Fernsehtipps Haiti
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| Sonntag (18.09.11), 3:30 Uhr | Arte | |
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Spielfilm – USA – 1967. Der Hotelier Brown hat in Amerika vergeblich versucht, sein Hotel auf Haiti zu verkaufen. Es steht jetzt meistens leer, weil immer weniger Touristen auf die Insel kommen, wo der Diktator Maurice Duvalier mit seiner berüchtigten Geheimpolizei “Tontons Macoute” herrscht. Der historische Hintergrund – die Diktatur “Papa Doc” Duvaliers auf Haiti – hat auch nach dem Ende dieses Regimes keine Patina angesetzt. Noch immer wirkt der melodramatische Thriller sehr modern in der Beschreibung von Menschen, die auf der Suche nach einem tropischen Paradies die Realität eines Terror-Regimes zu ignorieren versuchen. | |
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| Freitag (16.09.11), 18:00 Uhr | National Geographic Channel | |
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Was ist eigentlich das Besondere an Zucker? Das kristallisierte Granulat, das beispielsweise die Kaffee- und Teetrinker dieser Welt meist achtlos in ihre Tassen rieseln lassen, wirft zahllose Fragen auf und stellt obendrein die Kunst des Fotografen John Stanmeyer auf eine harte Probe. Um dem Zucker auf die Spur zu kommen, reist Stanmeyer nach Haiti, wo das Produkt der Zuckerrohrplantagen überraschenderweise eine zentrale Rolle bei den landestypischen Voodoo-Zeremonien spielt. | |
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| Donnerstag (15.09.11), 21:00 Uhr | 3Sat | |
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In Haiti kostet ein Mädchen 50 Dollar, in Indien leben sogenannte Schuldknechte, die ihr Leben verpfändet haben, bereits in der dritten Generation in diesem sklavenähnlichen Abhängigkeitsverhältnis. Obwohl die Sklaverei weltweit als abgeschafft gilt, schätzen Experten die Zahl der Menschen, die gegen ihren Willen zum Zweck der Ausbeutung gefangen gehalten werden, auf etwa 30 Millionen. Zwar gibt es zahlreiche Gesetze und internationale Verträge, die das Ende der Sklaverei juristisch besiegeln – faktisch aber blüht trotz der UN-Menschenrechtscharta von 1948 der Handel mit Menschen wie nie zuvor. In “scobel – Wegwerfmenschen: Sklaverei heute” diskutiert Gert Scobel unter anderen mit Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung Menschenrechte des Deutschen Instituts für Menschenrechte, und Corinna Milborn, Concordia-Preisträgerin für Menschenrechte, über die Fragen, wie moderne Sklaverei entsteht und was dagegen getan werden kann. | |
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| Sonntag (11.09.11), 6:00 Uhr | 3Sat | |
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Haitis Kinder sind in Gefahr: Nachdem die Erdbebenkatastrophe auch noch das dürftige Hab und Gut der Armen im ärmsten Land Lateinamerikas zerstört hat, geben Mütter und Väter reihenweise ihre Kinder an Fremde weg, freiwillig. Sie sind vollkommen verzweifelt. Dem SWR-Team ist es gelungen, mit einer versteckten Kamera eine junge Mutter, 28 Jahre, nach dem Warum zu fragen. Sie hat alle ihre vier Kinder amerikanischen Missionaren überlassen, sogar ihr drei Monate altes Baby. | |
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| Dienstag (30.08.11), 23:30 Uhr | BR Alpha | |
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Voodoo auf Haiti – Expedition in magische Welten – wie verhext! Respektierte Voodoo-Priester wie Herard Simon (ein “Bauern- Führer”) und Rachel (Absolventin eines Anthropologie- Studiums in den USA und praktizierende Priesterin) machen die Aktivitäten des Voodoo als sinnvollen Teil des Gemeinschaftslebens verstehbar. | |
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| Mittwoch (24.08.11), 1:15 Uhr | Arte | |
