Fernsehtipps Lateinamerika
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| Freitag (12.03.10), 1:30 Uhr | ZDF Neo | |
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Tropenfieber. 1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Humboldt und Bonpland wollen nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holen sie sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber steckenbleibt. | |
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| Freitag (12.03.10), 5:20 Uhr | National Geographic Channel | |
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Sekunden vor dem Unglück. Mexiko, 22. April 1992: Eine verheerende Gasexplosion fordert 215 Menschenopfer. Bauarbeiten im Keller eines Hauses hatten einen Funkenschlag ausgelöst, der die Katastrophe auslöste. Nahezu ein ganzer Stadtteil Guadalajaras wurde förmlich in die Luft gesprengt. National Geographic zeichnet die letzten Sekunden vor dem Unglück nach. | |
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| Freitag (12.03.10), 11:55 Uhr | Arte | |
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Panama wurde zur Geburtsstätte des spanisch gesungenen Reggae. Als das auf der Welt bekannteste Kleidungsstück Panamas gilt der Panamahut, doch der stammt gar nicht aus Panama. Der wahre Panamahut heißt Pintao. Wer in auch bei 32 Grad Celsius im Schatten frisch und elegant aussehen will, zieht am besten ein traditionelles Goyavera-Hemd an. Auch afrikanische Kaftane werden in Mittelamerika gern getragen. Zum einen sind sie weit und luftig, und zum anderen dienen sie vielen ihrer Träger als Zeichen der Verbundenheit mit ihren afrikanischen Wurzeln. Seit dem Bau des kanals erfreuen sich Rasta-Philosophie und Rasta-Kleidung großer Beliebtheit. Denn Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts kamen Hunderttausende Afro-Antillaner aus Barbados, Trinidad, Tobago und Jamaika nach , um hier die schwere Arbeit beim Bau der Wasserstraße zwischen Pazifik und Atlantik zu leisten. | |
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| Samstag (13.03.10), 8:25 Uhr | Arte | |
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Es war einmal … Die Entdeckung unserer Welt. Amerika heißt nicht Columbia, so benannt nach Christoph Columbus, sondern eben Amerika. Amerigo Vespucci stammt aus einer gut-bürgerlichen Familie. Als Kind der italienischen Renaissance – er kam 1451 in Florenz zur Welt – studiert er die damals üblichen Fächer Astronomie, Philosophie, Latein und Kartographie. Zu seinen Freunden gehören Leonardo da Vinci und Sandro Botticelli, der ihm seine Freundin ausspannt und sie zu seinem bevorzugten Modell macht. Vespucci möchte in die Welt hinaus und große Abenteuer bestehen. Eines Tages erlebt er, wie Columbus gerade von seiner ersten Reise zurückkommt. Vespucci ist fest davon überzeugt, dass dort, wo Columbus war, nicht Indien liegen kann. Es gelingt ihm, den spanischen König für seine kühnen Pläne zu gewinnen. So sticht er am 10. Mai des Jahres 1497 von Cádiz aus in See und segelt nach Südamerika. | |
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| Samstag (13.03.10), 17:00 Uhr | EinsExtra | |
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In seiner norwegischen Heimat nennt man ihn den “Großen Wolf”. John Fredriksen gehört zu den reichsten Menschen der Welt. Als Reeder gehört ihm nicht nur das weltgrößte Tankerimperium “Frontline”, mit seiner “Marine Harvest” ist er der größte Player im Geschäft mit industriell produziertem Fisch. Seine Firma produziert pro Jahr über 100 Millionen Zuchtlachse in Chile und Norwegen – für die ganze Welt. Ein Geschäft mit schwindelerregenden Wachstumsraten. Die WDR-Autoren Wilfried Huismann und Arno Schumann hefteten sich über ein Jahr lang an die Fersen des Großinvestors. Ihre brisanten Recherchen über den weltweit operierenden Nahrungsmittelgiganten wurden zu einem packenden Öko-Thriller. | |
