lateinamerika - Quetzal - Politik und Kultur in Lateinamerika


Noticias

27. August | Ecuador: Erste “Comic Con” findet in Guayaquil statt

Ecuador: Comiczeichner aus Guayaquil - Foto: Víctor Hugo AsencioIm ecuatorianischen Guayaquil findet vom 26.8. bis zum 28.8. zum ersten Mal die landeseigene Ausgabe des Comic-Festivals “Comic Con” statt. Im “Centro de Convenciones Simón Bolívar” werden professionelle Comiczeichner, Fans, Videospieler und Freunde von Videospielen, Zeichentrickserien und Cosplay erwartet. Als Programm sind Workshops, Konferenzen und Interviews mit internationalen Gästen angekündigt, sowie ein Videospiel- und Cosplay-Wettbewerb. Der Comiczeichner aus Guayaquil, Iván Bernal, freut sich, dass das Treffen zum ersten Mal in seinem Land stattfindet, denn er geht davon aus, dass das Treffen viele kreative Talente in die Stadt bringen wird (Bildquelle: Agencia de Noticias ANDES_, Víctor Hugo Asencio).

15. Juli | Lateinamerika/Europa: Quetzal macht Urlaub

Lateinamerika_Limosine_foto_quetzal_redaktion_gtLiebe Leserinnen und Leser, QUETZAL macht vom 16.07.-30.07.2016 Urlaub. In der Zeit erscheinen keine noticias und Artikel. Wir starten nach der kurzen Auszeit gleich mit einem Dossier zu Brasilien und den Olympischen Spielen. (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, gt)

07. Juli | Argentinien: Horacio Salgán wurde 100 Jahre alt

Argentinien_Horacio Salgán_Foto_Quetzalredaktion_Mauro CenizaIn einer Welt, in der man sich daran gewöhnt hat, bestenfalls der Todestage von Berühmtheiten zu gedenken, ist es eher ungewöhnlich, den 100. Geburtstag eines so ungewöhnlichen Menschen wie Horacio Salgán zu feiern. Salgán – Pianist, Komponist, Arrangeur und Dirigent – wurde am 16. Juni 1916 in Buenos Aires geboren. Aufgrund der prekären finanziellen Lage seiner Familie begleitete er bereits als 14-Jähriger als Pianist die Vorführungen von Stummfilmen im Kino seines Stadtviertels. Der Musiker gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter der Avantgarde des Tangos. Er folgte von Anfang an seinen eigenen Vorstellungen vom Tango und schrieb eigene Arrangements, die er zudem ausschließlich selbst spielte. Er wollte den anderen seine eigenen Probleme nicht überlassen, war seine Begründung dafür. Kein Wunder, dass er in den 1940er Jahren mehrere Jobs verlor, denn sowohl seine Tango-Arrangements als auch die eigenen Stücke, die von Ravel, Debussy, Bartók sowie vom Jazz und traditioneller argentinischer und brasilianischer Musik beeinflusst waren, klangen für seine Zeitgenossen komisch. Horacio Salgán, der stets seiner Inspiration freien Lauf ließ, war seiner Zeit voraus. Erst 2010, bereits 84-jährig, ging der Musiker in den Ruhestand. Ende Juli wird Salgán von Daniel Barenboim und seinem West-Eastern Divan Orchestra im Teatro Colón von Buenos Aires geehrt. (Bildquelle: Quetzal-Redaktion, Mauro Ceniza)

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Dossier - Brasilien Zikapiade


Novedades

Zu einem Cortázars Blow-Up.
Autor:
Kategorie(n): Film, Kunst & Kultur, Literatur, Medien & Kommunikation

Antonioni_Blow-Up_Bild_CoverGenau vor 50 Jahren wurde der Film Blow-Up mit dem Hauptpreis beim renommierten Filmfestival in Cannes ausgezeichnet. Der 1966 urausgeführte Film, der vom italienischen Regisseur Michelangelo Antonioni gedreht wurde, nimmt die kurze Erzählung Julio Cortázars Las babas del Diablo (dt. Teufelsgreifer) als Ausgangspunkt. Obwohl Antonioni zuerst mit der Beteiligung Cortázars bei der Arbeit am Drehbuch rechnete, führte das nicht stattgefundene Treffen mit dem Schriftsteller zu einer Version der Geschichte, die dem Regisseur schließlich mehr Raum ermöglichte.

