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	<title>Quetzal Leipzig &#187; Reflexiones Fidel Castro</title>
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		<title>Haiti stellt die Kooperationsbereitschaft auf Probe</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 18:43:37 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Durch die aus Haiti erhaltenen Nachrichten kann man sich ein Bild von dem großen Chaos machen, das in der außerordentlichen, durch die Katastrophe geschaffenen Situation zu erwarten war.</p>
<p class="absatz-normal">Überraschung, Erstaunen, Erschütterung in den ersten Augenblicken, der Wunsch zur sofortigen Hilfeleistung in den am weitesten abgelegenen Winkeln der Erde. Was sollte man schicken und wie sollte man dies aus China, Indien, Vietnam und anderen, zehntausende Kilometer entfernt liegenden Punkten an einen Ort der Karibik tun? Das Ausmaß des Erdbebens und die Armut des Landes rufen im ersten Moment Ideen von imaginären Bedürfnissen hervor, die zu allen möglichen Arten von Versprechen führen, die dann auf irgendeinem Weg zukommen zu lassen versucht wird.</p>
<p class="absatz-normal">Wir Kubaner waren der Auffassung, dass Menschenleben zu retten das Wichtigste in jenem Augenblick war, worauf wir vorbereitet waren, und das nicht nur für den Fall von Katastrophen dieser Art, sondern ebenfalls für den Fall von anderen, die Gesundheit betreffenden Naturkatastrophen.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Dort befanden sich hunderte kubanische Ärzte und zusätzlich eine recht große Anzahl junger Haitianer einfacher Herkunft, die zu gut ausgebildeten Fachleuten des Gesundheitswesen geworden waren, eine Aufgabe, bei der wir viele Jahre lang mit diesem benachbarten Bruderland zusammengearbeitet haben. Ein Teil unserer Mitbürger befanden sich auf Urlaub in Kuba und andere, haitianischer Herkunft, machten eine Weiterbildung in Kuba oder studierten dort.</p>
<p class="absatz-normal">Das Erdbeben hat jegliche Berechnungen übertroffen. Die einfachen Wohnungen aus Luftziegeln und Ton – von einer Stadt mit knapp zwei Millionen Einwohnern – konnten nicht standhalten. Solide Regierungsgebäude sind eingestürzt, ganze Straßenzüge von Wohnungsvierteln sind über den Köpfen der Bewohner zusammengefallen, die sich um jene Uhrzeit, d.h. in den ersten Abendstunden, zuhause befanden und unter den Ruinen begraben wurden, lebend oder tot. Die enorme Anzahl von verletzten und verwundeten Menschen auf den Straßen schrie nach Hilfe. Die MINUSTAH (UN-Mission zur Stabilisierung Haitis), die Regierung und die Polizei verloren sowohl ihren jeweiligen Amtssitz als auch ihre Befehlsstelle. In den ersten Augenblicken bestand die Aufgabe jener Einrichtungen mit tausenden Mitarbeitern darin, in Erfahrung zu bringen, wer am Leben geblieben war und wo dieser sich befand.</p>
<p class="absatz-normal">Die unmittelbare Entscheidung unserer selbstlosen, in Haiti tätigen Ärzte sowie der jungen, in Kuba ausgebildeten Fachleute des Gesundheitswesen war die, sich untereinander in Verbindung zu setzen, in Erfahrung zu bringen, welches Schicksal sie erlitten hatten und mit wem gerechnet werden konnte, um dem haitianischen Volk in jener Tragödie  medizinische Hilfe zu leisten.</p>
<p class="absatz-normal">Diejenigen, die in Kuba auf Urlaub waren, bereiteten sich sofort auf die Abreise vor, ebenso wie die haitianischen Ärzte, die eine fachliche Weiterbildung in unserem Land absolvieren. Andere kubanische Experten der Chirurgie, die schon schwierige Missionen erfüllt haben, haben sich angeboten, mit ihnen zu gehen. Es genügt zu sagen, dass vor Ablauf der ersten 24 Stunden unsere Ärzte schon hunderte Patienten behandelt hatten. Heute, am 16. Januar, nach nur dreieinhalb Tagen seit der Tragödie, betrug die Zahl der ges.....]]></description>
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		<title>Was Haiti lehrt</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 19:25:34 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Vor zwei Tagen, ungefähr um 18 Uhr kubanischer Ortszeit - in Haiti aufgrund seiner geographischen Lage schon nachts - haben die Fernsehsender begonnen, Nachrichten darüber zu verbreiten, dass ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,3 auf der Richterskala Porte-au-Prince heimgesucht und stark beschädigt hatte. Das seismische Phänomen hatte in einer im Meer gelegenen tektonischen Störung begonnen, nur 15 Kilometer von der haitianischen Hauptstadt entfernt, einer Stadt, wo 80% der Bevölkerung in schwächlichen, aus Luftziegeln und Ton erbauten Häusern lebt.</p>
<p class="absatz-normal">Die Nachrichten setzten sich fast ohne Unterbrechung stundenlang fort. Es gab keine Bilder, aber es wurde behauptet, dass viele öffentliche Gebäude, Krankenhäuser, Schulen und solider gebaute Einrichtungen als kollabiert gemeldet wurden. Ich habe gelesen, dass ein Erdbeben der Intensität 7,3 der freigesetzten Energie einer Explosion von 400 000 Tonnen TNT entspricht.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Tragische Beschreibungen wurden übermittelt. Die Verletzten auf den Straßen verlangten schreiend medizinische Hilfe, während sie von Ruinen umgeben waren, die Familien unter sich begraben hatten. Jedoch viele Stunden lang hatte niemand irgendein Bildmaterial übermitteln können.</p>
<p class="absatz-normal">Die Nachricht hat uns alle überrascht. Viele von uns hatten häufig Informationen über Hurrikans und große Überschwemmungen in Haiti gehört, aber wir wussten nicht, dass das Nachbarland Gefahr lief, ein großes Erdbeben zu erleiden. So kam jetzt zur Sprache, dass vor 200 Jahren in dieser Stadt, die damals sicherlich einige wenige tausend Einwohner zählte, ein großes Erdbeben stattgefunden hatte.</p>
<p class="absatz-normal">Um Mitternacht wurde immer noch nicht ungefähre Angaben über die Zahl der Opfer gemacht. Hochrangige Vertreter der Vereinten Nationen und mehrere Regierungsoberhäupter sprachen über die erschütternden Ereignisse und kündigten die Entsendung von Hilfstrupps an. Da dort MINUSTAH-Truppen stationiert sind, Streitkräfte der Vereinten Nationen aus verschiedenen Ländern, sprachen einige Verteidigungsminister von möglichen Verlusten unter ihrem Personal.</p>
<p class="absatz-normal">An sich erschienen erst am Mittwoch, d.h. gestern Morgen, traurige Mitteilungen über eine enorme Anzahl von Opfern unter der Bevölkerung, und sogar solche Organisationen wie die Vereinten Nationen sagten, dass einige ihrer Gebäude in jenem Land einen Kollaps erlitten hatten, eine Bezeichnung, die an sich selbst nichts aussagt, oder viel bedeuten kann.</p>
<p class="absatz-normal">Ununterbrochen erschienen über Stunden weitere, immer traumatischere Nachrichten bezüglich der Lage in jenem Bruderland. Es wurde über Angaben zu den Opfern diskutiert, die gemäß verschiedenen Versionen in der Größenordnung zwischen 30 000 und 100 000 liegen. Die Bilder sind erschütternd; es ist offensichtlich, dass über das katastrophale Ereignis weltweit in großem Umfang berichtet wurde und dass viele Regierungen, aufrichtig erschüttert, Anstrengungen unternehmen, um im Rahmen der ihnen zur Verfügung stehenden Mittel Hilfe zu leisten.</p>
<p class="absatz-normal">Die Tragödie, bewegt in ehrlicher Absicht eine große Anzahl von Menschen, besonders die Naturkatastrophe. Aber vielleicht sehr wenige halten inne um zu überlegen, warum Haiti ein so armes Land ist. Warum sind knapp 50 Prozent seiner Bevölkerung vo.....]]></description>
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		<title>Die Welt fünfzig Jahre später</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 14:16:06 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Vor zwei Tagen, zum 51. Jahrestag des Siegs der Revolution, kamen in mein Gedächtnis die Erinnerungen an den 1. Januar 1959.  Keiner von uns hatte niemals die eigenartige Idee gehabt, dass wir uns nach einem halben Jahrhundert, das sehr schnell vergangen ist, daran erinnern würden, als wäre es gestern gewesen.</p>
<p class="absatz-normal">Während des Treffens am 28. Dezember 1958 in der Zuckerfabrik Oriente mit dem Oberbefehlshaber der feindlichen Truppe, deren Eliteeinheiten einkesselt und ohne Entkommensmöglichkeiten waren, erkannte dieser seine Niederlage an und berief sich auf unseren Edelmut, um eine ehrenvolle Lösung für den Rest der Truppe zu finden.  Er wusste, dass wir die Gefangenen und Verletzten ohne Ausnahme menschlich behandeln. Er akzeptierte die von mir vorgeschlagene Vereinbarung, obwohl ich ihn darauf hingewiesen hatte, dass wir die begonnenen Operationen fortsetzen würden. Aber er fuhr in die Hauptstadt und von der US-Botschaft angestiftet veranlasste er einen Staatsputsch.  <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Wir bereiteten uns für die Schlachten an jenem 1. Januar vor, als wir in der Nacht die Nachricht von der Flucht des Tyrannen bekamen. Der Rebellenarmee wurde befohlen, den Waffenstillstand nicht zu akzeptieren und die Schlachten an allen Fronten weiterzuführen. Über Radio Rebelde wurden die Arbeiter zu einem revolutionären Generalstreik aufgerufen, der von der gesamten Nation unverzüglich unterstützt wurde. Der Staatsputschversuch wurde geschlagen und am Nachmittag des selben Tages marschierte unsere siegreiche Truppe in Santiago de Cuba.</p>
<p class="absatz-normal">Che und Camilo bekamen Anweisungen, entlang der Landstraße mit ihren abgehärteten Truppen in Kraftfahrzeugen in Richtung von La Cabaña und dem militärischen Lager Columbia  schnell  vorzurücken.  Die Gegnerarmee, angeschlagen an allen Fronten, hätte so keine Widerstandsmöglichkeit.  Das aufständische Volk besetzte selbst die Unterdrückungszentren und die Polizeistationen.  Am 2. Nachmittag traf ich mich, begleitet von einer kleinen Eskorte,  im Stadion von Bayamo mit mehr als zwei tausend Soldaten der Panzer und der motorisierten Artillerie und Infanterie, gegen die wir bis zum Tag vorher gekämpft hatten. Sie trugen noch ihre Waffen.  Wir hatten den Respekt des Gegners mit unseren verwegenen aber menschlichen Methoden eines irregulären Krieges gewonnen.  Auf diese Art und Weise fielen in nur vier Tagen – nach 25 Monate eines Krieges, den wir mit nur einigen Gewehren begannen – ungefähr hundert Tausend Luft-, Meer- und Landwaffen und die gesamte Staatsmacht in Revolutionshände.     In nur wenigen Worten werde ich erzählen, was an diesen Tagen vor 51 Jahren geschah.</p>
<p class="absatz-normal">Es begann damals die Hauptschlacht: Die Unabhängigkeit Kubas vor dem mächtigsten Imperium, das je existiert hat, zu bewahren, und diese Schlacht wurde von unserem Volk würdevoll geliefert. Es freut mich jetzt sehr, diese Personen zu beobachten, die trotz der unglaublichen Hindernisse, Opfer und Risikos fähig waren unser Vaterland zu verteidigen und heute die Freude und Herrlichkeit jedes neuen Jahres zusammen mit ihren Kindern, Eltern und Verwandten genießen.</p>
<p class="absatz-normal">Aber die heutigen Tage sind ganz verschieden von den gestrigen. Wir leben in einer neuen Epoche, die keiner anderen in der Geschichte ähnelt. Damals kämpften die Völker, und sie kämpfen immer noch, e.....]]></description>
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		<title>Das Recht der Menschheit zu leben</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 19:15:56 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Der Klimawandel verursacht schon erhebliche Schäden und Millionen Menschen erleiden die Folgen.</p>
<p class="absatz-normal">Die entwickeltsten Forschungszentren versichern, dass ganz wenig Zeit übrig bleibt, um eine irreversible Katastrophe zu verhindern. James Hansen vom Goddard Institut der NASA versichert, dass ein Kohlendioxid-Wert von 350 ppm immer noch tolerierbar ist; aber heutzutage übersteigt er 390 und erhöht sich jährlich um 2 ppm, er überschreitet die Werte von 600 Tausend Jahren vorher. Die letzten zwei Jahrzehnte waren, jedes Einzelne, die wärmsten nach allen bisher geführten Aufzeichnungen. Das erwähnte Gas wuchs 80 Teile ppm in den letzten 150 Jahren.</p>
<p class="absatz-normal">Das Eis des Nordpolarmeeres; die gewaltige, zwei Kilometer dicke Schicht, die Grönland bedeckt; die Gletscher von Südamerika, die ihre Hauptquellen mit Süßwasser versorgen; das riesiges Volumen, das die Antarktis bedeckt; die übrig gebliebene Schicht vom Kilimanjaro; das Eis, das den Himalaja bedeckt und die enorme Eismasse von Sibirien schmelzen ohne Zweifel.  Berühmte Wissenschaftler befürchten quantitative Sprünge dieser Naturerscheinungen, die Wandel verursachen.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Die Menschheit setzte große Hoffnung auf den Kopenhagen-Gipfel nach dem im Jahr 1997 unterschriebenen Kyoto-Protokoll, rechtskräftig seit 2005. Das geräuschvolle Scheitern des Gipfels führte zu peinlichen Ereignissen, die eine gebührende Erklärung benötigen.</p>
<p class="absatz-normal">Die Vereinigten Staaten, mit weniger als 5% der Weltbevölkerung, strahlt 25% des Kohlendioxids aus. Der neue Präsident der Vereinigten Staaten hatte versprochen, mit den internationalen Bemühungen zur Bekämpfung dieses Problems zu kooperieren, was dieses Land eben so wie den Rest der Welt betrifft. In den Treffen vor dem Gipfel wurde klar, dass die führenden Persönlichkeiten dieser Nation und die der reichsten Ländern manövrierten, damit die Schwellenländer und die ärmsten Ländern die meisten Opfer bringen.</p>
<p class="absatz-normal">Viele führende Personen und Tausende Vertreter von Sozialbewegungen und wissenschaftlichen Institutionen kamen nach Kopenhagen, eingeladen von dem Gipfelorganisatoren, entschlossen zu kämpfen, um die Menschheit vor dem größten Risiko der Geschichte zu bewahren. Ich werde keine Details über die Gewalttätigkeit der dänischen Polizei erwähnen, die gegen tausende Demonstranten und Eingeladene von Sozial- und wissenschaftlichen Bewegungen anstürmte, die sich in der  Hauptstadt Dänemarks eingefunden hatten. Ich werde mich auf die politische Aspekte des Gipfels konzentrieren.</p>
<p class="absatz-normal">In Kopenhagen herrschte ein richtiges Chaos und es sind unglaubliche Ereignissen vorgekommen. Die Sozialbewegungen und die wissenschaftlichen Institutionen durften nicht an den Debatten teilnehmen. Einige Staats- und Regierungschefs konnten nicht einmal ihre Meinungen über lebenswichtige Probleme äußern. Obama und die führenden Personen der reichsten Länder bemächtigten sich des Gipfels mit Beihilfe der dänischen Regierung. Die Einrichtungen der Vereinten Nationen wurden kaltgestellt.</p>
<p class="absatz-normal">Barack Obama kam am letzten Gipfeltag und blieb nur 12 Stunden. Er traf sich mit zwei von ihm und seinen Mitarbeitern „mit dem Finger“ ausgewählten Gästegruppen. Mit einer von ihnen traf er sich im Plenarsaal mit den anderen Hauptdeleg.....]]></description>
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		<title>Was wirklich auf dem Gipfel geschah</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 19:17:46 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Die jungen Menschen haben viel größeres Interesse an der Zukunft als alle anderen.</p>
<p class="absatz-normal">Bis vor kurzem wurde darüber diskutiert, in welcher Art von Gesellschaft wir leben würden. Jetzt wird diskutiert, ob die menschliche Gesellschaft überhaupt überleben wird.</p>
<p class="absatz-normal">Es handelt sich nicht um dramatisches Gerede. Man muss sich an die Fakten gewöhnen. Die Hoffnung ist das Letzte, was die Menschen verlieren dürfen. Mit der Wahrheit in der Hand haben Männer und Frauen jeden Alters, besonders die jungen Menschen, auf dem Gipfel einen beispielhaften Kampf ausgetragen und hiermit der Welt eine große Lehre erteilt.</p>
<p class="absatz-normal">Das Wichtigste besteht jetzt darin, dass die Begebenheiten auf dem Gipfel in Kuba und auf der Welt so weit als möglich bekannt werden. Die Wahrheit besitzt eine Kraft, die die mediatisierte und oftmals falsch informierte Intelligenz derjenigen übertrifft, welche die Geschicke der Welt in ihrer Hand haben.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Wenn in der dänischen Hauptstadt etwas Wichtiges erreicht wurde, dann die Tatsache, dass die Weltöffentlichkeit über die Massenmedien das hervorgerufene politische Chaos und die demütigende Behandlung gegenüber Staats- und Regierungschefs, Ministern und tausenden Vertretern der sozialen Bewegungen und Einrichtungen beobachten konnte, die voller Illusionen und Hoffnungen zum Austragungsort des Gipfels nach Kopenhagen gefahren waren. Die brutale Repression gegen friedliche Demonstranten seitens der Polizei erinnerte an das Verhalten der Sturmtrupps der Nazis, die das benachbarte Dänemark im April 1940 besetzten. Was niemand ahnen konnte, war, dass der Gipfel an seinem letzten Tag, dem 18. Dezember 2009, von der dänischen Regierung – NATO-Verbündete und Teilnehmerin an dem Gemetzel von Afghanistan - unterbrochen werden würde, um den Hauptkonferenzsaal Präsident Obama zu übergeben, wo ausschließlich dieser und eine Gruppe von ausgewählten Gästen, insgesamt 16, das Recht zu reden haben würden. Obama hat eine irreführende und demagogische Rede gehalten, die voller Zweideutigkeiten war und keinerlei bindende Verpflichtung bedeutet  und die Rahmenvereinbarung von Kyoto ignorierte. Er verließ den Saal kurz darauf, nachdem er nur einigen wenigen weiteren Rednern zugehört hatte. Zu den zum Reden Eingeladenen gehörten die industriell am weitesten entwickelten Länder, mehrere Schwellenländer und einige der ärmsten Länder der Welt. Die führenden Persönlichkeiten und Vertreter von über 170 Staaten hatten nur das Recht zuzuhören.</p>
<p class="absatz-normal">Nachdem die 16 Auserwählten ihre Rede beendet hatten, erbat Evo Morales - mit all seiner Autorität aufgrund seiner Indio-Aymara-Abstammung und als Präsident, der kürzlich mit 65% der Stimmen und der Unterstützung von Zweidritteln des Repräsentantenhauses und des Senats von Bolivien gewählt worden ist – das Wort. Dem dänischen Präsidenten blieb aufgrund der Forderung der anderen Delegationen keine andere Wahl, als ihm das Wort zu erteilen. Als Evo seine weisen und tiefgründigen Aussagen beendet hatte, musste der Däne Hugo Chávez das Wort geben. Beide Wortmeldungen werden als Beispiele von kurzen und sachdienlichen Reden in die Geschichte eingehen. Nachdem beide die Aufgabe vollständig erfüllt hatten, reiste jeder von ihnen in sein Land ab. Aber als Obama abgegangen ist, hatte er seine Aufgabe am.....]]></description>
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		<title>Es wird ernst</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 17:46:16 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Die Nachrichten, die uns aus der dänischen Hauptstadt ereichen, widerspiegeln Chaos. Nachdem die Gastgeber einen Event geplant haben, an dem circa 40 000 Personen teilnehmen würden, können sie ihr Wort auf keine Art und Weise halten.  Evo, der erste dort Angekommene der Präsidenten des Bündnisses ALBA, hat tiefgründige Wahrheiten zum Ausdruck gebracht, die aus der tausendjährigen Kultur seines Volks hervorgehen.</p>
<p class="absatz-normal">Gemäß den Nachrichtenagenturen versicherte er,  dass er einen Auftrag des bolivianischen Volkes besäße, jegliche Vereinbarung zu blockieren, wenn der Endtext die Alternativen nicht befriedige. Er erläuterte, dass der Klimawechsel nicht die Ursache sondern die Folge dafür sei, dass wir verpflichtet sind, die Rechte der Mutter Erde gegenüber einem Modell der kapitalistischen Entwicklung, und die Kultur des Lebens gegenüber der Kultur des Todes zu verteidigen. Er sprach von der Klima-Schuld, welche die reichen Länder den armen Ländern zu zahlen haben, und von der Rückgabe an diese der gewaltsam weggenommenen Atmosphäre.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Er bezeichnete die angebotenen jährlichen 10 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2012 als eine lächerliche Summe, wo in Wirklichkeit hunderte Milliarden jedes Jahr benötigt werden, und bezichtigte die Vereinigten Staaten, Trillionen dafür aufzuwenden, den Terrorismus in den Irak und nach Afghanistan zu exportieren und Militärstützpunkte in Lateinamerika zu schaffen.</p>
<p class="absatz-normal">Der Präsident der Bolivarianischen Republik Venezuela sprach am 16. auf dem Gipfel, um 8:40 kubanische Ortszeit. Er hat eine glänzende Rede gehalten, die viel applaudiert wurde. Seine Absätze waren kurz und bündig.</p>
<p class="absatz-normal">In Anfechtung eines dem Gipfel von der den Vorstand der Konferenz führenden dänischen Ministerin vorgelegten Dokuments drückte er sich wie folgt aus:</p>
<p class="absatz-normal">„…das ist ein Text, der aus dem Nichts auftaucht. Wir werden nur einen Text akzeptieren, der aus den Arbeitsgruppen hervorgeht, denn das sind die legitimen Texte, die in diesen letzten zwei Jahren verhandelt worden sind.“</p>
<p class="absatz-normal">„Es gibt eine Gruppe von Ländern, die glauben, etwas Besseres als wir, die Länder des Südens, der Dritten Welt, zu sein…“</p>
<p class="absatz-normal">„…wir brauchen uns nicht zu wundern, es gibt keine Demokratie, wir stehen vor einer Diktatur.“</p>
<p class="absatz-normal">„…ich habe unterwegs einige Losungen gelesen, die auf den Straßen von den jungen Menschen angebracht worden sind… Eine lautete:  ‘Nicht das Klima, das System müsst ihr ändern!’… eine andere: ‘Wenn das Klima eine Bank wäre, dann hätten sie es schon gerettet.’“</p>
<p class="absatz-normal">„Obama […] hat den Friedensnobelpreis am gleichen Tag überreicht bekommen, an dem er 30 000 Soldaten zum Töten von Unschuldigen nach Afghanistan schickte.”</p>
<p class="absatz-normal">„Ich unterstütze die Kriterien der Vertreter der Delegationen von Brasilien, Bolivien, China – ich wollte nur meine Unterstützung ausdrücken […] aber man erteilte mir nicht das Wort…“</p>
<p class="absatz-normal">„Die Reichen sind dabei, den Planeten zu zerstören. Werden sie denn auf einen anderen gehen, sobald sie diesen zerstört haben?“</p>
<p class="absatz-normal">„…der Klimawechsel ist ohne Zweifel das im höchsten Grad.....]]></description>
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		<item>
		<title>Botschaft an den Präsidenten der Bolivarianischen Republik Venezuela</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 20:25:18 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Lieber Hugo!</p>
<p class="absatz-normal">Heute sind genau 15 Jahre seit unserem Treffen im Audimax der Universität Havanna vom 14. Dezember 1994 vergangen. Die Nacht davor hatte ich an der Gangway des Flugzeuges, dass dich nach Kuba brachte, auf dich gewartet.</p>
<p class="absatz-normal">Mir war dein bewaffneter Aufstand gegen die Yankee-freundliche Regierung von Venezuela bekannt. Nach Kuba waren Nachrichten über deine Ideen während deiner Haftzeit durchgedrungen, und genau wie wir hast du dich der Vertiefung jenes revolutionären Gedankenguts gewidmet, welches dich zum Aufstand am 4. Februar 1992 geführt hatte.</p>
<p class="absatz-normal">Im Audimax hast du spontan und transparent die bolivarianischen Ideen eingebracht, die du in deinem Innersten trugst, und die dich unter den gegebenen spezifischen Umständen deines Landes und unserer Zeit zum Kampf um die Unabhängigkeit von Venezuela und gegen die Tyrannei des Imperiums geführt haben. Nach den Bemühungen von Bolívar und der anderen außergewöhnlichen Menschen, die voller Träume gegen das spanische Kolonialjoch gekämpft haben, bestand die Unabhängigkeit von Venezuela nur als lächerlicher Anschein.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Keine Minute der Geschichte gleicht einer anderen; keine menschliche Idee bzw. kein menschliches Ereignis kann außerhalb ihrer bzw. seiner eigenen Zeitepoche bewertet werden. Wir, d.h. sowohl du als auch ich, sind von Konzepten ausgegangen, die im Verlaufe von Jahrtausenden eine Evolution durchgemacht haben, die aber viel mit der entfernten oder jüngsten Geschichte  gemeinsam haben, wo die Teilung der Gesellschaft in Herren und Sklaven, in Ausbeuter und Ausgebeutete, in Unterdrücker und Unterdrückte immer unsympathisch und verhasst war. In der jetzigen Epoche stellt diese die größte Schande und den Hauptgrund für das Unglück und die Pein der Menschen dar.</p>
<p class="absatz-normal">Jetzt, wo sich die Arbeitsproduktivität auf der Grundlage von Technik, Technologie und Wissenschaft verzehnfacht und in einigen Aspekten mehrfach verhundertfacht bzw. sogar bis auf mehrere tausend Male erhöht hat, müssten solche und so ungerechte Unterschiede verschwinden.</p>
<p class="absatz-normal">Du, ich und zusammen mit uns Millionen Venezolaner und Kubaner teilen diese Ideen.</p>
<p class="absatz-normal">Du bist von den christlichen Prinzipien ausgegangen, die dir gelehrt wurden, und von einem rebellischen Charakter; ich von den Ideen von Marx und einem ebenfalls rebellischen Charakter.</p>
<p class="absatz-normal">Es gibt universell anerkannte ethische Prinzipien, die sowohl für einen Christen als auch für einen Marxisten gültig sind.</p>
<p class="absatz-normal">Hiervon ausgehend werden die revolutionären Ideen ständig durch das Studium und die Erfahrung bereichert.</p>
<p class="absatz-normal">Es ist angebracht darauf hinzuweisen, dass unsere aufrichtige und revolutionäre Freundschaft entstanden ist, als du nicht Präsident von Venezuela warst. Ich habe nie etwas von dir gefordert. Als die bolivarianische Bewegung 1999 den Wahlsieg errungen hat, wurde das Erdöl zu weniger als zehn Dollar das Barrel gehandelt. Ich erinnere mich gut daran, denn du hast mich zu deiner Amtsübernahme eingeladen.</p>
<p class="absatz-normal">Deine Unterstützung für Kuba war spontan, wie es unsere Kooperation mit dem Brudervolk von Venezuela immer gewesen ist.</p>
<p class="absatz-normal">In der härtesten Son.....]]></description>
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		<title>Obama war nicht zu einem zynischen Handeln gezwungen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 11:34:14 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Im letzten Abschnitt einer vor zwei Monaten, d. h. am 9. Oktober 2009, geschriebenen Reflexion unter dem Titel “Dem Dollar läuten die Glocken” habe ich mich auf die Problematik des Klimawechsels bezogen, zu dem der imperialistische Kapitalismus die Menschheit geführt hat.</p>
<p class="absatz-normal">„‘Die USA’ - so ließ ich in Bezug auf den Kohlenstoffausstoß verlauten - ‘unternehmen keine wirklichen Anstrengungen.  Sie akzeptieren nur 4% Reduzierung im Vergleich zu 1990.’“ Zu jenem Zeitpunkt verlangten die Wissenschaftler eine minimale Verminderung zwischen 25 und 40% für das Jahr 2020.</p>
<p class="absatz-normal">Ich fügte unmittelbar hinzu: „Am heutigen Vormittag, Freitag, den 9. 10., erwachte die Welt mit der Nachricht, dass „dem guten Obama“, dem Rätselhaften, wie ihn der bolivarianische Präsident Hugo Chávez in der UNO genannt hat, der Friedens-Nobel-Preis verliehen wurde. Nicht immer teile ich die Standpunkte dieser Institution, aber ich sehe mich veranlasst anzuerkennen, dass dies meines Erachtens in diesem Augenblick eine positive Entscheidung war. Sie gleicht den Schlag aus, den Obama in Kopenhagen erlitt, als Rio de Janeiro und nicht Chicago zum Sitz der Olympiade 2016 gewählt wurde, was zornige Angriffe seiner Gegner der extremen Rechten hervorrief.“<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">„Viele werden der Meinung sein, dass er noch nicht das Recht errungen hat, eine solche Auszeichnung zu erhalten.  Wir wollen in dieser Entscheidung weniger die Auszeichnung  für den US-Präsidenten sehen, sondern betrachten sie als eine Kritik  an der von nicht wenigen Präsidenten dieses Landes ausgeübten Völkermordpolitik, die die Welt an den Scheideweg geführt haben, an dem sie sich heute befindet: als eine Mahnung zum Frieden und zur Suche nach Lösungen, die zum Überleben der Menschheit  führen.“</p>