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| Samstag (13.03.10), 18:00 Uhr | RBB | |
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Deutsch-kubanische Ehen. Sie sind ein ungleiches Paar: René und Lidia Lange. Er, geboren in Warnemünde an der Ostsee, sie auf Kuba. Er vermietet Ferienwohnungen und Immobilien, sie hat keine Berufsausbildung. Er ist 41 Jahre alt, sie 12 Jahre jünger. Und dennoch: Es war Liebe, zwar nicht auf den ersten, aber auf den zweiten Blick, im Urlaub, auf Kuba. Seit 2001 sind die beiden verheiratet. Sie, die Sonne und Wärme gewohnt ist, lebt nun an der Ostseeküste, wo es im Herbst und Winter schon mal recht ungemütlich werden kann. Der ganze Stolz des ungleichen Paares sind ihre Kinder Maria (7) und Sohn Sean-Paul (2), der schon jetzt mit seinen braunen Locken und den braunen Augen ein Herzensbrecher ist. | |
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| Samstag (13.03.10), 19:30 Uhr | Arte | |
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360° – Geo Reportage. Ein paar Bretter und vier Räder aus Kugellagern bestimmen ihr eben. Kolumbien ist durch einen über 50 Jahre dauernden Bürgerkrieg beinahe unregierbar geworden. Bedrohungen gehören zum Alltag. Unter diesen Bedingungen ist es nicht einfach, die Menschen mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen. Fernfahrer mit ihren Schwertransportern halten die Verbindung zwischen den Städten und Regionen aufrecht. Auf ihrem Weg durch Kolumbien müssen sie die Anden überqueren. Über die höchste Bergkette führt nur eine einzige für Lastwagen befahrbare Passstraße, die Línea 5. In unendlichen Kurven und Windungen geht es bis auf 3.200 Meter hinauf und wieder hinunter. An diesem Nadelöhr leben die sogenannten Balineros, die “Kugellagerer”. Auf selbstgezimmerten Karren, die sie aus ein paar Brettern und den heiß begehrten Kugellagern zusammenbauen, rasen sie überall hin, wo sie gebraucht werden. So ist die Línea 5 für Loco Wohnort, Arbeitsplatz und Lebenssinn – trotz der täglichen Gefahr durch Verkehr und Guerilla. | |
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| Samstag (13.03.10), 20:15 Uhr | National Geographic Channel | |
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Das Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko ist ein heißes Pflaster. Drogenschmuggel und Waffenhandel stehen auf der Tagesordnung. Doch das sind längst nicht die einzigen Probleme: In der Hoffnung, sich den amerikanischen Traum erfüllen zu können und ein Leben jenseits der Armut zu führen, versuchen Monat für Monat tausende von Mexikanern, auf illegalem Weg in die USA einzuwandern. Das birgt jedoch extrem hohe Risiken. Zahlreiche Flüchtlinge sind bereits im Fluss ertrunken, in der Wüste verdurstet oder bei gefährlichen Schlepperaktionen ums Leben gekommen. Zudem erschwert die technisch bestens ausgerüstete US-Grenzpolizei das Vorhaben der Menschen, die Grenze zu überschreiten. Die Behörde arbeitet nämlich unter Hochdruck, damit die unerwünschten Einwanderer niemals im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ankommen. | |
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| Samstag (13.03.10), 23:50 Uhr | National Geographic Channel | |
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Wer sich vom Weltraum aus der Erde nähert und dabei auf die Pampa Colorada im südlichen Peru blickt, wird dabei einige der gigantischsten Kunstwerke entdecken, die jemals von Menschenhand geschaffen wurden: die Nazca-Linien. Über eine Fläche von rund 500 Quadratkilometern erstrecken sich bis zu 20 Kilometer lange Linien. Hinzu kommen riesige geometrische Figuren aber auch Darstellungen von Tieren und Menschen. Die bereits vor etwa 2.500 Jahren entstandenen Bilder wurden aufgrund ihrer ungeheuren Größe erst vom Flugzeug aus in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt. | |