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Das Grand Hotel Oloffson in Port-au-Prince. Auf den Hügeln der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince versteckt sich in einem Park das legendäre “Hotel Oloffson”. Es ist ein Ort mit Geschichte und Schauplatz von Graham Greenes Politthriller “Die Stunde der Komödianten”. Um 1900 von einem ehemaligen Präsidenten Haitis als Privatvilla erbaut, wurde das wie ein Märchenschloss verzierte Gebäude ab 1916 unter amerikanischer Besatzung erst zum Casino dann zum Hospital umgebaut. Seit dem Abzug der Amerikaner im Jahr 1934 ist es das “Hotel Oloffson”. Da es aber in Port-au-Prince aufgrund der politischen Instabilität, der hohen Kriminalität und vor allem der hohen HIV-Infektionsrate seit Mitte der 80er Jahre fast keinen Tourismus mehr gibt, ist das Oloffson nur mehr Hauptquartier internationaler Bürokraten, Journalisten, Agenten, Abenteurer und ein beliebter Treffpunkt der haitianischen Oberschicht. | |
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| Freitag (5.08.11), 3:15 Uhr | Phoenix | |
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Es war die erste Sklavenrevolution in der Geschichte der Neuzeit. Noch vor den beiden größten Revolutionen der Welt, der Amerikanischen und der Französischen Revolution, kämpften die Sklaven auf der Insel Saint John, die heute zu den in der Karibik gelegenen Amerikanischen Jungferninseln gehört, für ihre Freiheit. Diese Folge der Dokumentarserie “Entscheidende Momente” beschäftigt sich mit dem Sklavenaufstand, rekonstruiert den Verlauf und erklärt Ursachen und Folgen. | |
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| Montag (30.05.11), 3:45 Uhr | 3Sat | |
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Eine haitianische Provinzstadt in den 1960er Jahren: Terror und Willkür der “Tonton Macoutes”, der paramilitärischen Truppen des Diktators François Duvalier, genannt “Papa Doc”, bestimmen das Leben der Menschen. Die achtjährige Sarah lebt mit ihren Schwestern in einem Kloster. Sie müssen sich verstecken, seit ihr Vater, ein hoher Polizeioffizier, in Ungnade gefallen ist und ins Exil ging. Sein Nachfolger, der brutale Kommandant Janvier, verfolgt noch immer seine Spur. Sarahs Großmutter Camille nimmt die drei Schwestern zu sich und versteckt sie in ihrem Haus. Heimlich bereitet Camille die Ausreise der Mädchen vor, doch ihr Plan wird von Janviers Leuten vereitelt. “Der Mann auf den Quais” basiert auf einer wahren Geschichte. | |
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| Montag (18.04.11), 6:00 Uhr | EinsExtra | |
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Zehn Milliarden Dollar, so viel sollte Haiti von anderen Staaten zum Wiederaufbau des Landes erhalten. Zusätzlich wurde eine Milliarde Dollar an Privatspenden gesammelt. Das ist ein Jahr her. Allein in Deutschland sammelten die Hilfsorganisationen 42 Millionen Euro, und die Bundesregierung sagte zusätzlich 85 Millionen zu. Doch bisher wurden von den Hilfsgeldern aus Deutschland gerade mal 30 Millionen Euro ausgezahlt. Wie kann das sein? Gibt es nicht genügend Projekte in Haiti? | |
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| Sonntag (10.04.11), 0:20 Uhr | EinsExtra | |
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Es klingt, als ob das Schicksal Haiti mit immer neuen Plagen heimsuchen wolle. Das Erdbeben kostete Hunderttausenden das Leben, die Gesundheit und das Obdach. Aber einigen brachte es die Freiheit. Ausgerechnet denen, die Haiti für eine bessere Zukunft am wenigsten brauchen kann. Als die Erde bebte, öffneten sich Mauern und Tore des berüchtigten Nationalgefängnisses und 4500 Gefangene stürmten in die Freiheit. Darunter Schwerstkriminelle, Kidnapper, Gangsterbosse – alle jene, die Haiti über viele Jahre hin im Griff hatten, aber schließlich von Polizei und UN-Friedenstruppen überwältigt werden konnten. Doch das Erdbeben zerstörte auch die Gefängnisse und brachte den Gangstern so wieder die Freiheit, die sie sofort nutzten, um die Slums und Zeltstätte in ihre Gewalt zu bekommen. Morde und Vergewaltigungen tragen nun ihre Handschrift. | |