<p class="absatz-normal">Es lag auf der Hand, dass ich aufmerksam den designierten schwarzhäutigen Präsidenten eines rassistischen, sich in einer tiefen Wirtschaftskrise befindenden Landes beobachtete, und zwar ohne ihn aufgrund einiger Erklärungen seiner Kampagne und seines Stands als Yankee-Regierungschef vorschnell zu beurteilen.</p>
<p class="absatz-normal">Knapp einen Monat später schrieb ich in einer anderen, „Eine Science Fiction Story” betitelten Reflexion Folgendes:</p>
<p class="absatz-normal">„Das US-amerikanische Volk ist Opfer und nicht der Schuldige eines unhaltbaren Systems, schlimmer noch: eines schon mit dem Leben der Menschheit unvereinbaren Systems.“</p>
<p class="absatz-normal">„Jener intelligente und rebellische Obama, der in seiner Kindheit und Jugendzeit die Demütigung und den Rassismus erlitten hat, begreift das, aber der im Sinne des Systems erzogene und ihm und den Methoden, die ihn an die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten brachten, verpflichtete Obama, kann der Versuchung nicht widerstehen, Druck auszuüben, zu drohen und sogar die anderen zu betrügen.“</p>
<p class="absatz-normal">Ich setzte unmittelbar hinzu: „Er ist besessen in seiner Arbeit. Möglicherweise kein anderer Präsident der Vereinigten Staaten würde in der Lage sein, sich für so ein intensives Programm zu engagieren, wie er es in den kommenden acht Tagen zu verwirklichen beabsichtigt.“</p>
<p class="absatz-normal">Wie verfolgt werden kann, analysiere ich in jener Reflexion die Kompliziertheit und die Widersprüche seiner langen Rundrei.....]]></description>
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		<title>Gibt es einen Spielraum für die Scheinheiligkeit und die Lüge?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 18:15:49 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Die Vereinigten Staaten hatten in der Regierung von Venezuela ihren besten Verbündeten bei der Bekämpfung der kubanischen Revolution: den vorzüglichen Don Rómulo Betancourt Bello. Wir wussten das damals nicht. Er war am 7. Dezember 1958 zum Präsidenten gewählt worden und die  Revolution in Kuba siegte noch bevor er sein Amt antrat, am 1. Januar 1959. Einige Wochen später kam mir das Privileg zu, von der provisorischen Regierung von  Wolfgang Larrazábal eingeladen zu werden, um das  Vaterland von Bolívar zu besuchen, das so solidarisch mit Kuba gewesen war.</p>
<p class="absatz-normal">Selten in meinem Leben habe ich mehr Herzlichkeit seitens der Bevölkerung erlebt. Die Filmaufnahmen sind erhalten. Ich fuhr von Maiquetía nach Caracas auf der breiten Autobahn, die den asphaltierten Pfad abgelöst hatte, auf dem mich 1948, bei meiner ersten Reise nach Venezuela, die waghaltigsten Kraftfahrer gefahren hatten, die ich jemals kennen gelernt habe.  <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Damals vernahm ich das lauteste, längste und peinlichste Auspfeifen meines langen Lebens, als ich es wagte, den Namen des kürzlich designierten  Präsidenten zu nennen, der sein Amt noch nicht angetreten hatte. Die am meisten radikalisierten Menschenmassen des heldenhaften und kämpferischen Caracas hatten mit überwältigender Mehrheit gegen ihn gestimmt.</p>
<p class="absatz-normal">Der “illustere” Rómulo Betancourt wurde mit Interesse in den politischen Kreisen der Karibik und von Lateinamerika erwähnt.</p>
<p class="absatz-normal">Wie ist das zu erklären? Er war in seinen jungen Jahren so radikal gewesen, dass er mit 23 Jahren als Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei von Costa Rica beigetreten war, und zwar von 1931 bis 1935. Es waren die schwierigen Zeiten der Dritten Internationale. Durch den Marxismus-Leninismus hat er über die Klassenstruktur der Gesellschaft gelernt, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen im Verlaufe der Geschichte und die Entwicklung der Kolonisierung, des Kapitalismus und des Imperialismus in den letzten Jahrhunderten.</p>
<p class="absatz-normal">Im Jahr 1941 hat er zusammen mit anderen führenden linken Personalitäten in Venezuela die Partei Partido Acción Democrática (Demokratische Aktion) gegründet.</p>
<p class="absatz-normal">Er hat kraft eines militärisch-zivilen Staatsstreichs  vom Oktober 1945 bis zum Februar 1948 die provisorische Präsidentschaft von Venezuela innegehabt. Er geht erneut ins Exil, als der berühmte venezolanische Intellektuelle und Schriftsteller Rómulo Gallegos  zum verfassungsmäßigen Präsidenten gewählt und fast unmittelbar danach gestürzt wird.</p>
<p class="absatz-normal">Die gut eingeölte Maschinerie seiner Partei wählte ihn bei den Wahlen vom 7. Dezember 1958 zum Präsidenten, nachdem die revolutionären venezolanischen Kräfte unter Leitung der Patriotischen Junta unter Vorsitz von Fabricio Ojeda die Diktatur von General Pérez Jiménez gestürzt hatten.</p>
<p class="absatz-normal">Als ich Ende Januar auf der Plaza del Silencio sprach, wo einige hunderttausende Menschen zusammengekommen waren, und aus reiner Höflichkeit Betancourt nannte, ereignete sich das von mir schon erwähnte kolossale Auspfeifen gegen den designierten Präsidenten. Für mich war das eine echte Lehre von politischem Realismus. Später musste ich ihn besuchen, da er designierter Präsident eines befreundeten Landes war. Ich traf einen.....]]></description>
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		<title>Die bolivarianische Revolution und der Frieden</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:26:43 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Ich kenne Chávez sehr gut. Es gibt niemanden, der so sehr gegen ein Blutvergießen zwischen Venezolanern und Kolumbianern wäre wie er. Dies sind zwei so brüderlich verbundene Völker, wie jene Kubaner, die im Osten, im Zentralteil und im äußersten Westen unserer Insel leben. Ich verfüge über keine andere Art der Darstellung, um den Grad der zwischen Venezolanern und Kolumbianern bestehenden Brüderlichkeit zum Ausdruck zu bringen.</p>
<p class="absatz-normal">Die verleumderische Anschuldigung der Yankees, dass Chávez einen Krieg gegen das benachbarte Kolumbien plant, hat ein einflussreiches kolumbianisches Presseorgan dazu geführt, am vergangenen Sonntag, dem 15. November, unter dem Titel „Kriegstrommeln” einen beleidigenden und in einem abfälligen Ton gehaltenen Leitartikel gegen den venezolanischen Präsidenten zu veröffentlichen, wo unter anderem behauptet wird, dass „Kolumbien diese Bedrohung seiner Sicherheit sehr ernst nehmen muss, welche die schwerwiegendste in sieben Jahrzehnten darstellt, da sie von einem Präsidenten kommt, der außerdem militärische Erziehung und Ausbildung besitzt…“   <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">„Der Grund ist“ – so schreiben sie weiter, –„dass die Möglichkeiten einer Provokation ständig zunehmen und dass diese von einem Grenzzwischenfall bis zu Angriffen auf zivile bzw. militärische Einrichtungen in Kolumbien gehen können.“</p>
<p class="absatz-normal">Weiter unten im Leitartikel wird als wahrscheinlich hinzugefügt „…dass Hugo Chávez seine Angriffe auf die ‘Haifische’  – Spitzname, mit dem er die zu ihm in Opposition Stehenden bezeichnet - verschärfen und versuchen wird, jene, die ihm widersprechen, von Machtpositionen auf lokaler und regionales Ebene zu verdrängen. Das hat er schon mit dem Bürgermeister von Caracas gemacht… und jetzt will er es mit den Gouverneuren der an Kolumbien angrenzenden Bundesstaaten versuchen, die es ablehnen, sich seiner Zuchtrute unterzuordnen… Ein Zwischenfall mit kolumbianischen Streitkräften oder die Anschuldigung, dass paramilitärische Elemente Aktionen auf venezolanischem Gebiet planen, können den Vorwand darstellen, den das Chávez-Regime braucht, um die verfassungsmäßigen Garantien aufzuheben.“</p>
<p class="absatz-normal">Solche Worte dienen einzig und allein dazu, die aggressiven Pläne der Vereinigten Staaten und den plumpen Verrat an ihrem Vaterland seitens der Oligarchie und der Konterrevolution in Venezuela zu rechtfertigen.</p>
<p class="absatz-normal">Der bolivarianische Revolutionsführer hatte zur gleichen Zeit der Veröffentlichung jenes Leitartikels seiner wöchentlichen Kolumne “Las líneas de Chávez”  geschrieben, in dem er die schamlose Bewilligung von sieben Militärstützpunkten an die Vereinigten Staaten auf  dem Hoheitsgebiet von Kolumbien – einem Land, das eine  2050 Kilometer  lange Grenze zu Venezuela hat - verurteilte.</p>
<p class="absatz-normal">In diesem Artikel hat der Präsident der Bolivarianischen Republik mutig und mit Klarheit seine Haltung dargelegt.</p>
<p class="absatz-normal">„…ich habe es an diesem Freitag während der Kundgebung für den Frieden und gegen die Militärstützpunkte der Vereinigten Staaten auf kolumbianischem Grund und Boden gesagt:  Ich bin verpflichtet, euch alle, Männer und Frauen, dazu aufzurufen, uns auf die Verteidigung von Bolívars Vaterland, dem Vaterland unserer Kinder, vorzubereiten. Wür.....]]></description>
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		<item>
		<title>Eine Sciencefiction Story</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 18:16:07 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Ich bedauere es sehr, Kritik an Obama ausüben zu müssen, wo mir doch bekannt ist, dass es in jenem Land andere mögliche Präsidenten gibt, die schlechter als er sind. Ich sehe ein, dass dieses Amt heutzutage ein großes Kopfzerbrechen  bedeutet. Es gibt nichts, was dies besser erläutern kann, als jene gestrige Information der Zeitung Granma darüber, dass 237 US-Kongressmitglieder Millionäre sind, d.h. 44% der Gesamtzahl.  Das bedeutet nicht, dass jeder von ihnen verpflichtet ist, ein unverbesserlicher Reaktionär zu sein, aber es ist kaum möglich, dass er wie irgendeiner der vielen Millionen US-Amerikaner denkt, die über keine Gesundheitsfürsorge verfügen, arbeitslos sind bzw. hart arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.</p>
<p class="absatz-normal">Obama ist selbstverständlich kein Bettler, er besitzt Millionen Dollar. Er war hervorragend in seiner beruflichen Tätigkeit, seine Beherrschung der Sprache, seine Sprachgewandtheit und seine Intelligenz stehen außer Frage.  Trotzdem er Afro-Amerikaner ist, wurde er - zum ersten Mal in der Geschichte seines Landes - in einer rassistischen Gesellschaft zum Präsidenten gewählt; einer Gesellschaft, die unter einer tief greifenden Weltwirtschaftskrise leidet, dessen Verantwortung auf sie selbst zurückzuführen ist. <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Es geht nicht darum, US-feindlich zu sein oder nicht, wie die kolossalen Medien ihre Widersacher zu charakterisieren versuchen.</p>
<p class="absatz-normal">Das US-amerikanische Volk ist Opfer und nicht der Schuldige eines unhaltbaren Systems, schlimmer noch: eines schon mit dem Leben der Menschheit unvereinbaren Systems.</p>
<p class="absatz-normal">Jener intelligente und rebellische Obama, der in seiner Kindheit und Jugendzeit die Demütigung und den Rassismus erlitten hat, begreift das, aber der im Sinne des Systems erzogene und ihm und den Methoden, die ihn an die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten brachten, verpflichtete Obama, kann der Versuchung nicht widerstehen, Druck auszuüben, zu drohen und sogar die anderen zu betrügen.</p>
<p class="absatz-normal">Er ist besessen in seiner Arbeit. Möglicherweise kein anderer Präsident der Vereinigten Staaten würde in der Lage sein, sich für so ein intensives Programm zu engagieren, wie er es in den kommenden acht Tagen zu verwirklichen beabsichtigt.</p>
<p class="absatz-normal">Gemäß diesem Programm wird ihn eine umfangreiche Rundreise zuerst nach Alaska führen, wo er zu den dort stationierten Truppen sprechen wird, dann nach Japan, Singapur, in die Volksrepublik China und nach Südkorea. Er wird an dem Treffen des Forums für Asiatisch–Pazifische Wirtschaftliche Zusammenarbeit (APEC) und des Verbandes Südostasiatischer Staaten (ASEAN)  teilnehmen;  Gespräche mit dem Premierminister von Japan und seiner Hoheit, dem Kaiser Akihito, im Land der aufgehenden Sonne führen;  mit den Premierministern von Singapur und Korea, dem Präsidenten von Indonesien, Susilo Bambang; dem von Russland, Dmitri Medwedew; und dem der Volksrepublik China, Hu Jintao. Er wird Reden halten und Pressekonferenzen geben; seinen Atomkoffer bei sich haben, und wir hoffen, dass er es nicht nötig haben wird, den bei seiner beschleunigten Rundreise zu verwenden.</p>
<p class="absatz-normal">Sein Sicherheitsberater teilt mit, dass er mit dem Präsidenten von Russland den Anspruch auf das START-1-Abkommen, das am 5. Dezember abläuft, diskutieren w.....]]></description>
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		<item>
		<title>Die Annexion von Kolumbien durch die Vereinigten Staaten</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 09:39:53 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Jede einigermaßen informierte Person begreift sofort, dass der mit Honig versüßte, am 30. Oktober unterzeichnete „Zusatzvertrag über die Zusammenarbeit und technische Hilfe im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich zwischen den Regierungen der Vereinigten Staaten und von Kolumbien”, der am Nachmittag des 2. November veröffentlicht wurde, einer Annexion von Kolumbien durch die Vereinigten Staaten gleichkommt.</p>
<p class="absatz-normal">Der Vertrag bringt die Theoretiker und Politiker in Verlegenheit. Es ist nicht ehrbar, jetzt zu schweigen und anschließend über Souveränität, Demokratie, Menschenrechte, Meinungsfreiheit und andere Feinheiten zu sprechen, wenn ein Land vom Imperium so einfach verschlungen wird, wie eine Fliege von einer Eidechse. Es handelt sich um das kolumbianische Volk, das opferbereit, arbeitsam und kämpferisch ist. Ich habe in dem langen Wälzer nach einer verdaulichen Rechtfertigung gesucht, und habe absolut keinen Grund gefunden.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Von 48 Seiten zu je 21 Zeilen sind fünf dazu bestimmt, über die Vorgeschichte der beschämenden Absorption zu philosophieren, welche Kolumbien zu einem Überseegebiet macht. Alle basieren auf jenen Verträgen mit den Vereinigten Staaten, die nach der Ermordung des angesehenen fortschrittlichen Volksführers Jorge Eliécer Gaitán am 9. April 1948 und der Schaffung der Organisation der Amerikanischen Staaten am 30. April 1948 unterzeichnet wurden. Die Gründung der OAS war in Bogota von den dort versammelten Außenministern unserer Hemisphäre unter Leitung der Vereinigten Staaten diskutiert worden, und zwar in jenen tragischen Tagen, als die Oligarchie dem Leben jener führenden Persönlichkeit ein Ende setzte und den bewaffneten Kampf in jenem Land auslöste.</p>
<p class="absatz-normal">Der Vertrag beruft sich auf das Abkommen über  militärische Hilfe zwischen der Republik Kolumbien und den Vereinigten Staaten vom April 1952; das in Bezug auf „eine Mission der Armee, eine Mission der Marine und eine Mission der Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten”, unterzeichnet am 7. Oktober 1974; das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen den unerlaubten Verkehr mit Suchtstoffen und psychotropischen Stoffen von 1988; das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität vom Jahr 2000; die Resolution Nr. 1373 des Sicherheitsrates vom Jahr 2001 und die Interamerikanische Demokratische Charta; die Charta für Verteidigungspolitik und demokratische Sicherheit  und andere, die in dem genannten Dokument angeführt werden. Keines dieser Abkommen  rechtfertigt es, ein Land von  1 141 748 Quadratkilometern im Herzen von Südamerika zu einem Militärstützpunkt der Vereinigten Staaten zu machen. Kolumbien verfügt über ein Gebiet, das 1,6 Mal dem von Texas entspricht, dem territorial zweitgrößten Bundesstaat, der Mexiko entrissen worden ist und anschließend als Ausgangspunkt zur Eroberung mit Feuer und Schwert von mehr als der Hälfte dieses Bruderlandes diente.</p>
<p class="absatz-normal">Andererseits sind schon 59 Jahre seit dem Zeitpunkt vergangen, als kolumbianische Soldaten in das entfernt liegende Asien geschickt wurden, um im Oktober 1950 an der Seite der Yankee-Truppen  gegen Chinesen und Koreaner zu kämpfen. Jetzt beabsichtigt das Imperium, sie gegen ihre venezolanischen, ecuadorianischen und anderen bolivarianischen Brüdervölker und die des ALBA.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Die beste Ehrung für die Mutter einesheldenhaften Patrioten</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 11:35:01 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Gestern ist Carmen Nordelo Tejera verstorben, die selbstlose Mutter des Helden der Republik Kuba Gerardo Hernández Nordelo, welcher zu Unrecht zu doppelter lebenslänglicher Freiheitsstrafe plus 15 Jahren Gefängnishaft verurteilt worden ist.</p>
<p class="absatz-normal">Dabei ist es unerhört, dass die Yankee-Justiz vor kaum 12 Tagen Santiago Álvarez Fernández-Magriñá freigelassen hat, bei dem Kriegswaffen, Handgranaten und andere Mittel, für die terroristischen Pläne gegen unser Volk bestimmte Mittel beschlagnahmt worden waren.</p>
<p class="absatz-normal">Es handelte sich um Waffenposten, welcher bei diesem CIA-Agenten beschlagnahmt worden ist, der im Dienst der Regierung der Vereinigten Staaten einen Großteil seines Lebens dem Terrorismus gegen Kuba gewidmet hat.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Es wäre lohnenswert, dass die Berater von Barack Obama, die seine Reden so viel über das Fernsehen verbreiten, eine Videokopie des Cubavision-Fernsehprogramms Mesa Redonda anfordern und ihm vorführen würden, wo die Santiago Álvarez auferlegte lächerliche Strafe von vier Jahren in einem Gefängnis von niedriger Sicherheit wegen der bei ihm beschlagnahmten Waffen angeschnitten wurde, und das Schlimmste dabei war, dass die Strafe gekürzt wurde, nachdem der Staatsanwaltschaft eine weitere und noch größere Partie Waffen übergeben worden war. Das Subjekt hat außerdem eine Gruppe geschickt, die sich in Kuba einschleuste und die er unter anderem damit beauftragte, einen Sprengsatz im Nachtclub Tropicana zum Explodieren zu bringen, welcher immer voller Zuschauer ist. Über diese Anweisung ist der unwiderlegbare dokumentarische Beweis vorhanden.</p>
<p class="absatz-normal">Im Juli 1991 wurden bei einem weiteren Terroristen kubanischer Herkunft, Roberto Ferro, Verbündeter der terroristischen Mafia von Posada Carriles und Santiago Álvarez, 300 Waffen, Sprengstoffzünder und Plastik-Sprengstoffe beschlagnahmt. Er wurde mit zwei Jahren Freiheitsentzug bestraft. Im April 2006 wurden bei ihm 1 571 in Verstecken seiner Wohnung aufbewahrte Waffen und Handgranaten konfisziert. Er wurde mit fünf Jahren Freiheitsentzug bestraft.</p>
<p class="absatz-normal">Was man auch über den Zynismus der USA-Politik sagt, - die Kuba in die Liste der Terroristenländer mit einschließt, das mörderische Cuban-Adjustment-Gesetz ausschließlich auf unsere Nation anwendet und diese wirtschaftlich der Blockade unterwirft, wobei sie sogar den Verkauf von medizinischen Ausrüstungen und Arzneimitteln verbietet - es wird nie genug sein.</p>
<p class="absatz-normal">Gestern, während des Programms Mesa Redonda unseres Fernsehens, wurden zusätzlich zur Aufzählung der Verbrechen von Santiago Álvarez Fernsehprogramme aus Miami gezeigt, in denen Antonio Veciana, ein namhafter Agent der Vereinigten Staaten, die Pläne mit Sprengstoffen und Geschossen zur Ermordung von führenden kubanischen Persönlichkeiten erzählte, unter anderen von Camilo und dem Che, die zusammen mit mir auf einer großen Massenkundgebung mit mehreren hunderttausend Menschen vor dem ehemaligen Präsidentenpalast waren, bzw. meine Ermordung bei einem Presseinterview in Chile, als ich Präsident Salvador Allende besuchte. Schließlich sind in beiden Fällen die Mörder im Dienst des CIA zum Handlungszeitpunkt zurückgeschreckt, wie der Söldner gesteht. Dabei handelte es sich nur um zwei der so zahlreichen  Mordpläne der Regierung jenes Landes an hoc.....]]></description>
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		</item>
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		<title>Relevante Nachrichten</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 13:52:55 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Vor wenigen Tagen gab es in unserem Land bedeutende Ereignisse.</p>
<p class="absatz-normal">Am 28. Oktober, morgens um 7.30 Uhr, waren genau 50 Jahre vergangen, seitdem Camilo Cienfuegos körperlich verschwunden ist. Das traurige Geschehnis ereignete sich an einem stürmischen Tag bei Einbruch der Dunkelheit, als er in einem Sportflugzeug auf nördlicher Route von Camagüey in die Hauptstadt geflogen ist.</p>
<p class="absatz-normal">Er hatte in Yaguajay seinen letzten siegreichen Kampf gegen die Tyrannei ausgefochten, Ende Dezember 1958. Jetzt wurde dort ein Mausoleum eingerichtet, wo die Gebeine der während des Krieges an der Nordfront von Las Villas bzw. nach dem 1. Januar Gefallenen ruhen. Dort werden alle jene ihre Ruhestätte finden, die zu seiner Invasionskolonne gehört haben, bzw. sich ihr im zentralen Teil des Landes angeschlossen haben und noch leben. Jemand hat ihn Héroe de Yaguajay (Held von Yaguajay) genannt und dieser Titel hat überdauert. Er war mehr als das: er war der Held der Invasionskolonne Antonio Maceo. Der kühne Comandante hatte mit seiner leicht bewaffneten Kolonne Pinar del Rio als Bestimmungsort und bis in jene Berge wäre er gelangt, wenn ihm nicht aus dem Sierra-Maestra-Gebirge befohlen worden wäre, in seinem Vormarsch inne zu halten und an der Seite des Che und unter dessen Befehl im zentralen Teil des Landes zu kämpfen. Es war nicht notwendig, sein Leben in jener Mission zu riskieren, welche eine Fehldeutung der historischen Umstände darstellte. Am 2. Januar begann er mit dem Che den historischen Marsch in Richtung Hauptstadt. Wie viel doch hierüber nachgeforscht und Überlegungen angestellt werden könnten! <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Auf Beschluss von Partei und Regierung wird seit diesem 50. Jahrestag seine Silhouette aus Stahl zusammen mit der des Guerrillero Heroico (heldenhaften Guerillakämpfers, d.h. des Che Guevara) den hinteren Teil des Revolutionsplatzes festlich beleuchten, wo sie vor der Statue unseres Nationalhelden José Martí Wache bezogen haben.</p>
<p class="absatz-normal">Der Zufall wollte, dass ebenfalls am 28. Oktober, um 9.00 Uhr morgens, die Debatte zur von Kuba vorgelegten Resolution über die gegen unser Vaterland seitens der Vereinigten Staaten ausgeübte Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade begonnen wurde. Es wurden emotionsgeladene Worte der Vertreter zahlreicher Länder der Dritten Welt laut, welche ihre Hochachtung vor dem unbeugsamen und solidarischen Land zum Ausdruck brachten, das über ein halbes Jahrhundert gegenüber jenem erbarmungslosen und völkermörderischen Imperium standgehalten hat, das in der Nachbarschaft unserer Insel errichtet wurde. Ein Großteil der Länder hat im Widerstand von Kuba einen Kampf um ihr eigenes Recht auf Souveränität gesehen.</p>
<p class="absatz-normal">Die überwältigende Mehrheit der 192 souveränen Staaten der Welt haben das verschwiegene Werk unseres Volkes seit den ersten Revolutionsjahren und seinen heldenhaften Widerstand gegenüber der grausamen Blockade der Vereinigten Staaten nicht vergessen.</p>

<p class="absatz-normal">Die unwiderlegbaren Argumente unseres Außenministers Bruno Rodríguez haben wie Hammerschläge in jenem Saal wiedergehallt, der sich im Herzen von New York und ganz in der Nähe von Wall Street befindet.
Zum ersten Mal in so vielen Jahren der Debatte haben alle Staaten, die den Vereinten Nationen angehören, an der Diskussion des dornigen und hei.....]]></description>
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		<item>
		<title>Die ALBA und Kopenhagen</title>
		<link>http://www.quetzal-leipzig.de/fidel-castro-reflexiones/die-alba-und-kopenhagen-19093.html</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 17:05:04 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Während der Feierlichkeiten des  Siebten Gipfeltreffens der ALBA, das  in Cochabamba,  einer historischen Region  Boliviens stattgefunden hat, konnte man merken, wie reich die Kultur der lateinamerikanischen Länder ist, und  welche Sympathien  der Gesang, der Tanz, die Trachten und die ausdrucksvollen Gesichter der Menschen aller Etnien, Farben und Nuancen: der Eingeborenen, Schwarzen, Weißen und Mestizen,  bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen  erwecken.  Dort  wurden Jahrtausende der Menschengeschichte und eine reiche Kultur gezeigt, die  die Entschlossenheit verständlich machen, mit der die Führer mehrerer Länder der Karibik und Mittel- und Südamerikas dieses Gipfeltreffen einberufen hatten.</p>
<p class="absatz-normal">Das Treffen war ein großer Erfolg. Es fand  in Bolivien statt. Vor ein paar Tagen habe ich  über die ausgezeichneten Perspektiven  dieses Landes geschrieben,  das eine Aimara-Quechua Kultur geerbt hat.   Eine kleine Gruppe von Völkern dieser Region hat die Absicht zu zeigen, dass eine bessere Welt möglich ist.  Die ALBA,  von  der Bolivarianischen Republik  Venezuela  und Kuba gegründet und  von den Ideen Bolivars und Martis geprägt,  ein nie dagewesenes Vorbild  revolutionärer Solidarität; hat gezeigt, wie viel in knapp fünf Jahren friedlicher Zusammenarbeit gemacht werden kann.  Es begann kurz nach dem politischen und demokratischen Sieg von Hugo Chávez. Der Imperialismus hat ihn unterschätzt;   In einer groben Form, versuchte er, ihn zu stürzen und zu  eliminieren. Da Venezuela im  20. Jahrhundert jahrelang weltweit der größte Erdölproduzent und im virtuellen Besitz der Yankee-Multinationalen gewesen ist, war der eingeschlagene Weg besonders schwierig.<!--more--></p>

<p class="absatz-normal">Der mächtige Gegner  hatte den Neoliberalismus und die ALCA: zwei Beherrschungsinstrumente, mit denen nach dem Sieg der kubanischen Revolution stets jeder Widerstand in der Hemisphäre zunichte gemacht wurde.
Uns empört die  abwertende und grobe Art und Weise, in der die US-Administration die Regierung des Millionärs Pedro Carmona  aufzwang  und versuchte, den gewählten Präsidenten Hugo Chávez zu ermorden, als die UdSSR zusammengebrochen war und  die Volksrepublik China kurz davor war, dank des zwei Jahrzehnte langen Wachstums von über 10 %  die Wirtschaft-  und Handelsmacht zu werden, die sie heute ist.   Das Volk Venezuelas, genauso wie das kubanische Volk, hat den brutalen Schlag  überstanden.  Die Sandinisten  haben sich erholt, und der Kampf um die Souveränität, die Unabhängigkeit und den Sozialismus  hat in Bolivien und Ekuador  an Kraft gewonnen. Honduras, das sich  der ALBA angeschlossen hatte, wurde Opfer eines brutalen Staatsstreichs, vom  Yankee-Botschafter angestiftet und von der US-Militärbasis in Palmerola angeregt.

