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	<title>Quetzal Leipzig &#187; Bolivien Tagebuch</title>
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		<title>Selbstorganisation der Basis – Das Beispiel Bolivien</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img class="bild-links" title="Helge Buttkereit: Utopische Realpolitik" src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/cover_utopische.jpg" border="0" alt="Helge Buttkereit: Utopische Realpolitik" width="100" align="left" /></a>Die Neue Linke in Lateinamerika wird – zumindest hierzulande – meist von oben betrachtet. Sie besteht nach dieser Lesart aus Chávez, Correa und Morales, den anti-neoliberalen Präsidenten des Kontinents. Das ist aber nur eine Seite. Das entscheidend Neue an der Neuen Linken ist, dass sie auf der Unterstützung der Basis beruht, einer selbstorganisierten und selbsttätigen Basis, die ihr Schicksal nicht mehr passiv hinnehmen will. Diese Basis bildet sich aus Menschen, die über Jahrzehnte unterdrückt wurden und keine wirkliche Stimme hatten – dies gilt insbesondere für die Indigenen – oder die durch paternalistische Gesten von oben und Klientelismus eingelullt worden sind. Deswegen ist es entscheidend ...]]></description>
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		<title>Bolivien: Notstand aufgrund von &#8220;El Niño&#8221; verursachten Überschwemmungen</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 12:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Noticias]]></category>
		<category><![CDATA[Noticias Bolivien]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivien_Karte_Relief_University_of_Texas_at_Austin.jpg"><img class="bild-links" title="Bolivien: Notstand aufgrund von El Niño verursachten Überschwemmungen. Karte: University of Texas at Austin." src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivien_Karte_Relief_University_of_Texas_at_Austin.jpg" border="0" alt="Bolivien: Notstand aufgrund von El Niño verursachten Überschwemmungen. Karte: University of Texas at Austin." width="98" height="100" align="left" /></a><span class="noticias">Nachdem <a href="http://www.quetzal-leipzig.de/themen/ressourcen-und-umwelt/leid-tod-und-zerstorung-durch-das-christkind_el_nin-19093.html"><em>El Niño</em></a> bereits <a href="http://www.quetzal-leipzig.de/nachrichten/peru_/peru-uberschwemmungen-nach-schweren-regenfallen-infolge-el-nin-19093.html">im Süden Perus zu Überschwemmungen</a> und lokalen Ausnahmezuständen geführt hat, wurde am Freitag von der bolivianischen Regierung aufgrund der Auswirkungen in fünf Landesteilen der nationale Notstand ausgerufen. Vor allem die Departments La Paz, Cochabamba, Santa Cruz, Beni und Chuquisaca sind von Überschwemmungen und Erdrutschen infolge von schweren Regenfällen oder Hagelschauern betroffen. Die im Januar gemessenen Niederschläge sind die heftigsten der letzten 20 Jahre für diesen Monat. Laut der Tageszeitung La Razon sollen <a href="http://www.laprensa.com.bo/noticias/30-01-10/noticias.php?nota=30_01_10_socd6.php">mehr als 26.000 Familien</a> von den aktuellen Wirkungen des "Christkindes" im ganzen Land betroffen sein. Das jetzt von der Regierung erlassene Dekret 0417 soll u.a. dafür sorgen, dass die Betroffenen schnelle und unbürokratische Hilfe erhalten. Dafür werden 0,1 Prozent des nationalen Haushaltes, ca. 180 Mio. Bolivianos, und weitere Mittel aus anderen Quellen zur Verfügung gestellt. Wie La Razon ebenfalls berichtete, sind von den Folgen <em>El Niños </em>seit Dezember 2009 140 bolivianische Gemeinden betroffen, wovon sich mehr als drei Viertel in Cochabamba und Santa Cruz befinden. Besonders schwer traf es Huanu Huanuni, ein armes Stadtviertel von La Paz, in dem 72 Wohnstätten durch einen Erdrutsch zerstört wurden. Die Regierung sagte Sofortmittel von 2 Mio. US-Dollar zu, über deren Verwendung (Neubau von Häusern) das Ministerium für öffentliche Bauten entscheidet. Die Prognosen den nationalen Wetterdienstes sagen starke Regenfälle auch für die nächsten Tage und stellenweise bis in den Februar voraus. Schon jetzt sind Folgen für die Landwirtschaft abzusehen, da mindestens 23.000 Hektar kultivierter Fläche durch die Überschwemmungen betroffen sind. (Karte: University of Texas at Austin)</span>]]></description>
