Fernsehtipps Paraguay
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| Sonntag (1.01.12), 10:45 Uhr | Arte | |
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Asunción, die Hauptstadt von Paraguay, begrüßt fünf Stunden nach Paris und Berlin das Neue Jahr. ARTE macht Station südlich von Asunción, in Yaguarón, einer Stadt, die im 17. Jahrhundert von den Franziskanern gegründet wurde. Auf dem Programm steht eine Aufführung der Oper “San Ignacio” in der Kirche von Yaguarón. “San Ignacio” wird Domenico Zipoli zugeschrieben, einem italienischen Komponisten und Missionar. Mit knapp 30 Jahren trat Zipoli 1707 dem Jesuitenorden bei und ging ein Jahr später nach Südamerika. “San Ignacio” ist ein einzigartiges Beispiel von Barockmusik mit indianischen Einflüssen. Sie ist ein Loblied auf den Jesuitenorden und war für das eingeborene Publikum geschrieben. | |
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| Mittwoch (14.09.11), 6:00 Uhr | ZDF Neo, | |
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Deutsche Auswanderer und ihre Geschichten. Paraguay – für drei deutsche Familien das Land ihrer Träume: ein ostdeutscher Boxer, der nun hier trainiert und eine eigene Boxschule aufgemacht hat, ein Familienvater, der als Immobilienmakler hier sein Glück sucht und eine Familie, die vor Jahren nach Paraguay ging und dort ihre eigene Rinderzucht aufmachte. Carsten Thurau besucht die Familien, berichtet von ihren Schwierigkeiten, Ängsten und Sorgen aber auch von ihren Erfahrungen und Erlebnissen und stellt Paraguay als ein Auswanderungsland der Deutschen vor. | |
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| Dienstag (23.08.11), 1:15 Uhr | Phoenix | |
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Wer als Tourist die Brücke der Freundschaft von Brasilien nach Paraguay überquert, muss damit rechnen, dass er überfallen wird. Daher gibt es seit einiger Zeit eine Touristenpolizei, die für Ordnung sorgt. Ansonsten geht es in Paraguay eher friedlich zu. Im trockenen Chaco züchten Mennoniten seit Generationen Rinder. Das benachbarte Bolivien, benannt nach dem Freiheitskämpfer Simon Bolívar, wird seit 2005 von Evo Morales regiert, dem ersten Präsidenten indigener Abstammung. Morales will die Reichtümer des Landes ohne fremde Hilfe fördern. Ein Projekt ist der Abbau von Lithium im Salar de Uyuni. Die Reise durch den Andenstaat geht bis nach Copacabana, einem Wallfahrtsort am Titicacasee, auf dessen Mitte die Grenze zu Peru verläuft. Peru ist berühmt für seine sagenumwobenen Inkastätten, wie die Bergstadt Machu Picchu. Während man in der Hauptstadt Lima Lifestyle pflegen kann, wird in Iquitos Raubbau am Urwald betrieben. Illegale Abholzung im großen Stil ist an der Tagesordnung. Doch es formiert sich Widerstand bei den Indios. In Ecuador baut ein Schweizer Plantagenbesitzer Edelkakao an. Und dann geht die Suche nach dem Äquator los. | |
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| Sonntag (21.08.11), 15:15 Uhr | EinsPlus | |
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Plaza Latina. Paraguay – wenn überhaupt, dann fallen einem zu diesem südamerikanischen Binnenland eine Serie von Militärputschen ein, und vielleicht noch der Fußballstar Roque Santa Cruz. Doch es ist ein faszinierendes und abwechslungsreiches Land, über das es gerade in diesem Jahr der Präsidentenwahlen sehr Interessantes zu berichten gibt. Am besten durchquert man diesen weißen Fleck auf der Landkarte mit einem Boot auf dem Río Paraguay. Dieser zerschneidet das gleichnamige Land in zwei Hälften: den Gran Chaco im Westen, eine dünn besiedelte und unwirtliche Dornbuschsavanne und den bevölkerungsreichen Oriente im Osten mit der für seine Schmugglerware und seine Raubkopien berüchtigten Hauptstadt Asunción. | |
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| Donnerstag (26.05.11), 5:15 Uhr | Phoenix | |
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Mennoniten in Paraguay. Mitten in der Einöde Südamerikas haben sich deutsche Auswanderer ihr eigenes Utopia erschaffen, eine Art Gottesstaat in der „Grünen Hölle“ – so nennen sie den Busch Paraguays. Vor 75 Jahren kamen die ersten Mennoniten hierher. Zwar nutzen sie Autos, Strom und Telefon, aber in ihren Köpfen leben und glauben sie wie vor hundert Jahren. Wie alle Einwohner in der Kolonie Fernheim stammt auch Arthur Born aus Deutschland. Er ist in der Gemeinde zuständig für die Indianermission. Schließlich haben sich die Mennoniten vorgenommen, die Einheimischen Indianer zu bekehren und ihr Seelenheil zu retten. | |
