lateinamerika - Quetzal - Politik und Kultur in Lateinamerika


Fernsehtipps Peru

Fernsehtipps Peru
Dienstag (3.01.12), 19:15 Uhr | Phoenix

Schliemanns Erben. Die Inka herrschten an der Pazifikküste und im Hochland der Anden. Um 1500 war es das größte Reich seiner Zeit. Bis heute unbekannt ist seine Ausdehnung nach Osten. Archäologen aus aller Welt bemühen sich, die tatsächliche Größe des Imperiums zu bestimmen. Wo verliefen die Grenzen des Inkareiches? Ein Dokument aus dem Jahr 1790 bringt die finnischen Archäologen Martti Pärssinen und Ari Siiriänen auf eine Spur. Es enthält die Übersetzung eines Quipu-Knotentextes. Dieser besagt, dass um 1480 der Inka-Herrscher Topa Yupanqui mit tausenden Kriegern die Amazonasregion erobert und am Zusammenfluss von zwei Strömen eine Festung gebaut habe. Er machte sich die feindlichen Indiostämme untertan. Mitten im Dschungel stoßen die Forscher auf überwucherte Mauern: die Inkafestung?

Fernsehtipps Peru
Dienstag (3.01.12), 18:30 Uhr | Phoenix

Eine Legende aus dem 16. Jahrhundert besagt, dass im Jahr 750 nach Christus an der Pazifikküste eine Flotte landete. Der Name des Anführers war Naymlap. Neben den Militärs begleiteten ihn hohe Adelige als Beauftragte seiner Sänfte, seiner Bäder, seiner Federgewänder und auserwählte Untergebene, die den Weg ihres Herrn mit Muschelpulver bestreuten. Die von Naymlap gegründete Dynastie wird zum reichsten Goldimperium der Neuen Welt, das die Goldverarbeitung wie kaum ein anderes Volk beherrscht, die monumentalsten Pyramiden der Erde errichtet und nach 600 Jahren untergeht.

Fernsehtipps Bolivien
Montag (2.01.12), 22:50 Uhr | ZDF Theater

Kokain – Von der Schickeria- zur Straßendroge. Der Rohstoff für die Droge Kokain wird aus der in Südamerika heimischen Koka-Pflanze gewonnen, die den Ureinwohnern der Andenregion als heilig gilt. Für die meisten Menschen ist Koka gleich Kokain. Und Kokain bedeutet Gewalt und Terror. Darum finanzieren vor allem die USA jährlich mit Hunderten Millionen Dollar einen militärischen Feldzug gegen den Koka-Anbau in den Andenländern Südamerikas. Für Diana aus Kolumbien hingegen ist dieser “Krieg gegen die Drogen” Völkermord und der Kampf gegen die Koka-Pflanze nur ein Vorwand für die fortschreitende Vernichtung der indigenen Bevölkerung. Die Dokumentation begleitet Diana von den entlegenen Koka-Anbaugebieten Kolumbiens über das Amazonasbecken Perus – hier trifft sie die politische Koka-Aktivistin Elsa Malpartida – bis hinauf zu den atemberaubenden Andengipfeln Boliviens, des Landes, in dem ein ehemaliger Koka-Bauer Präsident geworden ist.

Fernsehtipps Brasilien
Sonntag (1.01.12), 20:15 Uhr |

6000 Kilometer zu Fuß durch den Amazonas! Dieses Vorhaben grenzt an Wahnsinn, doch der Wahnsinn ist geplant. Trotzdem halten die Einheimischen Ed Stafford für verrückt: Den kompletten Flusslauf des „Rio Amazonas“ von seiner Quelle in den peruanischen Anden bis zur brasilianischen Atlantikküste per pedes zurückzulegen, ist unmöglich. Aber der britische Ex-Soldat und sein Begleiter Luke Collyer lassen sich von ihrem Ziel nicht abbringen. Ihr Motto: Man kann alles schaffen, wenn man es wirklich will! Den Engländern ist durchaus bewusst, dass sie auf ihrem Survival-Trip entlang des gigantischen Stroms ihr Leben täglich aufs Spiel setzen.

Fernsehtipps Peru
Sonntag (1.01.12), 12:45 Uhr | Discovery HD

Für Jeff Corwin ist kein Dschungel zu dicht, keine Wüste zu heiß und kein Lebewesen zu gefährlich. In dieser Episode der Wild-Life-Serie “Jeff Corwins tierische Abenteuer” ist der waghalsige Biologe und Weltenbummler im Andenstaat Peru unterwegs. Sein Interesse gilt dem Brillenbär, der einzigen heute noch lebenden Art des einst weit verbreiteten Kurzschnauzbären. Aber auch der Brillenbär ist in Gefahr. Durch Zerstörung des Lebensraums und Verfolgung durch den Menschen hat die Zahl Bären in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen.

