Fernsehtipps Venezuela
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| Freitag (22.06.12), 23:35 Uhr | Anixe HD | |
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Eine atemberaubende Reise durch den venezuelanischen Dschungel erwartet den Zuschauer in dieser außergewöhnlichen Dokumentation. Am Ende des Dschungels wartet ein ganz besonderer Höhepunkt: Der Engels-Fall. Mit einer Höhe von 979 Metern ist er der größte Wasserfall der Welt und damit auch eine beliebte Anlaufstelle für Base-Jumper, die mit einem Fallschirm von den hohen Felsenklippen springen | |
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| Sonntag (1.01.12), 1:40 Uhr | Arte | |
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Gustavo Dudamel dirigiert das Simón Bolívar Jugendorchester. In Caracas feierte das Simón Bolívar Jugendorchester unter Chefdirigent Gustavo Dudamel das Neue Jahr. Auf dem Programm stand eine mitreißende Auswahl von venezolanischen und lateinamerikanischen Klassikern. Mit südamerikanischen Rhythmen und dem begeisternden venezolanischen Jugendorchester lädt ARTE zu einem mitreißenden Musikprogramm zum Jahreswechsel ein. Kaum ein anderes Orchester in der Welt ist in der Lage, eine derartige Stimmung im Publikum zu erzeugen, wie die jungen Venezolaner. Hier entsteht die Musik direkt im Herzen und wird mit lateinamerikanischem Temperament dargeboten. | |
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| Samstag (24.09.11), 7:35 Uhr | ZDF Neo, | |
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n dieser Episode der Wild-Life-Serie “Jeff Corwins tierische Abenteuer” widmet sich Jeff Corwin den größten Schlangen der Welt, den Großen Anakondas. Zusammen mit der Biologin Maria Muños sucht er am Ende der Trockenzeit in den Tieflandebenen Venezuelas, den so genannten Llanos, nach den Riesenschlangen. | |
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| Freitag (23.09.11), 17:25 Uhr | ZDF Neo, | |
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Bruce Parry bei Kriegern und Kämpfern. In dieser Folge macht Bruce Parry Station bei den Sanema, um deren Welt zu entdecken. Der Stamm glaubt an Geister, die sich überall verbergen können – im Fluss, in den Felsen oder in den dort lebenden Tieren. Mit Hilfe eines halluzinogenen Schnupftabaks soll eine direkte Kommunikation mit den Geistern möglich sein. Bei Tagesanbruch wird Bruce mit roter Farbe bemalt. Der Tabak zeigt schon bald seine Wirkung und kurz darauf macht er eine der bisher kuriosesten Erfahrungen seiner Reise. | |
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| Mittwoch (7.09.11), 16:30 Uhr | Arte | |
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Flüsse der Welt. Die Orinoko-Mündung in Venezuela ist mit einer Fläche von über 24.000 Quadratkilometern das breiteste Flussdelta der Erde. Es bildet gleichzeitig das Tor zum südamerikanischen Kontinent. Einst betraten hier Christoph Kolumbus und seine Nachfolger die Neue Welt, um nach Eldorado zu suchen, dem mythischen Goldland, das dem Königreich Spaniens die Weltherrschaft sichern und den Eroberern ein Vermögen bescheren sollte. Die Reise auf dem Orinoko ist eine Zeitreise zu den verborgenen Wurzeln Lateinamerikas. An den Flussufern wohnen die Nachfahren der Ureinwohner, die die grausamen Massaker der Spanier überlebten. | |
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| Sonntag (4.09.11), 4:45 Uhr | National Geographic Channel | |
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Horror Trips – Wenn Reisen zum Albtraum werden. David Evans schlägt sich mehr schlecht als recht als Musiker in Atlanta durch. Seine Freundin Julie Goldstein und er sind ständig pleite. Um ihr zu beweisen, dass er durchaus in der Lage ist, Geld zu verdienen, übernimmt er eines Tages einen Job als Drogenkurier. Julie erzählt er davon nichts. Er macht sie glauben, er reise nach Europa – in Wirklichkeit fliegt in die venezolanische Hauptstadt Caracas. Hier übernimmt er 3,2 Kilogramm Kokain, versteckt in Haarspraydosen. Noch am Flughafen von Caracas wird er mit dem Stoff erwischt und festgenommen. Die ahnungslose Julie ist derweil nach Amsterdam geflogen, um ihren Freund dort zutreffen. Verzweifelt sucht sie ihn in der niederländischen Metropole – bis David sich bei ihr meldet und die Wahrheit beichtet. Alle Versuche, möglichst rasch aus den Fängen der venezolanischen Justiz zu entkommen, schlagen fehl. Julie ist währenddessen vollkommen auf sich allein gestellt. Nach 27 Monaten Haft kommt David schließlich frei. Ob die beiden jemals wieder zusammenkommen werden? | |
