbesondere China, annähert.“

Die Investitionen Chinas in Lateinamerika haben in den letzten Jahren ein erstaunliches Ausmaß erreicht. Von Januar 2000 bis Januar 2010 stiegen die lateinamerikanischen Exporte nach China um 1.800 Prozent. Im gleichen Zeitraum erhöhten sich die chinesischen Exporte nach Lateinamerika um 1.153 Prozent. 2004 sagte der chinesische Präsident Hu Jintao voraus, dass der Handel seines Landes mit Lateinamerika bis 2010 einen Wert von 100 Milliarden US-Dollar erreichen würde. Dieses Ziel wurde jedoch schon 2007 erreicht. Heute ist China der wichtigste Handelspartner von Brasilien und Chile und der zweitwichtigste von Peru und Argentinien.

Nach einem Bericht der Interamerikanischen Entwicklungsbank mit Sitz in Washington DC nahm China allein in den ersten 10 Monaten des Jahres 2010 neun große Transaktionen mit einem Gesamtwert von 22,74 Milliarden US-Dollar in Lateinamerika vor. Zu diesen gehört der Kauf von 50 Prozent des argentinischen Konzerns Bridas Holdings durch die China National Offshore Oil Company (CNOOC) für 3,1 Milliarden US-Dollar. Die 1982 gegründete CNOOC mit Sitz in Hongkong ist zwar ein Staatsunternehmen, aber auch an der Börse notiert und an Ölgeschäften in verschiedenen Ländern, z. B. Australien, Indonesien und Nigeria, beteiligt.

Bridas, 1948 von der einflussreichen Familie Bulgheroni gegründet, zählt zu den größten Ölproduzenten Argentiniens und ist auf internationaler Ebene bis in den zentralasiatischen Raum hinein aktiv. In der Vergangenheit besaß Bridas 40 Prozent der Firma Pan American Energy (PAE), die über Öl- und Gasreserven in Argentinien und Bolivien verfügt. Ende 2010 kaufte der Konzern, nun schon in Händen der CNOOC, für 7,06 Milliarden US-Dollar die restlichen 60 Prozent von PAE, die BP gehörten.

Eine weitere große Transaktion im Jahr 2010 war die Investition von Sinopec in die brasilianische Tochterfirma des spanischen Multikonzerns Repsol in Höhe von 7,1 Milliarden US-Dollar. Daraus entstand eines der größten Energieunternehmen Lateinamerikas mit einem Wert von 17,8 Milliarden US-Dollar. Sinopec, das 2009 auf dem 9. Platz der Fortune Global 500-Liste geführt wurde, ist Chinas größter Ölkonzern und in über 20 Ländern aktiv.

Zu den wichtigsten Geschäften zwischen China und Lateinamerika 2009 zählen die Gewährung eines Darlehens von Petrochina an Petroecuador, den staatlichen Ölkonzern Ecuadors, für die Lieferung von Öl sowie ein Darlehen der chinesischen Entwicklungsbank an das brasilianische Unternehmen Petrobras in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar. Als Gegenleistung liefert Petrobras an Sinopec neun Jahre lang täglich 200.000 Barrel Öl.

Gleichzeitig entwickelt sich Lateinamerika zum Importeur chinesischer Produkte. Haier, ein chinesischer Haushaltsgerätehersteller, vertreibt derzeit Telefone und Klimaanlagen in Argentinien und wird diese bald in Fabriken in Kuba und Venezuela montieren lassen.

Laut einem in der argentinischen Tageszeitung „La Nación“ veröffentlichten Artikel deuten alle Anzeichen darauf hin, dass die chinesischen Investitionen in Lateinamerika weiter zunehmen und sich diversifizieren werden:

„Unter den verschiedenen Investitionsmöglichkeiten in Argentinien hob Alejandro Bulgheroni, der Präsident von PAE und Bridas, den Windenergiesektor hervor. Fan Jixiang, der Generaldirektor des wichtigsten chinesischen Unternehmens für den Bau von Wasserkraftwerken, SinoHydro, hat angekündigt, Projekte im Land voranzutreiben, und der stellvertretende Geschäftsführer von China Radio International, Ma Bohui, plant, bald einen Sender in Buenos Aires aufzubauen. Gao Xiching, der Präsident des fünftgrößten Staatsfonds der Welt, China Investment Corporation, sieht Chancen für Investitionen in die Forstwirtschaft, in Autobahnen, Flughäfen, Häfen und Hochgeschwindigkeitszüge.“ (ii)