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| Donnerstag (26.05.11), 0:45 Uhr | Phoenix | |
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Reise durch ein wildes Land. Paraguay – wenn überhaupt, dann fallen einem zu diesem südamerikanischen Binnenland eine Serie von Militärputschen ein, und vielleicht noch der Fußballstar Roque Santa Cruz. Gerade in diesem Jahr der Präsidentschaftswahlen gibt es sehr Interessantes über Paraguay zu berichten. Der Río Paraguay durchschneidet es in zwei Hälften: den Gran Chaco im Westen, eine dünn besiedelte und unwirtliche Dornbuschsavanne, und den bevölkerungsreichen Oriente im Osten mit der für seine Schmugglerware und seine Raubkopien berüchtigten Hauptstadt Asunción. Das Filmteam befährt den Fluss von der Mündung im Süden bis an die Grenze zu Brasilien im Norden. In der Hauptstadt spricht es mit dem früheren Bischof Fernando Lugo, der es tatsächlich geschafft hat, der seit Jahrzehnten regierenden und sprichwörtlichen korrupten Colorado-Partei zum ersten Mal die Macht zu entreißen. “Mein Gotteshaus ist von an die Nation”, sagte der Bischof der Armen, als er das Priesteramt niederlegte, um im April 2008 Präsident zu werden. | |
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| Donnerstag (12.05.11), 7:30 Uhr | Arte | |
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Wer in Paraguays Hauptstadt Asunción durchs Fernsehprogramm zappt, den erwarten frohe Botschaften: Ein vor fünf Jahren gegründeter christlicher Privatsender hat – im Gegensatz zu den übrigen religiösen TV-Sendern der Welt – Nachrichten im Programm, allerdings nie schlechte und schon gar nicht solche, die die Regierung verärgern könnten. Die bekommt einmal pro Woche im vierten Programm ihr Fett ab, wenn sich Franco Clara in der Satiresendung “Telecomio” über die Politiker des Landes lustig macht. Etwas ernster geht es bei Humberto Ruvin zu, der täglich um 23 Uhr Politiker zum Gespräch lädt: Seine Sendung ist in Paraguay längst eine Institution. Der unangefochtene Star des paraguayischen Fernsehens jedoch heißt Menchi Barriocanal, das “Schätzchen von Asunción”. Sie moderiert “Bailando por un sueno” (“Tanz für einen Traum”), die lateinamerikanische Ausgabe des Tanzwettbewerbs “Let’s Dance”: eine große Show im Hollywoodstil mit Kostümen und Pailletten, in der mehrere Kandidaten vor einer Jury antreten. Der Sieger gewinnt eine hübsche Summe, die er einem karitativen Werk seiner Wahl spendet. | |
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| Sonntag (8.05.11), 22:45 Uhr | BR Alpha | |
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Zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Paraguays. | |
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| Freitag (29.04.11), 20:15 Uhr | BR | |
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Wirtshausmusikanten beim Hirzinger. Diesmal sind bei den “Wirtshausmusikanten” sowohl traditionelle Volksmusik als auch südamerikanische Klänge zu hören. Traudi Siferlinger und Wolfgang Binder haben wieder tolle Gäste zum “Hirzinger” eingeladen: darunter auch Werner Schmidbauer & Martin Kälberer, die originell erklären, wie der Jodler ursprünglich entstanden ist oder sein soll. Kiko Pedrozo (aus Paraguay) an der Harfe, Hansi Zeller (Allgäu) am Akkordeon und Viktor Mendez an der Gitarre spielen eine gute Mischung aus südamerikanisch-bayerischen Stücken. | |
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| Dienstag (16.11.10), 8:00 Uhr | Arte | |
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360° – Geo Reportage. Die Pflanze Luffa soll in Paraguay für den Bau von Häusern eingesetzt werden. Das einst von dichtem Wald überzogene Land ist heute in weiten Teilen komplett abgeholzt. Viele Menschen haben praktisch keinen Zugang mehr zu bezahlbarem Baumaterial. Die Umweltaktivistin Elsa Zaldivar hat eine große Vision. Die Gurken-Pflanze Luffa soll helfen, in Paraguay die Armut zu bekämpfen. 1995 gründete Elsa Zaldivar eine Kooperative, in der mittellose Frauen durch Luffa die Chance für ein Einkommen erhalten. Die Frauen fertigen alles in Eigenregie, vom Anbau der Pflanze bis zur Herstellung von Luffa-Badeschwämmen. Sie erzielen damit Einkünfte, die doppelt so hoch sind wie der gesetzliche Mindestlohn in Paraguay. | |