Fernsehtipps Peru
Sonntag (18.09.11), 16:30 Uhr | Anixe HD

Luke reist diesmal nach Iquitos, einem der entlegensten Orte der Welt, mitten im Herz des Amazonas. Seine reise startet an einem geschäftigen Fleischmarkt im Zentrum der Stadt und später landet er in einer Hundeklinik, die von einer Gruppe von freiwilligen Tierärzten gegründet wurde, welche Lukes Stifung angehören. Schon bald macht sich Luke wieder seine Hände schmutzig, da er versucht einen Hund zu fangen, wozu es sehr viel Aufmerksamkeit benötigt. Mit Hilfe eines Motorrad-Taxis macht sich Luke auf den Weg in die Außenbezirke um eines der rätselhaftesten und auch eins der gefährdetsten Tiere der Welt zu sehen, der Amazonas Seekuh. Zudem muss eine gewaltige Vier-Stunden-Operation an einem weiblichen Hund durchführen, bevor er sich an den Amazonas absetzen kann. Hier ist er in seinem Element, da er sich mit Affen, Aras, Büffeln und widerlichen Tropen-Maden rumschlagen kann.

Fernsehtipps Peru
Samstag (17.09.11), 6:40 Uhr | ZDF Neo,

Peru erstreckt sich über 3000 Kilometer entlang des Pazifiks. Im Westen befindet sich eine Küstenregion, die aus einem felsigen und unfruchtbaren Landstreifen besteht. Im Zentrum thronen die Anden, eine aus Hochplateaus und Gletschern bestehende Bergkette. Im Osten bedeckt der tropische Regenwald 60 Prozent des Landes. Er wird vom Amazonas und dessen zahlreichen Nebenflüssen durchflossen. Der Regenwald des Amazonas, der als die grüne Lunge der Erde angesehen wird, beherbergt 70 Prozent aller lebenden Arten der Erde.

Fernsehtipps Peru
Freitag (16.09.11), 3:05 Uhr | National Geographic Channel

Antike Mega-Bauwerke II. Um seinen Status als „Sohn des Sonnengottes“ angemessen zu feiern, ordnete der Inkaherrscher Pachacuti Mitte des 15. Jahrhunderts den Bau einer Stadt im Himmel an. In dieser heiligen Stadt wollte er, der gottgleiche „Welterschütterer“, direkt mit anderen Göttern in Kontakt treten. Und tatsächlich wurde dieser irrwitzige Plan in die Tat umgesetzt. 2.500 Meter über dem Meeresspiegel errichteten die Inka in den Anden die Stadt Machu Picchu. In dieser Dokumentation zeigt NATIONAL GEOGRAPHIC wie die kaiserlichen Architekten die gigantische Anlage über den Wolken planten und beim Bau sicherstellten, dass weder Witterung noch Erdbeben ihren Bauten etwas anhaben konnten. Die spanischen Konquistadoren und die Pocken sorgten bald für den Fall des Inkareichs. Machu Picchu wurde verlassen und schließlich vergessen. Erst im Sommer 1911 wurden die Ruinen dieses architektonischen Meisterwerks von einer Expedition unter Leitung des amerikanischen Archäologen Hiram Bingham wieder entdeckt.

Fernsehtipps Peru
Montag (12.09.11), 3:05 Uhr | Phoenix

Im sagenhaften Inkareich. Als die Spanier 1532 in Peru eindrangen, setzten sie die alten Inkaherrscher als kontrollierte Könige ein. Einer von ihnen, Manco Cápac musste nach einem verlorenen Aufstand gegen die Spanier fliehen. Im unzugänglichen Bergland von Cuzco soll er eine neue Stadt gegründet haben. Vilcabamba wurde sie in den Überlieferungen genannt. Ihr Anblick ist überwältigend. Auf einem steilen Gebirgsstock haben die Inka eine Stadt angelegt, in der wahrscheinlich nahezu 4.000 Menschen gelebt haben. Der Film führt seinen Betrachter durch die Ruinen der Inka-Stadt.

Fernsehtipps Peru
Sonntag (11.09.11), 4:35 Uhr | Phoenix

Der Knochenjäger (3/3). Diesmal geht Scottys Reise an die Nordküste Perus, wo Archäologen ein junges Mädchen entdeckt haben, die an einem seltsamen Platz direkt neben einer leeren Grabstätte begraben wurde. Scottys Nachforschungen führen ihn in die Welt der Moche, einer antiken Gemeinschaft, wo Getreidebier und Blut wesentliche Elemente ihrer Begräbnis-Rituale waren. War die Jugendliche den Göttern geweiht und wurde ihr Blut von einem Anführer getrunken, oder wurde sie zu Tode gearbeitet, und dann während eines Blutfestes mit dem Tod geehrt?