China und Venezuela

China und Venezuela pflegen besonders enge Handelsbeziehungen. Im September 2010 unterzeichneten beide Länder eine Vereinbarung, in der Venezuela ein Kreditrahmen von 20 Milliarden US-Dollar im Austausch für Öllieferungen zugesagt wird. Diese legt fest, dass 2010 täglich 200.000 Barrel, 2011 mindestens 250.000 Barrel und 2012 täglich 300.000 Barrel geliefert werden sollen. Somit wird Venezuela bald über 1 Million Barrel Öl täglich nach China exportieren. Dies entspricht in etwa der Menge, die das Land in die Vereinigten Staaten ausführt. (iii)

„All das Öl, das China braucht, um sich als Wirtschaftsmacht zu etablieren, ist hier im Land“, so der venezolanische Präsident Hugo Chávez am 18. September nach Erhalt der ersten 4 Milliarden US-Dollar aus der Vereinbarung.

„Darüber hinaus investiert China in den venezolanischen Bergbausektor, z. B. in 50 Projekte für den Abbau von Aluminium, Bauxit, Kohle, Eisen und Gold und hat eine Vereinbarung über eine Beteiligung an den Orinoko-Ölfeldern in Höhe von 16 Milliarden US-Dollar geschlossen, die es der staatlichen venezolanischen Ölfirma PDVSA ermöglicht, ihre Produktion auf knapp 1 Million Barrel täglich zu erhöhen”, schreibt der Analyst Raúl Zibechi. Zudem sollen bis zum Jahr 2030 Pläne für die umfassende Entwicklung der acht Sektoren Strom, Verkehr, Bergbau, Wohnungen, Finanzen, Öl, Erdgas und Petrochemie umgesetzt werden. Zibechi geht davon aus, dass gemeinsam Bohrvorrichtungen, Bohrinseln, Eisenbahnen für die Überquerung des Orinoko und 20.000 Wohnungen im Südosten Venezuelas gebaut werden.

Landaneignung in Río Negro

Besonders groß sind die Befürchtungen, dass die wachsende Präsenz Chinas die lokale Souveränität untergräbt, in Argentinien. Dort unterzeichnete die Regierung der Provinz Río Negro 2010 eine Vereinbarung mit dem chinesischen Unternehmen Beidahaung Group über die Verpachtung von 320.000 Hektar besten Agrarlands zur Produktion von Soja, Weizen, Raps und anderen Getreidearten. Das Unternehmen zählt zu den größten Reismühlenbesitzern und Verarbeitern von Soja in China und wird im Laufe der nächsten 20 Jahre 1,45 Milliarden US-Dollar in dieses Vorhaben investieren.

Diese Vereinbarung, die erst nach ihrer Unterzeichnung veröffentlicht wurde, hat auf lokaler und nationaler Ebene enormen Widerstand hervorgerufen. Die lokale Organisation Ständiges Forum für ein würdiges Leben (Foro Permanente por Una Vida Digna) erklärte, dass sie sich „dem riesigen, von der Landes- und Provinzregierung arrangierten landwirtschaftlichen Exportprojekt widersetzt, durch das 320.000 Hektar Land und Natur der Provinz Río Negro der Entscheidungsgewalt der Volksrepublik China unterworfen werden, das unsere souveränen Rechte verletzt, das zu einer Landwirtschaft ohne Landwirte führt, das uns mit seinen Pflanzenschutzmitteln vergiftet und heutige und zukünftige Generationen schädigt.”

Die internationale Organisation GRAIN kritisiert die Vereinbarung in einem im Januar 2011 veröffentlichten Bericht und fragt, warum die Provinzregierung so sehr bestrebt ist, den chinesischen Investoren in den Verhandlungen Privilegien einzuräumen, ohne dabei die dringend nötige Ernährungssouveränität der Region zu berücksichtigen. (iv)

Der argentinischen Organisation Grupo de Reflexión Rural zufolge ist die Gefahr, die dadurch entsteht, dass den Chinesen Land für die Produktion von Soja RR (Round-up-Ready-Soja) ohne größere Verhandlungen zur Verfügung gestellt wird, weitaus größer als die Gefahr, die von groß angelegter Landwirtschaft unter Einsatz von Chemikalien ausgeht. Dieses Projekt würde, falls es umgesetzt wird, bedeuten, dass eine Enklave auf patagonischem Boden geschaffen wird, die den Projekten ähnelt, die sowohl China selbst als auch verschiedene europäische Länder derzeit auf dem afrikanischen Kontinent durchführen: Sie machen sich riesige Gebiete, deren Bevölkerung umgesiedelt wurde, zu Eigen, um sie für intensive Landwirtschaft zur Herstellung von Nahrungs- oder Futtermitteln zu verwenden. (v)