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| Samstag (3.09.11), 8:15 Uhr | SWR | |
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(1/2) Die Frauen haben viele Privilegien, die werden ganz selbstverständlich von den Männern akzeptiert: Die Warao sind ein Volk der starken Frauen. “Ein Mädchen ist mehr wert als ein Junge. Eine Mutter liebt ihre Tochter inniger als ihren Sohn”. Die Frau, die das sagt, ist Indianerin vom Volk der Warao in Venezuela. Und sie sagt auch, warum ein Mädchen mehr wert ist. Ein Sohn verlässt die Familie. Er sucht sich in einem anderen Dorf eine Frau und lebt dann bei den Schwiegereltern, denn sein Heimatdorf muss er verlassen. Aber auch in der neuen Heimat müssen sich die Männer erst als nützlich und fähig erweisen, ehe sie in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Und sollte die Ehe später auseinandergehen, gehört der ganze Besitz der Frau. | |
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| Freitag (2.09.11), 15:15 Uhr | RBB | |
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Beobachtungen auf den Tafelbergen Venezuelas. Im Süden Venezuelas ragen riesige Sandsteinmassive aus dem tropischen Regenwald empor. Tepuis, Häuser der Götter, heißen sie in der Sprache der indianischen Ureinwohner. Die bis zu 3.000 Meter hohen Tafelberge sind seit Jahrmillionen von ihrer Umgebung, dem in der Tiefe wachsenden feuchtschwülen Regenwald, abgeschnitten. Auf den Hochplateaus herrschen völlig andere Bedingungen. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 10 Grad Celsius. Es gibt eine extreme Sonneneinstrahlung mit hohem ultraviolettem Anteil, heftige Regenschauer, oft orkanartige Stürme. Mitunter reichen die Temperaturen an den Gefrierpunkt heran. Aufgrund dieser Gegebenheiten hat sich auf den Tafelbergen – ähnlich wie auf den Galapagos-Inseln – eine eigene Tier- und Pflanzenwelt entwickelt, die noch viele Geheimnisse birgt. | |
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| Dienstag (30.08.11), 12:45 Uhr | ZDF Infokanal | |
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Schwarzwald-Idylle mitten in Venezuela. Ein paar Pinselstriche Fachwerk, ein Tupfer Idyll – alles wie vom Schwarzwaldgott gemalt, aber trotzdem am anderen Ende der Welt. Schwarz-weiße Fachwerkhäuser umgeben von Obstgärten und Beeten prägen das Stadtbild von Colonia Tovar. Die Gemeinde liegt friedlich und idyllisch auf einem breiten Bergrücken, dichte und weite Wälder soweit das Auge reicht. Doch wir befinden uns hier nicht in Deutschland, sondern in einem kleinen Dorf rund 42 Kilometer westlich von Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, entfernt. 1843 wanderten rund 400 Bürger aus Südbaden, aus der Gegend um den Kaiserstuhl hierhin aus, um Armut und Missernten in ihrer Heimat zu entfliehen. In Venezuela angekommen, schenkte ihnen der Grundbesitzer Martín Tovar das Stück Land. Hier gründeten sie Colonia Tovar. Heute ist das Schwarzwalddorf im ganzen Land berühmt. In der Hochsaison kommen bis zu 5000 Besucher pro Tag hierher. | |
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| Dienstag (23.08.11), 2:00 Uhr | Phoenix | |