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		<title>Bolivien: Erneuter Haftbefehl gegen geflohenen Manfred Reyes Villa</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 23:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wencke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Noticias]]></category>
		<category><![CDATA[Noticias Bolivien]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivien_Manfred__Reyes__Villa__Bildquelle_Quetzalredaktion_wd.JPG"><img class="bild-links" title="Bolivien: Manfred Reyes Villa, Bildquelle: Quetzal-Redaktion, wd" src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivien_Manfred__Reyes__Villa__Bildquelle_Quetzalredaktion_wd.JPG" border="1" alt="Bolivien: Manfred Reyes Villa, Bildquelle: Quetzal-Redaktion, wd" width="93" height="100" align="left" /></a><span class="noticias">Der Staatsanwalt des Distrikts Cochabamba, Mauricio Julio Qintana, erließ  gestern einen zweiten Haftbefehl gegen den bolivianischen Ex-Präsidentschaftskandidaten Manfred Reyes Villa. Der ehemalige Präfekt des Departaments Cochabamba wird bereits seit Tagen gesucht. Der erste Haftbefehl wurde am 31.12.2009 erlassen, nachdem Reyes Villa nicht zu einer Anhörung erschienen war. Mehr als 20 Anklagen wegen Korruption und Veruntreuung liegen gegen Reyes Villa vor. Am 14. Dezember, einige Tage nach den Präsidentschaftswahlen vom 6. Dezember 2009, war er nach Peru geflohen. Von dort aus flog er dann am 15. Dezember in die Vereinigten Staaten. Jüngsten Angaben zufolge soll er sich in einer luxuriösen Wohnung in Miami versteckt halten, die er und seine Frau Pilar im Jahr 2004 gekauft haben. (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, wd)</span>]]></description>
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		<title>Bolivien: Nach den Wahlen ist vor den Wahlen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 15:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Der dem Fußballvokabular entsprungene Gemeinplatz "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", trifft momentan voll auf die politischen Verhältnisse in Bolivien zu. Kaum hat das Volk landesweit seine Stimme abgegeben und Anfang Dezember 2009 über den Präsidenten, Abgeordnete und Senatoren entschieden, ist es im April 2010 aufgerufen, an den Wahlurnen über die Präfekten und Bürgermeister in den Departments abzustimmen. Wie schon die aktuellen Wahlergebnisse, die Präsident Evo Morales und seiner Bewegungspartei MAS-IPSP eine politische Quasi-Hegemonie bescherten, werden die im April gefällten Entscheidungen richtungweisend für die politische Situation Boliviens sein. Von ihnen hängt ab, mit welcher Leichtigkeit oder Schwierigkeit sich die aus der neuen Verfassung ergebenden (Gesetzes)Vorhaben in ganz Bolivien implementieren lassen und inwieweit die nun vollends auf die Departments beschränkte Opposition der Regierung weiterhin Steine in den Weg rollen und damit den Prozess der "demokratisch-kulturellen Revolution" verzögern kann. Möglicherweise gelingt es der MAS, ihren Siegeszug fortzusetzen und entscheidende Hochburgen der Opposition zu erobern oder zumindest weitere Achtungserfolge wie gerade in Tarija (wo die MAS  die Mehrheit der Stimmen holte), Santa Cruz und Pando zu erzielen.</p>
<p class="absatz-normal">Die am 22. Dezember 2009 vom Obersten Wahlgericht offiziell bestätigten <a href="http://padron.cne.org.bo/resultados09/ResultadosEGR2009.htm" target="_blank">Ergebnisse der Wahlen</a> vom 6. Dezember 2009 dokumentieren eindrucksvoll den Wahlsieg des alten und neuen Präsidenten Boliviens, Evo Morales Ayma. Die MAS gewann die Wahlen mit 64,22 Prozent der gültigen Stimmen und verwies die Oppositionspartei PPB-C des Tandems Reyes Villa/Fernández mit 26,46 Prozent klar auf den zweiten Platz. Ein entscheidendes Kriterium der Wahlen ist außerdem, dass die MAS es schaffte, eine für Gesetzesvorhaben und Personalfragen maßgebliche Zwei-Drittel-Mehrheit in Abgeordnetenkammer und im Senat des neuen Parlamentes zu erzielen. In der sich im Januar konstituierenden <em>Asamblea Legislativa Plurinacional </em>werden 26 Senatoren (von insges. 36) und 88 Abgeordnete (von 130) der MAS sitzen.</p>