Fernsehtipps Peru
Samstag (10.09.11), 7:45 Uhr | SWR

Indianer. “Wir haben unseren Göttern immer die Treue gehalten, auch wenn wir es nicht immer zeigen durften”, sagt Laureano vom Volk der Chinchero in Peru. Mit 21 weiteren Stammesmitgliedern bricht er in die Berge auf, um in 5000 Metern Höhe auf einem eisigen Gletscher den Apus zu huldigen, den Berggöttern, zu denen auch schon die berühmten Vorfahren, die Inkas, gebetet hatten. Und so wie diese damals bereiten sich die Chinchero auch heute auf den Gewaltmarsch vor, befragen die Schamanen und üben tagelang ihre alten Tänze ein, die sie nur zu diesem Anlass vorführen: dem Ooyullur-Riti-Ritual, dem bedeutendsten Indianer-Fest in den Hochanden.

Fernsehtipps Peru
Samstag (10.09.11), 7:15 Uhr | SWR

Die Shipibo-Indianer in Ostperu gelten als die Künstler unter den Amazonasindianern. Geometrische Muster und Geisterwelten spielen eine große Rolle in ihrer Kunst, die die Ethnologen vergeblich zu entschlüsseln suchen.

Fernsehtipps Ecuador
Samstag (10.09.11), 6:45 Uhr | SWR

Kopfjäger im Regenwald. Die Shuar-Indianer leben im Grenzgebiet zwischen Ecuador und Peru. Bekannt wurden sie durch den Brauch, ihren Feinden die Schädel abzuschlagen und zu Schrumpfköpfen zu verkleinern, deshalb wurden sie auch als “Kopfjäger” bezeichnet. Sie leiden darunter, dass ihre reichhaltige Kultur fast ausschließlich darauf reduziert wird, denn dieses Ritual ist längst verboten. In ihrem Alltag jagen die Shuar noch mit Blasrohren, stellen Giftpfeile her oder lassen sich an hohen Wasserfällen von ihren Krankheiten heilen. Außerdem haben die Shuar gelernt, gegen Ölkonzerne und auch gegen die regierende Oberschicht von Ecuador zu kämpfen. Im Jahr 2000 kam es sogar zu einem Massenaufstand. Nicht nur die Shuar, sondern auch Indianer aller anderen Volksgruppen belagerten die Hauptstadt Quito und zwangen den Präsidenten zum Rücktritt.

Fernsehtipps Peru
Freitag (9.09.11), 16:30 Uhr | Arte

Flüsse der Welt. Der Urubamba ist ein Quellfluss des Amazonas. Er entspringt in den Anden, nahe des Passes Abra La Raya nordwestlich des Titicacasees, und fließt durch das Valle Sagrado, das Heilige Tal der Inka. Dort zeugen beeindruckende Ruinenstädte wie Machu Picchu von vergangener Pracht und der entwickelten Zivilisation der südamerikanischen Urbevölkerung. Eine Vergangenheit, die auch heute noch in der Region und der Kultur ihrer Einwohner gegenwärtig ist.

Fernsehtipps Peru
Dienstag (6.09.11), 8:45 Uhr | Arte

Sie kam vor über 500 Jahren aus Südamerika, heute macht die Kartoffel weltweit einen wesentlichen Bestandteil der Ernährung aus. Von Grönland bis in die Tropen ist sie eine der wichtigsten Nahrungspflanzen. Doch durch den Klimawandel drohen nun immer häufiger massive Ernteausfälle und damit Hungersnöte. Statt jedoch mit Pestiziden und vermehrter Bewässerung die Umwelt weiter zu belasten, sucht man nach alternativen Lösungen – und zwar im Erbgut der Knolle selbst. Die Indios im Hochland von Peru wissen schon seit Jahrtausenden, wie wichtig der Erhalt der genetischen Vielfalt der Kartoffel ist. Nun greift man wieder auf ihr uraltes Wissen zurück, um unempfindlichere Sorten züchten zu können. Gleichzeitig versucht man im Genlabor eine robustere Kartoffel zu kreieren.

Fernsehtipps Mexiko
Sonntag (4.09.11), 19:15 Uhr | BR Alpha

Zu Ehren der Himmelswesen veranstalteten die Maya Ballspiele auf Leben und Tod. Die Siegermannschaft durfte für die Gottheiten auf dem Altar sterben. Atemberaubende Funde und moderne Untersuchungsmethoden beleuchten die Traditionen der Maya, in die auch ihre Schriften Einblick gewähren. Über die schriftlose Kultur der Inka dagegen erfahren die Forscher lediglich aus den Aufzeichnungen ihrer Feinde und aus archäologischen Untersuchungen. In den Dschungelgebieten Mittelamerikas blühte über ein halbes Jahrtausend eine geheimnisvolle Hochkultur. Schriftliche und architektonische Zeugnisse weisen die Maya als geniale Baumeister und große Künstler aus. In dieser Reportage erwecken wir die Kultur der Andenbewohner zu neuem Leben.