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Drogen- und Bürgerkrieg haben Kolumbien über Jahrzehnte nachhaltig geprägt. Medellín muss bis heute mit dem Klischee der Mafia-Hochburg leben. Heute wird im berüchtigten Problemviertel Comuna 13 gegen Gewalt und Drogen gerappt, die Stadt investiert in seine Bürger, baut Sozialwohnungssiedlungen und setzt auf Aussteigerprogramme für Ex-Guerilleros und Paramilitärs. Das Hinterland am Rio Magdalena, früher stark umkämpft von der Guerilla und den Paramilitärs, ist für Touristen wieder zugänglich. Nur mit dem Bruderstaat Venezuela klappt es nicht so recht. Venezuelas Präsident Hugo Chávez sieht sich als legitimer Nachfolger des Freiheitskämpfers Simon Bolívar und arbeitet am Sozialismus des 21. Jahrhunderts. Der Personenkult, der um den derzeitigen Präsidenten Chávez betrieben wird, ist inzwischen selbst vielen Venezolanern suspekt geworden. Der Orinoko ist eine Flusslandschaft, die den Vergleich mit dem Amazonas nicht zu scheuen braucht. Wer nach Panama fährt, kommt nicht um den Panamakanal herum: Seit fast 100 Jahren funktionieren die Schleusen, doch die Schiffe werden immer größer. Das Nachbarland Costa Rica ist inzwischen eine Touristenhochburg in Mittelamerika. | |
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| Samstag (20.08.11), 8:35 Uhr | Arte | |
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Die Entdecker. Im tropischen Regenwald im Südosten Venezuelas leben die Ye’kuana-Indianer in Einheit mit der Natur. Leben und Traditionen dieses indigenen Volksstammes sind eng mit den rund 500 Vogelarten verbunden, die in dieser Region vorkommen. Der Ornithologe David Rosane besucht einige Male im Jahr die Ye’kuana, um gemeinsam mit ihnen das Leben der faszinierenden Vögel Venezuelas zu erkunden. Seine Forschungen führen ihn an den Ventuari-Fluss, bekannt für die große Artenvielfalt in diesem Land. | |
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| Sonntag (7.08.11), 16:30 Uhr | SWR | |
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Die Anden im Westen Venezuelas zählen zu den schönsten Bergregionen Südamerikas. In einer Höhe von über 4000 Metern mit Schneefeldern und ständigen Nachtfrösten können nur noch wenige Tiere existieren, wie z. B. der Chivíto – eine Kolibriart. Auch der Kondor zieht hier seine Kreise und zeigt dem Filmteam den Weg zu einem besonders heißen und feuchten Lebensraum am Fuße der Anden, den Llanos-Sümpfen. Dieses Vogelparadies inmitten eines Meeres aus Wasserhyazinthen ist der Lebensraum des Chiguire, des Wasserschweins, des roten Brüllaffen, des Brillenkaimans und der Anaconda, der größten Schlange Südamerikas. | |
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| Dienstag (2.08.11), 3:45 Uhr | EinsPlus | |
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Die Colonia Tovar in Venezuela. Mit Fachwerkhäusern wie in Sasbachwalden, mit dem Gasthaus Rebstock und dem Hotel Silva Negra, dem Café Muhstall. Es gibt ‘Schlachtplatte deutsch’, Bier aus der ältesten Brauerei in Venezuela, Schwarzbrot, Heidelbeeren, Tiroler Hüte, Kuckucksuhren – alles was man sich unter ‘deutsch’ so vorstellt. 1842 waren 358 Badener vom Kaiserstuhl, vornehmlich aus Endingen, Wyhl und Oberbergen, hierher ausgewandert. Den heiligen Martin aus der Endinger Martinskirche nahmen sie mit. Ein südamerikanischer Großgrundbesitzer hatte sie ins Land geholt, damit sie die Landwirtschaft entwickelten. Bis 1964 war das Dorf, das sich ‘Colonia Tovar’ nennt, weitgehend von der Außenwelt abgeschieden. Dadurch konnten sich die alemannische Kultur und der Kaiserstühler Dialekt über 100 Jahre lang unverändert halten. Ein Dorado für Ethnologen. | |
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| Mittwoch (20.07.11), 0:45 Uhr | ZDF Neo, | |
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Im 19. Jahrhundert bestiegen Forscher erstmals den Mount Roraima in Venezuela. Sir Arthur Conan Doyle inspirierte er zu seinem Roman “Die vergessene Welt”, in dem Wissenschaftler auf lebende Dinosaurier stoßen. Tatsächlich hat man auf dem Berg keinerlei Hinweise auf Saurier gefunden. Dafür begeistert er mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Ein Expeditionsteam bestieg den Mount Roraima erneut, um die faszinierende Pflanzen- und Tierwelt zu erforschen. – Folge 1 des Zweiteilers. | |
