lateinamerika - Quetzal - Politik und Kultur in Lateinamerika




Fernsehtipps

Fernsehtipps Peru
Montag (25.06.12), 1:25 Uhr | ZDF Infokanal

Schmetterlinge verkörpern Schönheit und Eleganz. Wer diese Fabelwesen jagt und tötet, macht sich verdächtig. Lourdes Picareta wollte es genauer wissen und war mit seinem Team im Urwald Perus mit Schmetterlingsjägern auf Expedition. Tatsächlich lernte das Filmteam eine bisher völlig unbekannte Welt kennen: harte Männer, die im dunklen Regenwald von schillernden, filigranen Wesen angelockt werden. Sie zu erhalten ist dem Schmetterlingsjäger Cesar Magallanes wichtig: “Wir schauen immer genau hin, ob die Tiere in gutem Zustand sind oder nicht. Wenn nicht, lassen wir sie wieder frei, damit sie sich vermehren können. Schon deswegen, weil wir Interesse daran haben, später neue, schöne Schmetterlinge zu fangen.”

Fernsehtipps Brasilien
Sonntag (24.06.12), 23:00 Uhr | History Channel

Die Rätsel der Toten. Sie gehören zu den letzten nahezu unbekannten Indianervölkern des Amazonasgebietes – die Korubo. Der berühmte brasilianische Forscher und Abenteurer Sidney Possuelo führt eine Expedition zu dem geheimnisvollen Naturvolk fernab der Zivilisation, dessen Name so viel bedeutet wie “Schädelzertrümmerer”. Possuelo leitet eine Initiative, die dem isolierten Naturvolk das Überleben sichern will.

Fernsehtipps Dominikanische Republik
Sonntag (24.06.12), 5:00 Uhr | Arte

Mehr als 100 Millionen Kinder schuften weltweit unter härtesten Bedingungen, gefangen in einem Teufelskreis aus Armut und fehlender Bildung. Der Dokumentarfilm von Hubert Dubois ist eine erschreckende Untersuchung über Kinderarbeit. Kindersklaven schuften in Fabriken in Indien, minderjährige Goldgräber werden in den Minen von Burkina Faso ausgebeutet, Jungen und Mädchen durchwühlen Müllhalden in der Dominikanischen Republik und mexikanische Kinder leisten Schwerstarbeit auf Feldern im Süden der Vereinigten Staaten. Der Dokumentarfilm von Hubert Dubois berichtet, dass 115 Millionen Kinder auf der ganzen Welt unvorstellbar harte Arbeit verrichten.

Fernsehtipps Argentinien
Sonntag (24.06.12), 3:35 Uhr | BR

Planet Erde.

Fernsehtipps Kuba
Sonntag (24.06.12), 2:20 Uhr | EinsFestival

Thema: Hollywood-Latina. Spielfilm – USA – 2000. Der Schriftsteller Reinaldo Arenas ist zunächst ein Mitstreiter Fidel Castros, doch die sozialistische Diktatur verrät seine Ideale. Wegen seiner Homosexualität droht Arenas das Gefängnis, und er darf nicht mehr publizieren. Reinaldo Arenas wird 1943 in einer ländlichen Gegend Kubas geboren und wächst in Armut auf. Als junger Mann ist er zunächst ein glühender Mitstreiter Castros. Anfang der 1960er Jahre entfaltet er in Havanna sein schriftstellerisches Talent. Die aufbruchsbereite sozialistische Regierung fördert junge Künstler und Literaten wie ihn. Aber nach einer kurzen Blütezeit bricht eine politische und moralische Eiszeit an. Durch seine kritischen Äußerungen erscheint der homosexuelle Arenas in den Augen der Sozialisten bald als Persona non grata.

Fernsehtipps Kolumbien
Sonntag (24.06.12), 2:05 Uhr | National Geographic Channel

Der Schutz des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, das ist die wichtigste Mission des United States Secret Service. Doch die Behörde mit ihren rund 6.500 Angestellten zeichnet längst nicht nur für die Sicherheit des amerikanischen Staatsoberhauptes verantwortlich. Sie ist darüber hinaus auch zuständig für die Bekämpfung der Finanzkriminalität – Geldfälschungen inklusive. Hier kommt Kolumbien ins Spiel: In dem lateinamerikanischen Staat werden von kriminellen Profis in den letzten Jahren im großen Stil falsche Dollarscheine gedruckt…