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| Samstag (3.07.10), 20:30 Uhr | ZDF | |
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Virtelfinale. WM 2010. | |
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| Dienstag (29.06.10), 16:00 Uhr | ARD | |
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Achtelfinale. WM 2010. | |
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| Sonntag (20.06.10), 13:30 Uhr | ARD | |
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Fußball WM 2010: Gruppe F. | |
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| Montag (14.06.10), 20:30 Uhr | RTL | |
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FIFA Fußball-WM 2010. | |
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| Donnerstag (3.06.10), 9:10 Uhr | 3Sat | |
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Eine Schweizerin kämpft gegen das Abholzen. Christine und Hans Hostettler wanderten 1978 aus der Schweiz in den Urwald von Paraguay aus und begannen zu roden. Sie holzten 100 Hektar Dschungel ab und pflanzten Sojabohnen an – wie viele andere Siedler aus allen Teilen der Welt. So wurden mehr als 90 Prozent der Urwaldfläche dieser Region in Ackerland umgewandelt, mit katastrophalen Folgen für das Klima: Extreme Trockenperioden reduzieren heute die Ernten. Die einstigen Abholzer begannen umzudenken und wurden zu engagierten Urwaldschützern. Heute kämpft Christine Hostettler mit allen Mitteln für die Erhaltung ihres bedrohten Paradieses, ein artenreiches Reststück des Atlantischen Regenwaldes von 70.000 Hektar. Sie hat eine Organisation gegründet, die sechs Parkwächter beschäftigt. Per Flugzeug kontrolliert sie, ob nicht irgendwo illegal für die Sojafelder gerodet wird. Zudem versucht die Schweizerin, privaten Landbesitzern Parzellen abzukaufen, um diese vor dem Abholzen zu retten. | |
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| Montag (10.05.10), 13:30 Uhr | BR | |
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Die Reporter des “World Courier 2000″ reisen dorthin, wo die Fernsehteams meist nur dann hinkommen, wenn Katastrophen über das Land hereingebrochen sind. Die Reporter besuchen Familien in der “dritten” und “vierten” Welt, erkunden, wie sie leben, fragen nach, was sie denken und fühlen, erfahren so von ihren Hoffnungen und Träumen. Sie hören zu, wenn die Menschen über ihre Familiengeschichten, über Brauchtum, Religion und ihre Arbeit berichten. | |
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| Mittwoch (5.05.10), 4:55 Uhr | 3Sat | |
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“Die Schweiz macht mich körperlich und seelisch krank”, klagte Manuela Tibolla vor einem Jahr und zog die Konsequenzen: Sie wanderte nach Paraguay aus, aber nicht allein. Sie wurde von ihrem Mann, ihrer Schwester, ihrer Nichte, ihren Eltern und insgesamt sechs Hunden begleitet. Reporter Thomas Gerber war beim Neustart dieser drei Generationen in Südamerika dabei. Sein Film ist die Chronik einer Auswanderung – zwischen Euphorie und Frust. | |
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| Donnerstag (15.04.10), 3:00 Uhr | Arte | |
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Spielfilm – Argentinien/Paraguay/Niederlande – 2006. 14. Juni 1935 an einem abgeschiedenen Ort in Paraguay: Candida und Ramon, ein älteres Bauernpaar, sitzen in einer Hängematte und reden über das Warten. Sie warten auf die Rückkehr ihres Sohnes aus dem Chacokrieg, auf den Regen und den Wind, das Nachlassen der unerträglichen Hitze und darauf, dass der Hund endlich aufhört zu bellen. Sie warten auf bessere Zeiten. Während die verbitterte Wäscherin Candida glaubt, dass ihr Warten sinnlos ist, wartet der optimistische Farmer Ramon voller Hoffnung. Die Regisseurin Paz Encina hat mit “Hamaca Paraguaya” den ersten paraguayischen 35mm-Film seit drei Jahrzehnten realisiert. Das von Kriegen und Diktatur gebeutelten Paraguay hat auch heute noch keine Filmindustrie, und das will die engagierte Filmemacherin ändern. Sie will dem paraguyanischen Film ein Profil geben, die schweren Lebensbedingungen in ihrem Heimatland porträtieren und in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit rücken. | |
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| Montag (1.02.10), 15:30 Uhr | MDR | |