<p class="absatz-normal">Jetzt gibt es 4  lateinamerikanische Länder, die das Analphabetentum abgeschafft haben: Kuba, Venezuela, Bolivien und Nikaragua;   das fünfte Land, Ekuador, nähert sich  diesem Ziel beschleunigt. Die Integralgesundheit-Pläne  schreiten in den  fünf Ländern  so schnell voran, wie niemals zuvor in Ländern der Dritten Welt.   Die wirtschaftlichen Entwicklungsprogramme der sozialen Gerechtigkeit sind  heute Projekte der fünf Länder geworden, die aufgrund der tapferen Haltung gegen die wirtschaftliche, militärische und Medien-Macht des Imperiums bereits ein anerkanntes Prestige haben.  Der ALBA g.....]]></description>
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		<title>Ein Nobelpreis für Evo</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 15:25:57 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Wenn Obama der Preis zuerkannt wurde, weil er die Wahlen in einer  rassistischen Gesellschaft gewonnen hat  –trotz dass er Afroamerikaner  ist–-, dann verdient Evo den Preis ebenso,  weil er die Wahlen seines Landes gewonnen hat –trotz dass er  Indianer ist–, und  außerdem,  weil er seine Versprechen erfüllt hat.</p>
<p class="absatz-normal">Zum ersten Mal treten in beiden Ländern die eine oder die andere der dort lebenden Volksgruppen das Präsidentenamt  an.</p>
<p class="absatz-normal">Wiederholt habe ich darauf hingewiesen, dass Obama ein intelligenter Mensch ist, ausgebildet in einem politischen und gesellschaftlichen System, an das er glaubt. Er möchte die Dienstleistungen des Gesundheitswesens auf etwa 50 Millionen Amerikaner ausdehnen, die Wirtschaft aus der tiefen Krise herausholen, in der sie sich befindet, und das Ansehen der USA  verbessern,  das durch die Ausrottungskriege und Folterungen geschädigt wurde. Weder hat er vor, noch wünscht er, noch kann er das politische und wirtschaftliche System seines Landes ändern. <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Drei US-Präsidenten, ein ehemaliger Präsident, und ein Präsidentschaftskandidat haben den Friedensnobelpreis bekommen.</p>
<p class="absatz-normal">Der erste war Theodore Roosevelt,  1901 gewählt, Mitglied der Rough Riders, der während der Intervention der USA in Kuba im Jahr 1898 „seine Reiter“, allerdings ohne Pferde, an Land gesetzt hat, um die Unabhängigkeit unseres Vaterlandes zu verhindern.</p>
<p class="absatz-normal">Der zweite war Thomas Woodrow Wilson, der die USA in den ersten Krieg um  die Aufteilung der Welt geführt hat. Im Vertrag von Versailles hat er solche harten Bedingungen für das besiegte Deutschland durchgesetzt, dass  damit die Grundlagen für die Geburt des Faschismus und den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges geschaffen wurden.</p>
<p class="absatz-normal">Der dritte ist Barack Obama.</p>
<p class="absatz-normal">Carter war der ehemalige Präsident, der den Nobelpreis  einige Jahre nach seiner Amtszeit erhalten hat. Er war ohne Zweifel einer der wenigen Präsidenten jenes Land, der niemals einen Gegner hätte ermorden lassen, wie andere es getan haben. Und er hat den Kanal an Panama zurückgegeben. Er richtete die Interessenvertretung der USA in Havanna ein und verhinderte das Entstehen eines großen Haushaltsdefizits und die Verschwendung des Geldes zugunsten des militärisch-industriellen Komplexes, wie Reagan es getan hat.</p>
<p class="absatz-normal">Der Präsidentschaftskandidat war Al Gore,  als er bereits Vizepräsident gewesen ist, der amerikanische Politiker, der am meisten um die furchtbaren Auswirkungen des Klimawandels wusste. Später, als er als Präsidentschaftskandidat aufgestellt wurde, war er Opfer des Wahlbetrugs und wurde durch W. Bush des Sieges  beraubt.</p>
<p class="absatz-normal">Die Meinungen zur  Verleihung dieses Preises sind sehr geteilt. Viele stützen sich auf ethische Konzepte oder verweisen auf offensichtliche Widersprüche in der  überraschenden Entscheidung.</p>
<p class="absatz-normal">Sie hätten diesen Preis im Ergebnis bereits erfüllter Aufgaben vorgezogen. Nicht immer wurde der Friedensnobelpreis an Personen verliehen, die dessen auch würdig sind. Manchmal haben ihn nachtragende, selbstgefällige Personen oder noch ärgere bekommen. Als Lech Walesa davon erfuhr, sagte er verächtlich: „Wer? Obama? Das ist verfrüht. Er hat noch keine Zeit geha.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Dem Dollar läuten die Glocken</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 17:11:05 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Das Imperium hat die Welt mehr durch Wirtschaft und Betrug beherrscht als durch Gewalt. Am Ende des Zweiten Weltkrieges hat es das Privileg erlangt, konvertierbare Devisen zu drucken, hat die Kernwaffen monopolisiert, verfügte über fast alles Gold der Welt und war weltweit der einzige Hersteller von Produktionsmaschinen, Verbrauchsgütern und Dienstleistungen in großem Maßstab. Trotzdem gab es eine Grenze für den Druck von Papiergeld: die Golddeckung zum Festpreis von 35,- US-Dollar pro Feinunze. So ist das über 25 Jahre lang geschehen bis zum 15. August 1971, als durch eine Präsidialanordnung von Richard Nixon die Vereinigten Staaten diese internationale Vereinbarung einseitig gebrochen und damit die Welt  betrogen haben. Ich werde das immer wieder sagen. Auf diese Weise haben die USA ihre Ausgaben für die Wiederaufrüstung und ihre Kriegsabenteuer auf die Weltwirtschaft abgewälzt, insbesondere für den Krieg in Vietnam, der nach vorsichtigen Schätzungen nicht weniger als 200.000 Millionen US-Dollar und das Leben von über 45.000 jungen US-Amerikanern kostete.</p>
<p class="absatz-normal">Auf jenes kleinen Land der Dritten Welt sind mehr Bomben als im letzten Weltkrieg abgeworfen worden. Millionen von Personen sind ums Leben gekommen oder verstümmelt worden. <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Nach Aufhebung der Konvertierung ist der US-Dollar zu einer Devisenwährung geworden, die von der US-amerikanischen Regierung nach Belieben ohne die Deckung eines konstanten Wertes gedruckt werden konnte.</p>
<p class="absatz-normal">Die Schuldverschreibungen und Geldscheine des Schatzamtes waren weiter als konvertierbare Devisen im Umlauf; die Staatsreserven der Länder versorgten sich weiter mit diesen Geldscheinen, die einerseits zum Erwerb von Rohstoffen, Eigentümern, Gütern und Leistungen überall auf der Welt dienten, und andererseits die US-Exporte gegenüber der Wirtschaft anderer Länder der Welt bevorzugten.</p>
<p class="absatz-normal">Politiker und Akademiker erwähnen immer wieder die realen Kosten dieses Völkermordkrieges, der sehr gut in dem Oliver-Stone-Film beschrieben wurde. Die Menschen neigen dazu, Berechnungen anzustellen, als ob Millionen gleich Millionen seien. Sie gewöhnen sich nicht daran, dass eine Million US-Dollar aus dem Jahr 1971 im Jahr 2009 nicht mehr die gleiche ist.</p>
<p class="absatz-normal">Heute, wo das Gold –ein Metall, dessen Wert jahrhundertlang der stabilste gewesen ist– über tausend US-Dollar pro Feinunze kostet, ist eine Million US-Dollar ca. dreißig mal mehr wert als zu dem Zeitpunkt, als Nixon die Konvertierung einstellte. 200.000 Millionen im Jahre 1971 entsprechen sechs Billionen im Jahre 2009. Wenn man das nicht berücksichtigt, werden die neuen Generationen keine Vorstellung von der imperialistischen Barbarei haben.</p>
<p class="absatz-normal">Gleichermaßen pflegen die Menschen zu ignorieren, dass der reale Wert der in Europa am Ende des Zweiten Weltkrieges vom Imperium im Rahmen des Marshall-Plans investierten 20.000 Millionen für den Wiederaufbau und die Kontrolle der Wirtschaft der wichtigsten europäischen Mächte, die über die notwendigen Arbeitskräfte und die technische Kultur für eine schnelle Entwicklung der Produktion und der Dienstleistungen verfügten,  heute einem internationalen Wert von 600.000 Millionen US-Dollar entsprechen. Sie werden nicht gewahr, dass 20.000 Millionen in der Gegenwart kaum ausreichen würden, dre.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte kann nicht ignoriert werden</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 16:35:58 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Am vergangenen ersten Oktober wurde der 60. Jahrestag der Volksrepublik China begangen.</p>
<p class="absatz-normal">An jenem historischen Tag des Jahres 1949 leitete Mao Zedong  als Führer der Kommunistischen Partei Chinas auf dem Tiananmen-Platz die erste Parade der Volksarmee und der Bevölkerung von China. Die siegreichen Soldaten trugen die den Invasoren, Oligarchen und Vaterlandsverrätern im Kampf entrissenen Waffen.</p>

<p class="absatz-normal">Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges besaßen die Vereinigten Staaten, eine jener Mächte, die im Krieg die geringsten materiellen Verluste erlitten hatten, das Monopol über die Atomwaffe und über mehr als 80 % des Goldes der Welt und verfügten über eine bedeutende industrielle und landwirtschaftliche Entwicklung.
Die siegreiche Revolution im Jahr 1949 in einem so riesigen Land wie China gab einer großen Anzahl von Ländern unter Kolonialherrschaft Hoffnung, viele von denen nicht lange danach das aufgezwungene Joch abschüttelten. <!--more-->
<p class="absatz-normal">Lenin hatte die imperialistische Phase des entwickelten Kapitalismus vorausgesehen und die Rolle, die dem Kampf der Länder unter Kolonialherrschaft in der Weltgeschichte zukommen würde. Der Sieg der Chinesischen Revolution bestätigte jene Voraussage.</p>
<p class="absatz-normal">Die Volksrepublik Korea wurde 1948 gegründet. Bei der ersten Festveranstaltung anlässlich des chinesischen Sieges waren die Vertreter der UdSSR anwesend, die über 20 Millionen Menschenleben im Kampf gegen den Faschismus geopfert hat; die der Volksrepublik Korea, die von Japan besetzt worden war, und die vietnamesischen Kämpfer, die – nachdem sie gegen die Japaner gekämpft hatten – jetzt heldenhaft dem französischen Versuch die Stirn boten, Vietnam mit Unterstützung der Vereinigten Staaten erneut unter Kolonialherrschaft zu bringen.</p>
<p class="absatz-normal">Niemand hatte damals geahnt, dass sich knapp vier Jahre nach jenem denkwürdigen Datum und ohne irgendeine andere Verbindung als die der Ideen in jenem weit davon entfernt gelegenen Kuba am 26. Juli 1953 der Angriff auf die Moncada-Kaserne stattfinden würde, und dass knapp neun Jahre nach der Befreiung von China nur 90 Meilen von der imperialistischen Metropole entfernt die Kubanische Revolution siegen würde.</p>
<p class="absatz-normal">Unter dem Gesichtspunkt dieser Ereignisse habe ich mit besonderem Interesse die Feierlichkeiten anlässlich des 60. Jahrestages der Chinesischen Revolution verfolgt. Unsere Freundschaft mit jenem Land von tausendjähriger Kultur, der ältesten, dem Menschen bekannten Zivilisation, ist bekannt.</p>
<p class="absatz-normal">Im 19. Jahrhundert wurden zehntausende chinesische Bürger fast als Sklaven in unser Land geschickt. Sie waren von den englischen Händlern getäuscht worden. Viele von ihnen haben sich unserer Befreiungsarmee angeschlossen und für unsere Unabhängigkeit gekämpft. Unsere Beziehungen zu China gehen jedoch von jenen marxistischen Ideen aus, von denen die kubanische Revolution inspiriert wurde, und welche fähig waren, die schwierigen Prüfungen der Teilung zwischen den beiden großen sozialistischen Staaten zu überstehen, die der revolutionären Weltbewegung so viel Schaden zugefügt hat.</p>
<p class="absatz-normal">In den schwierigen Tagen der Auflösung der UdSSR haben sowohl China, als auch Vietnam, Laos und Korea ihre brüderlichen und solidarischen Beziehungen zu Kuba beibeh.....]]></description>
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		</item>
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		<title>Ein Sieg der Dritten Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 13:55:57 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Reiche Wirtschaftsmächte wetteiferten darum, Austragungsort der Olympiade im Jahr 2016 zu werden, darunter zwei der höchst entwickelten Industrieländer des Planeten – die Vereinigten Staaten und Japan. Jedoch Rio de Janeiro, eine brasilianische Stadt, hat gesiegt.</p>
<p class="absatz-normal">Es soll jetzt keiner kommen und behaupten, dass dies eine Geste der  Großzügigkeit der reichen Nationen  Brasilien gegenüber einem Land der Dritten Welt, gewesen sei.</p>
<p class="absatz-normal">Der Sieg dieser brasilianischen Stadt ist ein Beweis des zunehmenden Einflusses jener Länder, die den Kampf zu ihrer Entwicklung führen. Von den Völkern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens wird mit Sicherheit die Wahl von Rio de Janeiro inmitten der Wirtschaftskrise und der heute aufgrund des Klimawechsels herrschenden Unsicherheit mit Wohlgefallen aufgenommen werden. <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Trotzdem volkstümliche Sportarten wie Baseball von den Wettkämpfen gestrichen wurden, um einigen Arten der Unterhaltung von Bourgeois und Reichen Platz zu machen, teilen die Völker der Dritten Welt doch die Freude der Brasilianer und werden Rio de Janeiro als Veranstalter der Olympischen Spiele  2016 unterstützen.</p>
<p class="absatz-normal">Es ist eine Pflicht, in Kopenhagen mit der gleichen Einheit aufzutreten und zu kämpfen, um so zu verhindern, dass der Klimawechsel und die Eroberungskriege sich gegenüber dem Friedenswillen, der Entwicklung und dem Überleben aller Völker der Welt durchsetzen.</p>]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Pittsburgh und das Gipfelstreffen von Margarita</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 17:14:10 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Die Abschlusserklärung des Gipfels der G-20 in Pittsburgh, am Freitag, den 25. September, scheint irreal zu sein. Schauen wir uns die Schwerpunkte ihres Inhalts an:</p>
<p class="absatz-normal">„Wir versammeln uns inmitten des kritischen Übergangs zur Erholung von der Krise, um die Ära der Verantwortungslosigkeit zu beenden und eine Reihe von Politiken, Regelungen und Reformen anzunehmen, die den Anforderungen der globalen Wirtschaft im 21. Jahrhundert gerecht werden.”</p>
<p class="absatz-normal">„Heute verpflichten wir uns, auf  unserer energischen Antwort zu beharren, bis eine dauerhafte Erholung gesichert ist.”</p>
<p class="absatz-normal">„…wir verpflichten uns die notwendigen Politiken zu ergreifen, um die Grundlagen eines  starken, anhaltenden und ausgewogenen Wachstums für das 21. Jahrhundert zu schaffen.”</p>
<p class="absatz-normal">„Wir wünschen uns ein Wachstum ohne kritische Zyklen und Märkte, welche die Verantwortung fördern.”</p>
<p class="absatz-normal">„…wir werden zusammenarbeiten, um ein starkes, nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum zu schaffen. Wir brauchen eine dauerhafte Erholung, die die Arbeitsplätze erzeugt, die unsere Völker benötigen.”<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">„Wir brauchen das Wachstum unter den Ländern, die nachhaltiger und ausgewogener sind, und müssen unsere Unausgewogenheiten  reduzieren.”</p>
<p class="absatz-normal">„Wir verpflichten uns, extreme Zyklen von Preis-Steigerungen und –Stürzen zu vermeiden.”</p>
<p class="absatz-normal">„…wir werden entscheidende Schritte zu strukturellen Reformen unternehmen, die den privaten Bedarf fördern und das langfristige potenzielle Wachstum  stärken.”</p>
<p class="absatz-normal">„Wir werden keine Rückkehr in das gewöhnliche Verhalten im Banksektor gestatten, wo die unüberlegte Handlung und die Verantwortungslosigkeit zur Krise führten.”</p>
<p class="absatz-normal">„Wir verpflichten uns gemeinsam zu handeln, um die Praxen, die eine übermäßige Risikoübernahme förderten, ein Ende zu setzen.”</p>
<p class="absatz-normal">„Wir ernennen die G-20 zum Hauptforum unserer internationalen wirtschaftlichen Kooperation.”</p>
<p class="absatz-normal">„Wir –im Internationalen Währungsfond– sind verpflichtet, den entstehenden dynamischen Märkten und den Entwicklungsländern wenigstens fünf Prozent als Quote zu überweisen...”</p>
<p class="absatz-normal">„Eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung ist wesentlich, um die Armut zu reduzieren.”</p>
<p class="absatz-normal">Zur G-20 gehören die sieben stärksten und reichsten Industrieländern: die USA, Kanada, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan, plus Russland;  die  11 wichtigsten Schwellenländer: China, Indien, Südkorea, Indonesien, Südafrika, Brasilien, Argentinien,  Australien, Saudiarabien, dieTürkei, Mexiko und die Europäische Union. Mit einigen dieser Länder unterhalten wir ausgezeichnete wirtschaftliche und politische Beziehungen.  Seit drei Gipfeln nehmen Spanien und Holland als Gäste daran teil.</p>
<p class="absatz-normal">Die Idee von einer kapitalistischen Entwicklung ohne Krise ist die große Illusion die die Vereinigten Staaten und seine Alliierten den  Schwellenländern, die an der G-20 teilnehmen versuchen zu verkaufen.</p>
<p class="absatz-normal">Fast alle Länder der Dritten Welt, die nicht zu den Alliierten der Vereinigten Staate.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Dort ist eine Revolution im entstehen begriffen</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 12:23:23 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Am vergangenen 16. Juli habe ich wörtlich gesagt, dass der Putsch in Honduras „von skrupellosen Figuren der äußersten Rechten ausgedacht und organisiert wurde, die vertraute Beamte von George W. Bush gewesen sind und von ihm befördert worden waren.”</p>
<p class="absatz-normal">Ich habe folgende Namen zitiert: Hugo Llorens, Robert Blau, Stephen McFarland und Robert Callahan, Yankee-Botschafter in Honduras, El Salvador, Guatemala und Nicaragua, die von Bush in den Monaten Juli und August 2008 ernannt worden sind, und festgestellt, dass die vier  der Linie von John Negroponte und Otto Reich, beide mit düsterer Vorgeschichte, folgen.</p>
<p class="absatz-normal">Ich habe den Yankee-Stützpunkt Soto Cano als Hauptstützpunkt für den Putsch aufgezeigt und gesagt, dass „die Idee einer von Costa Rica ausgehenden Friedensinitiative  dem Präsidenten jenes Landes vom State Department übermittelt wurde, als Obama in Moskau war und an einer russischen Universität erklärte, dass der einzige Präsident von Honduras Manuel Zelaya sei.“   <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Ich fügte hinzu, dass  „mit der Zusammenkunft in Costa Rica die Autorität der UNO, der OAS und aller anderen Institutionen in Frage gestellt wird, die dem Volk von Honduras ihre Unterstützung versprochen haben“ und dass das einzig Korrekte  im Augenblick darin besteht, von der US-Regierung zu fordern, dass sie ihre Einmischung in Honduras beendet, … und ihre Task Force aus Honduras zurückzieht.“</p>
<p class="absatz-normal">Die Antwort der Vereinigten Staaten nach dem Putsch in jenem mittelamerikanischen Land hat darin bestanden, mit der Regierung von Kolumbien einen Pakt zur Schaffung von sieben solchen Militärstützpunkten wie Soto Cano in jenem Bruderland abzuschließen, welche Venezuela, Brasilien und alle anderen Völker von Südamerika bedrohen.</p>
<p class="absatz-normal">In einem kritischen Augenblick, wo auf einem Gipfeltreffen von Staatschefs in den Vereinten Nationen die Tragödie des Klimawechsels und der Weltwirtschaftskrise diskutiert wird, drohen die Putschisten in Honduras, die Immunität der Brasilianischen Botschaft zu verletzen, in der sich Präsident Zelaya, seine Familie und eine Gruppe seiner  Anhänger befinden, die dazu gezwungen wurden, in dieser Einrichtung Schutz zu suchen.</p>
<p class="absatz-normal">Es ist nachgewiesen, dass die Regierung von Brasilien absolut nichts mit der Situation zu tun hat, die dort entstanden ist.</p>
<p class="absatz-normal">Es ist also unzumutbar, mehr noch unvorstellbar, dass die Brasilianische Botschaft von der faschistischen Regierung überfallen würde, es sei denn, diese wolle ihren eigenen Suizid arrangieren, indem sie das Land einer direkten Intervention von ausländischen Streitkräften aussetzt, wie es in Haiti geschehen ist, was die Intervention von Yankee-Truppen unter UN-Flagge bedeuten würde. Honduras ist kein weit abgelegenes, isoliertes Land in der Karibik. Eine Intervention von ausländischen Streitkräften in Honduras würde einen Konflikt in Mittelamerika auslösen und ein politisches Chaos in ganz Lateinamerika schaffen.</p>
<p class="absatz-normal">Der heldenhafte Kampf des honduranischen Volkes - nach knapp 90 Tagen ununterbrochenen Kämpfens - hat die faschistische und Yankee-freundliche Regierung, die unbewaffnete Männer und Frauen unterdrückt, in die Krise geführt.</p>
<p class="absatz-normal">Wir haben gesehen, wie in dem hond.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Der ernste Obama</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 17:14:41 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Der bolivarianische Präsident Hugo Chávez hat sich wirklich originell ausgedrückt, als er vom „Rätsel der zwei Obamas“ gesprochen hat.</p>
<p class="absatz-normal">Heute hat der ernste Obama gesprochen. Vor kurzem habe ich zwei positive Aspekte seines Verhaltens anerkannt: den Versuch, den Zugang zur Gesundheitsfürsorge für 47 Millionen US-Amerikaner zu erreichen, die davon ausgeschlossen sind, und seine Besorgnis bezüglich des Klimawechsels.</p>
<p class="absatz-normal">Das, was ich gestern über die imminente Bedrohung für die menschliche Gattung zum Ausdruck gebracht habe, könnte pessimistisch erscheinen, ist aber wirklichkeitsnah. Die Meinung vieler Staatsoberhäupter über das ignorierte und vergessene Thema des Klimawechsels steht jetzt noch aus.</p>
<p class="absatz-normal">Obama war der Erste, der seine Meinung kundtat, da sein Land Sitz des Treffens der Vereinten Nationen auf höchster Ebene zu diesem Thema ist.</p>
<p class="absatz-normal">Was hat er gesagt? Ich gebe seine wichtigsten Aussagen hier wieder:</p>
<p class="absatz-normal">„Wir erkennen an, dass die Bedrohung gegen den Planeten ernsthaft und zunehmend ist.“</p>
<p class="absatz-normal">„Die Antwort auf diese Umwelt-Herausforderung wird von der Geschichte beurteilt werden.“ <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">„Es gibt keine Nation, egal wie groß oder klein sie auch sei, die den Auswirkungen des Klimawechsels entkommen kann.“</p>
<p class="absatz-normal">„Mit jedem Tag nehmen die Flutwellen zu, welche die Küstenstreifen geißeln, immer stärkere Unwetter und Überschwemmungen bedrohen unsere Kontinente.“</p>
<p class="absatz-normal">„Die Sicherheit und die Stabilität aller unserer Nationen sind in Gefahr.“</p>
<p class="absatz-normal">„Wir haben das Klima an die Spitze der Prioritäten unserer internationalen Agenda gestellt, von China bis Brasilien, von Indien bis Mexiko, Afrika und Europa.“</p>
<p class="absatz-normal">„Wenn wir uns zusammentun, dann sind diese Schritte bedeutend.“</p>
<p class="absatz-normal">„Wir begreifen den Ernst der Situation und sind zum Handeln entschlossen.“</p>
<p class="absatz-normal">„Aber wir sind heute nicht hierher gekommen, um Fortschritte zu feiern.“</p>
<p class="absatz-normal">„Es ist noch viel Arbeit zu erledigen.“</p>
<p class="absatz-normal">„Und diese Arbeit wird nicht leicht sein.“</p>
<p class="absatz-normal">„Wir nehmen wahr, dass der schwierigste Teil des Weges vor uns liegt.“</p>
<p class="absatz-normal">„Das geschieht zu einem Augenblick, wo für die Meisten die Priorität darin besteht, die Volkswirtschaften erneut zu beleben.“</p>
<p class="absatz-normal">„Wir alle konfrontieren  Zweifel bezüglich der Klima-Herausforderung.“</p>
<p class="absatz-normal">„Die Schwierigkeiten und Zweifel sind keine Rechtfertigungen, um nichts zu unternehmen.“</p>
<p class="absatz-normal">„Jeder Einzelne von uns muss seinen Teil tun, damit unsere Volkswirtschaften wachsen, ohne den Planeten in Gefahr zu bringen.“</p>
<p class="absatz-normal">„Wir müssen aus Kopenhagen einen bedeutsamen Schritt bezüglich des Vorwärtskommens bei der Klimadebatte machen.“</p>
<p class="absatz-normal">„Wir dürfen ebenfalls nicht erlauben, dass alte Aufspaltungen die vereinte Suche nach Lösungen behindern.“</p>
<p class="absatz-normal">„Die entwickelten Nationen haben den größten Teil des Schadens verursacht.....]]></description>
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		<title>Eine vom Aussterben bedrohte Art</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 16:44:25 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Mir hätte es gefallen, heute über das vor 24 Stunden auf dem Revolutionsplatz stattgefundene, außerordentliche Konzert “Paz sin Fronteras” „Frieden ohne Grenzen“ zu sprechen, aber die starrköpfige Realität zwingt mich, über eine Gefahr zu schreiben, welche nicht nur den Frieden sondern ebenfalls das Überleben unserer Art bedroht.</p>
<p class="absatz-normal">Die Organisation der Vereinten Nationen, deren Aufgabe darin besteht, über den Frieden, die Sicherheit und die Rechte von knapp 200 Staaten zu wachen, die dort über 6,5 Milliarden Erdeinwohner vertreten, wird am kommenden Mittwoch unter Teilnahme der Staatschefs die Debatte in ihrer Vollversammlung eröffnen. Diesmal wird sie aufgrund der außerordentlichen Bedeutung des Themas Dienstag, den 22. September, einer Tagung auf höchster Ebene über den Klimawechsel widmen, die zur Vorbereitung der Konferenz von Kopenhagen vom 7 bis 18. Dezember dieses Jahres dienen soll.</p>
<p class="absatz-normal">Auf der von der UNO in Rio de Janeiro einberufenen Weltumweltkonferenz habe ich als damaliger kubanischer Staatschef Folgendes behauptet: „Eine Gattung ist vom Aussterben bedroht: der Mensch.“ Als ich jene Worte aussprach und begründete, die mit Applaus von den dort anwesenden Staatschefs empfangen wurden, – einschließlich vom Präsidenten der Vereinigten Staaten, einem in geringerem Maße düsteren Bush, als sein Sohn George W. – glaubten diese, noch über mehrere Jahrhunderte zu verfügen, um sich dem Problem zu stellen. Ich selbst sah es nicht in so naher Zukunft wie 60 bzw. 80 Jahre. <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Jetzt handelt es sich um eine wirklich nahe bevorstehende Gefahr und ihre Auswirkungen sind schon sichtbar. Ich werde mich auf einige wenige Details beschränken, die unser, in New York im Namen von Kuba auftretender Außenminister dort ausführlich behandeln wird.</p>
<p class="absatz-normal">Gemäß Untersuchungen des Instituts für Raumforschungen der NASA ist die Durchschnittstemperatur seit 1980 um 0,8 Grad Celsius angestiegen. Die letzten zwei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts waren die wärmsten über mehrere Jahrhunderte. Der Temperaturanstieg in Alaska, dem kanadischen Westen und dem Osten von Russland ist dermaßen groß, dass er den Weltdurchschnitt verdoppelt. Das Eis des Nordpols schwindet schnellstens dahin und es kann sein, dass dieses Gebiet zu einem so nahen Zeitpunkt wie das Jahr 2040 seinen ersten Sommer vollkommen frei von Eis erleben wird. Die Auswirkungen sind an den über zwei Kilometer hohen, schmelzenden Eismassen von Grönland sichtbar, an den Gletschern von Südamerika, von Ecuador bis zum Kap Hoorn, die bedeutende Wasserquellen sind, und an der riesigen, die ausgedehnte Antarktis bedeckenden Eiskappe.</p>
<p class="absatz-normal">Die jetzigen Kohlendioxidkonzentrationen haben ein Äquivalent von 380 Teilen Kohlendioxid je Million Teile Luft erreicht, eine Menge, welche das natürliche Maß der letzten 650 000 Jahre übersteigt.  Die Erderwärmung beginnt schon, die natürlichen Systeme auf der ganzen Welt zu beeinträchtigen. Wenn das voll geschehen würde, wäre es zerstörerisch für alle Völker.</p>
<p class="absatz-normal">Die Wissenschaftler haben entdeckt, dass vor mehr als 3 Milliarden Jahren die ersten Formen elementaren Lebens auf der Erde entstanden sind. Seitdem haben dieselben auf der Grundlage von unerbittlichen biologischen Gesetzen eine ständige Evolution zu höhere.....]]></description>
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		<title>Almeida ist heute gegenwärtiger denn je zuvor</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 14:12:03 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Seit Stunden höre ich über das Fernsehen die Ehrung des ganzen Landes für den Comandante der Revolution Juan Almeida Bosque. Ich denke, dass er es ebenso als eine Pflicht angesehen hat, sich dem Tod zu stellen, wie er alle seine anderen Pflichten im Verlaufe seines Lebens erfüllt hat. Weder er noch wir konnten wissen, wie viel Traurigkeit uns die Nachricht seiner körperlichen Abwesenheit bringen würde.</p>
<p class="absatz-normal">Ich hatte das Privileg, ihn zu kennen: ein junger schwarzhäutiger Mensch, Arbeiter, Kämpfer, der aufeinander folgend Leiter einer revolutionären Zelle, Kämpfer der Moncada, Gefängnisgenosse, Befehlshaber eines Trupps während der Landung der Jacht Granma war, Offizier der Rebellenarmee, – der bei seinem Vormarsch während des heftigen Gefechts um die Garnison El Uvero durch einen Schuss in die Brust gestoppt wurde -  Befehlshaber einer Kolonne, die zur Schaffung der Dritten Ostfront  losmarschierte, und Kamerad, der Teil der Leitung unserer Kräfte in den letzten siegreichen Schlachten war, durch welche die Tyrannei gestürzt wurde.</p>
<p class="absatz-normal">Ich war ein privilegierter Zeuge seiner vorbildlichen  Haltung über mehr als ein halbes Jahrhundert heldenhaften und siegreichen Widerstands, im Kampf gegen Banditen, beim Gegenschlag von Girón (Schweinebucht), während der Raketenkrise, der internationalistischen Missionen und beim Widerstand gegen die imperialistische Blockade. <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Ich hörte mit Vergnügen einige seiner Lieder, besonders jenes inbrünstig gefühlvolle, in dem er sich angesichts des Kampfaufrufs des Vaterlands  zu „siegen oder zu fallen“ von menschlichen Träumen verabschiedete. Mir war nicht bekannt, dass er über 300 Lieder geschrieben hatte, die er seinem literarischen Werk hinzufügte, das eine Quelle der unterhaltsamen Lektüre und von geschichtlichen Geschehnissen ist. Er verteidigte Gerechtigkeitsgrundsätze, die man - solange es auf der Erde lebendige Menschen gibt - zu jeder Zeit  und jeglicher Zeitepoche verteidigen wird.</p>
<p class="absatz-normal">Sagen wir nicht: Almeida ist verstorben. Er ist heute gegenwärtiger denn je!</p>]]></description>
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		</item>
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		<title>Ein ruhiges Gewissen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 14:11:03 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Mir wäre es lieber, wenn ich nicht eines jener Unternehmen hart kritisieren müsste, die sich der Herstellung von medizinischen Ausrüstungen widmen und deren Gewinne nicht aus der Fabrikation von zum Töten benutzten Waffen kommen, sondern die Krankheiten und Leiden bekämpfen und Todesfälle verhindern. Deshalb habe ich sie immer alle mit Hochachtung behandelt und mir gefiel es, einen Austausch mit ihnen über ihre wissenschaftlichen Fortschritte zu führen.</p>
<p class="absatz-normal">Etwas anderes ist es, wenn man mit Bitterkeit an solche Länder denkt, denen nicht dieserart Geräte zur Verfügung stehen, und noch trauriger ist es, dass ein Volk der Dritten Welt seine Bemühungen durch die stupide Maßnahme behindert sieht, welche ein reiches und mächtiges Land denen aufzwingt, die sie herstellen: die Einstellung der Ersatzteillieferungen für ihre Instandhaltung.</p>
<p class="absatz-normal">In Venezuela und Kuba insgesamt gesehen verfügen die kubanischen Fachärzte für Kardiologie über 28 Echokardiographie-Geräte Marke Philips, ohne welche eine genaue und vollkommen sichere Diagnose nicht möglich ist. Bei Ausfall von jedem dieser Geräte können pro Monat 500 Patienten diese lebenswichtigen Dienste nicht erhalten.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">In unserem Vaterland stellen die Herzkrankheiten die erste Todesursache dar; in Venezuela trifft ungefähr dasselbe zu. Die Defibrillatoren sind die Geräte schlechthin, um die Personen bei Herzstillstand zu retten, der ihnen den Tod verursacht, wenn sie nicht schnellstens medizinisch versorgt werden. Von den 3 553 bei Philips erworbenen Geräten, waren 2 000 von diesem Typ, der in den Polikliniken von Kuba und in den venezolanischen Diagnosezentren von Barrio Adentro verwendet wird.</p>
<p class="absatz-normal">Die 12 verschiedenen Geräte Marke Philips, die für insgesamt 72, 762 694 Millionen  Dollar erworben wurden, waren alle unentbehrlich für die erstklassige medizinische Versorgung in Kuba und innerhalb der Programme Barrio Adentro 1 und 2 von Venezuela, bei denen die Behandlung bzw. Betreuung durch kubanische Ärzte und Fachleute erfolgt. Wie vereinbart wurden diese durch unser Land erworben und bezahlt.</p>