Fernsehtipps Bolivien
Samstag (3.09.11), 11:30 Uhr | Phoenix

Mitten ins Herz Südamerikas (1/2). “Ich segne die beiden Motorräder mit den amtlichen Kennzeichen NG 71981 und 71988″. Der wettergegerbte Priester Julio Mamani gießt hochprozentigen Schnaps über die staubigen Enduromaschinen unseres Korrespondenten Thomas “Tommy” Aders und seines Begleiters. Der Priester beginnt einen monotonen Sprechgesang und verbrennt Opfergaben mitsamt dem Holzaltar, den er für sein Ritual auf dem Andengipfel in 4300 Meter Höhe errichtet hat. Bald kommt ein LKW dazu, auch Fahrer Xavier will sich den Segen der Anden- Götter für seinen halsbrecherischen Dienstweg sichern. Bei diesem Gipfel-Treffen kommen die beiden Motorrad- und der LKW-Fahrer nach der Zeremonie ins Gespräch und beschließen, den Weg gemeinsam zu meistern. Kurze Zeit später biegen sie in den “camino de la muerte” ein, den “Weg des Todes”.

Fernsehtipps Peru
Donnerstag (1.09.11), 22:15 Uhr | N24

Inmitten der peruanischen Anden, auf fast 2.400 Metern Höhe, liegt einer der mythischsten Orte der Welt: Die verlassene Inka-Stadt Machu Picchu. Archäologen, Architekten und Ingenieure können bis heute nicht genau nachvollziehen, zu welchem Zweck und wie diese bauliche Meisterleistung entstanden ist. Die N24-Dokumentation führt durch die lange verschollene Siedlung über den Wolken, die zu den “neuen sieben Weltwundern” gehört.

Fernsehtipps Peru
Dienstag (30.08.11), 16:00 Uhr | HR

Länder – Menschen – Abenteuer. Luis und zwei weitere Goldschürfer sitzen in einem kleinen Camp am Fuße der Anden. Vor ihnen liegen die Zutaten für das tägliche Ritual: Kokablätter, Zigaretten und Schnaps. Die Arbeit in den Minen ist nur im Rausch zu ertragen, die Ausbeute an Gold eine geringe Entschädigung für die körperlichen Strapazen. Die Reise durch Peru beginnt im Süden des Landes auf der Höhe von Nasca. Die Theorien über Entstehung und Bedeutung der Nasca-Linien sind vielfältig. Die deutsche Wissenschaftlerin Maria Reiche verbrachte ihr gesamtes Leben damit, dieses Geheimnis zu lösen. Die Reise führt weiter in den unbekannten Norden des Landes. Bereits vor 700 Jahren entstand in der Nähe von Trujillo die Metropole Chan-Chan – eine komplette Stadt erbaut aus Lehmziegeln. Etwas weiter nördlich befindet sich das Grab des “Fürsten von Sipán”, das der peruanische Archäologe Walter Alva 1987 entdeckt hatte.

Fernsehtipps Peru
Mittwoch (24.08.11), 23:30 Uhr | BR Alpha

Eine Reise durch das magische Peru. In den Anden sowie im Tiefland Perus sind noch heute uralte Rituale lebendig. Wer krank wird, geht zum Heiler, und wer Wünsche verwirklichen will, zum Zauberer. Die Menschen sprechen mit Ehrfurcht von diesen Magiern, bisweilen auch mit Angst. Die Dokumentation spürt Mythen und Märchen im Andenstaat Peru nach und findet dabei Heiler, Hellseher und Hexer. Letzterer stellt sich in den Dienst von Menschen, die jemandem etwas Schlechtes wünschen. Und er ist mit seiner Kunst nicht allein. Nahe der peruanischen Pazifikküste existiert gar eine heimliche Hauptstadt der Hexerei. Doch es wird nicht nur verhext, es wird auch verzaubert. So gehen Frauen, deren Liebe unerfüllt bleibt, zu einer Zauberin. Diese gibt ihnen nach einem Ritual, das den Geliebten gewogen machen soll, manchmal eine Geheimwaffe mit: ein Pusanga genanntes Öl, das aus dem Penis des rosa Flussdelfins gewonnen wird. Das Öl, aufgetragen wie ein Parfüm, soll seiner Trägerin unwiderstehliche Anziehungskraft verleihen.

Fernsehtipps Chile
Mittwoch (24.08.11), 13:20 Uhr | 3Sat

Gemeinsam mit einem Kondor, dem König der Anden, will die Weltmeisterin im Drachen- und Gleitschirmfliegen Judy Leden einmal die Aufwinde teilen, mit ihm sein Reich erkunden, die Eis- und Felslandschaften Südpatagoniens. Eine fliegerische Herausforderung! Der Kondor ist mit einer Flügelspanne von bis zu vier Metern der größte flugfähige Vogel der Erde. Er lebt im unberührten, abgelegenen Hochgebirge des südamerikanischen Kontinents, seine Lebensweise ist bisher kaum erforscht. In der Mythologie der Ureinwohner symbolisiert er die Großartigkeit des Geistes und die spirituelle Erleuchtung.