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| Samstag (2.04.11), 22:00 Uhr | National Geographic Channel | |
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In Haiti hat der Voodoo-Kult Hochkonjunktur. Einst von afrikanischen Sklaven importiert, ist der Glaube an Geister in dem Inselstaat heute weit verbreitet und sogar staatlich als Religion anerkannt. Dabei schließen sich Voodoo und Katholizismus keineswegs aus: So glaubt ein Großteil der Haitianer zugleich an einen Schöpfergott und an Geister, die sogenannten Loa. Sie spielen eine zentrale Rolle in den Ritualen des Voodoo und sollen in der Lage sein, Menschen ihre Wünsche zu erfüllen. Um mit den Geistern in Kontakt zu treten, tanzen sich Anhänger des Voodoo-Kultes in Trance. | |
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| Freitag (12.11.10), 7:45 Uhr | SWR | |
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In Haiti wurde den Menschen versprochen, ihre Armut habe ein Ende, wenn das Agrarland sich dem internationalen Welthandel öffnet. Doch mit der Öffnung des Marktes drängte unter anderem billiger US-amerikanischer Reis ins Land, mit dem die einheimischen Reisbauern nicht konkurrieren konnten. In der Folge haben sie ihre Dörfer verlassen und wohnen nun ohne jede Existenzgrundlage in den Slums der Hauptstadt Port-au-Prince. Zu der wirtschaftlichen Not kommt die politisch extrem instabile Lage, die dazu führt, dass Haiti das ärmste Land der westlichen Hemisphäre ist, in dem die Hälfte der Bevölkerung an Hunger leidet. Doch es gibt auch positive Signale: Die einheimische Nichtregierungsorganisation “Buy local Haiti” ermutigt die Menschen, wieder selbst Nahrungsmittel zu produzieren und auch einheimische Produkte zu kaufen. | |
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| Freitag (22.10.10), 23:00 Uhr | EinsExtra | |
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Hilfe für die Amputierten in Haiti. Wenige Wochen nach der Katastrophe haben die Johanniter Deutschland in Leogane ihre mobile Prothesenwerkstatt aufgestellt. Sie wollen für viele der rund 4000 Amputierten in Haiti professionelle Prothesen herstellen. Der sieben Jahre alte Choute war ein fröhlicher Junge, bis in Haiti Anfang des Jahres die Erde bebte. Er wurde unter den Trümmern eines Hauses verschüttet. Es dauerte zwei Tage, bis Choute geborgen werden konnte. Er hat überlebt, aber sein rechtes Bein musste amputiert werden. Der Junge lebt bei seiner Großmutter in Leogan, einer kleinen Stadt mit 130.000 Einwohnern – dem Zentrum des schweren Erdbebens in Haiti. Hunderte Tote wurden hier aus den Trümmern gezogen und in Massengräbern bestattet. | |
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| Freitag (17.09.10), 13:10 Uhr | National Geographic Channel | |
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Sie hilft den ärmsten der Armen. Die 35-jährige Camseuze Moise ist Krankenpflegerin in den ländlichen Gebieten von Haiti, einem der ärmsten Länder der Welt. Die Kindersterblichkeit ist enorm hoch, die AIDS-Rate die höchste in Amerika und das Gesundheitssystem marode. Doch von grausamen Fakten lässt sich Camseuze nicht abschrecken, wenn sie tagelang per Esel auf dem Weg zu ihren 3000 Patienten ist. 4Real hat die engagierte Frau begleitet. | |
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| Freitag (10.09.10), 20:15 Uhr | Arte | |
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Spielfilm – Frankreich – 2009. Auf der hoch in den Bergen Haitis gelegenen Festung bereitet der Präsident eine Feier seiner Herrschaft und des Jubiläums der Befreiung von der Sklaverei vor. Doch am Morgen erreicht ihn die Nachricht, dass sich das Land in Aufruhr befindet. Nach dem schweren Erdbeben auf Haiti stand die Insel für lange Zeit im Zentrum des Interesses. Regisseur und Drehbuchautor Raoul Peck, der in Port-au-Prince geboren wurde, wurde mit seinem Dokumentarfilm “Lumumba – Tod des Propheten” (1992) über den kongolesischen Freiheitskämpfer und Politiker Patrice Lumumba bekannt. Unmittelbar nach dem schweren Erdbeben von Haiti ist Raoul Peck dorthin gereist, um seinen Beitrag bei der Bewältigung der Katastrophe zu leisten. “Moloch Tropical” lief im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2010 in der Kategorie “Berlinale Special”. | |