<p class="absatz-normal">Auch die Wahlergebnisse auf Department-Ebene sprechen eine deutliche Sprache. Die MAS siegte in sechs der neun Departments, holte in La Paz, Oruro und Potosí alle vier der möglichen Senatorensitze und schaffte es dort, jeweils um die 80 Prozent der Wähler auf sich zu vereinigen. In Cochabamba konnten immerhin drei der vier Senatorensitze und knapp 69 Prozent der Wahlstimmen geholt werden. Die bisher der Opposition zugerechneten Departments Chuquisaca und Tarija fielen mit ca. 56 bzw. 51 Prozent ebenfalls der MAS zu. Selbst in den oppositionellen Bastionen erzielte die MAS beachtliche Ergebnisse: ca. 41 Prozent in Santa Cruz, 44,5 Prozent in Pando und ca. 38 Prozent in Beni. Damit entfielen jeweils zwei der vier Oberhaussitze (Senat) in diesen Departments auf die MAS.</p>
<p class="absatz-normal">Ein weiteres Novum ist die Überwindung des Stadt-Land-Gefälles, das der Wählerschaft der MAS bisher zugeschrieben wurde. So konnte die Partei der sozialen Bewegungen aufgrund ihres an eine breite Bevölkerung gerichteten Wahlkampfes mehr als 50 Prozent der urbanen Stimmen gewinnen und damit die in machen Medien als Dichotomie bezeichnete Wählerstruktur überwinden.</p>
<p class="absatz-norma.....]]></description>
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		<title>Die Folgen des Klimawandels in Bolivien</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 10:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Der Klimagipfel von Kopenhagen hat vor allem eines gezeigt: dass es der Weltgemeinschaft so gut wie unmöglich ist, die Bewältung des kritischen Zusammenspiels von Mensch und Natur mit weltweiten Auswirkungen, wie der globalen Erwärmung, ernsthaft in Angriff zu nehmen. Gefährdete Länder wie Bolivien sind schon länger gezwungen, sich den Folgen der Klimaveränderungen und ihren realen Konsequenzen für das Ökosystem, den Wasserhaushalt, die Landwirtschaft, die Gesundheit von Mensch und Tier etc. anzupassen. Bereits die in Kopenhagen nur zur Kenntnis genommene, nach Forderung vieler Länder aber als verbindliches Limit anzustrebende Begrenzung des Temperaturanstieges um maximal 2 Grad Celsius (Zwei-Grad-Ziel) könnte dramatische Folgen für das Land haben. In einigen Regionen würde schon ein Anstieg um 1,5 Grad Celsius signifikante Auswirkungen auf die Niederschläge und damit auf Trocken- und Feuchtperioden mit Implikationen für Landwirtschaft und Ernährung, Trinkwasser oder die Ausbreitung von Krankheiten haben.</p>
<p class="absatz-normal">Der Nachwuchs-Journalist Alain Muñoz hat im Februar 2009 seine Reportage "Der Klimawandel in Bolivien" vorgelegt, mit der er ein AVINA-Stipendium für Journalismus für nachhaltige Entwicklung "gewann". Er skizziert darin die bisherigen sowie die auf den Modellen u.a der IPCC basierenden, wahrscheinlichen Folgen der Klimaveränderungen für Bolivien, zeigt aber auch die bereits unternommenen Anstrengungen und Erfolge, wie z.B. das "Programa Indígena de Reducción de Emisiones por Deforestación y Degradación de Bosques en la Amazonia Boliviana (REDD - Amazonía)".</p>
<p class="absatz-normal">Der bisher nur in spanischer Sprache erschienene Artikel kann hier als PDF abgerufen werden:</p>
<p class="absatz-normal">[download#367#image]</p>
<p class="absatz-normal"></p>]]></description>
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		<title>Bolivien: Rede von Evo Morales anläßlich der COP-15 Klimakonferenz in Kopenhagen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Rww7BPLDSOk[/youtube]
<p class="absatz-normal">Im Rahmen der Konferenz führte TeleSur auch ein Interview mit dem bolivianischen Präsidenten, das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=73t0rMwHy9o" target="_blank">hier</a> angesehen werden kann.</p>]]></description>
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		<title>Bolivien: UN-Video zur rasanten Gletscherschmelze in den Anden</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 11:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=NoEkEptH6Ds[/youtube]]]></description>
