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Noticias

14. Mai | Ecuador: Quito Eterno – 10 Jahre auf Pfaden mit Geschichte(n)

Ecuador: Die Altstadt von Quito - Foto: Quetzal-Redaktion_amEs gibt noch Städte auf der Welt, in denen mit dem Weltkulturerbe gearbeitet wird und nicht dagegen. Quito ist so ein Beispiel; hier ist die historische Altstadt seit 1978 mit diesem UNESCO-Prädikat ausgezeichnet. In diesem historischen Zentrum ist nun seit 10 Jahren die Non-Profit-Organisation Quito Eterno aktiv, die mit künstlerischen und pädagogischen Mitteln das Interesse an der ecuadorianischen Kultur und den Gemeinschaftssinn und die Identitätsfindung der Bevölkerung fördern will. Auf ihrer Internetseite kann man sich gut über die Aktivitäten informieren. Eines der Aushängeschilder sind die Rutas de Leyenda, bei denen vorrangig Schülern die Geschichte verschiedener Örtlichkeiten Quitos nahegebracht wird. Diese Führungen werden durch theatral geschulte Menschen durchgeführt, die eine historische Persönlichkeit darstellen. Bisher haben an den morgens stattfindenden Veranstaltungen bereits über 100.000 Schüler teilgenommen. Aber es gibt auch nächtliche Varianten für Erwachsene, und es werden auch ausländische Gruppen unterstützt.Quito Eterno kooperiert mit der Stadtverwaltung und vielen Institutionen in der Altstadt, mit Historikern und Wissenschaftlern. Dies ist die Grundlage für weitere Programme, wie z. B. die Noches Patrimonales (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, am).

07. Mai | Kolumbien: FARC bestätigt Entführung des französischen Journalisten Roméo Langlois

Kolumbien: FARC - Flagge: Public DomainAm Sonntag, den 6.5.2012, bestätigte die FARC in einem Videoband offiziell die Entführung des französischen Journalisten Roméo Langlois. Seit neun Tagen wird Langlois bereits vermisst. Der Auslöser dieser Festnahme war ein Anti-Drogen-Einsatz am 28. April 2012 im Verwaltungbezirk Caquetá, wobei mehrere Labore zur Herstellung von Kokain zerstört wurden. Romé Langlois befand sich unter dem kolumbianischen Militär, um diesen Einsatz zu filmen. Während der Auseinandersetzungen wurde der 35-Jährige Roméo Langlois als Kriegsgefangener von der FARC entführt. Langlois wurde dabei an der linken Schulter durch einen Schuss verletzt. Über Twitter bestätigte die FARC, dass der Journalist außer Lebensgefahr ist und verkündigt eine baldige Freilassung. Weiterhin klagt die Organisation die kolumbianische Regierung an, dass diese leichtsinnig mit dem Leben von Langlois umgeht. Der Reporter lebt seit 10 Jahren in Kolumbien und ist als Fachmann der FARC und erfahrener Journalist bekannt. Er arbeitet unter anderem für den französischen Nachrichtensender “France 24” (Bildquelle: Public Domain).

04. Mai | Nicaragua: Der letzte lebende FSLN-Gründer Tomás Borge ist gestorben

Nicaragua_Tomas_Borge_Foto_Presidencia de la Republica de EcuadorDer letzte lebende Mitgründer der FSLN Tomás Borge ist am 30. April 2012 im Militärkrankenhaus in Managua an Lungenkrebs gestorben. Trotz einer Operation Mitte April und der Verlegung auf eine intensivmedizinische Station konnte das Leben des 81-jährigen nicht gerettet werden. Das Volk Nicaraguas erfuhr von Borges Tod durch die Regierungssprecherin und Präsidentengattin Rosario Murillo mit den Worten: „Mit tiefem Schmerz teilen wir mit, dass das revolutionäre Leben des Kommandanten Tomás Borge auf dieser Erde beendet ist. Er gehört zu den Toten, die niemals sterben“. Der am 13. August 1930 geborene Befreiungskämpfer gründete 1961 zusammen mit Carlos Fonseca Amador, Francisco Buitrago, Jorge Navarro, Silvio Mayorga, José Benito Escobar, Noel Guerrero, Germán Pomares und ehemaligen Mitkämpfern Sandinos die Sandinistische Front zur Nationalen Befreiung (FSLN), die gegen die Diktatur von Anastasio Somoza kämpfte. Während der sandinistischen Revolution hatte Borge 1979-1990 das Amt des Innenministers inne. Zuletzt war er Botschafter seines Landes in Peru sowie Ehrenpräsident, Abgeordneter und stellvertretender Generalsekretär der FSLN. Außerdem war er Schriftsteller. Er schrieb mehrere Bücher und Gedichte, unter anderem “La paciente impaciencia” und “La ceremonia esperada” (Bildquelle: Presidencia de la República del Ecuador).