<p class="absatz-normal">Die Geräte Marke Siemens waren in Kuba und in den zwei venezolanischen Programmen im Dienst, ausgenommen ein paar, die nach Bolivien geschickt wurden. Der Gesamtwert der bei dieser Firma erworbenen betrug 85,430 Millionen Dollar. Außer den beiden genannten Unternehmen haben andere aus Europa und Japan wichtige zusätzliche Geräte für die 27 Hightech-Diagnosezentren von Barrio Adentro 2 geliefert.</p>
<p class="absatz-normal">Philips stellt die gebotenen Angaben nicht infrage.  Die vollkommene Einstellung der Ersatzteillieferungen erfolgte seit Ende 2006; seitdem sind knapp drei Jahre vergangen.</p>
<p class="absatz-normal">Die Firma bekennt, dass die Forderungen der US-Regierung zur Unterbrechung der Lieferungen geführt haben, bis sie kürzlich die Geldstrafe von 100 000 Euro gezahlt hat, was einen lächerlich kleinen Betrag im Vergleich zu den an die Firma für die Geräte bezahlten 72 Millionen darstellt. Unserer Kenntnis nach gab es keinerlei Verletzung der vom Imperium der Welt aufgezwungenen Regeln. Es handelt sich um medizinische Geräte zur Rettung von Menschenleben; es sind keine Kriegswaffen.</p>
<p class="absatz-normal">Im Januar 2007 ernannte die Bush-Regierung John Negroponte – Pein.....]]></description>
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		<title>Der Zweck heiligt die Mittel nicht</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 18:34:20 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Die  aus den Vereinigten Staaten kommenden Nachrichten lösen  Empörung und manchmal auch Abscheu aus.</p>
<p class="absatz-normal">Die Mehrheit von ihnen bezieht sich natürlich in der letzter Zeit auf die mit der schweren internationalen Wirtschaftskrise assoziierten Probleme und deren Folgen innerhalb  des Imperiums. Natürlich sind das nicht die einzigen über dieses mächtige Land. Jedes Blatt der großen Menge an Nachrichten aus einem Kontinent, einer Region oder einem Land der Welt  ist  in der Regel mit der US-Politik verbunden.  Es gibt keinen eingizen Ort auf der Welt, wo die überwältigende Gegenwart des Imperiums nicht zu spüren sei.</p>
<p class="absatz-normal">Logischerweise haben die Nachrichten über seine brutalen Kriege knapp zehn Jahre lang einen wichtigsten Raum in der Presse eingenommen, und besonders während  der Präsidentenwahlen.</p>
<p class="absatz-normal">Trotzdem hatte niemand geahnt, dass inmitten des Dramas der Eroberungskriege Nachrichten über Geheimgefängnisse und Folterzentren erscheinen  würden, ein beschämendes und gut gehütetes Geheimnis der US-Regierung.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Der Autor der grotesken Politik, die zu diesem Punkt führte, hatte die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten bei den Wahlen von November 2000 im südlichen Bundesstaat Florida, wo sich der Wahlkampf entschied, durch einen Wahlbetrug widerrechtlich an sich gerissen.</p>
<p class="absatz-normal">Nach der widerrechtlichen Machtergreifung hat W. Bush das Land nicht nur zu einer Kriegspolitik geführt, sondern das Kyoto-Protokoll nicht weiter unterzeichnet und damit der ganzen Welt zehn Jahre lang, beim Kampf für die Umwelt, die Unterstützung des Landes verweigert, das 25 Prozent des fossilen Kraftstoffs verbraucht, was einen unersetzlichen Schaden für die Menschheit verursachen könnte. Den Klimawechsel sieht man bereits bei der weltweiten Wärmeerhöhung, was die Piloten von Exekutive-Flugzeugen auf ihren tropischen Flugstrecken aufgrund der immer stärkeren Tornades beobachten können, die sich in den ersten Nachmittagsstunden  bilden,  und die für ihre modernen Jets gefährlich sein können. Man kennt noch nicht die Unfallursachen des Air-France-Flugzeugs, das während des Flugs zerfiel.</p>
<p class="absatz-normal">Nichts könnte man mit dem Abtauen der riesigen in der Antartik angesammelten Wassermenge vergleichen, und noch dazu der Menge, die über Grönland schmilzt. Ich habe meine Meinung über die Verantwortung von Bush vor kurzem bei einem Treffen mit dem US-Filmregiesseur Oliver Stone geäußert, als ich mich mit ihm über seinen Film „W“ der sich auf den vorletzten US-Präsidenten bezieht, unterhielt.</p>
<p class="absatz-normal">Ich beschränke mich darauf zu sagen, dass nach den politischen Fehlern und Gräueln von George W. Bush, sein ehemaliger Vizepräsident Cheney, sein Berater, die Idee verteidigt, dass die von der CIA angeordneten Foltern zum Erhalten von Informationen gerechtfertigt waren, da durch die auf diese Weise erhaltenen Informationen leben von  US-Bürger gerettet wurden.</p>
<p class="absatz-normal">Selbstverständlich hat man damit das Leben tausender Nordamerikaner, die im Irak gestorben sind, nicht gerettet, auch nicht das Leben von fast einer Million Irakern oder das Leben der Personen, die zunehmend in Afghanistan sterben. Auch weiß niemand, welche die Folgen des Hasses sein werden, der sich aufgrund des auf diesem Wege v.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Stunde der Abrechnung und des gemeinsamen Marsches ist gekommen</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 11:40:52 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Diese Reflexion ist nicht an die Regierungen sondern an die Brüdervölker von Lateinamerika gerichtet.</p>
<p class="absatz-normal">Am morgigen 28. August wird in Argentinien das UNASUR-Gipfeltreffen beginnen, dessen Transzendenz nicht ignoriert werden kann. Auf ihm soll die Konzession von sieben Militärstützpunkten auf kolumbianischem Hoheitsgebiet an die US-Supermacht  analysiert werden. Die vorausgegangenen Verhandlungen zwischen beiden Regierungen wurden streng geheim gehalten. Das Abkommen sollte der Welt als eine vollendete Tatsache vorgelegt werden.</p>
<p class="absatz-normal">In den frühen Morgenstunden des 1. März 2008 hatten die Streitkräfte von Kolumbien - ausgebildet und bewaffnet durch die Vereinigten Staaten - mit Präzisionsbomben eine Guerilla-Gruppe angegriffen, die in eine abgelegene Zone des ecuadorianischen Hoheitsgebiets eingedrungen war. In Hubschraubern transportierte Männer der kolumbianischen Elitetruppen besetzten im Morgengrauen das kleine Lager, töteten die Verletzten und bemächtigten sich des Leichnams des Guerillaführers Raúl Reyes, der scheinbar in jenen Tagen ein Treffen mit jungen Besuchern anderer Nationalitäten hatte, welche daran interessiert waren, die Erfahrungen der Guerilla  kennen zu lernen, die seit dem Tod des liberalen Führers Jorge Eliécer Gaitán vor mehr als 50 Jahren den bewaffneten Kampf bestreitet. Zu den Opfern gehörten Universitätsstudenten aus Mexiko und Ecuador, die keine Waffen trugen. Die Methode war brutal, im Stil der Yankees. Die Regierung von Ecuador hatte vor dem Angriff keinerlei Vorwarnung erhalten.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Das Ereignis stellte eine erniedrigende Aktion für das kleine und heldenhafte südamerikanische Land dar, das einen demokratischen politischen Prozess durchläuft. Es bestand ein starker Verdacht, dass der US-Luftstützpunkt von Manta Information geliefert und mit den Angreifern zusammengearbeitet hatte. Präsident Rafael Correa traf die mutige Entscheidung, die Rückgabe des von dem Stützpunkt von Manta besetzten Gebiets zu fordern, wobei er strikt den vereinbarten Wortlaut des Militärabkommens mit den Vereinigten Staaten einhielt, und berief seinen Botschafter aus Bogotá zurück.</p>
<p class="absatz-normal">Die Übergabe von Hoheitsgebiet zur Einrichtung von sieben Militärstützpunkten der Vereinigten Staaten in Kolumbien bedroht direkt die Souveränität und Integrität der anderen Völker des Südens und von Mittelamerika, mit denen unsere Vorkämpfer das große lateinamerikanische Vaterland zu schaffen träumten.</p>
<p class="absatz-normal">Der Yankee-Imperialismus ist hundert Mal mächtiger als die kolonialen Imperien Spanien und Portugal, und er hat mit dem Ursprung, den Gebräuchen und der Kultur unserer Völker absolut nichts zu tun, sie sind ihm fremd.</p>
<p class="absatz-normal">Es geht nicht um engstirnige Chauvinismen. „Das Vaterland ist die Menschheit ” – wie es Martí verkündet hat, aber niemals unter der Herrschaft eines Imperiums, das der Welt eine blutige Tyrannei aufgezwungen hat. In unserer eigenen Hemisphäre werden meine Behauptungen unwiderlegbar durch die hunderttausenden in Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Panama, Chile, Argentinien, Paraguay, Uruguay und anderen Ländern Unseres Amerika in den letzten fünf Jahrzehnten durch Putsche und Aktionen – welche von den Vereinigten Staaten gefördert und unterstützt wurden -ermordeten, gefolte.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Hoffentlich irre ich mich!</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 16:15:39 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Ich habe mit Verwunderung die Agenturmeldungen vom Wochenende über die Innenpolitik der Vereinigten Staaten gelesen, aus denen ein systematischer Verschleiß von Präsident Barack Obamas Einfluss offensichtlich wird. Sein überraschender Wahlsieg wäre nicht ohne die schwere politische und wirtschaftliche Krise jenes Landes möglich gewesen. Die in Irak gefallenen bzw. verletzten US-amerikanischen Soldaten, der Skandal bezüglich der Foltern und geheimen Gefängnisse und die Wohnungs- und Arbeitsstellenverluste hatten die US-amerikanische Gesellschaft erschüttert.  Die Wirtschaftskrise erstreckte sich auf die ganze Welt und verschlimmerte die Armut und den Hunger in den Ländern der Dritten Welt.</p>

<span class="absatz-normal">Solche Umstände ermöglichten die Aufstellung der Kandidatur von Obama und seine anschließende Wahl in einer traditionell rassistischen Gesellschaft. Mindestens 90% der schwarzen Bevölkerung, diskriminiert und arm, die Mehrheit der Wähler lateinamerikanischen Ursprungs und eine breite Minderheit der weißen Bevölkerung des Mittelstands und der Arbeiterklasse, besonders die jungen Menschen, haben für ihn gestimmt. </span>
<p class="absatz-normal">Es war logisch, dass unter den US-Amerikanern, die ihn unterstützten, viele Hoffnungen wach wurden. Nach acht Jahren abenteurerischer Unternehmen, Demagogie und Lügen, bei denen tausende US-Soldaten und knapp eine Million Iraker in einem Eroberungskrieg um das Erdöl jenes muslimischen Landes, das nichts mit dem schrecklichen Angriff auf die Zwillingstürme zu tun hatte, umgekommen sind, hatte es die US-Bevölkerung satt bekommen und war beschämt.</p>
<p class="absatz-normal">Nicht wenige Menschen in Afrika und anderswo auf der Welt waren begeistert von der Idee, dass es Veränderungen in der Außenpolitik der Vereinigten Staaten geben würde.</p>
<p class="absatz-normal">Jedoch war eine elementare Wirklichkeitskenntnis ausreichend, um sich ausgehend von der Wahl des neuen Präsidenten keine Illusionen bezüglich einer möglichen politischen Veränderung in den Vereinigten Staaten zu machen.</p>
<p class="absatz-normal">Es stimmt, dass Obama sich eher als viele andere im US-Kongress gegen den Krieg von Bush in Irak gewandt hat. Er kannte die Demütigungen der Rassendiskriminierung, seitdem er ein Teenager war, und ebenso wie viele US-Amerikaner bewunderte er den großen Bürgerrechtskämpfer Martin Luther King.</p>
<p class="absatz-normal">Obama wurde innerhalb des imperialen kapitalistischen Systems der Vereinigten Staaten geboren, in ihm erzogen, machte hier Politik und war erfolgreich. Er beabsichtigte weder das Systems zu verändern noch konnte er das. Es ist kurios, dass die extreme Rechte ihn trotz alledem dafür hasst, dass er Afroamerikaner ist, und alles bekämpft, was der Präsident unternimmt, um das beschädigte Image jenes Landes zu verbessern.</p>
<p class="absatz-normal">Er ist in der Lage gewesen zu begreifen, dass die Vereinigten Staaten mit kaum 4% der Weltbevölkerung 25% der Energie aus fossilen Quellen verbrauchen und der größte Emittent von Schadstoffgasen der Welt sind.</p>
<p class="absatz-normal">Bush hat in seinem Fieberwahn nicht einmal das Kyoto-Protokoll unterzeichnet.</p>
<p class="absatz-normal">Obama hat gleichzeitig vor, strengere Regelungen bezüglich der Steuerflucht anzuwenden. So wird zum Beispiel berichtet, dass die Schweizer Banken von den 52000 der bei ihnen vorhandenen Kontos der .....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Imperium und die Roboter</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 14:15:59 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Vor kurzem habe ich über jene Pläne der Vereinigten Staaten gesprochen, die absolute Überlegenheit ihrer Luftstreitkräfte als Instrument der Beherrschung dem Rest der Welt aufzuzwingen. Ich erwähnte ihr Projekt, für das Jahr 2020 über mehr als eintausend Bomber und Jäger    F-22 und F-35 der letzten Generation in ihrer Flotte von 2500 Militärflugzeugen zu verfügen. Weitere zwanzig Jahre danach werden alle ihre Kriegsflugzeuge von Automaten bedient werden.</p>
<p class="absatz-normal">Die Militärbudgets erhalten immer die Unterstützung der immensen Mehrheit der US-Abgeordneten. Es gibt kaum Bundesstaaten, wo die Beschäftigungslage nicht zum Teil von der Rüstungsindustrie abhängt.</p>
<p class="absatz-normal">Auf Weltebene und mit einem konstanten Wert haben sich die Militärausgaben in den letzten zehn Jahren verdoppelt, als ob es keinerlei Gefahr einer Krise geben würde. Im Augenblick ist es die erfolgreichste Industrie des Planeten.</p>
<p class="absatz-normal">Schon 2008 wurden circa 1,5 Billionen Dollar für die Rüstungsbudgets aufgewendet. In diesem Bereich fielen 42% der Ausgaben der Welt, d.h. 607 Milliarden, auf die Vereinigten Staaten – ohne die Kriegskosten zu berücksichtigen – während die Anzahl der Hungrigen auf der Welt 1 Milliarde Menschen erreicht.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Eine westliche Agenturmeldung hat vor zwei Tagen berichtet, dass die US-Armee Mitte August einen ferngesteuerten Hubschrauber vorgestellt hat und ebenso Roboter, die in der Lage sind, Pionier-Arbeiten auszuführen, von denen 2 500 in die Kampfgebiete geschickt wurden.</p>
<p class="absatz-normal">Eine Roboter-Handelsfirma hat behauptet, dass die neuen Technologien die Art und Weise in einem Krieg zu befehligen grundlegend verändern werden. Veröffentlichungen zufolge besaßen die Vereinigten Staaten 2003 kaum Roboter in ihrem Arsenal und „jetzt verfügen sie – wie AFP berichtet – über 10 000 Landfahrzeuge sowie 7 000 Luftvorrichtungen, vom kleinen Raven, der mit der Hand geworfen werden kann, bis zum riesigen Global Hawk, einem Aufklärungsflugzeug von 13 Meter Länge und 35 m Flügelspannweite, dass 35 Stunden lang in großer Höhe fliegen kann“. In dieser Agenturmeldung werden weitere Waffen aufgezählt.</p>
<p class="absatz-normal">Während in den Vereinigten Staaten jene kolossalen Ausgaben für Tötungstechnik getätigt werden, schwitzt der Präsident jenes Landes Blut und Wasser, um 50 Millionen US-Amerikanern ohne Gesundheitsfürsorge diese zugänglich zu machen. Die Verwirrung ist solcherart, dass der neue Präsident wie folgt erklärt hat: „ich war näher denn je daran, die Reform des Gesundheitssystems zu erreichen, aber der Kampf wird langsam wild.“</p>
<p class="absatz-normal">„Die Sache ist klar, – fügte er hinzu – jedes Mal, wenn die Gesundheitsreform am Horizont erscheint, kämpfen die Vertreter besonderer Interessen mit allem, was sie zur Hand haben, nutzen ihren Einfluss, lancieren ihre Werbekampagnen und verwenden ihre politischen Verbündeten, um das US-amerikanische Volk zu erschrecken.“</p>
<p class="absatz-normal">Es ist eine reale Tatsache, dass sich in Los Angeles 8000 Menschen – die Mehrheit von ihnen der Presse zufolge arbeitslos – in einem Stadium versammelten, um Gesundheitsfürsorge von einer Gratis-Wander-Klinik zu bekommen, welche in der Dritten Welt Dienste leistet. Die Menschenmenge hatte dort übernachtet. Manche kamen au.....]]></description>
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		</item>
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		<title>Eine gerechte Sache verteidigen und die Hoffnung zum Weitermachen haben</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 20:12:17 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Während der letzten Wochen war der jetzige Präsident der Vereinigten Staaten um den Beweis dafür bemüht, dass die Krise im Ergebnis seiner Anstrengungen zur Begegnung des schwerwiegenden, von den Vereinigten Staaten und der Welt von seinem Vorgänger ererbten Problems nachlässt.</p>
<p class="absatz-normal">Fast alle Wirtschaftsfachleute nehmen Bezug auf die im Oktober 1929 begonnene Wirtschaftskrise. Die vorhergehende hat Ende des 19. Jahrhunderts stattgefunden. Die unter den US-Politikern recht verbreitete Tendenz ist die zu glauben, dass alles in Richtung einer idyllischen, je erträumten Welt schreiten wird, sobald die Banken über genügend Dollar verfügen, um die Maschinerie des Produktionsapparats genügend einzuschmieren.</p>
<p class="absatz-normal">Unterschiede zwischen der so genannten Wirtschaftskrise der 30er Jahre und der jetzigen gibt es viele, aber ich werde mich auf einen der wichtigsten beschränken.</p>
<p class="absatz-normal">Aufgrund der riesigen, von Großbritannien im Krieg ausgegebenen Goldsummen hat der auf der Goldwährungseinheit basierende Dollar seit Ende des Ersten Weltkriegs das Pfund Sterling abgelöst. Kaum 12 Jahre nach jenem Krieg kam es in den Vereinigten Staaten zur großen Wirtschaftskrise.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Franklin D. Roosevelt, von der Demokratischen Partei, siegte im Wahlkampf größtenteils mit Hilfe der Krise, wie Obama in der jetzigen Krise. Auf der Grundlage der Theorie von Keynes injizierte jener Geld in den Umlauf, errichtete solche öffentlichen Bauten wie Straßen, Stauwerke und andere von unbestreitbarem Nutzen, was über Jahre die Ausgaben, die Nachfrage nach Erzeugnissen, die Beschäftigung und das BIP erhöhte, aber er gewann die Fonds nicht dadurch, dass er Geldscheine drucken ließ. Er erreichte diese durch Steuern und einen Teil der Bankeinlagen. Er verkaufte staatliche Schuldverschreibungen der Vereinigten Staaten mit abgesichertem Zinssatz, welche so für die Käufer attraktiv wurden.</p>
<p class="absatz-normal">Roosevelt erhöhte den 1929 bei 20 Dollar die Troy-Unze stehenden Goldpreis auf 35, als Inlandsgarantie der Geldscheine der Vereinigten Staaten.</p>
<p class="absatz-normal">Auf der Grundlage jener Absicherung in Goldbeständen entstand im Juli 1944 das Bretton-Woods–Abkommen, welches dem mächtigen Land zu einem Zeitpunkt, als der Rest der Welt ruiniert war, das Privileg erteilte, Geldscheine in konvertierbarer Währung zu drucken. Die Vereinigten Staaten besaßen über 80% der Goldbestände der Welt.</p>
<p class="absatz-normal">Ich brauche nicht daran zu erinnern, was danach kam, beginnend bei den auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfenen Atombomben – ein Völkermord, der jetzt gerade 64 Jahre her ist – bis zum Putsch in Honduras und den sieben Militärstützpunkten, welche die US-Regierung in Kolumbien einzurichten beabsichtigt. Real ist, dass 1971 unter Nixon die Goldwährungseinheit aufgehoben und der unbegrenzte Druck von Dollars zum größten Betrug der Menschheit wurde. Kraft des Privilegs von Bretton Woods und durch die einseitige Aufhebung der Konvertierbarkeit zahlen die Vereinigten Staaten mit Scheinen jene Güter und Dienstleistungen, die sie auf der Welt erwerben. Es stimmt, dass sie gegen Dollar ebenfalls Güter und Dienstleistungen anbieten, aber es ist ebenfalls wahr, dass der Geldschein jenes Landes, der bei 35 Dollar die Troy-Unze stand, seit der Aufhebung des Goldstandards seinen We.....]]></description>
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		<title>Die Yankee-Stützpunkte und die lateinamerikanische Souveränität</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 17:32:08 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Der Begriff Nation ist aus der Summe solcher gemeinsamer Elementen wie der Geschichte, der Sprache, der Kultur, der Gebräuche, der Gesetze, der Institutionen und anderer, mit dem materiellen und geistigen Leben  zusammenhängender Faktoren der menschlichen Gemeinschaften entstanden.</p>
<p class="absatz-normal">Die Völker jenes Amerika, um deren Freiheit Bolivar die großen Heldentaten ausführte, welche ihn zum El Libertador (Befreier) machten, wurden von ihm dazu aufgerufen zu schaffen, was er wie folgt bezeichnete: „die größte Nation der Welt, und das weniger aufgrund ihrer Ausdehnung und Reichtümer, als aufgrund ihrer Freiheit und ihres Ruhmes“.</p>

<p class="absatz-normal">Antonio José de Sucre lieferte sich in Ayacucho die letzte Schlacht mit jenem Imperium, welches während über 300 Jahren einen Großteil dieses Kontinents in Eigentum der Spanischen Krone verwandelt hatte.
Es ist dasselbe Amerika, das einige Jahrzehnte später – als es schon teilweise vom gerade entstehenden Yankee-Imperium vereinnahmt worden war – von Marti als Unser Amerika bezeichnet wurde.
<p class="absatz-normal">Es muss erneut daran erinnert werden, dass José Martí am 19. Mai 1895, wenige Stunden bevor er im Kampf um die Unabhängigkeit von Kuba - dem letzten Bollwerk der spanischen Kolonie in Amerika - gefallen ist, prophetisch geschrieben hat, dass alles, was er getan hatte und noch tun würde, mit dem Ziel erfolgte, um „…rechtzeitig durch die Unabhängigkeit von Kuba zu verhindern, dass sich die Vereinigten Staaten auf die Antillen ausbreiten und mit verstärkter Gewalt über unsere Länder von Amerika herfallen“. <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">In den Vereinigten Staaten begannen die kürzlich befreiten 13 Kolonien sehr schnell, sich auf der Suche nach Ländereien und Gold zügellos gen Westen auszubreiten, wobei sie bis zur Pazifikküste hin die indigene Bevölkerung ausmerzten, konkurrierten die landwirtschaftlichen Sklavenhalterstaaten des Südens mit den industriellen, die Lohnarbeit ausbeutenden Staaten des Nordens, indem sie versuchten, neue Staaten zu schaffen, um ihre wirtschaftlichen Interessen zu verteidigen.</p>
<p class="absatz-normal">Im Jahr 1848 entrissen sie Mexiko über 50 Prozent seines Territoriums, und zwar in einem Eroberungskrieg gegen das militärisch schwache Land, bei dem sie die Besetzung der Hauptstadt und die Auferlegung erniedrigender Friedensbedingungen erlangten. In dem eroberten Land befanden sich die großen Erdöl- und Erdgasvorkommen, welche später über ein Jahrhundert die Vereinigten Staaten versorgten und die teilweise noch heute liefern.</p>
<p class="absatz-normal">Der Yankee-Pirat William Walker – stimuliert durch die von seinem Land ausgerufene „eindeutige Bestimmung“ – landete im Jahr 1855 in Nicaragua und erklärte sich selbst zum Präsidenten, bis er im Jahr 1856 von den Nicaraguanern und anderen mittelamerikanischen Patrioten vertrieben wurde.</p>
<p class="absatz-normal">Unser Nationalheld sah, wie das Schicksal der lateinamerikanischen Länder vom entstehenden Imperium der Vereinigten Staaten zerstört wurde.</p>
<p class="absatz-normal">Nach dem Tod im Kampf von Martí fand die militärische Invasion auf Kuba statt, und zwar, als die spanische Armee schon besiegt war.</p>
<p class="absatz-normal">Kuba wurde das Platt Amendment aufgezwungen, welches dem mächtigen Land das Recht zugestand, auf der Insel zu intervenieren.</p>
.....]]></description>
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		<title>Sieben Dolche im Herz von Amerika</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 10:06:21 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Immerzu wieder lese ich die Angaben und Artikel, die von bekannten und weniger bekannten, intelligenten Persönlichkeiten verfasst wurden, die in verschiedenen Medien veröffentlichen und die Information solchen Quellen entnehmen, die von niemandem angezweifelt werden.</p>
<p class="absatz-normal">Die unseren Planeten bewohnenden Völker laufen überall auf der Welt aufgrund der Politik der Vereinigten Staaten wirtschaftliche, Umwelt- und Kriegsgefahren, aber in keiner anderen Region der Erde werden sie von solchen kritischen Problemen bedroht, wie deren Nachbarn, die Völker dieses Kontinents südlich von diesem hegemonischen Land.</p>
<p class="absatz-normal">Die Gegenwart solch eines mächtigen Imperiums, das auf allen Kontinenten und Ozeanen über Militärstützpunkte, Atom-Flugzeugträger und Atom-U-Boote, moderne Kriegsschiffe und hoch entwickelte Kampfflugzeuge und Träger für alle Arten von Waffen verfügt, und etliche hunderttausend Soldaten, für welche es absolute Straffreiheit fordert, stellt für jegliche Regierung das dar, was ihr die bedeutendsten Kopfschmerzen bereitet, unabhängig davon, ob sie links oder rechts orientiert ist oder der Mitte angehört, bzw. ob sie Verbündete der Vereinigten Staaten ist oder nicht. <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Für uns, die wir seine Nachbarn sind, besteht das Problem nicht darin, dass dort eine andere Sprache gesprochen wird und es eine andere Nation ist. Es gibt US-Amerikaner aller Hautfarben und Abstammungen. Es sind Menschen genau wie wir und zu jedem Gefühl fähig, in dem einen oder anderen Sinne. Das Dramatische ist das dort entwickelte und allen auferlegte System. Solch ein System ist in Bezug auf die Anwendung der Gewalt und der Herrschungsmethoden, die im Verlaufe der Geschichte vorgeherrscht haben, nicht neu. Das Neue ist die Epoche, in der wir leben. Es ist ein Fehler, und hilft niemandem, die Angelegenheit von traditionellen Standpunkten aus zu betrachten. Das zu lesen und zu kennen, was die Verteidiger des Systems denken, klärt in hohem Maße auf, da es bedeutet, der Natur eines Systems bewusst zu sein, dass sich auf den ständigen Appell an den Egoismus und die primitivsten Instinkte der Menschen stützt.</p>
<p class="absatz-normal">Wenn es nicht die Überzeugung über den Wert des Bewusstseins und seine Fähigkeit, über die Instinkte zu siegen, geben würde, könnte nicht einmal die Hoffnung auf Veränderung in irgendeinem der sehr kurzen Zeitabschnitte der Menschengeschichte zum Ausdruck gebracht werden.  Auch die schrecklichen Hindernisse, die für die verschiedenen führenden politischen Persönlichkeiten in den lateinamerikanischen und iberoamerikanischen Ländern entstehen, könnten nicht begriffen werden. Letztendlich hatten die Völker, die diesen Teil des Planeten seit zehntausenden Jahren und bis zur berühmt-berüchtigen Entdeckung von Amerika bewohnten, nichts von Latinos, Iberern bzw. Europäern; ihre Gesichtszüge ähnelten eher den Asiaten, woher ihre Vorfahren stammten. Heute sehen wir sie in den Gesichtern der Indios von Mexiko, Mittelamerika, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Brasil, Peru, Bolivien, Paraguay und Chile, einem Land, wo die Araukaner unauslöschliche Kapitel geschrieben haben. In bestimmten Gebieten von Kanada und in Alaska bewahren Einheimische mit höchstmöglicher Reinheit ihre Wurzeln. Aber im Hauptgebiet der Vereinigten Staaten wurde ein Großteil der alt eingesessenen Bewohner von den weiß.....]]></description>
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		<title>Einen Nobelpreis für Mrs. Clinton</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 13:30:42 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Das gestern vom Nobelpreisträger Oscar Arias verlesene, unendlich lange Dokument ist viel schlimmer als die 7 Punkte der Kapitulationsurkunde, die er am 18. Juli vorgeschlagen hatte.</p>
<p class="absatz-normal">Es ist nicht so, dass er sich über einen Morsealphabetschlüssel mit der Weltöffentlichkeit verständigte. Er sprach vor den Fernsehkameras, die sein Abbild wiedergaben und alle Einzelheiten des menschlichen Gesichts, das normalerweise so viele Variablen wie die Fingerabdrücke einer Person aufweist. Jede lügnerische Absicht kann sehr einfach entdeckt werden. Ich habe ihn aufmerksam beobachtet.</p>
<p class="absatz-normal">Von den Fernsehzuschauern wusste die große Mehrheit, dass in Honduras ein Putsch stattgefunden hat. Über dieses Massenmedium wurde über die in der OAS, der UNO, dem SICA, auf dem Gipfel der Blockfreien und auf anderen Foren  gehaltenen Reden berichtet. Die meisten von ihnen konnten die Gewalttätigkeiten und Schikanen gegen die Bevölkerung und deren Unterdrückung bei solchen Aktivitäten beobachten, bei denen sogar einige hunderttausend Menschen zusammengekommen waren, die gegen den Putsch protestierten.</p>
<p class="absatz-normal">Am sonderbarsten ist, dass Arias bei der Darlegung seines neuen Friedensvorschlags nicht delirierte; er glaubte an das, was er sagte.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Obwohl sehr Wenige in Honduras die Bilder sehen konnten, haben viele Menschen in den anderen Ländern der Welt  sie gesehen und hatten ihn ebenfalls bei der Vorlage der bekannten 7 Punkte vom 18. Juli gesehen. Diese wussten, dass der erste von ihnen wörtlich wie folgt lautete: „Die rechtmäßige Wiedereinsetzung von José Manuel Zelaya Rosales in das Präsidentenamt der Republik bis zum Ende der verfassungsmäßigen Amtszeit, für die er gewählt worden ist…“</p>
<p class="absatz-normal">Alle wollten wissen, was der Vermittler gestern Nachmittag sagen würde. Die Anerkennung der Rechte des Verfassungsmäßigen Präsidenten von Honduras, mit den fast auf Null reduzierten Befugnissen des ersten Vorschlags, wurde im zweiten Entwurf von Arias, wo nicht einmal die Wendung „die Wiedereinsetzung ins Amt für rechtmäßig erklären“ verwendet wird, auf einen sechsten Platz zurückgedrängt.</p>
<p class="absatz-normal">Viele anständige Menschen sind verwundert und schreiben vielleicht das gestern Gesagte dunklen Manövern seinerseits zu. Vielleicht bin ich einer der Wenigen auf der Welt, die begreifen, dass es eher eine Autosuggestion als eine wohl überlegte Absicht bei den Worten des Friedensnobelpreisträgers gegeben hat. Ich bemerkte das besonders, als Arias mit besonderem Nachdruck und mit durch die Emotion stoßweise hervorgebrachten Worten von der ihm zugesandten großen Menge an Botschaften von Präsidenten und führenden Persönlichkeiten der Welt sprach, die ergriffen von seiner Initiative seien. Das ist es, was durch seinen Kopf geht; er merkt nicht einmal, dass andere Friedensnobelpreisträger, ehrliche und bescheidene, wie zum Beispiel Rigoberta Menchú und Adolfo Pérez Esquivel, empört über das in Honduras Geschehene sind.</p>
<p class="absatz-normal">Ohne jeden Zweifel haben ein Großteil der zivilen Regierungen von Lateinamerika, denen bekannt war, dass Zelaya den ersten Entwurf von Arias angenommen hatte, und die sich auf die Vernunft der Putschisten und ihrer Yankee-Verbündeten verließen, erleichtert aufgeatmet, aber das dauerte nur 72 Stund.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Der 30. Jahrestag der sandinistischen Revolution und der Vorschlag von San José</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 19:55:27 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Der von der extremen Rechten der Vereinigten Staaten – welche in Mittelamerika die von Bush geschaffene Struktur aufrecht erhielt – und vom State Department geförderte Putsch von Honduras entwickelte sich aufgrund des energischen Widerstands der Bevölkerung nachteilig.</p>
<p class="absatz-normal">Das kriminelle Abenteuer, das einstimmig von der Weltöffentlichkeit und den internationalen Organisationen verurteilt wurde, konnte sich nicht halten.</p>
<p class="absatz-normal">Die Erinnerung an die Gräueltaten, die in den gerade vergangenen Jahrzehnten von den durch die Vereinigten Staaten in unserer Hemisphäre geförderten, ausgebildeten und bewaffneten Tyranneien begangenen wurden, war noch recht frisch.</p>
<p class="absatz-normal">Die Bemühungen des Imperiums während der Clinton-Regierung und in den Folgejahren gingen dahin, zur Verwirklichung des Plans beizutragen, allen Ländern Lateinamerikas über die so genannten Gipfel von Amerika den Freihandelsvertrag aufzuzwingen. <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Der Versuch, die Hemisphäre mit einem Freihandelsvertrag zu verpflichten, scheiterte. Die Volkswirtschaften anderer Regionen der Welt wuchsen mit gutem Rhythmus und der Dollar verlor seine ausschließliche Hegemonie als privilegierte Devisenwährung. Durch die brutale Weltfinanzkrise wurde die Situation komplizierter. Unter diesen Umständen fand der Militärputsch in Honduras statt, einem der ärmsten Länder der Hemisphäre.</p>

<p class="absatz-normal">Nach zwei Wochen zunehmenden Kampfes der Bevölkerung manövrierten die Vereinigten Staaten, um Zeit zu gewinnen. Das State Department betraute Oscar Arias, Präsident  von Costa Rica, mit der Aufgabe, dem Militärputsch in Honduras, der von dem robusten, aber friedlichen Druck der Bevölkerung bestürmt wurde, zu Hilfe zu eilen. Niemals zuvor hatte ein Ereignis gleicher Art in Lateinamerika solch eine Antwort erhalten.