Fernsehtipps Bolivien
Dienstag (23.08.11), 1:15 Uhr | Phoenix

Wer als Tourist die Brücke der Freundschaft von Brasilien nach Paraguay überquert, muss damit rechnen, dass er überfallen wird. Daher gibt es seit einiger Zeit eine Touristenpolizei, die für Ordnung sorgt. Ansonsten geht es in Paraguay eher friedlich zu. Im trockenen Chaco züchten Mennoniten seit Generationen Rinder. Das benachbarte Bolivien, benannt nach dem Freiheitskämpfer Simon Bolívar, wird seit 2005 von Evo Morales regiert, dem ersten Präsidenten indigener Abstammung. Morales will die Reichtümer des Landes ohne fremde Hilfe fördern. Ein Projekt ist der Abbau von Lithium im Salar de Uyuni. Die Reise durch den Andenstaat geht bis nach Copacabana, einem Wallfahrtsort am Titicacasee, auf dessen Mitte die Grenze zu Peru verläuft. Peru ist berühmt für seine sagenumwobenen Inkastätten, wie die Bergstadt Machu Picchu. Während man in der Hauptstadt Lima Lifestyle pflegen kann, wird in Iquitos Raubbau am Urwald betrieben. Illegale Abholzung im großen Stil ist an der Tagesordnung. Doch es formiert sich Widerstand bei den Indios. In Ecuador baut ein Schweizer Plantagenbesitzer Edelkakao an. Und dann geht die Suche nach dem Äquator los.

Fernsehtipps Peru
Montag (22.08.11), 13:00 Uhr | ZDF Neo,

Sabrina und Alec eröffnen die vierte Staffel – ihre Hochzeit steht unter dem Motto “Peru trifft Bayern”. Sektempfang und ein Leierkastenmann sorgen nach der Kirche für romantische Stimmung. Das Fliegen lassen von weißen Tauben soll dem Ehepaar Glück bringen. Am Abend wird gefeiert was das Zeug hält. Alecs Familie überrascht mit peruanischen Tänzen und die Bayerin Sabrina zeigt enormen Einsatz beim Treffen der Pinata. Wie werden Sabrina und Alec auf die vielen Überraschungen von ihren Freunden reagieren? Wie werden die anderen Bräute Sabrinas Hochzeit bewerten? Wie kommen die peruanischen Traditionen und die Partystimmung bei den Gastbräuten an?

Fernsehtipps Bolivien
Donnerstag (18.08.11), 8:30 Uhr | WDR

Eduardo ist von Beruf Erfinder und hat sich nichts Geringeres zum Ziel gesetzt, als das Weltklima zu retten. Außerdem will er das überall geschmolzene Eis zurückzubringen auf die Gipfel seiner Heimat Peru. Weil eine weiße Fläche im Sonnenlicht deutlich kühler bleibt als eine schwarzeAlso hat er begonnen, einen ganzen Berg in weißer Farbe anzumalen. Nach einem atemberaubenden Aufstieg erblickt man den Berg Chalón Sombrero, acht Hektar weiß gepinselt, wie ein Zuckerhut. Die Gesetze der Physik sollen das Eis zurückbringen in die Anden, sagt Eduardo, und zeigt uns eine Kuhle, in der einige Handvoll Schnee liegen.
Der verrückteste Erfinder Südamerikas, die höchste Sanddüne der Welt, der höchstgelegene See, die gefährlichste Straße, die trockenste Wüste, das abgelegenste Landgut im chilenischen Feuerland. Es ist eine Reise der Extreme, die Thomas Aders und sein Team durch das unbekannte Südamerika führt, über 8.000 Kilometer von Peru über Bolivien bis nach Chile. Und das mit dem Motorrad. Mal auf Meereshöhe am Pazifik, mal auf über 5.000 Meter. Mal sind die Wege lebensgefährlich, wie auf dem Todesweg in Bolivien, mal nur fürchterlich, wie an der Grenze zu Chile.

Fernsehtipps Peru
Mittwoch (17.08.11), 23:00 Uhr | History Channel

Jäger verlorener Schätze. Niemand hat so viele verschollene Städte aufgespürt wie der amerikanische Entdecker Gene Savoy (1927 – 2007). Ein halbes Dutzend Expeditionen lenkte er schon auf Inka-Routen über steile Andenpässe in die Dschungelwelt Perus. In dieser Wildnis fand er versunkene Metropolen wie das legendäre Vilcabamba, die letzte Zufluchtsstätte der Inkas, die in Ecuador nahe der peruanischen Grenze liegt. Außerdem entdeckte er Gran Pajatén im Nordosten Perus und Grand Vilaya in der Provinz Luya, die steinernen Bollwerke der Chachapoyas. Im August 2001 schloss sich ein Filmteam dem “Jäger verlorener Schätze” an, der auf einer groß angelegten Gran-Saposoa-Eldorado-Expedition in Peru neue Dschungelstädte aufspürte. Von der Andenstadt Bolivar aus drang die Expedition in den Urwald der Anden vor.