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Latino-Blut: Ein Gespräch mit dem brasilianischen Rapper und Sänger Criolo
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Kategorie(n): Brasilien, Dossier – Brasilianische Zikapiade, Interviewt

Brasilien: Rapper Criolo (mitte) mit Kollegen - Foto: PerfexxEines Tages öffnete ich wie eigentlich jeden Tag mein E-Mailpostfach und fand eine E-Mail, in der ich herausgefordert wurde, für diese Zeitschrift über mein eigenes Land zu sprechen. Es war damals offensichtlich, dass wir uns in einem – ich würde sagen, sehr! – komplizierten Zustand befanden. Viele internationale Medienportale sprachen über die Ereignisse in Brasilien. Mir war klar: In einer globalisierten Welt hat das, was in unserem jeweiligen Land passiert, immer auch Auswirkungen andernorts …

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Dabei sein ist alles oder Stellt euch vor, es ist Olympia und keiner geht hin. Einige mehr oder weniger ungeordnete Gedanken zu den Olympischen Spielen in Rio
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Kategorie(n): Brasilien, Dossier – Brasilianische Zikapiade, Gesellschaft & Soziales

Brasilien: Olympiastadion - Foto: DodoedoDas Wichtigste an den Olympischen Spielen ist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme, wie auch das Wichtigste im Leben nicht der Sieg, sondern das Streben nach einem Ziel ist. Das stammt von Pierre de Coubertin, dem Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit. Ach ja, und nicht zu vergessen: Die Sportler sollen ihre Kräfte in einem …

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Der Putsch in Brasilien im Licht globaler Strategien
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Kategorie(n): Brasilien, Dossier – Brasilianische Zikapiade, Politik & Recht, Wirtschaft & Entwicklung

Brasilien: Präsidentin Dilma Rousseff - Foto: Agencia BrasilMitte Mai wurde Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei (PT) aus vorgeschobenen Gründen und von langer Hand vorbereitet durch eine reaktionäre und korrupte Mehrheit im Kongreß ihres Amtes enthoben. An ihrer Stelle regieren derzeit Angehörige der alten Eliten unter Führung von Michel Temer das Land. Das impeachment wurde von großen Unternehmerorganisationen des Landes, wie dem Industriellenverband von Sao Paulo FIESP, der schon den Militärputsch von 1964 unterstützt hatte, finanziert und befürwortet. Die Unterstützer gehen aber weit über nationale Politik hinaus. Namhafte Stimmen aus …

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Eliane Elias: Made in Brazil
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Die Pianistin, Komponistin und Sängerin Eliane Elias veröffentlichte 2015 ihr neues Album Made in Brazil. Geboren 1960 in São Paulo, begann Elias bereits als sechsjähriges Kind zuerst bei ihrer Mutter und danach an einer Musikschule ihrer Stadt Musik zu lernen. Ihre akademische Ausbildung wurde vom Anfang an sowohl vom Jazz …
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Literatur und Kosmovision
Autor:
Die Beziehung zwischen Natur und Mensch ist in Brasilien, und ganz Lateinamerika, selbstverständlich in literarische Diskurse eingeschrieben. Dass der Naturdiskurs eine tragende Rolle in der Identitätsbildung Brasiliens spielt, zeigt schon Euclides da Cunhas Roman Os Sertões (1902). Er beginnt mit dem Kapitel „A terra“, wo die karge Landschaft der Halbwüste Sertão …
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