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| Donnerstag (14.07.11), 12:30 Uhr | 3Sat | |
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Die Reporter des “World Courier 2000″ reisen dorthin, wo die Fernsehteams meist nur dann hinkommen, wenn Katastrophen über das Land hereingebrochen sind. Die Reporter besuchen Familien in der “dritten” und “vierten” Welt, erkunden, wie sie leben, fragen nach, was sie denken und fühlen, erfahren so von ihren Hoffnungen und Träumen. Sie hören zu, wenn die Menschen über ihre Familiengeschichten, über Brauchtum, Religion und ihre Arbeit berichten. | |
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| Samstag (9.07.11), 9:30 Uhr | Phoenix | |
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Präsident Chavez spaltet sein Land. | |
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| Samstag (9.07.11), 8:15 Uhr | Phoenix | |
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“Ursprünglich wurde Kunst von einer Mehrheit für eine Minderheit gemacht. Dann wurde sie zur Kunst einer Minderheit für die Mehrheit, und jetzt stehen wir am Anfang eines neuen Zeitalters, in dem Kunst das Vorhaben einer Mehrheit für die Mehrheit ist”, so José Antonio Abreu. Er gründete 1975 in Venezuela im Kampf gegen die Gewalt das landesweite Netz von Kinder- und Jugendorchestern – genannt “El Sistema”. Mit seiner Musikschule in Caracas holt Abreu Kinder und Jugendliche von der Straße und gibt ihnen die Chance, sich in der Gemeinschaft zu bewähren. “El Sistema” ist nicht nur sozial sondern auch musikalisch ein Riesenerfolg. Heute spielen in Venezuela 260.000 Kinder und Jugendliche klassische Musik. Das “Simon Bolivar Youth Orchestra of Venezuela” ist mit seinem Chefdirigenten Gustavo Dudamel vom 14. bis 18.Oktober zu Gast im Wiener Konzerthaus. | |
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| Freitag (8.07.11), 5:00 Uhr | Phoenix | |
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ZDF-Expedition – Unterwegs mit der Starship. Nach vielen Versuchen bekannter Regenwaldforscher, mit Hilfe von Kletterausrüstung, Gerüsten und sogar Luftschiffen das Dach der grünen Welt weiter zu erforschen, wurde in den letzten Jahren im Süden Venezuelas ein 45 Meter hoher Kran installiert. Es ist das ebenso abenteuerliche wie vielversprechende Projekt von Wilfried Morawetz, der am Oberlauf des Orinoco den Bau dieses Urwaldkrans initiierte, das ein Kamerateam in der eindrucksvollen Landschaft des amazonischen Regenwalds begleitet. | |
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| Montag (4.07.11), 0:40 Uhr | Arte | |
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Kurzfilm. In Venezuela, dem Land mit den meisten Schönheitsoperationen und “Miss Universe”-Siegerinnen, ist der Weg zur perfekten weiblichen Schönheit steinig … Assoziativ bewegt sich der Film “Mädchen XX Frau” durch verschiedene Bereiche der venezolanischen Gesellschaft, um die Facetten des “Frauseins” zu ergründen. Dabei entsteht eine rhythmisch montierte Bilderfolge, die offenlegt, wie Rollenbilder gelebt, aber auch gebrochen werden. | |
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| Sonntag (3.07.11), 23:00 Uhr | BR Alpha | |
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Themenabend “Venezuela” zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit. Simon Bolivar und Lateinamerika. | |
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| Sonntag (3.07.11), 22:45 Uhr | BR Alpha | |
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Mitten im hässlich brodelnden Betondschungel von Caracas liegt die Zentrale Universität von Venezuela wie eine Insel der Ruhe und der Schönheit. 87 Bauten, eine Stadt in der Stadt. Damit schuf In den 40er bis 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts der Venezolaner Carlos Raul Villanueva ein stadtplanerisches und architektonisches Meisterwerk, angereichert mit über hundert Werken großer europäischer, amerikanischer und einheimischer Künstler jener Zeit. Mit seinem virtuos geformten Beton hat Villanueva einen eigenen und noch immer aktuellen Baustil geprägt. Der 1974 verstorbene Architekt kommt im Film noch einmal zu Wort um sein Werk zu erläutern: Seinen Versuch, mit den Mitteln der Architektur und der Ästhetik das Leben der Menschen zu gestalten – vor allem die Form ihres Zusammenlebens. | |