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| Mittwoch (8.09.10), 14:30 Uhr | MDR | |
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“LexiTV” zeigt die Situation in Haiti neun Monate nach der Katastrophe, zeigt das schwere Leben der Betroffenen und die aufopferungsvolle Arbeit von Ärzten und Hilfskräften aus aller Welt, auch aus Deutschland. Am 12. Januar 2010 wurde Haiti vom wohl folgenreichsten Erdbeben in der Geschichte des amerikanischen Kontinents heimgesucht. Schätzungen gehen von bis zu 500.000 Toten aus, anderthalb Millionen Menschen wurden obdachlos, tausende Gebäude zerstört. “LexiTV” zeigt die Situation in Haiti neun Monate nach der Katastrophe, zeigt das schwere Leben der Betroffenen und die aufopferungsvolle Arbeit von Ärzten und Hilfskräften aus aller Welt, auch aus Deutschland. | |
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| Freitag (20.08.10), 23:30 Uhr | EinsPlus | |
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Weltbilder. Sieben Monate sind vergangen nach dem großen Erdbeben. Wo bleiben der Wiederaufbau und der Neuanfang in Haiti? Das Land könnte schon viel weiter sein, sagen die vielen einheimischen und internationalen Helfer. Doch in dem Land, das mit der Naturkatastrophe auch den letzten Rest staatlicher Ordnung verloren hat, blühen Korruption und Willkür. Der Zoll behindert seit Monaten die Einfuhr dringend benötigter Hilfsgüter. Waren im Wert von Hunderttausenden Euro, finanziert auch aus westlichen Spendengeldern, kommen nicht an. Unser Korrespondent Klaus Weidmann hat hilflose Helfer getroffen, aber auch Verantwortliche – wie zum Beispiel den haitianischen Finanzminister. | |
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| Dienstag (13.07.10), 13:15 Uhr | 3Sat | |
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Der tägliche Wahnsinn in Haiti. Ervensson ist zehn Jahre alt und Sklave. Sein Tag im Hafen-Slum von Port-au Prince beginnt eine Stunde vor Sonnenaufgang. Wasser holen, Frühstück machen, putzen, kochen, auf die Kinder seiner “Besitzer” aufpassen. Ervensson ist schnell und geschickt bei der Arbeit. Er kennt nichts anderes. Seine Mutter auf dem Land gab ihn als Kleinkind an Kinderhändler. Die versorgen arme Familien in den Städten Haitis mit Kindersklaven von noch ärmeren Familien aus der Provinz. Ervensson weiß nicht, wer seine Eltern sind, was er aber weiß ist, dass seine Mutter ihn nicht lieb hatte. Das hat man ihm immer erklärt. Kindersklaven gibt es schon lange in Haiti. Seit dem Erdbeben nimmt ihre Anzahl jedoch zu. | |
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| Samstag (10.07.10), 21:00 Uhr | | |
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Doku. | |
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| Freitag (9.07.10), 20:15 Uhr | 3Sat | |
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Spielfilm – Frankreich/Kanada – 2005. Traumhafte Strände, Sonnenschein und vor allem die Körper der jungen Einheimischen: Das ist es, was die beiden nordamerikanischen Touristinnen mittleren Alters, Ellen und Brenda, in den 1970er Jahren nach Haiti treibt. Beide versuchen, mit käuflicher Liebe die fehlende Leidenschaft in ihrem Leben zu kompensieren, und genießen das scheinbar unbeschwerte Leben im Urlaubsparadies. Doch die zwei unterschiedlichen Frauen – die selbstbewusste, dominante Ellen und die schüchterne, naive Brenda – haben sich in den selben jungen Mann verliebt: den 18-jährigen Legba. Brenda traf den dunkelhäutigen Gigolo bereits drei Jahre zuvor und hatte mit ihm ein unvergessliches Erlebnis. | |