Fernsehtipps Sonstiges
Sonntag (24.06.12), 0:30 Uhr | RBB

Spielfilm – Spanien – 2005. In Spanien wird die Homosexuellen-Ehe legalisiert. Zu diesem feierlichen Anlass haben sich sechs junge Männer zusammengefunden, die ihrem jeweiligen Lebenspartner im Rahmen einer medienwirksamen Gruppenhochzeit das Jawort geben wollen. Die Mütter der heiratswilligen Jungs sind gestandene Frauen, die sich progressiv und weltoffen geben. Für die sexuelle Neigung ihrer geliebten Söhne bringen sie viel Verständnis auf – doch alles hat seine Grenzen. Manuel Gómez Pereiras stilsicher inszenierte Gender-Komödie ist eine liebenswürdige Verbeugung vor dem Kino Pedro Almodóvars, dessen Musen Marisa Paredes, Verónica Forqué und Carmen Maura in hinreißenden Auftritten glänzen.

Fernsehtipps Mexiko
Samstag (23.06.12), 12:35 Uhr | National Geographic Channel

Reiseführer für Genießer. Der südmexikanische Bundesstaat Oaxaca gehört zu den landschaftlich schönsten Regionen des Landes. Uralte Traditionen und eine faszinierende Küche machen für viele Genießer den Reiz Oaxacas aus. Mit Zapotec Esposito reist Reiseführer für Genießer weit in die Vergangenheit zurück und entdeckt die Tradition der Steinsuppe. Bei näherem Hinsehen wird deutlich, dass die Jahrtausende alte indianische Küche auch die kulinarischen Gewohnheiten Europas nachhaltig beeinflusst haben.

Fernsehtipps Kuba
Samstag (23.06.12), 6:30 Uhr | Phoenix

“Klack-klack”, schnalzt Raul mit der Zunge, und die Pferdekutsche setzt sich in Bewegung. Raul ist ein kubanischer Ein-Mann-Unternehmer und voller Vorfreude. Dank der neuen Gesetze darf er jetzt auf eigene Rechnung Touristen durch seine Stadt führen. Das Problem ist nur: Es gibt kaum Touristen. Sein Dorf Hershey liegt im Dornröschenschlaf – wie so viele verwunschene Orte auf Kuba. Einst stand Hershey für den Fortschritt, für Amerika und für die große weite Welt. Vor knapp einhundert Jahren stampfte der US-Schokoladenfabrikant Milton Hershey hier eine ganze Stadt aus dem Boden – nach amerikanischem Vorbild.

Fernsehtipps Kuba
Samstag (23.06.12), 5:45 Uhr | Phoenix

Die DDR und Kuba – Der Geschichtsabend. Auf den ersten Blick gab es nur Gegensätze zwischen diesen beiden Ländern des real existierenden Sozialismus: hier mausgrau – dort grellbunt, hier bierernst – dort ausgelassen und lebensfroh. Ostberlin schickte klapprige Zementfabriken und sogar Rum aus zweifelhafter Destillation über den Atlantik, Havanna revanchierte sich mit Orangen, die nicht schmeckten und Arbeiterkolonnen, die den unersättlichen Planstellenhunger der DDR-Staatswirtschaft nur ansatzweise stillen konnten. Im Schatten Moskaus entstand so eine zarte Bande gegenseitiger Abhängigkeiten, nach außen selbstverständlich propagiert als “unzerbrechliche Freundschaft zweier Bruderstaaten”. Seit Fidel Castros Machtantritt im Jahr 1959 gab es bei den Genossen in Ostberlin nicht nur ein wirtschaftliches Interesse an dem exotischsten aller “Ostblock”-Staaten. Man konnte so seinem bald eingemauerten Volk zumindest auf dem Papier einen Urlaub in der Karibik in Aussicht stellen. Umgekehrt war für Castro die DDR das sozialistische “Musterländle” im fernen Europa.

Fernsehtipps Brasilien
Samstag (23.06.12), 5:30 Uhr | National Geographic Channel

Planet Sport II. Vor rund 300 Jahren, zur Zeit der portugiesischen Eroberer in Brasilien, verschleppten Sklavenhändler Tausende Afrikaner nach Brasilien. Die ausgebeuteten Menschen brachten die Capoeira mit – eine effektive Selbstverteidigungstechnik der Sklaven. Bald war die Kampftechnik verboten, und die Sklaven tarnten sie als Tanz. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Kolonialherrscher mehr und mehr auf den rebellischen Kampftanz aufmerksam, und das Ausüben der Capoeira wurde bis 1937 unter Strafe gestellt. Doch bis heute gilt Capoeira als virtuose Kampfsportart, die zahlreiche Liebhaber über die Grenzen Brasiliens hinaus gefunden hat.