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| Sonntag (3.07.11), 22:15 Uhr | BR Alpha | |
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Vom Armenviertel in den Konzertsaal – Das Musikwunder von Caracas. Internationale Größen der Klassik wie Sir Simon Rattle, Dirigent der Berliner Philharmoniker, bezeichnen es als ‘weltweit das Wichtigste’, was sich derzeit in der klassischen Musik tut. Die Erfolge einer weltweit einzigartigen Musikausbildung, die in Venezuela als ‘El Sistema’ bekannt ist. Ein Dirigent, der mit gerade mal 26 Jahren der neue Weltstar ist – Gustavo Dudamel aus Venezuela. Ein Kontrabassist, der mit 21 schon jahrelang festes Mitglied eines der weltbesten Orchester, der Berliner Philharmoniker, ist: Edicson Ruiz aus Venezuela. Ein Orchester, das wegen seiner Energie international gefeiert wird: Das Simon-Bolivar-Jugendorchester aus Venezuela. | |
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| Mittwoch (29.06.11), 13:00 Uhr | Arte | |
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360° – Geo Reportage. In El Morro, an der Nordostküste Venezuelas, leben die Menschen seit jeher von der Sardinenfischerei. “Wenn es keinen Fisch gibt, sind wir erledigt, es gibt kaum andere Arbeit”, sagt die 78-jährige Luisa Vargas. Sowohl die Familien ihrer sieben Kinder als auch die ihrer 52 Enkel leben vom Meer. Doch in den letzten Jahren haben die Fangerträge massiv abgenommen, und damit sind die Lebensbedingungen für die Menschen der Region härter geworden. Seit acht Monaten bleiben die Sardinen vor El Morro ganz aus, und mit jedem Tag ohne großen Fang spitzt sich die Lage zu. “360° – Geo Reportage” hat Luisa Vargas und ihre Familie bei ihrem täglichen Kampf ums Überleben beobachtet. | |
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| Mittwoch (15.06.11), 5:00 Uhr | History Channel | |
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Tropenfieber. 1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Humboldt und Bonpland wollen nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holen sie sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber steckenbleibt. | |
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| Donnerstag (26.05.11), 6:30 Uhr | Phoenix | |
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Die amerikanische Reise des Alexander von Humboldt (2/2). Nach der Erforschung des großen Flusssystems des Orinoko richtet sich Alexander von Humboldts unstillbarer Wissensdrang auf die vulkanische Bergkette der Anden. Zusammen mit Aimé Bonpland bricht Humboldt 1801 zu einer neuen Expedition durch Kolumbien und Ecuador auf. Ihr Ziel ist der Chimborazo, den man damals für den höchsten Berg der Erde hält. Die Karawane mit seinen wissenschaftlichen Geräten und Humboldts Proben kommt nur mühsam voran, Tag für Tag nimmt die Last zu: Nicht nur Pflanzen und Tierkörper – auch Steine und Mineralien sammelt Humboldt. | |
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| Donnerstag (26.05.11), 5:45 Uhr | Phoenix | |
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Die amerikanische Reise des Alexander von Humboldt. Alexander Freiherr von Humboldt (1769-1859) und Aimé Bonpland (1773-1858) begaben sich auf eine fünfjährige “Amerikanische Reise”, die sie nach Venezuela, Kuba, Kolumbien, Peru, Ecuador und Mexiko führen sollte. Sie entdeckten und erforschten die tropische Vegetation, beschrieben Flussläufe und Bergriesen der Anden; ihre Beobachtungen hielten sie akribisch fest und skizzierten Tausende Pflanzen und Tiere in faszinierenden Aquarellen und Zeichnungen. Ihre wissenschaftlichen Aufzeichnungen mündeten nach der Rückkehr in dem 36-bändigen Reisewerk “Voyage aux régions équinoxales du Nouveau Continent”. Die Amerikanische Reise machte von Humboldt zum maßgeblichen Forschungsreisenden seiner Epoche und veränderte die europäischen Vorstellungen über Mittel- und Südamerika. Noch heute ehrt man ihn in den Ländern, die er bereiste, als den wahren Entdecker Amerikas. | |