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| Samstag (19.06.10), 6:00 Uhr | Arte | |
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ARTE Reportage. Fünf Monate nach dem Erdbeben herrscht noch immer der Notstand in Port-au-Prince, der Hauptstadt Haitis. Noch immer hausen die Menschen in 460 Lagern auf öffentlichen Plätzen. Mehr als 1.300.000 Menschen leben unter Plastikplanen im Elend. 230.000 Menschen starben in den Trümmern ihrer Häuser. Die Überlebenden warten ungeduldig auf die Entscheidungen auf internationale Hilfe zum Wiederaufbau ihrer Häuser. Der haitianische Staat, einer der ärmsten der Welt, hat nicht die Mittel, seinen Bürgern neue Häuser zu bauen. Die ARTE-Reporter trafen den haitianischen Präsidenten Preval, der von den Haitianern scharf kritisiert wurde für seine verzögerte Reaktion gleich nach dem Unglück. Auch er und seine Minister beraten in Zelten, denn auch die Regierungsgebäude wurden vom dem Erdbeben in Trümmern gelegt. | |
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| Freitag (7.05.10), 14:45 Uhr | ZDF Infokanal | |
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ausland kompakt. Drei Monate sind seit dem schweren Erdbeben auf der Karibikinsel vergangen. Doch es war nicht nur die Naturkatastrophe, die Haiti so zerstörte. Es war auch die Armut. Hätten die Menschen in stabileren Häusern gewohnt, würden viele von ihnen heute noch leben. Für den Wiederaufbau, der nur zögerlich in Gang kommt, wird deshalb auch über eine Verbesserung der Lebensqualität in Haiti nachgedacht. | |
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| Dienstag (27.04.10), 5:30 Uhr | EinsPlus | |
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Weltbilder. Die Gran Rue in Port-au-Prince: Dem Künstler André hat das Erdbeben viele neue Materialien für seine Skulpturen geliefert, darunter Metalldrähte, Stofffetzen und Trümmer. Es sind beeindruckende Gestalten, die er in seinem Atelier in der zerstörten Hauptstadt kreiert: Vodoo-Götter, Dämonen. Mit seiner Kunst reflektiert er den mentalen Zustand, die Seelenlage der Haitianer – einer Gesellschaft am Rande des Abgrunds, immer in der Gefahr, den Verstand zu verlieren. | |
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| Dienstag (6.04.10), 22:30 Uhr | SWR | |
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Schlaglicht. Dr. André Borsche, Chirurg und Spezialist für plastische Operationen, sitzt wieder einmal mit gepackten Taschen und Rucksäcken am Frankfurter Flughafen – auf dem Weg zum Einsatz auf Haiti. Edgar Verheyen hat den Arzt in das Katastrophengebiet begleitet. Mittlerweile ist das alles schon Routine für ihn. Und so sitzt Dr. André Borsche wieder einmal mit gepackten Taschen und Rucksäcken am Frankfurter Flughafen. Fast dreißig solcher Reisen hat er schon hinter sich, nach Indien, Nepal, Tschetschenien und Brasilien. Doch dieser Einsatz ist etwas Besonderes: An diesem Abend fliegt er nach Haiti, in das derzeit größte Katastrophengebiet weltweit, nur wenige Tage nach dem großen Erdbeben, das weit mehr als 220.000 Menschen das Leben gekostet hat. | |
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| Freitag (2.04.10), 20:00 Uhr | ORF2 | |
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FeierAbend. Einen Monat nach der verheerenden Erdbebenkatastrophe ziehen die Haitianer Bilanz: über 300.000 Menschen sind tot. Über 500.000 sind obdachlos, unzählige Menschen kämpfen noch immer ums Überleben. Der Film “Karfreitag auf Haiti” zeigt, wie die Caritas Österreich vor Ort hilft und porträtiert eine katholische Pfarrgemeinde auf Haiti. Wie leben Gläubige in so einer schwierigen Situation ihren Glauben? Wie gehen sie mit der Trauer um und wie beantworten sie die immer wieder bohrende Frage des Glaubens: Warum lässt Gott das alles zu? | |
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| Samstag (27.03.10), 17:30 Uhr | 3Sat | |