Bei den Berechnungen der US-Regierung hatte die Tatsache, dass Arias Friedensnobelpreisträger ist, ein großes Gewicht.
<p class="absatz-normal">Die reale Geschichte von  Oscar Arias  weist darauf hin, dass es sich bei ihm um einen neoliberalen Politiker handelt, der begabt und redegewandt ist, äußerst berechnend und treuer Verbündeter der Vereinigten Staaten.</p>
<p class="absatz-normal">Seit den ersten Jahren des kubanischen Revolutionssieges hat die Regierung der Vereinigten Staaten Costa Rica genutzt und dem Land Ressourcen zugeteilt, um es als Schaufenster der sozialen Fortschritte zu präsentieren, die unter dem Kapitalismus erreicht werden könnten.</p>
<p class="absatz-normal">Jenes mittelamerikanische Land wurde vom Imperialismus als Stützpunkt für die Piratenangriffe gegen Kuba verwendet. Tausende kubanische Fachleute und Akademiker wurden unserem Volk entzogen, - dass schon einer grausamen Blockade unterworfen war – um in Costa Rica Dienste zu leisten. Die Beziehungen zwischen Costa Rica und Kuba wurden erst vor kurzem wiederhergestellt, das Land gehörte zu den beiden letzten der Hemisphäre, die dies taten; was uns mit Befriedigung erfüllt, aber nichts desto weniger darf ich das verschweigen, was ich in diesem historischen Augenblick unseres Amerika denke.</p>
<p class="absatz-normal">Arias, mit Herkunft aus dem reichen und herrschenden Sektor von Costa Rica, hat Jura und Wirtschaft an einer Hochschuleinrichtung seines Landes studiert, studierte an der englischen University of Essex und .....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Was von den Vereinigten Staaten zu fordern ist</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 12:12:31 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Die Zusammenkunft in Costa Rica brachte keinen Frieden und konnte nicht zum Frieden führen. Die Bevölkerung von Honduras befindet sich nicht im Krieg, es ist nur so, dass die Putschisten die Waffen gegen sie anwenden. Von ihnen müsste die Einstellung ihres Krieges gegen das Volk gefordert werden. So eine Versammlung zwischen Zelaya und den Putschisten dient nur dazu, den verfassungsmäßigen Präsidenten zu demoralisieren und die Energien des honduranischen Volkes aufzubrauchen.</p>

<span class="absatz-normal">Der Weltöffentlichkeit ist das Geschehen in jenem Land durch das von internationalen Fernsehstationen verbreitete Bildmaterial bekannt, vor allem von Telesur, Sender, der ohne Zeit zu verlieren jedes einzelne der Ereignisse in Honduras getreu übertragen hat, außerdem die gehaltenen Reden und die einstimmigen Vereinbarungen der internationalen Organisationen gegen den Putsch. </span>
<p class="absatz-normal">Die Welt konnte die den Männern und Frauen versetzten Schläge verfolgen, die Unmengen von gegen die Menschenmasse geschleudertem Tränengas, die plumpen Gesten mit Kriegswaffen und die zur Einschüchterung der Bürger, oder um diese zu verletzen bzw. zu ermorden, abgegebenen Schüsse.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Die Idee, dass der Botschafter der Vereinigten Staaten in Tegucigalpa, Hugo Llorens, nichts von dem Putsch wusste bzw. von dem Putsch abriet, ist absolut falsch. Er wusste es, genauso wie die US-amerikanischen Militärberater, die keine Sekunde aufgehört haben, die honduranischen Truppen zu trainieren.</p>
<p class="absatz-normal">Inzwischen ist bekannt, dass die Idee, ausgehend von Costa Rica eine Friedensinitiative zu fördern, in den Amtszimmern des State Department entstanden ist, um zur Konsolidierung des Militärputsches beizutragen.</p>
<p class="absatz-normal">Der Putsch wurde von skrupellosen Figuren der äußersten Rechten ausgedacht und organisiert, die vertraute Beamte von George W. Bush gewesen sind und von ihm befördert worden waren.</p>
<p class="absatz-normal">Sie alle – ohne Ausnahme - können auf eine dicke Akte ihrer Aktivitäten gegen Kuba verweisen. Hugo Llorens, Botschafter in Honduras seit Mitte des Jahres 2008, ist Kubaner-Amerikaner. Er gehört zur Gruppe der aggressiven Botschafter der Vereinigten Staaten in Mittelamerika, die sich aus Robert Blau, Botschafter in El Salvador; Stephen McFarland, in Guatemala, und Robert Callahan, in Nicaragua, zusammensetzt, die alle von Bush in den Monaten Juli und August 2008 ernannt wurden.</p>

<p class="absatz-normal">Die vier folgen der Linie von Otto Reich und John Negroponte, welche zusammen mit Oliver North die Verantwortlichen für die schmutzigen Machenschaften gegen Nicaragua und die Todesschwadronen in Mittelamerika waren, welche den Völkern der Region einige zehntausende Menschenleben gekostet haben.
Negroponte war der Vertreter von Bush in den Vereinten Nationen, Zar des US-amerikanischen Geheimdienstes und schließlich Unterstaatssekretär. Sowohl er als Otto Reich - auf verschiedenen Wegen - standen hinter dem Putsch in Honduras.
<p class="absatz-normal">Der Stützpunkt Soto Cano in jenem Land, Sitz der den Streitkräften der Vereinigten Staaten zugehörigen „Joint Task Force Bravo“, ist der Hauptstützpunkt für den Putsch in Honduras.</p>
<p class="absatz-normal">Die Vereinigten Staaten haben den düsteren Plan, fünf weitere Militärstützpunkte rings um Venezuela zu schaff.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Tod dem Putsch, sonst werden die Verfassungen enden</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 17:15:58 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Die Länder Lateinamerikas waren dabei, im Rahmen einer relativ verfassungsmäßigen Ordnung gegen die schlimmste Finanzkrise der Geschichte anzukämpfen.</p>
<p class="absatz-normal">Als Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten in Moskau zu Besuch war, um dort vitale Themen bezüglich der Atomwaffen zu behandeln – erklärte, dass Manuel Zelaya der einzige verfassungsmäßige Präsident von Honduras sei, manövrierten die extreme Rechte und die Falken in Washington, damit jener den erniedrigenden Pardon für die ihm von den Putschisten zugeschriebenen Gesetzwidrigkeiten aushandele.</p>
<p class="absatz-normal">Es lag auf der Hand, dass vor den Seinigen und vor der Welt solch eine Handlung sein Verschwinden von der politischen Szene bedeuten würde.</p>
<p class="absatz-normal">Es ist bewiesen, dass Zelaya entschlossen war, sein Versprechen einzulösen, die brutale, von den Putschisten ausgeübte Repression gemeinsam mit seinem Volk zu begegnen, als er seine Rückkehr für den 5. Juli ankündigte.</p>
<p class="absatz-normal">Zusammen mit dem Präsidenten reisten Miguel d´Escoto,  Präsident pro tempore der UN-Vollversammlung, und Patricia Rodas, die Außenministerin von Honduras, sowie ein Journalist von Telesur und andere, insgesamt waren es 9 Personen. Zelaya beharrte auf seiner Entscheidung zur Landung. Mir ist bekannt, dass ihm während des Flugs, als der Flieger sich Tegucigalpa näherte, durch die Übertragungen vor Ort von Telesur der Augenblick übermittelt wurde, als die ihn außerhalb des Flughafens erwartende, riesige Menschenmasse vom Militär mit Tränengas und Maschinengewehrfeuer angegriffen wurde.</p>
<p class="absatz-normal">Als unmittelbare Reaktion darauf bat er darum, Höhe zu gewinnen, um die Tatsachen über  Telesur  anzuprangern und die Befehlshaber jener Truppen aufzufordern, mit der Repression aufzuhören. Anschließend informierte er sie, dass er zur Landung übergehen würde. Darauf befahl das Oberkommando, die Landepiste zu blockieren. In wenigen Sekunden wurde sie von Kraftfahrzeugen blockiert.</p>
<p class="absatz-normal">Dreimal überflog der Falcon Jet im Niedrigflug den Flughafen. Die Fachleute sagen, dass der im höchsten Grade angespannte und gefährlichste Augenblick für die Piloten derjenige ist, wenn schnelle Kleinflugzeuge wie jenes, welches den Präsidenten beförderte, die Geschwindigkeit vermindern, um auf der Piste aufzusetzen. Deshalb bin ich der Meinung, dass jener Versuch zur Rückkehr nach Honduras kühn und mutig gewesen ist.</p>
<p class="absatz-normal">Wenn sie ihn wegen angeblichen Vergehen gegen die Verfassung vor Gericht stellen wollten, warum haben sie ihn dann nicht landen lassen?</p>
<p class="absatz-normal">Zelaya weiß, dass nicht nur die Verfassung von Honduras im Spiel war, sondern ebenfalls das Recht der Völker von Lateinamerika, ihre Regierungsoberhäupter zu wählen.</p>
<p class="absatz-normal">Honduras ist heute nicht nur ein von den Putschisten besetztes Land, sondern außerdem ein von den Streitkräften der Vereinigten Staaten besetztes Land.</p>
<p class="absatz-normal">Der Militärstützpunkt Soto Cano - auch unter seinem Namen Palmerola bekannt, knapp 100 Kilometer von Tegucigalpa entfernt und unter der Regierung von Ronald Reagan 1981 erneut in Betrieb genommen – war derjenige, der von Oberst Oliver North benutzt wurde, als er die schmutzigen Machenschaften gegen Nicaragua leitete; und die Regierung der Vereinigten.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein selbstmörderischer Fehler</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 17:14:10 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">In der Reflexion, die ich vor drei Tagen, am Donnerstag, 25. Juni, geschrieben habe, sagte ich: „Wir wissen nicht, was in dieser Nacht oder morgen in Honduras geschehen wird, aber die mutige Haltung Zelayas wird in die Geschichte eingehen.“</p>
<p class="absatz-normal">Zwei Absätze zuvor hatte ich darauf hingewiesen: „Was dort vor sich geht, wird eine Prüfung für die OAS und für die gegenwärtige US-Administration sein.“</p>
<p class="absatz-normal">Die prähistorische interamerikanische Institution traf sich am folgenden Tag in Washington und versprach in einer glanzlosen und schüchternen Erklärung versprach sie, sofort die angemessenen Maßnahmen zu ergreifen, um zur Harmonie zwischen den beiden streitenden Seiten beizutragen. Das heißt, eine Verhandlung zwischen den Putschisten und dem verfassungsmäßigen Präsidenten von Honduras.</p>
<p class="absatz-normal">Der Kommandierende des Militärs, der die Befehlsgewalt über die honduranischen Streitkräfte behielt, gab öffentlich Erklärungen ab, die den Positionen des Präsidente widersprachen, während er nur formell dessen Autorität anerkannte.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Die Putschisten brauchten nichts anderes von der OAS. Die Anwesenheit einer großen Zahl internationaler Beobachter, die in das Land reisten, um die Volksbefragung zu kontrollieren und zu denen Zelaya bis spät in die Nacht gesprochen hatte, interessierte sie nicht die Bohne. Heute, noch vor Sonnenaufgang, drangen etwa 200 gut trainierte und bewaffnete Berufssoldaten in die Residenz des Präsidenten ein, schoben grob das Schwadron der Ehrengarde beiseite, entführten den zu diesem Zeitpunkt schlafenden Zelaya, brachten ihn zur Luftwaffenbasis, setzten ihn gewaltsam in ein Flugzeug und transportierten ihn zu einem Flughafen in Costa Rica.</p>
<p class="absatz-normal">Um 8.30 Uhr morgens erfuhren wir von Telesur die Nachricht vom Überfall auf das Haus des Präsidenten und von der Entführung. Der Präsident konnte nicht an der Zeremonie zur Eröffnung der Volksbefragung teilnehmen, die an diesem Sonntag stattfinden sollte. Man wusste nicht, was sie mit ihm gemacht haben.</p>
<p class="absatz-normal">Der offizielle Fernsehsender wurde zum Schweigen gebracht. Sie wollten die zu frühe Verbreitung der verräterischen Aktion über Telesur und Cubavisión Internacional verhindern, die über die Ereignisse informierten. Deshalb unterbrachen sie die Ausstrahlung und stellten sogar im ganzen Land den Strom ab. Der Kongress und die in die Verschwörung verwickelten hohen Gerichte hatten die Entscheidungen noch nicht veröffentlicht, die die Verschwörung rechtfertigten. Erst führten sie den unaussprechlichen Militärputsch durch, um ihn dann zu legalisieren.</p>
<p class="absatz-normal">Das Volk erwachte mit den schon passierten Ereignissen und begann mit zunehmender Empörung zu reagieren. Man wusste nichts über das Schicksal von Zelaya. Drei Stunden später war die Reaktion des Volkes so groß, dass man Frauen sehen konnte, die mit bloßen Fäusten auf Soldaten einschlugen, denen ihre Gewehre aufgrund der Verwirrung und Nervosität fast aus der Hand fielen. Anfangs schienen ihre Bewegungen die eines merkwürdigen Kampfes gegen Gespenster zu sein, später versuchten sie, mit den Händen die Kameras von Telesur zu verdecken, ängstlich richteten sie die Gewehre auf die Reporter und manchmal, wenn die Menschen vorangingen, zogen sich die Soldaten zurück. Sie s.....]]></description>
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		<title>Eine unvergessliche Geste</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 19:15:57 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Ich unterbreche die Arbeit über ein historisches Ereignis, die mich seit zwei Wochen beschäftigt, um mich mit dem verfassungsmäßigen Präsidenten von Honduras José Manuel Zelaya zu solidarisieren.</p>
<p class="absatz-normal">Es war beeindruckend, ihn in Telesur zu sehen, wie er durch eine Rede das honduranische Volk mitreißt. Er erhob energisch öffentlich Anklage gegen die plumpe Verweigerung der Reaktion einer wichtigen Volksbefragung. Das ist die vom Imperialismus verfochtene „Demokratie“. Zelaya hat auf keinerlei Art und Weise das Gesetz verletzt. Er hat keine Gewalt angewandt. Er ist der Präsident und Oberbefehlshaber der Streitkräfte von Honduras. Mit dem, was dort demnächst geschieht, werden die OAS und die jetzige Regierung der Vereinigten Staaten auf die Probe gestellt werden.</p>
<p class="absatz-normal">Gestern fand das ALBA-Treffen in Maracay, im venezolanischen Bundesstaat Aragua, statt. Die führenden lateinamerikanischen und karibischen Persönlichkeiten, die dort sprachen, glänzten sowohl durch ihre Beredsamkeit als auch durch ihre Würde.</p>
<p class="absatz-normal">Heute habe ich die soliden Argumente von Präsident Hugo Chávez gehört, mit denen er die Putschaktion in Venezolana de Televisión öffentlich angeprangert hat.</p>
<p class="absatz-normal">Wir wissen nicht, was heute Abend oder morgen in Honduras geschehen wird, aber die tapfere Haltung von Zelaya wird in die Geschichte eingehen.</p>
<p class="absatz-normal">Seine Worte erinnerten uns an die Rede von Präsident Salvador Allende während die Kriegsflugzeuge den Präsidentenpalast bombardierten, in dem er dann am 11. September 1973 heroisch ums Leben gekommen ist. Diesmal sahen wir einen anderen lateinamerikanischen Präsidenten, wie er zusammen mit dem Volk in einen Luftstützpunkt ging, um die rechtswidrig konfiszierten Stimmzettel für eine Volksbefragung zurückzufordern.</p>
<p class="absatz-normal">So muss ein Präsident und Oberbefehlshaber handeln.</p>
<p class="absatz-normal">Das honduranische Volk wird niemals diese Geste vergessen!</p>]]></description>
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		<title>Goebbels wäre neidisch geworden</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 15:40:54 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Ich habe gestern die Podiumsgespräch-Sendung gehört. Unter anderem wurde die Operation Peter Pan analysiert, eine der widerlichsten Handlungen der gegen unser Land durchgeführten moralischen Aggression. Das Thema elterliche Sorge ist äußerst empfindlich. Es war ein abstoßender Tiefschlag. In einem der Romane von Michael Scholochow, den ich Jahre später gelesen habe, wird diese Verleumdung erwähnt, die schon gegen die Oktoberrevolution von 1917 verwendet worden war.</p>
<p class="absatz-normal">Der Urheber der Operation gegen Kuba war Monsignore Wals, ein dem Bischof von Miami unterstehender, US-amerikanischer katholischer Pfarrer.</p>
<p class="absatz-normal">Die Operation wurde im Verlaufe des Jahres 1960 begonnen. Wie bekannt, hatte unsere Revolution den Ausreisen aus dem Land keinerlei Hindernis in den Weg gelegt. Sie sollte das freiwillige Werk eines freien Volkes sein. Die imperialistische Antwort war, unter anderen schwerwiegenden Aggressionen, Peter Pan.<!--more--></p>

<p class="absatz-normal">
Als Taladrid jenes Ereignis kommentierte, nannte er den Namen eines Ökonomielehrers, Ángel Fernández Varela. Ich erinnerte mich daran, dass ein weltlicher Lehrer uns Unterricht in einem der Fächer, in Volkswirtschaftslehre, gab, als ich das letzte Jahr vor dem Abitur im Colegio de Belén absolvierte. Es handelte sich natürlich nicht um einen Marxismus-Leninismus-Kurs, welches das ideologische Thema war, auf das man sich 18 Jahre später berief, um uns aus der OAS zu verstoßen. Es war ein einfacher und recht elementarer Unterricht über bürgerliche Volkswirtschaftslehre. Wir, die dort unterrichteten weißen Schüler, waren ja auch nichts anderes als Bürgerliche. Der Lehrer, der diesen zwei bzw. drei Mal pro Woche erteilte, war pünktlich und hat niemals zum Unterricht gefehlt.
<p class="absatz-normal">Mich überraschte das, was ich beim Podiumsgespräch hörte. „Ob das etwa jener Lehrer ist?“ fragte ich mich. Ich rief Taladrid wegen weiteren Angaben an. Ich konnte es durch ihn bestätigen, denn er wusste, dass jener Lehrer am Colegio de Belén gewesen ist. Luis Báez versichert ebenfalls, dass ich mich mit jenem Lehrer im Jahr 1959 irgendwo in Havanna getroffen habe und seine Haltung kritisiert hatte, aber ich konnte mich nicht an dieses Detail erinnern.</p>
<p class="absatz-normal">Walsh wurde vor einigen Tagen post mortem wegen seiner „Heldentat“ bezüglich der Operation Peter Pan ausgezeichnet. Er hatte vor Jahren erklärt, dass er für den Beginn der Operation Telefonanrufe erhalten und mit dem CIA koordiniert hat.</p>
<p class="absatz-normal">Ende Mai hat Álvaro F. Fernández, Sohn von Fernández Varela, in der elektronischen Zeitschrift Progreso Semanal Folgendes erzählt: „…einige Jahre vor seinem Tod in Miami hat mein Vater meine Schwester María, ihren Ehemann und mich in Anwesenheit meiner Mutter versammelt und uns gesagt, dass er einer der Verantwortlichen gewesen sei, welche den gefälschten Gesetzestext aufgesetzt hatten, der die Hysterie bezüglich der ,Beseitigung der elterlichen Sorge’ hervorgerufen hat. Deshalb weiß ich ohne jeden Zweifel, dass die Operation Peter Pan ein maliziöser Schachzug der Unmoral war, der von dem CIA vor der Invasion der Schweinebucht  entworfen und herbeigesehnt wurde…“</p>

<p class="absatz-normal">Ein CIA-Agent brachte den falschen Gesetzentwurf von Miami nach Havanna. Ángel Fernández Varela selbst hat der Zeitschrift C.....]]></description>
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		<title>Obamas Rede in Kairo</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:12:19 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Am Donnerstag, den 4. Juni hat Obama an der Islamischen Universität Al-Azhar in Kairo eine Rede von besonderem Interesse für diejenigen unter uns gehalten, die seine politischen Handlungen aufgrund der enormen Macht der von ihm regierten Supermacht mit besonderem Interesse verfolgen. Ich werde seine eigenen Worte verwenden, um das aufzuzeigen, was meines Erachtens die von ihm zum Ausdruck gebrachten Grundideen waren und werde so, um Zeit zu sparen, seine Rede zusammengefasst wiedergeben. Wir sollten nicht nur wissen, was er gesagt hat, sondern auch worüber er gesprochen hat.</p>

<span class="absatz-normal">„Wir sind in einem Augenblick der Spannung zwischen den Vereinigten Staaten und den Muslimen auf der ganzen Welt zusammengekommen…”</span>
<p class="absatz-normal">„Die Beziehung zwischen dem Islam und dem Westen schließt Jahrhunderte der Koexistenz und Zusammenarbeit ein, aber ebenfalls Konflikte und religiöse Kriege.”</p>
<p class="absatz-normal">„…der Kolonialismus hat vielen Muslimen Rechte und Chancen verweigert, … der kalte Krieg hat oft die Länder mit muslimischer Mehrheit als Agenten genutzt, ohne ihre eigenen Erwartungen zu berücksichtigen.” <!--more--></p>
<p class="absatz-normal">„Gewalttätige Extremisten haben diese Spannungen ausgenutzt…”</p>
<p class="absatz-normal">„…haben dazu geführt, dass einige Menschen in meinem Land der Meinung sind, dass der Islam nicht nur den Vereinigten Staaten und den westlichen Ländern gegenüber unweigerlich feindlich gesinnt ist, sondern ebenfalls bezüglich der Menschenrechte.”</p>
<p class="absatz-normal">„Ich bin auf der Suche nach einem solchen Neuanfang für die Vereinigten Staaten und die Muslime auf der ganzen Welt hierher gekommen, der sich auf gemeinsame Interessen und die gegenseitige Achtung gründet…”</p>
<p class="absatz-normal">„…stimmen teilweise überein und haben gemeinsame Prinzipien, die Prinzipien der Gerechtigkeit, des Fortschritts, der Toleranz und der Achtung der Würde aller menschlichen Wesen.”</p>
<p class="absatz-normal">„Keine Rede kann von sich allein Jahre des Misstrauens beenden und ich kann auch nicht in der mir zur Verfügung stehenden Zeit alle komplizierten Fragen beantworten, die uns zu diesem Augenblick geführt haben.”</p>
<p class="absatz-normal">„Wie uns der Heilige Koran sagt, ,seid euch Gott bewusst und sagt immer die Wahrheit."</p>
<p class="absatz-normal">„Ich bin Christ, aber mein Vater gehörte einer Familie in Kenia an, die mehrere Generationen von Muslimen einschließt. Ich habe als Kind mehrere Jahre in Indonesien verbracht und den Azan-Ruf bei Tagesanbruch und gegen Abend gehört. Als junger Mensch habe ich in Chikago in Gemeinden gearbeitet, wo viele in ihrer muslimischen Religion Würde und Frieden fanden.”</p>
<p class="absatz-normal">„ Es war der Islam – an solchen Orten wie der Universität Al-Azhar – der die Fackel des Lehrens und Lernens über viele Jahrzehnte getragen hat und in Europa den Weg für die Renaissance und das Zeitalter der Aufklärung geebnet hat.”</p>
<p class="absatz-normal">„…seit unserer Gründung haben die US-Muslime die Vereinigten Staaten bereichert.”</p>
<p class="absatz-normal">„Sie haben in unseren Kriegen gekämpft, für die Regierung gearbeitet, die Bürgerrechte verteidigt…”</p>
<p class="absatz-normal">„…es gehört zu meinen Verantwortlichkeiten als Präsident der Vereinigten St.....]]></description>
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		<title>Lächerliche Reaktion auf eine Niederlage</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 14:12:44 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Am gestrigen Nachmittag – während ich eingehend die Rede von Obama in der muslimischen Universität von Kairo analysierte – gingen Agenturmeldungen mit der seltsamen Information ein, dass zwei Personen, Rentner über 70 Jahre, unter der Beschuldigung festgenommen wurden, während 30 Jahren für die Regierung von Kuba spioniert zu haben. Fast alle wichtigen westlichen Nachrichtenagenturen, das heißt acht von ihnen, haben die Nachricht verbreitet.</p>
<p class="absatz-normal">Die beschuldigten Personen sind Walter Kendall Myers und seine Ehefrau Gwendolyn Steingraber Myers. Es wird hinzugefügt, dass ersterer als Experte für Europäische Angelegenheiten gearbeitet hat und dass sie 1995, vor 14 Jahren, nach Kuba gereist sind und zu jenem Zeitpunkt von mir empfangen wurden. Ich habe mich zu jener Zeit aus verschiedenen Gründen mit tausenden US-Amerikanern getroffen, sowohl individuell als mit Gruppen, manchmal mit aus mehreren hundert Personen bestehenden Kollektiven, wie zum Beispiel mit den Studenten, die auf dem Kreuzschiff des Projekts „Ein Semester auf dem Meer“ reisten, weshalb ich mich kaum an Einzelheiten eines Treffens mit zwei Personen erinnern werden kann. Mir wird jetzt bewusst, weshalb George W. Bush den Studenten des Kreuzschiffs verboten hat, weiterhin Kuba zu besuchen. Sie unterhielten sich stundenlang mit mir, trotzdem sie Familien der höheren Mittelklasse angehörten.</p>
<p class="absatz-normal">Die Beschuldigung präzisiert, dass das Ehepaar zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat, gibt aber gleichzeitig zu, dass sie niemals auf Geld oder persönliche Vorteile aus waren.</p>
<p class="absatz-normal">Ich kann meinerseits versichern, dass wir aus Prinzip niemals jemand gefoltert haben, um irgendeine Information zu bekommen, noch dafür jemand bezahlt haben. Diejenigen, die auf die eine oder andere Art und Weise dazu beigetragen haben, das Leben von kubanischen Bürgern vor terroristischen Plänen und den Projekten zur Ermordung ihrer führenden Persönlichkeiten zu schützen – von den zahlreichen, von mehreren US-Regierungen geplanten – haben das auf Gebot ihres eigenen Gewissens getan und verdienen meines Erachtens alle Ehren der Welt.</p>
<p class="absatz-normal">Es ist nur sonderbar, dass jene Nachricht 24 Stunden nach der von der Diplomatie der Vereinigten Staaten in der Vollversammlung der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) erlittenen Niederlage ans Licht kommt.</p>
<p class="absatz-normal">Es ist wirklich merkwürdig, warum jene Personen nicht vorher verhaftet wurden und sie das jetzt in diesem Augenblick tun, da jene doch unter Kontrolle standen, weil FBI-Agenten sie getäuscht und sich für kubanische Spione ausgegeben hatten?</p>
<p class="absatz-normal">Jetzt wird das Spiel der angeblichen Gerechtigkeit gegen zwei Personen beginnen, die schon im Vorhinein moralisch durch Beschuldigungen vernichtet wurden, welche das Verhalten der Geschworenen vorausbestimmen, die darüber befinden sollen, ob sie schuldig oder unschuldig sind.  Sie werden mit Sicherheit nicht die liebenswürdige Behandlung erhalten, welche den von der Regierung jenes Landes zur Zerstörung des Flugzeuges von Cubana mit allen Passagieren an Bord und zur Begehung anderer schrecklicher Verbrechen gegen unser Volk rekrutierten Terroristen gewährt wurde. Diese haben sogar die Gesetze der Vereinigten Staaten verletzt, indem sie zahlreiche abscheuliche Terrorakte in ihrem eigenen Gebiet begang.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine leichte Aufgabe, die von Obama</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 15:36:53 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Ich erinnere mich, dass man mich zu Giereks Zeiten bei einem Besuch der Volksrepublik Polen in das bekannteste der Konzentrationslager nach Auschwitz führte. Ich konnte die schrecklichen, von den Nazis gegen jüdische Kinder, Frauen und Greise begangenen Verbrechen wahrnehmen. Es waren die Ideen des Buches Mein Kampf von Adolf Hitler, die dort zur Anwendung gekommen waren. Vorher hatten sie diese dadurch verwirklicht, indem sie das Gebiet der UdSSR auf der Suche nach Lebensraum überfielen. Die Regierungen von London und Paris haben in jenen Jahren den Führer der Nazis gegen den sowjetischen Staat aufgestachelt.</p>
<p class="absatz-normal">Die Sowjetarmee hat Auschwitz und fast alle Nazikonzentrationslager befreit, die Tatsachen öffentlich angeprangert, Fotos gemacht und Filme gedreht, welche um die Welt gegangen sind.</p>
<p class="absatz-normal">Obama sprach im Konzentrationslager Buchenwald, innerhalb des deutschen Gebiets, an dessen Befreiung ein Großonkel von ihm teilgenommen hatte, der noch lebt und ihn bei dieser Handlung begleitete.</p>
<p class="absatz-normal">Seine wichtigste Tätigkeit in Europa war die Teilnahme an der feierlichen Begehung des 65. Jahrestages der Landung in der Normandie, wo er eine zweite Rede hielt. Er überschüttete Dwight Eisenhower, der die Landung leitete, mit Lob. Er hob mit Gerechtigkeit die mutige Rolle der US-Soldaten hervor, welche wenige Kilometer von der Küste entfernt kämpften, und dabei von der englischen und US-amerikanischen Marine und tausenden Flugzeugen, die vor allem aus den Fabriken der Vereinigten Staaten kamen, unterstützt wurden. Die Fallschirmspringer-Divisionen waren nicht ganz in den richtigen Positionen abgeworfen worden und deshalb verlängerte sich die Schlacht unnötigerweise.</p>
<p class="absatz-normal">Der Großteil von Hitlers Armee und seine Elitedivisionen waren von den Sowjetsoldaten an der russischen Front annulliert worden, nachdem sie sich von den Folgen des anfänglichen Schlages erholt hatten. Der Widerstand von Leningrad gegen die lange Blockade, die Kämpfe der sibirischen Divisionen wenige Kilometer vor Moskau, die Schlacht von Stalingrad und die des Kursker Bogens werden in der Geschichte der Kriege zu den größten und im höchsten Grade entscheidenden Ereignissen gehören.</p>
<p class="absatz-normal">Obama, der auf der Veranstaltung anlässlich des 65. Jahrestages der Landung in der Normandie sprach, dank der, seiner Rede zufolge, Europa befreit wurde, hat der Rolle der UdSSR nur 15 Worte gewidmet, kaum 1,2 je 2 Millionen Sowjetbürger, die in jenem Krieg umgekommen sind. Das war nicht gerecht.</p>
<p class="absatz-normal">Nach dem Ende der blutigen Kämpfe wurde Iran, dass aufgrund seiner natürlichen Ressourcen und seiner geographischen Lage eine bedeutende Rolle in jenem Krieg gespielt hatte, von den Vereinigten Staaten in ihren stärksten und am besten ausgerüsteten Gendarmen in der besagten strategischen Region von Asien verwandelt.</p>
<p class="absatz-normal">Das iranische Volk mit seinen unbewaffneten, zu allen Opfern bereiten Massen und unter Führung des Ayatollah Ruhollah Khomeini stürzte den mächtigen Schah von Iran. Dies ereignete sich während der letzten beiden Regierungsjahre von Jimmy Carter, welcher die ersten Folgen der verfehlten Außenpolitik der Vereinigten Staaten erlitt, was sein Mandat verkürzte und den Zugang an die Macht von Ronald Reagan ermöglichte.</p>
<p class="absatz-normal">De.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Trojanische Pferd</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 17:56:58 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Rafael Correa, Präsident von Ecuador, zu Besuch in Honduras, erklärte kurz vor der Versammlung der OAS Folgendes: „Ich glaube, dass die OAS ihre Daseinsberechtigung verloren hat, vielleicht gab es nie eine Daseinsberechtigung für sie.” Die von ANSA übermittelte Nachricht fügt hinzu, dass Correa „,den Tod’ jener Organisation aufgrund ihrer vielen begangenen Fehler voraussagte”.</p>
<p class="absatz-normal">Er behauptete, „dass die Länder des amerikanischen Kontinents aufgrund geographischer Voraussetzungen nicht ,alle in den selben Topf’ geworfen werden können, und deshalb hat Ecuador vor mehreren Monaten die Schaffung der Organisation Lateinamerikanischer Staaten vorgeschlagen.</p>
<p class="absatz-normal">„,Es kann doch nicht sein, dass die Probleme der Region in Washington diskutiert werden. Bauen wir etwas Eigenes auf, ohne unserer Kultur und unseren Werten fremde Länder, wobei wir dabei offensichtlich Länder einschließen werden, die unerklärlicherweise vom interamerikanischen System getrennt wurden, und ich beziehe mich auf den konkreten Fall von Kuba… es war eine echte Schande und beweist die in den internationalen Beziehungen vorhandene Doppelmoral’”. Bei seiner Ankunft in Honduras erklärten sowohl Präsident Zelaya als er, dass die „OAS reformiert und Kuba erneut wieder eingegliedert werden muss, sonst müsse sie verschwinden”.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Eine andere Meldung, von DPA, behauptet:</p>
<p class="absatz-normal">„Die Wiedereingliederung von Kuba in die Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) hat aufgehört ein Thema per se der Vollversammlung der Organisation im honduranischen San Pedro Sula zu sein, um ein weiteres Mal zur Rechtfertigung eines Interessenkampfes zu werden, dessen Interessen weit über die Grenzen der karibischen Insel hinweggehen und welche (erneut) die hemisphärischen Beziehungen in Frage stellen könnten.</p>

<p class="absatz-normal">Der Präsident von Venezuela, Hugo Chávez, hat es recht klar gesagt, als er das hemisphärische Treffen, das am heutigen Dienstag in Honduras beginnt, mit fast kriegerischen Ausdrücken kennzeichnete.