Fernsehtipps Kuba
Samstag (23.06.12), 5:00 Uhr | Phoenix

Etwa fünf Kilometer vor der kubanischen Küste in einer Tiefe von 1000 Metern liegt die USS Maine. Das Wrack wurde dort in einer offiziellen Trauerzeremonie ein zweites Mal versenkt. War es bewährte Kriegslist, die den Untergang des amerikanischen Kriegsschiffes zum Meilenstein in der Weltgeschichte werden ließ? Am 18. November 1889 lief in New York das Kriegsschiff USS Maine vom Stapel. 1898 fährt der Schlachtkreuzer unter dem Kommando von Kapitän Sigsbee nach Kuba, um die Auseinandersetzungen zwischen Spanien und den USA zu schlichten. Am 15. Februar 1898 explodiert die USS Maine im Hafen von Havanna. Die Zerstörung des Symbols amerikanischer Militärmacht galt sofort als terroristischer Akt. 266 getötete Besatzungsmitglieder fanden auf einem “Heldenfriedhof” ihre letzte Ruhestätte. Noch bevor die Ursache der Explosion aufgeklärt war, wurde die Bevölkerung über die Presse auf Rache eingeschworen.

Fernsehtipps Kuba
Samstag (23.06.12), 4:30 Uhr | Phoenix

Das dickste Ballett der Welt. Wenn Maylin die Bühne betritt, bebt der Holzboden. Die Primaballerina im “Teatro Nacional de Cuba” wiegt 130 Kilo. Doch ihre Pirouetten sind außergewöhnlich, wie auch das Ensemble, in dem sie tanzt. Keine der Tänzerinnen wiegt weniger als 100 Kilo. “Es ist, als würden Berge tanzen”, sagt Juan Miguel Más, der Choreograf. “Dicke bewegen sich anders – daran muss ich meine Choreografie anpassen”. Über die Jahre hat er eine Choreografie für übergewichtige Tänzer entwickelt. An ihrem Stück über eine gefeierte Sängerin, die nach Alkoholexzessen und Fressorgien einen frühen Tod stirbt, müssen sie bis zur Premiere hart arbeiten. Vor der Premiere liegen die Nerven blank. Doch am Ende macht sich die harte Arbeit bezahlt. Die Dokumentation “Schwerelos auf Kuba” von Fritz Baumann begleitet die Proben des einzigartigen Tanzensembles.

Fernsehtipps Kuba
Samstag (23.06.12), 3:00 Uhr | Phoenix

Kuba-Krise 1962. Als ein US-Aufklärungsflugzeug am 14. Oktober 1962 sowjetische Raketenbasen auf Kuba entdeckte, begann ein Countdown, der beinahe zum Dritten Weltkrieg geführt hätte. Atombomber stiegen auf und US-Militärs trafen Vorkehrungen für eine Invasion Kubas. In einer historischen Rede forderte US-Präsident John F. Kennedy von Nikita Chruschtschow ultimativ den Abzug der Nuklearwaffen.

Fernsehtipps Kuba
Samstag (23.06.12), 2:15 Uhr | Phoenix

Glückssuche in Kuba. Der Film porträtiert den Alltag dreier Kubaner: eines kommunistischen Landarztes, einer Sängerin in einer Frauenband und eines Kleinunternehmers, dessen Lebensgrundlage ein 50 Jahre alter Laster aus Amerika ist. Glaubt man der staatlichen Propaganda, dann müssten in Kuba alle Menschen glücklich sein – schließlich leben sie ja im Sozialismus. Auch mancher Tourist aus Europa hält Kuba für einen Ort ewiger Glückseligkeit: schöne Frauen, nostalgische Straßenkreuzer und der morbide Charme Havannas. Fragt man schließlich einen konservativen Amerikaner, wird er wohl sagen, Kuba – das sei Armut und Diktatur. Was aber ist die Wirklichkeit jenseits der Klischees? Fazit des Films ist gleichsam sein Titel: Kuba ist nicht der Himmel, aber die Hölle ist es auch nicht.

Fernsehtipps Kuba
Samstag (23.06.12), 1:30 Uhr | Phoenix

Bacardi zwischen Rum und Revolution. Die Getränke, in erster Linie den Rum der Familie Bacardi, und das weltweit durch die Werbung erzeugte “Bacardi-Feeling” kennen viele, vor allem junge Leute. Doch wer steckt hinter dem Bacardi-Imperium? Trotz seiner Größe befindet es sich fest in der Hand der Familie Bacardi. Über diese aus Cuba stammende Familie, ihre wirtschaftlichen Interessen, ihren politischen Einfluss, besonders auf die US-Regierung, ist wenig bekannt. Der Film von Ekkehard Sieker und Marcel Kolvenbach erzählt die Geschichte dieses Familienclans und deckt die Verwicklungen in die Lateinamerika-Politik der USA auf. Zu Wort kommen nicht nur Mitglieder der Familie Bacardi, sondern auch Gefolgsleute, ihre Gegner und Opfer.