Die Vereinbarung von Río Negro ist Teil eines weltweit anzutreffenden Phänomens, das von nichtstaatlichen Organisationen wie GRAIN, der internationalen Bauernbewegung La Vía Campesina und dem Oakland-Institut dokumentiert wird und als „Landaneignung” bekannt ist. Dicht besiedelte Länder mit knappem Agrarland und aufstrebender Wirtschaft wie China, Indien, Südkorea und die Staaten am persischen Golf kaufen oder pachten landwirtschaftlich nutzbare Flächen in den ärmsten Ländern, hauptsächlich in Afrika und Südamerika, um ihre Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Daneben gibt es Spekulanten und Investmentfonds, die dieses Agrarland auf den unsicheren Märkten als eine sichere Investition betrachten.

China ist der Hauptakteur auf dem Gebiet der Landaneignung. „China kann sich offenkundig selbst mit Nahrungsmitteln versorgen. Aber seine Bevölkerung ist riesig, das Agrarland verschwindet mit der zunehmenden Industrialisierung, die Wasserversorgung ist ein großes Problem und die Zukunft der kommunistischen Partei muss langfristig gesichert werden“, so GRAIN. „In China arbeiten 40 Prozent der Landwirte weltweit auf nur 9 Prozent der weltweiten Agrarflächen. Es wird also niemanden überraschen, dass die Ernährungssicherheit ganz oben auf der Agenda der chinesischen Regierung steht. Darüber hinaus verfügt das Land mit 1,8 Billionen US-Dollar an Devisenreserven über genügend Geld, um in seine eigene Ernährungssicherheit im Ausland zu investieren.“

Der argentinische Wirtschaftswissenschaftler Claudio Katz warnt vor den negativen Auswirkungen chinesischer Investitionen: „Wenn China in Länder wie Peru oder Argentinien investiert, stellt es dabei mindestens die gleichen Bedingungen wie alle anderen ausländischen Investoren: Es sichert sich günstige Konditionen, niedrige Zinsen und Subventionen.“ (vi)

„Bei seiner Forderung nach Freihandelskonditionen und einer Garantie für die Platzierung seiner industriellen Erzeugnisse am Markt geht China sehr aggressiv vor. Das ist tödlich für die lateinamerikanische Wirtschaft, die natürlich nicht mit Ländern wie China, das auf niedrigste Löhne setzt, konkurrieren kann.“ „Wenn sich die Handelsbeziehungen zwischen Argentinien und China nach dem gleichen Muster entwickeln wie die Beziehungen, die wir im 19. Jahrhundert mit Europa und im 20. Jahrhundert mit den Vereinigten Staaten unterhielten, werden wir zu Lieferanten unverarbeiteter Rohstoffe. Nach einer Weile werden uns kaum Bodenschätze, kaum Wasser, kaum Öl- und Nahrungsvorräte bleiben, und es wird keinerlei industrielle Entwicklung geben“, so Katz abschließend.

Carmelo Ruiz Marrero ist freier Umweltjournalist und Umweltanalytiker für das CIP Americas Program (www.cipamericas.org) und Stipendiat des Oakland-Instituts sowie des Programms für Führungskräfte im Umweltbereich (Environmental Leadership Program). Darüber hinaus ist er der Gründer und Direktor des Projekts für die biologische Sicherheit Puerto Ricos (Proyecto de Bioseguridad de Puerto Rico – bioseguridad.blogspot.com). Seine zweisprachige Website (carmeloruiz.blogspot.com) beschäftigt sich mit internationalen Themen aus den Bereichen Umwelt und Entwicklung.

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[i] Matthew Plowright, Emerging Markets, 28. März 2011: „Chasing the Dragon”. http://www.emergingmarkets.org/Article/2792978/CHINA-LATAM-Chasing-the-dragon.html
[ii] Alejandro Rebossio: „Por fin llegan las inversiones chinas” La Nación, 31. Oktober 2010. http://www.lanacion.com.ar/nota.asp?nota_id=1319939
[iii] Raúl Zibechi: „República Bolivariana de Venezuela: pieza geoplítica global” La Jornada, 26. September 2010. http://www.jornada.unam.mx/2010/09/26/index.php?section=opinion&article=003a1pol
[iv] GRAIN: „New Agricultural Agreement in Argentina: A Land Grabber’s ‘Instruction Manual’” Januar 2011. http://www.grain.org/articles/?id=77
[v] Grupo de Reflexión Rural: „Colonias del Siglo XXI: Alimentos, Especulación y Arrebato Territorial”, September 2010. http://www.grr.org.ar/documentos/coloniasxxi.htm
[vi] Claudio Katz: „Los países que apuestan a las materias primas están condenados a la pobreza y la dependencia”, La Haine, 11. November 2010. http://www.lahaine.org/index.php?p=49247

Der Beitrag erschien im Original am 17.04.2011 bei www.cipamericas.org. Mit freundlicher Genehmigung des Americas Program.