Es wird“, so er, „eine ,interessante Schlacht’, bei der, falls sichtbar werden wird, dass die OAS ,weiterhin ein Kolonialministerium ist’, dass sie sich nicht verändert, um ,sich den Interessen der ihr angehörenden Regierungen unterzuordnen’, man sich schließlich die Frage aufwerfen muss, aus der Organisation ,auszutreten’ und eine andere Alternative zu schaffen.”
<p class="absatz-normal">„,Lateinamerika ist dabei, aus Kuba die Feuerprobe für die Aufrichtigkeit bezüglich der wirklichen Annäherung der Obama-Regierung’ an die Region zu machen, behauptet die Kuba-Expertin des Council of Foreign Relations von Washington, Julia Sweig, gegenüber der Tageszeitung ,The Washington Post’, kurz vor dem honduranischen Treffen.”</p>
<p class="absatz-normal">Indem unser Volk den Aggressionen des mächtigsten je vorhandenen Imperiums standhielt, hat es um der anderen Brüdervölker dieses Kontinents willen gekämpft. Die OAS war Komplize aller gegen Kuba begangenen Verbrechen.</p>
<p class="absatz-normal">Zu dem einen oder anderen Zeitpunkt sind alle Länder Lateinamerikas Opfer der Interventionen und politischen und wirtschaftlichen Aggressionen gewesen. Es gibt kein einziges Land, das dies abstreiten kann. Es ist naiv zu glauben, dass die guten Absichten eines.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Beifall und Schweigen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 13:36:46 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Gestern, am 31. Mai, berichtete eine AFP-Agenturmeldung Folgendes: „Kuba hat zugestimmt, die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über Migration und die Postdirektsendung wiederzueröffnen, was kurz vor einem Gipfel der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), bei dem der Fall Kuba die Gespräche beherrschen wird, ein neues Zeichen der stattfindenden Entspannung ist.</p>
<p class="absatz-normal">Der Leiter der kubanischen Interessenvertretung in Washington, Jorge Bolaños, hat am Samstag übermittelt, dass Kuba ‘hofft, dass die Gespräche über Emigration und den Postdirektsendungs-Service wieder aufgenommen werden’, sagte am Sonntag ein hoher Beamter des State Departments, der die Anonymität wahrte.</p>
<p class="absatz-normal">Die US-Außenministerin Hillary Clinton erklärte in El Salvador, wo sie an einer Ministerialversammlung über regionalen Handel teilnahm, dass es Washington Freude bereite, die Gespräche mit Havanna über diese Themen erneut aufzunehmen.”<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Unverzüglich eine ganz und gar nicht diplomatische schroffe Wendung:</p>
<p class="absatz-normal">„Es wird einen offenen Dialog geben, sobald es Veränderungen bezüglich der Menschenrechte und eine Hinbewegung zur Demokratie in Kuba gibt”, so der Wortlaut der EFE-Agentur.</p>
<p class="absatz-normal">Welche „Demokratie“ und welche „Menschenrechte“ sind es, die die Vereinigten Staaten verteidigen? War es wirklich notwendig, jene demütigende und arrogante Bemerkung vom Stapel zu lassen?</p>
<p class="absatz-normal">Als ich heute die Amtsübernahme von Mauricio Funes im Fernsehen sah und dieser davon sprach, die Beziehungen zu Kuba wiederherzustellen, brachen ein ohrenbetäubender Beifall und Jubelrufe in jenem Saal los, wie sie zu keinem anderen Augenblick während seiner Rede zu hören waren. Dort befand sich Hillary unter den Gästen. Vorher hatte der Redner, der sich oft vom schriftlichen Konzept entfernte, den Fehler begangen, die Clinton, welche das Amt der US-Außenministerin bekleidet, sogar noch vor Lula da Silva zu begrüßen, der Präsident des südamerikanischen Giganten ist und dort in einer Gruppe von Präsidenten unserer Region anwesend war.</p>
<p class="absatz-normal">Der Redner nahm das Wort, noch bevor der lang anhaltende Applaus für Kuba abgeklungen war – der vielleicht die Frau Clinton verletzen könnte – und erwähnte mit der besten Absicht der Welt erneut die Vereinigten Staaten. Jedoch sehr wenige in jenem großen Saal applaudierten jenem Land.</p>
<p class="absatz-normal">Ein Höhepunkt der Rede von Mauricio, der sehr viel Beifall hervorrief, ereignete sich vorher, als er den erlauchten Erzbischof Oscar Arnulfo Romero nannte, dessen Grab er am Morgen besucht hatte. Dieser Verteidiger der Armen war, während er eine Messe hielt, ungestraft von jener blutigen Tyrannei der Partei ARENA ermordet worden, welche El Salvador vom Imperialismus aufgezwungenen worden war. In jenem Saal waren ebenfalls die Parlamentarier und hohen Beamten anwesend, welche die Partei vertreten, die ihn ermordete; darunter mehrere von den Wenigen, die den Vereinigten Staaten Beifall zollten.</p>
<p class="absatz-normal">Unter bestimmten Umständen sprechen nicht nur die Worte für sich selbst, sondern ebenfalls der jeweilige Beifall und das jeweilige Schweigen.</p>]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Recht bzw. Gerechtigkeit in den Vereinigten Staaten</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 15:15:40 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Wenn ich behaupten würde, dass in den Vereinigten Staaten das Chaos herrscht, würde man sagen, dass ich übertreibe, dass jenes Land eine Demokratie ist, wo es Recht und Gerechtigkeit gibt, Achtung der Menschenrechte und Gewaltenteilung, die auf den Prinzipien von Montesquieu und der Erklärung von Philadelphia begründet sind.</p>
<p class="absatz-normal">Natürlich spreche ich hier weder von der feurigen Verteidigung des Rechts zu foltern durch Cheney noch von der von Bush in Toronto gehaltenen Rede, während hunderte Demonstranten die Einleitung eines Kriegsverbrecher-Gerichtsverfahrens gegen ihn forderten.</p>
<p class="absatz-normal">Aber wenn Sie den Band mit den Agenturmeldungen öffnen, werden Sie staunen. Mehrere Agenturen berichten: „Ein Richter erteilte eine Entschädigung über mehr als 1 Milliarde Dollar als Schadenersatz seitens der Regierung wegen dem im Jahre 1959 begangenen Selbstmord des Vaters eines kubanisch-amerikanischen Bürgers, der in die Ergreifung und den Tod des Revolutionärs Ernesto ‘Che’ Guevara verwickelt ist.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Der Richter Peter Adrien des Gerichtsbezirks Miami-Dade sagte am Freitag, dass er dem kubanischen Volk eine Botschaft senden wolle.</p>
<p class="absatz-normal">Der Justizbeamte fällte sein Urteil bezüglich einer von Gustavo Villoldo eingereichten Klage, der Guevara, den ehemaligen kubanischen Regierungschef Fidel Castro und andere wegen dem Selbstmord seines Vaters im Jahre 1959 in Kuba beschuldigte. Die Familie floh in die Vereinigten Staaten und später nahm Villoldo an der Invasion auf die Schweinebucht teil und war in das Ergreifen von Guevara in Bolivien verwickelt.</p>
<p class="absatz-normal">Der Vater von Villoldo nahm sich mit einer Überdosis an Schlafmitteln im Februar 1959 das Leben, kurz nachdem Fidel Castro, Guevara und andere Guerillakämpfer die Macht in Kuba übernahmen. Villoldo Senior war ein hervorragender kubanischer Unternehmer, der außerdem die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besaß und Eigentümer eines bedeutenden Konzessionsbetriebs der General Motors, einer 13.000 Hektar-Farm und anderer Besitztümer war.</p>
<p class="absatz-normal">Der junge Villoldo trat später in die US-Streitkräfte und den CIA ein. Einige Jahre später gehörte er zu einer Gruppe, die den Che 1967 in Bolivien ergriff. Worauf Guevara in dem südamerikanischen Land hingerichtet und begraben wurde”.</p>
<p class="absatz-normal">Eine andere Agenturmeldung lautet wie folgt: „Die Entschädigung ist die bis zum Augenblick größte bei Klagen gegen die Regierung von Kuba je erteilte, nachdem den Kindern des Kubaners Rafael del Pino Siero, der nach seiner Trennung vom Castro-Regime im Gefängnis verstarb, eine über 253 Millionen Dollar zugebilligt wurde”, und sie fügt nichts weiter über den Verräter hinzu, der zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden war, aufgrund dessen, dass er die geheimen Angaben über die Jacht Granma für 35 000 Dollar verkauft hatte – die heute knapp einer Million Dollar entsprechen würden – und damit das Leben von 82 Expeditionsteilnehmern aufs Spiel setzte.</p>
<p class="absatz-normal">„Eine weitere Entschädigung über 187 Millionen Dollar wurde den Familienangehörigen von drei Piloten der Exilgruppe ,Hermanos al Rescate’ zugesprochen, die 1996  in internationalen Gewässern durch kubanische Flugzeuge abgeschossen wurden”. Es handelte sich um echte Piraten, die nach.....]]></description>
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		</item>
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		<title>Ein unermüdlicher Erzieher</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 18:33:01 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Chávez ist ein unermüdlicher Erzieher. Er zögert nicht zu beschreiben, was der Kapitalismus bedeutet. Er zerlegt nach und nach alle ihre Lügen. Er ist unerbittlich.</p>
<p class="absatz-normal">Er charakterisiert den Sinn jeder einzelnen der vom Sozialismus dem Volk gebrachten Maßnahmen.</p>
<p class="absatz-normal">Er weiß, wie sehr ein Mensch leidet, wenn er selbst, seine Frau, seine Kinder, seine Eltern und seine Nachbarn absolut nichts besitzen und einige Wenige alles besitzen.</p>
<p class="absatz-normal">Er zeigt den Egoismus der Reichen, die alles den blinden und unerbittlichen Gesetzen des Marktes unterwerfen, die jeglicher rationeller Nutzung der Produktivkräfte entgegenstehen. Er beweist das ständig mit dem Werk, das in Venezuela verwirklicht wird.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Chávez hat Venezuela mit Büchern überschüttet. Vorher hat er gefördert, dass alle Bürger Lesen und Schreiben erlernten. Er eröffnete Schulen für alle Kinder; ermöglichte mittlere  und fachliche Schulbildung für alle Teenager und Jugendlichen und die Chance auf eine Hochschulbildung für sie alle.</p>
<p class="absatz-normal">Die Crème de la crème des oligarchischen und konterrevolutionären Ideenguts trifft sich in Caracas, um über alle Medien die Erklärung abzugeben, dass es in Venezuela keine Pressefreiheit gibt. Chávez hat sie dazu herausgefordert, am „Aló Presidente” teilzunehmen, das seinen 10. Jahrestag begeht, um das Thema dort mit den venezolanischen Intellektuellen zu diskutieren. Er würde unter den Zuschauern sitzen, bereit, sich die Debatte anzuhören. Bis zu dem Augenblick, an dem ich dieses Reflexion verfasse, hatten sie mit keiner einzigen Silbe geantwortet.</p>
<p class="absatz-normal">Um 18:40 Uhr begann erneut die Sendung „Aló”. Die feurige Rede von Chávez ist am zweiten Tag der feierlichen Begehung des Jahrestages erneut zu hören. Sie beginnt unter Anwesenheit der Kulturminister der  ALBA, die an einer internationalen Versammlung dieses Bereichs teilnehmen.</p>
<p class="absatz-normal">Zur Veranstaltung werden hervorragende Reden gehalten, die das politische Ideengut bereichern.</p>
<p class="absatz-normal">Chávez wiederholte seine Herausforderung. Er lud erneut die Genies der internationalen Oligarchie zur Diskussion ein und sie haben nicht geantwortet; es ist schon nach 7 Uhr abends.</p>
<p class="absatz-normal">Ich werde mich auf die dort zu hörenden, hervorragenden und tief empfundenen Reden konzentrieren. Ich bitte um Entschuldigung.</p>]]></description>
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		<title>10 Jahre Lehren und Lernen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 19:37:48 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">„Aló Presidente“ hat seine Übertragungen am 23. Mai 1999 begonnen. Dieses Jahr war Chávez genau an jenem Tag anlässlich der Feierlichkeiten zum 187. Jahrestag der Pichincha-Schlacht in Ecuador. Morgen beginnen die Feierlichkeiten zum 10. Jubiläum des Programms.</p>
<p class="absatz-normal">Der Fall Hugo Chávez ist in der Politikgeschichte außergewöhnlich. Andere Persönlichkeiten sind dank der Printmedien, dank Rundfunk oder Fernsehen berühmt und gefeiert geworden. Aber nie zuvor hat eine revolutionäre Idee ein Massenmedium so wirksam genutzt. Im Fall des heroischen Kampfes der Bolivarianischen Revolution hätten der Imperialismus und die Oligarchie mit ihrer fast absoluten Kontrolle über die Massenmedien, mit ihren Verleumdungen und Lügen, die Revolution in Venezuela ohne dieses Programm zerstört.</p>
<p class="absatz-normal">Ich habe konservativ berechnet, dass in diesen 10 Jahren der Präsident Venezuelas, Hugo Chavez, 1 536 Nettostunden, d.h. das Äquivalent von 64 Tagen, einem Programm zur Information, Erziehung und Bildung der Nation gewidmet hat.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Bei diesem ständigen Meinungsaustausch hat er gelehrt und gelernt, hat er das Volk erzogen und gebildet und wurde auch von ihm erzogen und gebildet. Er hat gelesen und hat Kenntnissen erworben und übermittelt. Er hat aus Büchern gelernt und sie empfohlen. Er hat sich auf die reiche Geschichte seines Landes bezogen und an den Kampf und die prophetischen Träume von Bolivar erinnert, von dem er viele Reden auswendig wusste.</p>
<p class="absatz-normal">„Aló Presidente“ wurde ein Programm für Venezuela und für diejenigen auf diesem Planeten, die erfahren möchten, was passiert und was passieren kann. Zu meinen wöchentlichen Aufgaben gehört es,  dem „Aló“ eine gewisse Zeit zu widmen.</p>
<p class="absatz-normal">Was am meisten ermutigt, ist, dass das einfache und kämpferische Volk Venezuelas Chávez immer mehr unterstützt. Jeden Tag nimmt die Zahl der Arbeiter und jungen Leute zu, die in die Reihen  der revolutionären Kräfte eintreten. Er ist dabei, die Ideenschlacht zu gewinnen.</p>
<p class="absatz-normal">Enge Verwandte von ihm haben mir gesagt, dass es ihm gesundheitlich sehr gut geht, nie vorher haben sie ihn mit so viel Begeisterung und Lebenskraft gesehen. Er läuft 40 Minuten täglich und hat in einem Monat einige Pfunde abgenommen. Das freut uns sehr. Er ist ein großartiger Freund in schwierigen Tagen der Revolution gewesen. Wir haben standgehalten und wir werden weiterhin beharrlich standhaft bleiben. Wir haben heute mehr Gründe dafür als je zuvor.</p>]]></description>
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		</item>
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		<title>Foltern ist in keinem Fall zulässig</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 11:54:38 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Als ich am Sonntag der Reflexion über Haiti den letzten Schliff gab, hörte ich über das Fernsehen die Gedenkfeier der Schlacht von Pichincha, die vor 187 Jahren, am 24. Mai 1822, in Ecuador stattgefunden hat. Die zur Gestaltung der Veranstaltung verwendete Musik war sehr schön und ansprechend.</p>
<p class="absatz-normal">Ich betrachtete eine ganze Weile die prächtigen Uniformen jener Zeit und andere Details der Gedenkfeier.</p>
<p class="absatz-normal">Wie viele emotionsgeladene Erinnerungen es bezüglich der heldenhaften Schlacht gibt, welche die Unabhängigkeit von Ecuador entschied! Die Ideale und Träume jener Zeit waren bei jener Veranstaltung zu spüren. An der Seite des Präsidenten von Ecuador Rafael Correa waren als Ehrengäste Hugo Chávez und Evo Morales anwesend – die heute eine Neuausgabe des Verlangens nach Unabhängigkeit und Gerechtigkeit machen, für welche die lateinamerikanischen Patrioten kämpften und starben.  Sucre war der Hauptdarsteller jener unvergänglichen Heldentat, angetrieben von Bolivars Träumen.</p>
<p class="absatz-normal">Jener Kampf ist noch nicht zu Ende. Er lebt unter ganz anderen Bedingungen, von denen man damals vielleicht nicht einmal träumte, wieder auf.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Mir kam die Version einer Rede von Dick Cheney über Nationale Sicherheit in den Sinn, die ich am Samstag gelesen hatte, welche er am Donnerstag um 11:20 Uhr im Institut für US-Unternehmen hielt und die von CNN auf Spanisch und CNN auf Englisch übertragen wurde. Es war eine Antwort auf die vom US-Präsidenten Barack Obama am selben Tag um 10:27 Uhr zum gleichen Thema gehaltene Rede, der er eine Erklärung bezüglich der Schließung des Gefängnisses von Guantánamo hinzufügte. Ich hatte seine Rede an jenem Tag gehört.</p>
<p class="absatz-normal">Die Erwähnung jenes Stücks unseres gewaltsam besetzt gehaltenen Hoheitsgebiets erweckte meine Aufmerksamkeit, außer dem logischen Interesse überhaupt zu dem Thema. Mir war ganz und gar nicht bekannt, dass Cheney unmittelbar danach sprechen würde. Das ist für gewöhnlich nicht so.</p>
<p class="absatz-normal">Zuerst dachte ich, dass es eine offene Herausforderung an den neuen Präsidenten sein könnte, aber als ich die offizielle Version las, begriff ich, dass die schnelle Antwort vorher abgesprochen worden war.</p>
<p class="absatz-normal">Der ehemalige Vizepräsident hatte seine Rede sorgfältig ausgearbeitet, in einem respektvollen und manchmal beschönigenden Ton.</p>
<p class="absatz-normal">Aber die Rede von Cheney zeichnete sich besonders durch die Verteidigung der Folter als eine Methode aus, um unter bestimmten Umständen Information zu erlangen.</p>
<p class="absatz-normal">Unser nördlicher Nachbar ist ein planetarisches Machtzentrum, die reichste und mächtigste Nation, Besitzer einer Anzahl von 5 000 bis 10 000 nuklearen Sprengköpfen, die an jeglichem Punkt des Planeten mit Millimetergenauigkeit zum Explodieren gebracht werden können. Dazu wären noch ihre anderen Kriegsausrüstungen hinzuzufügen: chemische, biologische, elektromagnetische Waffen, ein riesiges Arsenal an Kampfmitteln zur Anwendung auf dem Land-, See- und Luftwege. Jene Waffen befinden sich in Händen derjenigen, die auf das Recht zur Verwendung der Folter appellieren.</p>
<p class="absatz-normal">Unser Land besitzt ausreichend politische Bildung, um solche Argumente zu analysieren. Viele Menschen auf der Welt verstehen ebenfa.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Nichts kann in Haiti improvisiert werden</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 15:17:23 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Vor fünf Tagen habe ich eine Agenturmeldung mit der Mitteilung gelesen, dass Ban Ki-moon voraussichtlich Bill Clinton als seinen Sonderbeauftragten für Haiti ernennen wird.</p>
<p class="absatz-normal">„Clinton begleitete im März dieses Jahres den Generalsekretär bei einem zweitägigen offiziellen Besuch in Haiti“ – so die Meldung – „um den von der Regierung von Port-au-Prince ausgearbeiteten Entwicklungsplan zu unterstützen, der darauf abzielt, die träge haitianische Wirtschaft anzukurbeln.</p>
<p class="absatz-normal">Der ehemalige Präsident hat über die Clinton-Global-Initiative eine bedeutende philanthropische Bindung zur Antillen-Nation aufrecht erhalten.</p>
<p class="absatz-normal">΄Es ist eine Ehre, die Einladung des Generalsekretärs, um als Sonderbeauftragter für Haiti tätig zu werden, anzunehmen“, erklärte das ehemalige Staatsoberhaupt.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">„Clinton zeigte auf, dass das Volk und die Regierung von Haiti die Fähigkeit besitzen, die schweren  Schäden zu überwinden, die von den vier Unwettern zugefügt wurden, welche im vergangenen Jahr das Land heimgesucht haben.”</p>
<p class="absatz-normal">Am darauf folgenden Tag informierte dieselbe Nachrichtenagentur, dass Frau Clinton, Staatssekretärin, voller Freude erklärte, dass „Bill ein erstklassiger Beauftragter sei“. Seinerseits „bestätigte der Generalsekretär der UNO, dass er Clinton zu seinem neuen Sonderbeauftragten für Haiti ernannt hat. Wir waren vor zwei Monaten zusammen in jenem Land und seine Anwesenheit hat geholfen, das Bewusstsein der internationalen Gemeinschaft über die Probleme des Karibik-Landes  zu erhöhen.</p>
<p class="absatz-normal">Die UNO befürchtet, dass nach einer mehrjährigen Zeitspanne der relativen Ruhe, unterstützt durch MINUSTAH, das Land erneut unter politischer Instabilität leiden könne.”</p>
<p class="absatz-normal">In der neuen Agenturmeldung wird erneut die Geschichte über „die vier Hurrikans bzw. tropischen Stürme, welche 900 Tote und 800 000 Orkangeschädigte verursachten und außerdem die spärliche zivile Infrastruktur des Landes zerstörten“, wiederholt.</p>
<p class="absatz-normal">Die Geschichte von Haiti und seine Tragödie ist viel komplizierter.</p>
<p class="absatz-normal">Nach den Vereinigten Staaten, welche ihre Unabhängigkeit 1776 verkündeten, war Haiti 1804 das zweite Land dieser Hemisphäre, dass seine Unabhängigkeit eroberte. Im ersten Fall haben die weißen Nachkommen jener Siedler, welche die 13 englischen Kolonien gründeten - eifrige Gläubige, enthaltsam und gebildet, die Eigentümer von Ländereien und Sklaven waren - das englische Kolonialjoch abgeschüttelt und  die nationale Unabhängigkeit genossen, aber das traf weder auf die ursprüngliche Bevölkerung, noch auf die afrikanischen Sklaven bzw. ihre Nachkommen zu, die keinerlei Rechte besaßen, trotz der in der Erklärung von Philadelphia beinhalteten Prinzipien.</p>
<p class="absatz-normal">In Haiti, wo über 400 000 Sklaven für 30 000 weiße Besitzer arbeiteten, waren zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte die dem verhassten System unterworfenen Männer und Frauen in der Lage, die Sklaverei aufzuheben, einen unabhängigen Staat zu erhalten und zu verteidigen, wobei sie gegen Soldaten kämpften, die die europäischen Monarchien auf die Knie gezwungen hatten.</p>
<p class="absatz-normal">Jene Zeitspanne fiel mit der Blütezeit des Kapi.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Die eindeutigen Zeichen</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2009 18:45:20 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Es gibt nicht zweierlei verschiedene Meinungen über das Thema der  A H1N1.</p>
<p class="absatz-normal">Ich habe ohne jegliches Zögern die von der Revolutionären Regierung von Kuba sofort nach Kenntnisnahme der vorhandenen Epidemie getroffene Entscheidung unterstützt.</p>
<p class="absatz-normal">Unser Land kann auf eine lange Erfahrung im Schutz der Bevölkerung bei Katastrophen, Epidemien, Plagen und weiteren ähnlichen Situationen, sowohl natürlicher Ursachen, als durch Unfall bzw. vorsätzlich ausgelöste, zurückblicken.</p>
<p class="absatz-normal">Unsere unveränderliche Politik der Zusammenarbeit mit anderen Völkern ist gleichfalls erwiesen.</p>
<p class="absatz-normal">Die gegen die Regierung von Kuba hervorgebrachte Kritik und die in ihr enthaltene Androhung von Repressalien waren vollkommen ungerecht. Wir wurden außerdem als eine dem Volk von Mexiko feindliche Nation dargestellt.</p>
<p class="absatz-normal">Die Maßnahme war nicht von solchen Angelegenheiten bestimmt, die mit den Touristikreisen im Zusammenhang hingen, sondern standen im Zusammenhang mit knapp vierhundert jungen Mexikanern, die in der Schule von Jagüey Grande Medizin studieren, genau so, wie es circa       24 000 junge Menschen aus Lateinamerika, der Karibik und anderen Völkern der Welt an anderen Medizin-Fakultäten tun, darunter einige aus kleinen, weit entfernt liegenden Ländern von Ozeanien.</p>
<p class="absatz-normal">Kuba praktiziert weder den Brain-Drain noch nimmt es anderen Völkern Ärzte weg, Dinge, die deren Gesundheitsdiensten zum Schaden gereichen und woraus Verluste von unzähligen Menschenleben resultieren, wie es die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich und andere entwickelte und reiche Länder tun.</p>
<p class="absatz-normal">Die vom Institut für Zivilluftfahrt getroffene Maßnahme besagt wörtlich Folgendes: „Ab dem 29. April 2009, um 24 Uhr, werden vorübergehend die Linien- und Charterflüge zwischen Kuba und Mexiko eingestellt.”</p>
<p class="absatz-normal">„Sobald die diesen Entscheidungen zugrunde liegenden Ursachen zu bestehen aufhören,  wird der Flugverkehr wieder aufgenommen und die Kunden zu gelegener Zeit benachrichtigt werden.”</p>
<p class="absatz-normal">Die Anwendung der Maßnahme wurde sechs Tage nach den drastischen, von den mexikanischen Behörden getroffenen Maßnahmen begonnen, durch welche sie den Unterricht von 33 Millionen Schülern und Studenten zeitweilig einstellten und andere ähnliche Maßnahmen trafen, die wir nicht beurteilen können, denn allein die mexikanischen Regierenden, welche die reale Situation kannten, könnten dies tun.</p>
<p class="absatz-normal">Die von uns getroffenen Maßnahmen bedeuteten ebenfalls Opfer für Kuba. Aber das Wichtige für unsere Regierung war, die Bevölkerung innerhalb der festgelegten Vorschriften zu schützen.</p>
<p class="absatz-normal">Jetzt hat sich die Epidemie in großem Maße in den Vereinigten Staaten, in Kanada, im Vereinigten Königreich, in Spanien, in Europa überhaupt und auf weitere Dutzende Länder verbreitet. Jetzt werden den neuen Tatsachen angepasste Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen.</p>
<p class="absatz-normal">Die Außenministerin von Mexiko, Patricia Espinosa, hatte sich in letzter Zeit wirklich sehr bemüht, die Beziehungen zwischen ihrem Land und Kuba zu verbessern, die durch verantwortungslose Führungskräfte – aus bekannten Gründen, die ich jetzt hier nicht nennen mö.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Was die Zeitschrift Science berichtet hat</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 18:14:18 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Als ich am Morgen die heute in den Landesnachrichten und in CubaDebate veröffentlichte Reflexion geschrieben habe, hatte ich noch nicht eine von Mark Stevenson und David Koop in Mexiko veröffentlichte Agenturmeldung gelesen, die von AP übermittelt wurde, der wichtigsten Nachrichtenagentur der Vereinigten Staaten.</p>
<p class="absatz-normal">Natürlich bestand ganz und gar nicht die Absicht, mir Recht zu geben, denn sie wiederholte mehrmals, dass ich Mexiko beschuldigt hatte, die Epidemie bis zum Zeitpunkt nach Obamas Mexiko-Besuch verborgen zu haben.</p>
<p class="absatz-normal">Ich las die Meldung unbeirrt weiter, die mir dank der Mitteilungsblätter zur Verfügung stand, welche Nachrichten der internationalen Presse wiedergeben,  die nicht auf den 326 der gestern von in Kuba etablierten Agenturen veröffentlichten Seiten enthalten sind.</p>
<p class="absatz-normal">Es ist ein Artikel von AP, der in diesem Augenblick von besonderem Interesse ist. Was genau beinhaltet er?<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">„Der Besuch von Obama am 16. April fand eine Woche vor der Ankündigung der Verbreitung der Schweinegrippe durch die hohen Beamten des Gesundheitswesens statt, was zur vorübergehenden massiven Schließung führte, die praktisch viele Teile des Landes zum Erliegen brachte.”</p>