Fernsehtipps Puerto Rico
Samstag (23.06.12), 1:15 Uhr | National Geographic Channel

Es geht nach Puerto Rico, genau genommen nach San Juan in eine altehrwürdige Bacardi-Fabrik. Erstmals destilliert wurde der hochprozentige Rum im Jahr 1864 in Kuba von dem aus Katalonien stammenden Facundo Bacardí i Massó, der 1830 mit seinen Brüdern in die spanische Kolonie übergesiedelt war. Schnell sprach sich seine einzigartige Rum-Rezeptur herum und die Nachfrage schnellte in die Höhe. Ein neues Werk musste her! Und so wurde in der puerto-ricanischen Hauptstadt San Juan 1934 eine neue Bacardi-Fabrik errichtet, die heute die größte Rum-Destillerie Welt ist. Auch bekannt unter dem Namen…

Fernsehtipps Kuba
Samstag (23.06.12), 0:45 Uhr | Phoenix

Kubas Wandel nach Fidel Castro. Anfang des Jahres feierte Kuba ein halbes Jahrhundert Revolution unter Fidel Castro. Weder das jahrzehntelange US-Embargo noch der Zusammenbruch des Ostblocks haben den Tropensozialismus ins Wanken gebracht. In Havanna geben sich die “neuen Linken” die Klinke in die Hand – kaum ein lateinamerikanischer Regierungschef, der dem greisen Revolutionsführer Fidel Castro und seinem Bruder Raul in den vergangenen Monaten nicht seine Reverenz erwies. Selbst der Erzfeind USA lockert die Sanktionen. Das “sozialistische Museum” lebt, aber wie lange noch? Der “Maximo Lider” ist todkrank und Kubas Planwirtschaft steckt in der Krise. Der Unmut in der Bevölkerung wächst: Einheitslöhne und tägliches Schlangestehen, die Doppelwährung und eingeschränkter Zugang zum Internet.

Fernsehtipps Venezuela
Freitag (22.06.12), 23:35 Uhr | Anixe HD

Eine atemberaubende Reise durch den venezuelanischen Dschungel erwartet den Zuschauer in dieser außergewöhnlichen Dokumentation. Am Ende des Dschungels wartet ein ganz besonderer Höhepunkt: Der Engels-Fall. Mit einer Höhe von 979 Metern ist er der größte Wasserfall der Welt – und damit auch eine beliebte Anlaufstelle für Base-Jumper, die mit einem Fallschirm von den hohen Felsenklippen springen…

Fernsehtipps Mexiko
Freitag (22.06.12), 22:30 Uhr | ZDF Infokanal

Tag X. Der Untergang des Aztekenreiches war der Auftakt zur Eroberung Amerikas. Der Konquistador Hernan Cortes hatte es vor allem auf den sagenhaften Goldschatz des Azteken-Herrschers Montezuma abgesehen. Doch sein Eroberungsfeldzug drohte am30. Juni 1520 beinahe zu scheitern. Mit elf Schiffen, 16 Pferden, 14 Kanonen und 530 Mann stach Hernan Cortes im Februar 1519 von Kuba aus in See. Er versprach jedem reiche Beute, der mit ihm die Neue Welt erobern würde. Cortes handelte auf eigene Faust. Denn eigentlich sollte er nur in friedlicher Mission für Spanien die Küsten Mittelamerikas erkunden und Tauschhandel mit den Eingeborenen treiben. Sein Ziel aber war Tenochtitlan, verborgen unter dem heutigen Mexiko-City. In der Hauptstadt der Azteken lag der sagenhafte Goldschatz des Montezuma. Das wussten auch die Konquistadoren.

Fernsehtipps Mexiko
Freitag (22.06.12), 21:50 Uhr | History Channel

Die Geschichte des aztekischen Reiches ist von Mythen und Legenden umwoben. In weniger als 200 Jahren wandelten sich seine Bewohner von einer Gruppe umherziehender Nomaden in die größte Zivilisation,die die Neue Welt je gesehen hatte. Aufzeichnungen, die von dieser großartigen Leistung zeugen, belegen, dass sie brillante Militärkampagnen und ausgeklügelte Technologien benutzten, um die raue Umgebung, mit der sie konfrontiert waren, zu meistern. Die Folge ‘Die Azteken’ dokumentiert die Architektur und Infrastruktur des größten und letzten eingeborenen Volkes.

