Plaza Latina. Nur 250.000 Einwohner leben in Belize und doch sprechen sie ein halbes Dutzend verschiedener Sprachen. Sie sind Nachfahren englischer Besatzer und Piraten, entflohener afrikanischer Sklaven, Nachkommen der Urbevölkerung, der Maya. Sie sind Einwanderer aus Deutschland, aus China und Indien. So schillernd die Völkchen, die das an Mexiko und Guatemala grenzende Karibikland in Mittelamerika bewohnen, so vielfältig die Landschaft. Vor der Küste unzählige kleine Inseln auf dem zweitgrößten Barriereriff der Welt: ein Tier-und Taucherparadies. Das Land selbst ist von einem schier undurchdringlichen Dschungel überzogen, der nur zögerlich seine Geheimnisse preis gibt: außergewöhnlich schöne Maya-Anlagen, die zeigen, dass das Land einst dichter besiedelt war als heute.