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		<title>Elector 2009 &#8211; Wahlen in Bolivien, Teil 7</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 17:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien & Soziale Bewegungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="bild-links" title="Bolivien: Präsident Evo Morales. Foto: Fernando Lugo APC." src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivien_Praesident_Evo_Morales_20090612_FernandoLugoAPC.jpg" border="0" alt="Bolivien: Präsident Evo Morales. Foto: Fernando Lugo APC." height="130" align="left" /></a>„Torerfolg bestätigt”, sagte Evo, als man ihm am 6. Dezember die vorläufigen Ergebnisse mitteilte. Beim Eintreffen der Wahlurnen aus den ländlichen Gebieten hoffte er, dass die angekündigten 63 Prozent seine 67-prozentige Zustimmung beim Abwahl-Referendum im August 2008 übertreffen. Er wollte Profifußballer werden. In den siebziger Jahren versuchte er, in die Profimannschaft San José der Stadt Oruro zu kommen, aber widrige Umstände ließen es nicht zu. Die Erfüllung seines größten Traumes muss die Begegnung zwischen seiner Mannschaft und der Elf von Fußballstar Diego Maradona am 17. März 2008 in La Paz gewesen sein. Evo schoss ein Tor, der wahre Profi erzielte drei. Der Torschütze sagte zu Evo und den Bolivianern, dass er keine Angst vor der Höhe habe ...]]></description>
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		<title>Bolivien: Erdrutschsieg für Evo Morales &#8211; Opposition der klare Verlierer der Wahlen.</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 20:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="absatz-normal">Ohne dem amtlichen Endergebnis - das wohl erst bis zum 16. Dezember 2009 vom <em>Corte Nacional Electoral</em> veröffentlicht wird - vorweggreifen zu wollen, kann aufgrund der bislang vorliegenden Daten zu den bolivianischen Präsidentschaftswahlen von einem Erdrutschsieg des Amtsinhabers Evo Morales und seines Vize García Linera gesprochen werden. Mit über 60 Prozent der Wählerstimmen würden sie es mit ihrer Partei MAS sogar schaffen, das historische Ergebnis der Wahlen von 2005 (knapp 54 Prozent) noch zu übertreffen. Die Wahlbeteiligung soll bei 90 Prozent gelegen haben, eine Zahl von der man in anderen demokratische Länder träumen würde. Das wird allerdings durch die Tatsache relativiert, dass für die ins Wahlregister eingetragenen Bolivianer Wahlpflicht besteht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivien_20091207_Wahlprognosen.png"><img class="aligncenter" title="Wahlprognosen vom 6. Dezember 2009" src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivien_20091207_Wahlprognosen.png" border="0" alt="Wahlprognosen vom 6. Dezember 2009" width="600" align="middle" /></a></p>
<p class="absatz-normal">In einer Rede vom Balkon des Regierungssitzes Palacio Quemado sagte Morales, dass die Wahlergebnisse eine Beschleunigung des Wandelungsprozesses erzwingen würden. Den Sieg widmete er nicht nur den Bolivianern, sondern allen anti-imperialistischen Regierungen und Völkern.</p>
<p class="absatz-normal">Die Prognosen für das zweitplatzierte Oppositionstandem Reyes Villa/Fernández kreisen um die 27 Prozent. Damit würde kein zweiter Wahlgang notwendig. Darüber hinaus hätte die MAS mit diesem Sieg komfortable Mehrheiten in den Parlamentskammern errungen. Nach dem momentanen Stand käme sie auf 84 von 108 Abgeordneten und 24 von 36 Senatoren. Für wichtige Zwei-Drittel-Mehrheiten, um etwa Gesetzesänderungen oder Ämterbesetzungen vorzunehmen, werden 86 Abgeordnete und 24 Senatoren benötigt. Nach Angaben der Tageszeitung <em>La Razon</em> ist der Wahlausgang für einen Abgeordneten- und zwei Senatorensitze noch offen und wird wohl zwischen MAS und PPB-CN entschieden.</p>
<p class="absatz-normal">Die MAS siegte in sechs der neun bolivianischen Departements, mit Ausnahme von Tarija auch ziemlich klar. Selbst in Pando und Santa Cruz, den Hochburgen der Opposition, unterlagen Morales/MAS jeweils nur knapp gegenüber Reyes Villa/PPB-CN. Einzig in Beni konnte die Opposition mit einem Vorsprung von 14 Prozent (unter Vorbehalt) relativ sicher gewinnen. Das Gesamtergebnis der Opposition, die ohnehin nur mit einem Anti-Evo-Wahlkampf angetreten waren, ist allerdings vernichtend und würde der MAS eine ziemliche politische Hegemonie sichern.</p>