Fernsehtipps Sonstiges
Freitag (22.06.12), 20:15 Uhr | Discovery HD

Der Knochenjäger. Im Herzen des Dschungels von Belize finden die Archäologen eine Höhle mit Hunderten von Knochen. Möglicherweise handelt es sich um eines der größten Maya-Opferzentren. Zudem entdeckt das Team ein Skelett, das im Gegensatz zu den anderen Knochenhaufen völlig intakt ist. Außer einem erschreckenden Detail: Der Kopf fehlt!

Fernsehtipps Kolumbien
Mittwoch (4.01.12), 18:15 Uhr | 3Sat

Bogotá, die 2.640 Meter hoch gelegene Hauptstadt Kolumbiens, droht aus allen Nähten zu platzen. Doch der ungebremste Zustrom von Menschen ist nur eines der vielen Probleme, mit denen die Hauptstadt Kolumbiens zu kämpfen hat. Ihren Problemen trotzt Bogotá mit einem großen Bildungs- und Kulturangebot. Auch die Stadt Medellin, die zweitwichtigste Stadt des Landes und lange Zeit der größte Kokain-Exporteur der Welt, bekämpft ihre Probleme mit modernen Bibliotheken, Parkanlagen, Verkehrsinfrastruktur und kulturellen Angeboten. Cartagena de Indias gehört mit seiner nahezu komplett erhaltenen Altstadt aus der spanischen Kolonialzeit zu den schönsten Städten Südamerikas und ist seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe. Der Film aus der Reihe “Reisen in ferne Welten” führt nach Kolumbien.

Fernsehtipps Chile
Mittwoch (4.01.12), 16:15 Uhr | ZDF Infokanal

Der Pazifische Feuerring (4/4). Der letzte Teil führt in die südamerikanischen Anden. Wissenschaftler untersuchen unter anderem den 5.897 Meter hohen Cotopaxi, den höchsten aktiven Vulkan der Welt. Und sie reisen nach Chile, das Land neben Indonesien mit den meisten Vulkanen. Der 5.897 Meter hohe Cotopaxi in Ecuador gilt als der höchste aktive Vulkan der Welt. Wissenschaftler wie der Vulkanologe Jorge Bustillos überwachen den gigantischen Feuerberg permanent, denn seine letzten Ausbrüche waren verheerend. Der Gipfelgletscher schmolz, Asche- und Schlammlawinen überfluteten Hunderte Kilometer weit das Land. Auch der Tungurahua, ein weiterer ecuadorianischer Vulkan, kommt nicht zur Ruhe und versetzt die Menschen seit über zehn Jahren in Angst und Schrecken.

Fernsehtipps Guatemala
Mittwoch (4.01.12), 15:30 Uhr | ZDF Infokanal

Der Pazifische Feuerring (3/4). Es gibt zahlreiche Vulkane in Mexiko und Guatemala. Die bekanntesten sind der nahe Mexico City gelegene Popocatépetl, der vom Volk der Maya als göttliches Wesen verehrt wird, und der Pacaya in Guatemala, der das Ziel vieler Vulkantouristen ist. Der Popocatépetl, der zweithöchste Vulkan Nordamerikas, erhebt sich in Sichtweite von Mexiko-Stadt. Kein anderer Vulkan am Pazifischen Feuerring bedroht mehr Menschen, denn über 25 Millionen leben in der Hauptstadtregion, die durch einen schweren Ausbruch gefährdet wäre. Zahlreiche historische Gebäude Mexico Citys sind aus Vulkanstein gebaut, die Hügel an den Rändern der Metropole erloschene Vulkane.

Fernsehtipps Sonstiges
Mittwoch (4.01.12), 11:00 Uhr | 3Sat

Ein deutsches Genie in Lateinamerika. Zweiteiliger Film Thomas Aders und Stefan Schaaf Er war ein Superstar seiner Zeit: Alexander von Humboldt (*1769 in Berlin, + 1859 in Berlin) Forschungsreisender, Universalgelehrter, vernetzter Denker, Technikfreak. In Amerika hat er einen Ruf wie sonst nur noch Kolumbus. Am 16. Juli 1799 begann er in Cumaná, Venezuela, eine fünfjährige epochale Forschungsreise durch Süd- und Mittelamerika. Zusammen mit dem französischen Reisegefährten Aimé Bonpland legte er wilde Flussfahrten zurück, durchquerte gefährliche Dschungelgebiete und bestieg schwindelerregende Vulkane. Ein Wissenschaftler, immer am Limit: Experimente unternahm er gerne so lange im Selbstversuch, bis er ohnmächtig wurde; seine Reisen würden heute unter die Kategorie “Extremsport” fallen. In Lateinamerika ist Alejandro bis heute allgegenwärtig und wird tief verehrt. Zum Humboldtjahr mit den drei Jubiläen – 240. Geburtstag, 150. Todestag, 210. Landungstag – haben sich die beiden Lateinamerika-Korrespondenten der ARD mit ihren Teams aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf den Spuren des Genies.