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Haiti kämpft nicht erst seit dem Erdbeben ums Überleben: Kolonialismus, Diktatur, Umweltschäden und Übervölkerung haben dazu geführt, dass die einstige “Perle der Karibik” seit Jahrzehnten mit dem Untergang ringt. Mit bewundernswerter Hartnäckigkeit haben ihre Bewohner es bislang geschafft, ihr Leben zu bewältigen. Der Film “Haiti: Wo ist der Ausweg?” gibt einen Einblick in das Leben vor dem Erdbeben. Er fragt nach den Ursachen der immensen Armut auf Haiti, zeigt die Lebensbedingungen im unwegsamen Flachland und in den entlegenen Bergregionen und stellt ein Land vor, das heute nur noch anderthalb Prozent seines ursprünglichen Baumbestands hat. Wie eng Umweltschäden und Gesundheitsprobleme in Haiti zusammenhängen, offenbart die Amerikanerin Adeline Azrack, Expertin des öffentlichen Gesundheitswesens. | |
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| Sonntag (7.03.10), 16:45 Uhr | Sat1 | |
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“ran” hilft Haiti: Die Fußball-Nationalmannschaft Haitis kommt nach Deutschland! Die “ran”-Allstars (u. a. Lothar Matthäus, Giovane Elber, Fredi Bobic, Thomas Helmer und Oliver Pocher) empfangen Haiti zum Benefiz-Spiel zu Gunsten der Erdbebenopfer. | |
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| Freitag (26.02.10), 5:00 Uhr | Arte | |
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Haiti zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Doch die Literatur der Insel ist reich an unglaublicher Vielfalt. Schon André Malraux, den seine letzte große Reise nach Haiti führte, war von diesem Gegensatz und der großen Kreativität fasziniert. In Port-au-Prince und Jacmel traf Patrick Poivre d’Arvor jene Menschen, die in ihren Werken die vielen verschiedenen Facetten dieser kleinen Karibikinsel – zwischen amerikanischer, französischer und kreolischer Geschichte – in Worte fassen. Mit Bildern der Regisseurin Anne Lescot und in Begleitung des Schriftstellers Gary Victor gibt Patrick Poivre d’Arvor Einblicke in die Welt von Schriftstellern und Künstlern aus Haiti: ihre Traditionen, ihr Verständnis von Religion, ihr Umgang mit der kreolischen Kultur, ihre Revolten, ihre absolute Forderung nach Freiheit. Von René Depestre, dem ältesten unter ihnen, über Frankétienne und Lyonel Trouillot bis hin zu Yanick Lahens schildern alle das ebenso tragische wie wundervolle Leben in einem Land, in dem das Wort ein hoch geschätztes Gut ist. | |
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| Samstag (20.02.10), 18:30 Uhr | 3Sat | |
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Ein Bündner Ehepaar hilft in Haiti. Als das verheerende Erdbeben auf Haiti Tod und Verwüstung brachte, verbrachten Raphaela und Rolf Maibach gerade ihre Weihnachtsferien in der Schweiz. Normalerweise leiten der Kinderarzt und die Laborantin das Hôpital Albert Schweitzer nördlich von Port-au-Prince. Seit dreieinhalb Jahren leben und arbeiten sie dort. Während die Spitäler in der Hauptstadt zerstört wurden, blieb ihr Spital unversehrt. Wenige Stunden nach der Katastrophe war das Hôpital Albert Schweitzer völlig überlastet. Die Opfer wurden mit komplizierten offenen Brüchen und anderen schweren Verletzungen eingeliefert. Die 66-Jährigen eilten so schnell wie möglich in ihre Wahlheimat, um zu helfen. Trotz fehlender Medikamente und immensen Patientenzahlen, versuchten sie das Leiden so vieler Patienten wie möglich zu lindern. | |
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| Freitag (19.02.10), 0:30 Uhr | EinsExtra | |