Fernsehtipps Peru
Mittwoch (17.08.11), 14:10 Uhr | ZDF Neo,

Die Kartoffel avanciert vom schnöden Sattmacher zum Hoffnungsträger – dank ihrer großen Anpassungsfähigkeit. Sie könnte es als einziges Grundnahrungsmittel schaffen, den Hunger der rasant wachsenden Weltbevölkerung zu stillen. Gigantische 325 Millionen Tonnen Kartoffeln werden bereits pro Jahr weltweit geerntet. Tendenz steigend. Doch welche Risiken birgt dieser sagenhafte Siegeszug der Knolle? Ein historischer Rückblick in die Mitte des 19. Jahrhunderts erinnert daran, wie die Kartoffelfäule in Irland unzählige Todesopfer forderte.Ein globaler Ernteausfall wäre heutzutage eine verheerende Katastrophe. Wissenschaftler wollen das verhindern. Thilo Hammanns Forschungsobjekt ist der Kartoffelkiller Nummer eins, die so genannte Kraut- und Knollenfäule. Hammann arbeitet an einer Kreuzung der modernen aber anfälligen Hochleistungssorten mit pilzresistenten aber ertragsarmen “Wildtypen”. Aber wo kommen solche Wildkartoffeln her? Die Antwort finden Wissenschaftler in Peru, dem Heimatland der Knolle. Im Reich der Inkas war die Kartoffel so bedeutend, dass sogar Fläche und Zeit nach ihr bemessen wurde. “Abenteuer Wissen” reist in die Anden, in eine karge, bis 5000 Meter hoch liegende Landschaft. Peruanische Bauern versuchen dort die natürliche Vielfalt vor dem Aussterben zu bewahren. Über 700 Kartoffelsorten, manche mit ungeahnter Kraft als Heilmittel oder zum Wolle färben. Nicht weit entfernt, im internationalen Kartoffelzentrum, lagern die Schätze der Bauern in der größten Kartoffel-Saatgutbank der Welt.

Fernsehtipps Ecuador
Freitag (12.08.11), 21:45 Uhr | EinsPlus

Eine Reise durch den Regenwald. An der Grenze zwischen Ecuador und Peru besucht Filmautor Stefan Schaaf die Achuar-Indianer. Auch in ihrem Gebiet werden riesige Ölvorkommen vermutet, aber dieses Volk setzt auf alternativen Tourismus. So betreibt es in Eigenregie die ökologische Kapawi-Lodge. Bis vor dreißig Jahren verarbeiteten die Achuaris die Häupter ihrer getöteten Feinde zu Schrumpfköpfen – nun sorgen sie in der Hotelküche für kunstvolle Arrangements. Weiter südlich, im peruanischen Iquitos, gibt es Sabbat im Urwald. Als die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts einen Kautschukboom erlebte, wanderten sephardische Juden aus den marokkanischen Städten Rabat und Marrakesch an den Amazonas aus.

Fernsehtipps Brasilien
Mittwoch (10.08.11), 14:15 Uhr | HR

Die Internet-Indianer. Per Internet rufen die Asháninka im Amazonasgebiet Polizei und Militär zu Hilfe und konnten so bereits manchen Schaden vom bedrohten Regenwald abwehren. Ilka Franzmann stellt die Traditionen und die Umweltschutzarbeit der Asháninka vor. Die Asháninka leben im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Peru. Die Region ist reich an wertvollem Tropenholz und lockt regelmäßig illegale Holzfällertrupps an, die mit Maschinen und Waffen anrücken, rücksichtslos jahrhundertealte Urwaldriesen fällen, brandroden und Schneisen in den Regenwald schlagen. Wenn sich die Indianer der Holzmafia in den Weg stellen, werden ihre Dörfer überfallen und die Menschen verjagt oder gar getötet.

Fernsehtipps Peru
Sonntag (7.08.11), 21:00 Uhr | Discovery HD

Auf 55 Kilometern Länge schlängelt sich der Rio Vilcabamba durch die peruanischen Anden. Dabei überwindet er ein Gefälle von 2600 Höhenmetern. Wegen seiner vielen Wasserfälle, Stromschnellen und Strudel gilt er als extrem schwer befahrbar. Im Oktober 2005 wagte sich der deutsche Extremsportler Schorschi Schauf als Erster mit dem Kajak auf den Rio Vilcabamba. Der Dokumentarfilmer Philip Wolfarth begleitete ihn bei der riskanten Unternehmung.