Fernsehtipps Sonstiges
Mittwoch (4.01.12), 10:00 Uhr | 3Sat

Ein deutsches Genie in Lateinamerika. Zweiteiliger Film Thomas Aders und Stefan Schaaf Er war ein Superstar seiner Zeit: Alexander von Humboldt (*1769 in Berlin, +1859 in Berlin) Forschungsreisender, Universalgelehrter, vernetzter Denker, Technikfreak. In Amerika hat er einen Ruf wie sonst nur noch Kolumbus. Am 16. Juli 1799 begann er in Cumaná, Venezuela, eine fünfjährige epochale Forschungsreise durch Süd- und Mittelamerika. Zusammen mit dem französischen Reisegefährten Aimé Bonpland legte er wilde Flussfahrten zurück, durchquerte gefährliche Dschungelgebiete und bestieg schwindelerregende Vulkane. Ein Wissenschaftler, immer am Limit: Experimente unternahm er gerne so lange im Selbstversuch, bis er ohnmächtig wurde; seine Reisen würden heute unter die Kategorie “Extremsport” fallen. In Lateinamerika ist Alejandro bis heute allgegenwärtig und wird tief verehrt.

Fernsehtipps Mexiko
Mittwoch (4.01.12), 9:30 Uhr | 3Sat

Plaza Latina. Dort, wo Mexiko am schmalsten ist, liegt Oaxaca. Er ist einer der faszinierendsten und kulturell vielfältigsten Bundesstaaten Mexikos. Hier leben 16 Volksgruppen mit eigenen Sprachen. Klimatisch gibt es alles: tropische Strände, Urwald, trockene Wüste bis zu eisigen Gipfeln. ARD-Mexiko-Korrespondent Stefan Schaaf stellt Oaxaca vor, besucht die Schildkröten an der Pazifikküste sowie die beiden Weltkulturerbestätten der UNESCO: die Ruinen von Monte Alban, der ehemaligen Hauptstadt der Zapoteken und das historische Zentrum der Hauptstadt Oaxaca de Juárez. Aus Oaxaca kommen auch die international geschätzten, exotischen Kunstobjekte “Alebrijes”, bunt bemalte Fantasie-Figuren und -Tiere.

Fernsehtipps Peru
Dienstag (3.01.12), 19:15 Uhr | Phoenix

Schliemanns Erben. Die Inka herrschten an der Pazifikküste und im Hochland der Anden. Um 1500 war es das größte Reich seiner Zeit. Bis heute unbekannt ist seine Ausdehnung nach Osten. Archäologen aus aller Welt bemühen sich, die tatsächliche Größe des Imperiums zu bestimmen. Wo verliefen die Grenzen des Inkareiches? Ein Dokument aus dem Jahr 1790 bringt die finnischen Archäologen Martti Pärssinen und Ari Siiriänen auf eine Spur. Es enthält die Übersetzung eines Quipu-Knotentextes. Dieser besagt, dass um 1480 der Inka-Herrscher Topa Yupanqui mit tausenden Kriegern die Amazonasregion erobert und am Zusammenfluss von zwei Strömen eine Festung gebaut habe. Er machte sich die feindlichen Indiostämme untertan. Mitten im Dschungel stoßen die Forscher auf überwucherte Mauern: die Inkafestung?

Fernsehtipps Peru
Dienstag (3.01.12), 18:30 Uhr | Phoenix

Eine Legende aus dem 16. Jahrhundert besagt, dass im Jahr 750 nach Christus an der Pazifikküste eine Flotte landete. Der Name des Anführers war Naymlap. Neben den Militärs begleiteten ihn hohe Adelige als Beauftragte seiner Sänfte, seiner Bäder, seiner Federgewänder und auserwählte Untergebene, die den Weg ihres Herrn mit Muschelpulver bestreuten. Die von Naymlap gegründete Dynastie wird zum reichsten Goldimperium der Neuen Welt, das die Goldverarbeitung wie kaum ein anderes Volk beherrscht, die monumentalsten Pyramiden der Erde errichtet und nach 600 Jahren untergeht.