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| Samstag (13.03.10), 23:50 Uhr | EinsFestival | |
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Spielfilm – Spanien/Argentinien – 2005. Elsa und Fred sind um die 80 Jahre alt und seit kurzem Nachbarn. Und Elsa hat einen großen Traum: Sie möchte wie Anita Ekberg mit Marcello Mastroianni in “La Dolce Vita” im Fontana di Trevi baden. Tragikomödie von der Liebe im Alter. Als sie beim Ausparken – wieder einmal – ein Auto touchiert, begeht sie Fahrerflucht und versucht, sich wie üblich mit Schwindeleien aus der Affäre zu ziehen. Doch die Sache fliegt auf, und so lernt sie ihren neuen Nachbarn Fred (Manuel Alexandre) kennen. Der 78-jährige Hypochonder trauert um seine vor sieben Monaten verstorbene Frau und hat sich innerlich darauf eingestellt, den Rest seines Daseins mit Pillenzählen zu verbringen. Doch die unverhohlene Charme-Attacke der innerlich jung gebliebenen Argentinierin Elsa, einst ‘die tollste Blondine von Buenos Aires’, reißt Fred alsbald aus seiner Lethargie. | |
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| Sonntag (14.03.10), 0:15 Uhr | Phoenix | |
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Die Eroberung des Amazonas. Als Francisco de Orellana 1541 als Stellvertreter von Gonzalo Pizarro, dem jüngeren Pizarro-Bruder, das Expeditionsheer der Spanier von ihrem Stützpunkt Quito über die Anden führte, war es eine Reise ins Ungewisse – in die völlige terra incognita. Ziel der Mission war das “El Dorado”, das Land des Goldes, von dem die Inkas den Spaniern ebenso berichtet hatten, wie von den Gewürzen des “Zimtlandes” – irgendwo auf der anderen Seite der Anden. Einige Monate später waren von den rund 4000 Spaniern und Indio-Scherpas, die sich auf den Weg gemacht hatten, noch die Hälfte am Leben. Pizarros Expedition steckte am Fuße der Anden in den ersten Ausläufern des Regenwaldes fest. Noch nie hatte ein Europäer es bis hierher geschafft. Alle Nahrungsmittel waren verbraucht, der Rückweg schien unmöglich, die Gier nach Gold wich dem puren Überlebenswillen. In ihrer Verzweiflung beschlossen die Spanier, mitten im Urwald, am Rio Coca, eine Caravelle zu bauen, um auf dem Fluss weiter zu kommen. | |
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| Sonntag (14.03.10), 1:40 Uhr | BR | |
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Planet Erde. | |
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| Sonntag (14.03.10), 3:15 Uhr | Phoenix | |
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Verborgene Welten. Voller Besorgnis deutet er die Zeichen des „großen Rauchrituals“: Der alte Schamane vom Rio Xingu sieht, dass sein Stamm bedroht wird! Noch kann er nicht erkennen, woher das Unheil kommt und welche Ursache es hat. Als das Team in das Indianerdorf gelangt, herrscht dort eine angespannte Atmosphäre. Medizinmann und Ältestenrat sind beunruhigt wegen eines Funkspruchs, der das Dorf kurz zuvor erreichte. Der Häuptlingssohn des Nachbarstammes ist auf ungeklärte Weise ums Leben gekommen und die Kamayura werden verdächtigt, seinen Tod verschuldet zu haben. Die geheimnisvollen Geschehnisse, die sich dann ergeben, hat Autorin Uta von Borries mit der Kamera beobachten können. Entstanden ist eine spannende Dokumentation über die fremde Welt der Waldindianer Brasiliens. | |
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| Sonntag (14.03.10), 8:25 Uhr | Arte | |