<p class="absatz-normal">Neben den Präsidentschaftswahlen fanden auch noch einige departamentale und regionale Autonomiereferenden statt. In Chuquisaca, Cochabamba, La Paz Oruro und Potosí stimmten die Bürger jeweils mit großer Mehrheit für die Autonomie. Ebenso in der Provinz Gran Chaco.</p>
<p class="absatz-normal">[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=dUJZ3yu-E28[/youtube]</p>]]></description>
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		<title>Bolivien: Wahlausgang vorprogrammiert?</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 13:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Noticias Bolivien]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivien_Praesident_Evo_Morales_20090129_AgenciaBrasil_Fabio_Rodrigues_Pozzebom.jpg"><img class="bild-links" title="Bolivien: Wahlausgang vorprogrammiert? Foto: Agencia Brasil, Fabio Rodrigues Pozzebom." src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivien_Praesident_Evo_Morales_20090129_AgenciaBrasil_Fabio_Rodrigues_Pozzebom.jpg" border="0" alt="Bolivien: Wahlausgang vorprogrammiert? Foto: Agencia Brasil, Fabio Rodrigues Pozzebom." width="100" height="71" align="left" /></a><span class="noticias">Einige Beobachter sprechen von einem der langweiligsten Wahlkämpfe Boliviens in den Jahren seit der Rückkehr zur Demokratie nach 1982. Der Ausgang der Präsidentschaftswahlen am morgigen Sonntag scheint vorprogrammiert: Amtsinhaber Evo Morales wird diese mit hoher Wahrscheinlichkeit für sich entscheiden. Die letzten Umfragen sehen ihn bei über 50 Prozent (exakt 55 Prozent), während seine ärgsten Konkurrenten Reyes Villa und Doria Medina jeweils gerade so um die 20 Prozent erreichen würden. Die Opposition, einmal mehr zersplittert, kam nicht darüber hinaus, einen Anti-Evo-Wahlkampf zu führen, der im besten Falle einen zweiten Wahlgang erzwingen würde. Dieser würde aber nur notwendig werden, wenn einer der oppositionellen Kandidaten es schafft, mit einem Abstand von maximal 10 Prozent hinter einem Wahlsieger Morales einzukommen - vorausgesetzt dieser bleibt unter der 50-Prozent-Marke. Die Politikstrategen von Morales und seiner Partei MAS waren aber klug genug, um keinen klientelistischen Wahlkampf zu führen, sondern einen, der sich an "todo el pueblo boliviano" richtete und damit auch an einen großen Teil der Mittelschicht adressiert  war. Die wichtigste Frage des Urnengangs wird sein, ob die MAS in beiden Kammern der <em>Asamblea Legislativa Plurinacional</em>  eine entscheidende Mehrheit holt. Im Senat, in dem die Opposition die MAS aufgrund der fehlenden Mehrheit in der letzten Legislaturperiode immer wieder zu Zugeständnissen zwingen konnte, benötigt die Partei von Evo Morales mindesten 24 der 36 Sitze, um eine für Gesetzesänderungen und Ämterbesetzungen notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit zu erzielen. Momentan scheinen  aber gerade einmal 22 Senatssitze für die Regierungspartei sicher zu sein. Ein anderer wichtiger Punkt der Wahlen wird sein, wie sich die MAS im bolivianischen Tiefland etablieren konnte. Auch wenn eine Ablehnung von Morales in den Departements der Media Luna als sicher gilt, so hat sich v.a. in Teilen von Beni und Tarija  zwischenzeitlich ein stärkerer Zuspruch zur aktuellen Regierung herausgebildet. Sollten Morales und die MAS es schaffen, im Tiefland im Vergleich zu den Wahlen von 2005 noch einmal zuzulegen, so würde das eine weitere Schwächung für die ohnehin gespaltene Opposition bedeuten, von der in den letzten Monaten selbst rechte Hardliner - egal ob Strategie oder Opportunismus - zur MAS übergelaufen sind. (Bildquelle: Agencia Brasil, Fabio Rodrigues Pozzebom)</span>]]></description>