Fernsehtipps Mexiko
Dienstag (3.01.12), 17:45 Uhr | EinsPlus

Planet Wissen. Das “Golden Corn” war schon den Inkas, Mayas und Azteken bekannt. Nachweislich wurde Mais schon 3.000 v. Chr. in Mexiko kultiviert und kam durch Columbus nach Europa. Heute ist die imposante Pflanze die weltweit wichtigste Getreideart mit Anbauzonen in allen Erdteilen. 590 Mio. Tonnen Mais werden jährlich geerntet – mehr als Weizen und Reis. Planet Wissen untersucht den Wandel dieser Kulturpflanze von ihren Anfängen in Südamerika bis zur Intensivlandwirtschaft weltweit. Dabei werden Chancen und Risiken dieses Riesen unter den Getreidearten beleuchtet: Ob Gentechnik oder Monokultur, ihren Ruhm verdanken die goldenen Körner ihrer vielseitigen Verwendung. Mais ist viel mehr als ein Lebensmittel.

Fernsehtipps Costa Rica
Dienstag (3.01.12), 14:15 Uhr | HR

Costa Rica liegt auf der zentralamerikanischen Landenge zwischen Nicaragua und Panama. Das kleine Land lockt mit traumhaften Stränden und grandioser Natur, in der mehr Tier- und Pflanzenarten zu Hause sind als in ganz Europa. Biologen und Naturschützer aus Nordamerika und Europa kauften vor 20 Jahren große Gebiete des Regenwaldes in Costa Rica, einem kleinen mittelamerikanischen Land zwischen Nicaragua und Panama, und erklärten sie zu Naturreservaten. In der Nähe des Corcovado-Nationalparks entstand die Dschungel-Lodge Lapa Rios. An ihr lässt sich zeigen, wie jener Öko-Tourismus funktioniert, der inzwischen Regierungsprogramm in Costa Rica ist.

Fernsehtipps Brasilien
Dienstag (3.01.12), 14:00 Uhr | ZDF Infokanal

Im Amazonas-Regenwald gibt es Millionen von Tier- und Pflanzenarten. Doch ist es auch eine Welt der Extreme, denn in großen Teilen Amazoniens gibt es nur zwei Jahreszeiten: Regen- und Trockenzeit. Große Teile des Amazonasbeckens werden sechs Monate im Jahr überflutet. Dadurch verändern sich die Lebensbedingungen in dieser Region total. Doch die meisten Spezies haben gelernt, sich diesen Bedingungen zu unterwerfen. Die Dokumentation stellt die immergrüne Welt Amazoniens mit unvergesslichen Eindrücken und Erlebnissen vor.

Fernsehtipps Kolumbien
Dienstag (3.01.12), 13:00 Uhr | Arte

360° – Geo Reportage. Wer im Kaffeeanbaugebiet Kolumbiens etwas auf sich hält, fährt einen “Willys”. Seit 14 Jahren gehört der “Willys” zu Johana Londoños Familie. Der Jeep, Baujahr 1963, wurde vom Vater an die Tochter weitergegeben. Die 25-Jährige ist die einzige hauptberufliche “Willys”-Fahrerin in Kolumbien. Sie verdient sich ihr Geld mit dem Jeep als Taxifahrerin rund um die Provinzstadt Calarcá. Am Anfang reagierten die Menschen skeptisch auf die junge Frau hinter dem Steuer. Viele Fahrgäste hatten Angst, von ihr chauffiert zu werden. Nach und nach aber hat sich Johana Londoños ihren Platz in der Männerwelt der “Willys”-Fahrer erkämpft. Wie viele Familien sind auch die Londoños wirtschaftlich von dem Geländewagen abhängig. Neben dem Taxifahren transportiert Johana regelmäßig die Kaffee- und Bananenernte von der 20 Hektar großen Finca zu den Händlern im Umland.

Fernsehtipps Mexiko
Dienstag (3.01.12), 12:35 Uhr | Discovery HD

Kings of Construction. Ein Staudamm der Superlative, das ist er, der sogenannte “Kasten”. Bis zur Fertigstellung 2007 müssen die mexikanischen Bauleiter Probleme meistern, die nicht immer vorhersehbar sind. Zeitdruck inklusive. Dabei spielen sich, vor allem in der Turbinenhalle unterhalb des Damms, dramatische Szenen ab. Hintergrundbericht.