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Es war einmal … Die Entdeckung unserer Welt. Wir schreiben das Jahr 1518. Der junge Kapitän Fernando de Magellan und sein Freund, der Astronom Rui Faliero, sind zu einer Audienz beim spanischen König vorgeladen. Sie stellen ihm ein kühnes Projekt vor. Sie wollen den westlichen Seeweg nach Indien finden während die Portugiesen, ihre Kontrahenten, seit Vasco da Gama nach Indien fahren, indem sie die Südspitze Afrikas umschiffen. Schon bald beginnt das große Abenteuer. Fünf große Schiffe gehen auf die Reise, die Trinidad, die San Antonio, die Concepción, die Victoria und die Sevilla. Nach vielen Gefahren und Mühen erreicht Magellan schließlich den Pazifik. Doch jetzt kommt erst der härteste Teil dieser Expedition. Hundert Tage lang werden Magellan und seine Leute auf See sein, nachdem sie von der chilenischen Küste abgelegt haben. Schließlich erreichen sie Guam, dann die Philippinen. Von den fünf Schiffen und den 240 Mann Besatzung kommen nur ein Schiff und 18 Männer nach Hause. Magellan geht in die Geschichte ein, als erster Weltumsegler. | |
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| Sonntag (14.03.10), 9:00 Uhr | Phoenix | |
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Spurensuche in den Anden Perus. Im ersten Teil seiner Reise ins Reich der Inka beginnt ARD-Südamerika-Korrespondent Thomas Aders seine Spurensuche an der peruanischen Pazifikküste. Hier gibt es noch immer jene Schilfboote, mit denen bereits das Volk der Chimu zu See gefahren war; bevor es von den Inka besiegt wurde. Heute fahren diese “Caballitos”, also Pferdchen, neben den Surfern, die wegen der grandiosen Brandung in das Andenland kommen. | |
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| Sonntag (14.03.10), 12:15 Uhr | EinsExtra | |
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“Ursprünglich wurde Kunst von einer Mehrheit für eine Minderheit gemacht. Dann wurde sie zur Kunst einer Minderheit für die Mehrheit, und jetzt stehen wir am Anfang eines neuen Zeitalters, in dem Kunst das Vorhaben einer Mehrheit für die Mehrheit ist”, so José Antonio Abreu. Er gründete 1975 in Venezuela im Kampf gegen die Gewalt das landesweite Netz von Kinder- und Jugendorchestern – genannt “El Sistema”. Mit seiner Musikschule in Caracas holt Abreu Kinder und Jugendliche von der Straße und gibt ihnen die Chance, sich in der Gemeinschaft zu bewähren. “El Sistema” ist nicht nur sozial sondern auch musikalisch ein Riesenerfolg. Heute spielen in Venezuela 260.000 Kinder und Jugendliche klassische Musik. Das “Simon Bolivar Youth Orchestra of Venezuela” ist mit seinem Chefdirigenten Gustavo Dudamel vom 14. bis 18.Oktober zu Gast im Wiener Konzerthaus. | |
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| Sonntag (14.03.10), 15:00 Uhr | EinsPlus | |
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Weltreisen. Auf der Hochebene der Anden zwischen Bolivien und Chile: Die Sonne brennt. Es weht ein eisiger Wind. Das Fernsehteam befindet sich auf knapp 4.000 Metern Höhe in den Anden Boliviens. Man hat einen Blick auf den Salar de Uyuni, den größten Salzsee Südamerikas. “Salzpalast” heißt das Hotel. Betten, Stühle, Schränke – alles aus Salz. Der Jeep führt den Zuschauer vorbei an Flamingos, Riesenkakteen und Geisiren zur grünen Lagune. Jenseits der chilenischen-bolivianischen Grenze erreicht man das Tal des Mondes. Lamas begleiten den Reisenden durch die bizarren Felsformationen und Sanddünen. Hier ruht “Miss Chile”, die am besten erhaltene Mumie der 11.000 Jahre alten Atacameño-Kultur am Fuße des schneegekrönten Vulkankegels. Wie an keinem anderen Ort der Welt sind die Nächte klar und staubfrei. Der siebte Himmel für Esoteriker und Ufologen. Mit riesigen Teleskopen blicken die Sternenforscher der Europäischen Südsternwarte vom Cerro Paranal an das Ende des Alls. | |
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| Sonntag (14.03.10), 21:50 Uhr | 3Sat | |