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		<title>Elector 2009 &#8211; Wahlen in Bolivien, Teil 6</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 10:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img class="bild-links" title="Boliviens Präsident Evo Morales. Foto: Fernando Lugo, APC." src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivien_Praesident_Evo_Morales_20090612_FernandoLugoAPC.jpg" border="0" alt="Boliviens Präsident Evo Morales. Foto: Fernando Lugo, APC." height="130" align="left" /></a>Der vorangegangene Kommentar [Elector 2009 (5)] warf die Frage auf, wie es jetzt, da Evo den Umfragen zufolge die Mehrheit der Wähler auf seiner Seite hat, weitergeht. Bei der Betrachtung der Meldungen zum Thema konnten wir folgende politische Reaktionen ausmachen: Selbst optimistische Beobachter aus dem rechten Lager</a> gehen mittlerweile davon aus, dass es keinen zweiten Wahlgang geben wird. Evo wird gewinnen. Offen ist nur, ob es für eine Zweidrittelmehrheit im Parlament reichen wird. Doch nur Wenige zweifeln daran, dass die MAS auch dieses Ziel umsetzen kann. Für die Opposition, gebildet durch den ehemaligen Militär Reyes Villa und den Unternehmer Doria Medina, ist das mit Sicherheit ein Albtraum. Medina hat die Initiative ergriffen und angeregt ...]]></description>
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		<title>Elector 2009 &#8211; Wahlen in Bolivien, Teil 5</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 18:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img class="bild-links" title="Bolivien: Präsidentschaftswahlen 2009" src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivia_Elecciones_1.jpg" border="0" alt="Bolivien: Präsidentschaftswahlen 2009" width="130" align="left" />Die Popularität von Evo Morales findet derzeit zu alten Werten zurück. Reyes Villa musste Verluste hinnehmen und Doria Medina hat zwei Punkte verloren. Loaysa, Veliz, Flores und Choquehuanca tauchen in den Umfrageergebnissen nicht mehr auf. Der Tageszeitung La Razón zufolge strebt die MAS in Santa Cruz (S. C.) mindestens drei, in Pando zwei Sitze im Senat an. Der MAS-Politiker Jorge Silva habe erklärt, dass die Partei damit die Zweidrittelmehrheit im Senat sicher hätte. Im Abgeordnetenhaus hätte die MAS den Umfrageergebnissen zufolge bereits zwei Drittel der Sitze erreicht. Polarisierung war das Zauberwort, mit dem sowohl internationale Wahlberater als auch die bolivianischen Kreolen der Opposition hantierten. Bolivien sei in jeder Hinsicht polarisiert ...]]></description>
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		<title>Elector 2009 &#8211; Wahlen in Bolivien, Teil 4</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 13:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img class="bild-links" title="Bolivien: Präsidentschaftswahlen 2009" src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivia_Elecciones_1.jpg" border="0" alt="Bolivien: Präsidentschaftswahlen 2009" width="130" align="left" />Dass ein Untersuchungshäftling zur Wahl für das Amt des Vize-Präsidenten zugelassen wurde, ist in der Wahlgeschichte Boliviens einzigartig. Daraus ergeben sich eine ganze Reihe politische Konsequenzen. Es lassen sich Ungereimtheiten in den politischen Entscheidungen erkennen und die Vergangenheit scheint die Politiker plötzlich einzuholen. Der Kandidat für das Amt des Vize-Präsidenten Leopoldo Fernández hat seine Wahlkampagne bereits aus dem Gefängnis heraus mit Briefen an die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) begonnen. Lassen Sie mich reden, sagt er, dabei tut er dies bereits. Mehr noch, er ist schon mitten im Wahlkampf, sagen die Kandidaten der Regierungspartei. Die Instanz für die Koordination der Wahlen trägt noch immer den Namen ...]]></description>
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		<title>Elector 2009 – Wahlen in Bolivien, Teil 3</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 19:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michelle</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img class="bild-links" title="Registrierung der Wähler (Foto: Quetzal Redaktion, wd)" src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivien_Wahlen_Registrierung_Waehler_Foto_Quetzal_Redaktion_wd.jpg" border="0" alt="Registrierung der Wähler (Foto: Quetzal Redaktion, wd)" width="130" align="left" /> Biometrische Registrierung, lehrreiches Ergebnis. Viele politische Mühen hat sie gekostet, die Einigung über die biometrische Registrierung. Als es im April dieses Jahres um die Verabschiedung des neuen Wahlgesetzes ging, verließen die Oppositionellen das Parlament und Präsident Morales trat in den Hungerstreik. Obwohl er überzeugende Argumente für eine Beibehaltung des vorherigen Registrierungsverfahrens hatte, gab Morales nach und akzeptierte die Aufnahme des biometrischen Verfahrens in das neue Gesetz. Daraufhin kehrten die Oppositionellen ins Parlament zurück und verabschiedeten das Übergangswahlgesetz. In den darauf folgenden Monaten blieben sowohl Regierungsseite als auch ...]]></description>