Fernsehtipps Guatemala
Dienstag (3.01.12), 9:15 Uhr | EinsPlus

Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Als die Spanier im 16. Jahrhundert auf ihren Eroberungszügen die Regenwälder im heutigen Guatemala durchquerten, stießen sie auf gespenstische Kulissen. Tikal beherbergte in seiner Blüte bis zu 80.000 Menschen. Im 8. Jahrhundert nach Christus wurde Tikal jedoch von der Bevölkerung innerhalb kurzer Zeit verlassen. Was war passiert? Aus dem Rätsel wurde bald ein Mythos, der bis heute die Maya als friedliches Volk darstellt, das in enger Verbundenheit mit der Natur gelebt haben soll. Doch die Geschichte der Maya in Tikal war eine andere, wie neue wissenschaftliche Forschungen belegen. Es ging um Macht, um Selbstverherrlichung und um Vergötterung einer herrschenden Elite, die rücksichtslos ihren Lebensraum ausbeutete. Das Resultat war ein ökologischer Supergau, aber auch eine der bedeutendsten Hochkulturen de Altertums.

Fernsehtipps Panama
Dienstag (3.01.12), 7:30 Uhr | Arte

Panama wurde zur Geburtsstätte des spanisch gesungenen Reggae. Als das auf der Welt bekannteste Kleidungsstück Panamas gilt der Panamahut, doch der stammt gar nicht aus Panama. Der wahre Panamahut heißt Pintao. Wer in auch bei 32 Grad Celsius im Schatten frisch und elegant aussehen will, zieht am besten ein traditionelles Goyavera-Hemd an. Auch afrikanische Kaftane werden in Mittelamerika gern getragen. Zum einen sind sie weit und luftig, und zum anderen dienen sie vielen ihrer Träger als Zeichen der Verbundenheit mit ihren afrikanischen Wurzeln. Seit dem Bau des kanals erfreuen sich Rasta-Philosophie und Rasta-Kleidung großer Beliebtheit. Denn Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts kamen Hunderttausende Afro-Antillaner aus Barbados, Trinidad, Tobago und Jamaika nach , um hier die schwere Arbeit beim Bau der Wasserstraße zwischen Pazifik und Atlantik zu leisten.

Fernsehtipps Puerto Rico
Dienstag (3.01.12), 5:50 Uhr | National Geographic Channel

Sekunden vor dem Unglück II. Puerto Rico, 21. November 1996: 33 Menschen sterben durch eine Gasexplosion in einem Einkaufsviertel in San Juan, 69 weitere Personen werden verletzt. Die Nachforschungen ergaben, dass eine alte Gasleitung bei Grabungsarbeiten freigelegt und beschädigt wurde. Doch diese Leitung hätte eigentlich gar kein Gas führen dürfen.

Fernsehtipps Bolivien
Montag (2.01.12), 22:50 Uhr | ZDF Theater

Kokain – Von der Schickeria- zur Straßendroge. Der Rohstoff für die Droge Kokain wird aus der in Südamerika heimischen Koka-Pflanze gewonnen, die den Ureinwohnern der Andenregion als heilig gilt. Für die meisten Menschen ist Koka gleich Kokain. Und Kokain bedeutet Gewalt und Terror. Darum finanzieren vor allem die USA jährlich mit Hunderten Millionen Dollar einen militärischen Feldzug gegen den Koka-Anbau in den Andenländern Südamerikas. Für Diana aus Kolumbien hingegen ist dieser “Krieg gegen die Drogen” Völkermord und der Kampf gegen die Koka-Pflanze nur ein Vorwand für die fortschreitende Vernichtung der indigenen Bevölkerung. Die Dokumentation begleitet Diana von den entlegenen Koka-Anbaugebieten Kolumbiens über das Amazonasbecken Perus – hier trifft sie die politische Koka-Aktivistin Elsa Malpartida – bis hinauf zu den atemberaubenden Andengipfeln Boliviens, des Landes, in dem ein ehemaliger Koka-Bauer Präsident geworden ist.

Fernsehtipps Brasilien
Montag (2.01.12), 17:15 Uhr | 3Sat

Die Reise beginnt in Berlin, bei Claudio und Marie, einem jungen Ehepaar, das ein eigenes Café eröffnet hat. Durch einen Zufall sind sie auf die italienische Kaffeemarke “Passalacqua” gestoßen. Sie hoffen nun, dass sie damit den Geschmack ihrer Kunden getroffen haben. Woher der Rohstoff für ihren Kaffee kommt, können sie nicht sagen. Und so machen sich der junge Filmemacher Martin Jabs und sein Team auf Spurensuche nach Brasilien. Dort besuchen sie einen Kaffeebauern, der mit jeder Ernte um seine Existenz kämpft. Die ganze Familie, jung und alt, muss anpacken und trotzdem schreiben sie rote Zahlen, wenn der Preis für den Kaffee am Weltmarkt wieder einmal sinkt. Im Hafen von Santos werden die begehrten Bohnen auf Schiffe verladen. Von dort aus finden sie ihren Weg in die ganze Welt.

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