<p class="absatz-normal">„Eine diese Woche in der Zeitschrift Science veröffentlichte Untersuchung schätzte ein, dass Mexiko am 23. April, dem Tag, an dem es die Epidemie ankündigte, möglicherweise schon 23 000 Fälle von Schweinegrippe zu verzeichnen hatte. Die Untersuchung vertritt die Meinung, dass die Schweinegrippe den Tod von 0,4% bis 1,4% ihrer Opfer verursacht, aber der Hauptverfasser Neil Ferguson vom Imperial College von London behauptet, dass die Angaben noch unvollständig sind.</p>
<p class="absatz-normal">,Es ist sehr schwierig, in dieser Phase die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zahlenmäßig anzugeben’, deutete er an.</p>
<p class="absatz-normal">Die von Science veröffentlichte Analyse lässt durchblicken, dass es viel mehr Fälle als die in den Labors bestätigten gibt, und zwar in Mexiko seit dem 23. April zwischen 6 000 und 32 000. Die Grippe hat sich seitdem auf die ganze Welt ausgebreitet und gemäß der Untersuchung scheint sie viel ansteckender zu sein, als die gemeine Grippe, die jede Saison auftritt.</p>
<p class="absatz-normal">Die Forscher haben ebenfalls die DNS der Viren in 23 der bestätigten Fälle verglichen und  eingeschätzt, dass die ersten Fälle am 12. Januar aufgetreten sein müssen, vermutlich von Person zu Person übertragen, auch wenn sie der Meinung sind, dass die Grippe zu jeglichem Zeitpunkt zwischen dem 3. November und dem 2. März begonnen haben kann.</p>
<p class="absatz-normal">Die Forscher wiesen darauf hin, dass die Grippe H1N1 von 2009 scheinbar so schwerwiegend wie die von 1957 sein wird, aber mit einem geringeren Schweregrad wie die tödliche Version von 1918.</p>
<p class="absatz-normal">In Mexiko war die Wiedereröffnung der Kindergärten und Grund- und Mittelschulen, die seit dem 24. April geschlossen waren, der jüngste Schritt bei den Bemühungen, zu einer gewissen Normalität zurückzukehren. Die Geschäfte, staatlichen Dienstleistungen, Gymnasien und Universitäten hatten vorige Woche ihre Tätigkeit wieder aufgenommen.</p>
<p class="absatz-normal">Jedoch haben sechs der 31 mexikanischen Bundesstaaten die Wiedereröffnung der Schu.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine weitere Nachricht, die die Welt erschüttert hat</title>
		<link>http://www.quetzal-leipzig.de/fidel-castro-reflexiones/eine-weitere-nachricht-die-die-welt-erschuttert-hat-19093.html</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 06:43:46 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.quetzal-leipzig.de/?p=11136</guid>
		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Am 25. April 2009 veröffentlichte El Universal von Mexiko, dass „Francis Plummer, Wissenschaftler des Staatlichen Mikrobiologie-Labors von Kanada bestätigt hatte, dass die Grippe, welche die Mexikaner befallen hat, ein neues Virus nicht nur für die Menschen, sondern für die Welt überhaupt ist. Vor genau einer Woche… erhielt er einen Anruf, mit dem seine Hilfe bei der Untersuchung von aus Mexiko kommenden Proben gefordert wurde…”</p>
<p class="absatz-normal">„Die Untersuchungen, in denen wir dieses neue Virus entdeckten, wurden ausschließlich in dem von den mexikanischen Behörden gesendeten Probematerial durchgeführt, unterstrich er bezüglich der 16 Fälle von den 50 aus Mexiko kommenden, in deren Befund dieses Virus enthalten war…”</p>
<p class="absatz-normal">Zwei Tage später berichtet die Tageszeitung La Jornada, dass sie am 5. jenes Monats eine Mitteilung von Andrés Timoteo, ihrem Reporter aus Veracruz, erhalten hatte, der wörtlich übermittelte, dass „das Gesundheitsministerium den Ort La Gloria, Gemeinde Perote, unter Seuchenquarantäne gestellt hatte, da dessen Einwohner von einer eigenartigen akuten Atemwegsinfektion befallen sind…drei Kinder unter zwei Jahren waren verstorben und 60 Prozent der dreitausend Einwohner haben Atemwegsbeschwerden.”<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">La Jornada fügt Folgendes hinzu: „In der Mitteilung des Reporters heißt es, dass die Bewohner das Auftauchen der Infektionen auf die von den Schweinezüchtern der transnationalen Farm Carroll verursachte Verseuchung zurückführen.</p>
<p class="absatz-normal">…Dutzende Familien erlitten plötzlich Atemwegserkrankungen.</p>
<p class="absatz-normal">Die Gemeindebeamtin Bertha Crisóstomo beantragte die Hilfe der Gesundheitsbehörden, da Dutzende Familien plötzlich an Atemwegsinfekten erkrankt waren“ – erklärt der Berichterstatter weiter.</p>
<p class="absatz-normal">„Die gemäß Zeugen bei den Bewohnern des Ortes auftretenden Symptome waren hohes Fieber, sehr starker Husten und Schleimabsonderungen. Sie werden bettlägerig, als wenn es sich um eine in kalten Jahreszeiten auftretende Infektion handeln würde.”</p>
<p class="absatz-normal">In Wirklichkeit war das kanadische Labor von Doktor Plummer nicht das erste, das diese Entdeckung machte. Das CDC (Center for Disease Control) von Atlanta hatte dies am 17. April erreicht. Das AH1N1 war ein neues und potentiell sehr gefährliches Virus.</p>
<p class="absatz-normal">Und es gibt noch etwas zu berichten: Am 11. jenes Monats hatte die Seuchen-Vorwarngruppe der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation auf der Grundlage der Berichte der oben genannten mexikanischen Presse das Gesundheitsministerium gebeten, einen angeblichen Grippe-Ausbruch  in der Gemeinde La Gloria in Perote, Veracruz, zu überprüfen, wobei sie erläuterte, dass dies ein Gesundheitsrisiko von internationaler Bedeutung darstellen könnte.</p>
<p class="absatz-normal">In jeglichem Land war bei solch einer Information eine sofortige und ernsthafte Nachforschung in dieser Angelegenheit unerlässlich.</p>
<p class="absatz-normal">Ich habe immer die Fortschritte von Mexiko bezüglich der sozialen Sicherheit bewundert. Sie war die fortschrittlichste dieses Kontinents. Dort fanden wir nach dem Sieg Freunde, die uns in den ersten Jahren unserer Revolution geholfen haben.</p>
<p class="absatz-normal">Es ist schmerzhaft, dies sagen zu müssen, aber heutzutage h]]></description>
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		<title>Was mir durch den Kopf ging</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 20:38:12 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Heute wurde das Auftauchen des Grippe-Virus  A (H1N1) in Kuba angekündigt. Der Träger ist ein junger mexikanischer Bürger, der in unserem Land Medizin studiert. Das Einzige, was jetzt klar behauptet werden kann, ist, dass es nicht von der CIA eingeführt wurde. Es kam aus Mexiko.</p>
<p class="absatz-normal">Worüber beschwerte sich der mexikanische Präsident in Bezug auf die von Kuba getroffenen Maßnahmen, welche den vorgeschriebenen Regelungen entsprachen und nicht im Geringsten beabsichtigten, das mexikanische Brudervolk zu schädigen? Wir waren weit davon entfernt, uns vorstellen zu können, dass dort und in den Vereinigten Staaten die Epidemie ausgelöst werden würde.</p>
<p class="absatz-normal">Die mexikanischen Behörden haben die Welt in Erwartung von Obamas Besuch nicht über das Vorhandensein derselben informiert. Jetzt droht man uns an, den Besuch von Präsident Calderon ausfallen zu lassen, der schon vorher aus anderen verständlichen und nicht mit der Grippe im Zusammenhang stehenden Gründen abgesagt worden war. Im Augenblick müssen wir und Dutzende andere Länder die Sache ausbaden und obendrauf beschuldigt man uns Mexiko schädigender Maßnahmen.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">„Ich wollte tatsächlich in diesen Tagen oder Wochen Kuba besuchen, aber da Kuba die Flüge nach Mexiko verhindert hat, – erklärte der Präsident von Mexiko – werde ich dies vielleicht nicht tun können, das kann eine der nicht vorhergesehenen Folgen sein, die keine ausreichende fachliche Grundlage haben“, fügte Calderón gemäß der Mitteilung einer bedeutenden europäischen Nachrichtenagentur hinzu.</p>
<p class="absatz-normal">Am darauf folgenden Tag veröffentlichte eine andere Agentur jenes Kontinents dasselbe. Nicht einmal hierbei waren die Regierungsbehörden jenes Landes klar. Jetzt erscheinen wir als die Ungerechten, ohne fachliche Grundlage und ein Land, das dem Volk von Mexiko feindlich gesinnt ist.</p>
<p class="absatz-normal">Die mexikanischen Studenten haben nicht die geringste Schuld, sie sind ausgezeichnete Menschen, genauso wie das kubanische Lehrpersonal und die Mitarbeiter der Hochschule, welche streng die von den Umständen auferlegten, angemessenen Kontrollmaßnahmen erfüllen.</p>
<p class="absatz-normal">Das Gerechte wäre, das mexikanische Volk darüber zu informieren, dass in der Abschlusserklärung der Außenministertagung der Bewegung der Blockfreien Staaten in drei ihrer abschließenden Abschnitte  Folgendes festgelegt wurde:</p>
<p class="absatz-normal">„Die Minister der Bewegung der Blockfreien Staaten… bringen ihre große Besorgnis und Solidarität mit der Regierung und dem Volk von Mexiko aufgrund der schwerwiegenden, durch den Ausbruch der Schweinegrippe in jenem Land entstandenen Situation zum Ausdruck.</p>
<p class="absatz-normal">Die Minister fordern von der Weltgesundheitsorganisation und den internationalen Finanzorganisationen, der Regierung und dem Volk von Mexiko vollkommene logistische und finanzielle Unterstützung bei ihren Anstrengungen zur unmittelbaren und effizienten Bekämpfung dieser Epidemie zu geben.</p>
<p class="absatz-normal">In diesem Sinne fordern die Minister die Weltgesundheitsorganisation auf, in Koordination mit den Behörden von Mexiko eine systematische und angemessene Weiterverfolgung abzusichern, um die nachfolgende Verbreitung dieser Epidemie zu verhindern.”</p>
<p class="absatz-normal">Ich bringe hier nur die Ide.....]]></description>
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		<title>Der Kampf hat gerade erst begonnen</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 12:36:55 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Die Regierungen können wechseln, aber die Instrumente, mit denen sie uns in Kolonien verwandelt haben, sind die gleichen geblieben.</p>
<p class="absatz-normal">Nach einem US-Präsidenten mit einem Ethik-Bewusstsein gab es in den Vereinigten Staaten in den darauf folgenden 28 Jahren drei, die Genozidien begingen und einen vierten, der die Blockade internationalisiert hat.</p>
<p class="absatz-normal">Die OAS war ein Instrument jener Verbrechen. Einzig und allein ihr kostspieliger bürokratischer Apparat nimmt die Vereinbarungen ihrer Interamerikanischen Menschenrechtskommission ernst. Unsere Nation war die letzte der spanischen Kolonien nach vier Jahrhunderten als besetztes Gebiet und die erste, welche sich nach über sechs Jahrzehnten von der Beherrschung durch die Vereinigten Staaten befreite.</p>
<p class="absatz-normal">„Die Freiheit ist sehr teuer, und es ist erforderlich, sich entweder damit abzufinden, ohne sie zu leben, oder sich zu entschließen, sie um ihren Preis zu erwerben“, so lehrte uns der Apostel unserer Unabhängigkeit.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Kuba achtet die Meinungen der Regierungen der Bruderländer von Lateinamerika und der Karibik, die anders denken, möchte aber nicht dieser Einrichtung angehören.</p>
<p class="absatz-normal">Daniel Ortega, welcher in Port of Spain eine mutige und historische Rede gehalten hat, hat dem Volk von Kuba erläutert, dass die unabhängigen Länder von Afrika nicht die ehemaligen Kolonialmächte von Europa eingeladen haben, der Organisation für Afrikanische Einheit anzugehören. Das ist eine berücksichtigenswerte Haltung.</p>
<p class="absatz-normal">Die OAS konnte nicht verhindern, dass Reagan die schmutzigen Machenschaften gegen sein Volk ausgelöst hat, ihre Häfen vermint hat, auf den Drogenhandel zum Erwerb von Kriegswaffen zurückgegriffen hat, die zur Finanzierung des Todes, der Invalidität bzw. schwerwiegender Verletzungen für mehrere zehntausend junge Menschen in einem so kleinen Land wie Nikaragua gedient haben.</p>
<p class="absatz-normal">Was hat die OAS getan, um es zu schützen? Was hat sie getan, um die Invasion von Santo Domingo zu verhindern, oder jene in Guatemala Ermordeten und Verschwundenen in einer Größenordnung von mehreren hunderttausend, die Angriffe der Luftwaffe, die Ermordung von prominenten Geistlichen, die umfangreichen Repressionen gegen das Volk, die Invasionen von Grenada und Panama, den Putsch in Chile, die in diesem Land, in Argentinien, Uruguay, Paraguay und anderenorts Gefolterten und Verschwundenen?  Hat sie irgendwann die Vereinigten Staaten angeklagt? Wie bewertet sie aus historischer Sicht gesehen diese Ereignisse?</p>
<p class="absatz-normal">Am gestrigen Samstag hat die Zeitung Granma das veröffentlicht, was ich über das Übereinkommen der Interamerikanischen Menschenrechtskommission gegen Kuba geschrieben habe. Ich spürte anschließend Neugier zu erfahren, wie das von ihr gegen Venezuela angenommene aussah. Es war ungefähr der selbe Müll.</p>
<p class="absatz-normal">Die Machtübernahme der Bolivarianischen Revolution war anders als die von Kuba. In unserem Land war der politische Prozess abrupt durch einen verschlagenen Putsch unterbrochen worden, der von der Regierung der Vereinigten Staaten für den 10. März 1952 gefördert worden war, wenige Wochen vor den Parlamentswahlen, die am 1. Juni jenes Jahres stattfinden sollten. In Kuba blieb dem Volk ein weiteres Mal keine an.....]]></description>
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		<title>Erneut die verfaulte OAS</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 11:14:49 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Die deutsche Nachrichtenagentur DPA verbreitete gestern die Mitteilung, dass die Interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH) der OAS einen Bericht gebilligt hat, indem aufgezeigt wird, dass Kuba „weiterhin“ gegen die wichtigsten Rechte „verstößt“, weil es die „Einschränkungen“ der politischen und bürgerlichen Rechte der Bevölkerung beibehält, und gleichzeitig weiterhin das „einzige“ Land der Region ist, wo es keinerlei Meinungsfreiheit gibt.</p>
<p class="absatz-normal">Gibt es etwa in dieser verfaulten Einrichtung eine Interamerikanische Menschenrechtskommission? Ja, es gibt sie, gebe ich mir selbst die Antwort. Und welche ist ihre Aufgabe? Die Situation der Menschenrechte in den Mitgliedsländern der OAS zu beurteilen. Sind die Vereinigten Staaten Mitglied dieser Einrichtung? Ja, eines ihrer ehrbarsten Mitglieder. Hat sie irgendwann einmal die Regierung der Vereinigten Staaten verurteilt? Nein, niemals. Nicht einmal die von Bush begangenen völkermörderischen Verbrechen, welche Millionen Menschenleben gekostet haben? Nein, niemals! - wie würde sie auch jene Ungerechtigkeit begehen. Nicht einmal die Folterprozeduren im Stützpunkt Guantánamo? Soweit uns bekannt ist, mit keinem einzigen Wort.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Wir haben über Internet eine Kopie des Übereinkommens gegen Kuba erlangt. Reiner Abfall. Es widmet sich dem konterrevolutionären Klatsch. Es ist lang, im Stil derjenigen des State Department, politisches Paradigma und Chef der OAS. Wie hatte Roa doch Recht, als er diese Organisation Ministerium der Yankee-Kolonien nannte!</p>
<p class="absatz-normal">Es ist angebracht, jene unverschämte Einrichtung zu fragen, welches Recht sie hat, uns zu beurteilen, wo wir doch kein Mitglied jener Institution sind, weil wir aus ihr hinausgeworfen wurden, nachdem wir unsere Überzeugungen verkündet hatten? Würde die OAS dasselbe mit der Volksrepublik China, mit Vietnam oder anderen Ländern tun, welche wie Kuba ihre Adhäsion an die Prinzipien des Marxismus–Leninismus verkündet haben?</p>
<p class="absatz-normal">Die OAS sollte wissen, dass wir seit langem nicht mehr zu  jener Kirchengemeinschaft gehören und auch deren Katechismus nicht teilen. Wir gehen von anderen Positionen aus. Wenn wir über Meinungsfreiheit sprechen, dann müssen wir sie daran erinnern, dass in unseren Land das Privateigentum über die Massenmedien nicht anerkannt wird. Es sind immer deren Eigentümer gewesen, die bestimmt haben, was geschrieben wurde und wer schreiben durfte, was übermittelt wurde oder nicht, was zur Schau gestellt wurde oder nicht. Die Analphabeten und funktionellen Analphabeten können dies nicht tun, und über hunderte von Jahren, seitdem die Buchdruckerei erfunden war und solange der Kolonialismus herrschte und sich das kapitalistische System entwickelte, konnten vier Fünftel der Bevölkerung weder lesen noch schreiben, und außerdem gab es keine kostenlose öffentliche Schulbildung.</p>
<p class="absatz-normal">Die modernen Kommunikationsmittel haben alles verändert. Heutzutage kann man nur mittels gigantischen Investitionen über jene Zentren verfügen, welche die Nachrichten auf dem gesamten Planeten verbreiten und nur diejenigen, die sie lenken, bestimmen, was verbreitet wird und wie dies geschieht, was veröffentlicht wird und wie es veröffentlicht wird.</p>
<p class="absatz-normal">Die vom Pentagon unternommenen Bemühungen, die Information und di.....]]></description>
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		<title>Der einzige ehemalige US-Präsident, den ich kennen gelernt habe</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 18:15:25 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Carter war der einzige ehemalige US-Präsident, den ich kennen zu lernen die Ehre hatte, ausgenommen Nixon, der damals noch nicht Präsident gewesen war.</p>
<p class="absatz-normal">Ich hatte Washington einen Besuch abgestattet, um an einer Pressekonferenz teilzunehmen, die für mich aufgrund der von den Reporter-Experten zu erwartenden Fragen eine harte Herausforderung darstellte. Der Präsident empfahl Nixon, mich zu einem Gespräch in sein Amtszimmer einzuladen. Er verhielt sich trügerisch und scheinheilig. Er verließ sein Büro mit der Idee, die Zerstörung der Revolution in Kuba zu empfehlen.</p>
<p class="absatz-normal">Auf seinen Rat wurde Eisenhower zum Autor der ersten Attentatspläne auf mein Leben, der Terrorkampagne gegen Kuba und der Söldnerinvasion auf die Schweinebucht.</p>
<p class="absatz-normal">Im Jahr 1959 begann die verräterische Geschichte, die Präsident Carter 18 Jahre später zu berichtigen versuchte.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Ich lernte ihn als einen Mann mit religiöser Ethik kennen, oder besser gesagt ich erahnte diese in ihm, und zwar ausgehend von einem langen Interview, bei dem ihm schwierige Themen vorgelegt wurden, die er mit Aufrichtigkeit und Bescheidenheit beantwortete. Zu jenem Zeitpunkt gab es große Spannungen zwischen Panama und den Vereinigten Staaten. Omar Torrijos, Regierender jenes Landes, war ein ehrlicher Offizier, nationalistisch und patriotisch. Es gelang Kuba, ihn zu überzeugen, keine extremen Positionen in seinem Kampf zur Rückgabe der Gebiete des Kanals einzunehmen, welcher wie ein scharf geschliffenes Messer  sein Vaterland in zwei teilte. Vielleicht konnte jener kleinen Nation deshalb ein Blutbad verhindert werden, welche später dem Volk der Vereinigten Staaten und der Welt als Aggressor präsentiert wurde.</p>
<p class="absatz-normal">Später, und ohne mit irgend jemand in den Vereinigten Staaten zu sprechen, konnte ich ihm prophezeien, das Carter vielleicht der einzige Präsident jenes Landes wäre, mit dem ein ehrenhaftes Abkommen erreicht werden könnte, ohne auch nur einen Blutstropfen zu vergießen.</p>
<p class="absatz-normal">Es verging nicht viel Zeit, bis Washington den Vertrag zwischen den Vereinigten Staaten und Panama unterzeichnete, unter Anwesenheit der anderen Staatschefs und natürlich unter Ausschluss von Kuba.</p>
<p class="absatz-normal">Ich erwähne die Tatsache, weil Omar selbst bei einem Besuch in unserem Land über die von Kuba in diesem Sinne unternommenen Anstrengungen sprach.</p>
<p class="absatz-normal">Als Präsident vereinbarte er mit Kuba die Schaffung einer Interessenvertretung  in Havanna und einer weiteren in Washington. Hiermit ersparten wir eine Unmenge diplomatischer Formalitäten und Papiere, welche die nüchterne und peinlich genaue schweizerische Diplomatie in den Wahnsinn trieben. Allein die Instandhaltung des riesigen Gebäudes der ehemaligen US-Botschaft in Havanna war eine Großtat an sich seitens der Schweiz.</p>
<p class="absatz-normal">Und noch etwas: Carter diskutierte mit Kuba solche wichtigen Angelegenheiten wie die Grenzen der Hoheitsgewässer und die Rechte jeder Seite, die Nutzung der energetischen Ressourcen, die sich in den Hoheitsgewässern von Mexiko, Kuba und den Vereinigten Staaten befinden, sowie die Fischerei-Ressourcen und andere Punkte, die unbedingt behandelt werden mussten.  Nicht alle Abkommen hatten positive Auswirkungen für Kuba. Unsere schon geschaffene Fisc.....]]></description>
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		</item>
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		<title>Eine Frage, auf die es keine Antwort gibt</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 14:32:16 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Unsere Welt wird nicht nur von den immer schwerwiegenderen und häufigeren zyklischen Wirtschaftskrisen bedroht. Die Arbeitslosigkeit, der Ruin und die unwahrscheinlich hohen Verluste an Gütern und Reichtümern sind untrennbare Begleiter der blinden Gesetze des Marktes, welche heute die Weltwirtschaft bestimmen. Der Neoliberalismus verbietet jede Art der Einmischung des Staates als ein störendes Element für die Wirtschaft, als ob es öffentliche Ordnung, Armee, Gesundheits- und Bildungswesen, Kultur, Wissenschaften, Gerichte, Richter und viele andere Tätigkeiten ohne den Staat und seine Gesetze geben könnte.</p>
<p class="absatz-normal">Dieser störte natürlich mit seiner Härte und seiner Zwangsgewalt diejenigen, welche wie Marx und Lenin und andere Theoretiker in ihm ein Instrument der Ausbeuter sahen, um das verhasste kapitalistische System aufzuzwingen und die die Idee entwarfen, ihn in der Übergangsperiode zu einer vollkommen neuen Gesellschaft in ein Instrument der Revolution zu verwandeln.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Kolonialherren, Kapitalisten und Imperialisten haben ihre Verhaltenskodexe geschaffen und ihre Werte aufgezwungen. Sie sprechen von Freiheit, Demokratie, Menschenrechten, usw. In den Vereinigten Staaten haben nach ihrer Gründung Millionen Menschen weiterhin als Sklaven gearbeitet, denen der Schöpfer keinerlei Recht zuerkannt hatte, wie es die Erklärung von Philadelphia vorsah.  Während knapp 100 Jahren waren sie Waren, die auf dem Markt gekauft und verkauft wurden, und weitere 100 Jahre nach dem Bürgerkrieg erlitten sie grausame Diskriminierung und Ausgrenzung. Noch heute sind sie zusammen mit den Indianern und den Lateinamerikanern die ärmsten Bürger, welche die US-Gefängnisse bevölkern und die härtesten und am schlechtesten bezahlten Arbeiten ausführen.</p>
<p class="absatz-normal">Es wird nicht hervorgehoben, dass Milliarden Menschen auf der Welt an Unwissenheit, Arbeitslosigkeit, Unterentwicklung und an Krankheiten leiden, welche ihr Leben auf zwei Drittel oder auf die Hälfte von dem verkürzen, welches in den reichen Ländern genossen wird, und manchmal noch mehr.</p>
<p class="absatz-normal">Zu den alten Problemen kommen weitere hinzu, wie zum Beispiel der Drogenhandel, das organisierte Verbrechen, das Braindrain und die Abwerbung von hoch entwickelten Fachkräften und die illegale Auswanderung. Selbst die Gehirne der Menschen versuchen sie über die Massenmedien und die modernsten Techniken der so genannten Unterhaltungsindustrie zu unterjochen.</p>
<p class="absatz-normal">Auf welcher Grundlage hält sich jenes System? Auf der Grundlage von Reichtum und Gewalt. Sie verfügen dafür über das gesamte Geld der Welt und die hoch entwickelten Mittel der militärischen Gewalt. Sie sind außerdem die großen Waffenhersteller und –exporteure, die keinerlei Bedrohung für ihre Weltvorherrschaft darstellen, welche aber die örtlichen Kriege schüren und die Gewinne der multinationalen Unternehmen und die  Abhängigkeit ihrer Verbündeten erhöhen.</p>
<p class="absatz-normal">Sie drucken die für den internationalen Handel erforderlichen Devisen in solchen Mengen, die keine Grenzen kennen, erwerben mit ihnen Besitztümer für ihre multinationalen Unternehmen, natürliche Ressourcen und die Ergebnisse des von den Völkern vergossenen Schweißes, um die von ihnen geschaffenen Konsum- und Verschwendungsgesellschaften zu erhalten.</p>
<p class="absatz-nor.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles von sich selbst geben</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 14:17:17 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Am Ersten Mai, noch unter dem Eindruck der Demonstration, der Farben unserer Flagge, die heute in den Augen der Welt Symbol der Solidarität ist, und der jungen, intelligenten und enthusiastischen Gesichter unserer, den Marsch - jenen über seine Ufer getretenen Fluss - abschließenden Studenten und Schüler, tauchten in meinem Kopf erneut die an jenem Tag so oft wiederholten Worte des Poeten auf:</p>
<p class="absatz-normal">„Für diese Freiheit wird man alles geben müssen!“</p>
<p class="absatz-normal">Ich verspürte den Wunsch, mehr über das Leben von Fayad Jamís in Erfahrung zu bringen. Kaum zwei Stunden nach der Veröffentlichung jener Reflexion am Internationalen Feiertag der Werktätigen beschäftigte ich mich damit, einige Materialien zu lesen. Zufällig sah ich als Erstes eine Botschaft unserer lieben Freundin Stella Calloni. Durch sie sind uns die von Regierungen der Vereinigten Staaten als Förderer und Verbündeter der blutrünstigsten Tyranneien begangenen Verschwörungen und schrecklichen Verbrechen im Detail bekannt, welche die Völker dieses Kontinents erfahren haben. Aber in diesem konkreten Fall ging es darum, um uns über Fayad Jamís zu erzählen, Autor des Gedichts, und uns Eindrücke über manchmal bittere Realitäten zu vermitteln, ohne dass, trotz alledem, dies ihren Enthusiasmus bremsen kann.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Ich übermittele die Worte der Botschaft textgemäß, die ich die Ehre hatte, an jenem Abend des Ersten Mai zu erhalten.</p>
<p class="absatz-normal">„Lieber Comandante!</p>
<p class="absatz-normal">Es hat mich sehr bewegt, dass Sie Fayad zitiert haben, den ich in Mexiko kennen gelernt habe und mit dem mich eine wundervolle Freundschaft und Kameradschaft verband. Er war allen im Exil Lebenden ein Freund. Ein bedeutender Poet, Maler und Künstler, mit sehr viel Liebe für seine Heimat. Er war damals Kulturattaché. Er war wunderbar in allem, was er machte. Ich habe ihm sogar ein kleines Gedicht geschrieben. Aber was mir sehr schön erschien, war, dass Sie das ‘alles von sich selbst geben’ wieder zurückgewonnen haben, weil es heute so notwendig ist, dies zu wiederholen, wenn uns das heimsucht, was ich die ‘fatale Anziehungskraft’  der neoliberalen Unkultur nenne, welche recht aufgeblüht ist. Der Postmodernismus der Unterentwicklung, welcher soviel Schaden angerichtet hat und so viele Individualismen zu rechtfertigen half, ist pathetisch.</p>