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		<title>Bolivien: Registrierung der Wähler abgeschlossen</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 21:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wencke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivien_Wahlen_Registrierung_Waehler_Foto_Quetzal_Redaktion_wd.jpg"><img class="bild-links" title="Bolivien, Empadronamiento, Foto: Quetzal-Redaktion, wd" src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/.thumbs/.Bolivien_Wahlen_Registrierung_Waehler_Foto_Quetzal_Redaktion_wd.jpg" border="1" alt="Bolivien, Empadronamiento, Foto: Quetzal-Redaktion, wd" width="100" height="69" align="left" /></a><span class="noticias">Die Registrierung der bolivianischen Wähler nach einem neuen biometrischen Verfahren hat alle Erwartungen übertroffen. Am Donnerstag um Mitternacht beendete der bolivianische Wahlgerichtshof seine Arbeit, für die er 75 Tage zu Verfügung hatte. Im In- und Ausland wurden  4.997.172 Wähler registriert. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass sich ca. 3,5 Millionen Personen registrieren lassen. Außerdem bestanden Zweifel, ob es dem Wahlgerichtshof überhaupt gelingen würde, die Registrierung im vorgesehenen Zeitraum abzuschließen. Dies hatte zwischenzeitlich zu Konflikten zwischen Regierung und Opposition gesorgt. Mit der erfolgreichen Erstellung des neuen Wahlregisters steht den Wahlen am 6. Dezember von technischer Seite nichts mehr entgegen. Der offizielle Wahlkampf hat bereits vor ca.  zwei Wochen begonnen. (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, wd)</span>]]></description>
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		<title>Die Hetzjagd (span: La cacería del nazi, franz: la traque)</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 09:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img class="bild-links" title="Die Hetzjagd (Span.: La cacería del nazi)." src="/wp-content/uploads/Gesehen/Die_Hetzjagd_La_cacer__a_del_nazi.jpg" border="0" alt="Die Hetzjagd (Span.: La cacería del nazi)." width="130" align="left" /></a>„Komm´ mit zum Casting. Es werden noch Nazis gebraucht. Die suchen nach Statisten in der deutschen Schule.“ So erfuhr ich während eines Aufenthalts in Bolivien im Sommer 2007 von einer Bekannten, dass gerade einige Szenen eines Films über die Jagd nach dem Nazi-Kriegsverbrecher Klaus Barbie in La Paz gedreht wurden. Das Casting verpasste ich, aber im Sommer 2008 war ich pünktlich zur bolivianischen Filmpremiere zurück in La Paz und ging mit ins Kino. In La Paz war „La cacería del nazi“ (auf Deutsch „Die Hetzjagd“) in aller Munde, und die Presse nutzte den Zeitpunkt der Kinopremiere, um ausführlich über das Leben von Nazis in Bolivien zu berichten. In Deutschland hat man von der französisch-deutschen Koproduktion ...]]></description>
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		<title>Bolivien und das Lithium: der Einstieg ins Post-Petroleum-Zeitalter?</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 07:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ressourcen & Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[<img class="bild-links" title="Salar de Uyuni. Foto: Maxim Karpilowski." src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Salar_de_Uyuni_Foto_Maxim_Karpilowski_1.JPG" border="0" alt="Salar_de_Uyuni_Foto_Maxim_Karpilowski_1.JPG" width="130" align="left" /></a>Silber, Zinn und Erdgas bestimmten bisher die historischen und aktuellen Exportzyklen Boliviens. Seit ein paar Jahren ist allerdings ein neuer Rohstoff in aller Munde, der als das „graue Gold“ des 21. Jahrhundert gehandelt wird und Bolivien in das Post-Petroleum-Zeitalter führen soll: das Leichtmetall Lithium. Der Rohstoff, im Vergleich zu anderen Mineralen eher selten in der Erdkruste zu finden, kommt im Andenraum gleich in drei bisher bekannten Lagerstätten vor: dem Salar del Hombre Muerto (Argentinien), dem Salar de Atacama (Chile) und dem Salar de Uyuni (Bolivien). In den drei Salzseen lagern geschätzte 70 Prozent der weltweit bekannten und technisch ausbeutbaren Lithiumvorräte, wobei zu beachten ist, dass die immer noch herangezogene Bewertung der Reserven ...]]></description>