Fernsehtipps Peru
Sonntag (7.08.11), 18:45 Uhr | ZDF Neo,

ZDF Expedition. Der Morgen des 24. Juli 1911: Ein junger Amerikaner kämpft sich einen unwegsamen Andenpass hinauf. Als er endlich oben ankommt, macht er die spektakulärste Entdeckung in der Geschichte der Inkaforschung. Vergessen im nahezu unzugänglichen Gebirge Perus und dem dichten Nebel des Regenwaldes thront die atemberaubende Festung Machu Picchu, auf einem Felssporn hoch über dem Urubambatal. Es soll der wichtigste Tag im Leben des amerikanischen Forschers Hiram Bingham werden. Er selbst misst dem Fund zunächst allerdings nur wenig Bedeutung bei, da er in den Schriften spanischer Chronisten keinen Hinweis auf den Ort findet. Der junge Wissenschaftler läutete mit der Yale Peruvian Expedition im Jahr 1911 eine neue Ära in der Geschichte der Archäologie ein.

Fernsehtipps Brasilien
Sonntag (7.08.11), 10:00 Uhr | EinsPlus

Abenteuer Amazonien. Der Amazonas – ein Fluss und ein Mythos: von seinen Anfängen in Ecuador und Peru quer durch Brasilien und durch den Regenwald bis zu seiner Mündung in den Atlantischen Ozean. Er ist der größte Fluss der Welt, 6.800 Kilometer lang. 190.000 Kubikmeter Süßwasser schießt er pro Sekunde in den Atlantik. 10.000 Flüsse nimmt er bis zur Mündung auf. Gelegentlich wird Amazonien, das Gebiet rund um den riesigen Strom, als “grünen Lunge” der Welt bezeichnet. “Wir kämpfen doch allein gegen alle”, meint Heriberto Gualinga, ein Quechua-Indianer aus Ecuador.

Fernsehtipps Peru
Sonntag (7.08.11), 9:00 Uhr | EinsPlus

Reisetipp. Südperu – eine faszinierende Kombination aus kulturellen Sehenswürdigkeiten und beeindruckenden Landschaften. Unsere Reise startet am sagenumwobenen Geburtsort der Indiostämme, dem Titicacasee. In Puno, dem Zentrum der Region beginnt eine der schönsten Bahnstrecken Perus: neun Stunden von Puno nach Cuzco. Cuzco, einst prachtvolles Zentrum der Inkawelt, ist Ausgangspunkt für die größte Touristenattraktion Südamerikas. Inmitten einer überwältigenden Landschaft liegt die Inkasiedlung Machu Picchu.

Fernsehtipps Peru
Samstag (6.08.11), 18:00 Uhr | ZDF Neo,

Die Nasca-Linien – riesige Scharrbilder im Wüstensand – im Süden von Peru zählen zu den berühmtesten Hinterlassenschaften der Vorzeit. Immer wieder bietet das Ensemble aus mythischen Figuren, exotischen Tierdarstellungen und geometrischen Symbolen Anlass für Spekulationen. Die Dokumention stellt die jüngsten Forschungsergebnisse vor und verfolgt die Entschlüsselung des größten Bilderrätsels der Menschheit. Eingebettet in Spielszenen, wird das Leben der Nasca-Indianer rekonstruiert – bis hin zum Untergang der rätselhaften Hochkultur.

Fernsehtipps Peru
Donnerstag (4.08.11), 2:20 Uhr | 3Sat

Versunkene Metropolen. Das rätselhafte Volk der Lambayeque gehörte zu den großen Baumeistern des Altertums. Im Norden von Peru ließ die alte Kultur um 1100 n.Chr.250 kolossale Pyramiden in den Himmel wachsen. Durch Zufall beobachtet Brüning 1875, wie Einheimische im Norden Perus einzigartige antike Kunstgegenstände einschmelzen. Der wissenschaftliche interessierte Deutsche macht sich sofort auf die Suche nach der Herkunft der Kostbarkeiten. Seinen Beruf als Ingenieur gibt er auf, um sich fortan als Fotograf und Archäologe den Hinterlassenschaften der frühen indianischen Kultur zu widmen. Durch Hans Heinrich Brüning erfährt die Welt erstmals vom Tal der Pyramiden. Was heute aussieht wie schroffe Bergformationen, waren einst riesige Monumente – von Menschenhand aus Lehmziegeln aufgeschichtet.

Fernsehtipps Peru
Samstag (30.07.11), 15:50 Uhr | ZDF Neo,

Entstanden durch drei gegeneinander ankämpfende Erdplatten, durchziehen die Anden den amerikanischen Subkontinent von Feuerland bis zum Karibischen Meer. Gewaltige Vulkane, flimmernde Wüsten, regentriefende Urwälder, azurblaue Seen und prächtige Fjorde schmiegen sich zum Rückgrat Südamerikas zusammen. Obwohl jeder dieser Plätze voller jahrhundertealter Geheimnisse zu stecken scheint, ist er geologisch noch sehr jung. Bis heute formen über 300 aktive Vulkane die vielen Gesichter der Anden.