<p class="absatz-normal">Das ,ich, ich, ich‘ vor dem ,wir‘, die ständige Bemühung, den anderen zu besiegen – das ist etwas, was weit von jenem ,alles von sich selbst geben‘ entfernt ist. Und es ist wie eine Pandemie vorgerückt, die alles auf ihrem Wege zerstört, alte Freundschaften und Loyalitäten, gemeinsam begangene Wege. Um es besser zu machen, greift man auch auf den Zynismus zurück, jene lächerlich zu machen, die ihre Prinzipien, ihren Glauben an die Menschheit, an den Menschen, an die Gerechtigkeit und die Würde beibehalten.</p>
<p class="absatz-normal">Kuba ist ein Beispiel des ,alles von sich selbst geben‘ gewesen, selbst jenen, die die permanente Solidarität als eine schützende Decke für die anderen nicht als die revolutionärste Haltung der Revolution – um diese Redundanz zu verwenden – sehen konnten.</p>
<p class="absatz-normal">Mir scheint, dass dies Zeiten sind, den Zauber und die Poesie zurückzugewinnen, weil die Revolutionen mit alledem gemacht werden. We.....]]></description>
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		<item>
		<title>Kuba, ein terroristisches Land?</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 18:12:47 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Donnerstag, der 30. April war unglückselig für die Vereinigten Staaten. Es fiel ihnen an jenem Tag ein, Kuba ein weiteres Mal in die Liste der Länder aufzunehmen, die den Terrorismus unterstützen. So verwickelt wie sie in ihren eigenen Verbrechen und Lügen sind, konnte sich vielleicht nicht einmal Obama selbst jener Intrige entledigen. Ein Mann, dessen Talent niemand bezweifelt, muss sich über diesen Lügenkult des Imperiums beschämt fühlen. Fünfzig Jahre Terrorismus gegen unser Vaterland kommen in einem einzigen Augenblick ans Tageslicht.</p>
<p class="absatz-normal">Was soll man denjenigen erläutern, denen die grauenhafte Tat der Sprengung während des Fluges von einem Flugzeug mit dessen Passagieren und der Besatzung bekannt ist, und die Teilnahme der Vereinigten Staaten an den Geschehnissen, die Rekrutierung von Orlando Bosch und Posada Carriles, und die Versorgung mit Sprengstoffen, Fonds und die Beihilfe der Geheimdienste und Behörden jenes Landes? Wie kann man die Terrorkampagne erklären, die der Söldnerinvasion auf die Schweinebucht voranging und im Anschluss darauf folgte, die Angriffe auf unsere Küsten, Ortschaften, Handels- und Fischereischiffe, die terroristischen Aktionen innerhalb und außerhalb der Vereinigten Staaten? Wie kann man die gescheiterten Attentatspläne in dreistelliger Größenordnung auf das Leben von kubanischen führenden Persönlichkeiten erklären? Und was soll man bezüglich der Einführung solcher Virus wie dem des hämorrhagischen Dengue-Fiebers und des Schweinefiebers sagen, die es genetisch gesehen in unserer Hemisphäre nicht einmal gab? Ich mache weiter nichts, als nur einige der Terrorakte zu nennen, welche die Vereinigten Staaten begangen haben, welche in ihren eigenen verlautbarten Dokumenten festgehalten sind. Beschämen diese Tatsachen die jetzige Regierung nicht?<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Die Liste der widerlichen Aktivitäten, die ich aufzählen könnte, wäre endlos.</p>
<p class="absatz-normal">Auf meine Bitte, schickte mir Bruno Rodríguez, Außenminister von Kuba, den genauen Wortlaut der Frage, die ihm ein Reporter von France-Presse am 30. April stellte, und den seiner schlagkräftigen Antwort.</p>
<p class="absatz-normal">Rigoberto Díaz, von AFP: „Zeitlich übereinstimmend mit dem Ende dieses Treffens und auch mit einem Thema, das bei diesem Event behandelt wurde, hat die Regierung der Vereinigten Staaten Kuba erneut in die Liste derjenigen Länder aufgenommen, die den Terrorismus fördern, zusammen mit Sudan, Iran und Syrien. Ich würde gern ihr Meinung hierzu hören.“</p>
<p class="absatz-normal">Antwort von Bruno:</p>
<p class="absatz-normal">„Wir anerkennen der Regierung der Vereinigten Staaten weder eine politische noch eine moralische Autorität, um auch nur irgendeine Liste zu irgendeinem Thema aufzustellen, noch um gutes oder schlechtes Verhalten zu ‘bescheinigen’.</p>
<p class="absatz-normal">Die Bush-Regierung wurde von der Weltöffentlichkeit als eine das Völkerrecht verletzende, aggressive, kriegstreiberische Regierung ‘bescheinigt’, als eine Regierung, die foltert, als eine Regierung, die verantwortlich für außergerichtliche Hinrichtungen ist.</p>
<p class="absatz-normal">Bush ist der einzige Präsident gewesen, der sich öffentlich gebrüstet hat - und zwar im US-amerikanischen Kongress - außergerichtliche Hinrichtungen ausgeführt zu haben, eine Regierung, die Menschen auf illegale Weise .....]]></description>
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		<title>Man muss alles von sich selbst geben</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 18:23:22 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Gestern habe ich mich lange mit Miguel d´Escoto unterhalten, Präsident pro tempore der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Vorher hatte ich ihn am 17. April sprechen gehört, als er zum ALBA-Treffen in Cumaná sprach.</p>
<p class="absatz-normal">Ich habe seine bedeutende Aussage bewundert. Ich kannte ihn seit dem Sieg der Revolution in Nicaragua und seiner Ernennung durch Daniel Ortega zum Außenminister. Amt, das er solange ausübte, bis die schmutzigen Machenschaften von Reagan, die tausenden jungen, in jener Zeit umgekommenen Sandinisten und der zugefügte Wirtschaftsschaden zum Sieg der Konterrevolution in Nicaragua geführt haben.</p>
<p class="absatz-normal">Der dadurch verursachte Rückschritt während 17 Jahren und das wirtschaftliche und soziale Desaster, welche die „Demokratie“ der Vereinigten Staaten dem edlen Volk von Nicaragua auferlegten, führten erneut die Sandinisten an die Regierung des Landes; dieses Mal mit verfassungsrechtlichen Einschränkungen und großer Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten. Daniel hat es am 17. April auf dem Amerika - Gipfel in Port of Spain angeprangert, wo er mit soviel Würde die Blockade gegen Kuba verurteilte. Miguel d´Escoto war seinerseits, aufgrund des als Verantwortlicher für die internationalen Beziehungen von Nicaragua erreichten Prestiges, seines Talents und seiner Ideen, im Jahr 2007 für zwei Jahre in der UNO-Vollversammlung  als Präsident gewählt worden.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">In dieser Eigenschaft nahm er an dem Treffen der Außenminister der Bewegung der Blockfreien Staaten teil, das am 28., 29. und 30. April, im gerade zu Ende gegangenen Monat, in Havanna stattgefunden hat. Heute war er auf der Ehrentribüne auf dem Revolutionsplatz an der Seite von Raúl, und beobachtete die beeindruckende Demonstration des Internationalen Feiertages der Werktätigen, welche unser Fernsehen übertragen hat, während in Santiago de Cuba, der Wiege der Revolution, und in den anderen Provinzen des Landes enthusiastische Märsche stattfanden, welche unwiderlegbarer Ausdruck der Stärke unserer Revolution waren.</p>
<p class="absatz-normal">Die Worte der Moderatoren schwangen von der Tribüne herunter, wo sich d´Escoto, viele Außenminister und Vertreter der Blockfreien Staaten und ungefähr zweitausend Besucher aus Ländern aller Kontinente befanden, welche die Freude dieses Feiertages der Werktätigen teilten.</p>
<p class="absatz-normal">Die Verse von Fayad Jamís, die Manuel Navarro Luna gewidmet sind, dem revolutionären Poeten und Kommunisten, der, seitdem er 6 Monate alt war, in der Provinz Granma lebte, wo er unseren letzten Befreiungskrieg begann, konnte man mehr als einmal hören.</p>
<p class="absatz-normal">Manuel musste von klein auf die Schule in der Stadt Manzanillo aufgeben und beginnen, verschiedene Berufe auszuüben. Er war Reinemache-Bursche, Schuhputzer, Taucher, Wächter, usw.  Er lernte auf eigene Faust, um sich weiterzubilden.</p>
<p class="absatz-normal">Im Jahr 1915 veröffentlicht er seine ersten Verse. Im Jahr 1919, sein erstes Buch. 1930 tritt er der Kommunistischen Partei bei.</p>
<p class="absatz-normal">Nach dem Sturz von Machado im Jahr 1933 arbeitet er im ersten kommunistischen Rathaus von Kuba. Nach dem revolutionären Sieg von 1959 gehörte er zu den Landes-Milizen und nahm an der Säuberungsaktion des Escambray-Gebirges und dem Sieg in der Schweinebucht teil, indem er seinem Alter trotzte.<.....]]></description>
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		<title>Der Tag der Armen der Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 17:18:54 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Morgen ist der Internationale Feiertag der Werktätigen.</p>
<p class="absatz-normal">Karl Marx hat zur Einheit aufgerufen: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!”, obwohl viele Arme keine Proletarier waren. Lenin, hat es noch weiter gefasst, und rief ebenfalls die Bauern und die kolonisierten Völker dazu auf, gemeinsam unter der Führung  des Proletariats zu kämpfen.</p>
<p class="absatz-normal">Das Datum für den Feiertag wurde zu Ehren der Märtyrer von Chicago ausgewählt, die am 1. Mai 1886 einen Streik  begonnen haben, und zwar in einem kapitalistischen Land, deren arbeitende Mehrheit unter der Arbeitslosigkeit und anderen Katastrophen im Zusammenhang mit den Wirtschaftskrisen litt, letztere untrennbarer Bestandteil des Systems. Ihre Rechte wurden nicht anerkannt und die Gewerkschaften wurden von der Bourgeoisie als Terrororganisationen angesehen, die dem Volk der Vereinigten Staaten Feind sind.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Die Kapitalisten haben später zu ihren besten Waffen gegriffen:  die Teilung und den Ökonomismus, um den revolutionären Kampf abzubauen. Die Arbeiterbewegung teilte sich und die gewerkschaftlichen Forderungen waren für Viele  inmitten der herrschenden Armut das Hauptziel, mehr als die Veränderung der Gesellschaft.</p>
<p class="absatz-normal">Die Vereinigten Staaten wurde zum kapitalistischen Land mit den größten Einkommensunterschieden zwischen den Reichen und den Armen. Im Schatten ihrer Hegemonie verwandelte sich Lateinamerika seinerseits in das Gebiet der Dritten Welt, wo die Ungleichheiten zwischen Reichen und Armen tief greifender waren. Die Reichen genossen einen Lebensstandard, der denen der Bourgeoisie der entwickelten Länder von Europa vergleichbar ist. Das Gefühl eines Vaterlandes war in den reichsten Schichten der Bevölkerung verschwunden.</p>
<p class="absatz-normal">Der Zusammenstoß der großen Macht des Nordens und der Kubanischen Revolution war unvermeidbar. Der heldenhafte Widerstand des Volkes unseres kleine Landes wurde unterschätzt.</p>
<p class="absatz-normal">Heute sind sie bereit, uns zu verzeihen, wenn wir uns damit abfinden würden, wieder in den Pferch zurückzukehren, wie Sklaven, die, nachdem sie die Freiheit kennen gelernt haben, erneut Peitsche und Joch akzeptieren würden.</p>
<p class="absatz-normal">Jetzt windet sich der Planet zwischen Wirtschaftskrisen, Pandemien, Veränderungen des Klimas, Kriegsgefahren und anderen gleichzeitig auftretenden Problemen. Die politische Aufgabe wird komplizierter, und es gibt noch diejenigen, die illusorisch glauben, dass sie mit den Völkern wie Marionetten umgehen können.</p>
<p class="absatz-normal">Das letzte Wort über die zukünftige Entwicklung der jetzigen US-amerikanischen Regierung kann noch nicht gesagt werden. Es gibt neue Elemente, sowohl objektiver als auch subjektiver Natur. Wir analysieren und beobachten sorgfältig jeden ihrer Schritte. Wir sind nicht Brandstifter, wie sich einige das vorstellen, aber wir sind auch keine Dummköpfe, die sich einfach von jenen betrügen lassen, die glauben, dass das einzige Wichtige auf der Welt die Marktgesetze und das kapitalistische Produktionssystem sind. Uns obliegt allen die Pflicht, für den Frieden zu kämpfen; es gibt keine andere Alternative. Jedoch sollte der Gegner sich niemals die Illusion machen, dass Kuba kapituliert.</p>
<p class="absatz-normal">Wir hoffen, dass weiterhin jeden Ersten Mai tausende Männer und .....]]></description>
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		<title>Gesten, die beeindrucken</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 12:17:34 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Ich gestehe, dass ich oft über die dramatische Lebensgeschichte von John F. Kennedy nachgedacht habe. Ich habe jene Zeit kennen gelernt,  als er der größte und gefährlichste Gegner der Revolution war. Es war etwas, was er nicht vorausberechnet hatte.  Er sah sich selbst als den Vertreter einer neuen Generation von US-Amerikanern, die sich mit der alten und schmutzigen Politik von Männern jener Art wie Nixon konfrontiert sahen, und er hatte ihn mit verschwenderischem politischen Talent besiegt.</p>
<p class="absatz-normal">Für ihn bürgte sein Werdegang als Kämpfer im Pazifik und sein guter Schreibstil.</p>
<p class="absatz-normal">Er war von seinen Vorgängern in das Abenteuer der Schweinebucht involviert worden, weil er zu vertrauensselig war, und nicht die berufliche Erfahrung und Fähigkeit jener bezweifelte. Sein Scheitern war bitter und unerwartet, kaum drei Monate nach seinem Amtsantritt. Obwohl er nahe daran war, die Insel direkt mit den mächtigen und hoch entwickelten Waffen seines Landes anzugreifen, tat er in jenem Augenblick nicht das, was Nixon getan hätte: die Jagdbomber verwenden und die Marineinfanteristen landen. Es wären Ströme von Blut in unserem Vaterland geflossen, wo etliche hunderttausend Kämpfer zu sterben bereit waren. Er beherrschte sich und warf eine nicht leicht zu vergessende lapidare Aussage hin: „Der Sieg hat viele Väter, die Niederlage ist ein Waisenkind.“<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Sein Leben war weiterhin dramatisch, wie ein Schatten, der ihn die ganze Zeit begleitete. Der verletzte Stolz war stärker und er sah sich erneut von der Idee mitgerissen, uns zu überfallen. Das führte zur Raketenkrise und zu den schwerwiegendsten Risiken eines Atomkriegsausbruchs, welche die Welt bis jetzt kennen gelernt hat. Er ging dank der Fehler seines hauptsächlichen Gegners aus jener Prüfung wie eine Autorität hervor. Er wollte ernsthaft mit Kuba Gespräche führen und beschloss es so. Er schickte Jean Daniel mit dem Auftrag, sich mit mir zu unterhalten und dann nach Washington zurückzukehren. Dieser erfüllte seine Mission in jenem Augenblick, als die Nachricht über die Ermordung von Präsident Kennedy kam. Sein Tod und die seltsame Art und Weise, wie er programmiert und durchgeführt wurde, waren wirklich traurig.</p>
<p class="absatz-normal">Später lernte ich nahe Verwandte von ihm kennen, die Kuba besuchten. Ich habe weder die unangenehm zugespitzten Seiten seiner Politik gegen unser Land erwähnt noch irgendeine Anspielung auf die Versuche zu meiner Ermordung gemacht. Ich lernte seinen eigenen Sohn schon als Erwachsenen kennen, dieser war noch sehr klein, als sein Vater Präsident der Vereinigten Staaten war. Wir haben einen Meinungsaustausch wie Freunde geführt. Er starb ebenfalls in einem traurigen und tragischen Unfall. Kennedys Bruder Robert wurde auch ermordet, was die Dramatik vervielfachte, die jene Familie begleitete.</p>
<p class="absatz-normal">Nach so vielen Jahren erreichte uns die Information über eine Geste, die beeindruckt.</p>
<p class="absatz-normal">In diesen Tagen, in denen in den hohen Kreisen der Länder dieses Kontinents so viel über die lange und ungerechte Blockade gegen Kuba gesprochen wurde, lese ich in La Jornada von Mexiko eine Nachricht: „Ende 1963 versuchte der damals als Generalstaatsanwalt fungierende Robert F. Kennedy, das Reiseverbot nach Kuba außer Kraft zu setzen, und heute hat seine Tochter Kathleen Ken.....]]></description>
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		</item>
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		<title>Pontius Pilatus hat seine Hände in Unschuld gewaschen</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 13:54:09 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">So groß war der Druck gegen die von den Vereinigten Staaten gegen Kuba ausgeübte Blockade, dass an dem Tag, als Raúl kategorisch erklärte, dass unser Land nicht in die OAS eintreten würde, der Sekretär der ihres Ansehens verloren gegangenen Einrichtung das Terrain für die Teilnahme von Kuba bei einem eventuellen zukünftigen Gipfel von Amerika vorzubereiten begann. Sein Rezept besteht darin, den Beschluss außer Kraft zu setzen, der die Ausweisung der Insel festlegte, aus ideologischen Gründen. Solch ein Argument ist wirklich lächerlich, wo wichtige Länder wie China und Vietnam, ohne die die heutige Welt nicht auskommen kann, unter Führung von Kommunistischen Parteien stehen, die auf denselben ideologischen Grundlagen geschaffen wurden.</p>
<p class="absatz-normal">Die geschichtlichen Ereignisse beweisen die hegemonische Politik der Vereinigten Staaten in unserer Region und die abstoßende Rolle der OAS als verhasstes Instrument des mächtigen Landes.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Das Rezept von Insulza besteht darin, die kriminelle Übereinkunft verschwinden zu lassen. Raúl hat in Cumaná erklärt, dass Cuba niemals wieder in die OAS eintreten wird. Indem er eine lapidare Aussage von Marti verwendete, sagte er, dass sich eher „die Südsee und die Nordsee vereinen und eine Schlange aus einem Adler-Ei geboren würde.“</p>
<p class="absatz-normal">Zu jenem selben Anlass und indem er auf eine angebliche Geste von Obama antwortete, der anbot, mit Kuba Gespräche über Demokratie und Menschenrechte führen zu wollen, antwortete er, dass die Regierung von Kuba bereit sei, jegliches Thema mit ihm auf der Grundlage der vollkommenen Achtung der Gleichheit und Souveränität beider Länder zu diskutieren. Unser Volk kennt ganz genau die Bedeutung und die Würde jener Worte.</p>
<p class="absatz-normal">Zu den öffentlichen Forderungen von Obama gehören die Freilassung der zu Gefängnisstrafen Verurteilten aufgrund ihrer verräterischen Dienste für die Vereinigten Staaten, welche über knapp ein halbes Jahrhundert unser Vaterland angegriffen und einer Blockade ausgesetzt haben.</p>
<p class="absatz-normal">Raúl erklärte, dass Kuba bereit sei, Gnade ergehen zu lassen, wenn die Vereinigten Staaten sie empfangen und die fünf kubanischen antiterroristischen Patrioten freilassen würden.</p>
<p class="absatz-normal">Dessen ungeachtet haben sowohl die Regierung der Vereinigten Staaten, als auch die Gusanera (abwertig für Konterrevolutionäre) innerhalb und außerhalb von Kuba mit jeder Art von Arroganz reagiert.</p>
<p class="absatz-normal">AP und einige andere Nachrichtenagenturen haben Uneinigkeiten innerhalb der revolutionären Führung angedeutet.</p>
<p class="absatz-normal">Gemäß AP hat „ein prominenter Aktivist der Menschenrechte“ zum Ausdruck gebracht, dass „die Mehrheit der zweihundert kubanischen Gefangenen es vorziehen, lange Strafen auf der Insel abzusitzen, anstelle gegen fünf kommunistische Agenten ausgetauscht zu werden, die in den Vereinigten Staaten im Gefängnis sind, wie es Präsident Raúl Castro vorgeschlagen hat.</p>
<p class="absatz-normal">Es ist fast einmütig unter den Gefangenen, dass sie nicht gegen auf frischer Tat verhaftete Militärangehörige ausgetauscht werden wollen, die Spionage in den Vereinigten Staaten betrieben haben“, sagte die Agentur, indem sie sich auf den Chef der ungerechterweise so genannten „Kubanischen Kommission für Mensch.....]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Von der Vergangenheit festgehalten</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 10:23:29 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Der Beitrag von Daniel zum Podiumsgespräch des Landesfernsehens war so, wie erwartet. Er hat beredt gesprochen, war überzeugend, gelassen und unwiderlegbar.</p>
<p class="absatz-normal">Er hat kein anderes Land von Lateinamerika beleidigt und wollte dies auch nicht, hat sich aber jede Minute seines Erscheinens vor den Kameras fest an die Wahrheit gehalten: Venezuela, Bolivien und Nicaragua, haben als Sprecher der ALBA ausdrücklich die Idee zurückgewiesen, dass die Schlusserklärung als Konsensvereinbarung vorgelegt würde.</p>
<p class="absatz-normal">Von Daniel erfuhren wir, dass Obama selbst anerkannte, dass er jenes Dokument nicht einmal gelesen hatte, dass geschmuggelt als Offizielle Erklärung des Gipfels durchging. Telesur hat ebenfalls gleichzeitig sein Erscheinen übertragen.  Es wurde umfangreich verbreitet.<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Daniel äußerte lapidare Auffassungen. „Es war die Versammlung des Misstrauens. ‚Die Blockade gegen Kuba soll aufhören!’, war eine einmütige Forderung, die verschiedene Nuancen aufwies, aber einmütig war.” Er bestätigte Folgendes:  „Es gab einen sehr guten Beitrag von Präsident  Rafael Correa, als dieser erläuterte: ‚Wahlen bedeuten nicht Demokratie’, denn das Mehrparteiensystem ist nichts weiter als eine Art und Weise, die Nation zu spalten.” Daniel fügte hinzu: „Kuba hat ein Modell, wo das kubanische Volk nicht zwischen grün, rot, gelb und orange geteilt wird. Es ist einfach das kubanische Volk, seine Bürger, ohne jene Kampagnen, wo die Interessen der verschiedenen Teile des großen Kapitals eine Rolle spielen. Das kubanische Volk wählt seine Regierenden ohne das schrille Geschrei der Wahlen in den vom Westen auferlegten bürgerlichen Demokratien.</p>
<p class="absatz-normal">Das Höfliche löscht nicht die ideologischen und politischen Unterschiede, löscht nicht die Realität. Das möchte ich unterstreichen, weil ich bei einigen Staats- und Regierungschefs viel Entzücken bemerkt habe, weil sie Präsident Obama die Hand schütteln durften.” In Anspielung  auf den Flötist von Hameln drückte er sich wie folgt aus: „Er mit seiner süßen Flöte und alle Mäuse hinter ihm her, so werden wir in den Abgrund fallen. Aber Obama erreichte nicht den Effekt, den er wollte.”</p>
<p class="absatz-normal">„Die Vereinigten Staaten haben sich nicht verändert, Raúl erinnerte daran in Cumaná. Es war eine republikanische Regierung, welche die Invasion auf die Schweinebucht vorbereitet hat und es war eine Regierung der Demokraten, welche sie ausgeführt hat.</p>
<p class="absatz-normal">So haben wir einen Präsidenten der Vereinigten Staaten, der sagt, dass man die Vergangenheit vergessen muss, der aber selbst in der Vergangenheit gefangen ist! – in der Vergangenheit der 50 Jahre Blockade gegen Kuba; der im Jahr 2004, als er Senator-Anwärter war, sagt, dass die Blockade gegen Kuba eine Grausamkeit ist, dass das aufgehoben werden muss. Die Frage wurde ihm bei der Pressekonferenz gestellt und jetzt antwortet er, dass das vor tausenden Jahren war. Damit sagt er uns, dass er lügt, das ist eine Antwort einer Person, die lügt.</p>
<p class="absatz-normal">Er erklärt, dass die Blockade gegen Kuba nicht aufgehoben werden kann und dass Kuba wegen der kürzlich von ihnen gemachten Zugeständnisse dankbar sein sollte. Sie wollen das als einen Wandel verkaufen; das kommt den von Carter vor 30 Jahren getroffenen Maßnahmen nich.....]]></description>
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		<item>
		<title>Der Gipfel und die Lüge</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 11:53:56 +0030</pubDate>
				<category><![CDATA[Reflexiones Fidel Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Einige der Dinge, die Daniel mir gesagt hat, wären kaum zu glauben, wenn nicht er der Erzähler wäre und wenn sie nicht auf einem Gipfel von Amerika geschehen wären.</p>
<p class="absatz-normal">Das Außergewöhnlich ist, dass es keinen solchen Konsens über die Schlusserklärung gegeben hat. Die Gruppe der ALBA hat sie nicht unterzeichnet; so hat sie es beim letzten Austausch mit Obama in Anwesenheit von Manning und den anderen führenden Persönlichkeiten am Morgen des 19. April bekundet.</p>
<p class="absatz-normal">Bei dieser Sitzung haben Chávez, Evo und Daniel ganz klar zu dem Thema gesprochen.</p>
<p class="absatz-normal">Mir schien es, dass Daniel eine bittere Klage zum Ausdruck brachte, als er am Eröffnungstag des Gipfels in seiner Rede Folgendes sagte: „…Ich bin der Meinung, dass die Zeit, die ich mir nehme, viel geringer ist, als die, die ich mir zu nehmen gezwungen sah, als ich drei Stunden im Flugzeug auf dem Flughafen warten musste.”<!--more--></p>
<p class="absatz-normal">Ich habe ihn gefragt, und er erzählte mir, dass sechs hochrangige führende Persönlichkeiten auf der Landebahn warten mussten: Lula, von Brasilien; Harper, von Kanada; Bachelet, von Chile; Evo, von Bolivien; Calderón, von Mexiko und er selbst als sechster. Aus welchem Grund? Die Veranstalter haben es in einer kriecherischen Handlung so entschieden, um den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu empfangen. Daniel blieb die 3 Stunden im Flugzeug von LACSA, das dadurch, dass es auf dem Flughafen unter der strahlenden tropischen Sonne aufgehalten wurde, überhitzt war.</p>
<p class="absatz-normal">Er erläuterte mir das Verhalten der wichtigsten auf dem Gipfel anwesenden Führer, die hauptsächlichen und spezifischen Probleme jedes einzelnen der Länder von Lateinamerika und der Karibik. Es sah nicht verärgert aus. Er war sicher, ruhig und verständnisvoll. Ich erinnerte mich an die Zeiten der schmutzigen Machenschaften von Reagan, die tausenden von ihm gegen Nicaragua lancierten Waffen, die Toten in einer Größenordnung von mehreren zehntausend, die Verminung der Häfen, der Gebrauch der Drogen seitens der Regierung der Vereinigten Staaten, um die Verfügungen des Kongresses zu umgehen, der Fonds zur Finanzierung jenes zynischen Krieges verboten hatte.</p>
<p class="absatz-normal">Wir haben auch die von Bush Senior befohlene kriminelle Invasion auf Panama nicht ausgelassen, das schreckliche Gemetzel von El Chorrillo, die tausenden toten Panamaer, die Invasion der kleinen Insel Granada in Mittäterschaft von anderen Regierungen der Region, vor recht kurzer Zeit geschehene Ereignisse innerhalb der tragischen Geschichte unserer Erdhalbkugel.</p>
<p class="absatz-normal">Bei jedem dieser Verbrechen war die Pranke der OAS zu sehen, hauptsächlicher Komplize der brutalen Aktionen der großen Militär- und Wirtschaftsmacht gegen unsere verarmten Völker.</p>
<p class="absatz-normal">Er erzählte mir über den Schaden, den der Rauschgifthandel und das organisierte Verbrechen in Mittelamerika verursachen, der Handel mit US-amerikanischen Waffen, der riesige Markt, der jener für die Nationen von Lateinamerika und der Karibik so schädlichen Tätigkeit Impulse verleiht.</p>
<p class="absatz-normal">Er erzählte mir über die geothermischen Möglichkeiten von Mittelamerika als einer natürlichen Ressource von großem Wert. Er ist der Meinung, dass Nicaragua auf diesem Wege eine äquivalente Erzeugungsleistung von zw.....]]></description>
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