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Reise durch ein wildes Land. Paraguay – wenn überhaupt, dann fallen einem zu diesem südamerikanischen Binnenland eine Serie von Militärputschen ein und vielleicht noch der Fußballstar Roque Santa Cruz. Doch es ist ein faszinierendes und abwechslungsreiches Land. Am besten durchquert man diesen weißen Fleck auf der Landkarte mit einem Boot auf dem Rio Paraguay. Dieser zerschneidet das gleichnamige Land in zwei Hälften: den Gran Chaco im Westen, eine dünn besiedelte und unwirtliche Dornbuschsavanne, und den bevölkerungsreichen Orient im Osten mit der für seine Schmugglerware und seine Raubkopien berüchtigten Hauptstadt Asunción. | |
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| Freitag (2.10.09), 13:00 Uhr | Arte | |
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WunderWelten. Im Herzen Südamerikas, in Paraguay, sind die indigenen Völker innerhalb von wenigen Jahren, aus der Urgeschichte ins 21. Jahrhundert katapultiert worden: Viele sind an einem Scheideweg angelangt: Der Weg, den ihnen die Urahnen angewiesen haben, trifft nun auf die unaufhaltsam vordringende Walze des Fortschritts. Nicht anders erging es auch Cuategui vom Volk der Aché. Bis zu seinem 35. Lebensjahr kannte er nur den Urwald. Aber Ende der 70er Jahre nach dem ersten Kontakt mit den Weißen mussten die Indianer vom Ñacundayfluss ihr Leben verändern. Cuategui zeichnet diese Geschichte nach und trifft dabei auf bedrohte Stämme wie die Ayoreo, die Ishir und die Maka. Mit ihnen zusammen erkundet “WunderWelten” Paraguay und durchreist dazu auch die Jahrhunderte. | |
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| Montag (13.04.09), 5:25 Uhr | HR | |
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Mennoniten in Paraguay. Mitten in der Einöde Südamerikas haben sich deutsche Auswanderer ihr eigenes Utopia erschaffen, eine Art Gottesstaat in der “Grünen Hölle” – so nennen sie den unwirtlichen Busch Paraguays. Vor 75 Jahren kamen die ersten gottesfürchtigen Mennoniten hierher. Zwar nutzen sie Autos, Strom und Telefon, aber in ihren Köpfen leben und glauben sie wie vor hundert Jahren. Wie alle 12.000 Einwohner in der Kolonie Fernheim stammt auch Arthur Born aus Deutschland. Er ist in der Gemeinde zuständig für die Indianermission. Schließlich haben sich die Mennoniten vorgenommen, die einheimischen Indianer zu bekehren und ihr Seelenheil zu retten. Dahinter steckt aber auch eine Überlebensstrategie – denn inzwischen sind die Indianer zahlenmäßig den Mennoniten weit überlegen und wollen vom Wohlstand profitieren. In der frommen Kolonie herrschen Fleiß, Disziplin und bedingungsloser Glaube. Kino, Tanz, Alkohol oder Sex vor und außerhalb der Ehe sind Sünde – das gilt auch für die junge Generation, die sich dies allerdings nicht immer gefallen lässt. | |
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| Donnerstag (9.04.09), 23:00 Uhr | BR | |
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Spielfilm – Großbritannien – 1986.Lateinamerika Mitte des 18. Jahrhunderts: Der friedliebende Jesuit Pater Gabriel möchte die Wilden mit dem Wort Gottes vertraut machen. Das Gebiet, das er betritt, liegt oberhalb der riesigen Wasserfälle und kennzeichnet unerforschtes Land. Der Stamm, den er besuchen will, gilt als gefährlich … Dennoch gelingt es Pater Gabriel, das Vertrauen der Guarani-Indios zu gewinnen und ihre Sprache zu lernen. Aber auch Sklavenjäger interessieren sich für die Indios. Ausgerechnet Pater Gabriel holt den geläuterten ehemaligen Sklavenhändler Mendoza mit in jenes Gebiet oberhalb der Wasserfälle. | |
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| Dienstag (3.06.08), 14:00 Uhr | Arte | |
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Wunderwelten. Die Ayoreo-Indianer lebten ursprünglich in den dichten Wäldern im Nord-Westen Paraguays, auf einem Gebiet, das sich über 550.000 Hektar erstreckte. Als Jäger und Sammler ernährten sich die Nomaden von Wildschweinen, Ameisenbären und Gürteltieren, die in dieser Gegend zahlreich vorkommen, sowie von wildem Honig, Obst und Gemüse. Seit den 60er Jahren sind jedoch viele von ihnen von ihrem angestammten Territorium vertrieben worden. Denn große brasilianische oder paraguayische Unternehmen eignen sich illegal Land an, um die Edelhölzer des Waldes zu roden und teuer zu verkaufen. Erst kürzlich wurden viele der Ayoreo von mennonitischen Großgrundbesitzern verjagt, weil sie die Weidegründe für ihre Tiere ausdehnen wollen. | |