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| Donnerstag (26.05.11), 4:45 Uhr | Phoenix | |
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Reisenotizen aus Venezuela.Einmal Dschungel, bitte – so nennt Jean Molitor seinen sehr persönlichen Reisebericht nach Venezuela. Er folgt der Einladung eines alten Schulfreundes aus Berliner Tagen. Gemeinsam starten sie zu einer Tour in den südamerikanischen Urwald, auf der Suche nach der Realität von Träumen. Denn Detlef, der Aussteiger aus Berlin, hat sich seit Jahren aus der uns vertrauten Zivilisation zurückgezogen und für sich einen alternativen Lebensweg gefunden | |
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| Donnerstag (26.05.11), 1:30 Uhr | Phoenix | |
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Gustavo Dudamel und das “Simon Bolivar Youth Orchestra Venezuela” – Aus Leidenschaft. Das Simon-Bolívar Jugendorchester ist das internationale Aushängeschild des venezolanischen “Sistema”. Kinder und Jugendliche, oft aus schwierigen oder kriminellen Verhältnissen, finden durch dieses landesweite musikalische Förderprogramm einen Weg in ein neues Leben. Heute ist das “Sistema” eines der größten Bildungsprojekte der Welt und das “Simón Bolívar Youth Orchestra” mit seinem charismatischen Chefdirigenten Gustavo Dudamel ein Phänomen. | |
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| Donnerstag (12.05.11), 10:00 Uhr | Arte | |
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360° – Geo Reportage. Bei den Indianern Südamerikas war Kakao schon lange vor der Eroberung durch die Europäer ein beliebtes Nahrungs- und Genussmittel. Den Mayas galt er sogar als Trank der Götter. Sie verwendeten den aromatischen Criollo-Kakao, der sich von der heute handelsüblichen Schokolade stark unterscheidet. Die empfindliche Criollo-Pflanze wächst wild nur noch in schwer zugänglichen Regenwäldern Venezuelas. Nun versucht der italienische Schokoladenhersteller Gianluca Franzoni auf einer Plantage im Nordosten Venezuelas seit mehreren Jahren Criollo-Edelkakao zu züchten, um daraus Schokolade herzustellen, wie sie schon die Mayas kannten. Franzonis Firma gehört zu den wenigen Herstellern, die ihre Edel-Schokolade ohne Zusatzstoffe produzieren. Dadurch bleibt der reine Geschmack erhalten. | |
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| Freitag (1.04.11), 21:00 Uhr | RBB | |
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Mehr als vierzig Jaguare lang hat Martinez schon getötet. Er ist der Jäger, den die Farmer in Venezuela rufen, wenn es wieder ein “Problemtier” gibt: einen Jaguar, der sich an den Kälbern der Rancheros vergreift. Gründe für einen Jaguar, lieber Kälber als Wild zu reißen, gibt es verschiedenste: Vielleicht ist die Raubkatze zu alt, um hinter flinken Hirschen herzurennen, vielleicht wurde sie auch von einer Gewehrkugel verletzt und musste sich auf leichtere Beute spezialisieren. Doch welchen Grund auch immer ein Jaguar hat, auf einer Farm bringt man dafür wenig Verständnis auf. Meist sind es zuerst die Farmarbeiter, die versuchen den Jaguar zu töten, obwohl das seit Jahren verboten ist. | |
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| Dienstag (21.12.10), 17:45 Uhr | EinsPlus | |
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Der Orinoco ist einer der mächtigsten Ströme Südamerikas. An seinen Ufern leben Indianer, Goldsucher und Guerilleros. Hier gedeiht dichter Regenwald. Er birgt nicht nur eine enorme Artenvielfalt, sondern auch viele Gefahren. Das Orinoco-Becken ist an vielen Stellen von phantastischen Tafelbergen eingerahmt. “Häuser der Götter”, so nennen die Einheimischen die mächtigen Felsen. Wasserfälle, die hier zu Tal stürzen, scheinen an manchen Tagen einfach den Wolken zu entspringen. Je weiter das Filmteam flussaufwärts fährt, desto schwieriger wird die Reise. Stromschnellen und dichter Dschungel blockieren die Fahrt. Im Wasser lauern Kaimane und Piranhas, am Ufer wimmelt es von Schlangen und blutsaugenden Insekten. Doch neben all den Gefahren bietet der Orinoco auch wahre Wunder. | |