Übersetzung aus dem Spanischen: Sandra Zick

Bildquelle: Agencia Brasil, Ricardo Stuckert


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3 Kommentare zu “Das China-Syndrom – wie der Einfluss Chinas in Lateinamerika zunimmt”

  1. jan z. volens vom 30. Juni 2011 - 01:18 Uhr

    Verstanden: Sorge der “Umweltschuetzer” und der “progressiven Kraefte” und deren “Foundations” in USA -oder von USAIDS “unterstuetzt” – DASS SICH LATEINAMERIKA WIRTSCHAFTLICH WEITER WEGBEWEGT VON USA! Leider bewegt sich Lateinamerika doch “weg” von USA: Wirtschaftlich und geopolitisch. Im Gegenteil zur der Propaganda dieser U.S. de-facto Agenten – ist die wirtschaftliche Beziehung zu China eine geopolitische BEFREIUNG Lateinamerikas von der Bevormundung der USA und NATO-Europas. Der deutsche General Klaus Naumann wurde von USA und NATO im Nov. 2010 nach Brasilien gesandt um die Ausdehnung der NATO in den Suedatlantik zu foerdern. (Was fuer Drohungen und Erpressungen die USA und NATO dafuer ausfuehren erwartet die Aufklaeung eines zukuenftigen wikisleaks…). Der Verteidigungminister Brasiliens, Nelson Jobim, demuetigte den deutschen General: “Wir sind nicht Partner der USA zu Erhaltung ihrer Rolle in the Welt. Nur Suedamerikaner sind fuer die Verteidigung unseres Subkontinentes zustaendig!” Im April 2011 sandte Jobim noch eine Botschaft: “Wir sind es, die fuer den Amazonasraum und seine Bevoelkerung sorgen, und fuer die Menschenheit: KOMMT NICHT HIER HER UM SICH EINZUMISCHEN!” Praesident Lula sagte in Altamira/Belo Monte, Juni 2010: “Kein GRINGO soll seine Nase hineinstecken wo er nicht gerufenwurde. Wir wissen wie um unsere Waelder zu sorgen!” Deshalb sollten alle die von USA und EU-NATO vorgeschobenen “Umweltschuetzer” und ihre “progressiven Kraefte” besser aus Lateinamerika abziehen. Wer ueber die Meinung Brasilianer ueber die Geschichte der U.S. and EU NROs und ihre Operationen gegen Brasilien wissen sollte – dies erscheint jetzt im Juni 8 Blog ARCO DE FRONTEIRAS . Der Verfasser war Direktor des Nachrichten/Intelligenz Kommandos GTAM (ABIN, PF, FA) in Amazonia bis 2008. Warum sorgen sich die “Umweltschuetzer” und “progressiven Kraefte” der NATO Nationen so eifrig um Lateinamerika ? Warum sorgen sich nicht die anderen 180+ Nationen ?

  2. jan z. volens vom 30. Juni 2011 - 01:35 Uhr

    Der Verfasser dieses Artikels, Carmelo Ruiz Marrero – sorgt sich um Lateinamerika. Was in seiner eigenen Heimat jetzt passiert, sieh PUERTO RICO THE FISCAL EXPERIMENT. –Puerto Rico ist in der groessten Wirtschafts-und-Sozialkrise seit dem Anfang der U.S. Besatzung 1898. Leider hat Puerto Rico nichts welches chinesische Investoren oder Handelspartner interessiert. Zumindest bekommt es billiges Oil von Hugo Chavez’ Venezuela !

  3. jan z. volens vom 30. Juni 2011 - 01:53 Uhr

    Der Handel zwischen Lateinamerika und China besteht seit 1565 als die Spanier, welche schon 1521 in den Phillipinen einsegelten, den Seeweg zurueck nach Lateinamerika gefunden hatten. Zwischen 1565 und 1815 segelten 110 Frachtschiffe zwischen Acapulco und Manila. In Manila waren chinesische Unternehmer. Von Lateinamerika kam Silver fuer China, und von China (via Manila) kam Porzellan und Seide. Und das “chinesische Hemd” ist heute noch im tropischen Lateinamerika die formelle FILIPINA. Sieh youtube videos: “placido domingo armando manzanero mia” und “placido domingo armando manzanero adoro” – Armando Manzanero traegt eine FILIPINA.

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