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Kurz nach der kubanischen Revolution verliebt sich die 20-jährige Studentin Monika Krause in den kubanischen Kapitän Jesús Jimenez. Die beiden heiraten Hals über Kopf und Monika reist nach Kuba aus. Bald schon verkehrt sie in den obersten Kreisen der Regierung. Ohne viel über Sex zu wissen, wird sie die erste staatliche Sexualaufklärerin mit eigenem Radio- und TV-Programm. Die emanzipierte Deutsche kämpft im Land des Machismo für das Recht der Frau auf Lustbefriedigung, Abtreibung und Schwangerschaftsverhütung. Als Tabubrecherin ist sie über Nacht im ganzen Land berühmt als “La Reina del Condón” – die Königin des Kondoms. Monikas Mann Jesús kommt damit nicht zurecht – die Ehe zerbricht. Als sich Monika Krause Mitte der 80er-Jahre trotz Redeverbot gegen die massive Ausgrenzung von Homosexuellen zu wehren beginnt, gerät sie immer mehr in Konflikt mit dem Regime. Nach dem Fall der Berliner Mauer kehrt sie mit ihren beiden Söhnen zurück nach Deutschland. | |
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| Sonntag (14.03.10), 23:30 Uhr | Arte | |
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Der Filmemacher Ron Havilio und seine Frau reisten 1970 das erste Mal quer durch Südamerika. Hier begibt sich das Paar auf seine eigenen Spuren und macht sich erneut auf die Reise von Buenos Aires nach Potosí, dieses Mal aber mit ihren Kindern. Die Hochzeitsreise führt Ron und Jacqueline Havilio im Jahr 1970 von Buenos Aires nach Cuzco und Machu Picchu in Peru zu den Hochburgen der Inkakultur. Ausgestattet mit Rucksack und Fotoapparat, ziehen die jungen Leute durch die bolivianischen Anden und entdecken die Silberminenstadt Potosí. Von ihrer Reise bringen sie Schwarz-Weiß-Fotografien und unzählige Erinnerungen mit. 29 Jahre später wandelt das Paar auf seinen eigenen Spuren und begibt sich erneut auf die Reise von Buenos Aires nach Potosí. | |
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| Montag (15.03.10), 6:10 Uhr | National Geographic Channel | |
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Antike Mega-Bauwerke II. Um seinen Status als „Sohn des Sonnengottes“ angemessen zu feiern, ordnete der Inkaherrscher Pachacuti Mitte des 15. Jahrhunderts den Bau einer Stadt im Himmel an. In dieser heiligen Stadt wollte er, der gottgleiche „Welterschütterer“, direkt mit anderen Göttern in Kontakt treten. Und tatsächlich wurde dieser irrwitzige Plan in die Tat umgesetzt. 2.500 Meter über dem Meeresspiegel errichteten die Inka in den Anden die Stadt Machu Picchu. In dieser Dokumentation zeigt NATIONAL GEOGRAPHIC wie die kaiserlichen Architekten die gigantische Anlage über den Wolken planten und beim Bau sicherstellten, dass weder Witterung noch Erdbeben ihren Bauten etwas anhaben konnten. Die spanischen Konquistadoren und die Pocken sorgten bald für den Fall des Inkareichs. Machu Picchu wurde verlassen und schließlich vergessen. Erst im Sommer 1911 wurden die Ruinen dieses architektonischen Meisterwerks von einer Expedition unter Leitung des amerikanischen Archäologen Hiram Bingham wieder entdeckt. | |
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| Montag (15.03.10), 20:15 Uhr | ZDF Neo | |
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Vor Millionen von Jahren raste ein Meteorit auf die Erde, schlug auf der Halbinsel Yucatan im heutigen Mexiko ein, rottete die Dinosaurier aus und schuf ein unterirdisches, teilweise mit dem Atlantik verbundenes Höhlensystem – eine tückische, Vor rund 2000 Jahren herrschte dort die Hochkultur der Maya, deren steinerne Bauwerke, Paläste und Pyramiden seit ihrer Entdeckung im dichten Urwald nicht nur Wissenschaftler in ihren Bann ziehen. In den Pyramiden wurden einzelne Königsgräber frei gelegt, doch über die Bestattungen eines ganzen Volkes, das über ein Jahrtausend in Mittelamerika lebte, und zwar in einer höheren Bevölkerungsdichte als wir sie heute in Deutschland haben, fehlt jede Spur. Aus der ursprünglichen Suche nach unbekannten Mayastädten, Grabhöhlen und unteriridischen Ritualplätzen entwickelte sich ein Krimi, der immer phantastischer und unheimlicher wurde. | |