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| Montag (8.11.10), 0:05 Uhr | ZDF Neo, | |
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Im Jahr 1799 bricht Alexander von Humboldt, begleitet von dem Botaniker Aimé Bonpland, zu einer jahrelangen Reise durch den südamerikanischen Kontinent auf. Tausende von Kilometern legen sie zurück. Zu Fuß und mit dem Kanu durchqueren sie fieberverseuchte Urwälder und Steppen, durchschwimmen Flüsse und besteigen schließlich den höchsten damals bekannten Gipfel der Welt, den Chimborazo. Immer wieder werden die Reisenden fast zum Aufgeben ihres ehrgeizigen Plans gezwungen. Sie begegnen Kannibalen, werden von Krankheiten befallen. Aber Humboldt will weiter, auf den Gipfel. Auf diesem Weg findet, beschreibt und klassifiziert er nie gesehene Tier- und Pflanzenarten. Er wird zum ersten Vertreter eines neuen, “vernetzten” Denkens. Am Ende seines Lebens unternimmt Alexander von Humboldt noch einmal einen “Gipfelsturm”: Er schreibt den “Kosmos”. | |
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| Donnerstag (4.11.10), 9:15 Uhr | Arte | |
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Auf dem Hochplateau der Gran Sabana im Süden Venezuelas thront der Acopan Teupui. Ein Team von Extrembergsteigern, zu dem der Profikletterer Stefan Glowacz, die Kletterlegende Kurt Albert, sein Kletterpartner Holger Heuber und der venezolanische Kletterstar Ivan Caldéron gehören, hat sich zum Ziel gesetzt, die 700 Meter aus dem Urwald aufragende Nordostwand des Acopan Tepui zu bezwingen. Dessen Hauptgipfel wurde noch nie zuvor bestiegen. Um den Berg zu erreichen, folgen die Männer zunächst in drei Faltbooten über 100 Kilometer lang dem gewundenen Flusslauf des Rio Karuai in das entlegene Territorium der Pemon-Indianer in den Dschungel hinein. | |
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| Montag (20.09.10), 13:35 Uhr | National Geographic Channel | |
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Sag’s nicht meiner Mutter. Bis vor zehn Jahren kannte der europäische Fernsehzuschauer Venezuela vor allem als das Heimatland von Zuckerrohr und der nächsten Miss Universum. Doch mittlerweile hat sich der lateinamerikanische Staat mit einem anderen Exportartikel einen Namen gemacht: Sozialismus. Die Gesellschaftsform, die spätestens mit dem Ende des Kalten Krieges als mausetot galt, feierte hier ihre Wiederauferstehung. Und da Venezuela über gigantische Erdölvorkommen verfügt, treibt diese Entwicklung nicht zuletzt den Vertretern der US-Regierung die Sorgenfalten auf die Stirn. Treibende Kraft dieser Entwicklung ist der venezolanische Präsident Hugo Chavez, der das Land innerhalb weniger Jahre aus dem ökonomischen und gesellschaftspolitischen Tiefschlaf auf die Bühne der globalisierten Weltwirtschaft geführt hat. Mit Hilfe der Petrodollars fiel es Chavez bislang relativ leicht, seine Revolution zu finanzieren. Doch was passiert bei fallendem Ölpreis? | |
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| Donnerstag (29.07.10), 21:00 Uhr | NDR | |
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Der Anden- oder Brillenbär hat viele Geheimnisse und er ist der seltenste Bär der Welt. Wenig ist über ihn bekannt. Streift er tags oder nachts durch die hochgelegenen Bergwälder der Anden? Lebt er in Höhlen oder auf Bäumen und vor allem: Von was lebt er? Bisher galt der Andenbär als ein niedlicher, wenn auch etwas groß geratener Fan von Süßem, hielt als putziger Teddy Einzug in Bilderbücher und damit in die Kinderzimmer der Welt. | |
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| Donnerstag (29.07.10), 4:30 Uhr | SWR | |