Fernsehtipps Peru
Freitag (29.07.11), 14:15 Uhr | BR

Expeditionen ins Tierreich. Wie eine Leben spendende Ader schlängelt sich der Rio Manú durch das Becken des Amazonas. An seinen Ufern liegt unberührter Regenwald – und in jedem Winkel tobt ein Kampf ums Überleben. Die Tier- und Pflanzenwelt ist so einzigartig, dass man sie 1973 im Manú-Nationalpark unter Schutz stellte. Zeitgleich erklärte die UNESCO das Gebiet zum Biosphärenreservat, 1987 zum Weltnaturerbe. Hier leben Riesenotter – die größten der Welt. Und der mächtige Harpyien-Adler beherrscht den Luftraum über dem Regenwald. Aber auch unscheinbare Kreaturen sind für das Überleben dieses komplexen Ökosystems von Bedeutung. Klammeraffen, Faultiere oder sogar die vergleichsweise winzigen Blattschneiderameisen und nicht zuletzt die Bäume und Pflanzen. Manú ist ein so genannter Hotspot – ein Gebiet extremer Artenvielfalt auf kleinstem Raum. Ein Garten Eden – schön, geheimnisvoll und tödlich.

Fernsehtipps Bolivien
Mittwoch (27.07.11), 13:15 Uhr | 3Sat

Abenteuer Anden. Die Anden sind die längste Gebirgskette der Erde. Von Nord nach Süd erstreckt sich über eine Länge von 7.500 Kilometern eine einmalige Gebirgslandschaft: Vulkane, viele über 6.000 Meter hoch, Wüsten, Urwaldregionen und Gletscher, die in Gebirgsseen kalben. Carsten Thurau bereiste diesen einmaligen Natur- und Kulturraum: von Bolivien über Ecuador, Argentinien und Chile bis nach Peru. Der Film berichtet vom letzten Eisschneider Ecuadors, der auf 5.000 Metern Höhe an den Hängen des Chimborazos arbeitet, von Carlos, einem Vulkanbeobachter, der jedes Rumoren “seines” Bergs kennt, vom mühevollen Salzabbau in den Wüsten Boliviens, vom 60 Kilomter langen Perito-Moreno-Gletscher in Patagonien und von der Verehrung der “Pachamama”, der heiligen Mutter Erde.

Fernsehtipps Peru
Sonntag (24.07.11), 23:20 Uhr | BR Alpha

Zum 100. Jahrestag der Entdeckung von Machu Picchu. Machu Picchu ist einer der magischen Orte der Erde. Die Ruinenstadt in Peru wurde zum Symbol der versunkenen Kultur seiner Erbauer, der Inkas. Diese waren auf dem Gipfel ihrer Macht, als eine bis dahin unbekannte Krankheit über sie hereinbrach: die gnadenlose Gier nach Gold.

Fernsehtipps Peru
Samstag (23.07.11), 11:45 Uhr | Phoenix

Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Als die Spanier 1532 in Peru eindrangen setzten sie die alten Inkaherrscher als kontrollierte Könige ein. Einer von ihnen, Manco Cápac musste nach einem verlorenen Aufstand gegen die Spanier fliehen. Im unzugänglichen Bergland von Cuzco soll er eine neue Stadt gegründet haben. Vilcabamba wurde sie in den Überlieferungen genannt. Ihr Anblick ist überwältigend. Auf einem steilen Gebirgsstock haben die Inka eine Stadt angelegt, in der wahrscheinlich nahezu 4.000 Menschen gelebt haben. Von keinem Punkt des Tales aus ist sie zu sehen. Nur ein schmaler Pfad, der wohl schon zu spanischer Zeit durch einen Bergrutsch blockiert war, führt hinauf. Zu Füßen einer schroffen Felswand, dem Huayna Picchu, erstreckt sich die in drei Bereiche gegliederte Anlage.

Fernsehtipps Peru
Dienstag (19.07.11), 15:10 Uhr | ZDF Neo,

Schliemanns Erben. Das sagenhafte Gold der Inka: unermesslich reiche Schätze von höchster Handwerkskunst. Legiert, gehämmert, genietet, mit beweglichen Gliedern und so dünn gewalzt, dass ganze Grabkammern damit ausgelegt wurden. Doch wo kam es her? Wir schreiben das Jahr 750 n.Chr.: An der Pazifikküste von Peru landet eine Flotte aus dem Norden. Der Anführer: Naymlap. Die von ihm gegründete Dynastie steigt zum reichsten Goldimperium der Neuen Welt auf, das die Goldverarbeitung wie kaum ein anderes Volk beherrscht, die monumentalsten Pyramiden errichtet und nach 600 Jahren untergeht. Die Ahnen der Inka dem Vergessen entrissen zu haben, dieser Verdienst gebührt vor allem einem jungen deutschen Forscher: Hans Hinrich Brüning, ein Ingenieur aus Bordesholm. Er heuert 1875 auf einer Hacienda in der nordperuanischen Region Lambayeque an. In der flachen Landschaft fallen ihm “Berge” auf, die überhaupt nicht in die Region passen. Brüning entdeckt als Erster, dass sie künstlich, von Menschenhand geschaffen sind.

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