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Wie deutsche Ärzte helfen. Schon zwei Tage nach der verheerenden Naturkatastrophe in Haiti war ein Ärzte-Team aus Deutschland vor Ort, geschickt von der Hilfsorganisation Humedica. Im Minutentakt werden seither schwerste Operationen auf Gartentischen und einfachen Holzplatten gemeistert, etwas anderes hat das furchtbare Erdbeben nicht übriggelassen. Inzwischen sind Verstärkung und neue Hilfsgüter eingetroffen. Dr. Wolfgang Riske aus Meinersen bei Hannover ist der “Katastrophenprofi” der medizinischen Helfer. Der Allgemeinmediziner war schon in nahezu allen Krisengebieten dieser Welt. Doch Haiti ist auch für den erfahrenen Mann eine neue, dramatische Erfahrung und die bisher größte Herausforderung. | |
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| Donnerstag (11.02.10), 6:30 Uhr | EinsPlus | |
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W wie Wissen. Das Erdbeben in Haiti gehört zu den größten Katastrophen der Neuzeit. “W wie Wissen” erklärt, warum es ausgerechnet auf der Karibik-Insel so heftig zugeschlagen hat, und wie die Katastrophen-Kartographen von MapAction neue Landkarten für eine zerstörte Region anfertigen. Außerdem zeigt “W wie Wissen”, wie Reis- oder Kartoffelsäcke als Schutz vor Erdbebenschäden eingesetzt werden können, und stellt das einzige landesweite Frühwarnsystem der Welt in Japan vor. | |
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| Donnerstag (11.02.10), 6:30 Uhr | EinsFestival | |
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Die staatliche Lizenz für ein Waisenheim sei für manche wie eine Lizenz zum Gelddrucken, warnen Kinderrechtsorganisationen. Viele Spuren führen zu fundamentalistischen Gruppen in den USA, die unter dem Vorzeichen christlicher Nächstenliebe Dutzende von Kindern aus den Trümmern der zerstörten Karibikinsel entführt haben sollen. Neun US-Bürger wurden inzwischen an der Grenze Haitis festgenommen. Die Behörden sehen sie als Verbrecher, in konservativen amerikanischen Kreisen werden sie dagegen als barmherzige Märtyrer gefeiert. Die Aktivitäten illegaler Menschenschmuggler werfen auch einen dunklen Schatten auf jene, die sich schon lange vor dem Erdbeben ganz legal um eine Adoption bemüht haben und nun versuchen, ihre Schützlinge so schnell wie möglich in die neue Heimat zu holen. | |
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| Freitag (5.02.10), 14:45 Uhr | ZDF Infokanal | |
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ausland kompakt. Die Stimme aus Port-au-Prince Nach dem stärksten Erdbeben seit 150 Jahren versinkt der Karibikstaat im Chaos. Hunderttausende Haitianer sind obdachlos, die Hilfslieferungen erreichen längst nicht alle. Einer der ersten, der von der Situation in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince in alle Welt berichtete, war der lokale Radiomoderator Carel Pedre. Über Internetdienste wie Twitter und Facebook veröffentlicht er seit dem ersten Tag Nachrichten und Fotos, bleibt Tag und Nacht im Netz und bietet seine Hilfe bei der Suche nach Vermissten an. Alice Smeets – Fotografin mit Herz Vor drei Jahren machte die Fotografin Alice Smeets auf Haiti das Foto, das ihr Leben veränderte: ein kleines Mädchen in einem blütenweissen Kleid, das im Matsch eines Slums watet. Das Bild wurde zum UNICEF-Foto 2008 gekürt. Jetzt, nach der Erdbebenkatastrophe ist Smeets nach Haiti zurückgekehrt, um der Welt mit ihren Fotos zu zeigen, wie gross das Leid der Opfer dort ist. | |
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| Dienstag (2.02.10), 5:30 Uhr | EinsPlus | |
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Weltbilder. Wie soll es weitergehen im geplagten Inselstaat Haiti? Wer soll die Hilfe koordinieren, wie kann das Land wieder aufgebaut werden? Fragen, die auch zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben unbeantwortet bleiben. Doch in all dem Chaos muss das Leben weitergehen – für die, die ihr Leben behalten haben. Zwischen den Trümmern entsteht ein neuer Alltag. Unser Korrespondent zeigt ihn uns. | |
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| Montag (25.01.10), 21:15 Uhr | BR | |