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Microcuentos (9)
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Chile: Microcuentos Schaf - Foto: Quetzal-Redaktion, nicEin unvollendeter Artikel über Andrés Bello ließ mich keinen Schlaf finden.
Ich griff auf das Schäfchenzählen zurück. Mein erster Fehler war, sie einzeln zu betrachten. Ihre umstürzlerischen Felle verhinderten es, in der milchigen Masse, die mir die Augenlider schwer werden ließ, klar umrissene Gestalten zu erkennen. Ich versuchte, sie einzupferchen. Sofort umzingelte mich ein Trupp Gleichklänge (Mehre die Mär von der alle Hürden nehmenden Mähre!), und alles war drauf und dran in der Unermesslichkeit …

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Interview mit Andrea Roggon. Regisseurin des Films Soy Libre
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Kuba: Andrea Roggon - Rezension Soy Libre. Bildquelle Quetzal Redaktion, jsSoy Libre mit seinen langen Sequenzen, die in den Alltag der Einwohner Havannas eindringen, lässt sich weder der Gattung Dokumentarfilm noch der des Spielfilms eindeutig zuordnen. In einigen Momenten hat der Zuschauer das Gefühl, ein unsichtbarer Zeuge zu sein, der in einem Winkel der Stadt sitzt und das Leben der Einwohner beobachtet. In anderen Kadragen jedoch richten sich die Hauptdarsteller direkt an die Kamera. Hinter …

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Tomás Borge – unsterblich widersprüchlich
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Nicaragua_Tomas_Borge_Foto_Presidencia de la Republica de EcuadorNeun der zehn ersten Führer der Frente Sandinista de Liberación Nacional waren vor Somozas Sturz umgekommen. Ihre riesengroßen Gesichter, in den sandinistischen Farben Schwarz und Rot gemalt, starrten auf die Plaza de la Revolución herab. Carlos Fonseca (der die Frente, die Befreiungsfront, 1956 begründet hatte und im November 1976, zweieinhalb Jahre vor dem Sieg der Sandinisten, gefallen war), Silvio Mayorga, Germán Pomares: Namen, die sich …

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Birdwatchers: Das Land der roten Menschen
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Kategorie(n): Brasilien, Ethnien & Kulturen, Film, Gesehen

gesehen_brasilien_birdwatchers_foto_snapshotVogelgezwitscher. Das ist das erste Geräusch, das man zu hören bekommt, noch bevor das Bild erscheint und die Kamera langsam beginnt, über den Amazonas hinwegzuschweben. Dem Zuschauer bietet sich ein beeindruckender Anblick des nicht enden wollenden Flusses, der sich durch den dichten Regenwald schlängelt. Doch nach ein paar Sekunden voll unberührter Natur stört Motorbootlärm die Idylle. Nicht mehr von oben, sondern nun aus der Perspektive der Menschen im Boot wird weiter der Wald gezeigt. Einerseits die ursprüngliche Natur stört Motorbootlärm die Idylle. Nicht mehr….

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Gringos mit vollem Bauch
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Der Menschenrechtsgerichtshof kommt ins Amazonasdorf Sarayaku in Ecuador. Dort wehren sich die Indígenas gegen die militärisch gedeckten Aktivitäten ausländischer Ölfirmen. Die ecuadorianische Urwaldgemeinde Sarayaku ist dabei, Rechtsgeschichte zu …
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