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Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Städte vom Reissbrett dienen der Gilde der Architekten nur selten als Zier. Zwei Beispiele, aus Südamerika, zeigen, dass es auch anders geht. Beide wurden von der Unesco als Weltkulturerbe ausgezeichnet. | |
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| Montag (21.06.10), 10:15 Uhr | EinsFestival | |
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Ausgehend von technologischen Fortschritten und der Hoffnung, damit neue Vorkommen zu finden und ausbeuten zu können, haben die Ölgesellschaften seit den 80er Jahren ihre angeblichen Reserven um bis zu 50% zu hoch angesetzt. Das fragile Gleichgewicht zwischen Ölförderung und Verbrauch wurde unterbrochen durch den steigenden Bedarf der chinesischen Wirtschaft und durch Förder-Probleme im Irak, in Nigeria und Venezuela. Seitdem befindet sich der Ölpreis in einer Hochpreisspirale, die Anfang 2008 einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hatte: Der Ölpreis erreichte die Marke von 110 Dollar. | |
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| Donnerstag (3.06.10), 22:30 Uhr | 3Sat | |
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Geboren in der Steinzeit – gestorben in der Gegenwart. Der Kameramann Heinz Kindlimann lebte 1965 als erster Weißer mit den Yanomami-Indianern in den Urwäldern der Nebelberge an der Grenze von Brasilien zu Venezuela. Die Ureinwohner, die damals zum ersten Mal eine Filmkamera sahen, nannten ihn “Shori Siorï”, Schwager aus dem Affenland, da ihm – im Gegensatz zu ihnen – Haare nicht nur auf dem Kopf wuchsen. 40 Jahre später besucht Kindlimann die Yanomami erneut. Und er findet die Töchter und Söhne seiner ehemaligen Gastgeber. Doch ihre einst egalitäre Gemeinschaft existiert nicht mehr. Auch die letzten noch isoliert lebenden Ureinwohner Amazoniens haben gelernt, was Eigentum bedeutet, und wissen heute um die Gleichstellung von Macht und Besitz. Die Kultur der Yanomami hat keine Chance gegen die “Waffen” des Industriezeitalters. Es gibt aber auch Yanomami-Gemeinschaften, die noch immer mit allen Mitteln darum kämpfen, ihr traditionelles Leben in die Zukunft zu retten. (Die Quetzal-Rezension finden Sie hier) | |
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| Montag (3.05.10), 21:00 Uhr | ZDF Infokanal | |
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Venezuelas schwieriger Präsident. Seit fast elf Jahren regiert Hugo Chávez Venezuela, seit fast elf Jahren spricht er jeden Sonntag in seinem TV-Programm “Aló Presidente” zum Volk, meist ganz in Rot gekleidet, mal vom Strand, mal von einer Ranch, mal von einer Kaserne aus. Chávez ist überall, und er wird nicht müde, die “sozialistische Revolution des 21. Jahrhunderts” zu verkünden. Seine Verstaatlichungspolitik hat spürbar an Fahrt gewonnen: Ob Stahl, Zement, Kacheln, Nudeln, Reis, Medizin, Immobilien, Telefone, Banken, Strom und natür- lich Öl – vor dem Zugriff des omnipotenten Präsidenten ist keine Branche sicher. Die zersplitterte Opposition spricht von einer “Kubanisierung” des Ölstaats Venezuela. Dass Chávez in Venezuela fest im Sattel sitzt, liegt nur daran, dass es keine Alternative zu ihm gibt. Seine Wahlerfolge sind Ergebnis der Fehler seiner Vorgänger und der Unfähigkeit der Opposition, die außer Polemik wenig zu bieten hat. | |
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| Samstag (10.04.10), 15:30 Uhr | EinsPlus | |
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Weltbilder. In den kleinen Supermärkten Venezuelas werden verbilligte Lebensmittel an Bedürftige verteilt, fast alle dieser Produkte sind aus dem Ausland importiert. Das Konterfei von Präsident Hugo Chavez ist auf Postern allgegenwärtig. Verstaatlichung und Umverteilung beinhaltet das Programm des Präsidenten. Das bringt viel revolutionären Enthusiasmus – in der Realität bedeutet es aber, dass in einst florierenden Unternehmen nun die Räder still stehen. Für Hugo Chavez ist das kein Grund, seine Politik zu ändern. Den wirtschaftlichen Ruin nimmt er dafür in Kauf. | |