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		<title>Elector 2009 &#8211; Wahlen in Bolivien, Teil 2</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 07:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img class="bild-links" title="Elector 2009 - Wahlen in Bolivien, Teil 2" src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivia_Elecciones_1.jpg" border="0" alt="Elector 2009 - Wahlen in Bolivien, Teil 2" width="130" align="left" /></a>Die oligarchische Rechte hat drei ihrer Hauptkandidaten zurückgezogen. Die von der oppositionellen Presse ersehnte gemeinsame Front wird von zwei ehemaligen Präfekten angeführt: Reyes Villa, Ex-Präfekt von Cochabamba, und Leopoldo Fernández, Ex-Präfekt von Pando und momentan im Gefängnis aufgrund des Verdachtes, der Hauptverantwortliche des Massakers von Porvenir im September 2008 gewesen zu sein. In Bolivien, wo alles möglich ist, macht man Wahlpolitik aus dem Gefängnis nach Art der Mafia. Das Beispiel reicht aus, um die Funktionsweise der bolivianischen Justiz zu begreifen. Die extreme Rechte des Landes hat, trotz des Erfolges der Regierung von Evo Morales, ihren Einfluss in wichtigen Bereichen der politischen Macht erhalten: der Justiz, der Presse und auf regionalem Gebiet im Osten ...]]></description>
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		<title>Elector 2009 &#8211; Wahlen in Bolivien, Teil 1</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 10:45:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<img class="bild-links" title="Elector 2009 - Wahlen in Bolivien" src="/wp-content/uploads/Land/Bolivien/Bolivia_Elecciones_1.jpg" border="0" alt="Elector 2009 - Wahlen in Bolivien" width="130" align="left" /></a>Elector 2009</strong>: An dieser Stelle werden in geeigneten Momenten wichtige Informationen über die Wahlentwicklung in Bolivien gegeben. Die allgemeinen Wahlen in diesem Land finden am 06.12.2009 statt. Bei dieser Gelegenheit können die bolivianischen Wähler sowohl die Parlamentarier der plurinationalen Versammlung als auch den Präsidenten und Vizepräsidenten wählen. Wir bieten Ihnen einfache und verständliche analytische Informationen. Der 7. September ist der letzte Tag für die Präsentation der Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen 2009. Die Liste, die wir präsentieren, wurde bis zum 26. August 2009 erstellt. Es wurden nur Kandidaten mit relevanter politischer Mehrheit berücksichtigt. Die oligarchische Rechte, die die Präfekturen von Santa Cruz, Beni, Tarija und Sucre beherrscht, hat den Slogan ausgegeben ...]]></description>
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		<title>Poma, Muruchi et al.: Ponchos Rojos</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 06:26:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<img class="bild-links" title="Muruchi Poma et al.: Ponchos Rojos, Plural 2008." src="/wp-content/uploads/Veranstaltungen/cover_150_250.jpg" border="0" alt="Muruchi Poma et al.: Ponchos Rojos, Plural 2008." width="120" align="left" />Die Provinz Omasuyos (Jach’a Omasuyos) am Ostufer des Titicaca-Sees ist die Heimat der „Ponchos Rojos“, jener zu Unrecht von den bolivianischen Medien als paramilitärische Einheit (de)qualifizierten Vereinigung der organisierten Bewohner von Achacachi, Ancoraimes und Warisata im bolivianischen Hochland. Eine rebellische Tradition dieser Gegend kann allerdings nicht negiert werden, da sie als Wiege für einige indigene Führer und Schauplatz wichtiger Ereignisse gilt. Um der Legenden- und Mythenbildung entgegenzuwirken, haben vier bolivianische Autoren, unter ihnen der in Leipzig lebende Forscher Muruchi Poma ...]]></description>
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