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Geld & Leben. Das Erdbeben in Haiti hat ein großes Interesse für Adoptionen hervorgerufen, die Bundeszentralstelle für Auslandsadoptionen kann sich vor Anfragen kaum retten. Allerdings warnen die Experten, dass Adoptionen aus krisengeschüttelten Ländern keine geeignete humanitäre Soforthilfe seien, da die Situation in Haiti momentan nicht überschaubar sei. “Nur wo Adoptionen bereits in die Wege geleitet seien, kann man helfen, dass Kinder schneller nach Deutschland kommen”, so die Bundeszentralstelle. Das Kinderhilfswerk “terre des hommes” warnte indessen vor Kinderhändlern und Schleppern. | |
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| Montag (25.01.10), 20:15 Uhr | ORF2 | |
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Der große Benefizabend zur Bebenkatastrophe. Als Höhepunkt des “Nachbar in Not”-Aktionstages kommen in dieser Sendung Helferinnen und Helfer zu Wort, prominente Gäste sprechen über ihre Motivation, zu helfen und Künstlerinnen und Künstler stellen sich in den Dienst der guten Sache. Im Spendenstudio sind weiterhin Prominente, ORF-Stars und Mitglieder von “Team Österreich” – einer Initiative von Hitradio Ö3 und dem Roten Kreuz – an den Spendentelefonen erreichbar, um unter der kostenfreien Telekom-Austria-Telefonnummer 0800 222 444 Spendenanrufe aus ganz Österreich entgegenzunehmen. | |
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| Montag (25.01.10), 18:05 Uhr | WDR | |
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Hier und Heute. Haiti liegt in Trümmern. Inzwischen kommt die internationale Hilfe aber bei den Menschen an. Doch die Helfer vor Ort haben mit enormen Schwierigkeiten zu kämpfen. Eine völlig zerstörte Logistik, ein schweres Nachbeben. Mittendrin Ruben Wedel von der Kindernothilfe Duisburg. Fünf von sechs Projekten der Hilfsorganisation sind zerstört. Zum Beispiel das College Verena am Rande des Slumviertels der Hauptstadt Port-au-Prince. Zum Zeitpunkt des Bebens waren 370 Kinder in der Schule. Wieviele genau dabei gestorben sind, ist immer noch nicht klar. Den Überlebenden fehlt es an allem. “Wir brauchen vor allem Medikamente und Ärzte”, sagt Ruben Wedel. Aber auch Lebensmittel und Wasser sind knapp. Aus seinem improvisierten Büro unter freiem Himmel versucht Wedel, das Nötigste zu besorgen, und gleichzeitig Hilfe für die traumatisierten Kinder zu organisieren. Reporter Thomas Görger hat Ruben Wedel und andere Helfer aus Nordrhein-Westfalen eine Woche nach der Katastrophe begleitet. | |
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| Montag (25.01.10), 8:30 Uhr | EinsPlus | |
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Weltbilder. Knapp eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti haben die Helfer immer noch keinen genauen Überblick über die Zahl der Opfer, der Verletzten und der Hilfsbedürftigen. Hunger und Verzweiflung bestimmen den Alltag und mittlerweile ist auch die Sicherheitslage angespannt. Die Zahl der Plünderungen steigt. Anwohner versuchen sich dagegen zu wehren, auch mit Lynchjustiz. Retter beklagen sich unterdessen weiter über die mangelnde Logistik und Koordination. Obwohl jede Minute zählt, vergehen unendlich viele Minuten, in denen sie nicht helfen können. | |
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| Sonntag (24.01.10), 19:20 Uhr | ARD | |
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Weltspiegel. Nachdem das Erdbeben das Land zerstört hat, beweist die ganze Welt ihre Bereitschaft zu Mitgefühl und Menschlichkeit. Unter der Führung Amerikas sind großherzige Hilfsaktionen angelaufen, wenn auch behindert durch immer neue organisatorische Probleme. Schließlich ist in Haiti die gesamte wirtschaftliche und politische Infrastruktur kollabiert. Kommt die Nothilfe nach den Anlaufschwierigkeiten jetzt bei den Menschen an? Werden die Verletzten inzwischen ausreichend medizinisch versorgt? Wer schützt die vielen Waisenkinder vor kriminellen Menschenhändlern? ARD-Reporter unterwegs im Katastrophengebiet. | |


